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AT146856B - Lösbare Schienenbefestigung mit verkeilter Klemmplatte. - Google Patents

Lösbare Schienenbefestigung mit verkeilter Klemmplatte.

Info

Publication number
AT146856B
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Authority
AT
Austria
Prior art keywords
wedge
clamping plate
rail fastening
rail
fastening according
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Lajos Peter
Original Assignee
Lajos Peter
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Lajos Peter filed Critical Lajos Peter
Application granted granted Critical
Publication of AT146856B publication Critical patent/AT146856B/de

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Description


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  Lösbare Sehienenbefestigung mit verkeilter Klemmplatte. 



   Die Erfindung betrifft eine   Schienenbefestigung   durch Verkeilen ; dazu dienen Klemmen, die in an der Unterlage vorgesehenen Führungen abgestützt sind und durch Keilwirkung an den Schienen- fuss angepresst werden. Die Führungen, die in Querrichtung zur Schiene verlaufen, bestehen aus an der
Unterlage befestigten oder damit aus einem Stück angefertigten Bügeln oder hakenförmigen Ansätzen oder Führungsnuten, die derart angeordnet sind, dass die Klemmplatten beim Verkeilen zwischen der
Führung und der schräg ansteigenden Oberfläche des Schienenfusses eingeklemmt werden. Gegebenen- falls kommen noch weitere Keile zum Eintreiben oder zur Sicherung der Klemmen zur Anwendung. 



   Man erhält derart eine leicht ein-und auszubauende und dabei auch federnde Befestigung. 



   Die Anwendung von Keilen und Klemmplatten zur lösbaren Schienenbefestigung ist an sich bekannt. 



   Jedoch erfolgte bei allen bekannten Konstruktionen das Anziehen durch waagerechtes Verschieben der
Klemmplatte, was neben andern Nachteilen ein   unerwünschtes   Abschaben und Glätten der Auflageflächen beim Eintreiben der Klemmplatte und eine beschränkte Nachstellbarkeit der Verbindung zur Folge hatte. 



   Von diesen bekannten Keilverbindungen unterscheidet sich die Anordnung gemäss der Erfindung dadurch, dass die Klemmplatte unter der Einwirkung des Keiles keine relative seitliche Verschiebung zum Schienenfuss erfährt, sondern mit ihrer ganzen Auflagefläche unmittelbar senkrecht aufgepresst wird. 



   Diese Schienenbefestigung zeichnet sich durch ihre einfache Bauart, solide und dauerhafte Ausbildung, die ein wirksames Anpressen auf breiter Fläche bei jedweder Beanspruchung des Oberbaues ermöglicht, weiters durch ihre weitgehende Nachstellbarkeit, die auch ein Regulieren der Spurweite zulässt, und durch ihre seitlichen Kräften gegenüber auftretende selbstsperrende Wirkung aus. 



   Die Zeichnung zeigt beispielsweise mehrere Ausführungsformen dieser Schienenbefestigung, u. zw. auf Fig. 1, 2,3, 4 und 6 in je einem Querschnitt ; die Fig. 5 ist eine zur Fig. 4 gehörige Draufsicht. 



   Bei diesen Beispielen besteht die Unterlage ans einer Schienenunterlegplatte. Bei Eisenschwellen kann die Schwelle selbst die erforderliche (auf der Zeichnung dargestellte) Ausgestaltung erhalten. 



   Bei der Ausführung gemäss Fig. 1 und 2 kann der Keil 8 in seiner Endlage durch Abbiegen seines   abgeschwächten   und geschlitzten Endteiles in der dargestellten Weise gesichert werden. 



   Gemäss Fig. 2 weist der Keil 8 eine gekrümmte Form auf, um von oben durch lotrechten Schlag eingetrieben werden zu können. Dieser Form sind die   Auflageflächen   am Bügel 2 und am Klemmenteil 7 angepasst. 



