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AT16813U1 - Agilitätstrainingssystem - Google Patents

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Publication number
AT16813U1
AT16813U1 ATGM50260/2018U AT502602018U AT16813U1 AT 16813 U1 AT16813 U1 AT 16813U1 AT 502602018 U AT502602018 U AT 502602018U AT 16813 U1 AT16813 U1 AT 16813U1
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AT
Austria
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plug
bar
connecting element
elements
flexible
Prior art date
Application number
ATGM50260/2018U
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English (en)
Inventor
Schottenheim Carmen
Schottenheim Karl
Original Assignee
Schottenheim Carmen
Schottenheim Karl
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Schottenheim Carmen, Schottenheim Karl filed Critical Schottenheim Carmen
Publication of AT16813U1 publication Critical patent/AT16813U1/de

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K15/00Devices for taming animals, e.g. nose-rings or hobbles; Devices for overturning animals in general; Training or exercising equipment; Covering boxes
    • A01K15/02Training or exercising equipment, e.g. mazes or labyrinths for animals ; Electric shock devices; Toys specially adapted for animals
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Abstract

Die Erfindung betrifft - einen Steckbalken (1), der Sacklöcher oder Durchbohrungen zur Aufnahme von flexiblen, bei Berührung nachgebenden Steckelementen sowie ein Verbindungselement (3) zur Aufnahme eines flexiblen Steckelementes oder einer Aufnahmevorrichtung an mindestens einer der zwei Stirnseiten des Steckbalkens (1) aufweist, wobei der Steckbalken (1) in einem oder mehreren Fixierelernenten fixierbar ist; - eine Aufnahmevorrichtung zur Aufnahme eines flexiblen Elements zur Ausbildung einer Steckverbindung mit einem Verbindungselement (3) eines Steckbalkens (1); - ein Fixierelement in Form einer Multifunktionshalterung für Steckbalken (1); - sowie ein Systemset aufweisend einen Steckbalken (1), eine Aufnahmevorrichtung und/oder eine Multifunktionshalterung.

Description

Beschreibung
AGILITÄTSTRAININGSSYSTEM
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Agilitätstrainingssystem und insbesondere folgende Teile davon: Einen Steckbalken, eine Aufnahmevorrichtung, und ein Fixierelement in Form einer Multifunktionshalterung, zum Trainieren von Tieren, insbesondere Pferden.
[0002] Bekannt aus dem Stand der Technik DE 101 62 490 A1 ist ein Führungsgitter für eine Freilaufführungsanlage zum Trainieren von Pferden, bei dem elektrisch aufladbare Lamellen in einem aufhängbaren Querbalken nach unten hängend angebracht sind; aus der DE 44 28 401 A1 eine Sprungtrainingsvorrichtung mit einer Lichtschranke; und aus der US 2017/0112097 A1 eine Rodeobarrierendesensibilisierungsvorrichtung in Form eines Galgens mit wegdrehbarem Querbalken, der vermittels Federkraft in die Ursprungsposition zurückkehrt, sobald er passiert wurde. Diese Vorrichtungen dienen jeweils sehr speziellen Trainingsaufgaben, wie Freilauf-, Sprung- oder Rodeotraining.
[0003] Tiere, die geritten werden, wie Kamele, Dromedare und Equiden, insbesondere jedoch Pferde, werden üblicherweise trainiert. Im Rahmen eines derartigen Trainings sollen die zu reitenden Tiere unter anderem an nachgebende Gegenstände wie Zweige oder Büsche, oder an Hindernisse, wie am Boden liegende Stöcke oder Ahnliches, oder aber einfach daran, unter einem Hindernis oder durch Öffnungen hindurch zu gehen, gewöhnt werden. Ein entsprechendes Training wird auch als Agilitätstraining bezeichnet.
[0004] Im Rahmen eines Agilitätstrainings verwendete Vorrichtungen sind zumeist Einzelvorrichtungen. Darunter finden sich vor allem improvisierte Vorrichtungen.
[0005] Beispielhaft kann verwiesen werden auf einen aus Dränagerohren gebildeten Kreis oder Torbogen, der zwischen zwei Holzbalken mittels Kabelbindern festgehalten wird. Ein Tier, meist ein Pferd, wird dann durch die Konstruktion hindurchgeführt.
[0006] Ein anderes Beispiel sind im Querschnitt rechteckige Holzbalken mit in Längsrichtung des Balkens zueinander parallelen Bohrungen. Solche Balken werden auf den Boden gelegt, und in den Bohrungen werden sogenannte Schwimmnudeln angebracht. Diese ragen aus dem Balken entweder nach oben oder zur Seite, je nachdem, wie der Balken auf dem Boden liegt.
[0007] Weitere Beispiele sind senkrecht aufgestellte PVC-Rohre mit Durchbohrungen, in denen Schwimmnudeln waagerecht angebracht werden können. Mit einer solchen Vorrichtung kann ein Tier trainiert werden an nachgebenden, waagerechten Elementen, vorbeizugehen, und diese dabei zu streifen.
