[go: up one dir, main page]

AT13652U1 - Einfriedung - Google Patents

Einfriedung Download PDF

Info

Publication number
AT13652U1
AT13652U1 ATGM8092/2013U AT80922013U AT13652U1 AT 13652 U1 AT13652 U1 AT 13652U1 AT 80922013 U AT80922013 U AT 80922013U AT 13652 U1 AT13652 U1 AT 13652U1
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
piles
base elements
foundation
base
foundations
Prior art date
Application number
ATGM8092/2013U
Other languages
English (en)
Original Assignee
K & K Bautechnik Og
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by K & K Bautechnik Og filed Critical K & K Bautechnik Og
Priority to ATGM8092/2013U priority Critical patent/AT13652U1/de
Publication of AT13652U1 publication Critical patent/AT13652U1/de

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H17/00Fencing, e.g. fences, enclosures, corrals
    • E04H17/14Fences constructed of rigid elements, e.g. with additional wire fillings or with posts
    • E04H17/1404Fences constructed of rigid elements, e.g. with additional wire fillings or with posts using building blocks, e.g. from concrete or stone
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H17/00Fencing, e.g. fences, enclosures, corrals
    • E04H17/14Fences constructed of rigid elements, e.g. with additional wire fillings or with posts
    • E04H17/16Fences constructed of rigid elements, e.g. with additional wire fillings or with posts using prefabricated panel-like elements, e.g. wired frames

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Devices Affording Protection Of Roads Or Walls For Sound Insulation (AREA)

Abstract

Einfriedung mit einem, in einem Untergrund ( 6) vorgesehenenFundament (1), in dem senkrecht vom Untergrund (6) abstehendePfähle (2) verankert sind, sowie zwischen den Pfählen (2)angeordnete, horizontale Sockelelemente (3), bei demerfindungsgemäß vorgeschlagen wird, dass das Fundament (1)lediglich im Bereich der Pfähle (2) vorgesehen ist, und dieSockelelemente (3) trägerförmig ausgeführt und überKlebeverbindungen (4) an den Pfählen (2) befestigt sind. Dieerfindungsgemäße Einfriedung kann rasch und kostengünstighergestellt werden, da die Anfertigung von Punktfundamenten imVergleich zu Streifenfundamenten verlgeichsweise rasch undkostengünstig erfolgen kann. Die Sockelelemente (3) könnenvorgefertigt an die Baustelle geliefert und zwischen diebereits errichteten Pfähle (2) eingeklebt werden.

