AT16814U1 - Montagevorrichtung für ein Armband und damit ausgestattetes Armband - Google Patents
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Abstract
Eine Montagevorrichtung (1) für ein Armband umfasst ein Basiselement (2), einen aus einer ersten Seite (2a) des Basiselements (2) vorragenden ersten Vorsprung (3) und einen in einer ausgefahrenen Stellung aus einer zweiten Seite (2b) des Basiselements (2) vorragenden zweiten Vorsprung (4). Die zweite Seite (2b) des Basiselements (2) liegt dessen erster Seite (2a) gegenüber. Der zweite Vorsprung (4) ist zwischen der ausgefahrenen Stellung und einer eingezogenen Stellung, in der er weniger als in der ausgefahrenen Stellung oder gar nicht aus der zweiten Seite (2b) des Basiselements (2) vorragt, bewegbar. Der zweite Vorsprung (4) ist in seine ausgefahrene Stellung elastisch vorgespannt. Weiters umfasst die Montagevorrichtung (1) ein mit dem zweiten Vorsprung (4) gekoppeltes, verlagerbares Betätigungselement (5), durch dessen Verlagerung der zweite Vorsprung (4) zwischen der ausgefahrenen und der eingezogenen Stellung hin- und herbewegbar ist.
Description
MONTAGEVORRICHTUNG FÜR EIN ARMBAND UND DAMIT AUSGESTATTETES ARMBAND
[0001] Die Erfindung betrifft eine Montagevorrichtung für ein Armband gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 und ein damit ausgestattetes Armband. Weiters betrifft die Erfindung eine Uhr, einen Chip oder ein Schmuckstück mit einem Armband mit der Montagevorrichtung.
[0002] Bei Armbanduhren müssen die Armbänder aufgrund ihres Verschleißes regelmäßig getauscht werden. Dieser Vorgang verlangt je nach Typ des Armbands entweder spezielles Werkzeug oder Kleber, in jedem Fall aber Geschick und Fachkenntnis und kann daher nur in Ausnahmefällen vom Besitzer der Uhr selbst durchgeführt werden. Zumeist ist das Tauschen der Armbänder auch für eine Fachperson zeitaufwändig. Das gleiche gilt für Chips, die häufig in Uhrenform am Handgelenk getragen werden und für Zutrittskontrollen, etc. benutzt werden. Auch Schmuckstücke sind oft mit Armbändern versehen, um die Schmuckstücke am Handgelenk zu tragen. Es besteht auch der Wunsch, Armbänder zu tauschen, ohne dass sie verschlissen oder defekt sind, beispielsweise um ein zur jeweiligen Kleidung passendes Armband zu tragen.
[0003] Somit besteht das Bedürfnis nach einer Montagevorrichtung für ein Armband, die es ermöglicht, das Armband rasch und komfortabel von einer Uhr, einem Chip oder einem Schmuckstück zu lösen bzw. zu montieren.
[0004] Die vorliegende Erfindung löst die gestellte Aufgabe durch Bereitstellen einer Montagevorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 sowie durch Bereitstellen eines mit einer erfindungsgemäßen Montagevorrichtung versehenen Armbands und durch die Kombination dieses Armbands mit einer Uhr, einem Chip, oder einem Schmuckstück. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen und der nachfolgenden Beschreibung dargelegt.
[0005] Die erfindungsgemäße Montagevorrichtung für ein Armband umfasst ein Basiselement, einen aus einer ersten Seite des Basiselements vorragenden ersten Vorsprung, einen in einer ausgefahrenen Stellung aus einer zweiten Seite des Basiselements vorragenden zweiten Vorsprung, wobei die zweite Seite des Basiselements dessen erster Seite gegenüberliegt und der zweite Vorsprung zwischen der ausgefahrenen Stellung und einer eingezogenen Stellung, in der er weniger als in der ausgefahrenen Stellung oder gar nicht aus der zweiten Seite des Basiselements vorragt, bewegbar ist, wobei der zweite Vorsprung in seine ausgefahrene Stellung elastisch vorgespannt ist. Weiters ist ein mit dem zweiten Vorsprung gekoppeltes, verlagerbares Betätigungselement vorgesehen, durch dessen Verlagerung der zweite Vorsprung zwischen der ausgefahrenen und der eingezogenen Stellung hin- und herbewegbar ist.
