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AT13941U1 - Demarkierungsmittel - Google Patents

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AT13941U1
AT13941U1 ATGM427/2012U AT4272012U AT13941U1 AT 13941 U1 AT13941 U1 AT 13941U1 AT 4272012 U AT4272012 U AT 4272012U AT 13941 U1 AT13941 U1 AT 13941U1
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AT
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alcohol
weight
glycol
sodium
ether
Prior art date
Application number
ATGM427/2012U
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English (en)
Original Assignee
Häffner Gmbh & Co Kg
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Häffner Gmbh & Co Kg filed Critical Häffner Gmbh & Co Kg
Publication of AT13941U1 publication Critical patent/AT13941U1/de

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    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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    • C09D9/00Chemical paint or ink removers
    • C09D9/005Chemical paint or ink removers containing organic solvents

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Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Demarkierungsmittel auf Basis eines aromatischen Alkohols und eines dibasischen Esters, bevorzugt in Kombination mit mindestens einem weiteren dibasischen Ester. Das erfindungsgemäße Demarkierungsmittel weist eine hervorragende Wirksamkeit, begleitet von weiteren vorteilhaften Eigenschaften wie ein vergleichsweise geringes Gefährdungspotential bezüglich Mensch und Umwelt sowie einen hohen Flammpunkt auf.

Description

Beschreibung
DEMARKIERUNGSMITTEL
[0001] Gegenstand der Erfindung ist eine Zusammensetzung aus einem aromatischen Alkoholund mindestens einem dibasischen Ester.
[0002] Markierungen werden vielfach eingesetzt, um Abläufe zu regeln. So werden beispiels¬weise Spurlinien, Streifen und Pfeile zur Verkehrsführung auf die Fahrbahn aufgebracht. InLager- und Produktionshallen finden sich Markierungen, die z.B. Lagerflächen begrenzen oderSperrbereiche markieren sollen.
[0003] Zur Markierung werden bevorzugt lösungsmittelhaltige 1 K-Farben (Einkomponentenfar¬ben) auf Basis von Reinacrylatharzen, 2K-Farben (Zweikomponentenfarben) auf Basis vonepoxidmodifizierten Acrylharzen oder wasserverdünnbare 1 K-Farben auf Basis von Reinac-rylatdispersionen verwendet.
[0004] Die verwendeten Farben weisen üblicherweise aufgrund der Beanspruchungen, denenFahrbahn- oder Hallenbodenmarkierungen ausgesetzt sind, eine gute Anhaftung an den Unter¬grund und Beständigkeit auf. Es besteht jedoch häufig die Notwendigkeit, vorhandene Fahr¬bahn- oder Hallenmarkierungen wieder zu entfernen. Eine Entfernung von Straßenmarkierun¬gen beispielsweise kann erforderlich sein, wenn Reparaturarbeiten an der Fahrbahn durchge¬führt werden, die Spurführung geändert werden soll oder eine Umleitung oder Umgehung ein¬gerichtet werden soll.
[0005] Es sind verschiedene Verfahren bekannt, um Markierungen, insbesondere solche aufBöden, wieder zu entfernen. Fahrbahn- oder Hallenmarkierungen werden üblicherweise durcheines der folgenden Verfahren entfernt: [0006] - Abdecken der Markierungen mit grauer oder schwarzer Farbe je nach Untergrund; [0007] - Abfräsen der Markierungen; [0008] - Ausfräsen der Markierungen und Verfüllen der Fräsflächen mit bituminöser Masse; [0009] - Entfernung von Markierungen mittels Kugel- oder Sandstrahlverfahren; [0010] - Entfernung von Markierungen unter Einwirkung von Wärme.
[0011] Ein häufig auftretender Nachteil dieser Verfahren ist, dass eine sogenannte Phantom¬oder Geistermarkierung auf dem Untergrund zurückbleibt. Während dieses in Hallen ein eherästhetisches Problem ist, stellen die Phantom- oder Geistermarkierungen im Straßenverkehr einteilweise lebensbedrohliches Risiko dar. Insbesondere bei regnerischem Wetter, aber auch beibestimmten Lichtverhältnissen oder Dunkelheit ist nicht immer klar erkennbar, welches dierichtige Fahrbahnmarkierung ist. Dieses gefährdet die Verkehrssicherheit in erheblichem Maße.
[0012] Die typischerweise eingesetzten Verfahren wie das Abfräsen alter Markierungen sindhäufig mit einem hohen Energieaufwand verbunden. Beim Hochdruckwasserverfahren, bei demalte Markierungen unter Hochdruck vom Untergrund entfernt werden, wird üblicherweise Was¬ser mit einem Druck von 2500 bis 3000 bar auf die Markierungen gerichtet. Ein weiterer Nach¬teil dieses sehr häufig angewendeten Verfahrens ist, dass sehr große Mengen an verschmutz¬tem Wasser anfallen, die teuer entsorgt werden müssen. In Zeiten gesteigerten Umweltbe¬wusstseins stellt sich dieses Verfahren zudem als wasserverschwenderisch dar.