Description

österreichisches Patentamt AT13 652U1 2014-05-15
Beschreibung [0001] Die Erfindung betrifft eine Einfriedung mit einem, in einem Untergrund vorgesehenen Fundament, in dem senkrecht vom Untergrund abstehende Pfähle verankert sind, sowie zwischen den Pfählen angeordnete, horizontale Sockelelemente, gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.
[0002] Einfriedungen werden in herkömmlicher Weise mithilfe eines Streifenfundaments verwirklicht, das sich etwa 80cm in den Untergrund erstreckt, um Frostsicherheit des Fundaments zu gewährleisten. In weiterer Folge werden die senkrechten Pfähle errichtet, sowie die horizontalen Sockelelemente auf dem Streifenfundament aufgemauert. Zwischen den Pfählen und den Sockelelementen werden schließlich Einfriedungselemente angeordnet, die je nach Anwendungszweck unterschiedlich ausgeführt sind. So können die Einfriedungselemente etwa plattenförmig ausgeführt sein, wenn die Einfriedung auch als Sichtschutz dienen soll, oder zaunförmig, wenn die Herstellung eines Zaunes gewünscht ist.
[0003] Einfriedungen dieser Art verfügen jedoch über den Nachteil, dass die Erstellung des Streifenfundaments zeitaufwändig ist. Sobald es fertiggestellt ist, ist der Verlauf der Einfriedung auch vorgegeben und kann kaum mehr geändert werden. Auch nachträgliche Änderungen des Verlaufes der Einfriedung sind nur schwer möglich, da insbesondere das aufgemauerte Sockelelement abgerissen werden muss.
[0004] Es ist daher das Ziel der Erfindung eine Einfriedung bereit zu stellen, die diese Nachteile vermeidet und einerseits rasch und kostengünstig hergestellt werden kann, und nachträglich einfachere Verlaufsänderungen der Einfriedung ermöglicht.
[0005] Diese Ziele werden durch die Merkmale von Anspruch 1 erreicht. Anspruch 1 betrifft eine Einfriedung mit einem, in einem Untergrund vorgesehenen Fundament, in dem senkrecht vom Untergrund abstehende Pfähle verankert sind, sowie zwischen den Pfählen angeordnete, horizontale Sockelelemente, wobei erfindungsgemäß vorgeschlagen wird, dass das Fundament lediglich im Bereich der Pfähle vorgesehen ist, und die Sockelelemente trägerförmig ausgeführt und über Klebeverbindungen an den Pfählen befestigt sind. Im Gegensatz zum Stand der Technik sieht die erfindungsgemäße Einfriedung somit kein Streifenfundament, sondern so genannte Punktfundamente vor, also voneinander abgegrenzte Pfahlfundamente, die lediglich im Bereich der Pfähle angeordnet sind. Diese Pfahlfundamente verfügen über eine ausreichende Tiefe, um Frostsicherheit des Fundaments zu gewährleisten und dienen als Verankerung der Pfähle. Die Sockelelemente sind des Weiteren erfindungsgemäß trägerförmig ausgeführt und über Klebeverbindungen an den Pfählen befestigt. Die Vorteile einer Klebverbindung bestehen darin, dass eine gleichmäßige Spannungsverteilung und Kraftübertragung über die gesamte Klebfläche erreicht werden kann, die sowohl bei statischer als auch dynamischer Belastung wirksam ist. Der dynamische Belastungsfall stellt sich etwa dann ein, wenn Relativbewegungen zwischen den Pfählen und den Sockelelementen auftreten, womit insbesondere bei Punktfundamenten zu rechnen ist. Eine Klebeverbindung ist hierbei ausreichend elastisch, um trotz dieser Relativbewegungen eine gute Fügeverbindung sicher zu stellen.
[0006] Vorzugsweise verbleibt zwischen dem dichten Untergrund und dem Sockelelement ein Spalt, um Frostschäden des Sockelelements zu vermeiden. Der Freiraum zwischen dem Untergrund und Sockelelement kann freilich mit granulärem Material aufgefüllt werden, etwa Schotter oder Kies, um das Erscheinungsbild zu verbessern und ein gutes Ablaufen von Wasser im Bereich der Sockelelemente sicher zu stellen.
[0007] Im Vergleich zu herkömmlichen Einfriedungen bieten Punktfundamente höhere Flexibilität, da der Verlauf in einzelnen Abschnitten der Einfriedung während der Herstellung oder auch im Zuge späterer Änderungswünsche leicht abgeändert werden kann, ohne die übrigen Fundamente ändern zu müssen. Auch ein kosten- und zeitaufwändiger Abriss der Sockelelemente kann im Zuge späterer Änderungswünsche unterbleiben, da lediglich die trägerförmigen Sockelelemente entfernt werden müssen. 1 /4 österreichisches Patentamt AT 13 652 U1 2014-05-15 [0008] Des weiteren wurde festgestellt, dass die Klebkraft einer Klebeverbindung bei Scherbelastung höher ist, als bei Belastungen normal zur Klebefläche. Bei der gegebenen Geometrie der senkrechten Pfähle und der zwischen den Pfählen über Klebeverbindungen eingespannten, horizontalen Sockelelemente wird dieser Effekt ausgenutzt, indem gemäß einer bevorzugten Ausführungsform die Klebeverbindung über eine senkrecht zur Längsachse des trägerförmigen Sockelelementes angeordneten Klebefläche zu den angrenzenden Pfählen erfolgt. Bei den, zwischen Pfählen und Sockelelementen wirkenden Kräften handelt es sich im dynamischen Belastungsfall somit in der Regel um Scherkräfte.
[0009] Gemäß bevorzugter Ausführungsformen wird als Material für die Pfähle und Sockelelemente Naturstein, etwa Granit, verwendet. Da Sockelelemente aus Naturstein mitunter großes Gewicht aufweisen können wird vorgeschlagen, dass die Sockelelemente auf den Fundamenten jeweils angrenzender Pfähle ruhen. Vorzugsweise wird jedoch auch in diesem Fall zwischen dem Untergrund und dem Sockelelement ein Spalt verbleiben, indem das Fundament mit einer, geringfügig über den Untergrund ragenden Höhe ausgeführt wird.
[0010] Die Erfindung wird im Folgenden anhand der beiliegenden Fig. 1 näher erläutert, die einen Querschnitt eines Einfriedungsabschnittes bestehend aus zwei Pfählen und einem Sockelelement zeigt.
[0011] Insbesondere sind in der Fig. 1 die Fundamente 1 zu sehen, die als Punktfundamente lediglich im Bereich der Pfähle 2 ausgeführt sind. Jeweils zwischen zwei benachbarten Pfählen 2 ist ein trägerförmiges Sockelelement 3 angeordnet, das über Klebeverbindungen 4 an den angrenzenden Pfählen 2 befestigt ist. Die Klebeverbindungen 4 erfolgen dabei vorzugsweise über senkrecht zur Längsachse des trägerförmigen Sockelelementes 3 orientierten Klebeflächen zu den angrenzenden Pfählen 2. Wie des Weiteren der Fig. 1 entnommen werden kann, ruht das Sockelelement 3 auf den Fundamenten 1 der angrenzenden Pfähle 2, wobei zwischen dem Untergrund 6 und dem Sockelelement 3 ein Freiraum verbleibt, der mit Schotter oder Kies 5 aufgefüllt werden kann. Nicht in der Fig. 1 dargestellt sind die zwischen den Pfählen 2 und den Sockelelementen 3 angeordneten Einfriedungselemente, die je nach Anwendungszweck unterschiedlich ausgeführt sein können. So können die Einfriedungselemente zur Herstellung eines Sichtschutzes etwa plattenförmig ausgeführt sein, oder zaunförmig, wenn die Herstellung eines Zaunes gewünscht ist.
[0012] Die erfindungsgemäße Einfriedung kann rasch und kostengünstig hergestellt werden, da die Anfertigung von Punktfundamenten im Vergleich zu Streifenfundamenten verlgeichsweise rasch und kostengünstig erfolgen kann. Die Sockelelemente 3 können vorgefertigt an die Baustelle geliefert und zwischen die bereits errichteten Pfähle 2 eingeklebt werden. Abschnittsweise Änderungen des Verlaufes der Einfriedung sind im Zuge der Herstellung noch vergleichsweise einfach möglich, da lediglich ein neues Punktfundament anzufertigen ist, ohne die Punktfundamente in den unveränderten Abschnitten verändern zu müssen. Aber auch nach der Errichtung sind Änderungen oder Erneuerungen der Einfriedung erleichtert, da das betreffende Sockelelement 3 etwa entfernt und erneuert werden kann, oder neue Sockelelemente 3 zu einem neuen Pfahl 2 geführt werden können. 2/4