[0006] Zur Montage eines mit einer solchen Montagevorrichtung versehenen Armbands an einer Uhr, einem Chip oder einem Schmuckstück wird zunächst der erste Vorsprung in eine entsprechende erste Ausnehmung oder Vertiefung an der Uhr, dem Chip oder dem Schmuckstück eingeführt. Dann wird der zweite Vorsprung mittels des Betätigungselements in seine eingezogene Stellung bewegt und mit einer zweiten Ausnehmung oder Vertiefung an der Uhr, dem Chip oder dem Schmuckstück in Ausrichtung gebracht und in seine ausgefahrene Stellung bewegt, in der er aufgrund der elastischen Vorspannung sicher gehalten wird, wodurch das Armband verlässlich mit der Uhr, dem Chip oder dem Schmuckstück verbunden ist. Um das Armband von der Uhr, dem Chip oder dem Schmuckstück zu entfernen, wird mittels des Betätigungselements der zweite Vorsprung entgegen seiner elastischen Vorspannung in seine eingezogene Stellung gebracht und kann dadurch aus der zweiten Vertiefung oder Ausnehmung entfernt werden, worauf auch der erste Vorsprung aus der ersten Vertiefung oder Ausnehmung entnommen werden kann. Der gesamte Vorgang des Einsetzens und Entfernens eines Armbands vom Körper ist somit innerhalb von Sekunden durchführbar.
[0007] In einer bevorzugten, weil einfach und rasch zu assemblierenden Ausführungsform der erfindungsgemäßen Montagevorrichtung ist der zweite Vorsprung durch einen entlang seiner Längsachse verlagerbaren Stift gebildet. Aus demselben Grund ist es vorteilhaft, auch den ersten Vorsprung durch einen Stift zu bilden. Um für die Montagevorrichtung möglichst wenig verschie-
dene Teile zu benötigen, kann vorteilhaft vorgesehen werden die den ersten und den zweiten Vorsprung bildenden Stifte identisch auszubilden. Dadurch wird die Lager- und Ersatzteilhaltung deutlich vereinfacht.
[0008] Wenn bei der erfindungsgemäßen Montagevorrichtung die Längsachsen der Stifte, die den ersten und den zweiten Vorsprung bilden, koaxial im Basiselement ausgerichtet sind, ist die Montagevorrichtung für alle handelsüblichen Armbanduhren verwendbar, d.h. vorhandene konventionelle Armbänder können einfach durch mit der erfindungsgemäßen Montagevorrichtung versehene Armbänder getauscht werden.
[0009] Für die rasche und verlässliche Assemblierung der erfindungsgemäßen Montagevorrichtung ist es von Vorteil, wenn der den zweiten Vorsprung bildende Stift einen Halteabschnitt zur lösbaren Befestigung an dem Betätigungselement aufweist. Einfachste Assemblierbarkeit erreicht man, wenn der Halteabschnitt des den zweiten Vorsprung bildenden Stifts zur formschlüssigen Verbindung mit dem Betätigungselement ausgebildet ist, insbesondere einen umgebogenen oder verdickten Abschnitt umfasst, der in eine gegengleich dazu ausgebildete Ausnehmung oder Vertiefung des Betätigungselements einsetzbar ist. Aus den gleichen Gründen ist es bevorzugt, wenn der den ersten Vorsprung bildende Stift einen Halteabschnitt zur lösbaren Befestigung an dem Basiselement aufweist, vor allem wenn der Halteabschnitt des den ersten Vorsprung bildenden Stifts zur formschlüssigen Verbindung mit dem Basiselement ausgebildet ist, insbesondere einen umgebogenen oder verdickten Abschnitt umfasst, der in eine gegengleich dazu ausgebildete Ausnehmung oder Vertiefung des Basiselements einsetzbar ist.
[0010] Um die Vorspannung des zweiten Vorsprungs in die ausgefahrene Stellung zu bewirken, ist in einer Ausführungsform der Erfindung vorgesehen, dass zumindest eine Feder im Basiselement angeordnet ist, die entweder am zweiten Vorsprung oder am Betätigungselement angreift und den zweiten Vorsprung direkt oder über das Betätigungselement indirekt in die ausgefahrene Stellung vorspannt.
