AT152400B - Trichter für ein Instrumentarium zur subkutanen Kochsalzinfusion und zur Magenspülung. - Google Patents
Trichter für ein Instrumentarium zur subkutanen Kochsalzinfusion und zur Magenspülung.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> EMI1.1 Die Erfindung bezieht sich auf eine Verbesserung des Trichters des an sich bekannten Instrumentariums zur subkutanen Kochsalzinfusion und für Magenspülungen. Ein solches Instrumentarium besteht gewöhnlich aus drei Teilen, u. zw. aus dem eigentlichen Magensehlaueh, aus dem Trichter und aus einem Sehlauehstüek, das als Verbindung zwischen dem Magenschlaueh und dem Trichter dient. Die Erfindung kennzeichnet sich dadurch, dass der zum Einfüllen der Flüssigkeit dienende, im wesentlichen kegelförmige Trichter zusammenfaltbar ausgebildet ist und aus einem flexiblen, wasserdichten Material, wie z. B. Gummi, besteht. Die bis jetzt zu Magenspülungen benützten Gummisehläuche werden an einen Glastriehter angesteckt, durch den das zur Spülung nötige Wasser bzw. die erforderlichen medikamentösen Flüssigkeiten eingegossen werden. Dieser Trichter muss ziemlich gross sein und einen Fassungsraum nicht unter einem halben Liter aufweisen, damit die Flüssigkeit rasch ein-und auslaufen kann. Wird nun der Arzt zu einer Magenspülung gerufen, so bietet der Transport des relativ grossen Glastrichters wegen seines Umfanges und seiner Bruchgefahr Schwierigkeiten, was um so unangenehmer ist, als der Arzt Magensehlauch und Trichter eigentlich immer mithaben sollte, da er nie im voraus mit Sicherheit wissen kann, ob sich nicht die Notwendigkeit einer Magenspülung herausstellt. Bei den jetzt gebrauch- lichen Glastrichtern müsste der Arzt aber, da der Trichter in seiner Tasche keinen Platz findet, stets eine zweite Tasche mit dem Magenschlaurh mit sich tragen. Dieser Übelstand wird nun durch die elastische Ausbildung des Trichters gemäss der Erfindung mit einem Schlage beseitigt. In der Zeichnung sind mehrere beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Fig. 1 zeigt ein Instrumentarium zur Magenspülung in axonometrisrher Darstellung, bei welchem Trichter und Schlauch aus einem Stück bestehen, Fig. 2 zeigt eine auswechselbare Verbindung des Trichters mit dem Schlauch, Fig. 3 zeigt den Trichter in zusammengefaltetem Zustand und Fig. 4 zeigt die Anbringung von Versteifungsorganen an der Trichterwandung. Das Instrumentarium für die Magenspülung und für die subkutane Koehsalzinfusion besteht aus drei Teilen, u. zw. aus einem elastischen Trichter j !, dem Verbindungsschlauch 2 und dem eigentlichen Magenschlauch. 3 bzw. dem Koehsalzinfusionsapparat. Wenn der Trichter 1 aus demselben Material, z. B. Gummi, gefertigt wird wie der Schlauch 2, so kann er mit diesem auch aus einem Stück bestehen. Die Verbindung zwischen Verbindungsschlaueh 2 und dem eigentlichen Magensehlauch 3 erfolgt unter Vermittlung eines Schaltstückes 4, das aus Glas, Hartgummi u. dgl. gefertigt sein kann. Wird der Trichter 1 jedoch aus anderem elastischen Material, wie z. B. imprägnierte Leinwand, Cellophan usw., hergestellt, so wird er mit dem Schlauch 2 durch Ineinanderstecken verbunden (Fig. 2), eine Verbindungsart, die unter Umständen auch bei dem aus Gummi bestehenden Trichter vorteilhaft anzuwenden ist. Die Verbindung kann entweder direkt durch Ineinanderschieben oder unter Zwischenschaltung eines Verbindungsstückes, z. B. einer Glasolive od. dgl., erfolgen. Das zur Herstellung des Trichters verwendete Material muss jedenfalls genügend elastisch sein, um das flache Zusammenfalten gemäss Fig. 3 zu ermöglichen, dabei aber genügende Steifigkeit aufweisen, um ein unbeabsichtigtes Zusammenfalten während des Gebrauches zu verhindern. An Stelle der in der Zeichnung dargestellten Kegelform kann der Trichter auch eine beliebige andere Form, z. B. Zylinderform, erhalten. Zur Erhöhung der Steifigkeit ist es unter Umständen vorteilhaft, in den Wandungen des Trichters vorzugsweise federnde Versteifungsorgane anzubringen. Diese können entweder die Form <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 sein. Zu dem gleichen Zwecke kann der Trichter auch aus armiertem Gummi, z. B. aus mit Leinwandeinlagen armiertem Gummi, hergestellt werden.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Instrumentarium zur subkutanen Kochsalzinfusion und zur Magenspülung, dadurch gekenn- EMI2.2 sammenfaltbar ausgebildet ist und aus einem flexiblen, wasserdichten Material, wie z. B. Gummi, besteht. EMI2.3
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| AT152400B true AT152400B (de) | 1938-01-25 |
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1936
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