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AT157057B - Überspannungsschutzeinrichtung. - Google Patents

Überspannungsschutzeinrichtung.

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Publication number
AT157057B
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AT
Austria
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protection device
overvoltage protection
electrode
discharge
arc
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Application number
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English (en)
Original Assignee
Siemens Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Siemens Ag filed Critical Siemens Ag
Application granted granted Critical
Publication of AT157057B publication Critical patent/AT157057B/de

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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Überspannungsschutzeinrichtung. 



   Es ist bereits bekannt, bei einer   Schutzeinrichtung gegen Überspannungen   für   Hochspannung-   anlagen, die eine von Isoliermaterial eng allseitig   umschlossene   Funkenstrecke enthält, den Isolierkörper, der den Querschnitt der Entladungsstrecke begrenzt, aus einem in besonders starkem Masse unter Einwirkung des Liehtbogens nicht ionisiertes Gas auss heidenden Stoff herzustellen oder im Bereich der   Entladungsbabn   mit einem solchen Stoff   auszukleiden.   Dabei ist wenigstens eine der Elektroden als Hohlelektrode ausgebildet und so angeordnet, dass sie das Innere des   Ent1adungsraumrs   mit der Aussenluft verbindet, um den   Löschgasen einen   Weg ins Freie   offenzuhalten.   



   Der Vorteil einer solchen Einrichtung besteht   hauptsächlich   darin, dass die infolge Auftretens von Überspannung gezündete lichtbogenförmige Entladung nach Wiederherstellung der normalen Betriebsspannung sehr rasch im stomschwachen Zeitbereich der Stromkurve wieder zum Verlöschen kommt ; die den Lichtbogen einengende Wirkung der   schmalen Entladungsbaln und   die infolge der engen   Berührung   des Lichtbogens mit deren Wandungen Ausserordentlich starke Löschgasentwicklung aus der Oberfläche des Isolierkörpers ergänzen   sich hiebei gegenseitig zweckentsprechend.   



   Gegenstand der vorliegenden Erfindung sind weitere Verbesserungen von überspannung- schutzeinrichtungen der bekannten Art, die insbesondere die Herabsetzung der   Anspreehspannung   und die Eignung zur   Bewältigung   grösserer Ströme bezwecken. 



   Ein Mittel zur weiteren Herabsetzung der Ansprechspannung besteht gemäss der Erfindung darin, dass die vordersten Teile der Elektroden scharfkantig ausgebildet werden. Auf diese Weise ergibt sieh ein hoher Spannungsgradient an der scharfen Kante, der das   Ansprechen   schon bei verhältnismässig niedriger Spannung begünstigt. 



   Ist die eine Elektrode-geschlossen und die andere als Hohlelektrode ausgebildet, so ist es weiterhin vorteilhaft, die geschlossene Elektrode mit einer tiefen zentrischen Höhlung zu verschen, in die der Fusspunkt der an dem scharfkantigen Rand der Elektrode gezündeten Entladung sofort unter Einwirkung der Gasströmung übergeht. Auf diese Weise lässt sich die Gefahr ausschalten, dass der Lichtbogen durch Stehenbleiben auf dem   scharfkantigen   vorderen Teil der Elektroden einen starken Abbrand verursacht, wodurch der   Elektrodenabstand, sich vergrössern und   der Wert der Ansprechspannung sich entsprechend ändern könnte. 



   Weitere   Möglichkeiten   zur Verbesserung der Leistungsfähigkeit und Haltbarkeit von Überspannungsschutzeichrichtungen der bekannten Art sollen an Hand der   nachstehend beschriebenen Aus-   führungsbeispiele angegeben werden. 



   Fig. 1 und 2 zeigen   Funkenstreekenanordnungen na h   der Erfindung in einer Bauart, die insbesondere für den Überspannungsschutz von Transformatoren in   Hochspannungsanlagen   geeignet ist. 