[0013] Das Sandstrahlverfahren, ein für die Entfernung von Markierungen durchaus effektivesVerfahren, führt bei Anwendung häufig zu einer Beschädigung der angrenzenden Vegetationund/oder Beschädigung des Lacks an der Baustelle vorbeifahrender Fahrzeuge.
[0014] Aus dem Stand der Technik ist ebenfalls bekannt, Demarkierungsmittel in Kombinationmit einer Druckwasserbehandlung einzusetzen, um Markierungen von Untergründen wie Fahr¬bahnen abzulösen. DE 29 27 968 A1 beispielsweise beschreibt ein Demarkierungsmittel, enthaltend 50 - 70 Gew.-% Chlorkohlenwasserstoff, 3-10 Gew.-% aromatischen Kohlenwasserstoff, 2-9 Gew.-% Ketone,2-10 Gew.-% niederen Alkohol, 5-11 Gew.-% höheren Alkohol, 0,5 - 3 Gew.-% Quellmittel, 0,5 -1,5 Gew.-% Netzmittel und 1 -3 Gew.-% alkalisch wirkende Rohstoffe. Ein solches Mittel ist inhöchstem Grade gesundheitsschädlich und umweltgefährdend.
[0015] Auch ist ein solches Mittel nicht für jeden Untergrund geeignet. Insbesondere Hallenfu߬böden werden durch solche aggressiven Zusammensetzungen beschädigt.
[0016] Aufgabe war es daher, ein Demarkierungsmittel bereitzustellen, mit welchem sich Mar¬kierungen von unterschiedlichen Untergründen bei guter Materialverträglichkeit effektiv undmöglichst rückstandslos und dabei unter Vermeidung von Beschädigungen angrenzender Area¬le entfernen lassen, und welches dabei möglichst nicht umweltgefährdend und gesundheits¬schädlich ist.
[0017] Die Aufgabe wird gelöst durch eine Zusammensetzung, enthaltend 5-50 Gew.-% min¬destens eines aromatischen Alkohols und 2-70 Gew.-% eines oder mehrerer dibasischer Ester,von denen mindestens einer ein Ester der Formel (i)
(> ist, wobei R1, R2 und R3 unabhängig voneinander lineare oder verzweigte Alkylreste mit 1 bis 10Kohlenstoffatomen sind.
[0018] Unter einem dibasischen Ester werden erfindungsgemäß solche Ester von Dicarbonsäu-ren verstanden, bei denen beide Carboxylfunktionen verestert sind. Geeignete dibasische Estersind beispielsweise der Diisopropyl- oder Diisobutylester von Glutarsäure, Bernsteinsäure,Adipinsäure oder 2-Methyl- pentandisäuredimethylester (Dimethyl-2-methylpentandioat) odereine Mischung dieser Ester. Besonders bevorzugt ist als Ester der Formel (i) der dibasischeEster 2- Methylpentandisäuredimethylester (R1, R2 = CH3; R3 = CH3).
[0019] Nachfolgend sind beispielhaft einige weitere dibasische Ester aufgelistet, welche nebendem mindestens einen dibasischen Ester der Formel (i) in erfindungsgemäßen Zusammenset¬zungen enthalten sein können:
Adipinsäuredimethylester (Dimethyiadipat):
Glutarsäuredimethyiester (Dimethylglutarat):
Bemsteinsiureciimethylester (Dimeihyisüßdnal|:
Malonsäurediäthylester (Diethylmaionat):
Maionsäuredirriethytester (Dsmethylmalonat):
Methylmalonsaurediethytester (Diethylmethyimalonat):
Oxalsäurediäthylester (Diethyloxalat):
OxalsSuredimethylester fDimethyloxalat):
Weinsaurediethylester (Diethyltartrat):
j.· wobei η = 0 bis 10 ist und R4 und R5 unabhängig voneinander lineare oder verzweigte Alkylres¬te mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen sind, oder Carbonsäureester, die gegenüber dem Ester derFormel (ii) eine oder mehrere Substitution/en durch einen linearen oder verzweigten Alkylrestmit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen oder durch eine Hydroxyfunktion in der Kette aufweisen.
[0020] Bevorzugt wird der dibasische Ester in Mengen von 30 - 50 Gew.-%, besonders bevor¬zugt in Mengen von 20 - 30 Gew.-% eingesetzt. Ist in der Zusammensetzung mehr als eindibasischer Ester enthalten, beträgt der Anteil der dibasischen Ester der Formel (i) mindestens2 Gew.-%.