[0008] Weitere Vorrichtungen sind schließlich mehr oder weniger improvisierte Tore mit einem Torbogen, von dem bewegliche Elemente herunterhängen, um ein Tier so unter dem Tor hindurch zu führen, dass es durch die beweglichen Elemente hindurch geht.
[0009] Die vorgenannten Vorrichtungen des Standes der Technik sind vor allem improvisiert, selten schön anzusehen und stellen Einzellösungen mit insgesamt großem Platzbedarf dar, die einen begrenzten Nutzen bzw. Einsatzzweck aufweisen.
[0010] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist, eine Vorrichtung bzw. ein System zur Verfügung zu stellen, mit dem die vorgenannten Nachteile des Standes der Technik überwunden werden.
[0011] Die vorgenannte Aufgabe wird gelöst durch einen Steckbalken mit zwei Stirnseiten zur Verwendung in einem System zum Trainieren von Tieren, bevorzugt Kamelen, Dromedaren und Equiden, besonders bevorzugt Pferden, wobei der Steckbalken Sacklöcher oder Durchbohrungen zur Aufnahme von flexiblen, bei Berührung durch das zu trainierende Tier nachgebenden Steckelementen, die sich längs des Steckbalkens erstrecken, und ein Verbindungselement an mindestens einer der zwei Stirnseiten des Steckbalkens, das zur Ausbildung einer Steckverbindung mit einem korrespondierenden Verbindungselement ausgebildet ist, oder ein Sackloch zur Aufnahme eines flexiblen Steckelementes an mindestens einer der zwei Stirnseiten des
Steckbalkens, aufweist, und wobei der Steckbalken mit einem oder mehreren Fixierelementen fixierbar ist.
[0012] Der erfindungsgemäße Steckbalken hat den Vorteil, dass er sowohl liegend in verschiedenen Positionen als auch stehend eingesetzt werden kann und auf diese Weise den flexiblen Aufbau von verschiedenen Hindernissen mit darin angebrachten flexiblen Steckelementen ermöglicht, wie sie in einem Agilitätstraining für zu reitende Tiere, insbesondere Pferde, bisher in Form von verschiedenen Einzelvorrichtungen verwendet werden, und zwar mit Hilfe ein und derselben Vorrichtung, wobei der Balken bei stehendem Einsatz zugleich als Säule für einen einfach anzubringenden Torbogen verwendet werden kann. Es ist somit nicht mehr notwendig, verschiedene improvisierte, insbesondere aber viel Platz erforderliche Vorrichtungen zur Bereitstellung von Hindernissen für ein Agilitätstraining vorzuhalten.
[0013] Der Steckbalken kann im Querschnitt rund, mehreckig, insbesondere drei-, vier-, fünf- 0der sechseckig sein, wobei ein im Querschnitt vier- und zugleich rechteckiger Steckbalken bevorzugt ist, wobei ein im Querschnitt quadratischer Steckbalken besonders bevorzugt ist.
[0014] Die Abmessungen der Sacklöcher oder der Durchbohrungen und deren Form sind so gewählt, dass ein flexibles Steckelement durch Reibschluss darin festgehalten werden kann.
[0015] Die flexiblen Steckelemente können aus einem beliebigen nachgebenden Material, vorzugsweise aus Kunststoff, beispielsweise aus einem Kunststoffschaum, bestehen. Ganz besonders bevorzugt sind die Steckelemente sogenannte Schwimmnudeln. Das ist besonders vorteilhaft, da solche Steckelemente besonders leicht zu beschaffen und außerdem vergleichsweise preisgünstig sind.
[0016] Das Fixierelement kann ausgebildet werden durch (a) eine Längsseitenfläche des Steckbalkens bei einer horizontalen Ausrichtung, (b) eine Bodenplatte zur senkrechten Aufnahme und zur Fixierung des Steckbalkens in einer im Wesentlichen senkrechten Position, (c) einen Querbalken mit Ausnehmungen zur horizontalen Aufnahme des Steckbalkens und zur Fixierung desselben in einer im Wesentlichen horizontalen Position, (d) eine Multifunktionshalterung, oder (e) einen Quader mit einem Sackloch oder Durchgangsloch, in dem der Steckbalken bevorzugt durch Reibschluss festgehalten wird.
