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AT14125U1 - Treiberschaltung für eine Einrichtung zur aktiven Kühlung und Verfahren zum Steuern einer Einrichtung zur aktiven Kühlung - Google Patents

Treiberschaltung für eine Einrichtung zur aktiven Kühlung und Verfahren zum Steuern einer Einrichtung zur aktiven Kühlung Download PDF

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Publication number
AT14125U1
AT14125U1 ATGM370/2013U AT3702013U AT14125U1 AT 14125 U1 AT14125 U1 AT 14125U1 AT 3702013 U AT3702013 U AT 3702013U AT 14125 U1 AT14125 U1 AT 14125U1
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
led
led current
driver circuit
control circuit
active cooling
Prior art date
Application number
ATGM370/2013U
Other languages
English (en)
Inventor
Harald Netzer
Original Assignee
Tridonic Gmbh & Co Kg
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Tridonic Gmbh & Co Kg filed Critical Tridonic Gmbh & Co Kg
Priority to ATGM370/2013U priority Critical patent/AT14125U1/de
Publication of AT14125U1 publication Critical patent/AT14125U1/de

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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B45/00Circuit arrangements for operating light-emitting diodes [LED]
    • H05B45/50Circuit arrangements for operating light-emitting diodes [LED] responsive to malfunctions or undesirable behaviour of LEDs; responsive to LED life; Protective circuits

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  • Circuit Arrangement For Electric Light Sources In General (AREA)

Abstract

Eine Treiberschaltung (20) für eine Einrichtung zur aktiven Kühlung (23) umfasst eine Steuerschaltung (22), die eingerichtet ist, um einen LED-Strom (ILED) auszuwerten und die Einrichtung zur aktiven Kühlung (23) abhängig von der Auswertung des LED-Stroms (ILED) zu steuern

Description

Beschreibung
TREIBERSCHALTUNG FÜR EINE EINRICHTUNG ZUR AKTIVEN KÜHLUNG UND VERFAH¬REN ZUM STEUERN EINER EINRICHTUNG ZUR AKTIVEN KÜHLUNG
[0001] Die Erfindung betrifft Vorrichtungen und Verfahren zum Schutz wenigstens einer Kom¬ponente eines Beleuchtungssystems vor zu hohen Temperaturen. Die Erfindung betrifft insbe¬sondere eine Treiberschaltung für eine Einrichtung zur aktiven Kühlung und ein Verfahren zumSteuern einer Einrichtung zur aktiven Kühlung.
[0002] Leuchtdioden (LEDs), die beispielsweise auf einem LED-Modul angeordnet sein können,gewinnen zunehmend an Bedeutung als Leuchtmittel. Um ein LED-Modul oder ein Betriebsge¬rät vor zu hohen Betriebstemperaturen zu schützen und das Risiko temperaturinduzierter Schä¬den beispielsweise der LEDs zu verringern, kann ein Beleuchtungssystem eine Übertempera¬turschutzfunktion aufweisen. Die Übertemperaturschutzfunktion kann von einer Steuereinheiteines Betriebsgeräts, beispielsweise eines LED-Konverters, ausgeführt werden. Das Betriebs¬gerät kann ein LED-Modul beispielsweise dadurch vor zu hohen Betriebstemperaturen schüt¬zen, dass das Betriebsgerät automatisch einen Dimmvorgang einleitet, wenn eine Temperaturin einem Bereich des LED-Moduls ein bestimmtes Kriterium erfüllt. Beispielsweise kann dasErreichen oder Überschreiten wenigstens eines Temperaturschwellenwerts übenwacht und alsAntwort darauf automatisch ein Dimmvorgang eingeleitet werden.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Vorrichtungen und Verfahren anzugeben, mitdenen der Schutz einer Komponente eines Beleuchtungssystems vor zu hohen Temperaturenverbessert werden kann. Es besteht insbesondere ein Bedarf an derartigen Vorrichtungen undVerfahren, die auf einfache Weise in einem Beleuchtungssystem installiert werden können.
[0004] Nach Ausführungsbeispielen weist eine Treiberschaltung für eine Einrichtung zur aktivenKühlung eine Steuerschaltung auf, um einen LED-Strom auszuwerten und die Einrichtung zuraktiven Kühlung abhängig von der Auswertung des LED-Stroms zu steuern. Die Einrichtung zuraktiven Kühlung kann ein Lüfter sein oder kann wenigstens einen Lüfter umfassen. Der Lüfterkann beispielsweise so positioniert sein, dass er im Betrieb ein LED-Modul und/oder ein Be¬triebsgerät kühlt.
[0005] Durch die Einrichtung zur aktiven Kühlung kann einer weiteren Temperaturerhöhungeines LED-Moduls und/oder des Betriebsgeräts aktiv entgegengewirkt werden.
[0006] Durch die Verwendung der Steuerschaltung kann die Kühlleistung adaptiv an den aktu¬ellen Betriebszustand angepasst werden. Beispielsweise kann die Einrichtung zur aktiven Küh¬lung selektiv nur dann aktiviert werden, wenn das LED- Modul und/oder das Betriebsgerätgekühlt werden müssen. Die logische Auswertung des LED-Stroms zur Bestimmung, ob undwie das LED-Modul durch die Einrichtung zur aktiven Kühlung gekühlt werden soll, kann durchdie Steuerschaltung der Treiberschaltung erfolgen. Da die Entscheidung auf einer Auswertungdes LED-Stroms beruht, ist es nicht unbedingt erforderlich, eine zusätzliche Verbindung zwi¬schen der Treiberschaltung und einem Temperatursensor vorzusehen. Dies verringert dasRisiko fehlerhafter Installation.
[0007] Die Treiberschaltung kann als eine von dem Betriebsgerät des Beleuchtungssystemsseparate Komponente ausgestaltet sein. Die Treiberschaltung kann für eine lösbare Verbindungmit dem Betriebsgerät ausgestaltet sein.
[0008] Eine Treiberschaltung für eine Einrichtung zur aktiven Kühlung nach einem Ausfüh¬rungsbeispiel umfasst eine Steuerschaltung, die eingerichtet ist, um einen LED-Strom auszu¬werten und die Einrichtung zur aktiven Kühlung abhängig von der Auswertung des LED-Stromszu steuern.
[0009] Die Steuerschaltung kann eingerichtet sein, um zur Auswertung des LED- Stroms eineÄnderung des LED-Stroms zu überwachen.
[0010] Die Steuerschaltung kann eingerichtet sein, um eine Kühlleistung der Einrichtung zuraktiven Kühlung zu erhöhen, wenn der LED-Strom absinkt. Dadurch kann eine aktive Kühlungmit einer Übertemperaturschutzfunktion, bei der der LED-Strom automatisch abgesenkt und dasLeuchtmittel gedimmt wird, kombiniert werden.
[0011] Die Steuerschaltung kann eingerichtet sein, um eine Kühlleistung der Einrichtung zuraktiven Kühlung zu verringern, wenn der LED-Strom ansteigt. Dadurch kann eine aktive Küh¬lung mit einer Schutzfunktion, die ein automatisches Dimmen und anschließendes Erhöhen desDimmlevels auf einen Ausgangswert verwendet, kombiniert werden.
[0012] Die Steuerschaltung kann eingerichtet sein, um zur Auswertung des LED- Stroms einestufenweise Änderung des LED-Stroms zu erkennen.
[0013] Die Steuerschaltung kann eingerichtet sein, um zur Auswertung des LED- Stroms eineZeitabhängigkeit der Änderung des LED-Stroms zu überwachen.