  Zwei Elektroden   1, : 2   stehen sich hier im   Innern   eines Isolierrohres 3 gegenüber, das selbst aus einem unter Einwirkung des Lichtbogens grosse   Mengen   von Lösehgas hervorbringenden Stoff, wie Hartfiber, bestehen kann. 



   Beide Elektroden besitzen an ihrem vordersten Teil   Abschrägungen 6,   so dass ein scharfer Rand 7 gebildet wird, durch den das Ansprechen bei einem niedrigen Spannungswert begünstigt wird. Die geschlossene Elektrode 1 enthält eine tiefe   zentrische Bohrung S,   auf deren Boden der Lichtbogenfusspunkt sogleich nach der   Zündung   getrieben wird, während der andere   Lichtbogenfusspunkt   auf der Innenwandung der Elektrode 2 in Richtung nach aussen wandert. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Durch eine solche Ausbildung lässt sich die Schwierigkeit beseitigen, die sich daraus ergibt, dass eine stumpfe Elektrodenform zwar starken nachfolgenden Betriebsströmen gut standhält, aber eine hohe Ansprechspannung ergibt, während   scharfkantige Abschrägungen   allein ohne eine tiefe zentrische Höhlung an der geschlossenen Elektrode zwar die Ansprechspannung herabsetzen, dafür aber infolge starken Abbrandes sich stärker abnutzen. 



   Zwischen den Elektroden sind hintereinander mehrere, gegebenenfalls in sich längsunterteilte, d. h. aus mehreren Platten zusammengesetzte Isolierkörper 9,   10,   11 angeordnet, die mit parallelen Entladungsbahnen in Form von Schlitzen 12 od   dgl.,   durch die der Entladungslichtbogen stark eingeengt wird, versehen sind.

   Durch die Anordnung   mehrerer Isolierkörper   hintereinander entsprechend der vorliegenden Erfindung wird beim Abführen hoher Stromstärken die Druckbeanspruchung der einzelnen Isolierteile erheblich herabgesetzt, da die im mittleren Teil einer Entladungsbahn vom Lichtbogen erzeugten   Gasteilehen   nur einen verhältnismässig kurzen Weg zurückzulegen brauchen, um aus dem Entladungskanal ins Freie zu gelangen ; trotzdem wird dadurch, dass mehrere Isolierkörper vorhanden sind, die erforderliche Gesamtlänge der Entladungsstreeke eingehalten. 



   Zweckmässig werden die einzelnen Isolierkörper durch Abstandringe   1.'3   auseinandergehalten, die aus Isolierstoff bestehen können. Dadurch werden Kammern 14 zwischen den Isolierkörper gebildet, nach denen hin sich der im Innern der Entladungsbahnen vom Lichtbogen selbst und durch die von ihm erzeugte Gasentwicklung hervorgebracht Druck entlasten kann. Auch die   Höhlung   in der geschlossenen Elektrode 1 wirkt gleichzeitig als ein solcher Entladungsraum. Da die Entladung immer nur durch einen der Schlitze eines jeden Isolierkörpers hindurch vor sich geht, werden die Kammern nach dem Aussenraum hin durch die vom Lichtbogen freien Schlitze hindurch entlastet. 



   Sowohl die Anordnung mehrerer Isolierkörper mit parallelen Entladungsbahnen wie auch die 
 EMI2.1 
 Einrichtung zur   Bewältigung   besonders hoher Ströme zu befähigen. 



   Die   Ansprechspannung   lässt sich dadurch noch weiter herabsetzen, dass zwischen den einzelnen Isolierkörpern 9, 10, 11 Zwisehenelektroden, die den Spannungsgradienten erhöhen und somit die   Ansprechspannung   erniedrigen, vorgesehen werden. Zweckmässig erhalten diese Zwisehenlektroden   ringförmige   Gestalt und werden, wie in Fig. 2 dargestellt, als Körper mit   konischen Abschrägungen J   ausgebildet. Der Wert der   Anspreehspannung   ist dann praktisch derselbe, wie wenn die Verlängerung des Entladungsweges, die durch die   Abstandstüeke verursacht   wird, nicht vorhanden wäre. 



