AT13714U1 - Rahmeneckverbindung für Fenster und/oder Türen - Google Patents
Rahmeneckverbindung für Fenster und/oder Türen Download PDFInfo
- Publication number
- AT13714U1 AT13714U1 ATGM50006/2013U AT500062013U AT13714U1 AT 13714 U1 AT13714 U1 AT 13714U1 AT 500062013 U AT500062013 U AT 500062013U AT 13714 U1 AT13714 U1 AT 13714U1
- Authority
- AT
- Austria
- Prior art keywords
- frame part
- pin
- wooden frame
- connection
- rahmeneckverbindung
- Prior art date
Links
- 229910052782 aluminium Inorganic materials 0.000 claims description 14
- 230000002093 peripheral effect Effects 0.000 claims description 5
- XAGFODPZIPBFFR-UHFFFAOYSA-N aluminium Chemical compound [Al] XAGFODPZIPBFFR-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 4
- 239000011521 glass Substances 0.000 claims description 4
- 238000009434 installation Methods 0.000 claims description 4
- 230000007704 transition Effects 0.000 claims description 2
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 9
- 239000002023 wood Substances 0.000 description 7
- 238000003801 milling Methods 0.000 description 5
- 230000004888 barrier function Effects 0.000 description 4
- 230000008901 benefit Effects 0.000 description 3
- 230000013011 mating Effects 0.000 description 3
- 230000035699 permeability Effects 0.000 description 3
- 238000004026 adhesive bonding Methods 0.000 description 2
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 description 2
- 238000005516 engineering process Methods 0.000 description 2
- 239000000463 material Substances 0.000 description 2
- 238000000034 method Methods 0.000 description 2
- 238000003825 pressing Methods 0.000 description 2
- 230000009471 action Effects 0.000 description 1
- 150000001875 compounds Chemical class 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 230000009977 dual effect Effects 0.000 description 1
- 230000001747 exhibiting effect Effects 0.000 description 1
- 238000002474 experimental method Methods 0.000 description 1
- 238000003780 insertion Methods 0.000 description 1
- 230000037431 insertion Effects 0.000 description 1
- 230000014759 maintenance of location Effects 0.000 description 1
- 230000008569 process Effects 0.000 description 1
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 1
- 238000001228 spectrum Methods 0.000 description 1
- 238000003860 storage Methods 0.000 description 1
- 230000008961 swelling Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E06—DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
- E06B—FIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
- E06B3/00—Window sashes, door leaves, or like elements for closing wall or like openings; Layout of fixed or moving closures, e.g. windows in wall or like openings; Features of rigidly-mounted outer frames relating to the mounting of wing frames
- E06B3/96—Corner joints or edge joints for windows, doors, or the like frames or wings
- E06B3/984—Corner joints or edge joints for windows, doors, or the like frames or wings specially adapted for frame members of wood or other material worked in a similar way
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Joining Of Corner Units Of Frames Or Wings (AREA)
Abstract
Rahmeneckverbindung für Fenster und/oder Türen, mit einem ersten undzweiten Holzrahmenteil (1, 2), wobei am ersten Holzrahmenteil (1) wenigstenszwei integral damit verbundene Zapfen (5, 6) ausgebildet sind, dieformschlüssig und/oder konturangepasst in das zweite Holzrahmenteil (2)eingreifen, wobei das erste Holzrahmenteil (1) im montierten Zustand mit einerstirnseitigen Anlagefläche (3) in einer flächigen Anlageverbindung auf einerzugeordneten Oberseite (4) des zweiten Holzrahmenteils (2) aufliegt.Erfindungsgemäß greifen ein erster Zapfen (5) und ein vom ersten Zapfen (5)beabstandeter zweiter Zapfen (6) des ersten Holzrahmenteils (1) jeweils ineine diesen Zapfen (5, 6) zugeordnete taschenförmige Ausnehmung (9, 1 0) deszweiten Holzrahmenteils (2) ein und sind darin aufgenommen, wobei dietaschenförmigen Ausnehmungen (9, 1 0) jeweils einen einer Zapfenstirnseite(11, 12) zugewandten Bodenbereich (13, 14) aufweisen und dementsprechenddie Zapfen (5,6) das zweite Holzrahmenteil (2) nicht auf der der Oberseite (4)gegenüberliegenden Unterseite (15) des zweiten Holzrahmenteils (2)durchgreifen.
Description
MerrecfcLvche;; AT13 714U1 2014-07-15
Beschreibung [0001] Die Erfindung betrifft eine Rahmeneckverbindung für Fenster und/oder Türen nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Derartigen Rahmeneckverbindungen kommt eine wesentliche Bedeutung zu, da der Rahmen in der Regel eine tragende oder aussteifende Rolle in einer Konstruktion des Fensters übernimmt. Derartige Holzrahmen dürfen sich nicht verziehen, wobei es neben der richtigen Holzwahl vor allem auf eine fachgerechte Ausführung und auf die Wahl der geeigneten Verbindungstechnik zur Herstellung einer Rahmeneckverbindung aus geraden, schrägen oder runden bzw. gebogenen Holzrahmenteilen ankommt. Rahmeneckverbindungen von Fenstern und Türen an Flügel- und Blendrahmen aus Holz werden derzeit üblicherweise folgendermaßen gefertigt: [0003] Als Schlitz- und Zapfenverbindung entsprechend der äußerst schematischen Darstellung der Fig. 8a und 8b (lediglich aus Übersichtlichkeitsgründen hier ohne Fenster- bzw. Türprofilierung dargestellt), bei der ein erstes und ein zweites Holzrahmenteil 101, 102 hier beispielhaft rechtwinklig miteinander verbunden sind, so dass diese in einer Draufsicht auf eine durch die beiden Holzrahmenteile 101, 102 aufgespannten Rahmenteilebene hier beispielhaft L- förmig angeordnet sind, wobei am ersten Holzrahmenteil ein (Fig. 8a) bzw. zwei (Fig. 8b) integral miteinander verbundene Zapfen 103 ausgebildet sind, die formschlüssig bzw. konturangepasst in einen am zweiten Holzrahmenteil 102 von der Oberseite 104 bis zur Unterseite 105 durchgehenden Schlitz 106 eingreifen, und zwar in üblicher Weise dergestalt, dass eine glatte, durchgehend bündige Außenseite bzw. Außenfläche 107 geschaffen wird.
