AT131402B - Lenkeinrichtung für Motorfahrzeuge durch Bahnwagen. - Google Patents
Lenkeinrichtung für Motorfahrzeuge durch Bahnwagen.Info
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Description
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Lenkemriehtung für Motorfahrzeuge durch Bahllwagen.
Die Erfindung bezweckt die selbsttätige Lenkung von Motorfahrzeugen-nachfolgend"Traktor" genannt-, welche mit dem Vorderteil auf einem Bahnwagen gelagert sind, entlang des Gleises beim Vorwärts-undRückwärtsfahren.
Die bekannten derlei Einrichtungen bestehen entweder darin, dass der Traktorvorderteil mittels
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Kurven nach aussen verschwenkt.
Die vorliegende Erfindung stellt eine Vereinfachung dieser letzteren Einrichtungen dar, indem sie einerseits auf die Übertragung der Winkeldifferenz zwischen den Bahnwagenmittellinien verzichtet, anderseits eine weitere Ausgestaltung der Lenkung beim Rückwärtsfahren beinhaltet.
Fig. 1 zeigt eine solche Einrichtung im Längsschnitt, Fig. 2 in Draufsicht beim Kurvendurchlauf,
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bzw. ya verbunden, der in diesem Beispiele wegen der seitlichen Beanspruchung als Dreiecksrahmen ausgebildet und, wegen der Fahrtschwankungen, am Traktor vertikal schwenkbar angeordnet ist. Der Lenk- rahmen'1 bzw.'1 a ist in einem geeigneten Punkte mit einem an der Plattform 8 des Lenkwagens 6 angeordneten Steuergelenk 9 horizontal schwenkbar verbunden und wird durch dieses geführt. Dadurch wird in Kurven der Traktorvorderteil um so weiter nach aussen verschwenkt, je näher an der Hinterachse 10 des Traktors das Steuergelenk 9 angeordnet ist.
Da beim Rückwärtsfahren der Traktor durch den rückwärtigen Lenkwagen gelenkt wird, muss das Steuergelenk 9 ausschaltbar sein, damit der vordere Lenkwagen 6 nicht aus dem Gleis gedrückt werde. Um auch bei ausgeschaltetem Steuergelenke 9 die Zug (Schub) kraft des Traktors auf den Lenkwagen 6
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Lenkung keinen Einfluss nimmt) am Traktor (Stützkörper 5) wie auch am Steuergelenksbolzen 9 der Plattform 8 gelenkig befestigt.
Das Aus-und Einschalten des Steuergelenkes wird in diesem Falle durch Heben und Senken des Lenkrahmens 7 bzw. 7a bewirkt, was zweckmässig mittels der Hebelanordnung 14 vom Lenkersitz oder von Hand erfolgt.
Eine andere Art der Zug-und Schubübertragnng sowie der Umschaltung zeigt Fig. 3. Der Lenk-
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den Lenkwagen 6 überträgt. Das Ein-und Ausschalten des Steuergelenkes geschieht hier durch Zurück- oder Vorschieben der im Lenkrahmen 7 geführten Schaltplatte 13, welche-wenn gegen den Lenkbolzen 9 gezogen-diesen mit ihren Zangen seitlich umfasst, also das Gelenk einschaltet. Dieses Zurück-und Vorschieben der Schaltplatte 13 kann ähnlich wie in Fig. 1 und 2 durch das Gestänge 14 vom Fahrersitze aus erfolgen.
Fig. 4a zeigt eine Ausführungsart, bei welcher der Lenkrahmen 7 bzw. 7ci nicht direkt mit dem Steuergelenksbolzen 9, sondern mit der Zugstange 15 wahlweise starr verbunden (Einschaltung des Steuergelenkes) oder von ihr losgelöst (Ausschaltung) werden kann. Dies geschieht durch die zangenförmige Schaltplatte 16, welche vom Fahrersitze aus durch das Gestänge 14 oder von Hand abgeklappt, bei der Vorwärtsfahrt die Zugstange 15 mit dem Ausschnitte 18 festhält, so dass diese nun mit dem Len1.'Tahmen 7 bzw. 7a, daher auch mit dem Traktor ein im horizontalen Sinne starres Stuck bildet, während sie beim
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den Gelenken 9 und 17 frei ausschwingen kann.