Claims (3)

  1. österreichisches Patentamt AT 13 652 Ul 2014-05-15 Ansprüche 1. Einfriedung mit einem, in einem Untergrund (6) vorgesehenen Fundament (1), in dem senkrecht vom Untergrund (6) abstehende Pfähle (2) verankert sind, sowie zwischen den Pfählen (2) angeordnete, horizontale Sockelelemente (3), dadurch gekennzeichnet, dass das Fundament (1) lediglich im Bereich der Pfähle (2) vorgesehen ist, und die Sockelelemente (3) trägerförmig ausgeführt und über Klebeverbindungen (4) an den Pfählen (2) befestigt sind.
  2. 2. Einfriedung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Klebeverbindung (4) über eine senkrecht zur Längsachse des trägerförmigen Sockelelementes (3) angeordneten Klebefläche zu den angrenzenden Pfählen (2) erfolgt.
  3. 3. Einfriedung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Sockelelemente (3) auf den Fundamenten (1) jeweils angrenzender Pfähle (2) ruhen. Hierzu 1 Blatt Zeichnungen 3/4
ATGM8092/2013U 2012-10-04 2012-10-04 Einfriedung AT13652U1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
ATGM8092/2013U AT13652U1 (de) 2012-10-04 2012-10-04 Einfriedung