   Die durch die Abschrägungen 6, 16   der Haupt-und Hilfselektroden freigewordenen Räume   werden zweckmässig durch Isolierung 17 ausgefüllt. 



   Für die Elektroden wird mit besonderem Vorteil Stahl oder ein ähnlicher Stoff von guter Leitfähigkeit verwendet, der den   Lichtbogenfusspunkt,   ohne erheblichen Abbrand zu erleiden, führen kann und gute   Liehtbogenlöschfähigleit   besitzt. 



   Nach der weiteren Erfindung lässt sich die Ansprechspannung auch noch dadurch verkleinern, dass das die Zündelektroden und die Entladungsstrecke enthaltende Isolierrohr von seiner Innenwandung getrennte, sich in Längsrichtung erstreckende Widerstands-bzw. leitende Schichten oder Streifen enthält, durch die der Verlauf des elektrischen Feldes zwischen den Elektroden beeinflusst wird. 



   Dies sei an den in den Fig. 3 und 4 dargestellten   Ausführungsbeispielen näher   erläutert. Hier ist im Schnitt und in Seitenansicht eine   Ausführungsmögliehkeit   des Erfindungsgegenstandes dargestellt, die insbesondere zum   Schntz   von Freileitungen geeignet ist. Das die Elektroden und die Entladungsstrecke enthaltende Isolierrohr bildet hiebei selbst den die Entladungsbahn einengenden, unter Einwirkung des Lichtbogens gasabgebenden Isolierkörper. Es ist also hier nur ein einziger enger Entladungskanal vorhanden. Natürlich könnte der Entladungskanal, der durch den lichten Querschnitt des Rohres gebildet wird, auch durch einen entsprechend geformten Einsatz aus Isolierstoff unterteilt sein. 



   Die Funkenstreckenanordnung 20 mit begrenztem Entladungsquerschnitt ist in Reihe mit einer Funkenstreeke mit unbegrenztem Entladungsquerschnitt   (Luftfunkenstreeke)     2-3 angeordnet,   deren untere, bogenförmig gestaltete Elektrode von der feststehenden Funkenstreckenanordnung   20   getragen wird und deren obere Elektrode durch den zu schützenden Leiter 2. selbst gebildet wird. 



  Dieser ist mittels einer Isolierkette an einer ortsfesten Tragschiene aufgehängt. 



   Die Funkenstreckenanordnung 20 mit begrenztem Entladungsquersehnitt besteht im wesentlichen aus mehreren konzentrisch eng ineinander liegenden   Isolierrohren   28,   29,.   30, von denen wenigstens der innerste Teil aus einem unter Einwirkung des Lichtbogens grosse Mengen von   lichtbogenlösehendem   Gas abgebenden Stoff, wie Fiber, Borsäure oder Azetylzellulose, besteht oder mit einem solchen Stoff ausgekleidet ist.

   Der Erfindung entsprechend ist eines oder mehrere der verschiedenen ineinander liegenden Rohre, aus denen die Anordnung zwecks Sicherstellung hoher Festigkeit und   Formbeständig-   keit zusammengefügt ist, auf seiner   Aussenfläche   mit einem leitenden oder halbleitenden Überzug, Aufstrich oder, wenn das Rohr aus keramischem Stoff besteht, einer entsprechenden Glasur od. dgl. versehen.   Sämtliche Rohre. 2, 29,. 30   können auf solche Weise überzogen sein. Beim Ausführungsbeispiel besitzt das mittlere Rohr 29 einen solchen   Überzug. 31.   An Stelle eines vollständigen Überzugs kann auch eine Mehrzahl von Streifen vorgesehen werden. 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 



   Der halbleitende Überzug bildet zweckmässig eine elektrisch leitende Verbindung von sehr hohem Widerstand zwischen den beiden Polen der Anordnung bzw. den Metallteilen   ?,     3. 3.   



