[go: up one dir, main page]

AT235168B - Schleifrolle - Google Patents

Schleifrolle

Info

Publication number
AT235168B
AT235168B AT683362A AT683362A AT235168B AT 235168 B AT235168 B AT 235168B AT 683362 A AT683362 A AT 683362A AT 683362 A AT683362 A AT 683362A AT 235168 B AT235168 B AT 235168B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
core
incision
support
grinding roller
projections
Prior art date
Application number
AT683362A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Kissling & Rauber
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kissling & Rauber filed Critical Kissling & Rauber
Application granted granted Critical
Publication of AT235168B publication Critical patent/AT235168B/de

Links

Landscapes

  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schleifrolle 
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schleifrolle, bestehend aus einem einteiligen Kern, auf welchem eine Auflage, vorzugsweise aus Gummi od. dgl., aufgebracht ist, wobei zur Aufnahme der Enden des Schleifbandes die Auflage mindestens einen Einschnitt aufweist und zur Befestigung der Enden des Schleifbandes ein radial nach innen ziehbares Klemmstück vorgesehen ist. 



   Es sind bereits verschiedene Vorschläge bekanntgeworden, die sich mit der Konstruktion einer Schleifrolle befassen, welche im Gegensatz   zu den üblicherweise gebräuchlichen Schleifrollen   nicht nach radialen Trennfläche aufklappbare und mit einem Scharnier verbundene Kernteile aufweisen. Obgleich in der Praxis ein besonderes Bedürfnis nach derartigen Schleifrollen besteht, hat sich bisher keine dieser bekannten Konstruktionen in der Praxis durchgesetzt, was auf wesentliche Mängel der bekannten Konstruktionen zurückzuführen ist. 



   Eine brauchbare Schleifrolle muss ein äusserst stabiles Gebilde sein, wobei vor allem an die Flanken des Auflageneinschnittes besondere Anforderungen gestellt werden müssen, da diese Flanken dauernd sehr starke, von dem zu bearbeitenden Gegenstand herrührende Schläge erfahren. Dieser Forderung wird keine der bekannten Konstruktionen gerecht. Es treten vielmehr bei den bekanntgewordenen Schleifrollen der eingangs erwähnten Art im Bereich des Bandageneinschnittes infolge der erwähnten schlagartigen Beanspruchung Deformationen des Auflagenmaterials ein, wodurch sich das Bandagenmaterial vom Kern sehr leicht lösen kann oder zumindest Aufstauchungen erleidet, die einen exakten Rundlauf des auf der Auflage aufgespannten Schleifbandes unmöglich machen. 



   Eine weitere wichtige Forderung für eine brauchbare Konstruktion einer Schleifrolle ist die Forderung nach Einfachheit der Befestigungseinrichtung für die Enden des Schleifbandes, wobei trotz der geforderten Einfachheit eine'exakte Befestigung der Enden des Schleifbandes erzielbar sein muss. Diese Forderung nach Einfachheit der Befestigungseinrichtung, welche gleichzeitig aber auch eine exakte Befestigung der Enden des Schleifbandes gestattet, ist bei den bekannten Schleifrollen ebenfalls nicht verwirklicht. 



   Gemäss der Erfindung werden die geschilderten Nachteile bekannter Schleifrollen der eingangs erwähnten Art dadurch vermieden, dass der Einschnitt der Auflage durch zwei am Kern ausgebildete, vorzugsweise nach aussen sich verjungende Vorsprünge eingefasst ist, deren einander zugewandte Flanken nach aussen divergieren, und dass in dem keilförmigen Einschnitt zwischen den beiden Vorsprüngen das in an sich bekannter Weise stabförmig, vorzugsweise rundstabförmig, ausgebildete Klemmstück angeordnet ist. 



   Durch die am Kern ausgebildeten Vorsprünge werden einmal die vom zu bearbeitenden Gegenstand beim Rundlauf der Schleifrolle auf den Auflageneinschnitt ausgeübten Schläge vom leicht deformierbaren Auflagenmaterial wirksam abgehalten. Ausserdem bieten die Kernvorsprünge auch einen Vorteil im Hinblick auf die Befestigung - im allgemeinen eine   Vulkanisierverbindung - der   Auflage mit dem Kern, da das Auflagenmaterial nicht nur am äusseren Umfang des Kernes, sondern auch an den ungefähr radial verlaufenden Aussenflanken der Kernvorsprünge befestigt werden kann. 