[0017] Die Fixierelemente ermöglichen ein Fixieren des Steckbalkens in der jeweils gewünschten Position. In der einfachsten Ausführung (a) wird das Fixierelement durch eine Längsseitenfläche des Steckbalkens ausgebildet, auf der der Balken aufliegt. Daran ist vorteilhaft, dass keine zusätzlichen Elemente notwendig sind. Zur senkrechten Aufstellung wird der Balken in einer Bodenplatte zur senkrechten Aufnahme (b) aufgestellt. Eine solche Bodenplatte verfügt üblicherweise über ein Sackloch oder eine Durchbohrung, worin der Steckbalken eingesetzt werden kann, und worin er bevorzugt durch Reibschluss festgehalten wird. Zwei an gegenüberliegenden Enden des Steckbalkens befindlichen Querbalken mit Ausnehmungen zur horizontalen Aufnahme des Steckbalkens und zur Fixierung desselben in einer im Wesentlichen horizontalen Position (c) haben den Vorteil, dass sie einen Steckbalken daran hindern, zu verkannten, wenn das Pferd oder ein anderes Tier die darin angebrachten Steckelemente streift, wobei derartige Querbalken, wenn sie nicht verwendet werden, einen geringen Platzbedarf aufweisen, günstig herzustellen sind und ihre Verwendung selbsterklärend ist. Im Grunde reicht schon ein Querbalken aus, um ein Verkanten zu verhindern, zwei Querbalken sichern den Steckbalken aber besser. Besonders bevorzugt ist das Fixierelement eine Multifunktionshalterung (d). Der Vorteil einer Multifunktionshalterung liegt darin begründet, dass sie es ermöglicht, den Steckbalken in unterschiedlichen Positionen zu fixieren, wodurch das Vorsehen einer Vielzahl verschiedener Fixierelemente vermieden werden kann, wodurch wiederum Ressourcen in Form von Platz und Material geschont werden. Wenn das Fixierelement ein Quader mit einem Sackloch oder Durchgangsloch (e) ist, hat dies bei im Querschnitt kreisförmigen oder mehreckigen Steckbalken den Vorteil, dass der Steckbalken dann mittels Reibschluss bzw. durch umstecken in einer beliebigen Position festgehalten werden kann. So wird beispielsweise ermöglicht, dass darin angebrachte Steckelemente nicht lediglich senkrecht oder waagrecht in den Raum hineinragen, sondern in einem durch den Benutzer vorgegebenen Winkel, beispielsweise in einem Winkel von 45° (in
Abhängigkeit von der Geometrie des Steckbalkens).
[0018] Die Zahl n der Sacklöcher oder Durchbohrungen zur Aufnahme von flexiblen, bei Berührung durch das zu trainierende Tier nachgebenden Steckelementen, die sich längs des Steckbalkens erstrecken, kann beliebig sein oder 2 bis 8, bevorzugt 3 bis 7, noch bevorzugter 4 bis 6 betragen.
[0019] Das Verbindungselement an mindestens einer der zwei Stirnseiten kann ein Sackloch oder ein Zapfen sein, wobei, wenn das Verbindungselement ein Sackloch ist, das korrespondierende Verbindungselement zur Ausbildung einer Steckverbindung ein Zapfen ist, und wobei, wenn das Verbindungselement ein Zapfen ist, das korrespondierende Verbindungselement zur Ausbildung einer Steckverbindung ein Sackloch ist.
[0020] Auf diese Weise ermöglicht der Steckbalken das Anbringen eines weiteren flexiblen, bei Berührung durch das zu trainierende Tier nachgebenden Steckelementes in einer Richtung, die sich von der Richtung der anderen Steckelemente am Steckbalken unterscheidet. Insbesondere wird hierdurch der Einsatz des Steckbalkens als Säule für einen daran anzubringenden Torbogen ermöglicht, wobei der Torbogen mithilfe des Verbindungselementes an den Steckbalken befestigbar ist. Im einfachsten Fall wird der Zapfen durch ein flexibles Steckelement selbst ausgebildet, das dann aus dem Sackloch herausragt. Das andere Ende des flexiblen Steckelementes kann gegebenenfalls auch durch eine Verlängerung verlängert - in dem Sackloch eines gegenüber befindlichen Steckbalkens angebracht werden und so einen Torbogen ausbilden.
[0021] Ferner wird bereitgestellt: Eine Aufnahmevorrichtung zur Aufnahme eines flexiblen Elements zur Verwendung in einem System zum Trainieren von Tieren, bevorzugt Kamelen, Dromedaren und Equiden, besonders bevorzugt Pferden, die ein korrespondierendes Verbindungselement zur Ausbildung einer Steckverbindung mit einem Verbindungselement eines erfindungsgemäßen Steckbalkens aufweist.
[0022] Eine solche Aufnahmevorrichtung dient als verbindendes Element zwischen einer Stirnseite eines erfindungsgemäßen Steckbalkens und einem flexiblen Steckelement.
[0023] Ferner wird ein Fixierelement in Form einer Multifunktionshalterung für einen erfindungsgemäßen Steckbalken bereitgestellt, wobei die Multifunktionshalterung aus einem ebenen Fachwerk ausgebildet ist, aufweisend ein geschlossenes und zwei offene Fächer, wobei das geschlossene Fach und die beiden offenen Fächer L-förmig in einem Winkel von 90° zueinander angeordnet sind, wobei das geschlossene Fach in der durch die L-förmige Anordnung definierten Ecke angeordnet ist, und die offenen Fächer über eine offene Seite verfügen, die von der durch das geschlossene Fach definierten Ecke weg weist, die Multifunktionshalterung über zwei L-förmig angeordnete Seitenkanten verfügt, und die Multifunktionshalterung zur stehenden und liegenden Verwendung und die offenen oder geschlossenen Fächer jeweils zur Aufnahme eines erfindungsgemäßen Steckbalkens geeignet sind.
