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AT153107B - Schnellwähler zur Herstellung telephonischer Verbindungen. - Google Patents

Schnellwähler zur Herstellung telephonischer Verbindungen.

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Publication number
AT153107B
AT153107B AT153107DA AT153107B AT 153107 B AT153107 B AT 153107B AT 153107D A AT153107D A AT 153107DA AT 153107 B AT153107 B AT 153107B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
contact system
carrier
contact
teeth
shaft
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Ronag A G
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ronag A G filed Critical Ronag A G
Application granted granted Critical
Publication of AT153107B publication Critical patent/AT153107B/de

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  • Structure Of Telephone Exchanges (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Sehnellwähler zur Herstellung telephoniseher Verbindungen. 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 dieser Endlage. Bei dieser Bewegung wird eine Rückführfeder 7 gespannt. Lässt man den Hebel 5 los, so bewegt sich unter der Wirkung der   Rückführfeder   7 das Kontaktsystem wieder in die Ruhelage. Bei dieser Bewegung werden nun die die Wahl   durchführenden   Unterbrechungen des   Wahlkontaktes   bewirkt. 



   Das auf den Führungen 8 laufende Kontaktsystem besteht aus den Lamellen 9, 10, welche den Wählerkontakt 17 tragen. Das Ende der Lamelle 10 ist gegen die Träger 1 zu abgebogen und bildet einen mit den   Anschlägen   2 des Trägers zusammenwirkenden Schleifer 11. Beim   Vorüberstreichen   an den Anschlägen 2 wird die Kontaktlamelle 10 ausgebogen und der Kontakt 17 entsprechend den eingeschalteten Anschlägen unterbrochen. Die Betätigung des Kontaktes soll jedoch nur in einer Bewegungsrichtung des Systems, nämlich bei dem durch die Feder 7 bewirkten Rücklauf, erfolgen, während in der andern Bewegungsrichtung Lamelle 10 und   Anschläge   2 ausser Eingriff gebracht werden. 



  Um dies zu erreichen, sind die Lamellen 9, 10 auf einem Träger 12 montiert, der auf dem auf den Führungen 8 laufenden Schlitten 13 schwingbar gelagert ist. Das von der Trommel 18 ausgehende Zugseil 14 greift beiderseits am Träger 12 an und hängt auf einem Trum etwas durch. Durch die Feder 7 wird das Kontaktsystem in Richtung des Pfeiles 15 bewegt, und der Zug des Seiles schwenkt 
 EMI2.1 
 Kontakt 17 betätigt wird. Bei der umgekehrten Bewegungsrichtung des Systems hingegen (während des Spannens der Feder) werden infolge der entgegengesetzten Richtung des Seilzuges die Kontaktlamellen von den   Trägern   1 weggeschwenkt und ausser Eingriff mit den Anschlägen 2 gebracht. 



   Die Stromzuleitung zu den Lamellen   9,   10 erfolgt von den Klemmen 16 aus über die Führungen 20, 21 zu je einer der voneinander elektrisch isolierten Führungen 8 und von diesen über den gleichfalls aus zwei voneinander isolierten Teilen bestehenden Schlitten 13 über zwei kurze flexible Leitungs-   stücke.   



   Die den anzurufenden Nummern entsprechenden   Träger   1 sind in einer horizontalen Ebene nebeneinander angeordnet. Das Kontaktsystem mit der Seiltrommel 18 ist vermittels eines Griffes 19 quer zu den Trägern auf Führungen 20, 21 verschiebbar und trägt einen Zeiger 22, mittels welchem es auf einer am aufklappbaren Gehäusedeckel 23 angebrachten Teilung auf eine bestimmte Nummer eingestellt wird, welche Nummer bei Betätigung des Hebels 5 gewählt wird. Die Führung 21 für die Seiltrommel 18 ist als Welle ausgebildet, an deren einem Ende ein Ritzel 24 sitzt, das mit dem Zahnsegment 25 über eine Zahnradübertragung 26,27 und ein Zwischenrad 68 in Eingriff steht. Der Drehungswinkel des Zahnsegmentes 25 wird einerseits durch einen Anschlag   28,   anderseits durch den Gehäuseboden begrenzt.

   Wird der Hebel 5 betätigt, so spannt sich die Feder 7, und das Seil, das die Kontaktanordnung längs der Führung 8 bewegt, wickelt sich um die Trommel 18 und führt das Kontaktsystem aus der Ruhelage in die in Fig. 1 gezeigte Bereitschaftsstellung. Die Trommel sitzt auf der Welle 21 in axial verschiebbarer, aber drehfester Verbindung. Nach Loslassen des Hebels 5 entspannt sich die Feder 7 und treibt über die Welle   21,   die Trommel 18 und den Seilzug'6 die Kontaktanordnung in die Ruhelage   zurück.   