[0004] In dem in der Fig. 8a und 8b nicht gezeigten fertig montierten Zustand liegt das erste Holzrahmenteil 101 mit seiner stirnseitigen Anlagefläche in einer flächigen Anlageverbindung auf der zugeordneten und eine zweite Anlagefläche ausbildenden Oberseite 104 des zweiten Holzrahmenteils 102 auf.
[0005] Konkret wird eine derartige Schlitz- und Zapfenverbindung mit einer Fräsmaschine gefräst und werden anschließend die beiden Holzrahmenteile miteinander verleimt. Diese Verbindungsart zieht einige fertigungstechnische, wie auch ausführungstechnische Nachteile mit sich. Neben einem erhöhten Materialbedarf aufgrund der Holzmenge und der Kantenlänge gegenüber zum Beispiel den nachfolgend noch näher beschriebenen Dübelverbindungen wird für die Verbindung der Teile eine Rahmenpresse benötigt. Dies bringt neben entsprechenden Investitionskosten auch den Nachteil mit sich, dass jede Rahmenpresse größenlimitiert in seinen Einspannweiten ist. Des Weiteren ist die Nutzung von Presszulagen bei bereits fertig vorprofilierten Profilen ein zusätzlicher Arbeitsaufwand mit erhöhtem Beschädigungspotential der Einzelteile.
[0006] Aufgrund der Geometrie der Werkzeuge und der damit verbundenen Schlitztiefe werden die möglichen Breiten der Rahmenfriese zudem stark eingeschränkt. Betrachtet man zudem die immer mehr zum Einsatz kommende CNC-Technik in der Fenster- und Türenfertigung und die hierbei eingeschränkten Möglichkeiten in Sachen Werkzeuggewicht/-durchmesser, so stößt die klassische Schlitz- und Zapfenverbindung schnell an ihre Grenzen.
[0007] Eine weitere übliche Methode zur Herstellung der Rahmeneckverbindung ist die in der Fig. 9 wiederum aus Übersichtlichkeitsgründen ohne Fenster- bzw. Türprofilierung schematisch und lediglich beispielhaft gezeigte Dübelverbindung, bei der zwei Holzrahmenteile 110, 111 in Verbindung mit entsprechenden Dübeln 112 auf Gehrung und/oder gekontert verbunden sind. So können bei einer Gegenüberstellung der bereits beschriebenen Schlitz- und Zapfenverbindung einige nachteilige Eigenschaften, wie zum Beispiel der erhöhte Holzbedarf bei gekonterten Verbindungen, zwar kompensiert werden, wobei jedoch auch diese Verbindungsart einige negative Aspekte zeigt: Der wesentliche Nachteil und damit der größte Einflussfaktor in der Herstellung der Dübelverbindung liegt im Einbringen der Dübel selbst. Je nach Art der Automatisierung erfolgt dies zum Beispiel mittels eines Dübeleintreibautomatens, einer Dübelpistole oder aber auch manuell durch den verleimenden Mitarbeiter. Geht man je nach Rahmenecke 1 /18
(stirreichisches AT13 714U1 2014-07-15 (profilabhängig) von durchschnittlich 4 bis zu fünf Dübeln je Rahmenecke aus, bedeutet dies alleine für ein einflügeliges Fenster mit vier Dübeln pro Rahmenecke einen Arbeitsaufwand von mindestens 32 Dübeln (jeweils vier Ecken im Flügelrahmen und im Blendrahmen). Rechnet man dies auf eine Jahresproduktion hoch, entstehen hier bereits bei kleineren Unternehmen regelmäßig sechsstellige Dübel-Stückzahlen, die einzeln oder nach einem der oben genannten Verfahren in die Rahmenteile eingetrieben werden, was ersichtlich einen hohen Aufwand darstellt.
[0008] Des Weiteren müssen bei einer derartigen Dübelverbindung neben dem beschriebenen Arbeitsaufwand stets auch die Holzart und die Länge der Dübel berücksichtigt werden. Für jeden Einsatzzweck werden dazu passend dimensionierte Dübel benötigt. Dies lässt sich bis zu einem gewissen Grad in Dübelgruppen zusammenfassen. Hier werden jedoch schnell, je nach Breite des Fertigungsspektrums, Grenzen erreicht. Die daraus resultierende erhöhte Lagerhaltung wird durch den Einsatz verschiedenster Holzarten zusätzlich gesteigert. Aufgrund dieser Schwierigkeiten werden in der Praxis oftmals keine dem Rahmen angepassten Dübel verwendet, was wiederum zu einem unterschiedlichen Quell- und Schwindverhalten mit negativem Einfluss auf die Rahmeneckverbindung führt.
[0009] Schließlich ist noch die Formschlüssigkeit und die damit verbundene Dichtigkeit dieser Dübelverbindung oftmals nachteilig. Denn je nach dem, ob und wie die einzelne Verbindung gekontert wurde, kann sich bei entsprechendem Feuchteausgleich die Brüstungsfuge der Rahmenecke öffnen, was im Hinblick auf Luftdurchlässigkeit und Feuchtigkeitseinfluss nachteilig ist. Ist der Einsatz einer Rahmenpresse erforderlich, ergeben sich zudem die zuvor in Verbindung mit der Schlitz- und Zapfenverbindung genannten Nachteile.
[0010] Demgegenüber ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Rahmeneckverbindung für Fenster und/oder Türen zu schaffen, die hilft, die zuvor genannten Nachteile zu vermeiden.
[0011] Diese Aufgabe wird gelöst mit den Merkmalen des Anspruchs 1. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind Gegenstand der darauf rückbezogenen Unteransprüche.