[0014] Die Steuerschaltung kann eingerichtet sein, um zu überprüfen, ob der LED- Strom ineiner vordefinierten Weise absinkt, und um eine Kühlleistung der Einrichtung zur aktiven Küh¬lung selektiv zu erhöhen, wenn der LED-Strom in der vordefinierten Weise absinkt.
[0015] Die Steuerschaltung kann eingerichtet sein, um eine Rate, mit der der LED- Strom ab¬sinkt, einen Zeitabstand zwischen Änderungen des LED-Stroms und/oder eine Amplitude we¬nigstens einer Änderung des LED-Stroms zu ermitteln und um selektiv die Kühlleistung zuerhöhen, wenn die Rate, der Zeitabstand und/oder die Amplitude vorgegebene Werte aufweistoder in einem vorgegebenen Werteintervall liegt.
[0016] Die Steuerschaltung kann eingerichtet sein, um zu überprüfen, ob der LED- Strom ineiner weiteren vordefinierten Weise ansteigt, und um eine Kühlleistung der Einrichtung zuraktiven Kühlung selektiv zu verringern, wenn der LED- Strom in der weiteren vordefiniertenWeise ansteigt.
[0017] Die Steuerschaltung kann eingerichtet sein, um eine Rate, mit der der LED- Strom an¬steigt, einen Zeitabstand zwischen Änderungen des LED-Stroms und/oder eine Amplitudewenigstens einer Änderung des LED-Stroms zu ermitteln und um selektiv die Kühlleistung zuverringern, wenn die Rate, der Zeitabstand und/oder die Amplitude weitere vorgegebene Werteaufweist oder in einem weiteren vorgegebenen Werteintervall liegt.
[0018] Die Treiberschaltung kann wenigstens eine durch die Treiberschaltung durchgeschleifteVersorgungsleitung für ein LED-Modul umfassen. Dies erlaubt die einfache Installation derTreiberschaltung, beispielsweise als modulares Bauteil, das mit dem Betriebsgerät für dasLeuchtmittel verbunden wird. Die Treiberschaltung kann einen Messwiderstand in der Versor¬gungsleitung umfassen.
[0019] Die Treiberschaltung kann wenigstens eine weitere Leitung umfassen, die durch dieTreiberschaltung durchgeschleift ist. Die wenigstens eine weitere Leitung kann eine Masselei¬tung sein.
[0020] Die Steuerschaltung kann eingerichtet sein, um zur Auswertung des LED- Stroms eineSpannung über den Messwiderstand zu überwachen.
[0021] Im installierten Zustand der Treiberschaltung können der Messwiderstand und wenigs¬tens eine Leuchtdiode in einer Reihenschaltung verbunden sein.
[0022] Die Treiberschaltung kann eingerichtet sein, um eine Versorgungsspannung für dieEinrichtung zur aktiven Kühlung zu erzeugen.
[0023] Nach einem weiteren Ausführungsbeispiel wird eine Einrichtung zur aktiven Kühlungangegeben, die wenigstens einen Ventilator und die Treiberschaltung nach einem Ausfüh¬rungsbeispiel zum Versorgen des Ventilators mit Energie umfasst.
[0024] Die Steuerschaltung kann eingerichtet sein, um eine Drehzahl oder einen gepulstenBetrieb des wenigstens einen Ventilators abhängig von der Auswertung des LED-Stroms zu steuern.
[0025] Die Treiberschaltung kann eingerichtet sein, um eine Drehzahl des Ventilators zu verän¬dern, um die Kühlleistung zu erhöhen oder zu verringern.
[0026] Die Treiberschaltung kann eingerichtet sein, um den Ventilator in einem gepulsten Be¬trieb zu betrieben. Die Treiberschaltung kann eingerichtet sein, um den gepulsten Betrieb davonzu verändern, ob die Kühlleistung erhöht oder verringert werden soll.
[0027] Ein System nach einem Ausführungsbeispiel umfasst wenigstens eine Leuchtdiode, eineEinrichtung zur aktiven Kühlung und eine Treiberschaltung nach einem Ausführungsbeispiel.
[0028] Das System kann ein Betriebsgerät zum Bereitstellen des LED-Stroms für die wenigs¬tens eine Leuchtdiode umfassen. Das Betriebsgerät kann eine Steuereinheit umfassen, dieeingerichtet ist, um den LED-Strom abhängig von einer erfassten Temperatur zu verändern.
[0029] Die Treiberschaltung und/oder die Einrichtung zur aktiven Kühlung können separat vondem Betriebsgerät ausgebildet sein. Die Treiberschaltung kann als bauliche Einheit ausgebildetsein, die für eine lösbare mechanische Kopplung mit dem Betriebsgerät und/oder mit einemLED-Modul, das die wenigstens eine Leuchtdiode umfasst, ausgebildet ist.
[0030] Die wenigstens eine Leuchtdiode kann auf einem LED-Modul angeordnet sein. DasLED-Modul kann wenigstens einen Temperatursensor umfassen. Der wenigstens eine Tempe¬ratursensor kann mit einem Temperaturmessausgang des LED-Moduls verbunden sein. Derwenigstens eine Temperatursensor kann einen temperaturempfindlichen Widerstand umfassen.Der temperaturempfindliche Widerstand kann mit der wenigstens einen Leuchtdiode thermischgekoppelt sein.
[0031] Die Steuereinheit kann eingerichtet sein, um abhängig von einem Ausgangssignal einesTemperatursensors des LED-Moduls zu bestimmen, ob der LED- Strom erhöht oder verringertwird.
[0032] Das Betriebsgerät kann eingerichtet sein, um den LED-Strom in einer vordefiniertenWeise abzusenken, um das LED-Modul vor temperaturinduzierter Beschädigung zu schützen.Das Betriebsgerät kann eingerichtet sein, um den LED-Strom automatisch in der vordefiniertenWeise abzusenken, ohne dass das Betriebsgerät einen Dimmbefehl empfängt.
[0033] Das Betriebsgerät kann eingerichtet sein, um den LED-Strom in einer weiteren vordefi¬nierten Weise zu erhöhen, wenn kein Risiko einer temperaturinduzierten Beschädigung desLED-Moduls besteht. Das Betriebsgerät kann eingerichtet sein, um den LED-Strom automatischin der weiteren vordefinierten Weise bis auf einen benutzerdefiniert oder von einer zentralenHelligkeitssteuerung eingestellten Dimmlevel zu erhöhen.
[0034] Ein Verfahren zum Steuern einer Einrichtung zur aktiven Kühlung für ein LED- Modulund/oder ein Betriebsgerät nach einem Ausführungsbeispiel umfasst ein Auswerten eines LED-Stroms durch eine Steuerschaltung und ein Steuern der Einrichtung zur aktiven Kühlung durchdie Steuerschaltung abhängig von einem Ergebnis des Auswertens des LED-Stroms.
[0035] Weitere Merkmale des Verfahrens und die damit erzielten Wirkungen können den weite¬ren Merkmalen der Treiberschaltung und des Systems nach Ausführungsbeispielen entspre¬chen.
[0036] Das Verfahren kann mit der Treiberschaltung, der Einrichtung zum aktiven Kühlen oderdem System nach einem Ausführungsbeispiel ausgeführt werden.
[0037] Bei dem Verfahren kann eine Kühlleistung der Einrichtung zur aktiven Kühlung erhöhtwerden, wenn der LED-Strom absinkt.
[0038] Bei dem Verfahren kann eine Kühlleistung der Einrichtung zur aktiven Kühlung verringertwerden, wenn der LED-Strom ansteigt.
[0039] Die Steuerschaltung kann zur Auswertung des LED-Stroms eine stufenweise Änderungdes LED-Stroms erkennen.
[0040] Die Steuerschaltung kann zur Auswertung des LED-Stroms eine Zeitabhängigkeit derÄnderung des LED-Stroms überwachen.