[0021] Bevorzugte erfindungsgemäße Zusammensetzungen enthalten 20 - 45 Gew.-% anaromatischem Alkohol, besonders bevorzugte sogar nur 5-30 Gew.-%. Benzylalkohol-haltigeZusammensetzungen beispielsweise sind erst ab einem Gehalt von 24 Gew.-% Benzylalkoholkennzeichnungspflichtig, so dass sich bei entsprechender Wahl der weiteren Komponenten undihrer Menge erfindungsgemäße Zusammensetzungen erhalten lassen, die kennzeichnungsfreisind.
[0022] Bevorzugte Ausführungsformen erfindungsgemäßer, zur Entfernung von Markierungengeeigneter Zusammensetzungen sind nachfolgend beschrieben oder Gegenstand der Unteran¬sprüche.
[0023] Als aromatische Alkohole für erfindungsgemäße Zusammensetzungen sind grundsätz¬lich alle aromatischen Alkohole einsetzbar. Der Fachmann wird vorzugsweise jedoch solcheverwenden, deren gesundheits- und umweltgefährdendes Potential möglichst gering ist. Solchearomatischen Alkohole sind beispielsweise Benzylalkohol, 2-Benzylheptanol, 2-Benzyloxyethanol, 4-Benzyloxybenzylalkohol, 3,4-Dimethoxybenzylalkohol, 3,5-Dimethylbenzylalkohol, 4- Ethylbenzylalkohol, 4-lsopropylbenzylalkohol, 2-Methylbenzylalkohol,4- Methoxybenzylalkohol, 2-Phenoxy-1-ethanol, 4-Phenyl-1-butanol, 1-Phenyl-1- propanol, 3-Phenyl-1-propanol, 4-tert-Butylbenzylalkohol oder trans-3- Phenylallylalkohol und deren Mi¬schungen. Besonders bevorzugt ist die Verwendung von Benzylalkohol.
[0024] Vorzugsweise enthalten erfindungsgemäße Zusammensetzungen neben den genanntenWirkstoffen noch weitere Bestandteile, welche insbesondere ihre Anwendungseigenschaftenverbessern und teilweise die Wirkung als Demarkierungsmittel noch verstärken.
[0025] Optionale zusätzliche Bestandteile sind beispielsweise Verdicker. Mit Verdickern lässtsich die Viskosität erfindungsgemäßer Mittel auf den jeweiligen Einsatzzweck einstellen. Bei¬spielsweise kann durch ausreichend verdickte Zusammensetzungen verhindert werden, dassdas Demarkierungsmittel nach dem Aufträgen bei geneigten Flächen von dem Bereich desUntergrunds mit zu entfernender Markierung abläuft. Es kann so eine ausreichende Einwirkzeitgewährleistet werden. Geeignete Verdicker sind üblicherweise aus der Gruppe Agar-Agar,Carrageen, Tragant, Gummi arabicum, Guar-Mehl, Johannisbrotbaumkernmehl, Stärke, Gelati¬ne, Casein, der Alginate, Pektine, Polyosen, Dextrine, Carboxymethylcellulose, Celluloseether,Polyacryl- und Polymethacrylverbindungen, Vinylpolymere, Polycarbonsäuren, Polyether, Po¬lyimine, Polyamide, Titandioxide, Siliciumdioxide oder Mischungen hiervon ausgewählt, wenn¬gleich auch andere Verdicker genutzt werden können.
[0026] Verdicker werden in erfindungsgemäßen Zusammensetzungen vorzugsweise in Mengenvon 0,5-10 Gew.-%, besonders bevorzugt in einer Menge von 1 - 5 Gew.- % eingesetzt.
[0027] Erfindungsgemäße Zusammensetzungen enthalten bevorzugt außerdem Tenside, wel¬che aus der Gruppe der anionischen, kationischen, amphoteren und/oder nichtionischen Tensi¬de ausgewählt sein können. Geeignete anionische Tenside sind beispielsweise solche aus der
Gruppe der Sulfonate wie Natriumtoluolxylolsulfonat, Natriumtoluolsulfonat, Natriumcumolsulfo-nat, Natriumdecyldiphenylethersulfonat, Natriumdodecylbenzolsulfonat, Natriumdodecyldiphe-nylethersulfonat, Natrium-1 - octansulfonat, Natriumtetradecansulfonat, Natriumpentadecansul-fonat, Natriumheptadecansulfonat und Kaliumtoluolsulfonat. Ebenso sind anionische Tensidebeispielsweise aus der Gruppe der Alkylcarboxylate geeignet.
[0028] Geeignete amphotere Tenside sind beispielsweise N-Alkylglycine, N- Alkylpropionsäu¬ren, N-Alkylaminobuttersäuren, N-Alkyliminodipropionsäuren, N- Hydroxyethyl-N-alkylamidopro-pylglycin, N-Alkyltaurin, N-Alkylsacosin, 2- Alkylaminopropionsäuren und N-Alkylaminoessig-säuren mit 8 bis 24 Kohlenstoffatomen in der Alkylgruppe. Geeignete nichtionische Tensidesind z.B. Alkylpolyglycoside. Für erfindungsgemäße Zusammensetzungen sind aufgrund derbevorzugten Anwendung des Demarkierungsmittels in Kombination mit Wasser als Tensidebiologisch abbaubare, vor allem aber schaumarme Tenside bevorzugt. Zu diesen Tensidengehören beispielsweise die Tenside der Plurafac® LF-Gruppe und der Pluronic®-Gruppe derBASF.