[0024] Eine derartige Multifunktionshalterung hat den Vorteil, dass ein erfindungsgemäßer Steckbalken darin in jeder der folgenden Positionen fixiert werden kann:
[0025] - senkrecht stehend, wobei die Multifunktionshalterung flach auf dem Boden liegt und wie eine Bodenplatte verwendet wird, so dass das untere Ende des Steckbalken in das geschlossene Fach der Multifunktionshalterung eingeführt ist,
[0026] - waagerecht am Boden liegend, wobei die Multifunktionsplatte flach auf dem Boden liegt und als Querbalken verwendet wird, so dass ein Ende eines Steckbalkens in einem der offenen Fächer der Multifunktionshalterung positioniert ist, wodurch ein Umkippen des Steckbalkens entlang seiner Längsachse erheblich erschwert oder ganz verhindert wird, und wobei gegebenenfalls eine weitere Multifunktionshalterung zur weiteren Verbesserung der Stabilität des Aufbaus am anderen Ende des Steckbalkens in gleiche Weise angebracht ist;
[0027] - waagerecht in verschiedenen Höhen über dem Boden, wobei zwei Multifunktionshalterungen zum Einsatz kommen, die jeweils auf einer der L-förmig angeordneten
Seitenkanten stehen, und wobei ein Steckbalken durch Eingreifen in eine Öffnung der jeweiligen Multifunktionshalterung über dem Boden gehalten wird.
[0028] Schließlich wird ein Systemset zum Trainieren von Tieren, bevorzugt Kamelen, Dromedaren und Equiden, besonders bevorzugt Pferden bereitgestellt, das einen erfindungsgemäßen Steckbalken, eine erfindungsgemäße Aufnahmevorrichtung und/oder ein oder mehrere erfindungsgemäße Fixierelemente und/oder eine oder mehrere erfindungsgemäße Multifunktionshalterungen aufweist, das auch als Agilitätstrainingssystem bezeichnet werden kann. Bevorzugt weist ein Systemset mindestens einen Steckbalken und mindestens eine Multifunktionshalterung auf. Noch bevorzugter weist ein Systemset zumindest zwei erfindungsgemäße Steckbalken und zwei erfindungsgemäße Multifunktionshalterungen auf.
[0029] Das System in seiner Gesamtheit und in seinen verschiedenen möglichen Ausführungsformen ermöglicht es, mit einer minimalen Anzahl von Elementen eine Vielzahl von unterschiedlichen Vorrichtungen aufzubauen, die im Rahmen eines Agilitätstrainings von Tieren, insbesondere von Pferden, benutzt werden können. Es ist für einen Tiertrainingsbetrieb dann nicht mehr notwendig, verschiedene improvisierte und vor allem Platz raubende Einzelvorrichtungen vorzuhalten.
[0030] Besonders bevorzugt sind erfindungsgemäße Vorrichtungen und Systeme zum Trainieren von Pferden bestimmt.
[0031] Anhand konkreter, in den Figuren dargestellter Ausführungsbeispiele, wird die Erfindung im Folgenden näher beschrieben.
FIGURENBESCHREIBUNG [0032] Die Figuren zeigen in
[0033] Figur 1 einen erfindungsgemäßen Steckbalken (1) mit 6 Sacklöchern bzw. Durchbohrungen (2) zur Aufnahme von flexiblen Steckelementen und einem Verbindungselement bzw. Sackloch (3) an einer der Stirnseiten des Steckbalkens (1);
[0034] Figur 2 den Steckbalken (1) aus Figur 1 liegend mit darin angebrachten flexiblen Steckelementen (4) und versehen mit zwei Fixierelementen in Form von Querbalken (5) mit Ausnehmungen (6);
[0035] Figur 3 den Steckbalken (1) aus Figur 1 stehend in einer Bodenplatte (7) mit darin angebrachten flexiblen Steckelementen (4);
[0036] Figur 4 die Bodenplatte (7) aus Figur 3 mit Öffnung (8) zur Aufnahme eines Steckbalkens (1);
[0037] Figur 5 eine schematische Draufsicht auf eine Multifunktionshalterung (9) mit rechteckförmigen offenen Fächern (10) und mit geschlossenem Fach (11);
[0038] Figur 6 räumliche Ansicht eines Steckbalkens (1) in zwei Multifunktionshalterungen (9) und mit flexiblen Steckelementen (4) versehen;
[0039] Figur 7 eine seitliche schematische Darstellung von zwei Steckbalken (1) die jeweils senkrecht in einer Bodenplatte (7) angebracht sind mit darin angebrachten flexiblen Steckelementen (4);
[0040] Figur 8 eine schematische Darstellung von zwei Steckbalken (1) die jeweils senkrecht in einer Bodenplatte (7) angebracht sind, die an der Stirnseite jeweils ein Sackloch (3) aufweisen, und die mittels eines bogenförmig gebogenen flexiblen Steckelementes (4) miteinander verbunden sind;
[0041] Figur 9 eine Aufnahmevorrichtung (12) zur Aufnahme eines flexiblen Elements, aufweisend ein korrespondierendes Verbindungselement (13) und eine Aufnahme (14) für ein flexibles Element;
[0042] Figur 10 eine schematische Darstellung von zwei Steckbalken (1) die jeweils senkrecht in einer Bodenplatte (7) oder Multifunktionshalterung (9) angebracht sind, und die mittels eines bogenförmig gebogenen flexiblen Steckelementes (4) miteinander verbunden sind, mit an dem Steckelement (4) hängenden schnurartigen Elementen (15), wobei das Steckelement (4) an einem Steckbalken (1) direkt und am anderen Steckbalken (1) mittels einer Aufnahmevorrichtung (12) angebracht ist.
