[go: up one dir, main page]

AT139400B - Verfahren zur Herstellung von Druckgasbehältern. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Druckgasbehältern.

Info

Publication number
AT139400B
AT139400B AT139400DA AT139400B AT 139400 B AT139400 B AT 139400B AT 139400D A AT139400D A AT 139400DA AT 139400 B AT139400 B AT 139400B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
pipe
production
rolling
point
pressurized gas
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Dr Friedrich
Original Assignee
Wilhelm Dr Friedrich
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Wilhelm Dr Friedrich filed Critical Wilhelm Dr Friedrich
Application granted granted Critical
Publication of AT139400B publication Critical patent/AT139400B/de

Links

Landscapes

  • Shaping Metal By Deep-Drawing, Or The Like (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur   Herstellung von Druckgasbehältern.   



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Druckgasbehältern aus Stahlrohr, u. zw. insbesondere von kleineren Behältern, wie sie für Feuerlöscher, Rettungsgeräte oder ähnliche Zwecke Verwendung finden, bei welchem Verfahren die Herstellung fortlaufend von der ganzen Rohrlänge durch Drücken oder Walzen des in Drehung versetzten Stahlrohres an der zweckmässig erwärmten Bearbeitungsstelle in der Herstellungslänge    entsprechenden. Abständen   unter absatzweise erfolgendem Vorschub des Stahlrohres erfolgt. Zum Drücken oder Walzen werden formgebende Rollen verwendet, die seitlich radial gegen die erwärmte Bearbeitungsstelle des Stahlrohres gepresst werden, wobei sie zweckmässig mit Gegendruckrollen zusammenarbeiten.

   Es werden hiebei fortlaufend an der Bearbeitungsstelle zusammenhängend je ein Kopfende und ein Bodenende geformt, welche darauf durch geeignete Mittel, zweckmässig eine gegen das gedrehte Rohr gedrückte   Schneidrolle,   getrennt werden. 



   Gemäss der Erfindung wird hiebei ein vorher fertig gedrehtes Halsstück als   Einfüll-und Auslass-   öffnung in den an der Bearbeitungsstelle gebildeten Hals eingewalzt. Das Halsstück ist so gestaltet, dass es sich nur in die eine Hälfte der verengten Walzstelle fest einfügt und beim Trennen der beiden zusammenhängenden Behälterenden in dem Kopfteil des einen Endes fest verbleibt. Nach der Trennung des Rohres an der Einwalzstelle liegen somit zwei Rohrteile vor, von denen das eine einen geformten Kopf, das andere einen vorgeformten Boden enthält. Das verbleibende Bodenende wird darauf durch eine besondere Formrolle unter Erhitzung weiter eingerollt, bis es der Bodenform entsprechend abgerundet ist, wobei eine kleine mittlere Öffnung bleibt, welche später zugeschweisst wird.

   Auf diese Weise werden die Behälter oder Flaschen aus einem langen Rohr fortlaufend erzeugt, indem gleichzeitig immer ein Kopfende und ein Bodenende zusammenhängend geformt wird, derart, dass nach dem Trennen der Teile an der Walzstelle der abgetrennte Teil einen fast fertigen Druckgasbehälter darstellt, dessen undichte oder offene Stellen am Hals bzw. Boden noch besonders geschlossen werden müssen, wie noch unten näher ausgeführt wird. In der geschilderten Weise wird das ganze Rohr schrittweise weiter verarbeitet, indem es absatzweise um Behälterlänge vorgeschoben und unter Einrollung des Halsstückes gewalzt, sodann an der Stauchstelle auseinandergeschnitten und am Bodenende eingerollt wird. Die so erhaltenen einzelnen Behälter müssen darauf noch am Hals verlötet werden.

   Dies erfolgt gemäss der Erfindung in der Weise, dass die Flaschen auf den Kopf gestellt und am Hals erwärmt werden. Hiebei schmilzt ein innerhalb der Flasche befindliches Hartlot (z. B. Kupfer), welches die zwischen der eingewalzten Rohrwand und dem Halsstücke noch vorhandenen geringen   Zwischenräume   ausfüllt. 



