AT166230B - Einwalzmaschine zum Mahlen und Mischen von Farben, pastösen Stoffen u. dgl. - Google Patents
Einwalzmaschine zum Mahlen und Mischen von Farben, pastösen Stoffen u. dgl.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Einwalzmaschine zum Mahlen und Mischen von Farben, pastösen Stoffen u. dgl. Die Erfindung bezieht sich auf Einwalzmaschinen zum Verarbeiten von Farben, Salben, Cremes oder anderen zähflüssigen, pastösen, klebrigen Sroffen, bei denen das Mahl-und/oder Mischgut aus einem Aufgabetrichter durch einen Einzugsspalt dem Arbeitsspalt zwischen einer umlaufenden Walze und einer feststehenden aber einstellbaren Reibbarre zugeführt wird. Bei den bekannten Einwalzmaschinen dieser Art, u. zw. gleichgültig, ob es sich um Maschinen mit einer Walze und Reibbarre aus Metall, Porzellan oder Stein handelt oder um solche Maschinen, bei denen eines dieser Arbeitsglieder aus einem metallischen Werkstoff und das Gegenglied aus einem nicht- metallischen Stoff besteht, hat man bisher dem vor der Reibbarre liegenden Einzugsspalt i ; ber die ganze Arbeitsbreite der Maschine (Länge der Reibbarre) die gleiche Höhe gegeben. Die Stauung des Misch-oder Mahlgutes vor dem Ein- zugsspalt, die Form des Aufgabetrichters und die durch die Walze bewirkte Zufuhrbewegung des Gutes nach dem Einzugsspalt hin bewirkt, dass nach den boriden Enden der Walze zu eine grössere Menge an Verarbeitungsgut in den Einzugsspalt gedrückt wird als in der Mitte, was zu einem übermässigen Druckanstieg an diesen Stellen des Einzugsspaltes und dadurch zu einer grösseren Abnutzung der betreffenden Teile der Walze und der Reibbarre sowie zu einer ungleichen Mahlung oder Zerreibung des Mahl-oder Mischgutes führt. Die Maschine arbeitet dann unsauber und liefert daher nur ein unbefriedigendes Erzeugnis. Diese Mängel werden gemäss der Erfindung dadurch beseitigt, dass bei einer Einwalzmaschine mit Reibbarre die Höhe des Einzugsspaltes in der Trichtervorderwand an den beiden Seiten grösser bemessen wird als in der Mitte. Zweckmässig nimmt die Höhe des Einzugsspaltes an den beiden Seiten langsam zu, wobei diese Zunahme nach einer Geraden oder einer Kurve verlaufen kann. Das Mass und die Stelle der Zunahme richtet sich dabei nach der Höhe des Einzugsspaltes, dem Werkstoff von Walze und Reibbarre, der Umlauf- geschwindigkeit der Walze und der Art des zu verarbeitenden Gutes, kann jedoch innerhalb der verschiedenen Baumuster und Verwendungs- zwecke nach einem besten Mittelwert ausgerichtet sein. Durch diese neue Ausbildung stellt sich in dem Einzugsspalt über seine ganze Länge ein gleich- mässiger Druck ein ; ein übermässiges Ansteigen des Druckes an den Seiten und damit eine un- gleichmässige Abnutzung der Walze werden ver- mieden. Da der Druck unter dem Einzugsspalt und damit auch zwischen Walze und Reibbarre über die ganze Arbeitslänge der Maschine gleich ist, wird eine gleichmässige Feinmahlung oder Zerreibung des Gutes und dessen gleichförmige Durchmischung erreicht. Die Ausbildung der Seitenwände des Aufgabetrichters in bezug auf die Walze wird durch die neue Gestaltung des Einzugs- spaltes nicht berührt. Die neue Ausbildung ist nachstehend an Hand der Zeichnung näher erläutert. Diese zeigt in schematisch gehaltener Darstellung in Fig. 1 eine Ansicht gegen den Einzugsspalt und in Fig. 2 einen Schnitt nach Linie 11-11 der Fig. 1. Die Fig. 3-5 zeigen drei verschiedene Ausführungsarten des Verlaufes der Spaltverbreiterung. Das Anwendungsbeispiel zeigt eine Einwalzmaschine mit einer nichtmetallischen Walze 1, mit in einem Rahmen 2 durch Stellschrauben 3 verstellbarer Reibbarre 4 aus Metall und dem der Reibbarre 4 vorgeschalteten Aufgabetrichter 5, dessen der Barre 4 zugekehrte Vorderwand 6 nicht bis auf die Walze reicht, sondern nur soweit heruntergezogen ist, dass zwischen der Walze 1 und der Trichtervorderwand 6 ein Einzugsspalt 7 verbleibt. Erfindungsgemäss ist die die Höhe des Einzugsspaltes bestimmende Unterkante der Trichtervorderwand nach beiden Seiten hin nach oben zu zurücktretend ausgebildet (Fig. 2). Die Lage des Ansatzes dieser Spaltverbreiterung und die Grösse der Zunahme sowie die Form des Verlaufes richtet sich nach der Bauart der Walzmaschine und dem zu verarbeitenden Gut. So kann diese Spaltverbreiterung nach einer zurück- springenden Kurve (Fig. 3) oder vorspringenden Kurve (Fig. 4) verlaufen ; die Unterkante der Trichtervorderwand in der Nähe der Trichter- seitenwände kann auch mit sackartigen Aus- nehmungen 8 (Fig. 5) versehen sein. PATENTANSPRÜCHE : 1. Einwalzmaschine zum Mahlen und Mischen von Farben, pastösen Stoffen u. dgl. mit Reibbarre und Einzugsspalt vor letzterer, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Höhe des Einzugsspaltes in der Längsrichtung nach beiden Seiten hin zunimmt. EMI1.1 **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- stimmende Unterkante der Trichtervorderwand in den an die Trichterseitenwände angrenzenden Teilen von der Walze weg nach einer Geraden abgeschrägt ist.3. Einwalzmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterkante der Trichtervorderwand in den an die Trichterseitenwände angrenzenden Teilen nach einer Kurve von der Walze weg hochgezogen ist.4. Einwalzmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die den Einzugsspalt bestimmende Unterkante der Trichtervorderwand in den an die Trichtervorderwand angrenzenden Teilen mit sackartigen Aussparungen (8) versehen ist. (Fig. 5). **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
Applications Claiming Priority (1)
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| AT166230T | 1949-02-09 |
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| AT166230B true AT166230B (de) | 1950-06-26 |
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| AT166230D AT166230B (de) | 1949-02-09 | 1949-02-09 | Einwalzmaschine zum Mahlen und Mischen von Farben, pastösen Stoffen u. dgl. |
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1949
- 1949-02-09 AT AT166230D patent/AT166230B/de active
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