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AT226700B - Verfahren zur Herstellung von neuen Benzimidazolderivaten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von neuen Benzimidazolderivaten

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Publication number
AT226700B
AT226700B AT700361A AT700361A AT226700B AT 226700 B AT226700 B AT 226700B AT 700361 A AT700361 A AT 700361A AT 700361 A AT700361 A AT 700361A AT 226700 B AT226700 B AT 226700B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
general formula
radical
preparation
parts
benzimidazole
Prior art date
Application number
AT700361A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Geigy Ag J R
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Geigy Ag J R filed Critical Geigy Ag J R
Application granted granted Critical
Publication of AT226700B publication Critical patent/AT226700B/de

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  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von neuen Benzimidazolderivaten 
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von neuen Benzimidazolderivaten der allgemeinen Formel I : 
 EMI1.1 
 worin
Ar einen gegebenenfalls durch Halogenatome, die Nitrogruppe, den Trifluormethylrest, niedere Alkylreste und bzw. oder niedere Alkoxyreste substituierten Phenylrest oder einen Nyphtylrest, und
X und Y unabhängig voneinander Wasserstoff, ein Chloratom oder den Methylrest bedeuten, sowie von deren Salzen mit anorganischen oder organischen Säuren, pharmakologisch wertvolle Eigenschaften aufweisen. Die erfindungsgemäss herstellbaren Verbindungen üben erregende Wirkungen auf die glatte Muskulatur aus, insbesondere besitzen sie uteruskontrahierende Wirksamkeit. 



   In den Verbindungen der allgemeinen Formel I ist 
 EMI1.2 
 p-n-Propoxy-phenyl-, m-Trifluormethyl-phenyl-, p-Trifluormethyl-phenyl-, oder ss-Naphthalinrest verkörpert. 



   Zur Herstellung der neuen Verbindungen der allgemeinen Formel I setzt man eine Alkalimetallverbindung eines Benzimidazols der allgemeinen Formel II : 
 EMI1.3 
 worin X, Y und Ar die oben angegebene Bedeutung haben, mit einer Verbindung der allgemeinen Formel III : 
 EMI1.4 
 worin   Hai   ein Halogenatom, vorzugsweise Chlor oder Brom bedeutet, um. Die Umsetzung wird vorzugsweise in einem organischen Lösungsmittel in der Wärme, z. B. in Toluol oder einem anderen Kohlenwasserstoff der Benzolreihe bei dessen Siedetemperatur,   durchgeführt.   Die Überführung von Benzimidazollen der allgemeinen Formel II in ihre Alkalimetallverbindungen erfolgt zweckmässig unmittelbar vor der 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 weiteren Umsetzung, z. B. durch Behandlung mit Natriumamid, Lithiumhydrid, Kaliumamid, Natrium oder Kalium. 



   Ausgangsstoffe der allgemeinen Formel II sind bereits bekannt, und weitere in analoger Weise her- 
 EMI2.1 
   erfindungsgemäss   herstellbaren Verbindungen der allgemeinen Formel I Salze, wovon ein Teil in Wasser leicht löslich ist. 



   Das nachfolgende Beispiel soll die   erfindungsgemässe   Herstellung der neuen Verbindungen näher erläutern. Teile bedeuten darin Gew.-Teile, diese verhalten sich zu Vol.-Teilen wie g zu cm3. Die Temperaturen sind in Celsiusgraden angegeben. 



   Beispiel : a) 32 Teile o-Phenylendiamin werden in 95 Vol.-Teilen Äthanol gelöst und bei   00 langsam   36 Teile p-Toluylaldehyd zugetropft. Anschliessend versetzt man die Mischung mit 90 Teilen Nitrobenzol und erwärmt zum Sieden unter azeotropem Abdestillieren des Äthanols und des gebildeten Wassers. Wenn das Reaktionsgemisch den Siedepunkt des Nitrobenzols erreicht hat, wird es noch 15 min bei dieser Tem-   peratur gehalten. Dann kühlt man es ab und versetzt es mit der äquivalenten Menge abs. äthanolischer   Salzsäure. Die ausgeschiedenen Kristalle des   2- (p-Tolyl)-benzimidazol-hydrochlorid   werden abgesaugt und mit wenig abs. Äthanol gewaschen. Das Hydrochlorid wird in Wasser suspendiert, die Suspension mit konz. Natriumcarbonatlösung versetzt und die ausgeschiedene Base abgesaugt.

   Man wäscht sie mit Wasser und kristallisiert sie aus Äthanol um. Smp.   276-278 o.   b) 6 Teile   2- (p- Tolyl) -benzimidazol   werden in 200   V 01. - Teilen   Toluol gelöst und mit einer Suspension von 1, 5 Teilen Natriumamid in Toluol versetzt. Das Reaktionsgemisch wird 18   h unter Rückfluss   gekocht, dann auf   500 abgekühlt,   die benzolische Lösung der Base aus 7 Teilen 2-Chlormethyl-2-imidazolinhydrochlorid zugegeben und das Ganze 2 h auf   50-60   C   und anschliessend noch 2 h zum Kochen unter   Rückfluss   erhitzt. Nach dem Abkühlen wird das Reaktionsgemisch mit Wasser versetzt und der Benzolphase die basischen Anteile durch dreimaliges Ausschütteln mit 2-n. Essigsäure entzogen.

   Die sauren Auszüge werden alkalisch gestellt und die ausgefallenen Kristalle aus Äthylacetat umkristallisiert. Das so erhaltene   1-[2'- Imidazolinyl- (2') -methyl-2- (p-tolyl) -benzimidazol   schmilzt bei   198-199 .   



   In analoger Weise wird unter Verwendung von 32 Teilen Benzaldehyd in a) das 1-[2'-Imidazolinyl- (2')-methyl-2-phenyl-benzimidazol vom Smp.   175 ,   und unter Verwendung von 42, 4 Teilen p-Chlorbenzaldehyd in a) das   1-[2'- Imidazolinyl- (2') -methyl-2- (p-chlor-phenyl) -benzimidazol   erhalten. 



   Unter Verwendung von 43 Teilen   4-Chlor-phenylendiamin- (1, 2),   oder von 36 Teilen 3, 4-Diamino- 
 EMI2.2 
   4-diamino-toluolchlor-benzimidazol.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von neuen Benzimidazolderivaten, der allgemeinen Formel I : EMI2.3 worin Ar einen gegebenenfalls durch Halogenatome, die Nitrogruppe, den Trifluormethykest, niedere Alkylreste und bzw. oder niedere Alkoxyreste substituierten Phenylrest oder einen Naphthylrest, X und Y, unabhängig voneinander Wasserstoff, ein Chloratom oder den Methylrest, bedeuten, sowie von deren Salzen mit anorganischen oder organischen Säuren, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Alkalimetallverbindung eines Benzimidazols der allgemeinen Formel II : EMI2.4 <Desc/Clms Page number 3> mit einer Verbindung der allgemeinen Formel III : EMI3.1 worin Hal ein Halogenatom bedeutet, umsetzt und gegebenenfalls die erhaltenen Verbindungen in ihre Salze mit anorganischen oder organischen Säuren überführt.
AT700361A 1960-09-15 1961-09-14 Verfahren zur Herstellung von neuen Benzimidazolderivaten AT226700B (de)

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