[0043] Ein erfindungsgemäßer Steckbalken ist in Figur 1 dargestellt. Der Steckbalken (1) weist Sacklöcher bzw. Durchbohrungen (2) sowie an zumindest einer Stirnseite ein Verbindungselement (3) auf. Dargestellt ist ein Balken mit sechs Durchbohrungen (2). Erfindungsgemäße Balken können auch weniger oder mehr derartige Durchbohrungen aufweisen. Der dargestellte Steckbalken ist im Querschnitt quadratisch. Steckbalken mit anderen Querschnittsformen sind ebenfalls möglich, wobei rechteckförmige und insbesondere quadratische Querschnitte bevorzugt sind.
[0044] Die Durchbohrungen sind zur Aufnahme flexibler Steckelemente ausgebildet, wie beispielhaft in Figur 2 dargestellt. Dort ist der Steckbalken (1) in waagrechter Position liegend mit darin aufgenommenen Steckelementen (4) dargestellt. Zugleich wird der Steckbalken (1) in der gewählten Position durch zwei Fixierelemente in Form von Querbalken (5) mit Ausnehmungen (6) insoweit fixiert, als hierdurch ein Kippen des Steckbalkens verhindert wird, etwa wenn ein Tier die Steckelemente (4) streift. Die Steckelemente stehen im Wesentlichen senkrecht. Alternativ kann der Balken auch um 90° um seine Längsachse gedreht mit den Querbalken fixiert werden, so dass die Steckelemente waagerecht am Boden liegen.
[0045] Figur 3 zeigt schematisch die senkrechte Aufstellung eines erfindungsgemäßen Steckbalkens (1). In der in Figur 3 dargestellten Ausführungsform wird der Steckbalken (1) unter Zuhilfenahme eines Fixierelements in Form einer Bodenplatte (7) gehalten, die wie in der folgenden Figur 4 erkennbar mit einer Ausnehmung oder Öffnung (8) versehen ist, in die ein erfindungsgemäßer Steckbalken eingeführt werden kann. In dem dargestellten Bodenelement ist die Ausnehmung oder Öffnung (8) quadratisch. Durch die senkrechte Aufstellung des Steckbalkens und das Einfügen von Steckelementen (4) in den dafür vorgesehenen Durchbohrungen ragen die flexiblen Steckelemente (4) waagerecht in den Raum neben dem senkrecht aufgestellten Steckbalken (1) und ein Tier kann daran gewöhnt werden, sich übereinander befindliche und sich waagrecht erstreckende flexible Hindernisse zu streifen.
[0046] Anstelle der in Figur 3 und 4 dargestellten Bodenplatte oder der in Figur 2 dargestellten Querbalken kann auch eine erfindungsgemäße Multifunktionshalterung (9) verwendet werden, wie sie in schematischer Draufsicht in Figur 5 dargestellt ist. Diese Multifunktionshalterung (9) weist offene Fächer (10) und ein geschlossenes Fach (11) auf, die in der gezeigten Darstellung rechteckförmig bzw. quadratisch sind.
[0047] Wenn die Multifunktionshalterung (9) flach auf den Boden gelegt wird, kann das geschlossene Fach (11) zum senkrechten Aufstellen eines Steckbalkens (1) verwendet werden - das geschlossene Fach (11) erfüllt dann dieselbe Funktion wie die Ausnehmung oder Öffnung (8) einer Bodenplatte (7), wie sie beispielhaft in den vorstehend erörterten Figuren 3 und 4 dargestellt ist;
- ein offenes Fach (10) zum waagerechten Fixieren eines Steckbalkens (1) am Boden verwendet werden - das offene Fach (10) erfüllt dann dieselbe Funktion wie die Ausnehmung (6) eines Querbalkens (5), wie er in der vorstehend erörterten Figur 2 dargestellt ist.
[0048] In der Figur 6 ist eine weitere Verwendungsmöglichkeit für die Multifunktionshalterung (9) dargestellt, bei der zwei Multifunktionshalterungen (9) auf einer Seitenkante aufgestellt sind, und ein Steckbalken (1) waagerecht darauf aufliegt, wobei der Steckbalken (1) jeweils in einem offenen Fach (11) der Multifunktionshalterungen (9) gehalten wird. Auf diese Weise lässt sich ein Hindernis simulieren, das über mehrere sich knapp über dem Boden befindliche, flexible Elemente verfügt, die aufeinanderfolgend angeordnet sind. Dabei kann die Höhe variiert werden, in dem der Steckbalken (1), anstatt wie dargestellt jeweils in einem weiter oben angeordneten Fach
der Multifunktionshalterungen angebracht zu sein, mit seinem jeweiligen Ende in einem weiter unten angeordneten Fach der jeweiligen Multifunktionshalterung (9) eingesetzt wird.