[0012] Gemäß Anspruch 1 wird eine Rahmeneckverbindung für Fenster, Türen vorgeschlagen, die ein erstes und ein zweites Holzrahmenteil aufweist, die dergestalt winklig, insbesondere rechtwinklig, miteinander verbunden sind, dass diese in einer Draufsicht auf eine durch die beiden Holzrahmenteile aufgespannten Rahmenteilebene angeordnet sind (zum Beispiel im Falle einer rechtwinkligen Anordnung der Holzrahmenteile L-förmig angeordnet sind), wobei am ersten Holzrahmenteil wenigstens zwei integral damit verbunden Zapfen ausgebildet sind, die formschlüssig und/oder konturangepasst in das zweite Holzrahmenteil eingreifen. Das erste Holzrahmenteil liegt im montierten Zustand der Rahmeneckverbindung mit einer stirnseitigen Anlagefläche in einer flächigen Anlageverbindung auf einer zugeordneten und eine zweite Anlagefläche ausbildenden Oberseite des zweiten Holzrahmenteils auf. Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass ein erster Zapfen und ein von dem ersten Zapfen, quer zur Rahmenteilebene beabstandeter zweiter Zapfen des ersten Holzrahmenteils jeweils in eine diesen Zapfen zugeordnete, in die Oberseite des zweiten Holzrahmenteils eingebrachte taschenförmige Ausnehmung des zweiten Holzrahmenteils eingreifen und darin wenigstens umfangsseitig formschlüssig bzw. konturangepasst aufgenommen sind. Die taschenförmigen Ausnehmungen weisen jeweils einen einer Zapfenstirnseite zugewandten Bodenbereich auf, so dass die Zapfen das zweite Holzrahmenteil nicht auf der der Oberseite gegenüberliegenden Unterseite des zweiten Holzrahmenteils durchgreifen. Das heißt mit anderen Worten, dass die Zapfen nicht von der der Oberseite gegenüberliegenden Unterseite des zweiten Holzrahmenteils aus sichtbar sind.
[0013] Mit einem derartigen Aufbau wird eine, insbesondere in Verbindung mit gefrästen Rahmenteilen einfach herstellbare und stabile Rahmeneckverbindung zur Verfügung gestellt, bei der zugleich durch die nicht durchgehenden Zapfen ein Hirnholzaustritt auf der Außenseite des zweiten Holzrahmenteils als Gegenprofil verhindert wird, so dass die Anfälligkeit der Rahmeneckverbindung gegenüber Feuchtigkeit aufgrund erhöhter Kapillarwirkung deutlich reduziert werden kann. 2/18
AT 13 714 U1 2014-07-15 [0014] Mit einer derartigen erfindungsgemäßen Rahmeneckverbindung kann zudem eine einfache und funktionssichere Lagefixierung der Holzrahmenteile zueinander erzielt werden. Insbesondere kann der Aufwand gegenüber der Herstellung einer gedübelten Rahmeneckverbindung deutlich reduziert werden. Die Zapfen selbst können massiv ausgebildet sein und entsprechend groß dimensioniert werden, damit diese eine erhöhte Stabilität aufweisen, welche über die einer Dübelverbindung hinausgeht und sich im Bereich einer Schlitz- und Zapfenbewegung bewegt.
[0015] Ein weiterer besonderer Vorteil der erfindungsgemäßen Rahmeneckverbindung ist darin zu sehen, dass mit den erfindungsgemäßen Zapfen eine vorteilhafte Feuchtigkeits- und Luftdurchlässigkeitsbarriere ausgebildet werden kann, was sich insbesondere auch in Verbindung mit den vorteilhaften Ausführungsformen der Unteransprüche nochmals näher erschließt: [0016] So kann gemäß einer besonders bevorzugten Ausgestaltung vorgesehen sein, dass wenigstens einer der Zapfen eine längliche, wandartige Form aufweist und sich, bezüglich einer Draufsicht auf die Rahmenteilebene, im Wesentlichen über die gesamte Verbindungsbreite der beiden Holzrahmenteile, wenigstens jedoch über 50%, bevorzugt wenigstens über 70% und höchst bevorzugt wenigstens über 90% der Verbindungsbreite der beiden Holzrahmenteile, erstreckt. Besonders vorteilhaft ist in diesem Zusammenhang ein Aufbau, bei dem sich der wandartig ausgebildete Zapfen am ersten Holzrahmenteil in dessen Längserstreckungsrichtung gesehen bis zu einer äußeren Randkante der Rahmeneckverbindung erstreckt und dementsprechend das dort außenseitig bündig angeschlossene zweite Holzrahmenteil im Bereich der diesem Zapfen zugeordneten taschenförmigen Ausnehmung eine seitliche, stirnseitige Öffnung aufweist. Die Feuchtigkeitsproblematik ist an dieser Stelle sehr stark verringert, da die Oberfläche des Stirnholzes gegenüber der klassischen Verbindung nur einen Bruchteil beträgt.
[0017] Mit einem derartig wandartig ausgebildeten Zapfen kann somit im Wesentlichen über die gesamte Verbindungsbreite der beiden Holzrahmenteile, bezüglich der Draufsicht auf die Rahmenteilebene, eine im Wesentlichen über die gesamte Verbindungsbreite durchgehende Feuchtigkeits- und Luftdurchlässigkeitsbarriere ausgebildet werden, und zwar insbesondere mit solchen Zapfen, die, mit Bezug zu einer Einbaulage eines Fensters oder einer Tür, einen äußeren, witterungsseitig angeordneten Zapfen ausbilden.
[0018] Ein besonders einfaches Einfädeln ermöglicht dabei eine Zapfenausgestaltung, bei der der wandartig ausgebildete Zapfen an seiner freien Stirnseite abgerundet ist, insbesondere einen verrundeten Querschnitt aufweist. Dies hilft ferner auch, zum Beispiel beim Einfädeln der Zapfen, etwaige Toleranzungenauigkeiten bzw. ein Klemmen der Passverbindungen vorteilhaft auszugleichen. Zudem ergibt sich hier ein wesentlicher fertigungstechnischer Vorteil, da die Rundung bereits beim Schlitzvorgang angefräst werden kann und somit kein zusätzlicher Arbeitsgang notwendig ist.