[0041] Die Steuerschaltung kann eine Kühlleistung der Einrichtung zur aktiven Kühlung selektiverhöhen, wenn der LED-Strom in einer vordefinierten Weise absinkt.
[0042] Die Steuerschaltung kann eine Rate, mit der der LED-Strom absinkt, einen Zeitabstandzwischen Änderungen des LED-Stroms und/oder eine Amplitude wenigstens einer Änderungdes LED-Stroms ermitteln und selektiv die Kühlleistung erhöhen, wenn die Rate, der Zeitab¬stand und/oder die Amplitude einen vorgegebenen Wert aufweist oder in einem vorgegebenenWerteintervall liegt.
[0043] Die Steuerschaltung kann überprüfen, ob der LED-Strom in einer weiteren vordefiniertenWeise ansteigt, und kann eine Kühlleistung der Einrichtung zur aktiven Kühlung selektiv verrin¬gern, wenn der LED-Strom in der weiteren vordefinierten Weise absinkt.
[0044] Die Steuerschaltung kann eine Rate, mit der der LED-Strom ansteigt, einen Zeitabstandzwischen Änderungen des LED-Stroms und/oder eine Amplitude wenigstens einer Änderungdes LED-Stroms ermitteln und kann selektiv die Kühlleistung verringern, wenn die Rate, derZeitabstand und/oder die Amplitude einen weiteren vorgegebenen Wert aufweist oder in einemweiteren vorgegebenen Werteintervall liegt.
[0045] Eine Treiberschaltung für die Einrichtung zur aktiven Kühlung kann wenigstens einenMesswiderstand umfassen, der mit der wenigstens eine Leuchtdiode in Reihe geschaltet ist.
[0046] Die Steuerschaltung kann zur Auswertung des LED-Stroms eine Spannung über denMesswiderstand überwachen.
[0047] Die Einrichtung zur aktiven Kühlung kann wenigstens einen Ventilator umfassen.
[0048] Bei dem Verfahren kann eine Drehzahl des Ventilators verändert werden, um die Kühl¬leistung zu erhöhen oder zu verringern.
[0049] Bei dem Verfahren kann der Ventilator in einem gepulsten Betrieb betrieben werden.Der gepulste Betrieb kann abhängig davon verändert werden, ob die Kühlleistung erhöht oderverringert werden soll.
[0050] Das Verfahren kann ein Auslesen wenigstens eines Temperatursensors des LED-Moduls durch ein Betriebsgerät, das mit dem LED-Modul verbunden ist, umfassen.
[0051] Das Betriebsgerät kann den LED-Strom abhängig von einem Ausgangssignal des Tem¬peratursensors verändern.
[0052] Bei Vorrichtungen, Systemen und Verfahren nach Ausführungsbeispielen kann dieSteuerschaltung eine integrierte Halbleiterschaltung sein. Bei Vorrichtungen, Systemen undVerfahren nach Ausführungsbeispielen kann die Steuerschaltung eine anwendungsspezifischeintegrierte Schaltung (ASIC, „application specific integrated circuit“), ein Controller, ein Mikro¬controller, ein Prozessor oder ein Mikroprozessor sein.
[0053] Bei Vorrichtungen und Verfahren nach Ausführungsbeispielen kann eine aktive Kühlungeines Leuchtmittels, beispielsweise eines LED-Moduls, und/oder eines Betriebsgeräts erfolgen.Dies kann auf einfache Weise durch die Verwendung einer Steuereinrichtung erreicht werden,die den LED-Strom auswertet, um zu bestimmen, ob und wie eine Kühlleistung verändert wer¬den soll.
[0054] Die Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die Zeichnungen anhand bevor¬zugter Ausführungsbeispiele weiter erläutert.
[0055] Figur 1 zeigt ein System mit einer Treiberschaltung für eine Einrichtung zur aktiven Kühlung nach einem Ausführungsbeispiel.
[0056] Figur 2 zeigt ein System mit einer Treiberschaltung für eine Einrichtung zur aktiven Kühlung nach einem weiteren Ausführungsbeispiel.
[0057] Figur 3 veranschaulicht die Funktionsweise einer Steuerschaltung einer Treiberschal¬ tung nach einem Ausführungsbeispiel.
[0058] Figur 4 veranschaulicht die Funktionsweise einer Steuerschaltung einer Treiberschal¬ tung nach einem Ausführungsbeispiel.
[0059] Figur 5 ist ein Flussdiagramm eines Verfahrens nach einem Ausführungsbeispiel.
[0060] Figur 6 ist ein Blockdiagramm einer Steuerschaltung einer Treiberschaltung nach ei¬ nem Ausführungsbeispiel.
[0061] Figur 7 zeigt ein System mit einer Treiberschaltung für eine Einrichtung zur aktiven Kühlung nach einem weiteren Ausführungsbeispiel.
[0062] Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahmeauf die Figuren näher beschrieben, in denen identische Bezugszeichen identische oder korres¬pondierende Elemente repräsentieren. Die Merkmale verschiedener Ausführungsbeispielekönnen miteinander kombiniert werden, sofern dies in der Beschreibung nicht ausdrücklichausgeschlossen wird. Auch wenn einige Ausführungsbeispiele im Kontext spezifischer Anwen¬dungen, beispielsweise im Kontext einer aktiven Kühlung von LED-Modulen, näher beschriebenwerden, sind die Ausführungsbeispiele nicht auf diese Anwendungen beschränkt.
[0063] Figur 1 zeigt eine Darstellung eines Beleuchtungssystems 1, das ein Betriebsgerät 10für ein Leuchtmittel 3 umfasst. Das Leuchtmittel 3 kann eine Leuchtdiode (LED) oder mehrereLEDs 4 umfassen. Das Leuchtmittel 3 kann ein LED- Modul sein. Die LEDs 4 können anorgani¬sche oder organische LEDs sein oder können anorganische oder organische LEDs umfassen.Das Betriebsgerät 10 kann optional mit einem Bus oder einem Drahtloskommunikationssystemverbunden sein, um Dimmbefehle von einer zentralen Helligkeitssteuerung zu empfangenund/oder Statusmeldungen auszugeben.
[0064] Das Betriebsgerät 10 kann beispielsweise als LED-Konverter ausgestaltet sein. EinEingang 11 des Betriebsgeräts 10 ist im Betrieb mit einer Spannungsquelle 2, beispielsweiseder Netzspannung, verbunden. Das Betriebsgerät 10 kann einen Wandler 12 aufweisen, umeine Potentialbarriere 13 zu realisieren. Die Potentialbarriere 13 kann eine SELV („SeparatedExtra Low Voltage“)-Barriere sein. Das Betriebsgerät 10 ist eingerichtet, um einen LED-StromIled für die wenigstens eine Leuchtdiode 4 zu erzeugen. Das Betriebsgerät 10 kann zur Bereit¬stellung des LED-Stroms ILed Versorgungsanschlüsse 16, 17 aufweisen, die im Betrieb mit derwenigstens einen Leuchtdiode 4 leitend verbunden sind.
[0065] Das Beleuchtungssystem 1 umfasst eine Treiberschaltung 20 für eine Einrichtung zuraktiven Kühlung. Die Einrichtung zur aktiven Kühlung kann einen Lüfter 23 mit einem Lüftermo¬tor 24, wenigstens einen elektrothermischer Wandler, z.B. wenigstens ein Peltier-Element, oderandere steuerbare Kühlelemente aufweisen.