   Um die Anschläge 2 leicht   rückstellen   zu können, sitzt auf dem Schlitten 13 ein Daumen 29, der über die einen Vierkantansatz 63 aufweisende Welle 31 in den Bereich der   Anschläge   2 gebracht werden kann. Wird der Schlitten bei dieser Daumenstellung unter einem Träger durchgezogen, so drückt der Daumen sämtliche Anschläge des Trägers in die Ruhelage zurück. Die Einstellung des Daumens erfolgt zweckmässig bei an das Fussende des Apparates geschobenem Schlitten mittels eines Steckschlüssels, welcher durch eine vorteilhaft mit einer Führung ausgestattete Öffnung der Apparatvorderwand eingeführt wird. 



   Gemäss Fig. 4 werden zwecks Bildung des Schaltorgans nicht einzelne Zähne eingestellt, sondern es wird der ganze mit dem Kontaktsystem zusammenwirkende Teil aus nebeneinanderliegenden Lamellen zusammengesetzt. Es liegen so viele Lamellen 39 beisammen, als Züge vorgesehen sind. Jede einzelne Lamelle (Fig. 7) enthält die Zähne einer Gruppe. Man muss. somit für jede Gruppe Teile mit allen zehn Zähnezahlen vorrätig halten ; die Lamellen verschiedener Gruppen unterscheiden sich voneinander nur durch die Lage der Zähne. Durch das Aufeinanderlegen der allen Zügen entsprechenden Lamellen 39 wird das Schaltorgan gebildet. Das Lamellenpaket, welches in seiner Gesamtheit das Schaltorgan bildet, wird in Ausschnitte 40 eines Rahmens 41 des Wählers eingesetzt.

   Der Zwischenraum zwischen benachbarten, verschiedenen Nummern zugeordneten Lamellenpaketen wird durch eingelegte Distanzstreifen 42 ausgefüllt. Mittels quer über die Lamellenpaketenden laufender, entfernbarer Leisten 43 kann man diese in ihrer Lage festhalten. 



   Eine weitere Ausführungsform des Schaltorgans ist in Fig. 5 der Zeichnung dargestellt. Gemäss dieser werden die die Schaltzähne enthaltenden Teilstücke 44 hintereinander, also mit den Enden zusammenstossend, in eine Schiene 45 eingesetzt, welche die Teilstücke umgreift und nur an der unteren Schmalseite einen durchlaufenden Schlitz enthält, durch welchen die Schaltzähne 46   abwärts   ragen. 



  Vorteilhaft sind bei dieser Ausführungsform alle Einsatzstücke gleich lang und tragen auf dem   Rücken   die der jeweiligen Zähnezahl entsprechende Nummer. Infolge. der gleichen Länge der Einsatzstücke lässt es sich leicht so einrichten, dass die Nummern immer unterhalb von Fenstern 47 der Schienen 45 zu liegen kommen, so dass von oben gesehen die Telephonnummer abgelesen werden kann. 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 



   Die hülsenförmigen Führungen der Einsatzstüeke können vermieden werden, wenn man die einzelnen Einsatzstücke durch Zusammenfügen zu einer Schiene vereinigt. Es können z. B. die Einzelstücke 48 an einem Ende Zapfen 49 und am andern Ende Ausnehmungen 50 tragen (Fig. 6), so dass man die vollständigen Schienen durch Ineinanderstecken der   Einzelstücke   erhält. 



   Bei den bisher beschriebenen Ausführungsformen musste das Kontaktsystem mit der Seiltrommel od. dgl. zwecks Einstellung auf die gewünschte Telephonnummer zuerst längs Führungen quer zu den   Trägern   1 verschoben und dann unter einem der Träger durchgezogen werden. In Fig. 9 und 9 a ist eine Anordnung dargestellt, bei der sich das Kontaktsystem lediglich parallel zu den Trägern bewegt. 



  Unter den Trägern 1 (Fig. 1) befindet sich quer zu ihnen eine Welle   51,   die mit dem Kontaktsystem über eine Scheibe 52 in Eingriff steht. Auf der Welle 51 sitzt, auf Drehung verbunden und axial verschiebbar, das Zahnrad 53. Zwecks Einstellung auf einen bestimmten, einer Telephonnummer zugeordneten Träger wird dieses Zahnrad 53 vermittels eines Griffes und einer Gabel 54 auf der Welle 51 verschoben. Dann wird die Welle 51 durch Druck auf den die Feder spannenden Hebel, z. B. mittels eines Seilzuges unter den Trägern, durchgezogen. Dabei kommt das Zahnrad 53 mit den Zähnen des Trägers in Eingriff und versetzt die Welle 51 in Drehung. Der Drehwinkel der Welle entspricht der Anzahl der eingeschalteten Anschläge. Die am Wellenende sitzende Scheibe 52 ist am Umfang gezahnt, wobei ihre Zähnezahl der des Rades 53 entspricht.

   Der bewegliche Teil des Kontakt-   systems 69, 70 liegt federnd am Umfang der Seheibe 52 an. Während des Niederdrüekens des Betätigungs-   hebels, also während der Zeit, während welcher die Welle in Bereitschaftsstellung bewegt wird, ist das Kontaktsystem durch einen besonderen, auf der Zeichnung nicht dargestellten Schalter ausser Betrieb gesetzt. Der Schalter, welcher das Kontaktsystem kurzschliesst oder abschaltet, kann vorteilhaft in einen der beiden Seilstränge verlegt werden, welche zum Durchziehen der Welle 51 unter den   Tj ägern 7   dienen. Es wird z. B. in den während der Betätigung des Hebels 5 unter Zug stehenden Seilstrang ein Kurzschlusskontakt für das Kontaktsystem 69,70 eingebaut. 