[0019] Gemäß einer weiteren besonders bevorzugten erfindungsgemäßen Ausgestaltung der vorliegenden Erfindungsidee besteht die Möglichkeit, dass wenigstens einer der Zapfen fußseitig mit einem erhabenen Stützsteg versehen und/oder ausgebildet ist, dem am zweiten Holzrahmenteil eine Stützstegausnehmung zugeordnet ist, in die der Stützsteg formschlüssig und/oder konturangepasst eingreift. Mit einem derartigen Stützsteg lassen sich besonders stabile und verdrehsichere Verbindungen der beiden Holzrahmenteile hersteilen. Ein derartiger erhabener Stützsteg kann einfachst durch zum Beispiel Fräsen hergestellt werden und kann zusätzlich in einer vorteilhaften Doppelfunktion auch eine Feuchtigkeits- und Luftdurchlässigkeitsbarrierefunktion übernehmen. In diesem Zusammenhang ist dann bevorzugt vorgesehen, dass sich der Stützsteg, in der Draufsicht auf die Rahmenteilebene gesehen, über wenigstens einen Teilbereich der Verbindungsbreite der beiden Holzrahmenteile erstreckt. Besonders bevorzugt ist dabei ein Aufbau, bei dem sich der Stützsteg in Verbindung mit dem zugeordneten Zapfen wenigstens über 50%, bevorzugt wenigstens über 70%, besonders bevorzugt wenigstens über 90 % der Verbindungsbreite der beiden Holzrahmenteile erstreckt. Zudem zeichnet sich eine derartige Stützstegausgestaltung durch einen verminderten Materialbedarf gegenüber einer herkömmlichen Schlitz- und Zapfenverbindung aus.
[0020] Wie die erfinderseitigen Versuche gezeigt haben, ist es dabei insbesondere von Vorteil, 3/18
Merreöiise-ts pitesSäsnt AT13 714U1 2014-07-15 dass der Zapfen als umfangsseitig verrundeter Rundzapfen ausgebildet ist und/oder an seiner Oberseite abgeflacht ist. Denn dadurch ergeben sich keine Überbestimmungen der Passverbindung in Verbindung zum Beispiel mit einem, einen rechteckförmigen Querschnitt aufweisenden Stützsteg.
[0021] Gemäß einer besonders bevorzugten konkreten Ausgestaltung wird vorgeschlagen, dass in Verbindung mit einem Fenster oder einer Tür, das oder die einen Innenraum von einer Außenumgebung abtrennt, ein mit Bezug zur Einbaulage äußerer, witterungsseitig angeordneter Zapfen und/oder ein innerer, innenraumseitig angeordneter Zapfen, als der fußseitig mit einem erhabenen Stützsteg versehene und/oder ausgebildete Zapfen ausgebildet ist. Besonders vorteilhaft hat sich eine derartige Rahmeneckverbindung für Fenster oder Türen erwiesen, die als Holz-Alu-Fenster bzw. Holz-Alu-Tür ausgebildet sind und eine Aluminium-Außenschale aufweisen. Besonders bevorzugt ist eine derartige Ausgestaltung bei einem Holz-Alu-Fenster bzw. einer Holz-Alu-Tür, bei dem oder bei der die eben genannte außenseitige Aluminiumschale eine Glashaltefunktion ausübt bzw. keine Glasleiste vorgesehen ist.
[0022] Gemäß einer weiter besonders bevorzugten konkreten alternativen Ausgestaltung kann in Verbindung mit einem Fenster oder einer Tür, das oder die einen Innenraum von einer Außenumgebung abtrennt, aber auch vorgesehen werden, dass einer der Zapfen, vorzugsweise ein mit Bezug zur Einbaulage äußerer, witterungsseitig angeordneter Zapfen, als ein, eine längliche, wandartige Form aufweisender Zapfen ausgebildet ist, wie er zuvor bereits ausführlich beschrieben worden ist, während ein weiterer der Zapfen, vorzugsweise ein mit Bezug zur Einbaulage innerer, innenraumseitig angeordneter Zapfen, als ein fußseitig mit einem erhabenen Stützsteg versehener bzw. ausgebildeter Zapfen, wie vorstehend beschrieben, ausgebildet ist. Insbesondere mit einem derartigen Aufbau einer Rahmeneckverbindung ergeben sich die zuvor beschriebenen Vorteile und lassen sich die Nachteile des Standes der Technik vorteilhaft vermeiden.
[0023] Gemäß einer weiteren besonders bevorzugten Ausgestaltung der vorliegenden Erfindungsidee wird vorgesehen, dass die beiden Holzrahmenteile im Bereich des Glasfalzes und/oder entlang des Glasfalzbereiches (quer zur Rahmenteilebene gesehen) jeweils eine in die Anlagefläche übergehende Gehrungsfläche aufweisen und somit dort auf Gehrung miteinander verbunden sind. Durch eine derartige Gehrungsverbindung über die Länge des Glasfalzbereiches kann beim Einsatz der erfindungsgemäßen Rahmeneckverbindung mit verschiedenen Innenprofilierungen und variablen Glasfalztiefen gearbeitet werden, ohne eigens für jedes Profil bzw. jede Tiefe eine Konterung anfräsen zu müssen. Eine derartige Gehrungsverbindung eignet sich insbesondere in Verbindung mit Holz-Alu-Fenstern bzw. Holz-Alu-Türen, die eine außenseitige Aluminiumschale aufweisen.
[0024] Um beim Verbinden der Holzrahmenteile einen gewünschten hohen Verleimdruck aufbauen beziehungsweise ausüben zu können, kann gemäß einerweiteren besonders bevorzugten erfindungsgemäßen Ausgestaltung vorgesehen sein, dass die beiden Holzrahmenteile mittels wenigstens einer zusätzlichen Schraubverbindung miteinander verbunden sind. Eine derartige Schraubverbindung liegt bevorzugt oberflächenbündig in dem den Schraubenkopf aufnehmenden Holzrahmenteil ein. Hierdurch und insbesondere auch durch die formschlüssige Passform der Zapfen wird eine Rahmenpresse mit all ihren beschriebenen negativen Begleitaspekten auf keinen Fall mehr benötigt. Sowohl Presszulagen als auch eine Einschränkung in den Größenverhältnissen einer Rahmenpresse entfallen bei dieser Art der erfindungsgemäßen Rahmeneckverbindung durch einfaches horizontales Montieren auf zum Beispiel Montagetischen.
