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AT16469B - Dampfschleierfeuerung, bei welcher überhitzter bezw zersetzter Wasserdampf in den Verbrennungsraum eingeblasen wird. - Google Patents

Dampfschleierfeuerung, bei welcher überhitzter bezw zersetzter Wasserdampf in den Verbrennungsraum eingeblasen wird.

Info

Publication number
AT16469B
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Authority
AT
Austria
Prior art keywords
steam
firing
combustion chamber
decomposed
blown
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Alexander Mallon Rankin
John Hales Betts
Robert Bruce Carsley
William Heaton Longsdorf
Original Assignee
Alexander Mallon Rankin
John Hales Betts
Robert Bruce Carsley
William Heaton Longsdorf
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Alexander Mallon Rankin, John Hales Betts, Robert Bruce Carsley, William Heaton Longsdorf filed Critical Alexander Mallon Rankin
Application granted granted Critical
Publication of AT16469B publication Critical patent/AT16469B/de

Links

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Österreichische PATENTSCHRIFT Nr. 16469. 



  ALEXANDERMALLONRANKININNEW-YORK, 
 EMI1.1 
 IN   NEW-YORK (V.   ST. A.)   UND WILLIAM HEATON LONGSDORE  
IN LONDON. 



  Dampfschleiarfeuerung, bei welcher überhitzter bezw. zersetzter Wasserdampf in den
Verbrennungsraum eingeblasen wird. 



   Es ist bekannt, bei   Dampfkesselfeuerungcn Dampf zu überhitzen   und in Gase zu zersetzen und das daraus entstehende Gemenge von Wasserstoff und Sauerstoff und eventuell überhitztem Dampf in den Verbrennungsraum einzublasen, um durch die Wasserstoffverbrennung die Temperatur der Rauchgase zu erhöhen und gleichzeitig durch die Sauerstoffzufuhr in Verbindung mit der in den Rauchgasen noch vorhandenen Verbrennungsluft alle Kohlenpartikelchen der Rauchgase zu verbrennen. 



   Vorliegende Erfindung bezicht sich nun auf eine Vorrichtung, um bei Kesselfeuerungen überhitzten bezw. zersetzten Dampf aus einer nach dem   Verbrennungsraum   hin sich öffnenden Gassammelkammer in diesen einzublasen, zum Zwecke der Rauchverzehrung, 
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 durch Wasserzirkulationsräume bezw. -Kanäle gekühlt wird,   um Zerstörungen   dieser Wand durch die hohe Hitze   bczw. eine Verstopfung   oder   Schrumpfung der Einblasöffnungen   zu   verhüten.   



   Die Fig. 1 der Zeichnung veranschaulicht eine Ausführungsform dieser verbesserten Vorrichtung in Anwendung bei einer Dampfkesselfeuerung ; Fig. 2 und 3 bezw. Fig. 4 
 EMI1.3 
 Ausführungsformen. 



   Zunächst auf Fig. 1 Bezug   nehmend,   bezeichnet a den Dampfkessel, b den Verbrennungsraum, c die   Fouerbrücke   und d den Feuerrost, welcher hier beispielsweise als aus Riittelstäben bestehend angenommen ist. 



   In die Vorderwand des Mauerwerkes der Feuerung ist eine Kammer e eingebaut, welche die eingangs erwähnte Dampf-bezw. Gassammelkammer bildet und mit einem Ende eines teils wellenförmig, teils geradlinig verlaufenden Dampfrohres f in Verbindung steht, das innerhalb des Feuerraumes der einen Längsseite des Mauerwerkes folgt, dann quer über die   FeuerbrÜc1} e   c geht und sich hierauf an der andern   Längsseite   des Mauerwerkes 
 EMI1.4 
 kehrt, um durch dieses in den oberen oder   Dampfraum   des Kessels   zurückgeleitet zu   worden.