   Für die Befestigung der Schleifbandenden ist die Keilform des Einschnittes zwischen den Kernvorsprüngen und das in diesem Einschnitt radial bewegliche Klemmstück wesentlich. Damit wird auf einfache Art erreicht, dass die Schleifbandenden beim Befestigen einen radialen Zug nach innen erfahren, wodurch sich das Schleifband stramm an der Oberfläche der Auflage aus Gummi od. dgl. anlegt. Erwähnt sei noch, dass die Funktionstüchtigkeit der erfindungsgemässen Einrichtung zur Befestigung der Schleifbandenden unabhängig von der Sorte und der Stärke des angewandten Schleifbandes ist. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Von Bedeutung ist es auch, dass sich beim Erfindungsgegenstand die Einrichtung zum Anklemmen der
Schleifbandenden in den äusseren Bereichen der Schleifrolle, zum Grossteil im Bereich der auf der Schleif- rolle   aufsitzenden   Auflage befindet. Man hat daher im Zentrum der Schleifrolle bzw. dessen Kernes ge- nügend Platz zur Verfügung, um die Nabe der Schleifrolle genügend stark zu gestalten und auch grössere zentrale Bohrungen für stärker dimensionierte Wellen auszubilden. 



   Das Anziehen des im keilförmigen Einschnitt zwischen den beiden Kernvorsprüngen angeordneten
Klemmstückes kann auf einfache Art gemäss einem bevorzugten Merkmal der Erfindung dadurch erreicht werden, dass das Klemmstück in an sich bekannter Weise mit einer Gewindestange fest verbunden ist, welche durch eine radiale, vom Boden des Einschnittes zwischen den beiden Kernvorsprüngen zu einer
Kernaussparung führende Kernbohrung ragt und an ihrem im Bereich der Kernaussparung befindlichen Teil eine sich gegen den Rand der Kernbohrung abstützende Spannmutter trägt. 



   Der einteilige Kern kann vorzugsweise aus Metall, insbesondere Leichtmetall, aber auch aus Holz oder Kunststoff gefertigt werden. Das vorzugsweise stabförmige Klemmstück kann insbesondere bei keil- förmiger Ausbildung des Bandageneinschnittes aus Metall oder einem andern relativ harten Werkstoff be- stehen, was sich ebenfalls auf die Stärke des Klemmdruckes für die Enden des Schleifbandes günstig aus- wirkt. 



   Die Erfindung ist an Hand der Zeichnung durch ein Ausführungsbeispiel näher erläutert, ohne darauf beschränkt zu sein. Fig.   l   zeigt eine Seitenansicht der   Sèhleifrolle   und Fig. 2 einen Querschnitt durch die
Rolle gemäss   Fig.1.   



   Die Schleifrolle weist einen aus Leichtmetall bestehenden Kern 1 auf, der mit einer Auflage 2 aus
Gummi bezogen ist. Die beiden Endflächen der Auflage 2 grenzen an zwei am Kern 1 angeordnete, nach aussen sich verjüngende Vorsprünge 3, 4, durch die auf diese Weise ein keilförmig nach innen konver-   gierenderAuflageneinschnitt   entsteht. Die periphere Oberfläche der Vorsprünge 3, 4 ist durch das Material der Auflage 2 nach Art eines Belages geringer Dicke überzogen. 



     Im Auflageneinschnitt   zwischen den   Vorsprüngen. 3, 4 ist   ein rundstabförmiges Klemmstück 5 angeord- net, welches mit einer radial nach innen   ragenden Gewindestande 5* T-fönnig   verbunden ist. Die Ge- windestange 5'durchsetzt eine radiale Bohrung 6 im Kern 1. Im Bereich einer Aussparung 8 des Kernes 1 ist eine Spannmutter 7 auf die Gewindestange 5'aufgeschraubt. Durch Anziehen der Spannmutter 7 wird das   Klemmstück   5 nach innen gezogen und klemmt die Enden des zu montierenden Schleifbandes (nicht dargestellt) fest, wobei auch gleichzeitig ein sattes Anliegen des Schleifbandes auf der Auflagenoberfläche erzielt wird. 



   Am Kern 1 sind an dem dem Auflageneinschnitt gegenüberliegenden Teil Ausgleichsgewichte 9,10 ausgebildet. 