[0066] Wie nachfolgend noch ausführlicher beschrieben wird, ist die Treiberschaltung 20 einge¬richtet, um den LED-Strom ILed auszuwerten, der von dem Betriebsgerät 10 bereitgestellt wird,dem Leuchtmittel 3 zugeführt wird und durch die wenigstens eine Leuchtdiode 4 fließt. DieTreiberschaltung 20 kann zeitliche Veränderungen des LED-Stroms Led ermitteln, um zu be¬stimmen, ob eine Kühlleistung des Lüfters 23 oder einer anderen Einrichtung zur aktiven Küh¬lung geändert werden soll. Die Treiberschaltung 20 weist eine Steuerschaltung 22 auf. DieSteuerschaltung 22 ist für eine Überwachung des LED-Stroms Led eingerichtet. Die Steuer¬schaltung 22 kann eine über einen Messwiderstand 21 abfallende Spannung überwachen, diezum LED-Strom Led proportional ist. Der Messwiderstand 21 kann in einer Versorgungsleitungangeordnet sein, die zwischen einem Eingangsanschluss 26 und einem Ausgangsanschluss 28der Treiberschaltung 20 durch die Treiberschaltung 20 durchgeschleift ist.
[0067] Die Steuerschaltung 22 kann eine integrierte Halbleiterschaltung sein. Die Steuerschal¬tung 22 kann als anwendungsspezifische Spezialschaltung, Controller oder Mikrocontroller oderKombination derartiger Einheiten ausgestaltet sein. Die Steuerschaltung 22 kann auf unter¬schiedliche Weise bestimmen, ob eine Kühlleistung der Einrichtung zur aktiven Kühlung verän¬ dert werden soll. Die Steuerschaltung 22 kann eingerichtet sein, um eine Rate, mit der sich derLED-Strom absinkt, einen Zeitabstand zwischen Änderungen des LED-Stroms und/oder eineAmplitude wenigstens einer Änderung des LED-Stroms zu ermitteln. Die Steuerschaltung 22kann eingerichtet sein, um abhängig von der Rate, dem Zeitabstand und/oder der Amplitude dieKühlleistung selektiv zu erhöhen oder zu verringern.
[0068] Die Treiberschaltung 20 kann eine Versorgungsspannung oder einen Versorgungsstromfür den Lüftermotor 24 bereitstellen. Die Treiberschaltung 20 kann eingerichtet sein, um abhän¬gig von einer Auswertung des LED-Stroms Led eine Drehzahl des Lüftermotors 24 und/odereinen gepulsten Betrieb des Lüftermotors 24 zu verändern.
[0069] Die Steuerschaltung 22 kann insbesondere eingerichtet sein, um abhängig von derAuswertung des LED-Stroms Led zu ermitteln, ob der Lüfter 23 aktiviert werden soll. Die Trei¬berschaltung 20 kann den Lüfter 23 selektiv nur dann mit Energie versorgen, wenn eine Verän¬derung des LED-Stroms Led detektiert wird, die anzeigt, dass ein Betriebszustand mit einer zuhohen Temperatur des Betriebsgeräts und/oder des Leuchtmittels 3 droht. Die Treiberschaltung20 kann den Lüfter 23 selektiv nur dann mit Energie versorgen, wenn eine Veränderung desLED-Stroms Led detektiert wird, die anzeigt, dass das Betriebsgerät 10 den LED-Strom Led füreinen Übertemperaturschutz automatisch verringert. Dazu kann das Betriebsgerät 10 einenautomatischen Dimmvorgang ausführen, um die Dissipation zu verringern. Die Treiberschaltung20 kann die Kühlleistung selektiv erhöhen wenn eine Veränderung des LED-Stroms Led detek¬tiert wird, die anzeigt, dass das Betriebsgerät 10 den LED-Strom ILEd für einen Übertemperatur¬schutz automatisch weiter verringert. Zum Erhöhen der Kühlleistung kann die Drehzahl desLüftermotors erhöht werden, oder Ein-Zeiten in einem gepulsten Betrieb können verlängertwerden. Die Steuerschaltung 22 kann eingerichtet sein, um abhängig von der Rate, dem Zeit¬abstand und/oder der Amplitude, mit der der LED-Strom ILEd abgesenkt wird, die Kühlleistungzu erhöhen.
[0070] Die Steuerschaltung 22 kann eingerichtet sein, um abhängig von der Auswertung desLED-Stroms ILEd zu ermitteln, ob der Lüfter 23 deaktiviert werden kann. Die Treiberschaltung 20kann eine Energieversorgung des Lüfters 23 selektiv dann beenden, wenn eine Veränderungdes LED-Stroms ILEd detektiert wird, die anzeigt, dass keine zu hohe Temperatur des Betriebs¬geräts und/oder des Leuchtmittels 3 droht. Die Treiberschaltung 20 kann eine Energieversor¬gung des Lüfters 23 selektiv dann beenden, wenn eine Veränderung des LED- Stroms ILEddetektiert wird, die anzeigt, dass das Betriebsgerät 10 den LED- Strom ILEd automatisch aufeinen ursprünglich gesetzten Dimmlevel zurück erhöht, da keine Gefahr temperaturinduzierterBeschädigung mehr droht. Die Treiberschaltung 20 kann die Kühlleistung selektiv verringern,beispielsweise durch Verringern der Drehzahl oder Verkürzung der Ein-Zeiten in einem gepuls¬ten Betrieb, wenn eine Veränderung des LED-Stroms Led detektiert wird, die anzeigt, dass dasBetriebsgerät 10 den LED-Strom ILEd auf einen Wert zurückführt, der dem vom Benutzer odereiner zentralen Helligkeitssteuerung vorgegeben Dimmlevel entsprechen kann. Die Steuer¬schaltung 22 kann eingerichtet sein, um abhängig von der Rate, dem Zeitabstand und/oder derAmplitude, mit der der LED-Strom lLED erhöht wird, die Kühlleistung zu verringern.
[0071] Das Betriebsgerät 10 weist eine Steuereinheit 14 auf. Die Steuereinheit 14 kann einge¬richtet sein, um den LED-Strom ILEd abhängig von einer Temperatur anzupassen. Die Tempera¬tur kann von der Steuereinheit 14 durch Auslesen eines Temperatursensors des Betriebsgeräts10 und/oder durch Auslesen eines Temperatursensors 5 des Leuchtmittels 3 bestimmt werden.
[0072] Das Betriebsgerät 10 kann eingerichtet sein, um den LED-Strom Led abhängig von derTemperatur in einer vordefinierten Weise abzusenken. Beispielsweise kann die Steuereinheit14 den Wandler 12 so steuern, dass der LED-Strom Led in einem automatischen Dimmvorgangabgesenkt wird, wenn die erfasste Temperatur einen ersten Temperaturschwellenwert erreichtoder übersteigt. Dabei kann für einen Übertemperaturschutz der Dimmlevel jeweils nach einemvordefinierten ersten Zeitintervall um ein Dekrement verringert werden. Die Steuerschaltung 22der Treiberschaltung 20 kann eingerichtet sein, um das Dekrement des Dimmlevels und/oderdas erste Zeitintervall zu detektieren und abhängig davon den Lüfter 23 zu starten oder bei bereits laufendem Lüfter eine Kühlleistung des Lüfters 23 zu erhöhen. Die Steuerschaltung 22kann die Kühlleistung des Lüfters 23 auf einen Wert einstellen, der davon abhängt, um wie vielund/oder mit welcher Rate das Betriebsgerät 10 den LED-Strom ILEd verringert.
