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AT216346B - Maskenrahmen für photographische Kopiergeräte - Google Patents

Maskenrahmen für photographische Kopiergeräte

Info

Publication number
AT216346B
AT216346B AT796359A AT796359A AT216346B AT 216346 B AT216346 B AT 216346B AT 796359 A AT796359 A AT 796359A AT 796359 A AT796359 A AT 796359A AT 216346 B AT216346 B AT 216346B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
mask
frame according
mask frame
adjuster
adjustable
Prior art date
Application number
AT796359A
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English (en)
Original Assignee
Agfa Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Agfa Ag filed Critical Agfa Ag
Priority to AT796359A priority Critical patent/AT216346B/de
Application granted granted Critical
Publication of AT216346B publication Critical patent/AT216346B/de

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  • Holders For Sensitive Materials And Originals (AREA)
  • Projection-Type Copiers In General (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Maskenrahmen für photographische Kopiergeräte 
Die Erfindung betrifft einen Maskenrahmen für photographische Kopiergeräte mit vier verstellbaren Maskenbändem, von denen je zwei mittels an ihnen angeordneter Zahnstangen durch ein gemeinsames, mittels eines Drehknopfes betätigten Zahnrades gleichzeitig gegenläufig eingestellt werden. 



   Bei Maskenrahmen der vorgenannten Artwerden in der Regel die einzelnen Maskenbandpaare getrennt von Hand verstellt. Mitunter werden auch zwei Maskenbänder zu   einerWinkelmaske   zusammengefasst, die dann in der Diagonalen des normalen Bildformates verschoben werden kann. 



   Bekannt ist auch die Kupplung der Maskenpaare über Seilgetriebe. Zur Verstellung muss man dort jedoch unmittelbar an den Maskenbändern angreifen. Ausserdem ist die Führung der Maskenbänder infolge der Elastizität der Seile und des Schlupfes zwischen den Seilen und Seilrollen ungenau. 



   Zweck der Erfindungist es zum einen, die Bedienungbei der   Maskenvemellung   zu vereinfachen, insbesondere der Bedienungsperson langwierig Überlegungen zu ersparen, wenn ein normales Seitenverhältnis des Bildformates,   z. B.'J2   : 1 bei DIN-Formaten vom kleinen Passbild bis zur Postkarte, beibehalten wird, zum andem soll eine möglichst grosse Einstellgenauigkeit gewährleistet werden. Hiezu werden, ausgehend von der eingangs   genanntenBauari. die Zahnräder jedes Maskenpaares koaxial übereinander   angeordnet und ihre Teilkreisdurchmesser so aufeinander abgestimmt, dass sie dem Seitenverhältnis des Bildformates entsprechen. Sämtliche vier Maskenbänder können somit durch den gemeinsamen Bedienungshandgriff gesteuert werden. 



   Wenigstens mit einem der beiden Maskenpaare soll der Maskeneinsteller lösbar gekuppelt sein. Dadurch wird es möglich, Bildformate einzustellen, deren Seitenverhältnis von dem normalen Wert   V2 : 1   abweichen. Man wird dann zweckmässig bei geschlossener Kupplung zunächst das lösbare Maskenpaar auf den vorgegebenen Wert einstellen und dann nach Lösung der Kupplung das andere Maskenpaar verstellen. 



  Damit das abgekuppelte Maskenpaar seine Stellung beibehält, wird es nach einem weiteren Erfindungsvorschlag mit einer Verriegelung versehen, die selbsttätig dann geschlossen wird, wenn die Kupplung gelöst wird. An Stelle einer   formschlüssigen Verriegelunglässt sich gegebenenfalls auch eine   Bremse oder Klemmverbindung vorsehen. 



   Nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung sind zwei zueinander senkrecht stehende, bewegbare Maskenbänder mit verstellbaren und an einen gemeinsamen Randbreiteneinsteller angeschlossenen Papieranschlägenversehen. An zwei Formatseiten angeordnete und miteinander gekuppelte Papieranschläge sind zwar an sich bekannt, konnten bisher jedoch nur bei festen Winkelmasken angebracht werden. Erfindungsgemäss können jedoch die Träger der Anschläge zur Einstellung eines neuen Bildformates selbst verstellt werden, ohne dass sich die Randbreite ändert. Beide Einstellungen sind daher ganz voneinander   unabhängig,  
Die Vorrichtung zur Randbreiteneinstellung ist verhältnismässig einfach, wenn der Einsteller an einem der beiden Maskenbänder vorgesehen und über eine Kupplung mit einem Papieranschlag am andern beweglichen Maskenband verbunden ist.

   Die Bedienung ist jedoch bequemer, wenn der Randbreiteneinsteller gemäss einem weiteren Erfindungsmerkmal gehäusefest angeordnet und mit den verstellbaren   Papieranschlä-   gen über je ein Differentialgetriebe verbunden ist. 



