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Photographische Kamera mit durch einen Elektromotor angetriebenen Kamerafunktionen
Die Erfindung betrifft photographische Kameras mit durch einen Elektromotor angetriebenen Kame- rafunktionen, wozu vorzugsweise der Filmtransport und die mit ihm üblicherweise gekuppelten Betätigun- gen des Trausportsperrwerkes, des Bildzählwerkes und des Verschlusses, aber auch andere Funktionen, z. B. die Einstellung von Blende, Verschlusszeit oder Entfernung, zählen.
Es ist bekannt, die zu diesen automatischen Funktionen notwendigen Antriebselemente, Steuerungs- elemente und Kraftquellen in einem besonderen Behältnis zusammenzufassen und dieses von unten her an den Kamerakörper anzusetzen. In die Konstruktion des Kamerakörpers brauchen dann keine erheblichen
Eingriffe gemacht zu werden, vielmehr kann die Konstruktion im wesentlichen die gleiche wie bei von
Hand betätigten Kameras sein.
Diese ansetzbaren Behältnisse sind insofern von Nachteil, als sie sowohl sehr funktionssichere und die
Lebensdauer der Kamera erreichende Teile als auch andere Teile enthalten, die die Lebensdauer der Ka- mera nicht erreichen, z. B. Kraftquellen und Verstärker. Bei Ausfall eines dieser Teile wird dann das ge- samte ansetzbare Behältnis funktionsuntüchtig.
Bei einer bekannten Kamera mit einem ansetzbaren Behältnis für einen Elektromotor mit zugehöri- gen Schaltelementen ist die Anordnung so getroffen, dass der Elektromotor säulenförmig aus dem Behält- nis heraussteht, derart, dass er dann, wenn das Behältnis mit der Kamera verbunden ist, einen Handgriff zum bequemen Halten der Kamera bildet. Diese erheblich über den üblichen Umriss der Kamera starr herausstehende säulenförmige Handhabe wirkt aber bei der Nichtbenutzung der Kamera störend.
Die vorliegende Erfindung stellt sich die Aufgabe, sowohl diesen Mangel als auch die durch die Zu- sammenfassung von kurz-und langlebigen Teilen im Ansatzbehältnis entstehenden Nachteile zu beseiti- gen.
Erfindungsgemäss ist bei einer Kamera der eingangs genannten Art vorgesehen, dass der Elektromotor und langlebige elektrische Schaltelemente in einer Hülse untergebracht sind, die derart am Ansatzbehält- nis sitzt, dass diese Hülse bei am Kameraboden angesetztem Behältnis in eine als Hohlkörper ausgebildete
Filmspule eintaucht. Aus dem am Kamerakörper angesetzten Behältnis ragt dann kein Teil störend ir die die übliche äussere Umrissform beibehaltende Kamera hinein, zumal man dem Ansatzbehältnis eine flache, die ganze Bodenfläche der Kamera übergreifende Form geben wird. Das Ansatzbehältnis kann, da in ihm nur ein Teil der elektrischen Elemente untergebracht zu werden braucht, sehr flach gehalten sein, so dass es beim Benutzer nicht mehr den Eindruck eines angesetzten Kastens, sondern den einer verstärkten Ka- merabodenplatte erweckt.
In bevorzugter Ausführungsform der Erfindung ist die den Elektromotor und die langlebigen elektrischen Teile enthaltende Hülse leicht lösbar am Ansatzbehältnis befestigt. In diesem
Ansatzbehältnis sind vorzugsweise diejenigen Funktionsteile untergebracht, die üblicherweise nicht die Le- bensdauer der Kamera erreichen, also beispielsweise die Stromquellen¯ (Batterien oder Akkumulatoren),
Verstärker und andere empfindliche oder dem Verbrauch oder der Abnutzung unterworfene Teile. Etwaige Funktionsstörungen werden also in den weitaus meisten Fällen durch die in diesem Ansatzbehältnis unter- gebrachten Teile verursacht werden, während die in der Hülse angeordneten Teile selten Anlass zu Stö- rungen geben werden.
Die leicht lösbare Befestigung der Hülse am Ansatzbehältnis ermöglicht es, durch
Austausch des einen oder des andern Teiles leicht wieder die Funktionstüchtigkeit des gesamten Ansatz-
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teiles herzustellen.