[0073] Das Betriebsgerät 10 kann eingerichtet sein, um den LED-Strom ILEd abhängig von derTemperatur in einer weiteren vordefinierten Weise zu erhöhen, wenn die Temperatur desLeuchtmittels 3 und/oder des Betriebsgeräts 10 wieder abgesunken ist. Beispielsweise kann dieSteuereinheit 14 den Wandler 12 so steuern, dass der LED-Strom lLED automatisch in einemweiteren vorgegebenen Dimmvorgang erhöht wird, wenn die erfasste Temperatur einen zweitenTemperaturschwellenwert erreicht oder unterschreitet, der kleiner als der erste Temperatur¬schwellenwert ist. Dabei kann zum Zurückführen des Dimmlevels auf den ursprünglich einge¬stellten höheren Wert der Dimmlevel jeweils nach einem vordefinierten zweiten Zeitintervall umein Inkrement erhöht werden. Die Steuerschaltung 22 der Treiberschaltung 20 kann eingerichtetsein, um das Inkrement des Dimmlevels und/oder das zweite Zeitintervall zu detektieren undabhängig davon den Lüfter 23 zu stoppen oder anderweitig eine Kühlleistung des Lüfters 23 zuverringern. Die Steuerschaltung 22 kann die Kühlleistung des Lüfters 23 auf einen Wert einstel¬len, der davon abhängt, um wie viel und/oder mit welcher Rate das Betriebsgerät 10 den aus¬gegebenen LED-Strom lLED erhöht.
[0074] Um zu bestimmen, ob der LED-Strom lLED für eine Übertemperaturschutzfunktion verän¬dert werden soll, kann das Betriebsgerät 10 eingerichtet sein, um den Temperatursensor 5 desLeuchtmittels 3 auszulesen. Der Temperatursensor 5 kann einen temperaturabhängigen Wider¬stand umfassen. Der Temperatursensor 5 kann mit einem Masseanschluss 9 und einem Tem¬peraturmessausgang 8 des Leuchtmittels 3 verbunden sein. Der Temperaturmessausgang 8des Leuchtmittels 3 kann mit einem Temperaturmesseingang 18 des Betriebsgeräts 10 verbun¬den sein. Die Steuereinheit 14 ist mit dem Temperaturmesseingang 18 gekoppelt, um denTemperatursensor 5 des Leuchtmittels 3 auszulesen.
[0075] Wie in Figur 1 dargestellt, kann die Treiberschaltung 20 als eine von dem Betriebsgerät10 und dem Leuchtmittel 3 separate Einheit ausgebildet sein. Die Treiberschaltung 20 kann soeingerichtet sein, dass eine Versorgungsleitung zur Versorgung des Leuchtmittels 3 zwischeneinem Versorgungsleitungseingang 26 und einem Versorgungsleitungsausgang 28 der Treiber¬schaltung 20 durchgeschleift wird. Der Messwiderstand 21 kann zwischen den Versorgungslei¬tungseingang 26 und den Versorgungsleitungsausgang 28 geschaltet sein. Im Betrieb fließt derLED-Strom ILEd durch die Treiberschaltung 20 von dem Betriebsgerät 10 zu dem Leuchtmittel 3.Der Versorgungsleitungseingang 26 der Treiberschaltung 20 ist für eine Kopplung mit demVersorgungsanschluss 16 des Betriebsgeräts 10 eingerichtet. Der Versorgungsleitungsausgang28 der Treiberschaltung 20 ist für eine Kopplung mit einem Versorgungsanschluss 6 desLeuchtmittels 3 eingerichtet.
[0076] Die Treiberschaltung kann so eingerichtet sein, dass eine Masseleitung zwischen Mas¬seanschlüssen 27, 29 der Treiberschaltung 20 durchgeschleift wird. Über die durch die Treiber¬schaltung 20 durchgeschleifte Masseleitung kann ein Masseanschluss 9 des Leuchtmittels 3 miteinem Masseanschluss 19 des Betriebsgeräts elektrisch leitend verbunden werden. Der Mas¬seanschluss 27 der Treiberschaltung 20 kann für eine Kopplung mit dem Masseanschluss 19des Betriebsgeräts 10 eingerichtet sein. Der weitere Masseanschluss 29 der Treiberschaltung20 kann für eine Kopplung mit dem Masseanschluss 9 des Leuchtmittels 3 ausgestaltet sein.Die Treiberschaltung 20 kann eingerichtet sein, um aus einer Potenzialdifferenz zwischen demVersorgungsanschluss 16 des Betriebsgeräts 10 und dem Masseanschluss 19 des Betriebsge¬räts 10 eine Versorgungsspannung für den Lüfter 23 zu erzeugen.
[0077] Die Treiberschaltung 20 kann ein Gehäuse aufweisen, an dem der Versorgungslei¬tungseingang 26, der Versorgungsleitungsausgang 28 und die Masseanschlüsse 27, 29 ange¬ordnet sind.
[0078] Die Treiberschaltung 20 kann für eine mechanische Kopplung mit dem Betriebsgerät 10und/oder dem Leuchtmittel 3 ausgestaltet sein. Die Treiberschaltung 20 kann mechanischeKopplungsmittel für eine lösbare Kopplung mit dem Betriebsgerät 10 und/oder dem Leuchtmittel 3 aufweisen. Die Treiberschaltung 20 kann beispielsweise auf das Betriebsgerät 10 aufsteckbarsein. Die Treiberschaltung 20 kann separat von dem Lüfter 23 ausgebildet sein oder kann ineinem Gehäuse des Lüfters 23 integriert sein.
[0079] Eine Treiberschaltung mit einer Steuerschaltung, die einen LED-Strom lLED auswertet,um zu bestimmen, ob eine Kühlleistung einer Einrichtung zur aktiven Kühlung erhöht oderverringert werden soll, kann auch auf andere Weise implementiert werden. Beispielsweise kanndie Steuerschaltung der Treiberschaltung auf einem LED-Modul oder in einem Betriebsgerätangeordnet sein.
[0080] Figur 2 zeigt ein Beleuchtungssystem 1 nach einem weiteren Ausführungsbeispiel. DieSteuerschaltung 22 und der Messwiderstand 21 der Treiberschaltung 20 sind dabei in ein LED-Modul 30 integriert. Der Messwiderstand 21 und wenigstens eine Leuchtdiode 4 sind in Reihezwischen die Versorgungsanschlüsse 6, 7 des LED-Moduls 30 geschaltet.
[0081] Wie unter Bezugnahme auf Figur 1 beschrieben wurde, kann die Steuerschaltung 22eingerichtet sein, um den LED-Strom ILEd auszuwerten. Abhängig von der Auswertung desLED-Stroms Led kann die Steuerschaltung 22 ermitteln, ob eine Kühlleistung eines Lüfters 23oder einer anderen Einrichtung zur aktiven Kühlung verändert werden soll. Der Lüfter 23 kannmit einem Gehäuse des LED-Moduls 30 verbunden oder in dem Gehäuse des LED-Moduls 30angeordnet sein.
[0082] Die Funktionsweise der Steuerschaltung 22 einer Treiberschaltung 20 nach einem Aus¬führungsbeispiel wird unter Bezugnahme auf Figur 3 bis Figur 6 ausführlicher beschrieben.
[0083] Figur 3 zeigt einen LED-Strom 40, der von einem Betriebsgerät bereitgestellt wird. Umeinen Schutz vor temperaturinduzierten Schäden bereitzustellen, kann das Betriebsgerät denLED-Strom 40 kontinuierlich oder stufenweise verringern. Beispielsweise kann eine stufenweiseReduktion in einer Stufe oder in mehreren Stufen 41-43 dadurch erreicht werden, dass für eineÜbertemperaturschutzfunktion ein automatischer Dimmvorgang eingeleitet wird. Mit dem auto¬matischen Dimmvorgang kann der Dimmlevel stufenweise reduziert werden. Der Dimmlevelkann von dem Betriebsgerät automatisch unter einen benutzerdefiniert oder durch eine zentraleHelligkeitssteuerung eingestellten Ausgangswert verringert werden, um den LED-Strom undsomit die Dissipation im Betriebsgerät und/oder in den LEDs zu verringern. Aufeinanderfolgen¬de stufenweise Verringerungen des Dimmlevels können jeweils nach einem ersten Zeitintervall46, 47 wiederholt werden. Das erste Zeitintervall 46, 47 und/oder die Amplitude 44, 45 derÄnderung können so festgelegt sein, dass sie sich von dem Zeitintervall und/oder der Amplitudebei einem Dimmvorgang unterscheidet, der durch eine Benutzerhandlung oder eine zentraleHelligkeitssteuerung eingeleitet wird.