[0049] Außerdem ermöglicht die Multifunktionshalterung (9), das eine aus einem Steckbalken (1) und zwei Multifunktionshalterungen (9) ausgebildete Gesamtvorrichtung, wie sie beispielhaft in der Figur 6 dargestellt ist, um eine Drehachse, die parallel zur Längsachse des Steckbalkens (1) ist, um 90°C gedreht werden kann, sodass vergleichsweise rasch von einem Hindernis mit sich waagerecht erstreckenden flexiblen Steckelementen (4) zu einem Hindernis mit sich im Wesentlichen senkrecht erstreckenden flexiblen Steckelementen (4) übergegangen werden kann, ohne dass es deswegen umständlicher Umbauarbeiten bedarf. Davon abgesehen kann der Steckbalken (1) in dem in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiel auch um 90° gedreht im Vergleich zu der Darstellung in Figur 6 in der Multifunktionshalterung (9) angebracht werden, beispielsweise wenn gewünscht wird, dass senkrecht aufragende flexible Hindernisse weiter nach oben ragen sollen, als es der Fall wäre, wenn der Steckbalken (1) lediglich auf dem Boden aufliegen würde. Diese Variationsmöglichkeit ist bei Steckbalken mit quadratischen Querschnitten gegeben, wird aber im Regelfall nicht benötigt. Beispielsweise ist es oftmals ausreichend und zweckmäßig, einen Steckbalken mit rechteckförmigen Querschnitt zu verwenden. Die Fächer an der Multifunktionshalterung und/oder anderen Fixierelementen sind dann dem Querschnitt des Steckbalkens entsprechend angepasst.
[0050] In der Figur 7 ist der Aufbau eines weiteren Hindernisses dargestellt, das übereinander befindliche flexible Steckelemente (4) aufweist, die jeweils ausgehend von senkrechten Steckbalken (1), die jeweils mittels einer Bodenplatte wie vorstehend beschrieben gehalten werden, in den Raum hineinragen. Mit einem solchen Aufbau lässt sich das Vorbei- oder Hindurchgehen eines Tieres durch entsprechende Hindernisse, wie beispielsweise das Vorbeigehen an oder Hindurchgehen durch nachgebende Zweige zwischen zwei Bäumen, etwa in einem Wald.
[0051] Zwei senkrecht aufgestellte erfindungsgemäße Steckbalken können wie in Figur 8 dargestellt außerdem zum Aufbau eines Hindernisses verwendet werden, bei dem die Steckbalken (1) durch ein bogenförmiges Steckelement (4) miteinander verbunden sind, wodurch, wie in der Figur 8 erkennbar, eine Art Torbogen entsteht, unter dem ein Tier hindurchgeführt werden kann. Dabei wird das Steckelement (4) entweder direkt in einem an der Stirnseite des jeweiligen Steckbalkens (1) befindlichen Sackloch, das entsprechend dimensioniert ist, angebracht, wie in der Figur 8 dargestellt, oder aber mithilfe einer in der Figur nicht dargestellten Aufnahmevorrichtung, welche eine Kopplung des jeweiligen Steckbalkens (1) und des flexiblen Steckelements (4) ermöglicht. In der Darstellung ist außerdem lediglich ein bogenförmiges Steckelement (4) dargestellt. Dieses zwischen zwei Steckbalken befindliche Steckelement kann auch mehrteilig ausgebildet sein. Insbesondere kann, wenn es sich bei dem Steckelement um eine Schwimmnudel handelt, das Steckelement verlängert sein, indem zwei oder mehr flexible Steckelemente, beispielsweise Schwimmnudeln, mit einem Kopplungselement miteinander verbunden sind.
[0052] In der Figur 9 wird eine Aufnahmevorrichtung (12) zur Aufnahme eines flexiblen Elements dargestellt, die ein korrespondierendes Verbindungselement (13) und eine Aufnahme (14) für ein flexibles Element aufweist. Das dargestellte korrespondierende Verbindungselement (13) ist ein Zapfen, der zum Koppeln mit einem entsprechend dimensionierten Sackloch ausgebildeten Verbindungselement (3) eines erfindungsgemäßen Steckbalkens ausgebildet ist. Ein flexibles Steckelement kann in der Aufnahme (14) aufgenommen und durch Reibschluss befestigt werden. Eine solche Aufnahmevorrichtung ist eine Alternative zu der in Figur 8 dargestellten Ausführungsform eines Steckbalkens (1), bei der das Verbindungselement (3) am Steckbalken (1) so dimensioniert ist, dass ein flexibles Element (4) direkt, d.h. ohne Zuhilfenahme einer Aufnahmevorrichtung (12), darin angebracht werden kann. Es können bei Bedarf verschiedene Aufnahmevorrichtungen vorgehalten werden, etwa um Steckelemente mit unterschiedlichen Querschnitten anbringen zu können, die zur Befestigung mittels Reibschluss unterschiedlich geformter Aufnahmen bedürfen.
