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AT211098B - Rahmreifer - Google Patents

Rahmreifer

Info

Publication number
AT211098B
AT211098B AT102357A AT102357A AT211098B AT 211098 B AT211098 B AT 211098B AT 102357 A AT102357 A AT 102357A AT 102357 A AT102357 A AT 102357A AT 211098 B AT211098 B AT 211098B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
cream
vessel
cooling
ring
liquid
Prior art date
Application number
AT102357A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Boehler & Co Ag Geb
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Boehler & Co Ag Geb filed Critical Boehler & Co Ag Geb
Priority to AT102357A priority Critical patent/AT211098B/de
Application granted granted Critical
Publication of AT211098B publication Critical patent/AT211098B/de

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  • Dairy Products (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Rahmreifer 
Zur Herstellung von Butter aus Sauerrahm hat sich   eingebürgert,   den Rahm vorher reifen zu lassen. 



   Unter Reifen ist das Sauerwerden zu verstehen, das unter Zuhilfenahme von Säureweckern bei mässiger
Erwärmung erfolgt. Die erforderliche Temperatur während der Reifung, die die Aromabildung beeinflusst, ist vom verwendeten Rahm, dessen Beschaffenheit von der Jahreszeit, dem den Tieren dargebotenen Fut- ter sowie einer Vielzahl anderer Produktionsbedingungen abhängig. 



   Nach Erreichung des gewünschten Säuregrades muss die Reifung unvermittelt abgebrochen und der Rahm möglichst rasch gekühlt werden. Die Erwärmung wie auch die Kühlung des Rahms soll unter anderem aus   fettphysikalischen Gründen   rasch aufeinander erfolgen. Die vorbestimmten Temperaturen müssen während des ganzen Vorganges genau eingehalten werden. 



   In den üblichen Rahmreiferwannen hat der Rahm eine grosse   Berührungsfläche mit der Atmosphäre,   wodurch die   geschmacksverändernden Bakterien   den für ihre Entwicklung notwendigen Sauerstoff in reichlicher Menge entnehmen können. Bei den bekannten Rahmreifertanks mit stehenden zylindrischen Wannen, deren Mantelfläche von einem Temperiermedium bespült wird, kann die Temperaturänderung des Rahms nicht hinreichend rasch erfolgen, weil die Fläche   zur Temperaturübertragung   zu klein ist. 



   Es sind Geräte zum Kühlen von Milch in Transportkannen bekannt, bei welchen die   Kühlflüssigkeit   nach dem Durchlaufen von in diesen Gefässen angeordneten Rohrschlangen den Aussenmantel der Kannen berieselt. Durch den Rückstoss der auf den Aussenmantel auftreffenden Kühlflüssigkeit wird das Kühlrohr um die Kannenachse gedreht. 



   Es sind aber auch Rahmreifer mit einem ringförmigen Behälter bekannt, in dem ein auf einer zentralenSäule lagerndes Rührwerk umläuft. Bei den bekannten Einrichtungen kann die Temperaturbeeinflussung des Füllgutes nicht hinreichend rasch und gleichmässig erfolgen. 



   Gemäss der Erfindung soll der Rahmreifer derart ausgebildet sein, dass der Innenzylinder des ringförmigen Gefässes für das Füllgut in einem Abstand von der zentralen Säule angeordnet und von dem aus den im ringförmigen Gefäss befindlichen Kühlschlangen austretenden Kühlmittel, das in an sich bekannter Weise mit dessen Rückstosskraft die Kühlschlangen dreht, beaufschlagt ist. 



   Das Gefäss zur Aufnahme der temperierenden Flüssigkeit hat somit die Form eines Hohlzylinders. 



  In dem Ringraum befindet sich ein schwingender oder drehender   Wärmeaustauscher.   Mindestens eine der beiden zylindrischen Aussenwände wird von der   Heiz-oder Kühlflüssigkeit berieselt. Die   Berieselung einer oder beider dieser Wände kann durch eine Vorrichtung erfolgen, die nach der Art eines Segner'schen Rades um eine Achse rotiert. Hiebei laufen die Rohre, durch die die Berieselungsflüssigkeit fliesst, in der zu   temperierenden   Flüssigkeit um. Die Rohre drehen sich infolge des Rückstosses der ausströmenden Flüssigkeit um die Achse des Behälters, durchwirbeln den Rahm und geben die Temperatur an stets andere Rahmteilchen ab. Die Rohrenden sind zweckmässig gegen die Mantelfläche geneigt, so dass das ausfliessende Medium auf die Mantelfläche aufprall.