   Bei einer weiteren Ausführungsform (Fig. 8) sind den einzelnen Zügen entsprechende drehbare Scheiben 64 vorgesehen, die an einem Teil ihres Umfanges zehn Zähne tragen. Die Scheiben werden seitlich von den Trägern 67 umfasst. Die Scheiben werden so gedreht, dass die gewünschte Zähnezahl unter den Trägern zum Vorschein kommt. Die der Zähnezahl entsprechende Ziffer kann in seitlichen Fenstern 65 des   T. lagers   abgelesen werden. Das Kontaktsystem darf bei dieser Ausführung nicht geradlinig geführt werden, sondern muss den vorstehenden Teilen der Scheiben 64 folgen. Dies lässt sich leicht erreichen, wenn man den Scheiben entsprechende segmentartige Lappen 66 vom Träger vorstehen und das Kontaktsystem der unteren Trägerkante entlanggleiten lässt. 



   Eine weitere Ausführungsform, die es gestattet, den ganzen Wahlvorgang durch Betätigung eines einzigen Organs zu vollziehen, ist in Fig. 10 dargestellt. 



   Die Hebel 55 sitzen, lose drehbar, auf einer gemeinsamen Achse 56 und tragen an den freien Enden   Druckflächen   57 mit Aufschrift. Bei Betätigung einer der Hebel 55 durch Druck auf die Fläche 57 wird über ein Zahnsegment und einen Seilzug (nicht gezeichnet) in der oben beschriebenen Weise das auf der Zeichnung gleichfalls nicht im Detail dargestellte Kontaktsystem mit einer quer zu den Trägern 1 durchlaufenden Zahnwalze 58 an das der Achse 56 näher liegende Ende der Führung 59 bewegt. Das Kontaktsystem ist analog dem in Fig. 9 und 9   a   gezeigten aufgebaut und wird federnd an die Zahnwalze 58 angedrückt.

   Ein besonderer Kontakt zur Ausschaltung des Kontaktsystems während des   Niederdrücken   des Hebels 55 wird jedoch hier nicht benötigt, da der Träger 1 während des Niederdrückens nicht mit dem Kontaktsystem in Eingriff steht. Der Hebel 55 nimmt den Träger 1 mit und dreht ihn, bis er parallel zu den Führungen 59 für das Kontaktsystem zu liegen kommt. Während der Hebel 55 in dieser Stellung einen Anschlag 60 erreicht, wird der Träger 1 durch eine Arretiervorrichtung 61 festgehalten. Wird der Hebel nunmehr losgelassen, dann bewegt sich das Kontaktsystem zurück, wobei die Zahnwalze 58 mit dem zahnstangenartig ausgebildeten Träger in Eingriff kommt und die Wahl bewirkt.

   Hiebei kehrt der Hebel 55 in seine   ursprüngliche   Stellung   zurück.   Hat das Kontaktsystem die andere Endlage erreicht, dann löst es die zweckmässig als durchgehende Leiste für alle Träger gemeinsame Arretiervorrichtung 61 aus und der Träger wird von einem für alle Träger gemeinsamen Organ 62, beispielsweise einer abgefederten Leiste, in die Ruhestellung   zurückbewegt.   



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Sehnellwähler   zur Herstellung telephonischer Verbindungen, bestehend aus einem stillstehenden Träger für die die Teilschaltungen des Wahlvorganges bewirkenden, fallweise kombinierbaren Schaltorgane und einem mit diesen Organen zusammenwirkenden bewegten Kontakt, dadurch gekennzeichnet, dass der Kontakt eine im wesentlichen geradlinige Bahn über die im wesentlichen in einer Ebene liegenden Schaltorgane beschreibt.

Claims (1)

  1. 2. Sehnellwähler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltzähne (2) durch Verschiebung in ihrem Träger (1) in die Arbeitsstellung gebracht werden.
    3. Sehnellwähler nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltzähne (2) in den Endstellungen selbsttätig festgehalten werden, z. B. durch in Rasten der Schaltzähne einfallende Federn. <Desc/Clms Page number 4> EMI4.1 <Desc/Clms Page number 5>
    27. Schnellwähler nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, dass die Arretiervorrichtung (61) vom Kontaktsystem nach vollzogener Wahl ausgelöst wird.
    28. Schnellwähler nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, dass die Arretiervorrichtung (61) als allen Trägern gemeinsame durchgehende Leiste ausgebildet ist. EMI5.1
AT153107D 1936-05-22 1936-05-22 Schnellwähler zur Herstellung telephonischer Verbindungen. AT153107B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT153107T 1936-05-22

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT153107B true AT153107B (de) 1938-04-11

Family

ID=3647428

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT153107D AT153107B (de) 1936-05-22 1936-05-22 Schnellwähler zur Herstellung telephonischer Verbindungen.

Country Status (1)

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AT (1) AT153107B (de)

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