   Der Flansch 32 steht mit der weit in das Innere des Rohrs 20 hineinreichenden Hohlelektrode 34 in Verbindung. Der Metallteil   3. 3   ist mit der weit in das entgegengesetzte Ende des Rohres 20 hineinragenden Gegenelektrode 36 verbunden. Das Innere des Entladungsraumes steht durch die Hohlelektroden 34, 36 hindurch mit der Aussenluft in Verbindung. 



   Tritt am oberen Ende der Funkenstreckenanordnung 20 über die Luftfunkenstrecke 23 ein 
 EMI3.1 
 beträgt, zwischen den Enden der Elektroden    < M,.   36. Diese Spannung wirkt sieh im Isoliermaterial als elektrostatische Beanspruchung zwischen den Elektrodenenden und den gegenüberliegenden Stellen 37, 40 auf der halbleitenden Schicht 31 aus. Dies ergibt eine äusserst starke Konzentration des elektrischen Feldes an den Elektrodenenden und führt durch Gleitfunkenbildung dazu, dass die Entladung schon bei einem verhältnismässig niedrigen Ansprechwert eingeleitet wird. 



   Ein weiterer Vorteil der halbleitenden Schicht besteht darin, dass die Anordnung in ihrer Arbeitsweise weitgehend unabhängig von der Witterung, insbesondere von den Einflüssen der Luftfeuchtigkeit wird ; es spielt dabei keine Rolle, ob die halbleitende Schicht frei liegt und allen Witterungseinflüssen ausgesetzt ist oder ob sie mit einer weiteren besonderen   Schutzhülle   30 umgeben ist. 
 EMI3.2 
   geschaltete Luftfunkenstreeke nicht   vorgesehen ist, kaum Leistungsverluste oder merkliche Strom-   erwärmung   wahrzunehmen sind. Zur Beeinflussung des elektrostatischen Feldes genügt eine sehr geringe Leitfähigkeit der Schicht. 



   Eine weitere Möglichkeit zur Herabsetzung der   Ansprechspannung   besteht bei Überspannungsschutzeinrichtungen nach der Erfindung darin, dass mehrere Funkenstreckenanordnungen mit massiven bzw. grossflächigen metallischen Zwischengliedern hintereinander angeordnet werden. 



   Ein Beispiel hiefür zeigen die Fig. 5 und 6. Hier sind zwei Funkenstreckenanordnungen 40, 41 von ähnlichem Aufbau wie die   Funkenstreckenanordnungen   20 der Fig. 3 und 4, jedoch in waagerechter Lage angeordnet, vorgesehen. 



   Beide sind in der Mitte durch ein metallenes Kupplungsglied 42 miteinander verbunden, das hohl ausgebildet und mit   Entlüftungsöffnungen     4. 3   versehen ist und das zugleich die elektrische Verbindung zwischen den Entladungselektroden 44, 45 der   Funkenstreekenanordnungen   40, 41 herstellt. 



  Die Gegenelektroden 46, 47 an den entgegengesetzten Enden der Funkenstreckenanordnungen können auch zur Entlüftung der Entladungsräume dienen. 



   Mit der Anordnung ist eine bogenförmige Elektrode einer vorgeschalteten Luftfunkenstreeke verbunden, deren Gegenelektrode, ähnlich wie bei der Anordnung gemäss Fig. 3 und 4, von dem zu   schützenden   Leiter 50 selbst gebildet wird, der mittels einer Isolatorenkette an einer Schiene aufgehängt ist. 



   Tritt am Leiter 50 eine   Stossspannungswelle   auf, so   schlägt   die   Luftfunkenstreeke   der Schutzeinrichtung über und die volle   Stossspannung   liegt plötzlich an der Elektrode 46 der Funkenstreckenanordnung 40. Das mittlere Verbindungsglied 42 besitzt zusammen mit den unmittelbar mit ihm verbundenen Metallteilen gegenüber den umgebenden Metallteilen des Traggerüstes und anderen geerdeten Teilen eine   beträchtliche   Kapazität, deren Wert sehr viel grösser ist als der Wert der Kapazität zwischen den Elektroden 44 und 46 der Funkenstreckenanordnung 40, so dass sich unmittelbar vor dem Ankommen der Stossspannungswelle der mittlere Verbindungsteil 42 auf einem Potential befindet, das dem Erdpotential im wesentlichen gleich ist.