Im Beispiele Fig. 4 b entfällt der Lenkrahmen 7 bzw.'7 a. Dafür wird die Zugstange 13 für die Lenkung ausgenutzt, hiezu bis hinter den Traktor verlängert (15 a) und mit dem Puffer eines angehängten Gleiswagens 26 oder mit der Steifkuppelung 21 a horizontal schwenkbar verbunden. Soll der Traktor ohne Anhänger nach vorwärts fahren (Fig. 4 c), so wird der rückwärtige Teil 15 a der Stange 15 an dem mittleren der am hinteren Traktorende auf einem Querbalken seitlich nebeneinander angeordneten Bolzenlöeher 18 a befestigt. Wählt man hiefür eines der seitlichen Bolzenlöcher, so wird dadurch eine unsymmetrische Relativlage des Traktors zum Gleis herbeigeführt.
An Stelle mehrerer Löcher auf einem Querbalken kann auch von einer Transportschraube Gebrauch gemacht werden, die eventuell auch vom Fahrersitze aus betätigt werden kann (18 a in Fig. 6 e). Mit einer gegenläufigen Transportschraube 18 a, Fig. 3 a, lässt sich das Gelenk 15 a überdies auch schalten.
Soll der Traktor ohne Anhänger nach rückwärts fahren, so kann er nach Lösung der Verbindung
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mit der Hand gelenkt werden (Fig. 4 c).
Die selbsttätige Lenkung des Traktors beim Rückwärtsfahren geschieht stets durch einen angehängten, nunmehr"vor"der Treibachse des Traktors rollenden Gleiswagen (26, Fig. 5-9).
Im Beispiele Fig. 5 ist hiezu der Traktor mit einem Gleiswagenrahmen 21 in der Linie 22-22 horizontal starr verbunden, der (mit vertikalem Spiel) einerseits auf dem Traktorhinterteil, anderseits
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dem Gleiswagen 26 (rückwärtiger Lenkwagen) aufliegt wie der Traktorvorderteil auf dem vorderen Lenkwagen 6. Zum Rückwärtsfahren wird das Steuergelenk 29 eingeschaltet ; der rückwärtige Lenk-
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Eine andere Ausführungsart zeigen Fig. 6 a (schematisch in Draufsicht, punktierte Linie), dann 6 b und c im Längsschnitt und Draufsicht. Der Lenkrahmen 15 (Fig. 6 b, c) führt mit seinem vorderen Ende den Stützkörper 5 durch das Steuergelenk 17, welches mittels des Gestänges 14 vom Fahrersitz aus abschaltbar ist.
Mit seinem rückwärtigen Ende 15 a wird er vom Gelenk, welches an der Steifkuppelung 21 a mittels einer Transportschraube 18 s seitlich verschiebbar angeordnet ist, horizontal schwenkbar gehalten und zwischen diesen beiden Punkten vom vorderen Lenkwagen 6 durch das Steuergelenk 9 angelenkt.
Die Steifkuppelung 21 a ist-wie in Fig. 6 a punktiert dargestellt-mit dem Traktor durch das Gelenk 22 horizontal schwenkbar verbunden, so dass sie bei Vorwärtsfahrt zwischen diesem Gelenke 22 und dem
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um den Winkel x verschwenkt.
Soll nun der Traktor nach rückwärts fahren, so wird durch Zurücklegen des Wurfgewiehtes am Fahrersitz im Wege des Gestänges 14 das vordere Steuergelenk 9 ausgeschaltet und die Sehwenkbarkeit der Steifkuppelung 21 ss um das Gelenk 22 am Traktor in der weiter unten beschriebenen Weise aufgehoben, so dass der Traktor nunmehr durch das Steuergelenk 29 des Gleiswagens 26 entlang des Gleises geführt wird und mit seinem Vorderteil am Lenkwagen 6 frei aussehwingt.
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anhänger) verwendet wird, der mit seinem Vorderteil (z.
B. der Antoanhänger mit seiner schwenkbaren Vorderachse) am Hinterteil des Traktors im Punkte 22 (Reihbolzen) horizontal schwenkbar aufliegt. mit seinem Hinterteil (Hinterachse des Strassenanhängers) aber ebenso auf einem Lenkwagen 26 mittels der Abrollmittel 28 seitlich um das Steuergelenk 29 schwenkbar ruht wie der Traktorvorderteil auf dem Lenkwagen 6.