[0025] Wie bereits zuvor erwähnt eignet sich die erfindungsgemäße Rahmeneckverbindung sowohl für Flügel- als auch Blendrahmen von Fenstern und/oder Türen. 4/18
Ssterrciehischis päteiitawi AT13714U1 2014-07-15 [0026] [0027] [0028] [0029] [0030] [0031] [0032] [0033] [0034] [0035]
Der Erfindung wird nachfolgend anhand einer Zeichnung näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 schematisch und perspektivisch in einer auseinandergezogenen Darstellung eine erste Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Rahmeneckverbindung,
Fig. 2 eine schematische Innenansicht der Holzrahmenteile der Fig. 1 während des Zusammensteckens,
Fig. 3 eine schematische Rückansicht entsprechend des Pfeils A der Fig. 2,
Fig. 4a eine Rückansicht entsprechend Fig. 3 in fertig montiertem Zustand mit Verbindungsschraube und ohne Stützsteg,
Fig. 4b eine Darstellung entsprechend Fig. 4a mit Stützsteg,
Fig. 5 eine Draufsicht auf die Rahmenteilebene mit Heraushebung der Verbindungsbreite,
Fig. 6 ein erstes Holzrahmenteil einer alternativen Ausführungsform in perspektivischer Darstellung,
Fig. 7 das zum ersten Holzrahmenteil gemäß Fig. 6 gehörende und ein Gegenstück ausbildende zweite Holzrahmenteil, [0036] Fig. 8a,b zwei unterschiedliche Darstellungen einer Schlitz- und Zapfenverbindung gemäß dem Stand der Technik, [0037] Fig. 9 eine Dübelverbindung gemäß dem Stand der Technik.
[0038] In der Fig. 1 ist schematisch und perspektivisch in einer auseinander gezogenen Darstellung ein erstes Holzrahmenteil 1 und ein zweites Holzrahmenteil 2 gezeigt, die zur Herstellung einer fertigen Rahmeneckverbindung (Fig. 5) hier beispielhaft dergestalt rechtwinklig (oder schräg) miteinander verbunden sind, dass diese an der in der Fig. 5 gezeigten Draufsicht auf eine durch die beiden Holzrahmenteile 1, 2 aufgespannten Rahmenteilebene L-förmig angeordnet sind. Die gezeigte Rahmeneckverbindung kann sowohl für Flügel- als auch für Blendrahmen von Fenstern und/oder Türen verwendet werden.
[0039] Im in der Fig. 5 gezeigten montierten Zustand der Rahmeneckverbindung liegt das erste Holzrahmenteil 1 mit einer stirnseitigen Anlagefläche 3 in einer flächigen Anlageverbindung auf einer zugeordneten und eine zweite Anlagefläche ausbildenden Oberseite 4 des zweiten Holzrahmenteils 2 auf.
[0040] Wie dies insbesondere aus der Fig. 1 ersichtlich ist, sind am ersten Holzrahmenteil zwei integral damit verbundene, durch zum Beispiel CNC- Fräsen hergestellte Zapfen 5, 6 vorgesehen, die in einer Richtung quer zur Rahmenteilebene voneinander beabstandet sind. Der erste Zapfen 5 weist hier eine längliche, wandartige Form auf und erstreckt sich, bezüglich einer Draufsicht auf die Rahmenteilebene entsprechend Fig. 5, im Wesentlichen über die gesamte Verbindungsbreite V der beiden Holzrahmenteile 1, 2 und bildet damit insbesondere als, bezogen auf eine Einbaulage eines Fensters oder einer Tür, äußerer, witterungsseitig angeordneter Zapfen eine hervorragende Luftdurchlässigkeits- und Feuchtigkeitsbarriere aus.
[0041] Konkret erstreckt sich hier der wandartig ausgebildete erste Zapfen 5 am ersten Holzrahmenteil 1 in Längserstreckungsrichtung des Zapfens 5 gesehen bis zu einer äußeren Randkante 7 der Rahmeneckverbindung. Ferner ist der ersten Zapfen an seiner freien Stirnseite abgerundet, sodass dieser einen verrundeten Querschnitt ausbildet. Eine derartige Verrundung kann zum Beispiel in Verbindung mit einer CNC-Fräsmaschine einfach durch einen Scheibenfräser erzeugt werden.
[0042] Der vom ersten Zapfen quer zur Rahmenteilebene beabstandete, vorzugsweise innere beziehungsweise innenraumseitig angeordnete zweite Zapfen 6 des ersten Holzrahmenteils 1 5/18 ä^rrelässcises Patentamt AT13714U1 2014-07-15 ist fußseitig mit einem erhabenen, hier beispielhaft einen rechteckförmigen Querschnitt aufweisenden Stützsteg 8 versehen, der sich hier ebenfalls vom zweiten Zapfen 6 ausgehend bis zur äußeren Randkante 7 der Rahmeneckverbindung erstreckt.
[0043] Die beiden Zapfen 5, 6 greifen jeweils in eine diesen zugeordnete, in die Oberseite 4 des zweiten Holzrahmenteils 2 eingebrachte taschenförmige Ausnehmung 9,10 des zweiten Holzrahmenteils 2 ein und sind darin wenigstens umfangsseitig konturangepasst beziehungsweise formschlüssig aufgenommen.
[0044] Der zweite Zapfen 6 selbst ist als umfangsseitig verrundeter Rundzapfen ausgebildet und hier an seiner Oberseite abgeflacht.
[0045] Wie dies insbesondere aus der Zusammenschau der Fig. 1,3, 4a, 4b und 5 ersichtlich ist, weisen die taschenförmigen Ausnehmungen 9, 10 jeweils einen einer Zapfenstirnseite 11, 12 zugewandten Bodenbereich 13, 14 auf, sodass die Zapfen 5, 6 das zweiten Holzrahmenteil 2 nicht auf der der Oberseite gegenüberliegenden Unterseite des zweiten Holzrahmenteils 2 durchgreifen und damit die Zapfen nicht von der der Oberseite 4 gegenüberliegenden Unterseite 15 des zweiten Holzrahmenteils aus sichtbar sind.
[0046] Wie dies weiter aus der Fig. 1 ersichtlich ist, ist die dem ersten Zapfen 5 zugeordnete erste Ausnehmung 9 so ausgebildet, dass diese an der Stirnseite 16 des zweiten Holzrahmenteils 2 in eine seitliche, stirnseitige Öffnung 17 mündet.