Die Verbindung zwischen der Hülse und dem Ansatzbehältnis kann mechanisch verschiedenartig gestaltet sein, z. B. kann man eine Renkverbindung vorsehen. Es ist aber von Vorteil, wenn die Hülse und das Ansatzbehältnis durch einen an dem einen Teil sitzenden Stiftsockel und einen an dem andern Teil sitzenden Buchsensockel miteinander verbunden sind. Diese durch ihre Anwendung bei Rundfunkröhren bekannte Art einer leicht lösbaren Verbindung ist bei ihrer Anwendung im vorliegenden Falle mechanisch ausreichend sicher und ermöglicht zugleich in einfacher Weise die Herstellung der notwendigen elektischen Verbindungen.
Die mechanische und elektrische Verbindung zwischen den im Behältnis bzw. in der Hülse untergebrachten Antriebs- und Schaltteilen und den in der Kamera anzutreibenden Teilen und elektrischen Schaltelementen wird vorzugsweise durch mechanische und elektrische Kupplungsmittel hergestellt, die die in den Spulenhohlraum eintauchende Hülse trägt. Voreilhafterweise trägt die Hülse sowohl ein über ihre Aussenfläche herausstehendes, vom Elektromotor angetriebenes Zahnrad, das mit einem in den Spulenhohlraum ragenden und mit der Spule verbundenen Kuppelteil in mechanische Verbindung tritt, als auch elektrische Kontaktflächen, die mit im Kamerakörper angeordneten Gegenkontakten in leitende Verbindung kommen.
Die Stromquelle für den Elektromotor kann eine Batterie sein, die als die Lebensdauer der Kamera nicht erreichender Teil im an der Bodenfläche der Kamera anliegender Teil des Behältnisses unterge-
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vorzugsweise durch einen mittels Nut und Feder geführten Schiebedeckel. An die Stelle einer sich verbrauchenden Batterie können aber auch ein oder mehrere Akkumulatoren treten, die durch an sich bekanntes Aufladen in ständiger Betriebsbereitschaft gehalten werden können.
Um dt. m Besitzer der Kamera und des Ansatzbehältnisses die Möglichkeit zu geben, diese Aufladung selbst vorzunehmen, ist in weite- rer Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, dass der den Raum für die Stromquelle verschliessende Deckel für die Dauer der Aufladung gegen einen Deckelteil auswechselbar ist, der Verbindungsmittel zur Ladestromquelle, die für den Aufladevorgang notwendigen bekannten elektrischen Schaltelemente und die Kontakte zu den in ihrer Lagerste'le verbleibenden Akkumulatoren trägt.
Die Stromquelle braucht nicht nur dem Antrieb des Elektromotors zu dienen, sondern kann zugleich auch den Strom für weitere an der Kamera etwa vorgesehene Einrichtungen liefern, z. B. kann sie in den Stromkreis einer von einem Belichtungsmesser her gesteuerten Einrichtung zur automatischen Einstellung von Verschlusszeit und Blendenöffnung eingeschaltet sein oder sie kann Glühlämpchen speisen, die Einstellskalen. oder Bildfeldbegrenzungsrahmen beleuchten. Ebenso kann die Stromquelle auch zugleich ein Blitzlichtgerät betreiben.
Die Erfindung wird nachfolgend an Hand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert, ohne sich aber auf dieses Beispiel allein zu beschränken.
Es zeigen : Fig. 1 in Vorderansicht eine teilweise aufgebrochene photographische Kamera ; Fig. 2 in Vorderansicht ein teilweise aufgebrochenes, an die Kamera nach Fig. l ansetzbares Behältnis ; Fig. 3 eine Draufsicht auf das Behältnis gemäss der Fig. 2 bei abgenommener Hülse ; Fig. 4 in stark vergrösserter Darstellung im Schnitt die in Fig. 2 auch dargestellte Hülse und deren mechanische Kupplung mit der hohlen Filmspule ; Fig. 5"in Seitenansicht das an die Stelle des den Stromquellenraum abdeckenden Schiebers zu setzende Ladegerät.
