[go: up one dir, main page]

AT147920B - Verfahren zur Herstellung extern anzuwendender Heilmittel durch Bestrahlung von anorganischen Salzen oder anorganischen Salzen mit einem Säureradikal oder Metallen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung extern anzuwendender Heilmittel durch Bestrahlung von anorganischen Salzen oder anorganischen Salzen mit einem Säureradikal oder Metallen.

Info

Publication number
AT147920B
AT147920B AT147920DA AT147920B AT 147920 B AT147920 B AT 147920B AT 147920D A AT147920D A AT 147920DA AT 147920 B AT147920 B AT 147920B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
inorganic salts
irradiating
remedies
metals
production
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Oskar Dr Ried
Original Assignee
Oskar Dr Ried
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Oskar Dr Ried filed Critical Oskar Dr Ried
Application granted granted Critical
Publication of AT147920B publication Critical patent/AT147920B/de

Links

Landscapes

  • Cosmetics (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung extern anzuwendender Heilmittel durch Bestrahlung von anorganischen
Salzen oder anorganischen Salzen mit einem Säureradikal oder Metallen. 



   Es ist bereits bekannt (Patent Nr. 133032)   Heilwässer   u. dgl. derart herzustellen, dass Salze bzw. 



  Salzlösungen einem bestimmten Bestrahlungsverfahren unterworfen werden. Auch die Bestrahlung von Moor und Moorextrakten zwecks   Aufschliessung   derselben ist bekannt. Es wurde auch bereits vorgeschlagen, Desinfektionsmittel durch Behandlung   cholesterinhältiger   Fette in Gegenwart von phenolhältigen Substanzen mit ultravioletten Strahlen, herzustellen. Ferner ist es bekannt, Fette in Gegenwart von Salzen durch Bestrahlung zu aktivieren. 



   Weitere eingehende Versuche haben ergeben, dass die Bestrahlung von Salzen bzw. Salzlösungen in Gegenwart von Alkoholen eine weitere Verstärkung ihrer biologischen bzw. therapeutischen Eigenschaften bewirkt. Eine ganz besondere Wirkung kann man noch dadurch erzielen, wenn man den Alkoholen Farbstoffe vor der Bestrahlung zusetzt. Die verstärkte Wirkung solcher in Gegenwart von Alkoholen bzw. gefärbten Alkoholen bestrahlter Salze bzw. Salzlösungen äusserst sich z. B. darin, dass die bei Bestrahlung von wässerigen Lösungen kaum angedeutete, lokal schmerzstillende Wirkung besonders in Erscheinung tritt. Solche nach vorliegender Erfindung hergestellte Salzlösungen sind imstande, lokale Sehmerzanfälle rasch zum Verschwinden zu bringen, wenn man die Haut über der schmerzhaften Stelle und deren nächsten Umgebung einfach mit solchen Salzlösungen bestreicht.

   Ferner haben solche Salzlösungen die interessante Eigenschaft bei den meisten Menschen auf der Haut ein Wärmegefühl auszulösen, ohne dass irgendwelche Rötung oder Entzündungserscheinungen auftreten, wie es sonst bei den meisten üblichen Einreibungsmitteln der Fall ist. Gegebenenfalls können den AlkoholSalz-Mischungen vor oder nach der Bestrahlung Fette oder fettartige Substanzen beigegeben werden. 



   Die Herstellung erfolgt beispielsweise folgendermassen :
Beispiel 1 : Pinselungsmittel bei Zahnfleischentzündung : 100 g einer einprozentigen Natriumchloridlösung werden mit 2 g reinem Traubenzucker versetzt und eine Mischung von 800 g 96% igem Äthylalkohol mit   100 g   Glyzerin und   100 g   destillierte Wasser hinzugefügt. Das Ganze wird in eine Porzellanschale von 30 cm im Quadrat gegeben, mit einer Uviolglasplatte bedeckt und dem mit Nickelglas gefilterten Lichte einer Quecksilberdampflampe in 20 cm Entfernung auf 15 Minuten ausgesetzt. 



   Beispiels : Hautpinselmittel bei Erysipel :   1     g Argentum colloidale   wird in 99 g destilliertem Wasser gelöst, 400 g Glyzerin hinzugefügt und wie unter 1 bestrahlt. 