Beim Vorwärtsfahren kann dieser Wagenrahmen (Autoanhänger) frei zwischen den horizontalen Gelenken 22 und 29 schwingen ; beim Rückwärtsfahren wird bei Ausschaltung eines der Steuergelenke für die Vorwärtsfahrt die Schwenkbarkeit um das Gelenk 22 in nachfolgend beschriebener Weise aufgehoben und dadurch eine starre Verbindung des Wagenrahmens (Anhängers),'21 mit dem Traktor in der Linie 22-22 hergestellt, so dass nunmehr die Situation wie im Beispiele Fig. 3 eintritt.
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Das Freigeben und Aufheben der horizontalen Schwenkbarkeit um den Reihbolzen 22 kann auf mannigfaltige Art erfolgen.
Im Beispiele Fig. 7 und 8 ist 1, 1 der Traktorrahmen (in Fig. 7 von rückwärts gesehen), welcher beiderseits des Reihbolzens 22 die gegebenenfalls auf Federn 25 gelagerten Abrollmittel 38 und daneben die auf- und abklappbaren Schaltklappen 30 trägt. Die letzteren sind um die Scharniere 31 vertikal schwenkbar und werden vom Fahrersitze aus durch Anziehen der Seile : 32 (die über die Rollen 27 geführt sind) aufgeklappt bzw. durch Nachlassen der Seile dz infolge der an ihnen angebrachten Gewichte 33 zum Abklappen gebracht.
Der Wagenrahmen 2J ! (oder die Steifkuppelung 21 a oder die Vorderachse eines
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bleches. 35 um den am Traktorhinterteil angeordneten vertikalen Reihbolzen 22 horizontal schwenkbar.
Die Reihbleche 34 haben zangenförmige Ausnehmungen 56, in welche die Schaltklappen 30 eingreifen, wenn sie zwecks Rückwärtsfahrt (Fig. 7, linke Hälfte) aufgeklappt sind, wodurch sie die Schwenkbarkeit um den Reihbolzen 22 aufheben. Zur Vorwärtsfahrt werden sie abgeklappt (Fig. 7, rechte Hälfte) und geben die Schwenkbarkeit des Rahmens 21 (Steifkuppel 21 a) frei. Entsprechendes Spiel im Gelenke 22 trägt den Fahrtschwankungen Rechnung.
Im Ausführungsbeispiele Fig. 9 sind die Schaltklappen 40 beiderseits des Traktorhinterteiles um die Gelenke 41 am Traktorrahmen vertikal schwenkbar angeordnet und werden von Hand oder vom
Fahrersitz aus durch den Seilzug 4, ? aufgeklappt, so dass der Rahmen 21 frei um den Reihbolzen 22 schwingen kann (Vorwärtsfahrt, Fig. 6). oder sie werden bei nachgelassenem Seilzug durch die Gewichte 43 in die strichliert gezeichnete Lage bis zu den am Rahmen 21 und gegebenenfalls auch am Traktor angeordneten
Verschlüssen 44 abgeklappt, umfassen den Rahmen 21 und stellen so dessen starre Verbindung mit dem
Traktorhinterteil zwecks Lenkung bei der Rückwärtsfahrt her.
Die Schaltklappen 40 können naturgemäss auch am Rahmen 21 schwenkbar angeordnet sein und den Traktorhinterteil festhalten.
Die in Fig. 9 am Wagenrahmen 21 strichliert angedeuteten Strassenräder 25 dienen, wie die Auto- vorderräder, nur zur Fahrt abseits des Gleises, um den Traktor mit seinem Anhänger nach dem Ab- schemeln von den Lenkwagen 6 und 26 auch freizügig als Pberlandfahrzeuge verwenden zu können und so das Umladen zu ersparen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Lenkeinrichtung für Motorfahrzeuge, welche mit dem Vorderteil auf einem Bahnwagen seit- lich verschiebbar gelagert sind, dadurch gekennzeichnet, dass ein am Traktor oder am Stützkörper hori- zontal starr angeordneter Lenkrahmen (7,7 a) mit dem den Traktorvorderteil tragenden Bahnwagen (Lenkwagen 6) durch ein Steuergelenk (9) horizontal schwenkbar und ausschaltbar verbunden ist, zu dem Zwecke, den Traktor in Kurven zu führen.
