AT216935B - Trommelmagazin für automatische Feuerwaffen - Google Patents
Trommelmagazin für automatische FeuerwaffenInfo
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Description
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Trommelmagazin für automatische Feuerwaffen
EMI1.1
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flansche lassen sich sehr billig herstellen und gewährleisten bei leichter Handhabung stets eine stabile Verbindung der Trommeln.
Weitere Einzelheiten der Erfindung werden an Hand der Zeichnung erläutert. die ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes wiedergibt. Fig. 1 zeigt einzelne Trommelmagazine mit den erfindungsgemässen Kupplungselementen, Fig. 2. eine Anzahl zu einer Trageinheit verbundener Trommelmagazine, und Fig. 3 eine weitere Möglichkeit zum Tragen bzw. Aufbewahren der erfindungsgemässeh Magazine.
In den Trommelmagazinen 1 sind die Patronen für die automatische Schusswaffe in spiralförmig verlaufender Reihe nebeneinander untergebracht. In Feuerstellung muss jeweils eine gefüllte Trommel auf die nicht dargestellte Waffe aufgesetzt werden. Ist ein Trommelmagazin leergeschossen, so muss es von der Waffe abgenommen und durch ein anderes, gefülltes Magazin ersetzt werden. Zur leichteren Handhabung beim Aufsetzen und Wiederabnehmen ist jedes Trommelmagazin mit einem Handgriff 2 versehen.
Dieser ist am Trommelmantel 3 befestigt. Die Trommeln sind zur besseren Pationenführung zylinderförmig ausgebildet. Sie können aber auch Kegelstumpfform besitzen.
Damit nun auch ohne Verwendung eigener Trommelträger der Schütze im Gelände die Trommelmagazine nicht einzeln an den Handgriffen 2 zu tragen braucht, sind jeweils mehrere Trommeln, wie in Fig. 2 dargestellt, zu einer Trommelreihe zusammenschliessbar. Zu diesem Zweck ist jede Trommel auf ihren beiden Stirnseiten 4 und 5 mit Kupplungselementen versehen, mittels welchen sie mit benachbarten Trommeln verriegelbar ist. Gemäss dem gezeichneten Ausführungsbeispiel sind die einander zugeordneten Kupplungsflansche 6,7 benachbarter Trommeln ineinander verschraubbar, zu welchem Zweck jeder Kupp- lungsflansch aus einem Kurzgewindestück besteht.
Der an der Trommelseite 4 vorgesehene Kupplungsflansch 6 ist hiebei als Innengewindestück, und der an der ändern Trommelseite 5 befindliche Kupplungsflansch 7 als ein diesem Innengewindestück angepasstes Aussengewindestück ausgebildet. Da somit alle Trommelmagazine auf ihrer einen Seite ein Innengewindestück 6 und auf ihrer andern Seite ein Aussengewindestück 7 besitzen, ist die Gefahr eines Verwechselns der Gewindeteile beim Zusammenschrauben der Magazine vermieden und je nach Belieben ein Anschliessen zusätzlicher Trommeln an das eine oder an das andere Ende der Trommelreihe ermöglicht.
Sollen einzelne Trommelmagazine zu einer Trommelstange vereinigt wenden, so kann der die neu anzuschliessende Trommel am Handgriff 2 herantragende Schütze diese Trommel, ohne abzusetzen oder umzugreifen, bis an den Kupplungsflansch der vorhergehenden Trommel heranführen und mit dieser lediglich durch Drehen des Handgriffes 2 verschrauben. Die so durch Aneinanderreihen der Trommelmagazine gebildeten Trommelstangen lassen sich an dem mittleren Handgriff 2'leicht anfassen und transportieren. Das Lösen einer Trommel von der Trommelstange geschieht durch Anfassen des Handgriffes 2 und Drehen desselben in nunmehr entgegengesetzter Richtung. Nach dem Lösen der Trommel befindet sich der Handgriff bereits in der Hand des Schützen, so dass dieser das Trommelmagazin sofort weitergeben bzw. auf die Waffe aufsetzen kann.
Damit der Drehwinkel beim Verschrauben oder Lösen der Trommeln möglichst klein ist, werden die als Gewindestücke ausgebildeten Kupplungsflansche 6,'7 mehrgängig ausgebildet. Hiedurch lassen sich die Trommeln bereits nach einer Drehung um 90 bzw. höchstens 1800 kraftschlüssig miteinander verbinden. Eine besonders billige Herstellung ergibt sich, wenn die als Gewindestücke ausgebildeten Kupplungsflansche 6,7 aus Blech gepresst werden. Die Flansche können dabei als besondere Teile angefertigt und durch Nieten oder Schweissen mit dem Trommelkörper verbunden sein. Eine besonders zweckmässige Ausführung ergibt sich jedoch, wenn die Kupplungsflansche 6,7 und die Trommelkörper aus ein und demselben Werkstück herausgearbeitet sind.
Die zum Verbinden der Trommelmagazine erforderliche Drehbewegung lässt sich dadurch erleichtern, dass man die Kupplungsflansche 6,7 koaxial zur Trommelachse anordnet. Die Kupplungsflansche 6,7 können in ihrer ineinandergefügten, also gegenseitig verriegelten Stellung noch durch eine beispielsweise als Federraste ausgebildete, in der Zeichnung nicht dargestellte formschlüssige Sperre zusätzlich gegen Lösen ihrer Verbindung gesichert sein.
