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AT270406B - Dichtungsbalg für allseitig bewegliche Gelenke, wie Kugelgelenke, insbesondere für Lenkgestänge von Kraftfahrzeugen - Google Patents

Dichtungsbalg für allseitig bewegliche Gelenke, wie Kugelgelenke, insbesondere für Lenkgestänge von Kraftfahrzeugen

Info

Publication number
AT270406B
AT270406B AT967266A AT967266A AT270406B AT 270406 B AT270406 B AT 270406B AT 967266 A AT967266 A AT 967266A AT 967266 A AT967266 A AT 967266A AT 270406 B AT270406 B AT 270406B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
joints
sealing bellows
joint
motor vehicles
directions
Prior art date
Application number
AT967266A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Ehrenreich & Cie A
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ehrenreich & Cie A filed Critical Ehrenreich & Cie A
Application granted granted Critical
Publication of AT270406B publication Critical patent/AT270406B/de

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Description


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   Dichtungsbalg für allseitig bewegliche Gelenke, wie Kugelgelenke, insbesondere für Lenkgestänge von Kraftfahrzeugen 
Die Erfindung bezieht sich auf einen Dichtungsbalg für die Austritts ffnung des Gelenkzapfens aus dem Gelenkgehäuse bei allseitig beweglichen Gelenken, wie Kugelgelenken, insbesondere für
Lenkgestänge von Kraftfahrzeugen, bei denen der Dichtungsbalg eine Festlegung am Gelenkgehäuse und am Gelenkzapfen erfährt und so am Gelenkgehäuse eine Kammer bildet, die zum Aufnehmen von
Schmiermittel befähigt ist und dient. 



   Kugelgelenke der vorgenannten Art brauchen in der Regel nicht nachgeschmiert zu werden. Es kann jedoch vorkommen, dass eine Nachschmierung nach dem Auswechseln des Dichtungsbalges erforderlich ist. Hiezu wird mit Hilfe einer Spritze oder Pumpe über eine am Gelenkgehäuse vorgesehene Schmierstelle Fett in das Gelenkgehäuse gedrückt. Das Fett dringt in das Gelenkgehäuse und unter Druck in den Dichtungsbalg, der nur eine seinem Rauminhalt entsprechende Menge an Schmiermittel aufnehmen kann und bei dem Einpressen einer zu grossen Schmiermittelmenge platzt, da für das zu viel eingedrückte Schmiermittel keine Ausweichmöglichkeit besteht. Ein geplatzter Dichtungsbalg erfüllt seinen Zweck nicht. 



   Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, diesen beim Nachschmieren des Gelenks oder bei der Nachfüllung des Gelenks mit Fett möglichen   Übelstand   zu beheben. 



   Zur Lösung dieser Aufgabe ist die Balgwand an einer geeigneten Stelle bis auf etwa Häutchenstärke geschwächt, wobei die Wandschwächung an einer einer Dehnung durch Gelenkbewegungen wenig unterworfenen Stelle des Balges vorgesehen ist. 



   Die Schwächung der kleinflächigen Stelle kann beispielsweise mit auf etwa 0, 1 bis 0, 3 mm bei einer Wandstärke des Balges von etwa 1 bis 1, 5 mm vorgenommen sein. Der Durchmesser der geschwächten Stelle braucht nur etwa 2 mm oder noch weniger zu betragen. 



   Wird zu viel Schmiermittel in das Gelenk eingedrückt, dann beult sich die geschwächte Stelle zunächst zu einem Bläschen aus, um bei weiterer Fettzufuhr zu platzen, so dass Fett abströmen kann und der Balg nicht gesprengt wird. Durch die entstandene Öffnung kann wegen des geringen Durchmessers und infolge der nach dem Aufplatzen verschwindenden Spannung, was mit einem Zusammenziehen verbunden ist, kaum Schmutz von aussen eindringen. Notfalls lässt sich auch ein kleiner druckknopfartiger Pilz, insbesondere aus elastischem Werkstoff, in eine entstandene Öffnung eindrücken. Da die Wandschwächung an einer einer Dehnung des Balges durch Gelenkbewegungen wenig unterworfenen Stelle vorgesehen ist, ist nicht zu befürchten, dass die geschwächte Stelle durch Gelenkbewegungen aufreisst. 



   Zweckmässig ist die geschwächte Stelle von einem Wulstring umgeben. Der Wulstring bildet eine Einfassung der Stelle und bewirkt auch, dass die durch das Platzen oder Reissen sich etwa bildenden Läppchen in der Durchbruchstelle verbleiben und später mit als Schutz gegen ein Eindringen von Feinteilchen von aussen in den Balg wirken. Die Erfindung lässt es auch zu, dass das Häutchen bzw. die 

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 geschwächte Stelle durchstochen ist. 



   Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung durch die Wiedergabe eines mit einem Dichtungsbalg versehenen Kugelgelenks im Aufriss. 



   Das Kugelgelenk ist   mit --1-- bezeichnet.   An seinem Kopf oder auch an einer andern Stelle ist das Gelenkgehäuse mit einem   Nippel-2-zum   Einpressen von Fett versehen. Am Austritt des Gelenkzapfens -3-- aus dem Gelenkgehäuse ist ein Dichtungsbalg--4--vorgesehen, der am Gelenkgehäuse und am Gelenkzapfen festgelegt ist. 



   Die Wandung des Dichtungsbalges ist an der   mit --5-- bezeichneten   Stelle bis auf etwa Häutchenstärke geschwächt. Die geschwächte   Stelle --5-- kann   aussenseitig von einem   Wulst-6-   umgeben sein. 



   In der Zeichnung ist die geschwächte Stelle vergrössert wiedergegeben. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Dichtungsbalg für die Austrittsöffnung des Gelenkzapfens aus dem Gelenkgehäuse bei allseitig beweglichen Gelenken, wie Kugelgelenken, insbesondere für Lenkgestänge von Kraftfahrzeugen, bei denen der Dichtungsbalg eine Festlegung am Gelenkgehäuse und am Gelenkzapfen erfährt, 
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 Häutchenstärke geschwächt ist, wobei die Wandschwächung an einer einer Dehnung durch Gelenkbewegungen wenig unterworfenen Stelle des Balges vorgesehen ist. 
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AT967266A 1965-10-29 1966-10-17 Dichtungsbalg für allseitig bewegliche Gelenke, wie Kugelgelenke, insbesondere für Lenkgestänge von Kraftfahrzeugen AT270406B (de)

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DE270406X 1965-10-29

Publications (1)

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AT270406B true AT270406B (de) 1969-04-25

Family

ID=6000066

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT967266A AT270406B (de) 1965-10-29 1966-10-17 Dichtungsbalg für allseitig bewegliche Gelenke, wie Kugelgelenke, insbesondere für Lenkgestänge von Kraftfahrzeugen

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