[0029] Die Menge von Tensiden in erfindungsgemäßen Zusammensetzungen beträgt bevor¬zugt 1 - 5 Gew.-%, besonders bevorzugt 2-4 Gew.-%.
[0030] Um den Geruch erfindungsgemäßer Zusammensetzungen zu verbessern und insbeson¬dere den Eindruck eines relativ harmlosen Mittels zu transportieren, ist es bevorzugt, erfin¬dungsgemäßen Zusammensetzungen Duftöle oder natürliche, naturidentische oder syntheti¬sche Duftstoffe zuzusetzen. Geeignete, wohlriechende Duftstoffe sind beispielsweise Orangen¬oder Zitronenterpene oder Ethyl-2- naphthylether. Einen angenehmen Duft bewirkt auch Win-tergrü nöl (Salicylsäu remethylester).
[0031] Bevorzugt werden nur solche Mengen an Duftstoffen bzw. Duftölen verwendet, die nichtzu einer Kennzeichnungspflicht führen. Beispielsweise werden daher nur bis zu 0,25 Gew.-%von Orangenterpenen eingesetzt.
[0032] Weitere geeignete Hilfsstoffe, welche bei Bedarf Bestandteil erfindungsgemäßer Zu¬sammensetzungen sein können, sind Lösungsvermittler auf Basis von Glykolen oder Glyko-lethern wie beispielsweise Dipropylengykol, Tripropylenglykol-n- butylester, Dipropylenglykol-n-propylether, Dipropylenglykol-n-butylether, Dipropylenglykoldimethylether, Dipropylenglykolmo-nomethylether, Propylenglykolisopropylether, Tributylphenolpolyglykolether, Propylenglykolterti-ärbutylether, Hexylenglykol, 1,2-Propylenglykol, Dipropylenglykol, Monoethylenglykol, Butylgly-kol, Dibutylglykol und/oder Methyldiglykol. Lösungsvermittler werden bevorzugt in Mengen von1-10 Gew.-%, besonders bevorzugt in Mengen von 2-5 Gew.-% eingesetzt. Lösungsvermittlerdienen dazu, die abgelöste Farbe in Lösung zu halten und ein „Ausschleimen“ der Farbe zuverhindern.
[0033] Eine allgemeine Formel für eine erfindungsgemäße Zusammensetzung, die neben dersynergistischen Wirkstoffkombination weitere Bestandteile enthält, lautet beispielsweise: [0034] - 5-50 Gew.% mindestens eines aromatischen Alkohols, [0035] - 2-70 Gew.% eines oder mehrerer dibasischen/r Ester/s, von denen mindestens einer ein Ester der Formel (i)
ist, wobei R1, R2 und R3 unabhängig voneinander lineare oder verzweigte Alkylreste mit 1bis 10 Kohlenstoffatomen sind, [0036] - mindestens ein Tensid, [0037] - mindestens ein Duftöl oder einen natürlichen, naturidentischen oder synthetischen
Duftstoff, [0038] - einen Verdicker und [0039] - ggf. sonstige Hilfsstoffe, beispielsweise ausgewählt aus der Gruppe der Lösungsver¬ mittler auf Basis von Glykolen oder Glykolethern.
[0040] Erfindungsgemäße Zusammensetzungen lassen sich einfach hersteilen, indem nachei¬nander Lösungsmittel, d.h. aromatischer Alkohol, dibasischer Ester und ggf. Dicarbonsäuremo-noester, Hilfsstoffe und anschließend das Verdickungsmittel zusammengegeben werden. Nachkurzem Rühren bildet sich eine klare, viskose Flüssigkeit, die direkt als Demarkierungsmittelverwendet werden kann.
[0041] Mit der erfindungsgemäßen Zusammensetzung lassen sich Markierungen von beliebi¬gen Untergründen, insbesondere von Fahrbahnen oder Hallenböden, entfernen.
[0042] Erfindungsgemäße Zusammensetzungen werden daher als Demarkierungsmittel ver¬wendet, insbesondere zur Entfernung von Straßen- und Fahrbahnmarkierungen, Bodenmarkie¬rungen, Flächenmarkierungen, Radwegmarkierungen, Lager- und Produktionshallenmarkierun¬gen, d.h. von Markierungen von Fahrbahnen und Hallenböden.