Die Erfindung ist jedoch keineswegs auf die dargestellte Ausführungsform beschränkt. Wie bereits angeführt, können die einander zugeordneten Kupplungsflansche benachbarter Trommeln auch über T- oder schwalbenschwanzförmigen Querschnitt aufweisende Ansätze und diese aufnehmende Nuten ineinanderfügbar sein, wobei ein die Einfügebewegung begrenzender Anschlag vorgesehen ist. In gleich vorteilhafter Weise können die einander zugeordneten Kupplungsflansche benachbarter Trommeln auch als Bajonettverschluss ausgebildet sein. Auch bei solchen Ausführungen können die Kupplungsflansche in ihrer ineinandergefügten Stellung durch eine beispielsweise als Federraste ausgebildete formschlüssige Sperre zusätzlich gegen Lösen gesichert sein.
Die beiden vorstehend erwähnten Ausführungsmöglichkeiten ermöglichen als sogenannte Schnellverschlüsse ein besonders rasches Zusammenschliessen bzw. Voneinanderlösen der Trommelmagazine.
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Darüber hinaus besteht auch die Möglichkeit, die Kupplungsflansche 6,7 nicht nur an den beiden Stirnseiten 4,5 des Trommelmagazins, sondern ausserdem auch noch am Trommelmantel 3 Flansche anzubringen. Die Kupplungsflansche können übrigens auch nur am Trommelmantel vorgesehen werden.
Wie aus Fig. 2 hervorgeht, können die Trommeln 1 bzw. die durch mehrere miteinander verriegelte Trommeln gebildeten Trommelstangen mittels ihrer freigebliebenen, also an den Trommelstangenenden befindlichen Kupplungsflansche mit Gegenflanschen 7'von Tragelementen 8 verriegelbar und damit an letzteren befestigbar sein. Am Tragelement 8 können dabei mehrere, zweckmässig mit Aussengewinde versehene Gegenflansche 7'vorgesehen sein, an die einzelne Trommelmagazine oder auch ganze Trommelstangen angeschraubt und damit an dem beispielsweise die Decke oder die Wand eines Gefechtsfahrzeuges bildenden Tragelement 8 angebracht werden. Die Griffbereitschaft und die leichte Lösbarkeit der Trommelmagazine bieten auch in solchen Fällen erhebliche Vorteile.
Besitzen die Tragelemente 8 als solche keine ausreichende Oberfläche zur Aufnahme der Gegenflansche 7'. dann können letztere an mit den Tragelementen verbundenen Tragbleche. Tragprofilen od. dgl. angeordnet werden. Solche Trommelhalterungen lassen sich übrigens nicht nur an ortsfesten Kampfmitteln oder an Panzerfahrzeugen usw. anbringen ; die Gegenflansche 7'können vielmehr auch an Gurtungen oder Uniformteilen des Schützen selbst vorgesehen sein.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Trommelmagazin für automatische Feuerwaffen, dadurch gekennzeichnet, dass auf beiden Seiten
EMI3.1
Claims (1)
- 2. Trommelmagazin nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die einander zugeordneten Kupplungsflansche benachbarter Trommeln über T- oder schwalbenschwanzförmigen Querschnitt aufweisende Ansätze und diese aufnehmende Nuten ineinanderfügbar sind, wobei ein die Einfügebewegung begrenzender Anschlag vorgesehen ist.3. Trommelmagazin nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die einander zugeordneten Kupplungsflansche benachbarter Trommeln als Bajonettverschluss ausgebildet sind.4. Trommelmagazin nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die einander zugeordneten Kupplungsflansche (6,7) benachbarter Trommeln ineinander verschraubbar sind.5. Trommelmagazin nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der auf einer Trommelseite (4) vorgesehene Kupplungsflansch (6) als Innengewindestück, und der auf der andern Trommelseite (5) befindliche Kupplungsflansch (7) als Aussengewindestück ausgebildet ist.6. Trommelmagazin nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die als Gewindestücke ausgebildeten Kupplungsflansche (6,7) mehrgängig sind.7. Trommelmagazin nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplungflansche (6,7) aus Blech hergestellt sind.8. Trommelmagazin nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplungsflansche (6,7) durch Nietung, Schweissung od. dgl. mit dem Trommelkörper verbunden sind.9. Trommelmagazin nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass Kupplungsflansche (6,7) und Trommelkörper aus ein und demselben Werkstück herausgearbeitet sind.10. Trommelmagazin nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplungsflansche (6,7) koaxial zur Trommelachse angeordnet sind.11. Trommelmagazin nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplungsflansche in ihrer ineinandergefügten Stellung durch eine beispielsweise als Federraste ausgebildete formschlüssige Sperre zusätzlich gegen Lösen ihrer Verbindung gesichert sind.12. Trommelmagazin nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Trommeln (1) bzw. die durch mehrere miteinander verriegelte Trommeln (1) gebildeten Trommelstangen mittels ihrer freien Kupplungsflansche (6,7) mit Gegenflanschen (7') von Tragelementen (8) verriegelbar und damit an letzteren befestigbar sind.13. Trommelmagazin nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Gegenflansche (7') an mit den Tragelementen (8) verbundenen Tragblechen, Tragprofilen od. dgl. angeordnet sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE216935X | 1959-01-20 |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT216935B true AT216935B (de) | 1961-08-25 |
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ID=5830478
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT31760A AT216935B (de) | 1959-01-20 | 1960-01-18 | Trommelmagazin für automatische Feuerwaffen |
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1960
- 1960-01-18 AT AT31760A patent/AT216935B/de active
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