[0011] Lange Lebensdauer und verlässliche Funktion der erfindungsgemäßen Montagevorrichtung erzielt man, wenn die Montagevorrichtung ein Gehäuse aufweist, das durch das Basiselement und einen mit dem Basiselement verbindbaren Deckel definiert ist, wobei der Deckel eine Ausnehmung aufweist, durch die hindurch ein Griffabschnitt des Betätigungselements vorragt. Bevorzugt bestehen das Basiselement und der Deckel aus einem Metall oder einer Metalllegierung, vorzugsweise rostfreier Stahl oder Titan, oder einem Kunststoff. Der Deckel kann mit dem Basiselement lösbar, insbesondere durch Verschrauben oder Stecken, oder nicht lösbar, insbesondere durch Löten, Schweißen oder Kleben verbunden sein.
[0012] Die Erfindung umfasst auch ein Armband, an dem eine Montagevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche befestigt ist.
[0013] In einer bevorzugten Ausführungsform umfasst das Armband einen umschlagbaren Abschnitt, z.B. den Endabschnitt eines Oberleders des Armbands, wobei die Montagevorrichtung in einem dem umschlagbaren Abschnitt benachbarten Bereich des Armbands angeordnet ist und der umschlagbare Abschnitt über die Montagevorrichtung auf das Armband umgeschlagen und am Armband befestigt ist.
[0014] Schließlich umfasst die Erfindung auch eine Uhr, einen Chip oder ein Schmuckstück in Kombination mit einem Armband mit der erfindungsgemäßen Montagevorrichtung, wobei die Uhr, der Chip oder das Schmuckstück Ausnehmungen oder Vertiefungen aufweist, in die der erste Vorsprung und der zweite Vorsprung der Montagevorrichtung aufgenommen sind.
[0015] Die Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die Zeichnungen anhand einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen Montagevorrichtung, ihres Einbaus in ein Armband und in Kombination des Armbands mit einer Armbanduhr beispielhaft näher erläutert.
[0016] Fig. 1 zeigt die erfindungsgemäße Montagevorrichtung im zusammengebauten Zustand mit offenem Deckel in einer perspektivischen Ansicht.
[0017] Fig. 2 zeigt die Montagevorrichtung im zusammengebauten Zustand mit geschlossenem Deckel in einer weiteren perspektivischen Ansicht mit dem zweiten Vorsprung in seiner eingezogenen Stellung.
[0018] Fig. 3 zeigt die Montagevorrichtung im zusammengebauten Zustand mit geschlossenem Deckel in der gleichen perspektivischen Ansicht wie Fig. 2, wobei sich der zweite Vorsprung in seiner ausgefahrenen Stellung befindet.
[0019] Fig. 4 zeigt die Montagevorrichtung im zusammengebauten Zustand mit geschlossenem Deckel in einer weiteren perspektivischen Ansicht mit Blickrichtung auf die AuBenseite des Basiselements.
[0020] Fig. 5 und Fig. 6 zeigen das Befestigen der erfindungsgemäßen Montagevorrichtungen an einem zweiteiligen Armband.
[0021] Fig. 7, Fig. 8, Fig. 9 und Fig. 10 zeigen die Schritte zum Montieren eines mit einer erfindungsgemäßen Montagevorrichtung versehenen Armbands an einer Uhr.
[0022] Zunächst wird auf Fig. 1 Bezug genommen, in der die Montagevorrichtung 1 in einer perspektivischen Darstellung gezeigt ist. Die Montagevorrichtung 1 umfasst ein Basiselement 2, das eine erste Seite 2a und eine der ersten Seite 2a gegenüberliegende zweite Seite 2b aufweist. Aus der ersten Seite 2a des Basiselements 2 ragt ein erster Vorsprung 3 vor. Aus der zweiten Seite 2b des Basiselements 2 ragt ein zweiter Vorsprung 4 vor, der sich in der Darstellung von Fig. 1 in seiner ausgefahrenen Stellung befindet, in die er vorgespannt ist. Die Montagevorrichtung 1 umfasst weiters ein Betätigungselement 5, das im Basiselement 2 verlagerbar angeordnet ist und das mit dem zweiten Vorsprung 4 gekoppelt ist. Zwei Druckfedern 6 drücken das Betätigungselement 5 zur zweiten Seite 2b des Basiselements 2 hin. Das Betätigungselement 5 nimmt durch die Kopplung mit dem zweiten Vorsprung 4 diesen mit und drückt ihn in seine ausgefahrene Stellung. In dieser Ausführungsform der Montagevorrichtung 1 wird der zweite Vorsprung 4 somit von den Federn 6 indirekt durch seine Kopplung mit dem Betätigungselement 5 vorgespannt. Alternativ dazu könnten die Federn 6 auch direkt am zweiten Vorsprung 4 angreifen und ihn in seine ausgefahrene Stellung vorspannen. Wenn das Betätigungselement 5 entgegen der Federvorspannung in Richtung der ersten Seite 2a des Basiselements 2 gedrückt wird, zieht das Betätigungselement 5 den zweiten Vorsprung 4 in eine eingezogene Stellung zurück, in der er weniger als in der ausgefahrenen Stellung oder gar nicht aus der zweiten Seite 2b des Basiselements 2 vorragt. In Fig. 2 ist die Montagevorrichtung 1 zu sehen, wenn sich der zweite Vorsprung 4 in der eingezogenen Stellung befindet und dabei nicht aus dem Basiselement 2 vorragt.