In Fig. 1 ist mit 1 eine photographische Kamera, mit 2 deren Objektiv, mit 3 der Sucher und mit 4 die Auslösetaste bezeichnet. Die im aufgebrochenen Teil der Kamera 1 erkennbare Aufwickelspule 5 für den Rollfilm 6 ist von der Kamerabodenfläche 7 her offen. In ihren Hohlraum 8 kann die Hülse 9 des in Fig. 2 dargestellten, an die Kamerabodenfläche 7 ansetzbaren Behältnisses 10 eintauchen. Die Aufwickelspule 5 trägt einen Zahnkranz 11, der über die Zahnräder 12,13 mit einem an sich bekannten Transportsperrwerk, Bildzählwerk und auch mit Mechanismen zum Spannen des Kameraverschlusses in Verbindung steht, so dass bei einer Drehung der Aufwickelspule 5 der Film bewegt und die genannten Werke und Mechanismen geschaltet werden.
Das in Fig. 2 dargestellte Ansatzbehältnis 10 mit seiner Hülse 9 enthält die zum Antrieb der Aufwikkelspule 5 notwendigen mechanischen und elektrischen Elemente, die in diesen beiden Teilen 9 und 10 so untergebracht sind, dass die Hülse 9 diejenigen Teile enthält, deren Lebensdauer derjenigen der Kamera entsprechen. Die im Ansatzbehältnis 10 angeordneten Teile dagegen sind vorzugsweise solche, die durch Verbrauch, Abnutzung oder Empfindlichkeit in ihrer Lebensdauer derjenigen der Kamera unterlegen sind.
Damit bei etwaigen Funktionsstörungen nicht das gesamte, aus Ansatzbehältnis 10 und Hülse 9 gebildete Aggregat ausfällt, sind diese beiden Teile leicht lösbar miteinander verbunden, so dass durch Aus-
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tausch des einen oder des andern Teiles gegen einen funktionsfähigen andern Teil schnell die Funktionstüchtigkeit wieder hergestellt werden kann.
Zu diesem Zweck besitzt die Hülse 9, wie die Fig. 2 und 4 erkennen lassen, einen Isolierstoffsockel 14 mit Kontaktstiften 15, die in einen im Ansatzbehältnis 10 sitzenden Gegensockel 16 mit Buchsen 17 (Fig. 3) eingreifen können. Diese von der Festlegung von Rundfunkröhren her bekannte Art einer leicht lösbaren Verbindung zweier Teile gewährt bei der Anwendung zwischen der Hülse 9 und dem Ansatzbehältnis 10 eine mechanisch genügend feste Verbindung und ermöglicht zugleich in einfacher Art die Herstellung der notwendigen elektrischen Kontakte.
Die Hülse 9 enthält nämlich, wie der Schnitt in Fig. 4 erkennen lässt, einen Elektromotor 18, der in einem Isolierstoffkörper 19 festgelegt ist, welcher zugleich noch in sich weitere elektrische Steuerelemente, z. B. Feinrelais 20 od. dgl., aufnehmen kann. Die Kontaktstifte 15 stellen die Verbindung zu den im Ansatzbehältnis 10 untergebrachten andern elektrischen Elementen her. Dies sind, wie in den Fig. 2 und 3 angedeutet, Stromquellen 21, Verstärkereinrichtungen 22 und andere elektrische Steuereinrichtungen 23. Der Unterbringungsraum für die Stromquellen 21 ist mittels eines durch Nut und Feder geführten Schiebedeckels 24 verschlossen.
Der Elektromotor 18 treibt, wie in Fig. 4 erkennbar, über ein Zahnradgetriebe 25 ein auf der Hülse 9 sitzendes Antriebszahnrad 26 an. In die Zahnlücken dieses Rades 26 greift ein im Hohlraum 8 der Aufwickelspule 5 axial verschieblich angebrachter Kuppelstift 27 ein, den eine Feder 28 im Sinne eines solchen Eingriffes beaufschlagt. Hiedurch ist die mechanische Kupplung zwischen Antriebszahnrad 26 und Aufwickelspule 5 hergestellt. Wenn bei der in Richtung des Pfeiles 29 erfolgenden Einbringung der Hülse 9 in den Hohlraum 8 der Aufwickelspule 5 der Kuppelstift 97 nicht gleich in eine Zahnlücke, sondern auf die Seitenfläche eines Zahnes trifft, kann bei der weiteren Einschubbewegung der Kuppelstift entgegen der Kraft der Feder 28 ausweichen. Diese drückt ihn aber dann bei der beginnenden Drehung des Antriebszahnrades 26 in die nächstliegende Zahnlücke hinein.