Claims (1)
- 2. Einrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass am Lenkrahmen Führungen (11, 12) angeordnet sind, welche bei ausgeschaltetem Steuergelenk vor und hinter dem Steuergelenkbolzen (9) seitlich gleiten und die Bewegung des Traktors auf den Lenkwagen übertragen.3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Traktor und Lenkwagen ein Zug- und Schubübertragungsorgan (15) gelenkig (9, 17) angeordnet ist, welches mit dem Lenk- rahmen (7, 7 aj abschaltbar (14, 16) starr verbunden werden kann (Fig. 4 a).4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Zugübertragungsorgan (15) mit dem Traktorvorderteil bzw. Stützkörper (Gelenk 17), mit dem Lenkwagen (6) (Gelenk 9) und mit einem dem Traktor angehängten Gleiswagen (26) bzw. dessen Pufferkuppelung (29) oder mit der diesen Gleiswagen mit dem Traktor verbindenden Steifkuppelung (21 a) horizontal schwenkbar verbunden ist (Fig. 4 b).5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Bewegungsübertragungsorgan (15) mit seinem rückwärtigen Teile absehaltbar am Traktorhinterteile befestigt ist, zu dem Zwecke, um den Traktor beim Rückwärtsfahren nach Lösung dieser Befestigung mit der Hand lenken zu können.6. Einrichtung nach den Ansprüchen 1, 4 und 5, dadurch geennzeichnet, dass zwecks Herbeiführung einer unsymmetrischen Relativlage des Traktors gegenüber dem Gleis an den Verbindungsstellen des Bewegungsübertragungsorgans (15) mit dem Stützkörper bzw. dem Traktorhinterteil, Steifkuppelung (21 a) oder Puffer (29) Einrichtungen, z. B. Transportsehraube (18 a, Fig. 6 e) oder mehrere Gelenk- löcher (18 a, Fig, 4), auf einem Querarm, vorgesehen sind, um diese Gelenkverbindung seitlich neben der Traktormittellinie herzustellen.7. Einrichtung zum selbsttätigen Lenken von Motorfahrzeugen nach den Ansprüchen 1 bis 6 beim Rückwärtsfahren, dadurch gekennzeichnet, dass am Hinterteil des Traktors ein Wagen oder Wagenrahmen (21, Fig. 5) horizontal starr (mit vertikalem Spiel) gelagert ist, der mit seinem andern Ende (Hinterachse, Fig. 9) in gleicher Weise auf einem Gleiswagen (Lenkwagen 26) liegt und von diesem beim Rückwärtsfahren geführt wird, wie der Traktorvorderteil beim Vorwärtsfahren, wobei die beiden Lenkeinrichtungen für die Vor- und Rückwärtsfahrt in gegenseitiger Abhängigkeit stehen und von Hand oder vom Fahrersitz aus sehaltbar sein können. <Desc/Clms Page number 4>8. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Wagen (Wagenrahmen 21) auf dem Traktorhinterteil auch horizontal schwenkbar (Reihbolzen 22) (schematisch in Fig. 6) angeordnet ist und dass an sich bekannte Mittel (Fig. 7,8) vorgesehen sind (Sehaltklappen 36 oder 4C), um diese horizontale Schwenkbarkeit von Hand oder vom Fahrersitze aus (Seitzug 3. ? oder 42) in gegenseitiger Abhängigkeit mit den Lenkeinriehtungen für die Vorwärtsfahrt aufzuheben oder freizugeben.9. Lenkeinrichtung für Motorfahrzeuge durch Bahnwagen beim Rückwärsfahren, dadurch gekennzeichnet, dass ein Lenkarm (Steifkuppelung 21 a) (Fig. 6 a, b, e) sowohl am Traktorhinterteil wie auch an einem dem Traktor angehängten Gleiswagen (26, Pufferkuppelung 29) horizontal schwenkbar angeordnet ist, wodurch er beim Vorwärtsfahren frei schwingen kann. EMI4.1 schaltung der anlenkenden Wirkung des Lenkwagens eine der Verbindungen der Steuermittel aus zwei auf einer gegenläufigen Transportschraube beweglichen Teilen besteht, welche wahlweise von Hand oder vom Fahrersitz aus durch Drehen der Transportschraube (Fig. 3 a) einander genähert (Einschaltung) oder voneinander entfernt (Ausschaltung der anlenkenden Wirkung) werden können. EMI4.2
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