   Das Differentialgetriebe kann beispielsweise eine Stift-Schlitz-Verbindung mit einer in an sich bekannter Weise in der Verstellrichtung des Maskenbandes verlaufenden Schlitzführung aufweisen, die zur Änderung der Randbreite parallel zum Maskenband verstellbar ist. 

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   FormateinstellunglediglichWenn   anschliessend   ein anderes Format, insbesondere ein Normalformat, eingestellt werden soll, muss zunächst der Einstellet in die Kuppelstellung zurückgedreht werden, wobei die Bohrung 22 unter der Wir- kung der Kuppelfeder 33 über den Zapfen 23 greift. Dabei wird wiederum die Verriegelung zwischen 29 und 30 gelöst, so dass beim Weiterdrehen sämtliche vier Maskenbänder mitbewegt werden, wobei das Sei-   tenverhältnis u2   : 1 erhalten bleibt. 



   Mit 37 ist ein Einsteller für die Randbreite bezeichnet, der ebenfalls in nicht weiter gezeigter Weise an der Deckplatte 2 gelagert ist und mittels eines Zeigers 38 die jeweils eingestellte Randbreite an einer
Skala 39 anzeigt. Ein Ritzel 40 ist wiederum fest mit dem Einsteller 37 verbunden und kämmt mit Ver- zahnungen 41 von Leisten 42,43, die ähnlich den Leisten   8 - 11   über Stifte 44 verschiebbar an der Deck- platte 2 geführt sind. Die Leiste 42 weist einen rechtwinklig abgebogenen Arm 45 mit einem Schlitz 46 
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    Leiste 43 einen solchenArmeinrichtung   der   Maskenbänder 4, 5   und der Schlitz   4ss   parallel zur   Veistellrichtung der Maskenbänder   6, 7. 



   Ein Winkelhebel 49 ist über einen Bolzen 50 am Maskenband 4 schwenkbar gelagert. An seinem einen Ende sitzt ein Stift 51, der in den Schlitz 46 eingreift, an seinem andern Ende ein Stift 52, der als Papieranschlag ausgebildet ist. Ein in gleicherWeise am Maskenband 6 gelagerterwinkelhebel 53 weist gleichwirkende Stifte 54 und 55 auf. Ein dem Winkelhebel 49 im wesentlichen gleich ausgebildeter und gleichliegend angeordneter Winkelhebel 56 ist diesem über eine Koppelstange 57 parallelgeschaltet und weist ebenfalls einen Papieranschlag 52a auf. Selbstverständlich können auch weitere   Übertragungsglieder   vorgesehen werden.

   Insbesondere ist es möglich, den Hebel oder Winkelhebel 49 zur Steuerung eines Schiebers zu verwenden, der eine Anlagefläche oder zwei Punktanschläge für die Papierkante aufweist, so dass ein zweiter parallelliegender Anschlag nicht notwendig wird. 



   Somit können jederzeit Formatgrösse und   R : andbreite unabhängig   voneinander über die Einsteller 15 und 37 eingestellt werden. Bei einer Verstellung des Bildformates über die Maskenbänder gleiten die Stifte 51, 54 in den Schlitzen 46, 48, ohne dass sich die Stellung   der Anschläge 52, 52a, 55 relativzuihren     Maskenbändem 4 bzw.   6 ändert. Die photographischen Papiere können von oben   auf tie Maskenbän-   der aufgelegt und an den drei Anschlägen ausgerichtet werden. Anschliessend wird das Papier durch einen Kopierdeckel, der der Übersichtlichkeit wegen nicht dargestellt ist, an die Maskenbänder angedrückt. In dem Kopierdeckel sind Ausnehmungen für die Winkelhebel 49, 56, 53 bzw. für das Randbreitenverstellge-   triebe   vorgesehen. 



   An der   Leiste 43   ist eine rechtwinkelig von dieser wegragende Skala 58 für die Anzeige des jeweils eingestellten Bildformates bzw. der grössten Seitenlänge bei ausgefallenen Bildformaten angebracht. Die einzelnen Skalenstriche 59 enden in einen Punkt bzw. Kreis 60. Ein Zeiger 61 ist am Maskenband 6 befestigt und ist zur Skala 58 unter 450 geneigt. Wenn dieser Zeiger einen Punkt 60 schneidet, so ist, von den Aussenabmessungen des Photopapiers ausgehend, selbsttätig die erforderliche Stellung aller vier Maskenbänder festgelegt. Der Winkel von 450 setzt voraus, dass die Bildränder gleich breit ausgebildet sein sollen. Wenn beispielsweise der Rand an der schmäleren Seite breiter als an der längeren Seite ausgebildet werden soll, so muss ein anderer Einstellwinkel gewählt werden.