[0053] Ferner kann ein Torbogen wie in der Figur 10 dargestellt variiert werden, indem an dem oder den bogenförmigen flexiblen Steckelemente(n) hängende schnurartige Elementen (15) vorgesehen werden. Mithilfe einer solchen Vorrichtung kann ein Tier daran gewöhnt bzw. trainiert
werden, herabhängende nachgebende Hindernisse, wie beispielsweise von oben herabhängende Aste zu passieren. In dem in Figur 10 dargestellten Aufbau steckt das flexible Steckelement in dem linken Balken in einem als Sackloch ausgebildeten Verbindungselement, und rechts in einer Aufnahme einer Aufnahmevorrichtung (12), wie sie anhand der vorangehenden Figur 9 beschrieben wurde. Die Aufnahmevorrichtung (12) ist wiederum an den rechten Steckbalken gekoppelt.
[0054] Der erfindungsgemäße Steckbalken kann wie vorstehend ausgeführt auf vielfältige Weise liegend und stehend eingesetzt werden, ohne dass eine Vielzahl von Einzelvorrichtungen vorgehalten werden müsste, wie sie sonst im Rahmen eines üblichen Agilitätstrainings notwendig wäre.
[0055] Vorstehend und in den Figuren wird ein Steckbalken mit quadratischem Querschnitt erörtert und gezeigt. Ein erfindungsgemäßer Steckbalken ist aber nicht auf eine solche Form beschränkt, sondern kann auch einen runden, insbesondere kreisförmigen, oder auch vieleckeckigen, insbesondere auch rechteckigen Querschnitt aufweisen. Ausnehmungen, Fächer, Löcher und/oder Bohrungen in Fixierelementen und Multifunktionshalterungen der Erfindung sind dann entsprechend so zu formen und zu dimensionieren, dass sie Steckbalken mit entsprechenden Querschnitten formschlüssig in sich aufzunehmen vermögen.
[0056] Dasselbe gilt für die flexiblen Steckelemente, die vorstehend als eine Schwimmnudelform aufweisend beschrieben wurden. Eine Schwimmnudel hat eine Säulenform mit kreisförmigem Querschnitt, wie auch aus den Figuren ersichtlich und dem Fachmann bekannt.
[0057] Die vorstehend beschriebenen Aufbauten und Kombinationen von einzelnen Elementen der Erfindung sind lediglich beispielhaft. Daneben sind noch andere Aufbauten und Kombinationen möglich.
[0058] Beispielsweise können an Steckbalken gemäß der vorliegenden Erfindung weitere Hindernisse befestigt werden, wie etwa ein Wasserbecken mit flexiblen Wandungen, das aus einem geeigneten Kunststoffplanenmaterial, beispielsweise Lkw-Planenmaterial, besteht, und dessen seitliche Wandungen durch das Hindurchführen von flexiblen Steckelementen durch am jeweiligen Rand des Wasserbeckens befindliche röhrenförmige Aufnahmen für Steckelemente aufgestellt bzw. stabilisiert werden können. Zwischen zwei Steckbalken kann durch das Befestigen der Enden eines flexiblen Steckelements, beispielsweise aus Schwimmnudelmaterial, an jeweils einem der erfindungsgemäßen Steckbalken bei gleichzeitigem Durchführen des Steckelements durch eine röhrenförmige Wandung eines so gestalteten Wasserbeckens die Wandung eines Wasserbeckens aus einem flexiblen Kunststoffplanenmaterial aufgestellt und stabilisiert werden, wobei die übrigen Wandungen entweder ebenfalls durch die Aufnahme von flexiblen Steckelementen in korrespondierenden röhrenförmigen Aufnahmen oder auf anderer Art und Weise aufgestellt und stabilisiert werden können. Entsprechende röhrenförmige Aufnahmen an einem so aufstellbaren Wasserbecken mit flexiblen Wandungen können aus demselben Planenmaterial wie das gesamte Wasserbecken bestehen und einstückig mit diesem ausgebildet sein. Ein solches Wasserbecken kann dementsprechend auch zwischen vier Steckbalken aufgestellt sein, in dem an jeder Ecke des Wasserbeckens Steckbalken vorgesehen sind, und die Stabilisierung der vorderen und hinteren Wandung eines beispielsweise rechteckförmigen Wasserbeckens durch die Aufnahme von flexiblen Steckbalken zwischen jeweils zwei der vier Steckbalken bei gleichzeitiger Durchführung durch eine röhrenförmige Aufnahme am vorderen bzw. hinteren Rand des Wasserbeckens erfolgt. Alternativ kann eine solche Wandung auch mit zwei Steckelementen aufgestellt und stabilisiert werden, die jeweils an einem Steckbalken aufgenommen sind, und einander gegenüberliegend in dieselbe röhrenförmige Aufnahme eines solchen Wasserbeckens so weit hineinragen, dass die Wandung aufgestellt und stabilisiert wird. Ein solches aufstellbares Wasserbecken kann im Übrigen einen beliebigen Grundriss aufweisen. Das entsprechende Wasserbecken ausgehend von einem Kunststoff-, Kunststoffverbund- oder Lkw-Planenmaterial durch geeigneten Schnitt desselben und das Vorsehen von Nähten und/oder Verklebungen und/oder Verschweißungen an den für die Ausbildung der röhrenförmigen Aufnahmen notwendigen Stellen konstruiert werden können ist geradezu selbsterklärend und stellt für den Fachmann kein Hindernis dar.