Der Isolierstoffsockel 14 der Hülse 9 trägt, wie die Fig. 2 und 4 zeigen, einen umlaufenden Kranz von gegeneinander isoliert gehaltenen elektrischen Kontaktflächen 30, die mit den Kontaktstiften 15 bzw.
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lässt, sitzt in der Bodenwandung der Kamera 1 ein Isolierstoffhohlsockel 31, auf dessen Innenfläche Kontaktfedern 32 angebracht sind, die bei in die Aufwickelspule 5 eingebrachter Hülse 9 gegen deren Kontaktflächen 30 anliegen. Von den Kontaktfedern 32 ausgehende Kabel 33 stellen die Verbindung zu in der Kamera 1 untergebrachten elektrischen Schaltelementen her.
Im an die Kamera angesetzten Zustand des Behältnisses 10 mit Hülse 9 greifen am Behältnis 10 an-
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durch eine feste Verbindung der angesetzten Teile 9, 10 an der Kamera 1 gesichert ist.
Die Stromquellen 21 können sich erschöpfende Batterien, aber auch Akkumulatoren sein, die durch Aufladen in stets betriebsbereitem Zustand gehalten werden können. Um in einfacher Weise diese Aufladung vornehmen zu können, ist das in Fig. 5 dargestellte Ladegerät 37 als Zubehörteil zum Behältnis 10 vorgesehen. Das Ladegerät 37 ist in seiner Form dem Schiebedeckel 24 so angepasst, dass es an dessen Stelle in das Behältnis 10 eingeschoben werden kann, wobei dann Kontaktfedern 38 die Verbindung zu den in ihrer Lagerstelle verbleibenden Akkumulatoren 21 herstellen. Das Ladegerät 37 enthält die zum Aufladen notwendigen bekannten elektrischen Elemente, von denen in Fig. 5 eine Diode 39 und ein Widerstand 40 angedeutet sind. Mittels der aus dem Ladegerät 37 herausstehenden Kontaktstifte 41 ist der Anschluss an die Ladestromquelle, z.
B. an eine Steckdose des Stromnetzes, möglich.
Die nicht zur vorliegenden Erfindung zählende Schaltung der elektrischen Elemente kann beispielsweise so vorgenommen sein, dass bei der Betätigung der Auslösetaste 4 über bekannte mechanische Zwischenglieder der Kameraverschluss ausgelöst wird, der seinerseits am Ende seines Ablaufes einen elektrischen Kontakt schaltet, durch den der Elektromotor 18 Strom erhält und zu laufen beginnt. Dieser Stromfluss wird durch einen andern Kontakt unterbrochen, der vom dabei von der Aufwickelspule 5 her betätigten Transportsperrwerk nach vollzogenem Filmtransport um einen Bildschritt geschaltet wird. Der dabei gespannte Kameraverschluss kann durch erneutes Betätigen der Taste 4 wieder ausgelöst werden. Die Rückspulung des Filmes 6 auf seine Abwickelspule kann durch Betätigen des Schaltknopfes 42 von Hand vorgenommen werden.
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Photographic camera with camera functions driven by an electric motor
The invention relates to photographic cameras with camera functions driven by an electric motor, for which purpose preferably the film transport and the actuations usually coupled with it, the transport barrier, the image counter and the shutter, but also other functions, e.g. B. the setting of aperture, shutter speed or distance count.
It is known to combine the drive elements, control elements and power sources necessary for these automatic functions in a special container and to attach this to the camera body from below. In the construction of the camera body then do not need any significant
Interventions to be made, rather the construction can be essentially the same as that of von
Hand operated cameras.
These attachable containers are disadvantageous in that they are both very functionally reliable and the
Contain parts that reach the service life of the camera as well as other parts that do not reach the service life of the camera, e.g. B. Power sources and amplifiers. If one of these parts fails, the entire attachable container becomes inoperable.
In a known camera with an attachable container for an electric motor with associated switching elements, the arrangement is made such that the electric motor protrudes from the container in a columnar manner, so that when the container is connected to the camera, it has a handle to hold the camera comfortably. This column-shaped handle, which protrudes significantly beyond the usual outline of the camera, has a disruptive effect when the camera is not used.