   Zur Vergrösserung der Rückstosswirkung können an dem Gefässmantel etwa radiale Prallflächen angeordnet sein. Der Vorteil der Berieselung der   Innengefässwand   liegt vor allem darin, dass die Kühlflüssigkeit durch die Fliehkraft der aus der rotierenden Vorrichtung austretenden Flüssigkeit an die Gefässwand geschleudert wird. Infolge des Aufprallens der angeschleuderten Kühlmittelteilchen wird eine besonders gute Benetzung der Fläche und damit eine gute Kühlwirkung erzielt. 



   Der Gegenstand der Erfindung wird an einem Ausführungsbeispiel erläutert. Die Zeichnung zeigt einen Rahmreifertank im Schnitt,
Der zu reifende Rahm befindet sich in dem ringförmigen Gefäss 1. Das Gefäss ist von einem Man- 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 tel 2 umgeben, an dem Füsse 3 angebracht sind. Die axiale Säule 4 des Gefässes umschliesst das Zuführungsrohr 5   des Heiz- bzw. Kühlmittels   und trägt am oberen Ende Rohre 6, die um die Säule drehbar gelagert sind und   das Temperiermittel   zu den mit ihnen fest verbundenenRohrschlangen 7 in   denRingrsum des   Gefässes leiten. Die Enden 8 der Rohrschlangen ragen über die Innenmantelfläche des Gefässes und neigen sich zur Aussenwand des Gefässes. Die Rohrenden tragen Düsen, durch die die Flüssigkeit an die äussere Wand des Innenmantels gesprüht wird. 



   Durch den Rückstoss des ausfliessenden   Kühl- oder   Heizmittels wird das Rohr und die mit dem Rohr   verbundeneRohrschlange   im Gefäss entgegen der Ausflussrichtung um die Säule 4 gedreht. An dem oberen Ende der Aussenwand des Gefässes ist ein Kanal 9 angeordnet, aus dem die Heiz- oder Kühlflüssigkeit zur   Aussenwand   sprüht und dort entlangläuft. Die   Heiz- bzw. Kühlflüssigkeit   wird in dem Mantelgefäss 2 gesammelt und durch den Stutzen 10 abgeleitet.   Das Rahmreifergefäss   selbst trägt einen Stutzen 11 zum Ablassen des   gereiften Rahmes. Das   Gefäss ist mit einem Deckel 12 gegen die Aussenluft verschlossen.

   In besonders gelagerten Fällen kann es von Vorteil sein, das   Kühl- und   Heizmittel zur Aussenwand des Ringgefässes ebenfalls durch ein umlaufendes'Segnerrad zuzuführen. Die Rückstosskraft des ausfliessenden Mittels und damit die Energie für den Umlauf der Rohrschlange im Gefäss 1 kann dadurch vergrössert werden, dass an der   auf treffenden Ringfläche   etwa radiale Prallflächen angeordnet sind. Es können aber auch die Rohre für das Kühl-bzw. Heizmittel feststehen und das Ringgefäss selbst drehend angeordnet sein. so dass das Ringgefäss ähnlich einem Turbinenrad von der austretenden Flüssigkeit in eine drehende Bewegung versetzt wird. 



   Ein besonderer Vorteil des   erfindungsgemässenRahmreifertanks   besteht   darin, dass   sich dasGefäss überaus einfach reinigen lässt. Es muss nach dem Abheben des Deckels 12 nur der Verteilerkopf mit den Rohren von der axialen Säule abgenommen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Rahmreifer, bestehend aus einem ringförmigen Gefäss, das in einer kühlmitteldurchflossenen Wanne angeordnet und mit einer das Rührwerk tragenden zentralen Säule versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Innenzylinder des ringförmigen Gefässes für das Füllgut in einem Abstand von der zentralen Säule angeordnet und von dem aus den im ringförmigen Gefäss befindlichen Kühlschlangen austretenden Kühlmittel, das in an sich bekannter Weise mit dessen Rückstosskraft die Kühlschlangen dreht, beaufschlagt ist.
AT102357A 1957-02-15 1957-02-15 Rahmreifer AT211098B (de)

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AT102357A AT211098B (de) 1957-02-15 1957-02-15 Rahmreifer

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AT102357A AT211098B (de) 1957-02-15 1957-02-15 Rahmreifer

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AT211098B true AT211098B (de) 1960-09-10

Family

ID=3505043

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AT102357A AT211098B (de) 1957-02-15 1957-02-15 Rahmreifer

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