   Das Verfahren in seinen Stufen und die Werkzeuge sind in der Zeichnung dargestellt. Fig. 1 zeigt schematisch die Anordnung und Arbeitsweise der das Einwalzen des Rohres und das Einrollen des Halsstückes bewirkenden Formrolle, Fig. 2 ein Ausführungsbeispiel eines Halsstückes in grösserem Massstab im Schnitt, Fig. 3 die Arbeitsweise der Schneidrolle und Fig. 4 eine andere Arbeitsweise der Formrolle von Fig. 1. Fig. 5 zeigt die Bildung des Bodens durch eine Formrolle. 



   Das zu verarbeitende Stahlrohr 1 wird durch eine geeignete Antriebsvorrichtung in Drehung versetzt. Es kann z. B. durch das Klemmfutter einer Drehbank oder einer ähnlichen Vorrichtung mitgenommen werden und dreht sich zwischen zwei Gegendruckrollen 2,2 und einer gegenüberliegenden Formrolle 3. Die Rolle 3 besitzt eine Form, welche geeignet ist, das Rohr auf einen engeren Querschnitt zusammenzuwalzen, dabei aber den Aussenrändern 4 der Walzstelle 5 (Fig. 1) eine abgerundete, zweckmässig halbkugelförmige Gestalt zu geben. Vor und gegebenenfalls während der Bearbeitung wird das Rohr an der Bearbeitungsstelle mit einem Brenner oder auf elektrischem Wege erhitzt.

   Die Formrolle 3 wird radial 

 <Desc/Clms Page number 2> 

   gegen das Rohr gedrückt ; etwa vermittels einer Sehraubspindel, welche das Rollenláger senkrecht zur Achsrichtung der Rolle 3 gegen die Gegendruckrollen 2,2 vorschiebt. Während dieses Vorganges wird das Halsstück 6 an der Walzstelle in dem Rohr 1 gehalten, z. B. durch einen in das freie Ende des Rohres 1 eingeführten Stab 7. 



  Das Halsstück 6 (Fig. 2) besteht aus einem aus Stahl gedrehten Fertigstück, welches zweckmässig   
 EMI2.1 
 das Material des Rohres fest in die Nut 8 einfügt. Danach wird die das eingewalzte Halsstück umgebende Rohrwand kurz oberhalb der Nut 8 durch eine Sehneidrolle 13 (Fig. 3) abgetrennt. 



   Je nach dem Durchmesser des Stahlrohres erfolgt das Zusammenziehen der Wandung an der Walzstelle durch eine oder-mehrere verschiedene Formrollen nacheinander. Das Rohr 1 wird jedesmal um ein der Länge der herzustellenden Druckgasbehälter entsprechendes Mass vorgeschoben, worauf die Walzarbeit von neuem beginnt. Die Rolle 3 arbeitet in der oben beschriebenen Weise, indem eine neue Walzstelle geschaffen und ein neues   Halsstück   6-eingewalzt wird. Die verengte Stelle wird darauf mittels der Sehneidrolle 13 getrennt, der fertiggestellte Behälterkörper in Achsenrichtung abgezogen, während das verbleibende Rohr in beschriebener Weise fortlaufend verarbeitet wird, ohne dass Materialverluste entstehen. 



   Zwecks besserer Einpressung des Halsstückes 6 kann der Hals des Behälters   nachträglich   nochmals mit der Formrolle 3 oder einer besonderen Formrolle bearbeitet werden (Fig. 4). 



   Die so geformten Behälter oder Flaschen werden lotrecht mit dem Kopf nach unten stehend am Boden erwärmt, bis   das Lötmaterial, nämlich   der in der Nut des   Halsstückes   6 liegende Kupferring 9, fliesst. Hiedurch werden die noch vorhandenen geringen Zwischenräume zwischen Rohrwand und Halsstück 6 ausgefüllt und die beiden Teile sieher verlötet. Der Flaschenboden wird mittels einer Formrolle 14 bis auf eine kleine Öffnung geschlossen (Fig. 5), die sodann   zugeschweisst   wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren   zur Herstellung   von Druckgasflaschen aus Stahlrohr, insbesondere für   Feuerlöscher   oder ähnliche Zwecke, bei dem das in Drehung versetzte Rohr (1) fortlaufend in bestimmten der Herstellungslänge entsprechenden Abständen erwärmt und mit einer oder mehreren von aussen radial wirkenden Formrollen   (.