The object of the present invention is to eliminate both this deficiency and the disadvantages arising from the combination of short-lived and long-lived parts in the preparation container.
According to the invention, it is provided in a camera of the type mentioned that the electric motor and durable electrical switching elements are accommodated in a sleeve that sits on the attachment container in such a way that this sleeve is formed as a hollow body when the container is attached to the camera base
Film reel immersed. From the container attached to the camera body, no part protrudes in a disruptive manner for the camera, which maintains the usual external contour shape, especially since the attachment container is given a flat shape that extends over the entire bottom surface of the camera. Since only some of the electrical elements need to be accommodated in it, the attachment container can be kept very flat so that it no longer gives the user the impression of an attached box but that of a reinforced camera base plate.
In a preferred embodiment of the invention, the sleeve containing the electric motor and the durable electrical parts is easily detachably attached to the attachment container. In this
The attachment container preferably houses those functional parts that usually do not reach the service life of the camera, for example the power sources¯ (batteries or accumulators),
Amplifiers and other fragile parts or parts that are subject to consumption or wear. Any malfunctions will be caused in the vast majority of cases by the parts accommodated in this attachment container, while the parts arranged in the sleeve will rarely give rise to malfunctions.
The easily detachable attachment of the sleeve on the attachment container makes it possible through
Exchange of one or the other part easily restores the functionality of the entire approach
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to manufacture part.
The connection between the sleeve and the attachment container can be designed mechanically in different ways, for. B. one can provide a bayonet connection. However, it is advantageous if the sleeve and the attachment container are connected to one another by a pin base seated on one part and a socket base seated on the other part. This type of easily detachable connection, known from its use in radio tubes, is sufficiently mechanically secure when used in the present case and at the same time enables the necessary electrical connections to be established in a simple manner.
The mechanical and electrical connection between the drive and switching parts housed in the container or in the sleeve and the parts and electrical switching elements to be driven in the camera is preferably established by mechanical and electrical coupling means which carry the sleeve immersed in the coil cavity. Advantageously, the sleeve carries both a gear wheel that protrudes from its outer surface and is driven by the electric motor, which is mechanically connected to a coupling part protruding into the coil cavity and connected to the coil, as well as electrical contact surfaces that come into conductive connection with mating contacts arranged in the camera body.
The power source for the electric motor can be a battery which, as the part that does not reach the service life of the camera, is housed in the part of the container lying on the bottom surface of the camera.
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preferably by a sliding cover guided by a tongue and groove. Instead of a depleted battery, one or more accumulators can also be used, which can be kept in constant readiness for operation by charging, which is known per se.
In order to give the owner of the camera and the attachment container the opportunity to carry out this charge themselves, a further embodiment of the invention provides that the cover that closes the space for the power source can be exchanged for a cover part for the duration of the charge, the connection means to the charging current source, which carries the known electrical switching elements necessary for the charging process and the contacts to the accumulators remaining in their storage area.
The power source not only needs to drive the electric motor, but can also provide power for other devices that may be provided on the camera, e.g. B. it can be switched into the circuit of a device controlled by a light meter for automatic setting of shutter speed and aperture or it can feed small bulbs, the setting dials. or illuminate the image frame. The power source can also operate a flash unit at the same time.
The invention is explained in more detail below using an exemplary embodiment, but without being limited to this example alone.
1 shows a partially broken away photographic camera in a front view; FIG. 2, in a front view, a partially broken open container which can be attached to the camera according to FIG. 1; 3 shows a plan view of the container according to FIG. 2 with the sleeve removed; FIG. 4 shows, in a greatly enlarged illustration in section, the sleeve also shown in FIG. 2 and its mechanical coupling with the hollow film reel; Fig. 5 ″ in side view of the charger to be placed in place of the slide covering the power source space.
In Fig. 1, 1 denotes a photographic camera, 2 denotes its lens, 3 denotes the viewfinder and 4 denotes the release button. The take-up reel 5 for the roll film 6, which can be seen in the broken part of the camera 1, is open from the camera bottom surface 7. The sleeve 9 of the container 10 shown in FIG. 2, which can be attached to the camera bottom surface 7, can dip into its cavity 8. The take-up reel 5 carries a ring gear 11, which is connected via the gears 12, 13 with a known transport lock, picture counter and also with mechanisms for tensioning the camera shutter, so that when the take-up reel 5 rotates, the film moves and the mentioned works and mechanisms are switched.