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
ATGM8092/2013U AT13652U1 (de) 2012-10-04 2012-10-04 Einfriedung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT13652U1 true AT13652U1 (de) 2014-05-15

Family

ID=50686329

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
ATGM8092/2013U AT13652U1 (de) 2012-10-04 2012-10-04 Einfriedung

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT13652U1 (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6827336B2 (en) * 2001-11-28 2004-12-07 Byung-Sun Hwang Concrete fencing system
US20120066997A1 (en) * 2010-09-16 2012-03-22 Hodgson Robert S Modular inter-locking exterior wall system

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6827336B2 (en) * 2001-11-28 2004-12-07 Byung-Sun Hwang Concrete fencing system
US20120066997A1 (en) * 2010-09-16 2012-03-22 Hodgson Robert S Modular inter-locking exterior wall system

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE202009004208U1 (de) Profilelemente, vornehmlich für den Garten- und Landschaftsbau
DE202006003299U1 (de) Gitterwand-Vorrichtung zur Aufnahme von schüttfähigem Steingut
DE102008018382A1 (de) Verfahren zur Sicherung von Stützmauern
EP2956587A1 (de) Betonfertigbauteil zur erstellung einer schutzwand und verfahren zur herstellung
AT13652U1 (de) Einfriedung
AT395990B (de) Laermschutzwand
DE19631275C1 (de) Fangedamm
DE202007002425U1 (de) Endlos-Gabion-Wand
EP1254999B1 (de) Fertigteilbauelement mit Natursteinen
DE3029227A1 (de) Baukonstruktion fuer die errichtung von mehrfachgebaeuden und verfahren zur errichtung der baukonstruktion
DE102009043006B4 (de) Fußboden und Verfahren zur Herstellung oder Sanierung von Fußböden
DE202009011073U1 (de) Wandsäule für Steinkörbe
DE1801984B2 (de) Verfahren zur herstellung einer pfahlabstuetzung
AT519819B1 (de) Verfahren zur nachträglichen bodenverfestigung
DE202009014861U1 (de) Steinkorb
DE102014118543B4 (de) Abgrenzungsanordnung
CH711288A2 (de) Wasserdurchlässige Stützkonstruktion, insbesondere zur Böschungsstabilisierung sowie zur Terrassierung und Terraingestaltung.
CH539170A (de) Flexibler Schutzzaun zur Verhinderung der Entstehung von Schneelawinen und/oder zur Verhinderung von Steinschlag
DE102007061621B4 (de) Verfahren zur Erhöhung der Lagesicherheit von natürlich anstehenden oder geschütteten Bodenmassen durch Einführung von vegetativen Verfestigungselementen und Anordnung zur Durchführung des Verfahrens
DE3203980A1 (de) Unterfuehrungsbauwerk sowie verfahren zu seiner herstellung
DE202013011136U1 (de) Betonfertigbauteil zur Erstellung einer Schutzwand
DE1634589C3 (de) Pfahlrost aus Betonpfählen
DE102006009664A1 (de) Gitterwand-Vorrichtung zur Aufnahme von schüttfähigem Steingut
CH720069A2 (de) Verfahren zur Herstellung eines mit Mikropfählen in einem Baugrund verankerten Stützkörpers.
DE102017115733A1 (de) Verfahren zum Herstellen eines Beton-Fertigbauteils

Legal Events

Date Code Title Description
MK07 Expiry

Effective date: 20221031