   Sobald die   Stossspannung   an die Elektrode 46 gelegt wird, spricht daher die Funkenstreckenanordnung 40 sogleich an und es entsteht eine lichtbogenförmige Entladung zwischen den Elektroden 46 und 44. Infolge dieses Entladungsstrompfades steigt das Potential des mittleren Verbindungsgliedes 42 plötzlich hoch an, so dass sogleich auch ein Über- 
 EMI3.3 
 



   Ebenso wie bei den übrigen beschriebenen   Funkenstreckenanordnungen   ist es auch hier erforder-   lieh,   dass der   Überschlagweg   zwischen den Elektroden im Innern des   Isolierrohres   um so viel kleiner ist als der   Überschlagweg   zwischen den aussen am Rohr befindlichen Metallteilen verschiedenen Potentials, dass der Überschlag unter allen Umständen nur im Innern der Anordnung stattfindet. Die Unterbrechung des nachfolgenden Betriebsstromes erfolgt im wesentlichen ebenso wie bei den übrigen Ausführungsbeispielen. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : l. Überspannungsschutzeinrichtung mit einer Funkenstrecke von begrenztem Entladung- EMI3.4 Isolierkörper aus einem in starkem Masse unter Einwirkung des Lichtbogens nicht ionisiertes Gas ausscheidenden Stoff besteht oder mit solchem Stoff im Bereich des Lichtbogens überkleidet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die vordersten Teile (6) der Elektroden scharfkantig ausgebildet sind. <Desc/Clms Page number 4>
    2. Überspannungsschutzeinrichtung nach Anspruch 1 mit einer geschlossenen und einer zwecks Entlüftung des Entladungsraumes hohl ausgebildeten Elektrode, dadurch gekennzeichnet, dass die geschlossene Elektrode eine tiefe zentrisehe Höhlung (8) besitzt, in die der Fusspunkt des an dem scharfkantigen Teil der Elektrode gezündeten Lichtbogens unter Einwirkung der Gasströmung übergeht.
    3. Überspannungsschutzeinrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere, in an sich bekannter Weise parallel verlaufende Entladungsbahnen enthaltende und gegebenenfalls längsunterteilte Isolierkörper (9, 10, 11) hintereinander angeordnet sind.
    4. Überspannungsschutzeinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass sich zwischen den Isolierkörpern, die die den Lichtbogen einengenden Entladungsbahnen enthalten, Gasausdehnungskammern (14) befinden.
    5. Überspannungsschutzeinrichtung nach den Anpsrüehen l bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den in Reihe liegenden Isolierkörpern im Rohrinnern Zwischenelektroden (15) vorgesehen sind.
    6. Uberspannungsschutzeinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das die Zündelektroden und die Entladungsstrecke enthaltende Isolierrohr (20) von seiner Innenwandung getrennte, sich in Längsrichtung erstreckende Wilderstands- bzw. leitende Schichten (31) enthält.
    7. Überspannungsschutzeinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die leitende Schicht (, 31) mit der im Innern des Rohres befindlichen Elektrode (34, 36) derart leitend verbunden ist, dass sie an der dem Ende der Elektrode zunächst liegenden Stelle (40, 37) ein von dem Potential der Elektrode verschiedenes Potential besitzt.
    8. Überspannungssehutzeinriehtung nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Funkenstreckenanordnungen mit massiven bzw. grossflächigen metallischen Zwischengliedern (42) von grosser Kapazität gegen Erde hintereinander angeordnet sind.
    9. Überspannungsschutzeinriehtung nach den Ansprüchen 1-8 dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenglieder Entlüftungsöffnungen (43) enthalten. EMI4.1
AT157057D 1936-01-04 1937-01-04 Überspannungsschutzeinrichtung. AT157057B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE762618C (de) * 1940-05-22 1954-05-24 Aeg Ausblaseroehrenfunkenstrecke

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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