Claims (8)

Ansprüche
1. Steckbalken (1) mit zwei Stirnseiten zur Verwendung in einem System zum Trainieren von Tieren, bevorzugt Kamelen, Dromedaren und Equiden, besonders bevorzugt Pferden, wobei der Steckbalken (1) aufweist:
- Sacklöcher oder Durchbohrungen (2) zur Aufnahme von flexiblen, bei Berührung durch das zu trainierende Tier nachgebenden Steckelementen (4), die der Länge des Steckbalkens (1) entlang angeordnet sind, und
- ein Verbindungselement (3) an mindestens einer der zwei Stirnseiten des Steckbalkens (1), das zur Ausbildung einer Steckverbindung mit einem korrespondierenden Verbindungselement ausgebildet ist, oder
-ein Sackloch (2) zur Aufnahme eines flexiblen Steckelementes an mindestens einer der zwei Stirnseiten des Steckbalkens (1),
und wobei der Steckbalken (1) in einem oder mehreren Fixierelementen fixierbar ist.
2, Steckbalken (1) gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Steckelemente (4) Schwimmnudeln sind, die eine Säulenform mit kreisförmigem kreisförmigem Querschnitt aufweisen und aus einem Kunststoffschaum ausgebildet sind.
3. Steckbalken (1) gemäß Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass ein Fixierelement ausgebildet wird durch:
- eine Längsseitenfläche des Steckbalkens (1) bei einer horizontalen Ausrichtung und Fixierung des Steckbalkens (1),
- eine Bodenplatte (7) zur senkrechten Aufnahme und zur Fixierung des Steckbalkens (1) in einer im Wesentlichen senkrechten Position;
- einen Querbalken (5) mit Ausnehmungen (6) zur horizontalen Aufnahme des Steckbalkens (1) und zur Fixierung desselben in einer im Wesentlichen horizontalen Position,
- eine Multifunktionshalterung (9), oder,
- einen Quader (7) mit einem Sackloch oder Durchgangsloch (8), in dem der Steckbalken (1) bevorzugt durch Reibschluss festgehalten wird.
4. Steckbalken (1) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahl n der Sacklöcher oder Durchbohrungen (2) zur Aufnahme von flexiblen, bei Berührung durch das zu trainierende Tier nachgebenden Steckelementen (4), die der Länge des Steckbalkens (1) entlang angeordnet sind, 2 bis 8, bevorzugt 3 bis 7, noch bevorzugter 4 bis 6 beträgt.
5. Steckbalken (1) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungselement (3) an mindestens einer der zwei Stirnseiten ein Sackloch oder ein Zapfen ist, wobei, wenn das Verbindungselement (3) ein Sackloch ist, das korrespondierende Verbindungselement zur Ausbildung einer Steckverbindung ein Zapfen ist, und wobei, wenn das Verbindungselement (3) ein Zapfen ist, das korrespondierende Verbindungselement zur Ausbildung einer Steckverbindung ein Sackloch ist.
6. Aufnahmevorrichtung (12) zur Aufnahme eines flexiblen Elements zur Verwendung in einem System zum Trainieren von Tieren, bevorzugt Kamelen, Dromedaren und Equiden, besonders bevorzugt Pferden, die ein korrespondierendes Verbindungselement (13) zur Ausbildung einer Steckverbindung mit einem Verbindungselement (3) eines Steckbalkens (1) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5 aufweist.
7. Fixierelement in Form einer Multifunktionshalterung (9) für einen Steckbalken (1) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei die Multifunktionshalterung (9) ausgebildet ist aus: Einem ebenen Fachwerk aufweisend ein geschlossenes (11) und zwei offene Fächer (10), wobei -das geschlossene Fach (11) und die beiden offenen Fächer (10) L-förmig in einem Winkel
von 90° zueinander angeordnet sind, wobei das geschlossene Fach (11) in der durch die L-förmige Anordnung definierten Ecke angeordnet ist, - die Multifunktionshalterung (9) über zwei L-Förmig angeordnete Seitenkanten verfügt, und -die Multifunktionshalterung (9) zur stehenden und liegenden Verwendung und die offenen oder geschlossenen Fächer (10, 11) jeweils zur Aufnahme eines Steckbalkens (1) gemäß einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5 geeignet sind.
8. Systemset zum Trainieren von Tieren, bevorzugt Kamelen, Dromedaren und Equiden, besonders bevorzugt Pferden, aufweisend: - einen Steckbalken (1) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5, und - eine Aufnahmevorrichtung gemäß Anspruch 6 und/oder - eine Multifunktionshalterung gemäß Anspruch 7.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
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