[0043] Eine den Untergrund und die Umgebung besonders schonende, geeignete Methode zurEntfernung von Markierungen umfasst das Aufbringen der erfindungsgemäßen Zusammenset¬zung, des Demarkierungsmittels, unter Verwendung eines luftlos zerstäubenden Spritzverfah¬rens (airless), von Bürsten, Pinseln, Rollen, Walzen oder Aerosolapplikation. Nach einer kurzenEinwirkzeit, üblicherweise 5-25 min, abhängig von der Schichtdicke der aufgetragenen Farbe,wird das erhaltene Gemisch mit einem Wasserstrahl entfernt. Es versteht sich, dass die Ein¬wirkzeit auch länger sein kann.
[0044] Die Verwendung erfindungsgemäßer Demarkierungsmittel führt zum Erweichen derdurch die in der Markierungsfarbe enthaltenen Bindemittel bewirkten Struktur. Die angelösteFarbe kann anschließend durch Einsatz von Wasser entfernt werden.
Die abgelösten Farbreste finden sich üblicherweise im verwendeten Wasser wieder und bildenmit diesem ein heterogenes Stoffgemisch in Form einer Suspension oder einer instabilen Emul¬sion. Bei Suspensionen ist häufig eine starke Neigung der Farbreste zur Sedimentation zubeobachten.
[0045] Die Farbreste lassen sich durch bekannte Apparaturen vom Wasser trennen. Diesesermöglicht ein Recycling des Wassers für einen weiteren Reinigungszyklus. Neben diesemzusätzlichen Aspekt hinsichtlich der vergleichsweisen Umweltfreundlichkeit erfindungsgemäßerZusammensetzungen gegenüber bekannten Zusammensetzungen sind die Kosten für dieEntsorgung des verwendeten Wassers deutlich reduziert. Nach Farbabtrennung kann bei Ver¬wendung erfindungsgemäßer Demarkierungsmittel, deren biologische Abbaubarkeit geprüftwurde, der Wasseranteil direkt in die Kanalisation abgelassen werden.
[0046] Die abgetrennte, kompaktierte Farbe kann an der Luft getrocknet werden, um anschlie¬ßend einer umweltgerechten Entsorgung zugeführt zu werden.
[0047] Zur Entfernung mittels Wasserstrahl können sogenannte Demarkierköpfe verwendetwerden, welche in einem Arbeitsgang die gelöste Markierung, Schmutzpartikel, die sich auf demUntergrund befinden, und das verwendete Wasser in einen Schmutzbehälter der Arbeitsma¬schine absaugen. Der Einsatz eines Demarkierkopfes hat außerdem den Vorteil, dass derUntergrund nach Befreiung von der Farbe sogleich beinahe trocken ist.
[0048] Auch übliche Hochdruckreiniger, wie sie sich beispielsweise in üblichen Straßenreini¬gungsfahrzeugen finden, können zusammen mit dem erfindungsgemäßen Demarkierungsmittelzur effektiven Entfernung von Markierungen eingesetzt werden. Bei Verwendung erfindungs¬gemäßer Demarkierungsmittels können die Bürstenreinigungsfahrzeuge mit höherer Geschwin¬digkeit den Fahrbahnbelag abfahren, um die Markierungsreste zu entfernen, als dieses bei einer Entfernung der Markierungen mittels bloßem Hochdruckverfahren möglich ist.
[0049] Bei Einsatz erfindungsgemäßer Demarkierungsmittel bleiben keine störenden Phan¬tommarkierungen zurück.
[0050] Als weiterer Vorteil erfindungsgemäßer Zusammensetzungen ist zudem deren gutebiologische Abbaubarkeit zu nennen. Die biologische Abbaubarkeit wurde nach OECD 302 BTest geprüft.
[0051] Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen weisen zudem üblicherweise einenFlammpunkt > 120°C auf (Bestimmung nach DIN EN 22719, Verfahren nach Pensky- Martensim geschlossenen Tiegel). Die Zusammensetzungen gelten somit nicht als feuergefährlich.
BEISPIELE
BEISPIEL 1: VERGLEICHSVERSUCHE
[0052] Es wurden Vergleichslösungen V1 bis V7 und erfindungsgemäße ZusammensetzungenB1 bis B6 gemäß den Rezepturen nach Tabelle 1 hergestellt. 60 mL-Schraubdosen aus Polypropylen (Sarstedt) wurden mit 5 g Markierfarbe (Signalin M11,Stramat) gefüllt. Die Markierfarbe wurde im Wärmeschrank vollständig eingetrocknet. Anschlie¬ßend wurde das Gewicht der Schraubdosen mit eingetrockneter Farbe bestimmt.