   Beispiel 3 : Wie unter   1,   nur wird der Natriumchloridlösung vor der Bestrahlung ein Tropfen 
 EMI1.1 
 wird in eine Porzellanschale von 50 cm im Quadrat gebracht und daselbst durch 7 Minuten mit dem Lichte von fünf Kohlenfadenlampen von 25 Kerzenstärke, das durch rotes Glas gefiltert ist und dann durch 15 Minuten mit einer Quecksilberdampflampe in 25 cm Entfernung bestrahlt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung extern anzuwendender Heilmittel durch Bestrahlung von anorganischen Salzen oder anorganischen Salzen mit einem organischen Säureradikal oder Metallen, dadurch gekennzeichnet, dass die Salze od. dgl. in Gegenwart von einem oder mehreren Alkoholen bestrahlt werden. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ausser dem bzw. den Alkoholen auch Fette oder fettartige Substanzen beigegeben werden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT147920D 1934-06-20 1934-06-20 Verfahren zur Herstellung extern anzuwendender Heilmittel durch Bestrahlung von anorganischen Salzen oder anorganischen Salzen mit einem Säureradikal oder Metallen. AT147920B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT147920T 1934-06-20

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT147920B true AT147920B (de) 1936-11-25

Family

ID=3644864

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT147920D AT147920B (de) 1934-06-20 1934-06-20 Verfahren zur Herstellung extern anzuwendender Heilmittel durch Bestrahlung von anorganischen Salzen oder anorganischen Salzen mit einem Säureradikal oder Metallen.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT147920B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT147920B (de) Verfahren zur Herstellung extern anzuwendender Heilmittel durch Bestrahlung von anorganischen Salzen oder anorganischen Salzen mit einem Säureradikal oder Metallen.
DE475114C (de) Verfahren zur Herstellung eines Zahnputzmittels
DE3430166A1 (de) Shampoo zur verhinderung von haarausfall und zur foerderung von haarwuchs
DE568085C (de) Verfahren zur Darstellung von reinem 1-Menthol
DE547129C (de) Verfahren zur Herstellung von Zahnpastengrundlagen
DE657129C (de) Verfahren zur Herstellung von Loesungen oder Extrakten aus Bakterien, Pollen oder sonstigen pflanzlichen Zellen
AT142163B (de) Verfahren zur Herstellung von Präparaten für Sonnenlichtbehandlung.
DE1518102C3 (de) Verfahren zur Herstellung eines reinen wasserlöslichen für therapeutische Zwecke geeigneten Kondensationsproduktes aus m-Kresolsulfonsäure und Formaldehyd
DE646651C (de) Verfahren zur Herstellung eines hochwirksamen Auszuges aus Sennesblaettern
DE556716C (de) Verfahren zur Herstellung von haltbaren kolloidalen waessrigen Loesungen des bestrahlten Ergosterins
DE729116C (de) Verfahren zur Herstellung von sterilen Verbandmitteln oder von sterilem Catgut
AT115388B (de) Verfahren zur Herstellung von bei Berührung mit Wasser Schwefelwasserstoff entwickelnden Präparaten.
DE469395C (de) Verfahren zur Darstellung haltbarer Loesungen von Alkalisalzen substituierter Barbitursaeuren
AT222784B (de) Mittel zur Verhinderung der Beschlagsbildung auf blanken Flächen von medizinischen Geräten
AT146801B (de) Verfahren zur Herstellung von Kataplasmen.
DE666532C (de) Verfahren zur Herstellung von Kataplasmenfuellungen aus Pflanzen oder Pflanzenteilen
AT138149B (de) Verfahren zur Herstellung von Desinfektionsmitteln.
DE576445C (de) Verfahren zur Herstellung von Primulasaeure (Primulasaponin) aus Primulaarten
DE492976C (de) Verfahren zur Herstellung bestaendiger und lagerfaehiger, Schwefelwasserstoff entwickelnder Praeparate
DE863987C (de) Verfahren zur Sterilisation von Catgut
DE730017C (de) Verfahren zur Darstellung eines physiologisch hochwirksamen Produktes
AT128999B (de) Verfahren zur Herstellung organischer Brompräparate.
CH187246A (de) Verfahren zur Herstellung einer als Lichtschutzmittel geeigneten Lösung.
DE579688C (de) Verfahren zur Herstellung von Loesungen stark keimtoetender Wirkung
DE694679C (de) Verfahren zur Herstellung haltbarer Loesungen der Kondensationsprodukte aus 4, 4&#39;-Diaminophenylsulfonen und Aldosen