[0084] Die Steuerschaltung kann den LED-Strom 40 überwachen, um eine Amplitude 44, 45der Änderung des LED-Stroms 40 zu detektieren. Die Steuerschaltung kann eingerichtet sein,um das erste Zeitintervall 46, 47 zwischen aufeinanderfolgenden stufenartigen Änderungen 41,42, 43 des LED-Stroms 40 zu detektieren. Die Steuerschaltung kann eine über einen Messwi¬derstand abfallende Spannung übenwachen, um die Amplitude 44, 45 der Änderung des LED-Stroms 40 und/oder das erste Zeitintervall 46, 47 zu detektieren.
[0085] Wenn die Steuerschaltung erkennt, dass sich der LED-Strom 40 so ändert, dass dieAmplitude 44, 45 der Änderung des LED-Stroms 40 und/oder das erste Zeitintervall 46, 47denjenigen Werten entsprechen, die von dem Betriebsgerät für einen automatischen Dimmvor¬gang für eine Übertemperaturschutzfunktion verwendet werden, kann die Steuerschaltung dieKühlleistung der Einrichtung zum aktiven Kühlen erhöhen. Beispielsweise kann, wie in Figur 3dargestellt ist, eine Kühlleistung 49 bei einem Zeitpunkt 48 als Antwort darauf erhöht werden,dass die Steuerschaltung erkennt, dass das Betriebsgerät den LED-Strom 40 in einer erstenvorgegeben Weise automatisch absenkt.
[0086] Das Erhöhen der Kühlleistung kann auf unterschiedliche Weise geschehen. Beispiels¬weise kann ein Lüfter eingeschaltet werden. Eine Drehzahl des Lüfters kann erhöht werden. Ineinem gepulsten Betrieb kann eine Ein-Zeit, für die ein Lüftermotor bestromt wird, verlängert werden und/oder eine Aus-Zeit, für die der Lüftermotor nicht bestromt wird, verkürzt werden.
[0087] Figur 4 zeigt einen LED-Strom 50, der von einem Betriebsgerät bereitgestellt wird. Wennnach einem automatischen Dimmvorgang, wie er unter Bezugnahme auf Figur 3 beschriebenwurde, die Temperatur des Betriebsgeräts und/oder LED-Moduls wieder gesunken ist, kann dasBetriebsgerät den LED- Strom 50 kontinuierlich oder stufenweise bis auf den Ausgangswert desDimmlevels erhöhen. Beispielsweise kann eine stufenweise Erhöhung in einer Stufe oder inmehreren Stufen 51-53 dadurch erreicht werden, dass der Dimmlevel automatisch stufenweiseerhöht werden kann. Der Dimmlevel kann von dem Betriebsgerät automatisch zurück auf einenbenutzerdefiniert oder von einer zentralen Helligkeitssteuerung gesetzten Ausgangswert erhöhtwerden, um den LED-Strom und somit die Helligkeit wieder auf den Ausgangswert einzustellen.Aufeinanderfolgende Inkrementierungsvorgänge des Dimmlevels können jeweils nach einemzweiten Zeitintervall 56, 57 wiederholt werden. Das zweiten Zeitintervall 56, 57 und/oder eineAmplitude 54, 55 der Änderung können so festgelegt sein, dass sie sich bei einem automati¬schen Dimmvorgang von dem Zeitintervall und/oder der Amplitude bei einem Dimmvorgangunterscheidet, der durch eine Benutzerhandlung oder eine zentrale Helligkeitssteuerung einge¬leitet wird.
[0088] Die Steuerschaltung kann den LED-Strom 50 überwachen, um eine Amplitude 54, 55der Änderung des LED-Stroms 50 zu detektieren. Die Steuerschaltung kann eingerichtet sein,um das zweite Zeitintervall 56, 57 zwischen aufeinanderfolgenden stufenartigen Änderungen51,52, 53 zu detektieren. Die Steuerschaltung kann eine über einen Messwiderstand abfallen¬de Spannung überwachen, um die Amplitude 54, 55 der Änderung des LED-Stroms 50und/oder das zweite Zeitintervall 56, 57 zu detektieren.
[0089] Wenn die Steuerschaltung erkennt, dass sich der LED-Strom 50 so ändert, dass dieAmplitude 54, 55 der Änderung des LED-Stroms 50 und/oder das zweite Zeitintervall 56, 57denjenigen Werten entsprechen, die von dem Betriebsgerät zum automatischen Zurückführendes Dimmlevels auf einen Ausgangswert verwendet werden, kann die Steuerschaltung dieKühlleistung der Einrichtung zum aktiven Kühlen verringern. Beispielsweise kann, wie in Figur 4dargestellt ist, eine Kühlleistung 59 bei einem Zeitpunkt 58 als Antwort darauf verringert wer¬den, dass die Steuerschaltung erkennt, dass das Betriebsgerät den LED-Strom 50 in einerzweiten vorgegeben Weise automatisch erhöht.
[0090] Das Verringern der Kühlleistung kann auf unterschiedliche Weise geschehen. Beispiels¬weise kann ein Lüfter ausgeschaltet werden. Eine Drehzahl des Lüfters kann verringert werden.In einem gepulsten Betrieb kann eine Ein-Zeit, für die ein Lüftermotor bestromt wird, verkürztwerden und/oder eine Aus-Zeit, für die der Lüftermotor nicht bestromt wird, verlängert werden.
[0091] Figur 5 ist ein Flussdiagramm eines Verfahrens 60 nach einem Ausführungsbeispiel.Das Verfahren 60 kann von der Steuerschaltung einer Treiberschaltung oder von einem Systemnach einem Ausführungsbeispiel automatisch ausgeführt werden.
[0092] Bei Schritt 61 kann die Treiberschaltung beginnen, einen LED-Strom für wenigstens eineLeuchtdiode von einem Betriebsgerät zu einem Leuchtmittel durch die Treiberschaltung durch¬zuleiten.
[0093] Bei Schritt 62 überwacht die Steuerschaltung der Treiberschaltung den LED- Strom. DasÜberwachen des LED-Stroms kann dadurch erfolgen, dass eine Spannung überwacht wird, dieüber einen Messwiderstand abfällt, der von dem LED-Strom durchflossen wird. Das Überwa¬chen des LED-Stroms kann so erfolgen, dass eine Amplitude einer Änderung des LED-Stromserkannt wird. Das Übenwachen des LED Stroms kann alternativ oder zusätzlich so erfolgen,dass ein Zeitintervall zwischen aufeinanderfolgenden stufenweisen Änderungen des LED-Stroms erkannt wird. Das Übenwachen des LED Stroms kann alternativ oder zusätzlich soerfolgen, dass eine Anzahl von aufeinanderfolgenden stufenweisen Änderungen des LED-Stroms erkannt wird. Das Übenwachen des LED Stroms kann alternativ oder zusätzlich soerfolgen, dass eine Rate erkannt wird, mit der sich der LED-Strom ändert.