[0053] In die Schraubdosen wurden jeweils 5 ml der Vergleichslösungen bzw. der erfindungs¬gemäßen Lösungen gegeben. Alle Proben wurden auf gleiche Weise behandelt: [0054] Nach 10-minütigem Stehen bei 22°C erfolgte ein 10-minütiges Rühren bei 22°C. Eswurde ein PTFE-ummantelter zylindrischer Magnetrührstab (Länge 3,8 cm; Durchmesser: 0,8cm) verwendet. Anschließend wurde jede der Schraubdosen mit der Öffnung nach unten gehal¬ten, so dass während eines Zeitraums von 30 Sekunden das Farb-Lösungsgemisch auslaufenkonnte. Es wurde jeweils einmal mit 10 ml Isopropanol nachgespült. Nach erneutem Auslaufen¬lassen der Schraubdosen über einen Zeitraum von 30 Sekunden wurden die Schraubdosen biszur Gewichtskonstanz bei Raumtemperatur getrocknet. Die Dosen mit den Farbresten wurdenanschließend erneut gewogen. Aus der Differenz der beiden Wiegemesswerte wurde das Ver¬lustgewicht ermittelt. Je höher das Verlustgewicht ist, umso besser eignen sich die Mittel alsDemarkierungsmittel.
TABELLE 1: ZUSAMMENSETZUNGEN DER VERGLEICHSLÖSUNGEN UND ERFINDUNGS¬GEMÄSSE R LÖSUNGEN UND DEREN WIRKSAMKEIT
1 Benzylalkohol FORTSETZUNG TABELLE 1
2) trans-3-Phenylallylalkohol 3) 4-Methoxybenzylalkohol 4) 3-Phenylpropylalkohol 5) 2-Methylbenzylalkohol [0055] Mittel, die nur einen aromatischen Alkohol, nur einen dibasischen Ester oder nur einenCarbonsäuremonoester enthalten, haben sich in Versuchen als nicht ausreichend wirksamgezeigt.
[0056] Erfindungsgemäße Zusammensetzungen weisen hingegen eine synergistische Wirkungauf.
BEISPIELE 2 BIS 8: ERFINDUNGSGEMÄSSE ZUSAMMENSETZUNGEN
[0057] Es wurden Demarkierungsmittel nach den Rezepturen gemäß den Beispielen 2 bis 8hergestellt. Dazu wurden die einzelnen Bestandteile zusammengegeben. Nach kurzem Rührenbildete sich jeweils eine klare oder leicht trübe, viskose Lösung, welche direkt als Demarkie¬rungsmittel verwendbar ist.
BEISPIEL 2: EINE ERFINDUNGSGEMÄSSE ZUSAMMENSETZUNG - 25 Gew.-% trans-3-Phenylallylalkohol - 30 Gew.-% 2-Methylpentandisäuredimethylester - 5 Gew.-% Adipinsäuredimethylester - 4 Gew.-% Glutarsäuredimethylester - 6 Gew.-% Bernsteinsäuredimethylester - 4 Gew.-% Fettalkoholalkoxylat (Plurafac® LF 221, BASF; schaumarmes nichtioni¬sches Tensid) - 3 Gew.-% Orangenterpene - 2 Gew.-% Siliciumdioxid (Aerosil® 200, Evonik; spezifische Oberfläche: 200 m2/g) - 10 Gew.-% Butylglykol - 11 Gew.-% Natriumcumolsulfonat
BEISPIEL 3: EINE WEITERE ERFINDUNGSGEMÄSSE ZUSAMMENSETZUNG - 35 Gew.-% 4-Methoxybenzylalkohol - 30 Gew.-% 2-Methylpentandisäuredimethylester - 15 Gew.-% Malonsäurediethylester - 5 Gew.-% Alkylpolyglycosid (Lutensol® GD 70, BASF) - 4 Gew.-% D-Limonen - 2 Gew.-% Siliciumdioxid (Aerosil® 200, Evonik; spezifische Oberfläche: 200 m2/g) - 8 Gew.-% Butyltriglykol - 1 Gew.-% Natriumcumolsulfonat
BEISPIEL 4: EINE WEITERE ERFINDUNGSGEMÄSSE ZUSAMMENSETZUNG - 23 Gew.-% 4-Methoxybenzylalkohol - 40 Gew.-% 2-Methylpentandisäuredimethylester - 15 Gew.-% Methylmalonsäurediethylester - 5 Gew.-% Alkylpolyglycosid (Lutensol® GD 70, BASF) - 5 Gew.-% Salicylsäuremethylester - 2 Gew.-% Hydroxypropylcellulose (Methocel® 311 DOW) - 10 Gew.-% Dipropylenglykolmethylether
BEISPIEL 5: EINE WEITERE ERFINDUNGSGEMÄSSE ZUSAMMENSETZUNG - 20 Gew.-% Benzylalkohol - 35 Gew.-% 2-Methylpentandisäuredimethylester - 13 Gew.-% Oxalsäuredimethylester - 5 Gew.-% Natriumlaurylethersulfat - 5 Gew.-% Salicylsäuremethylester - 5 Gew.-% Siliciumdioxid (Aerosil® 200, Evonik; spezifische Oberfläche: 200 m2/g) - 10 Gew.-% Ethylenglycolmonophenylether - 7 Gew.-% Natriumcumolsulfonat