   Gemäss Fig. 4 und 5 wirkt die Klemmplatte 9 als doppelarmiger Hebel, der an seinem Mittelteil vom Bügel 2 abgestützt und mit einem Ende am Schienenfuss 4 und mit dem andern Ende auf einem parallel zur Schienenachse gelagerten Keil 10 aufliegt. Durch diesen Keil wird nicht nur die Verschiebung der Klemmplatte verhindert, sondern auch ein beliebig starkes Anpressen herbeigeführt. Vorteilhaft kann die innere Fläche des Bügels 2, an welche die Klemme anliegt, etwas gewölbt ausgebildet werden, um die Anpassungsfähigkeit der Klemme und ihre Federung zu erhöhen. 



   Ein wesentliches Merkmal sämtlicher Ausbildungen besteht darin, dass sie bei grosser Festigkeit eine nicht starre, sondern nachgiebige Verbindung darstellen, die zur Abdämpfung von grösseren dynamischen Einwirkungen geeignet ist. 



   Die Federung kann noch erhöht werden, wenn der Querkeil selbst als Feder ausgebildet wird. 



   Eine solche Ausführung ist auf Fig. 6 ersichtlich, wo der   Querteil 11   aus einer kegelförmig aufgerollten Stahlplatte besteht, die demnach ein aufgeschlitzte kegelförmiges Rohr darstellt, das sich 

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 bei Beanspruchung nachgiebig verhält, d. h. bis zu einem gewissen Masse zusammendrückbar ist. Dabei ist der lotrechte Teil der Platte, welcher die grösste Belastung zu tragen hat, vorteilhaft nicht gekrümmt, wodurch gleichzeitig die Verdrehung des Keiles um die eigene Achse hintangehalten wird. 



   Der aufliegende Teil der Klemmplatte 9 sowie die Stützwand 6 der Unterlegplatte 1 sind der Form des federnden Keiles entsprechend gestaltet. 



   Eine gut federnde Befestigung kann auch mit der Ausführung gemäss Fig. 3 erzielt werden, indem der Keil 8 gemäss Fig. 1 durch einen federnden Keil 15 ersetzt wird. Dieser besteht aus einer in der Form eines   flachgedrückte   Rohres zusammengefalteten Stahlplatte. Die Sicherung solcher Keile erfolgt durch ein oder mehrere Querkeile   16,   die in den Hohlraum des über den Bügel hinaus vorragenden Teiles eingetrieben werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Lösbare Schienenbefestigung mit verkeilter Klemmplatte, bei der die Klemmplatte zwischen einer seitlichen Abstützung der Schienenunterlegplatte oder der Schwelle und dem   Schienenfuss   eingeklemmt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmplatte   (7)   in Querrichtung zur Schiene durch die Abstützung (2) hindurch gesteckt ist und der gleichgerichtete Keil   (8)   auf der ganzen oberen   Fläche   der Klemmplatte   (7)   aufliegt.

Claims (1)

  1. 2. Schienenbefestigung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Keil (8) und Klemmplatte (7) gekrümmte Auflageflächen aufweisen.
    3. Schienenbefestigung nach Anspruch 1 mit federnder Ausbildung des Keiles, dadurch gekenn- zeichnet, dass der Keil einen ringsum geschlossenen flachen Hohlkörper (15) aus federndem Material darstellt, der mit seinem mittleren Teil an der Abstützung (2) anliegt und mittels quer durchgesteckter Keile (16) gesichert ist.
    4. Ausführungsform der Schienenbefestigung nach Anspruch 1 bei Ausbildung der Klemmplatte als doppelarmiger, in der Mitte abgestützter Hebel (9), dadurch gekennzeichnet, dass der Keil (10) am äusseren Ende der Klemmplatte angreift, die an dieser Stelle eine gegen die Schiene zu geneigte Auflagefläche aufweist und dadurch gegen waagerechte Verschiebung gesichert ist.
    5. Schienenbefestigung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der selbstfedernd ausgebildete Keil aus einer in Querrichtung aufgerollten Stahlplatte (11) besteht. EMI2.1
AT146856D 1934-04-26 1934-04-26 Lösbare Schienenbefestigung mit verkeilter Klemmplatte. AT146856B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT146856T 1934-04-26

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT146856B true AT146856B (de) 1936-08-25

Family

ID=3644309

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Application Number Title Priority Date Filing Date
AT146856D AT146856B (de) 1934-04-26 1934-04-26 Lösbare Schienenbefestigung mit verkeilter Klemmplatte.

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