   Die   erfindungsgemässe     Schleiftolle   kann mit Vorteil in der Metall-,   Holz- und Kunststoffverarbei-   tung od. dgL verwendet werden, vor allem aber auf dem Gebiete der Schuhherstellung und-reparatur zurBearbeitung von Schuhsohlen und Absätzen aus Leder, Holz oder Kunststoffen. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Schleifrolle, bestehend aus einem einteiligen Kern, auf welchem eine Auflage, vorzugsweise aus Gummi od. dgl., aufgebracht   ist :   wobei zur Aufnahme der Enden des Schleifbandes die Auflage mindestens einen Einschnitt aufweist und zur Befestigung der Enden des Schleifbandes ein radial nach innen ziehbares Klemmstück vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Einschnitt der Auflage durch zwei am Kern   (1)   ausgebildete, vorzugsweise nach aussen sich verjüngende, Vorsprünge (3,4) eingefasst ist, deren einander zugewandte Flanken nach aussen divergieren, und dass in dem keilförmigen Einschnitt zwischen den beiden Vorsprüngen (3,4) das in an sich bekannter Weise stabförmig, vorzugsweise rund stabförmig, ausgebildete Klemmstück (5) angeordnet ist.

Claims (1)

  1. 2. Schleifrolle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Klemmstück (5) in an sich bekannter Weise mit einer Gewindestange (5') fest verbunden ist, welche durch eine radiale, vom'Boden des Einschnittes zwischen den beiden Kernvorsprüngen (3,4) zu einer Kernaussparung (8) führende Kernbohrung (6) ragt und an ihrem im Bereich der Kernaussparung (8) befindlichen Teil eine sich gegen den Rand der Kernbohrung (6) abstützende Spannmutter (7) trägt.
AT683362A 1962-01-10 1962-08-27 Schleifrolle AT235168B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH235168X 1962-01-10

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT235168B true AT235168B (de) 1964-08-10

Family

ID=4458863

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT683362A AT235168B (de) 1962-01-10 1962-08-27 Schleifrolle

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT235168B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2603883A1 (de) Rollschuh
EP0603114A1 (de) Klemmvorrichtung
DE2558880A1 (de) Elastische kupplung
DE7034626U (de) Vorspannbare schraubverbindung.
DE640486C (de) Selbsttaetiges Bremsscharnier fuer Tueren, Fenster o. dgl.
AT235168B (de) Schleifrolle
DE1769723U (de) Drehlager, insbesondere fuer metallene wende- und schwingfluegelfenster.
DE1196397B (de) Dreiteiliges Brillenscharnier
DE616129C (de) Rad fuer Schienenfahrzeuge mit elastischen, in die Umfangsflaeche eingesetzten, das Fahrzeug tragenden Koerpern
DE881414C (de) In seiner Laenge veraenderbarer Tischfuss
DE1129779B (de) Schraubensicherung
DE696989C (de) Einstellknopf fuer bewegliche Teile von elektrischen Geraeten u. dgl.
AT360890B (de) Vorrichtung zum befestigen von einem mit einer grundplatte versehenen koerper, insbesondere einem skibindungsteil
DE2658006C2 (de) Lösbare Befestigung eines Führungsringes an dem elastischen Mantel einer Durchbiegungsausgleichswalze angenähert gleichen Durchmessers
DE2046067C (de) Vorspannbare Schraubverbindung
AT211189B (de) Fischband für Fenster und Türen
AT220512B (de) Auswechselbarer Absatz-Lauffleck für Schuhe
DE413364C (de) Abnehmbarer eiserner Rollreifen von U-foermigem Querschnitt fuer gerade und konische Faesser
DE2004432A1 (de) Schalungs oder Gerustspanner o dgl, insbesondere mit einer Spannspmdel mit Steilgewinde
DE9405393U1 (de) Hufeiseneinlage
DE804649C (de) Verstellbarer Leisten
DE479969C (de) Sicherung der Grundbuchse eines Kugellagers auf der Welle
DE1857406U (de) Druckwalze fuer vorrichtungen zum auftragen von klebstoff.
DE7028314U (de) Befestigungsvorrichtung zur befestigung von dachplatten an tragenden seilen.
DE1290013B (de) Rolle, insbesondere fuer Transportbaender