   Auf diese Weise bildet der Wasserkasten t gewissermassen einen Teil des Dampfkessels 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
An der inneren Stirnseite der Gassammelkammer   e   ist oben im Anschluss an die mit den    Einblasöffnungen versehene Wand n'derselben   eine   röhrenförmige   Abteilung r vor-   gesehen, welche nicht mit der Gassammolkammer in Verbindung steht, dagegen an einem Ende durch ein'Robr 0 mit dem Wasserkasten i und am anderen Ende durch ein Rohr p   mit dem Dampfraum des Kessels verbunden ist ; demnach bildet auch diese   röhrenförmige     Abteilung t-sozusagen   einen Teil des Kessels und ist immer mit Wasser gefüllt. 



   Die Wirkungsweise der beschriebenen Vorrichtung ist kurz folgende :
Der vom Kessel her kommende. Dampf wird im Schlangenrohr    f, durch welches   er zur Gassammelkammer e geleitet wird, hoch überhitzt und zersetzt bezw. in'Gase zerspalten. Diese sammeln sich in der Kammer e und entweichen durch die Löcher der Wand   n,   welche nach dem Rost hin gewendet ist, in den Feuerraum, wo sie zusammen mit der Verbrennungsluft zur Verbrennung möglichst aller Kohlenstoffteilchn und Kohlenwasserstoffe der Rauchgase, sowie auch durch Verbrennung des Wasserstoffes zur Erzielung einer sehr hohen Temperatur ausgenutzt werden. Der Wasserkasten i und die Rohrabteilung r sollen dabei zufolge des in ihnen zirkulierenden Wassers einer zu starken Erhitzung der gelochten Gaseinblasewand n vorbeugen. 



   Um festzustellen, ob der Dampf in angemessener Weise zersetzt bezw. vergast ist, ist die   Gassammelkammer   e mit einem regulierbaren Lufteinlass s und einem Brennerrohr t mit Brenner versehen. Ist eine angemessene Zersetzung bezw. Vergasung erfolgt, so kann dies, wenn durch das Rohr s eine geeignete Menge Luft in die Kammer e eingelassen wird, an der Flamme des Brenners erkannt werden. 



   Bei der Abänderung nach Fig. 4 und 5 ist die Gassammelkammer e oben und unten mit je einem rohrartigen Wasserzirkulationskanal it versehen, welcher die mit den Einblas- öffnungen versehene Wand n der Kammer e längs des oberen bezw. unteren Randes einfasst. Beide   Wasserkanäle   sind   einerseits durch einen Krümmer   17   untereinander verbunden und anderseits mit dem Wasserraum des Kessels in Verbindung zu setzen. An die Kammer e ist hier wie dort das Dampfüberhitzungsrohr f angeschlossen. 



    PATENT. ANSPRÜCHE :   
1.   Dampfschleierfeuerung,   bei welcher überhitzter bezw. zersetzter Wasserdampf aus einer nach dem Verbrennungsraum hin sich öffnenden Gassammelkammer zwecks   Rauch-   verzehrung in diesen eingeblasen wird, dadurch gekennzeichnet, dass diese   Gassammel-     kammer (e)   mit Wasserzirkulationskanälen bezw. -Räumen versehen ist, so dass die mit den Einblasöffnungen versehene Wand      der Gassammelkammer sowie diese selbst zum Schütze gegen   übermässige   Erhitzung gekühlt wird.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform der Feuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gassammelkammer (e) einerseits unten mit einem ihr als Basis dienenden Wasserkasten (i) und anderseits oben im Anschluss an die mit den Einblasöffnungen versehene Wand (n) mit einem rohrförmigen Wasserkanal (r) ausgestattet ist.
    3. Ausführungsform der Feuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mit den Einblasöffnungen versehene Wand (tl) der Gassammelkammer (e) oben und unten' mit je einem rohrförmigen Wasserzirkulationskanal (il,) eingefasst ist.
AT16469D 1902-06-04 1902-06-04 Dampfschleierfeuerung, bei welcher überhitzter bezw zersetzter Wasserdampf in den Verbrennungsraum eingeblasen wird. AT16469B (de)

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AT16469B true AT16469B (de) 1904-06-10

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AT16469D AT16469B (de) 1902-06-04 1902-06-04 Dampfschleierfeuerung, bei welcher überhitzter bezw zersetzter Wasserdampf in den Verbrennungsraum eingeblasen wird.

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