[0023] In der dargestellten Ausführungsform der Montagevorrichtung 1 ist der erste Vorsprung 3 durch einen Stift 7 mit einer Längsachse 7a gebildet, und der zweite Vorsprung 4 ist durch einen entlang seiner Längsachse 8a verlagerbaren Stift 8 gebildet. Die beiden Stifte 7, 8 sind so im Basiselement 2 angeordnet, dass die Längsachsen 7a, 8a der Stifte 7, 8 koaxial (siehe Bezugszeichen 9) im Basiselement 2 ausgerichtet sind. Beide Stifte 7, 8 sind L-förmig ausgebildet und identisch dimensioniert, wobei jeweils der kürze Schenkel eines jeden der Stifte 7, 8 einen Halteabschnitt 7b, 8b definiert und die längeren Schenkel, die die jeweilige Längsachse 7a, 8a aufweisen, die Vorsprünge 3, 4 bilden.
[0024] Genauer gesagt, ist der Halteabschnitt 7b des den ersten Vorsprung 3 bildenden Stifts 7 zur formschlüssigen Verbindung mit dem Basiselement 2 ausgebildet, indem er in eine gegengleich dazu ausgebildete Ausnehmung oder Vertiefung 2c des Basiselements 2 einsetzbar ist und nach dem Einsetzen axial nicht mehr verlagerbar ist. Der längere Schenkel des Stifts 7 ist in einer hülsenförmigen Führung 2d des Basiselements 2 aufgenommen, die nur eine axiale Verlagerung des Stifts 7 erlauben würde. Da die axiale Verlagerung jedoch durch die Vertiefung 2c gesperrt ist, ist der Stift 7 im eingesetzten Zustand starr gelagert.
[0025] In ähnlicher Weise ist der Halteabschnitt 8b des den zweiten Vorsprung 4 bildenden Stifts 8 zur formschlüssigen Verbindung mit dem Betätigungselement 5 ausgebildet, indem er in eine gegengleich dazu ausgebildete Ausnehmung oder Vertiefung 5a des Betätigungselements 5 einsetzbar ist und nach dem Einsetzen mit dem Betätigungselement 5 gekoppelt ist. Der längere Schenkel des Stifts 8 ist in einer hülsenförmigen Führung 2e des Basiselements 2 aufgenommen, die nur eine axiale Verlagerung des Stifts 8 hin zur zweiten Seite 2b und weg von der zweiten Seite 2b erlaubt.
[0026] Das Basiselement 2 bildet den Unterteil eines Gehäuses, das durch einen mit dem Basiselement 2 verbindbaren Deckel 10 verschließbar ist, wobei der Deckel 10 eine Ausnehmung 10a aufweist, durch die hindurch ein Griff 5b des Betätigungselements 5 aus dem Gehäuse vorragt. Die Figuren 2, 3 und 4 zeigen die Montagevorrichtung 1 mit geschlossenem Gehäuse aus unterschiedlichen Perspektiven. Das Basiselement 2 und der Deckel 5 bestehen aus einem Metall oder einer Metalllegierung, vorzugsweise rostfreier Stahl oder Titan, oder einem Kunststoff. Der Deckel 10 kann mit dem Basiselement 2 lösbar verbunden werden, insbesondere durch Verschrauben (siehe Schrauben 11) oder durch eine Steckverbindung. Alternativ dazu kann der Deckel 10 mit dem Basiselement 2 nicht lösbar, z.B. mittels Löten, Schweißen oder Kleben verbunden werden.
