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AT206078B - Einrichtung zum Kochen, Braten und Erhitzen von Nahrungsmitteln - Google Patents

Einrichtung zum Kochen, Braten und Erhitzen von Nahrungsmitteln

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Publication number
AT206078B
AT206078B AT411158A AT411158A AT206078B AT 206078 B AT206078 B AT 206078B AT 411158 A AT411158 A AT 411158A AT 411158 A AT411158 A AT 411158A AT 206078 B AT206078 B AT 206078B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
cavity
cooking
frying
equipment
heating
Prior art date
Application number
AT411158A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Elektra Bregenz
Fritz Schindler Dr
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Elektra Bregenz, Fritz Schindler Dr filed Critical Elektra Bregenz
Priority to AT411158A priority Critical patent/AT206078B/de
Application granted granted Critical
Publication of AT206078B publication Critical patent/AT206078B/de

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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einrichtung zum Kochen, Braten und Erhitzen von Nahrungsmitteln 
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Kochen, Braten und Erhitzen von Nahrungsmitteln, bei welcher Energie mittels elektromagnetischer Strahlungsfelder in einen Hohlraum auf das darin befindliche Kochgut übertragen wird und dem Hohlraum eine zusätzliche Beheizung zugeordnet ist. Bisher ist eine Konstruktion bekannt geworden, nach welcher Energie mittels Hochfrequenz durch ein Kondensatorfeld auf Backgut übertragen wird, wobei sich das Gut durch das Kondensatorfeld bewegt. Um zusätzliche Bräunungseffekte zu erzielen, wurden   Grillereinheiten innerhalb   des Hohlraumes angeordnet. 



   Bei Verwendung eines stehenden Wellenfeldes und einem Hohlraum, in welchen Hochfrequenzenergie durch Strahlung eingespeist wird, bestehen nun erhebliche Schwierigkeiten, einerseits die Grilleinheiten gegen Verschmutzung und Beschädigung zu schützen, anderseits können diese Hochfrequenzenergien absorbieren oder als Sekundärantennen wirken. Man hat daher versucht, die genannten Schwierigkeiten mit Hilfe einer im Hohlraum zusätzlich angeordneten Zwischenhülle zu beseitigen, in deren Mantel Durchbrüche eingestanzt sind, welche gegenüber der Strahlung der Infrabeheizung durchlässig, gegen Hochfrequenz jedoch undurchlässig sind. 
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 müsearten, Reis u. dgl., welche im Gast-und Hotelgewerbe in eigenen Kochgeräten oder   Backrohren   zubereitet werden müssen. Hier spielt dies auch keine Rolle, da der Hochfrequenzherd sowieso voll ausgelastet sein wird.

   Für Haushaltszwecke würde die Anschaffung eines zusätzlichen   Gerätes   erhebliche Mehrkosten bedeuten, abgesehen davon, dass der Ausnützungsgrad ausserdem noch weiter absinkt. 



   Es wurde weiters eine Vorrichtung zum Erhitzen von elektrisch halb leitendem Gut vorgeschlagen, bei welcher der eigentliche Hochfrequenzraum als gelochte Zwischenhülle ausgebildet ist, ausserhalb welchem zusätzliche Widerstandsheizkörper vorgesehen sind. Diese Anordnung wird von einer zweiten Wandung umschlossen. 



   Diese Vorrichtung hat den Nachteil, dass Koch- oder Backdämpfe in die Räume zwischen beiden Hüllen eindringen. Der Niederschlag ist nur zu entfernen, wenn die Innenhülle ausgebaut wird. Dies ist aber insoferne schwer möglich, als der Hohlraum mit der Anode des Magnetrons einwandfreien galvanischen Kontakt haben muss. Ebenso muss zur HF-Abdichtung gegen den Zwischenraum auch die Vorderkante des Hohlraumes galvanisch leitend mit dem Türrahmen oder der Aussenhülle verbunden. sein. 



  Ein weiterer Nachteil dieser Konstruktion ist auch darin zu erblicken, dass die Widerstandsheizkörper zur Vermeidung   vonOberflächen-Kriechströmen   oder   Überschlägen   dampfdicht ummantelt sein müssen. 



   Zur Vermeidung dieser Nachteile ist erfindungsgemäss die zur Erzeugung einer Ober- und bzw. oder Unterhitze im Hohlraum dienende zusätzliche Beheizung ausserhalb einer den Hohlraum abschliessenden, vollen und unperforierten Wandung angeordnet. Die   erfindungsgemässe Einrichtung   besitzt nur eine als Hohlraum dienende Hülle, welche innen glatt ausgebildet ist und leicht gereinigt werden kann, wobei die ausserhalb der den Hohlraum abschliessenden, vollen und unperforierten Wandung angeordneten Widerstandsheizkörper als billige, perlisolierte   Heizschnüre   ausgebildet sein können. Der Hohlraum selbst kann beliebig und entsprechend den Forderungen der Feldverteilung günstig gestaltet werden, ohne bei der vorerwähnten Kontaktfrage konstruktive Schwierigkeiten mittels teurer Elemente beseitigen zu müssen. 



   In der anliegenden Zeichnung ist in den Fig. 1 und 2 eine zweckmässige Ausführung der Erfindung 

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 näher beschrieben. Es bedeuten hierin 1 den Hohlraum, 2 die Hohlraumtür, 3 den Zwischenkreis, 4 die hochfrequenzerzeugende Röhre   (in   diesem Fall ein Magnetron), 5 dessen Sendeantenne,   fi   den zugehörigen Permanentmagneten samtjoch, 7 die Oberhitze, 8 die Unterhitze, 9 den Thermostat mit dem Thermostatfühler 10 und der Verstelleinrichtung 11. 



   Die Beheizung selbst ist also vor Verschmutzung und Beschädigung gesichert, ausserdem können, da die Hohlraumwand hochfrequenztechnisch gesehen einen absoluten Schirm gegen die Heizkörper bildet, diese beliebig ausgelegt werden, ohne dass die Gefahr einer Feldverzerrung durch Absorption oder Antennenwirkung auftritt, die gesamte Konstruktion ist ausserdem einfach und billig herstellbar. 



   Damit ist nun eine Einheit geschaffen, welche eine volle Ausnützung gewährleistet und ausserdem ermöglicht, jedes Kochgut auf jede beliebige Art und Weise zuzubereiten. Man kann die einzelnen Komponenten in an sich bekannter Weise wahlweise oder gemeinsam schalten, ebenso kann Ober- und Unterhitze mittels Thermostat gesteuert werden. Die letzte Anordnung hat sich als besonders günstig erwiesen, da viele Speisen bei geregelter Backtemperatur und zusätzlicher Hochfrequenzeinwirkung besonders gut und besonders schnell gelingen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Einrichtung zum Kochen, Braten und Erhitzen von Nahrungsmitteln, bei welcher Energie mittels elektroma. gnetischer Strahlu'1gsfeldcr in einen Hohlraum auf das darin befindliche Kochgut übertragen wird und dem Hohlraum eine zusätzliche Beheizung zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Erzeugung einer Ober- und bzw. oder Unterhitze im Hohlraum dienende zusätzliche Beheizung ausserhalb einer den Hohlraum abschliessenden, vollen und unperforierten Wandung angeordnet ist.
AT411158A 1958-03-31 1958-03-31 Einrichtung zum Kochen, Braten und Erhitzen von Nahrungsmitteln AT206078B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN116474968A (zh) * 2023-04-10 2023-07-25 江苏春凯机电科技有限公司 一种雾化喷头及具有其的雾化设备

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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