   Gegebenenfalls kann daher auch der Zeiger 61 verstellbar mit dem Maskenband 6 verbunden werden. Auf der Skala 58 können beliebige   Zwi-   schenwerte angebracht sein, die vor allem bei anormalen Bildformaten das Ablesen der über das Ritzel 14 eingestellten   Bildhöhe   ermöglichen. 



   Nach Fig. 3 wird an Stelle der beiden Winkelhebel 49, 56 ein einziger Winkelhebel 62 verwendet, der ebenfalls über einen Bolzen 63 am Maskenband 4 gelagert ist und mit einem Stift 64 in den Schlitz 46 eingreift, jedoch nicht unmittelbar den Papieranschlag trägt, sondern mit einer Anschlagplatte 65 über   eineweitere Stift-Schlitz-Verbindung   66 gekuppelt ist. Die Anschlagplatte 65 ist über eine   Führungsplat-   te 67 senkrecht zur Vorderkante 4a des Maskenbandes 4 an diesem verschiebbar geführt und weist zwei Vorsprünge 68 auf, an welche das photographische Papier angelegt werden kann. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Maskenrahmen für photographische Kopiergeräte mit vier verstellbaren Maskenbändern, von denen je zwei mittels an ihnen angeordneter Zahnstangen durch ein gemeinsames, mittels eines Drehknopfes be- tätigten Zahnrades gleichzeitig gegenläufig eingestellt werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahnräder jedes Maskenbandpaares koaxial übereinander angeordnet sind und ihre Teilkreisdurchmesser dem Seitenverhältnis des Bildformates entsprechen. <Desc/Clms Page number 4>
    2. Maskenrahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Maskeneinsteller mit wenigstens einem (6,7) der beiden Maskenpaare lösbar gekuppelt ist.
    3. Maskenrahmen nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine bei gelöster Kupplung (21, 23j geschlossene Verriegelung (20,26, 31) für die entkuppelten Maskenbänder.
    4. Maskenrahmen nach Anspruch 2 oder 3, dadurchgekennzelchnet, dass die Kupplung zwischen dem Maskeneinsteller (15) und dem Zahnrad (16) des zugehörigen Maskenpaares angeordnet ist.
    5. Maskenrahmen nach den Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelung an dem Zahnrad (16) des lösbaren Maskenpaares angreift.
    6. Maskenrahmen nach Anspruch 3,4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplung als Einzahnkupplung (22,23) ausgebildet und durch eine EinrUckfeder (33) belastet ist.
    7. Maskenrahmen nach Anspruch l, dadurch gekennzetchnet, dass zwei zueinander senkrecht stehende, bewegliche Maskenbänder (4,6) mit verstellbaren und an einen gemeinsamen Randbreiteneinsteller (37) angeschlossenen Papieranschlägen (52, 55) versehen sind.
    8. Maskenrahmen nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Ranübreneneinsteller gehäuse- fest angeordnet und mit den verstellbaren Papieranschlägen überje ein Differentialgetriebe (45,51, 47, 54) verbunden ist.
    9. Maskenrahmen nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Differentialgetriebe eine StiftSchlitz-Verbindung (46,51) mit einer in an sich bekannter Weise in der Verstellrichtung des Maskenbandes verlaufenden Schlitzführung aufweist, die zur Änderung der Randbreite parallel zum Maskenband (4, 6) verstellbar angeordnet ist.
    10. Maskenrahmen nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der verstellbare Teil der StiftSchlitz-Verbindung, insbesondere der Schlitzträger (45,47) an einer Führungsleiste (42, 43) befestigt ist, die mit einem Ritzel (40) des gemeinsamen Randbreiteneinstellers (37) kämmt.
    11. Maskenrahmen nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass Skala (58) und Marke (61) für die Formatanzeige je an einem vom Randbreiteneinsteller und vom Maskeneinsteller gesteuerten Bauteil (, 13, 6) angebracht sind.
    12. Maskenrahmen nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Skala an einer Führungsleiste (43) für die Randbreiteneinstellung und die Marke am zugehörigen Maskenband (6) angeordnet sind.
    13. Maskenrahmen nach Anspruch 11 oder 12, gekennzeichnet durch die Ausbildung der Marke als Zeiger (61), der zur Skala (58) unter 450 geneigt ist.
    14. Maskenrahmen nach Anspruch 9 oder 10, gekennzeichnet durch einen am Maskenband gelagerten Winkelhebel (49, 53), dessen eines Ende als Papieranschlag (52, 55) dient und dessen anderes Ende (51, 54) in den verstellbaren Schlitz (46, 48) eingreift.
    15. Maskenrahmen nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass am selben Maskenband (4) ein dem ersten im wesentlichen gleich ausgebildeter Winkelhebel (56) gleichliegend gelagert und mit diesem in an sich bekannter Weise über eine Koppelstange (57) verbunden ist.
AT796359A 1959-11-04 1959-11-04 Maskenrahmen für photographische Kopiergeräte AT216346B (de)

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