BEISPIEL 6: EINE WEITERE ERFINDUNGSGEMÄSSE ZUSAMMENSETZUNG - 21 Gew.-% 3-Phenyl-1-propanol - 37 Gew.-% 2-Methylpentandisäuredimethylester - 13 Gew.-% Weinsäurediethylester - 5 Gew.-% Laurylalkohol-7-polyglykolether - 3 Gew.-% Orangenterpene - 4 Gew.-% Siliciumdioxid (Aerosil® 200, Evonik; spezifische Oberfläche: 200 m2/g) - 11 Gew.-% 1,2-Propylenglykol - 6 Gew.-% Natrium/Kaliumcumolsulfonat
BEISPIEL 7: EINE WEITERE ERFINDUNGSGEMÄSSE ZUSAMMENSETZUNG - 21 Gew.-% 2-Methoxybenzylalkohol - 37 Gew.-% 2-Methylpentandisäuredimethylester - 11 Gew.-% Malonsäuredimethylester - 2 Gew.-% anionisches Tensid (HOSTAPUR® SAS 93,Clariant;sekundäres Alkansulfonat) - 6 Gew.-% Orangenterpene - 4 Gew.-% Siliciumdioxid (Aerosil® 200, Evonik; spezifische Oberfläche: 200 m2/g) - 13 Gew.-% 1,2-Propylenglykol - 6 Gew.-% Natrium/Kaliumcumolsulfonat
BEISPIEL 8: EINE WEITERE ERFINDUNGSGEMÄSSE ZUSAMMENSETZUNG - 25 Gew.-% frans-3-Phenylallylalkohol - 45 Gew.-% 2-Methylpentandisäuredimethylester - 4 Gew.-% schaumarmes Tensid (Pluronic® PE3100/PE4300,
Blockcopolymere aus Ethylenoxid und Propylenoxid) - 3 Gew.-% Orangenterpene - 2 Gew.-% Siliciumdioxid (Aerosil® 300, Evonik; spezifische Oberfläche: 300 m2/g) - 10 Gew.-% Natriumcumolsulfonat - 7 Gew.-% Dibutylglykol - 4 Gew.-% Butylglykol
BEISPIEL 9: ENTFERNUNG VON FAHRBAHNMARKIERUNGEN
[0058] Die Zusammensetzungen gemäß den Beispielen 2 bis 8 wurden verwendet, um einetypische Fahrbahnmarkierung zu entfernen. Hierzu wurde das Mittel gleichmäßig in einerSchichtdicke von ca. 1 - 3 mm auf die zu entfernende Markierung aufgetragen und nach 5 minEinwirkzeit mit einem Kärcher®-Hochdruckreiniger mit einem Druck von 100 bar entfernt. Ineiner weiteren Versuchsreihe wurde statt des Kärcher®- Hochdruckreinigers ein Demarkierkopfverwendet. Der angewendete Wasserdruck betrug max. 250 bar.
[0059] Die Farbe wurde jeweils rückstandsfrei abgelöst. Selbst in den Vertiefungen des Fahr¬bahnbelags blieben keinerlei Farbrückstände zurück. Auch Phantommarkierungen waren nichterkennbar. Der Fahrbahnbelag wurde nicht durch das Demarkierungsmittel beschädigt.
BEISPIEL 10: ENTFERNUNG VON HALLENBODENMARKIERUNGEN
[0060] Die Zusammensetzungen gemäß den Beispielen 2 bis 8 wurden verwendet, um vierJahre alte, gelbe Sicherheitsmarkierungen von einem Hallenboden zu entfernen.
[0061] Hierzu wurde das Mittel gleichmäßig mittels einer Walze in einer Schichtdicke von unge¬fähr 1 mm auf die zu entfernende Markierung aufgetragen. Nach einer Einwirkzeit von 10 Minu- ten wurde die Markierung unter Verwendung eines Hochdruckreinigers unter Anwendung einesWasserdrucks von 150 bar entfernt.
[0062] Die Farbe wurde rückstandsfrei abgelöst. Der Hallenboden wurde durch das Demarkie¬rungsmittel nicht angegriffen.

Claims (10)

  1. Ansprüche 1. Zusammensetzung zur Entfernung von Markierungen, insbesondere von Fahrbahnmarkie¬rungen und Hallenbodenmarkierungen, enthaltend 5-50 Gew.% mindestens eines aromatischen Alkohols, 2-70 Gew.% eines oder mehrerer dibasischer Ester, von denen mindestens einer ein Esterder Formel (i)
    i; ist, wobei R1, R2 und R3 unabhängig voneinander lineare oder verzweigte Alkylreste mit 1bis 10 Kohlenstoffatomen sind.