[0094] Bei Schritt 63 kann die Steuerschaltung überprüfen, ob sich der LED-Strom in einer
Weise ändert, für die eine Kühlleistung einer Einrichtung zum aktiven Kühlen erhöht oder ver¬ringert werden soll. Beispielsweise kann überprüft werden, ob der LED-Strom in einer Weiseabsinkt, die einen automatischen Dimmvorgang als eine Maßnahme einer Übertemperatur¬schutzfunktion anzeigt. Es kann überprüft werden, ob der LED-Strom in einer Weise ansteigt,die einem Zurückführen des Dimmlevels auf einen Ausgangswert nach einem automatischenDimmvorgang einer Übertemperaturschutzfunktion entspricht. Falls bei Schritt 63 ermittelt wird,dass der LED-Strom sich nicht in einer Weise ändert, für die eine Kühlleistung einer Einrichtungzum aktiven Kühlen erhöht oder verringert werden soll, kann das Verfahren zur Schritt 62 zu¬rückkehren. Andernfalls kann das Verfahren bei Schritt 64 fortgesetzt werden.
[0095] Bei Schritt 64 kann überprüft werden, ob der LED-Strom in einer ersten vordefiniertenWeise absinkt. Es kann überprüft werden, ob Änderung der Amplitude und/oder ein erstesZeitintervall zwischen stufenweisen Änderungen und/oder eine Rate der Änderung des LED-Stroms derart ist, dass sie einem automatischen Dimmvorgang als Maßnahme einer Übertem¬peraturschutzfunktion entspricht. Falls die Steuerschaltung bei Schritt 64 erkennt, dass derLED-Strom in der ersten vordefinierten Weise absinkt, kann bei Schritt 65 die Kühlleistungerhöht werden. Das Erhöhen der Kühlleistung bei Schritt 64 kann ein Einschalten eines Lüfters,eines Peltier-Element oder einer anderen Einrichtung zum aktiven Kühlen umfassen. Das Ver¬fahren kann zu Schritt 62 zurückkehren.
[0096] Falls die Steuerschaltung bei Schritt 64 erkennt, dass der LED-Strom nicht in der erstenvordefinierten Weise absinkt, kann das Verfahren bei Schritt 66 fortgesetzt werden. Bei Schritt66 kann überprüft werden, ob der LED-Strom in einer zweiten vordefinierten Weise ansteigt. Eskann überprüft werden, ob der LED-Strom eine Änderung der Amplitude und/oder ein zweitesZeitintervall zwischen stufenweisen Änderungen und/oder eine Rate aufweist, die einem auto¬matischen Zurückführen des Dimmlevels auf einen Ausgangswert durch eine Übertemperatur¬schutzfunktion entsprechen. Falls die Steuerschaltung bei Schritt 66 erkennt, dass der LED-Strom in der zweiten vordefinierten Weise ansteigt, kann bei Schritt 67 die Kühlleistung verrin¬gert werden. Das Verringern der Kühlleistung bei Schritt 67 kann ein Ausschalten eines Lüfters,eines Peltier-Elements oder einer anderen Einrichtung zum aktiven Kühlen umfassen. DasVerfahren kann zu Schritt 62 zurückkehren.
[0097] Zahlreiche Abwandlungen können implementiert werden. Beispielsweise kann die Steu¬erschaltung der Treiberschaltung eingerichtet sein, um abhängig von dem LED-Strom zu be¬stimmen, ob die Kühlleistung der Einrichtung zum aktiven Kühlen erhöht oder verringert werdensoll, wenn das Betriebsgerät keine Übertemperaturschutzfunktion aufweist, die den LED-Stromin einem automatischen Dimmvorgang reduziert.
[0098] Figur 6 ist ein Blockdiagramm der Steuerschaltung 22 nach einem Ausführungsbeispiel.Die Steuerschaltung 22 kann eine Spannung UR auswerten, die über einen Messwiderstandabfällt, der von einem LED-Strom durchflossen wird. Die Steuerschaltung kann einen Schal¬tungsabschnitt 71 zur Detektion einer Änderung des LED-Stroms umfassen. Der Schaltungsab¬schnitt 71 zur Detektion der Änderung des LED-Stroms kann eine Amplitude einer stufenweisenoder kontinuierlichen Änderung des LED-Stroms detektieren.
[0099] Die Steuerschaltung 22 kann einen weiteren Schaltungsabschnitt 72 zum Bestimmeneines Zeitintervalls zwischen stufenweisen Änderungen des LED- Stroms umfassen. Der weite¬re Schaltungsabschnitt 72 zum Bestimmen des Zeitintervalls kann ein Maß für das Zeitintervallbestimmen, das die zwischen aufeinanderfolgenden Stufen des LED-Stroms liegt. Beispielswei¬se kann der weitere Schaltungsabschnitt 72 zum Bestimmen des Zeitintervalls eine Anzahl vonTaktzyklen eines Taktgebers bestimmen, die zwischen aufeinanderfolgenden Stufen des LED-Stroms liegt.
[00100] Die Steuerschaltung 22 kann eine Auswertelogik 73 umfassen. Die Auswertelogik 73kann eingerichtet sein, um zu bestimmen, ob sich der LED-Strom in einer Weise ändert, für dieeine Kühlleistung einer Einrichtung zum aktiven Kühlen erhöht oder verringert werden soll. DieAuswertelogik 73 kann eingerichtet sein, um die von dem Schaltungsabschnitt 71 detektierteAmplitude der Änderung und/oder das von dem weiteren Schaltungsabschnitt 72 detektierte
Zeitintervall mit Werten zu vergleichen, die nichtflüchtig in der Steuerschaltung 22 gespeichertsind. Die Auswertelogik 73 kann eingerichtet sein, um zu bestimmen, ob sich der LED-Strom ineiner Weise ändert, mit der ein Betriebsgerät zum Übertemperaturschutz den LED-Strom auto¬matisch absenkt oder anschließend automatisch wieder erhöht.
[00101] Die Auswertelogik 73 kann eine steuerbare Schaltung 74 zum Erzeugen der Treiber¬spannung für einen Lüfter steuern. Die Auswertelogik 73 kann die Treiberspannung für denLüfter selektiv erhöhen oder verringern, um die Kühlleistung zu erhöhen oder zu verringern. DieAuswertelogik 73 kann einen gepulsten Betrieb für den Lüfter verändern, um die Kühlleistung zuerhöhen oder zu verringern.
[00102] Zahlreiche weitere Abwandlungen der unter Bezugnahme auf Figur 1 bis Figur 7 be¬schriebenen Systeme können bei weiteren Ausführungsbeispielen implementiert werden. Bei¬spielsweise kann die Treiberschaltung abhängig von einer Auswertung des LED-Stroms ab¬schätzen, ob eine Kühlleistung der Einrichtung zum aktiven Kühlen erhöht oder verringert wer¬den soll, auch wenn das Betriebsgerät keine Anpassung des Dimmlevels abhängig von einemAusgangssignal eines Temperatursensors vornimmt.