[0027] Fig. 5 und Fig. 6 zeigen das Befestigen der erfindungsgemäßen Montagevorrichtungen 1 an einem zweiteiligen Armband 20, 20', wobei die Armbänder 20, 20' von der beim Tragen dem Handgelenk zugewandten Seite zu sehen sind. Jedes der Armbänder 20, 20' weist einen Bandkörper 23, 23', z.B. aus Kautschuk, auf, der mit einem Oberleder 22, 22' vernäht ist. Alternativ dazu kann das Armband aus einem Oberleder, einem Futter und einem Unterleder zusammengesetzt sein. Ein Endabschnitt des Oberleders 22, 22' des Armbands 20, 20' bildet einen umschlagbaren Abschnitt 21, 21'. Die Montagevorrichtung 1 ist in einem dem umschlagbaren Abschnitt 21, 21' benachbarten Bereich des Armbands 20, 20' angeordnet. Die Befestigung der Montagevorrichtung 1 am Armband 20, 20' erfolgt, indem der umschlagbare Abschnitt 21, 21' über die Montagevorrichtung 1 auf das Armband 20, 20' zurück umgeschlagen und am Armband 20, 20' befestigt wird, z.B. durch Verkleben, wodurch die Montagevorrichtung 1 in ihrer Position am Armband 20, 20' fixiert wird.
[0028] Das Armband 20, 20' kann mit einer Uhr, einem Chip oder einem Schmuckstück verbunden werden, wie nachfolgend unter Bezugnahme auf die Figuren 7 bis 10 anhand einer Uhr 30 gezeigt wird, die erste und zweite Ausnehmungen oder Vertiefungen 31, 32 aufweist, in die der erste Vorsprung 3 und der zweite Vorsprung 4 der Montagevorrichtung 1 aufgenommen werden. Zur Montage des mit einer solchen Montagevorrichtung 1 versehenen Armbands 20 am Körper der Uhr 30 wird zunächst der erste Vorsprung 3 mit einer entsprechenden ersten Ausnehmung oder Vertiefung 31 an der Uhr 30 in Ausrichtung gebracht (siehe Fig. 7) und dann in die erste Vertiefung der Uhr eingeführt. Der zweite Vorsprung 4 befindet sich in seiner vorgespannten ausgefahrenen Stellung. Dann wird der Griff 5b des Betätigungselements 5 in Richtung des ersten Vorsprungs 3 bewegt, wodurch der zweite Vorsprung 4 in seine eingezogene Stellung bewegt wird (siehe Fig. 8) und mit der zweiten Ausnehmung oder Vertiefung 32 am Körper der Uhr 30 in Ausrichtung gebracht wird (siehe Fig. 9). Daraufhin kann der Griff 5b losgelassen werden, wodurch sich der zweite Vorsprung 4 wegen der Federvorspannung in seine ausgefahrene Stellung bewegt und dabei in die zweite Vertiefung 32 der Uhr eingeführt (siehe Fig. 10) und darin aufgrund der elastischen Vorspannung sicher gehalten wird, wodurch das Armband 20 verlässlich mit der Uhr 30 verbunden ist. Um das Armband 20 von der Uhr zu entfernen, wird mittels des Griffs 5b des Betätigungselements 5 der zweite Vorsprung 4 entgegen seiner elastischen Vorspannung in seine eingezogene Stellung gebracht und dadurch aus der zweiten Vertiefung oder Ausnehmung 32 der Uhr 30 entfernt, worauf auch der erste Vorsprung 3 des Montageelements 1 aus der ersten Vertiefung oder Ausnehmung 31 der Uhr 30 entnommen werden kann.
Claims (16)
1. Montagevorrichtung (1) für ein Armband, gekennzeichnet durch ein Basiselement (2), einen aus einer ersten Seite (2a) des Basiselements (2) vorragenden ersten Vorsprung (3), einen in einer ausgefahrenen Stellung aus einer zweiten Seite (2b) des Basiselements (2) vorragenden zweiten Vorsprung (4), wobei die zweite Seite (2b) des Basiselements (2) dessen erster Seite (2a) gegenüberliegt und der zweite Vorsprung (4) zwischen der ausgefahrenen Stellung und einer eingezogenen Stellung, in der er weniger als in der ausgefahrenen Stellung oder gar nicht aus der zweiten Seite (2b) des Basiselements (2) vorragt, bewegbar ist, wobei der zweite Vorsprung (4) in seine ausgefahrene Stellung elastisch vorgespannt ist, und ein mit dem zweiten Vorsprung (4) gekoppeltes, verlagerbares Betätigungselement (5), durch dessen Verlagerung der zweite Vorsprung (4) zwischen der ausgefahrenen und der eingezogenen Stellung hin- und herbewegbar ist.
2. Montagevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Vorsprung (4) durch einen entlang seiner Längsachse (8a) verlagerbaren Stift (8) gebildet ist.
3. Montagevorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Vorsprung (3) durch einen Stift (7) gebildet ist.
4. Montagevorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsachsen (7a, 8a) der Stifte (7, 8), die den ersten und den zweiten Vorsprung (3, 4) bilden, koaxial (9) im Basiselement (2) ausgerichtet sind.
5. Montagevorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der den zweiten Vorsprung (4) bildende Stift (8) einen Halteabschnitt (8b) zur lösbaren Befestigung an dem Betätigungselement (5) aufweist.
6. Montagevorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Halteabschnitt (8b) des den zweiten Vorsprung (4) bildenden Stifts (8) zur formschlüssigen Verbindung mit dem Betätigungselement (5) ausgebildet ist, insbesondere einen umgebogenen oder verdickten Abschnitt bildet, der in eine gegengleich dazu ausgebildete Ausnehmung oder Vertiefung (5a) des Betätigungselements (5) einsetzbar ist.
7. Montagevorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der den ersten Vorsprung (3) bildende Stift (7) einen Halteabschnitt (7b) zur lösbaren Befestigung an dem Basiselement (2) aufweist.
8. Montagevorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Halteabschnitt (7b) des den ersten Vorsprung (3) bildenden Stifts (7) zur formschlüssigen Verbindung mit dem Basiselement (2) ausgebildet ist, insbesondere einen umgebogenen oder verdickten Abschnitt bildet, der in eine gegengleich dazu ausgebildete Ausnehmung oder Vertiefung (2c) des Basiselements (2) einsetzbar ist.
9. Montagevorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die den ersten und den zweiten Vorsprung (3, 4) bildenden Stifte (7, 8) identisch ausgebildet sind.
10. Montagevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Feder (6) im Basiselement (2) angeordnet ist, die entweder am zweiten Vorsprung (4) oder am Betätigungselement (5) angreift und den zweiten Vorsprung (4) direkt oder - über das Betätigungselement (5) - indirekt in die ausgefahrene Stellung vorspannt.
11. Montagevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen mit dem Basiselement (2) verbindbaren Deckel (10), wobei der Deckel (10) eine Ausnehmung (10a) aufweist, durch die hindurch ein Griff (5b) des Betätigungselements (5) vorragt.
12. Montagevorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Basiselement (2) und der Deckel (10) aus einem Metall oder einer Metalllegierung, vorzugsweise rostfreier Stahl oder Titan, oder einem Kunststoff bestehen.
13. Montagevorrichtung nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (10) mit dem Basiselement (2) lösbar, insbesondere durch Verschrauben oder Stecken, oder nicht lösbar, insbesondere durch Löten, Schweißen oder Kleben, verbunden ist.
14. Armband (20, 20'), an dem eine Montagevorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche befestigt ist.
15. Armband nach Anspruch 14, gekennzeichnet durch einen umschlagbaren Abschnitt (21, 21’), z.B. den Endabschnitt eines Oberleders (22, 22') des Armbands (20, 20'), wobei die Montagevorrichtung (1) in einem dem umschlagbaren Abschnitt (21, 21') benachbarten Bereich des Armbands (20, 20’) angeordnet ist und der umschlagbare Abschnitt (21, 21') über die Montagevorrichtung (1) auf das Armband (20, 20') umgeschlagen und am Armband (20, 20') befestigt ist.
16. Uhr (30), Chip oder Schmuckstück in Kombination mit einem Armband (20, 20') nach Anspruch 14 oder 15, wobei die Uhr (30), der Chip oder das Schmuckstück erste und zweite Ausnehmungen oder Vertiefungen (31, 32) aufweist, in die der erste Vorsprung (3) und der zweite Vorsprung (4) der Montagevorrichtung (1) aufgenommen sind.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
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| US2870511A (en) * | 1957-06-17 | 1959-01-27 | Gemex Corp | Wrist watch band connector |
| EP0089166A1 (de) * | 1982-03-08 | 1983-09-21 | Tooru Mashida | Federsteg für ein Armband |
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2019
- 2019-01-08 AT ATGM50001/2019U patent/AT16814U1/de not_active IP Right Cessation
Patent Citations (3)
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| MM01 | Lapse because of not paying annual fees |
Effective date: 20230131 |