AT248075B - Vorrichtung zur Befestigung von Lasten an Stahlbetondecken - Google Patents
Vorrichtung zur Befestigung von Lasten an StahlbetondeckenInfo
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- E04B—GENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
- E04B1/00—Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Vorrichtung zur Befestigung von Lasten an Stahlbetondecken EMI1.1 <Desc/Clms Page number 2> von 10 000 kg/m und mehr geeignet sind. Ausserdem ergibt sich durch die Anordnung der Seitenflansche eine günstige, d. h. niedrige Profilhöhe, die gut in der Armierung beispielsweise einer Stahlbetondecke unterzubringen ist. Die kreisrunden Löcher lassen sich billiger als Schlitze mit normalen Stanz- oder Bohrwerkzeugen herstellen. Als Ankerbügel lassen sich Baustahlreste, die auf den Baustellen anfallen und sonst nur noch als Schrott verwendet werden, benutzen, indem ein Moniereisen-Abfallstück entsprechen- der Länge U-förmig auf Lochabstand vorgebogen und von unten in das Lochpaar eingeführt und dann etwas aufgespreizt wird, so dass die Schenkel in Längsrichtung der Ankerschiene in den Lochungen ohne sonstige Befestigungsmittel stehen. Durch die Anordnung der Lochungen in den Seitenflanschen der Ankerschiene innerhalb der Loch- reihen in gleichen Lochabständen wird der Vorteil erzielt, dass die Ankerbügel beliebig gesetzt werden können, und wenn nicht alle Löcher besetzt werden, eine beliebige Vielzahl von Lochabstände zwischen den Ankerbügeln einer Reihe entsprechend der aufzunehmenden Streckenlast frei bleiben können. Ander- seits lassen sich aber die Ankerbügel auch in ununterbrochener Reihe für die Aufnahme der maximalen Streckenlast, für welche die Ankerschiene ausgelegt ist, anbringen. Um das senkrechte Einführen der Ankerbügel in die ebenfalls senkrechten Löcher zu ermöglichen, sind die Seitenflansche mit dem Schienenrücken bündig und schliessen mit den Seitenwänden je einen stumpfen Winkel miteinander ein, wobei die Lochreihen dicht am Übergang von den Seitenflanschen zu den Seitenwändern in ersteren angeordnet sind. Das Ankerschienenprofil hat somit zweckmässig einen an sich bekanntenkeilförmigen Querschnitt, und es ist hiedurch möglich, den Durchmesser der Durchgangs- löcher in den Seitenflanschen nur mit einem verhältnismässig geringen Übermass gegenüber dem Durch- messer der Rundeisenbügel vorzusehen, wodurch der Sitz der Ankerbügel verbessert wird. Ausserdem wird das Profil nicht unnötig durch zu grosse Bohrungen geschwächt. Vorzugsweise sind die Schenkel der Rund- eisenbügel in Richtung der Lochreihen etwas gespreizt, um sie in den Löchern zu verklemmen. Die Ver- ankerungsbügel liegen völlig rostgeschützt im Beton eingebettet. Der Vorteil, der hinsichtlich der ziemlich genau passenden Bohrungen durch die Keilform der Ankerschiene erzielbar ist, schliesst selbstverständlich nicht aus, dass auch Ankerschienen mit rechteckigem Profil in Verbindung mit den Seitenflanschen verwendet werden. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Ankerschiene dargestellt, u. zw. zeigen Fig. 1 einen Querschnitt der in Beton eingebetteten und verankerten Ankerschiene, Fig. 2 eine Ansicht der Ankerschiene nach Fig. 1, bei welcher die rechte Lochreihe teilweise aufgeschnitten dargestellt ist, mit eingefügten Ankerbügeln und Fig. 3 die Ankerschiene in umgekehrter Stellung, also von unten gesehen, perspektivisch. Der Schienenrücken 2 der Ankerschiene 1 ist mit Seitenflanschen 3 versehen und ist somit über die Seitenwände 4 hinaus verbreitert. Die beiden Seitenwände sind leicht zueinander geneigt, so dass die Seitenflansche 3 und die zugehörigen Seitenwände 