[00103] Figur 7 zeigt ein Beleuchtungssystem 1 nach einem weiteren Ausführungsbeispiel, beidem das LED-Modul 3 keinen Temperatursensor aufweist. Das LED- Modul 3 kann einen Wi¬derstand aufweisen, der eine Vorwärtsspannung der wenigstens einen Leuchtdiode 4 oder eineandere Eigenschaft des LED- Moduls 3 kodiert und der über den Anschluss 8 ausgelesen wer¬den kann. Optional kann ein Temperatursensor in das Betriebsgerät 10 integriert sein. DieSteuereinheit 14 des Betriebsgeräts 10 kann eingerichtet sein, um durch Überwachung desbenutzerdefiniert oder durch eine zentrale Helligkeitssteuerung vorgegebenen Dimmlevels undoptional einer Zeit, für die der entsprechende Dimmlevel eingestellt war, zu bestimmen, obautomatisch ein Dimmvorgang als Maßnahme einer Übertemperaturschutzfunktion eingeleitetwerden soll. Beispielsweise kann das Betriebsgerät automatisch einen Dimmvorgang einleiten,wenn über eine längere Zeitdauer ein höherer Dimmlevel eingestellt ist. Die Steuerschaltung 22der Treiberschaltung 20 kann den Dimmvorgang erkennen, der als Maßnahme einer Übertem¬peraturschutzfunktion eingeleitet wird, und die Kühlleistung des Lüfters 23 entsprechend erhö¬hen. Die Steuerschaltung 22 kann die Kühlleistung des Lüfters 23 verringern, wenn die Be¬triebsschaltung 20 den Dimmlevel wieder auf den benutzerdefiniert oder durch eine zentraleHelligkeitssteuerung vorgegebenen Dimmlevel erhöht.
[00104] Während Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme auf die Figuren beschrieben wur¬den, können Abwandlungen bei weiteren Ausführungsbeispielen implementiert werden. DieTreiberschaltung für die Einrichtung zur aktiven Kühlung kann so eingerichtet sein, dass sienicht mit einem Temperatursensor des Leuchtmittels und/oder einem Temperatursensor desBetriebsgeräts verbunden ist. Die Treiberschaltung kann so eingerichtet sein, dass eine Ände¬rung der Kühlleistung abhängig von der Auswertung des LED-Stroms erfolgt, ohne dass derTreiberschaltung ein Ausgangssignal eines Temperatursensors zugeführt wird. Bei weiterenAusführungsbeispielen kann die Treiberschaltung mit einem Temperatursensor gekoppelt seinoder einen Temperatursensor umfassen.
[00105] Während Ausführungsbeispiele beschrieben wurden, bei denen das Betriebsgerät denLED-Strom in einem automatischen Dimmvorgang verringern kann, um einen Übertemperatur¬schutz zu realisieren, und den LED-Strom anschließend wieder auf einen Ausgangswert zurück¬führen kann, kann eine Treiberschaltung nach Ausführungsbeispielen auch in Systemen ver¬wendet werden, bei denen das Betriebsgerät nicht den LED-Strom automatisch verändert, umeinen Übertemperaturschutz zu realisieren. Beispielsweise kann die Treiberschaltung abhängigvon einer Auswertung des LED-Stroms abschätzen, ob eine Kühlleistung der Einrichtung zumaktiven Kühlen erhöht oder verringert werden soll.
[00106] Während Ausführungsbeispiele beschrieben wurden, bei denen die Einrichtung zuraktiven Kühlung einen Lüfter umfasst, können alternativ oder zusätzlich thermoelektrischeWandler, z.B. Peltier-Elemente, verwendet werden.
[00107] Verfahren und Vorrichtungen nach Ausführungsbeispielen können bei LED-basiertenLeuchtmitteln und entsprechenden Beleuchtungssystemen, beispielsweise Systemen mit we¬nigstens einem LED-Modul, verwendet werden.

Claims (15)

  1. Ansprüche 1. Treiberschaltung für eine Einrichtung zur aktiven Kühlung (23), umfassend eine Steuerschaltung (22), die eingerichtet ist, um einen LED-Strom (ILed; 40; 50) auszu¬werten und die Einrichtung zur aktiven Kühlung (23) abhängig von der Auswertung desLED-Stroms (Led; 40; 50) zu steuern.
  2. 2. Treiberschaltung nach Anspruch 1, wobei die Steuerschaltung (22) eingerichtet ist, um zur Auswertung des LED-Stroms (Led;40; 50) eine Änderung (41-43; 51-53) des LED-Stroms (Led; 40; 50) zu überwachen.
  3. 3. Treiberschaltung nach Anspruch 2, wobei die Steuerschaltung (22) eingerichtet ist, um zur Auswertung des LED-Stroms (Led;40; 50) eine stufenweise Änderung (41-43; 51-53) des LED- Stroms (Led; 40; 50) zu erken¬nen.
  4. 4. Treiberschaltung nach Anspruch 2 oder Anspruch 3, wobei die Steuerschaltung (22) eingerichtet ist, um zur Auswertung des LED-Stroms (Led;40; 50) eine Zeitabhängigkeit der Änderung des LED-Stroms (Led; 40; 50) zu überwachen.
  5. 5. Treiberschaltung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, wobei die Steuerschaltung (22) eingerichtet ist, um zu überprüfen, ob der LED-Strom (Led;40) in einer vordefinierten Weise absinkt, und um eine Kühlleistung der Einrichtung zur ak¬tiven Kühlung (23) selektiv zu erhöhen, wenn der LED-Strom (Led; 40) in der vordefiniertenWeise absinkt.
  6. 6. Treiberschaltung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Treiberschaltung (20) wenigstens eine durch die Treiberschaltung (20) durchge¬schleifte Versorgungsleitung für ein LED-Modul (3; 30) und einen Messwiderstand (21) inder Versorgungsleitung umfasst.
  7. 7. Treiberschaltung nach Anspruch 6, wobei die Steuerschaltung (22) eingerichtet ist, um zur Auswertung des LED-Stroms (Led;40; 50) eine Spannung über den Messwiderstand (21) zu überwachen.
  8. 8. Einrichtung zum aktiven Kühlen eines LED-basierten Leuchtmittels (3; 30) und/oder einesBetriebsgeräts (10), umfassend die Treiberschaltung (20) nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
  9. 9. Einrichtung nach Anspruch 8, umfassend einen Ventilator (23), wobei die Treiberschaltung (20) eingerichtet ist, um den Ventilator (23) mit Energie zu ver¬sorgen.
  10. 10. Einrichtung nach Anspruch 9, wobei die Steuerschaltung (22) eingerichtet ist, um eine Drehzahl oder einen gepulsten Be¬trieb des Ventilators (23) abhängig von der Auswertung des LED-Stroms (Led; 40; 50) zusteuern.
  11. 11. System, umfassend wenigstens eine Leuchtdiode (4),eine Einrichtung zur aktiven Kühlung (23) und eine Treiberschaltung (20) nach einem der Ansprüche 1 bis 7.
  12. 12. System nach Anspruch 11, umfassend ein Betriebsgerät (10) zum Bereitstellen des LED-Stroms (ILED; 40; 50) für die wenigstenseine Leuchtdiode (4), wobei das Betriebsgerät (10) eine Steuereinheit (14) umfasst, die eingerichtet ist, um denLED-Strom (ILED; 40; 50) abhängig von einer erfassten Temperatur zu verändern.
  13. 13. System nach Anspruch 12, wobei die Steuereinheit (14) eingerichtet ist, um abhängig von einem Ausgangssignal einesTemperatursensors (5) eines LED-Moduls (3; 30) zu bestimmen, ob der LED-Strom (Led;40; 50) erhöht oder verringert wird.
  14. 14. Verfahren zum Steuern einer Einrichtung zur aktiven Kühlung (23) für ein LED-Modul (3;30) und/oder ein Betriebsgerät (10), wobei das Verfahren umfasst: Auswerten eines LED-Stroms (ILed; 40; 50) durch eine Steuerschaltung (22), undSteuern der Einrichtung zur aktiven Kühlung (23) durch die Steuerschaltung (22) abhängigvon einem Ergebnis des Auswertens des LED-Stroms (Led; 40; 50).
  15. 15. Verfahren nach Anspruch 14, wobei das Verfahren mit der Treiberschaltung (20) nach einem der Ansprüche 1 bis 7 aus¬geführt wird. Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
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US20090154188A1 (en) * 2007-12-12 2009-06-18 Koito Manufacturing Co., Ltd. Vehicle lamp
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