[0047] Wie dies der Fig. 1 zudem weiter entnommen werden kann, weist die zweite Ausnehmung 10 ferner eine dem Stützsteg 8 formgenau zugeordnete, nutförmige Stützstegausnehmung 19 auf, die sich ebenfalls bis zur Stirnseite 16 des zweiten Holzrahmenteils 2 erstreckt und dort in einer stirnseitigen Öffnung 18 mündet.
[0048] Werden nun die beiden Holzrahmenteile 1, 2 miteinander verbunden, wie dies schematisch in den Fig. 2 und 3 dargestellt ist, so greifen die beiden Zapfen 5, 6 in die entsprechend zugeordneten Ausnehmungen 9, 10 ein und werden dann so lange in diese Ausnehmungen formschlüssig und konturangepasst eingeschoben, bis die stirnseitige Anlagefläche 3 des ersten Holzrahmenteils 1 an der Oberseite 4 des zweiten Holzrahmenteils 2 zur Anlage kommt. Im Verlauf des Einschiebens der beiden Zapfen 5, 6 gelangt dann auch der zapfenseitige Stützsteg 8 in Eingriffsverbindung mit der Stützstegausnehmung 19, was in den Darstellungen der Fig. 2 und 3 aus Übersichtlichkeitsgründen nicht mit dargestellt ist.
[0049] Die Fig. 4b zeigt den fertig montierten Zustand, bei der sehr gut der Rasteingriff des Stützstegs 8 in der Stützstegausnehmung 19 und der Rasteingriff des ersten Zapfens 5 in der ersten Ausnehmung 9 ersichtlich ist.
[0050] Wie bereits erwähnt, ist die Stützstegvorsehung optional, sodass beim Weglassen eines derartigen Stützstegs 8 eine Verbindung erzielt wird, wie sie in der Fig. 4a gezeigt ist.
[0051] Wie dies den Fig. 4a und 4b weiter entnommen werden kann, können die beiden Holzrahmenteile 1, 2 ferner noch durch eine im Bereich zwischen den beiden Zapfen 5, 6 (quer zur Rahmenteilebene gesehen) liegende Schraubverbindung 20 miteinander verbunden beziehungsweise verpresst werden, um beispielsweise den nötigen Verleimdruck aufzubringen. Wie dies lediglich schematisch dargestellt ist, liegt eine derartige Schraubverbindung 20 mit Bezug zu deren Schraubenkopf 21 vorzugsweise oberflächenbündig in der Unterseite 15 des zweiten Holzrahmenteils 2 ein. Das dazugehörige rahmenteilseitige Schraubloch 25 ist beispielsweise in der Fig. 2 gezeigt.
[0052] In den Fig. 6 und 7 sind schließlich Holzrahmenteile 1, 2 einer zweiten erfindungsgemäßen Ausführungsform gezeigt, bei der die beiden Holzrahmenteile im Bereich eines Glasfalzes beziehungsweise entlang eines Glasfalzbereiches (quer zur Rahmenteilebene gesehen) jeweils eine in die Anlageflächen 3, 4 übergehende Gehrungsfläche 22, 23 aufweisen und somit dort auf Gehrung miteinander verbunden sind.
[0053] Im Unterschied zur Ausführungsform gemäß der Fig. 1 bis 5 geht hier der innere, erste Zapfen 5' nicht bis zur äußeren Randkante 7 der Rahmeneckverbindung durch (vergleiche 6/18
Ssterreidfcchis AT 13 714 U1 2014-07-15
Fig. 5), sondern ist dieser mit einem erhabenen, fußseitigen Stützsteg 8 versehen, dem eine entsprechende Stützstegausnehmung 19 am zweiten Holzrahmenteil 2 zugeordnet ist. Die Stützstegausnehmung 19 beziehungsweise der Stützsteg 8 erstreckt sich hier bis zur äußeren Randkante 7 der Rahmeneckverbindung, so dass durch den Zapfen in Verbindung mit dieser Stützstegausnehmung 19 beziehungsweise dem darin eingreifenden Stützsteg 8 eine gute Feuchtigkeitsbarriere und Luftdurchlässigkeitsbarriere ausgebildet wird.
[0054] Ansonsten entspricht auch der Aufbau der Rahmeneckverbindung dieser zweiten Ausführungsform derjenigen der in Verbindung mit den Fig. 1 bis 5 beschriebenen ersten Ausführungsform, das heißt, dass auch hier wenigstens eine Schraubverbindung 20 vorgesehen sein kann, um die beiden Holzrahmenteile 1,2 miteinander fest zu verpressen. 7/18
Claims (10)
- Merreöiise-ts pstesSäsnt AT13 714U1 2014-07-15 Ansprüche 1. Rahmeneckverbindung für Fenster und/oder Türen, mit einem ersten und einem zweiten Holzrahmenteil (1,2), die dergestalt winklig, insbesondere rechtwinklig, miteinander verbunden sind, dass diese in einer Draufsicht auf eine durch die beiden Holzrahmenteile (1,2) aufgespannten Rahmenteilebene angeordnet sind, wobei am ersten Holzrahmenteil (1) wenigstens zwei integral damit verbundene Zapfen (5,6) ausgebildet sind, die formschlüssig und/oder konturangepasst in das zweite Holzrahmenteil (2) eingreifen, und wobei das erste Holzrahmenteil (1) im montierten Zustand der Rahmeneckverbindung mit einer stirnseitigen Anlagefläche (3) in einer flächigen Anlageverbindung auf einer zugeordneten und eine zweite Anlagefläche ausbildenden Oberseite (4) des zweiten Holzrahmenteils (2) aufliegt, dadurch gekennzeichnet, dass ein erster Zapfen (5) und ein von dem ersten Zapfen (5), quer zur Rahmenteilebene beabstandeter zweiter Zapfen (6) des ersten Holzrahmenteils (1) jeweils in eine diesen Zapfen (5,6) zugeordnete, in die Oberseite (4) des zweiten Holzrahmenteils (2) eingebrach-te taschenförmige Ausnehmung (9,10) des zweiten Holzrahmenteils (2) eingreifen und darin aufgenommen sind, wobei die taschenförmigen Ausnehmungen (9,10) jeweils einen einer Zapfenstirnseite (11,12) zugewandten Bodenbereich (13,14) aufweisen und dementsprechend die Zapfen (5,6) das zweite Holzrahmenteil (2) nicht auf der der Oberseite (4) gegenüberliegenden Unterseite (15) des zweiten Holzrahmenteils (2) durchgreifen.