4 stumpfe Winkel miteinander einschlie- ssen. DieSeitenwände 4 haben nach innen abgewinkelte Tragschenkel 5 und diese hochkant stehende Stege 6. Der zwischen den Stegen 6 bestehende Längsschlitz 7 dient zum Einführen von nicht dargestellten Kopfbolzen, Ringschraube oder Hakenschrauben, welche die beiden Stege hintergreifen und an welche die Last abgehängt wird. In den Seitenflanschen 3 befinden sich Löcher 8, die in einer Reihe in Längsrichtung der Ankerschiene dicht am Übergang 10 von den Seitenflanschen in den Seitenwänden 4 in ersteren angeordnet und vorzugsweise durch Stanzen oder auch durch Bohren hergestellt sind. Innerhalb der Lochreihe haben die Löcher 8 zweckmässig gleiche Lochabstände, obwohl dies nicht Bedingung ist. Die Löcher müssen paarweise einen Lochabstand aufweisen, welcher der Bügelbreite der einzuführenden Rundeisenbügel 9 entspricht. Diese Rundeisenbügel können aus Baustahlresten bestehen und werden U-förmig mit zunächst parallelen Schenkeln, wie es auf der rechten aufgeschnittenen Seite der Fig. 2 dargestellt ist, vorgebogen und wie dort gezeigt, senkrecht von unten in die Löcher der Seitenflansche eingeführt, hochgezogen und seitlich in Richtung der Ankerschiene weggespreizt, so dass sie in den Löchern festklemmen und die Schenkel in Längsrichtung der Ankerschiene stehen. Zweckmässig werden die Enden der Rundeisenbügel seitlich nach aussen, also inentgegengesetz- ten Richtungen abgewinkelt, wie dies ebenfalls rechts in Fig. 2 dargestellt ist. Die freie Höhe der Verankerungsbügel beträgt in der Praxis etwa 40 cm. Diese wie links in Fig. 2 dargestellten, frei aufwärts ragenden Verankerungsbügel können in Anpassung an die im Stahlbeton 11 vorhandene Armierung gebogen werden, in welcher sich die Ankerschiene mit ihren Ankerbügeln gut unterbringen lässt.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE : 1. Vorrichtung zur Befestigung von Lasten an Stahlbetondecken, die aus einer Ankerschiene und Ankerbügeln besteht, von denen die Ankerschiene einen ungefähr U-förmigen Querschnitt aufweist und zwischen nach innen abgewinkelten Tragschenkeln einen Längsschlitz für in diesen einführbare Aufhänge- glieder, z. B.Kopfschrauben, besitzt und die Ankerbügel durch Löcher am Schienenrücken zur Vranke- rung in Stahlbeton hindurchgeführt sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Löcher (8) in den Schienenrücken verbreiternden Seitenflanschen (3) ausserhalb der Seitenwände (4) beiderseits derselben in je einer Reihe mit vorzugsweise gleichen Abständen angeordnet sind und durch je zwei benachbarte Löcher (8) ein U-förmig gebogener Rundeisenbügel (9) geschoben ist, dessen Steg auf der Unterseite des zuge- hörigen Seitenflansches liegt und dessen Schenkel aufrechtstehend in Längsrichtung der Ankerschiene miteinander fluchten.2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Seiten flansche (3) mit dem Schienenrücken (2) bündig sind und mit den Seitenwänden (4) je einen stumpfen Winkel miteinander einschliessen und dass die Lochreihen dicht am Übergang (10) von den Seitenflanschen zu den Seitenwän- den in ersteren angeordnet sind.3. Vorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Schenkel der Rund- eisenbügel (9) in Richtung der Lochreihen (8) etwas gespreizt sind.
Priority Applications (1)
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Publications (1)
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| AT248075B true AT248075B (de) | 1966-07-11 |
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Family Applications (1)
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1963
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