The attachment container 10 shown in Fig. 2 with its sleeve 9 contains the mechanical and electrical elements necessary to drive the take-up reel 5, which are housed in these two parts 9 and 10 so that the sleeve 9 contains those parts whose service life is that of the camera correspond. The parts arranged in the attachment container 10, on the other hand, are preferably those whose service life is inferior to that of the camera due to consumption, wear or sensitivity.
So that in the event of any malfunctions, the entire unit formed by the attachment container 10 and the sleeve 9 does not fail, these two parts are easily detachably connected so that
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Exchange of one or the other part for a functional other part, the functionality can be quickly restored.
For this purpose, the sleeve 9, as can be seen in FIGS. 2 and 4, has an insulating material base 14 with contact pins 15 which can engage in a counter base 16 with sockets 17 (FIG. 3) seated in the attachment container 10. This type of easily detachable connection between two parts, known from the definition of radio tubes, ensures a sufficiently strong mechanical connection when used between the sleeve 9 and the attachment container 10 and at the same time enables the necessary electrical contacts to be made in a simple manner.
The sleeve 9 contains, as the section in FIG. 4 shows, an electric motor 18 which is fixed in an insulating body 19, which at the same time also contains further electrical control elements, e.g. B. fine relay 20 or the like. Can accommodate. The contact pins 15 establish the connection to the other electrical elements accommodated in the attachment container 10. As indicated in FIGS. 2 and 3, these are current sources 21, amplifier devices 22 and other electrical control devices 23. The accommodation space for the current sources 21 is closed by means of a sliding cover 24 guided by tongue and groove.
As can be seen in FIG. 4, the electric motor 18 drives a drive gear 26 seated on the sleeve 9 via a gear drive 25. In the tooth gaps of this wheel 26 engages in the cavity 8 of the take-up reel 5 axially displaceably attached coupling pin 27, which is applied by a spring 28 in the sense of such an engagement. The mechanical coupling between drive gear 26 and take-up reel 5 is thereby established. If, when the sleeve 9 is inserted into the cavity 8 of the take-up reel 5 in the direction of the arrow 29, the coupling pin 97 does not immediately hit a tooth gap, but instead hits the side surface of a tooth, the coupling pin can counter the force of the spring 28 during the further insertion movement dodge. However, when the drive gear 26 begins to rotate, this then pushes it into the closest tooth gap.
The insulating material base 14 of the sleeve 9 carries, as FIGS. 2 and 4 show, a circumferential ring of electrical contact surfaces 30 which are held insulated from one another and which are connected to the contact pins 15 or
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In the bottom wall of the camera 1 there is a hollow insulating base 31, on the inner surface of which contact springs 32 are attached which, when the sleeve 9 is inserted into the take-up reel 5, rest against its contact surfaces 30. Cables 33 emanating from contact springs 32 establish the connection to electrical switching elements accommodated in camera 1.
When the container 10 with the sleeve 9 is attached to the camera, the container 10 engages
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is secured by a fixed connection of the attached parts 9, 10 to the camera 1.
The power sources 21 can be exhausted batteries, but also accumulators, which can be kept in a ready-to-operate state by charging. In order to be able to carry out this charging process in a simple manner, the charger 37 shown in FIG. 5 is provided as an accessory part for the container 10. The shape of the charger 37 is adapted to the sliding cover 24 so that it can be pushed into the container 10 in its place, with contact springs 38 then establishing the connection to the accumulators 21 remaining in their storage location. The charger 37 contains the known electrical elements necessary for charging, of which a diode 39 and a resistor 40 are indicated in FIG. By means of the contact pins 41 protruding from the charger 37, the connection to the charging current source, e.g.
B. to a socket in the mains, possible.
The circuit of the electrical elements, which is not part of the present invention, can be made, for example, so that when the release button 4 is actuated, the camera shutter is triggered via known mechanical intermediate elements, which in turn switches an electrical contact at the end of its sequence, through which the electric motor 18 receives current and starts walking. This flow of current is interrupted by another contact, which is switched by the transport lock, which is actuated by the take-up reel 5, by one frame step after the film has been transported. The tensioned camera shutter can be released again by pressing button 4 again. The rewinding of the film 6 onto its supply reel can be carried out by actuating the switch button 42 by hand.
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