- 2. Rahmeneckverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens einer der Zapfen (5) eine längliche wandartige Form aufweist und sich, bezüglich einer Draufsicht auf die Rahmenteilebene, wenigstens über 50%, bevorzugt wenigstens über 70%, besonders bevorzugt wenigstens über 90 %, höchst bevorzugt im Wesentlichen über die gesamte Verbindungsbreite (V) der beiden Holzrahmenteile (1,2) erstreckt.
- 3. Rahmeneckverbindung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich der wandartig ausgebildete Zapfen (5) am ersten Holzrahmenteil (1) in dessen Längserstreckungsrichtung gesehen bis zu einer äußeren Randkante (7) der Rahmeneckverbindung erstreckt und dementsprechend das dort außenseitig bündig angeschlossene zweite Holzrahmenteil (2) im Bereich der diesem Zapfen (5) zugeordneten taschenförmigen Ausnehmung (9) eine seitliche, stirnseitige Öffnung (17) aufweist.
- 4. Rahmeneckverbindung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der wandartig ausgebildete Zapfen (5) an seiner freien Stirnseite abgerundet ist, insbesondere einen verrundeten Querschnitt aufweist.
- 5. Rahmeneckverbindung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens einer der Zapfen (5';6) fußseitig mit einem erhabenen, vorzugsweise einen rechteckförmigen Querschnitt aufweisenden Stützsteg (8) versehen und/oder ausgebildet ist, dem am zweiten Holzrahmenteil (2) eine Stützstegausnehmung (19) zugeordnet ist, in die der Stützsteg (8) formschlüssig und/oder konturangepasst eingreift, wobei bevorzugt vorgesehen ist, dass sich der Stützsteg (8), in der Draufsicht auf die Rahmenteilebene gesehen, über wenigstens einen Teilbereich der Verbindungsbreite (V) der beiden Holzrahmenteile (1,2) erstreckt, bevorzugt in Verbindung mit dem zugeordneten Zapfen (5'; 6) wenigstens über 50%, bevorzugt wenigstens über 70%, besonders bevorzugt wenigstens über 90 % der Verbindungsbreite (V) der beiden Holzrahmenteile (1; 2) erstreckt.
- 6. Rahmeneckverbindung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Zapfen (5',6) als umfangsseitig verrundeter Rundzapfen ausgebildet ist und/oder an seiner Oberseite abgeflacht ist. 8/18 ästerreidiiscises pitwtot AT13714U1 2014-07-15
- 7. Rahmeneckverbindung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass in Verbindung mit einem Fenster oder einer Tür, das oder die einen Innenraum von einer Außenumgebung abtrennt, ein mit Bezug zur Einbaulage äußerer, witterungsseitig und/oder oder ein innerer, innenraumseitig angeordneter Zapfen (5',6), als der fußseitig mit einem erhabenen Stützsteg (8) versehene und/oder ausgebildeter Zapfen ausgebildet ist, wobei bevorzugt vorgesehen ist, dass das Fenster oder die Tür ein Holz-Alu-Fenster bzw. eine Holz-Alu-Tür ist, höchst bevorzugt ein Holz-Alu-Fenster bzw. eine Holz-Alu-Tür ist, bei dem oder bei der eine außenseitige Aluminiumschale eine Glashaltefunktion ausübt und/oder keine Glasleiste vorgesehen ist.
- 8. Rahmeneckverbindung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in Verbindung mit einem Fenster oder einer Tür, das oder die einen Innenraum von einer Außenumgebung abtrennt, einer der Zapfen (5), vorzugsweise ein mit Bezug zur Einbaulage äußerer, witterungsseitig angeordneter Zapfen, als ein, eine längliche, wandartige Form aufweisender Zapfen nach einem der Ansprüche 2 bis 4 ausgebildet ist, und dass einer der Zapfen (6), vorzugsweise ein mit Bezug zur Einbaulage innerer, innenraumseitig angeordneter Zapfen, als ein fußseitig mit einem erhabenen Stützsteg (8) versehener und/oder ausgebildeter Zapfen nach Anspruch 5 oder 6 ausgebildet ist.
- 9. Rahmeneckverbindung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Holzrahmenteile (1,2) im Bereich des Glasfalzes und/oder entlang des Glasfalzbereiches (quer zur Rahmenteilebene gesehen) jeweils eine in die Anlagefläche übergehende Gehrungsfläche (22,23) aufweisen und dort auf Gehrung miteinander verbunden sind.