   3) eingedrückt   wird, dadurch gekennzeichnet, dass zugleich ein Halsstück   (6)   an der   Druckstelle (5) in   das Rohrmaterial eingewalzt und hierauf die Trennung der beiden eingezogenen Rohrenden an der Halsstelle (5) derart vorgenommen wird, dass das eingewalzte Halsstück   (6)   in dem einen, zum Kopfende der Flasche auszubildenden Rohrende verbleibt, während das zum Behälterboden auszubildende Rohrende noch weiter zusammengewalzt wird.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das fertig gedrehte und vorzugsweise mit Nuten (8), Rillen, Rippen od. dgl. versehene Halsstück nach dem Einwalzen in das Rohrmaterial (1) mit schwer schmelzbarem Lot (z. B. Kupfer) an der eingewalzten Stelle verlötet wird.
AT139400D 1932-07-09 1932-07-09 Verfahren zur Herstellung von Druckgasbehältern. AT139400B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT139400T 1932-07-09

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT139400B true AT139400B (de) 1934-11-10

Family

ID=3640671

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT139400D AT139400B (de) 1932-07-09 1932-07-09 Verfahren zur Herstellung von Druckgasbehältern.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT139400B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE929902C (de) * 1951-04-13 1955-07-04 Andre Huet Vorrichtung zur Herstellung einer umlaufenden Einschnuerung an einem Rohr

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE929902C (de) * 1951-04-13 1955-07-04 Andre Huet Vorrichtung zur Herstellung einer umlaufenden Einschnuerung an einem Rohr

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1177800B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen eines Flansches am Ende eines Rohres aus thermo-plastischem Kunststoff
DE102015118495A1 (de) Verfahren zur Herstellung eines Ventilstößels sowie Ventilstößel
AT139400B (de) Verfahren zur Herstellung von Druckgasbehältern.
DE2943960A1 (de) Verfahren zur ausbildung von rohrbogen und einrichtung zur durchfuehrung des verfahrens
DE3806162A1 (de) Flanschverbindung
DE2337500B2 (de) Verfahren zum herstellen eines hohlen umdrehungskoerpers
DE3910192A1 (de) Verfahren zur herstellung von stahlflaschen
DE2512854C3 (de) Verfahren zum Herstellen von Wendelbohrern o.ä. Werkzeugen
DE620758C (de) Verfahren zur Herstellung von Druckgasbehaeltern
DE2256816C3 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Kaltherstellen von konischen Tubenzwischenrohlingen
DE1558355C2 (de) Verfahren zum horizontalen Stranggießen von dünnwandigen Metallrohren aus Aluminiumlegierungen
DE99405C (de)
DE2754443A1 (de) Verfahren zum herstellen von zylindrischen hohlkoerpern und vorrichtung zur durchfuehrung dieses verfahrens
DE2227955A1 (de) Rohr fuer einen oberflaechenkondensator
DE732947C (de) Verfahren zum halbkugeligen oder spitzbogenfoermigen Schliessen des Endes eines rohrfoermigen Koerpers
DE1046984B (de) Verfahren zum Herstellen einer Verbindungswand zwischen zwei im Abstand voneinander angeordneten hohlen, laenglichen Metallkoerpern
DE589912C (de) Verfahren zur Herstellung von hochwertigen Hohlkoerpern aus Eisen, beispielsweise von Kammern fuer Wasserrohrkessel
DE2735868A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur herstellung von starkwandigen hohlkoerpern aus aluminium oder aluminiumlegierungen durch warmfliesspressen
DE88638C (de) Verfahren zum schrittweisen Walzen von Röhren
DE553403C (de) Verfahren zum Aufweiten von Rohren
DE813625C (de) Verfahren zum autogenen Pressschweissen von Hohlkoerpern
DE390392C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Kegelringen fuer Rollen- und Kugellager
DE517913C (de) Verfahren zum drehenden Druecken von Zierrohren aus einem rohrfoermigen Werkstueck
DE1261102B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Rohrbogen mit sich vom einen zum anderen Ende gleichmaessig verjuengendem Querschnitt
DE713462C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Aufarbeiten unbrauchbarer, insbesondere ausgeschossener Geschuetzrohre