  2. 2. Zusammensetzung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der dibasischeEster der Formel (i) 2-Methylpentandisäuredimethylester ist.
  3. 3. Zusammensetzung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass als weitererdibasischer Ester ein Carbonsäureester der Formel (ii)
    Ii enthalten ist, wobei n = 0 bis 10 ist und R4 und R5 unabhängig voneinander lineare oderverzweigte Alkylreste mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen sind, oder ein Carbonsäureester, dergegenüber dem Ester der Formel (ii) eine oder mehrere Substitution/en durch einen linea¬ren oder verzweigten Alkylrest mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen oder durch eine Hydro-xyfunktion in der Kette aufweist.
  4. 4. Zusammensetzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich¬net, dass die Zusammensetzung insgesamt 30 bis 50 Gew.-% dibasische Ester enthält.
  5. 5. Zusammensetzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich¬net, dass die Zusammensetzung 20 - 30 Gew.-% aromatischen Alkohol enthält.
  6. 6. Zusammensetzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich¬net, dass der aromatische Alkohol ausgewählt ist aus gesättigten oder ungesättigten, aro¬matischen, substituierten, unsubstituierten, flüssigen oder festen Alkoholen, bevorzugt ausBenzylalkohol, 2-Benzylheptanol, 2- Benzyloxyethanol, 4-Benzyloxybenzylalkohol, 3,4-Di-methoxybenzylalkohol, 3,5-Dimethylbenzylalkohol, 4-Ethylbenzylalkohol, 4-lsopropylben-zylalkohol, 2- Methylbenzylalkohol, 4-Methoxybenzylalkohol, 2-Phenoxy-1-ethanol, 4-Phe-nyl-1 -butanol, 1 -Phenyl-1 -propanol, 3-Phenyl-1-propanol, 4-tert-Butylbenzylalkohol odertrans-3-Phenylallylalkohol und deren Mischungen, wobei der Alkohol besonders bevorzugtBenzylalkohol ist.
  7. 7. Zusammensetzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich¬net, dass die Zusammensetzung einen Verdicker enthält, vorzugsweise ausgewählt ausder Gruppe Agar-Agar, Carrageen, Tragant, Gummi arabicum, Guar-Mehl, Johannisbrot¬baumkernmehl, Stärke, Gelatine, Casein, der Alginate, Pektine, Polyosen, Dextrine, Car-boxymethylcellulose, Celluloseether, Polyacryl- und Polymethacrylverbindungen, Vinylpo¬lymere, Polycarbonsäuren, Polyether, Polyimine, Polyamide, Titandioxide, Siliciumdioxideoder Mischungen hiervon.
  8. 8. Zusammensetzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich¬net, dass die Zusammensetzung mindestens ein anionisches, kationisches, amphoteresoder nichtionisches Tensid enthält, wobei die anionischen Tenside vorzugsweise ausge¬wählt sind aus der Gruppe der Sulfonate wie Natriumtoluolxylolsulfonat, Natriumtoluolsul-fonat, Natriumcumolsulfonat, Natriumdecyldiphenylethersulfonat, Natriumdodecylbenzolsul-fonat, Natriumdodecyldiphenylethersulfonat, Natrium-1-octansulfonat, Natriumtetradecan-sulfonat, Natriumpentadecansulfonat, Natriumheptadecansulfonat und Kaliumtoluolsulfonatund die amphoteren Tenside vorzugsweise ausgewählt sind aus der Gruppe der N-Al-kylglycine, N-Alkylpropionsäuren, N-Alkylaminobuttersäuren, N- Alkyliminodipropionsäuren,N-Hydroxyethyl-N-alkylamidopropylglycin, N- Alkyltaurin, N-Alkylsacosin, 2-Alkylaminopro-pionsäuren und N-Alkylaminoessigsäuren mit 8 bis 24 Kohlenstoffatomen in der Alkylgrup¬pe und die nichtionischen Tenside vorzugsweise ausgewählt sind aus der Gruppe der Al-kylpolyglycoside.
  9. 9. Zusammensetzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich¬net, dass die Zusammensetzung außerdem Duftöle oder natürliche, naturidentische odersynthetische Duftstoffe enthält.
  10. 10. Zusammensetzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich¬net, dass die Zusammensetzung mindestens einen Lösungsvermittler auf Basis eines Gly¬kols oder Glykolethers, beispielsweise Dipropylengykol, Tripropylenglykol-n-butylester, Di-propylenglykol-n-propylether, Dipropylenglykol-n-butylether, Dipropylenglykoldimethylether,Dipropylenglykolmonomethylether, Propylenglykolisopropylether, Tributylphenolpolyglyko-lether, Propylenglykoltertiärbutylether, Hexylenglykol, 1,2-Propylenglykol, Dipropylenglykol,Monoethylenglykol, Butylglykol, Dibutylglykol, Methyldigykol, enthält. Hierzu keine Zeichnungen
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