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AT167241B - Kondensator - Google Patents

Kondensator

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Publication number
AT167241B
AT167241B AT167241DA AT167241B AT 167241 B AT167241 B AT 167241B AT 167241D A AT167241D A AT 167241DA AT 167241 B AT167241 B AT 167241B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
sep
dielectric
capacitor
temperature coefficient
ceramic
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Application number
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English (en)
Original Assignee
Philips Nv
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Publication date
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Publication of AT167241B publication Critical patent/AT167241B/de

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  • Compositions Of Oxide Ceramics (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Kondensator 
Die Erfindung geht von der Aufgabe aus, einen keramischen Kondensator zu schaffen, der bei kleinen Abmessungen eine hohe Kapazität aufweist und dessen Wert sich im Betriebe bei Temperaturschwankungen möglichst wenig ändert. 



  Hiefür ist ein Dielektrikum mit hoher Dielektrizitätskonstante und niedrigen   Temperaturkoeffi-   zienten erforderlich. Aus der deutschen Patentschrift 676263 ist bereits eine keramische Isoliermasse bekanntgeworden, welche eine verhältnismässig hohe Dielektrizitätskonstante aufweist, deren Temperaturkoeffizient jedoch zu gross ist, um ihn im praktischen Betrieb vernachlässigen zu können. Anderseits beschreibt die britische Patentschrift Nr. 579868 keramische Massen mit kleinem Temperaturkoeffizienten, wobei die Dielektrizitätskonstante jedoch nur 12-15 beträgt. 



   Demgegenüber bezweckt die Erfindung die Anfertigung solcher Kondensatoren, bei denen der Temperaturkoeffizient der Kapazität auf einen gewünschten, wenig oder nicht von Null abweichenden Wert eingestellt wird und im übrigen die günstigen dielektrischen Eigenschaften erhalten bleiben. 



   Nach der Erfindung wird der Kondensator mit einem gesinterten keramischen Dielektrikum aus 
 EMI1.1 
 



   Auf diese Weise kann jeder gewünschte positive oder negative Wert des Temperaturkoeffizienten zwischen bestimmten Grenzen erhalten werden. Insbesondere lässt sich der Temperaturkoeffizient auf einen wenig oder nicht von Null abweichenden Wert einstellen. In der nachfolgenden Tabelle ist die Abhängigkeit des Temperaturkoeffizienten vom Gehalt an   SrTiOg   angegeben : 
 EMI1.2 
 
<tb> 
<tb> SrTiOg <SEP> Temperaturkoeffizient <SEP> der
<tb> Kapazität <SEP> je <SEP> 0 <SEP> C.
<tb> 



  0% <SEP> +129#10-6
<tb> 3#5 <SEP> + <SEP> 8#10-6
<tb> 5 <SEP> - <SEP> 31-10-6
<tb> 7-5-ll0-10-6
<tb> 
 
Das Material, aus dem das Dielektrikum zusammengesetzt ist, kann kleine Mengen anderer Stoffe, wie   Sitz,     Ale03,   Alkali-oder Erdalkalioxyde, als Verunreinigung oder als Zusatz, z. B. als Sinterungsmittel, enthalten ; weil die Dielektrizitätskonstante von solchen Zuschlägen er- 
 EMI1.3 
 Praxis weniger als etwa   10%   im Versatz vorhanden sind. Das Ausgangsmaterial kann auf die in der keramischen Technik übliche Weise z. B. dadurch verarbeitet werden, dass es in einer Kugelmühle gemischt und darauf unter Anwendung eines brennbaren Bindemittels gepresst oder gespritzt und bei einer Temperatur von 1300 bis 1400   C gesintert wird.

   Vorzugsweise wird von Gemischen der zusammenzusetzenden Oxyde oder von Stoffen ausgegangen, die bei Erhitzung in diese Oxyde übergehen. Auf diese Weise ergibt sich im allgemeinen ein Erzeugnis mit einem niedrigen dielektrischen Verlustfaktor als bei direkter Mischung von   SrZrOg   und   SrTiO.   



   Beispiel :   15. 7 g Ti02   in der Anatasform, 490 g ZrO2 und   708     SrCog   werden mit 2 Liter destilliertem Wasser während drei Stunden in einer Kugelmühle gemahlen. Nach Abfiltrierung wird während zwei Stunden auf eine Temperatur von   11500 C vorerhitzt,   wozu das Pulver bequemlichkeitshalber vorher in Form von Tabletten gepresst werden kann. Darauf wird 25g Speckstein und 35 g Tragant zugesetzt und das Gemisch wird mit 2 Liter Aceton während 2 Stunden in einer Porzellankugelmühle gemahlen. Nach Verdampfung des Acetons wird dann mit Wasser bis zum Erhalten einer gleichmässigen plastischen Masse geknetet.

   Schliesslich wird das Gemisch in die gewünschte Form gespritzt und nach zweitägiger Trocknung auf 60   C während etwa einer Stunde in einer oxydierenden Atmosphäre auf   1350-1400  C   gesintert. 



   Das erhaltene Erzeugnis hat eine Dielektrizitätskonstante von etwa 38 und einen Temperaturkoeffizienten von etwa Null. 



   Das gebildete Dielektrikum wird schliesslich auf die übliche Weise dadurch zu einem Kondensator verarbeitet, dass es mit Elektroden und gegebenenfalls mit einem Schutz gegen atmosphärische Einflüsse versehen wird. 



     PATENTANSPRÜCHE   : 
1. Kondensator mit einem gesinterten, keramischen Dielektrikum, dadurch gekennzeichnet, dass dieses Dielektrikum aus Strontiumzirkonat mit einem Zusatz von Strontiumtitanat und gegebenenfalls bis zu   10%   Zuschlagstoffen besteht. 

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Claims (1)

  1. 2. Kondensator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Dielektrikum weniger als 7-5% vorzugsweise zwischen 3 und 5% Strontiumtitanat enthält. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT167241D 1945-07-09 1947-12-18 Kondensator AT167241B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB167241X 1945-07-09

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AT167241B true AT167241B (de) 1950-11-25

Family

ID=10082492

Family Applications (1)

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AT167241D AT167241B (de) 1945-07-09 1947-12-18 Kondensator

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