- 10. Rahmeneckverbindung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Holzrahmenteile (1,2) mittels wenigstens einer zusätzlichen Schraubverbindung (20) miteinander verbunden sind. Hierzu 9 Blatt Zeichnungen 9/18
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE102012000515.6A DE102012000515C5 (de) | 2012-01-13 | 2012-01-13 | Rahmeneckverbindung für Fenster und/oder Türen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT13714U1 true AT13714U1 (de) | 2014-07-15 |
Family
ID=48692991
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| ATGM50006/2013U AT13714U1 (de) | 2012-01-13 | 2013-01-11 | Rahmeneckverbindung für Fenster und/oder Türen |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT13714U1 (de) |
| CH (1) | CH705957B1 (de) |
| DE (1) | DE102012000515C5 (de) |
Families Citing this family (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| NZ595862A (en) * | 2010-10-20 | 2013-05-31 | Wombat Timbers Pty Ltd | A frame assembly for a doorway with two upright jambs having a slot to recieve a portion of the horizontal header jamb. |
| DE102012000515C5 (de) | 2012-01-13 | 2022-03-03 | Zuani Deutschland Gmbh | Rahmeneckverbindung für Fenster und/oder Türen |
| CN104389490A (zh) * | 2014-11-11 | 2015-03-04 | 蓝帜(南京)工具有限公司 | 一种木质门窗角部连接结构 |
| MX2020009908A (es) | 2018-03-29 | 2020-10-14 | Masonite Corp | Puertas de paneles y metodo relacionado. |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4031537A1 (de) * | 1990-10-05 | 1992-04-09 | Gunter Friederich | Rahmen fuer tueren |
| DE9411775U1 (de) * | 1994-07-21 | 1994-09-15 | HD Möbelzubehör Handelsgesellschaft mbH, 32107 Bad Salzuflen | Möbeltür |
| JP2002242548A (ja) * | 2001-02-22 | 2002-08-28 | Arborex:Kk | 木製の框ドア |
Family Cites Families (10)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH139456A (de) * | 1929-06-13 | 1930-04-30 | Schaub Fritz | Friesverbindung für Fensterladen und Türen. |
| DE7802622U1 (de) | 1978-01-30 | 1978-07-13 | Westag & Getalit Ag, 4840 Rheda | Kopfschraube fuer die eckverbindung von tuerzargen |
| IT1139843B (it) | 1981-11-25 | 1986-09-24 | S I G E Srl | Serramento esterno per finestre e porte finestre in legno con qualisiasi movimento di apertura |
| DE9310550U1 (de) * | 1993-07-15 | 1994-11-17 | Hirsch, Wilhelm, 72793 Pfullingen | Fensterflügelrahmen |
| DE4340245A1 (de) | 1993-11-26 | 1995-06-01 | Kneer Gmbh | Verfahren zum Herstellen einer Eckverbindung zwischen Holzrahmenschenkeln von Fenstern oder Türen |
| JPH09291769A (ja) * | 1996-04-26 | 1997-11-11 | Heian Corp | 木製建具のパネル支持構造 |
| DE19753396A1 (de) | 1997-12-02 | 1999-06-17 | Korn Tueren Emil Korn Und Sohn | Eckverbindung, insbesondere für Holzkonstruktionen |
| JP2000154684A (ja) * | 1998-11-18 | 2000-06-06 | Shigeru Ishiguro | 木製建具枠用框組み構造、およびその形成方法 |
| DE202010006003U1 (de) | 2010-04-23 | 2010-07-01 | Freundorfer, Franz | Eckverbindung für Fensterrahmen |
| DE102012000515C5 (de) | 2012-01-13 | 2022-03-03 | Zuani Deutschland Gmbh | Rahmeneckverbindung für Fenster und/oder Türen |
-
2012
- 2012-01-13 DE DE102012000515.6A patent/DE102012000515C5/de active Active
-
2013
- 2013-01-09 CH CH00167/13A patent/CH705957B1/de not_active IP Right Cessation
- 2013-01-11 AT ATGM50006/2013U patent/AT13714U1/de not_active IP Right Cessation
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4031537A1 (de) * | 1990-10-05 | 1992-04-09 | Gunter Friederich | Rahmen fuer tueren |
| DE9411775U1 (de) * | 1994-07-21 | 1994-09-15 | HD Möbelzubehör Handelsgesellschaft mbH, 32107 Bad Salzuflen | Möbeltür |
| JP2002242548A (ja) * | 2001-02-22 | 2002-08-28 | Arborex:Kk | 木製の框ドア |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH705957A2 (de) | 2013-07-15 |
| DE102012000515B4 (de) | 2015-11-12 |
| CH705957B1 (de) | 2017-08-15 |
| DE102012000515A1 (de) | 2013-07-18 |
| DE102012000515C5 (de) | 2022-03-03 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP1286015B1 (de) | Eckverbindung für Rahmenprofile von Holz- Metall-Fenstern oder -Türen | |
| DE102012000515B4 (de) | Rahmeneckverbindung für Fenster und/oder Türen | |
| DE102013223968B4 (de) | Verbindungsanordnung zum Befestigen eines Pfostens an einem Rahmenträger eines Fensters, einer Türe oder dgl. aus Kunststoff | |
| DE3517861A1 (de) | Blend- oder fluegelrahmen fuer fenster oder tueren | |
| DE202021106237U1 (de) | Verbindungsanordnung zum Verbinden eines Pfostens mit einem Rahmenprofil eines Fensters oder einer Türe aus Kunststoff | |
| DE19900957A1 (de) | Eckverbinder für Hohlprofilrahmen von Fenstern und Türen | |
| EP0459084B1 (de) | Bausatz für Fenster | |
| DE4041161C2 (de) | Verbindungsvorrichtung für eine Sprossenkonstruktion und Verfahren zur Herstellung einer Sprossenkonstruktion mit dieser Verbindungsvorrichtung | |
| EP4086417B1 (de) | Schiene für eine schiebetür und montageverfahren | |
| DE2202599C3 (de) | Eckumlenkung für Treibstangen an Dreh-Kipp-Fenstern oder -Türen | |
| EP1980702B1 (de) | Rahmenkonstruktion für Fenster und/oder Türen | |
| CH532185A (de) | Metalleinfassung für Fenster und Türen | |
| DE8612008U1 (de) | Verglasungsabdichtung für Flügel von Fenstern, Türen od. dgl. aus Holz | |
| DE10245171A1 (de) | Fenstereckverbindung | |
| DE102021129760A1 (de) | Verbindungsanordnung zum Verbinden eines Pfostens mit einem Rahmenprofil eines Fensters oder einer Türe aus Kunststoff | |
| DE29910478U1 (de) | Verbindungselement | |
| DE202016104015U1 (de) | Profilelement und Zentrierelement für einen Fenster- oder Türflügel | |
| DE202015101420U1 (de) | Eckmontagesatz | |
| DE2222484A1 (de) | Wohnwagenfenster | |
| DE4310284A1 (de) | Rahmen | |
| DE9321008U1 (de) | Rahmen, insbesondere Tür- oder Fensterzarge | |
| DE7145207U (de) | ||
| DE9203302U1 (de) | Flügelrahmen aus Holz für Fenster oder verglaste Türen | |
| DE8912544U1 (de) | Riegel für Schiebetüren von Möbeln | |
| DE2410794A1 (de) | Scharnier-anordnung an fenster, tueren o.dgl. aus holz |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| PC | Change of the owner |
Owner name: ZUANI DEUTSCHLAND GMBH, DE Effective date: 20200212 |
|
| MM01 | Lapse because of not paying annual fees |
Effective date: 20220131 |