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Die Erfindung bezieht sieh auf eine Vorrichtung zum Absaugen von Flüssigkeitsansammlungen aus oberflächlich und auch tiefliegenden Organen und Körperhöhlen. insbesondere aus solehen. die durch natürliche Zugänge erreichbar sind. Die Vorrichtung besteht aus zwei ineinander verschiebbaren Rohren. deren inneres gemäss der Erfindung ähnlich wie bei Kysto-Fretroskopen in verschiedenen Stellungen in das Aussenrohr eingeführt werden kann. Hiebei ist an dem ausserhalb des Körpers verbleibenden Endteil des Innenrohres und auf der gleichen Erzeugenden, auf der die Ansaugöffnung liegt, eine Anzeigevorrichtung angebracht, so dass die jeweilige Stellung dieser Öffnung stets ersehen werden kann.
Zum Absaugen wird die Vorrichtung, wie bekannt, an eine Saugluftquelle iiber Windkessel oder Stossfänger angeschlossen, die eine progressive regulierbare und ohne Stösse erfolgende Saugwirkung vom Arbeitsbeginn bis zum Ende gewährleisten.
Die Zeichnungen stellen den Erfindungsgegenstand an Hand mehrerer Ausführungsbeispiele dar.
Fig. 1 zeigt schematisch eine chirurgische Anlage mit mehreren Anschlüssen für die Absaugvorrichtungen. Die Fig. 2-4 zeigen in teilweiser Vorderansicht (mit weggeschnittenen Teilen) ein chirurgisches Werkzeug, wobei ein Organ dieses Werkzeuges in diesen Figuren in verschiedenen Arbeitsstellungen dargestellt ist. Die Fig. 5 und 6 zeigen in Vorderansicht (mit weggeschnittenen Teilen) und in teilweiser Seitenansicht ein chirurgisches Werkzeug gemäss einer Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes. Fig. 7 stellt in axialem Durchschnitt das Endstück des Werkzeuges nach Fig. 5 und 6 dar. wobei jedoch das auf diesen letztgenannten Figuren dargestellte Organ eine bestimmte Benutzungsstellung innehat.
Die Fig. 8 und 9 zeigen teilweise Ansichten eines Apparates, der in Verbindung mit dem auf Fig. 2-7 dargestellten chirurgischen Werkzeug im Sinne einer ersten Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes benutzt wird. Hiebei ist dieser Apparat in Fig. 8 zerlegt, in Fig. 9 jedoch zusammengesetzt dargestellt. Die Fig. 10 und 11 stellen in Vorder-bzw. Draufsicht einen Apparat mit dem gleichen Verwendungszweck wie der gemäss Fig. 8 und 9 dar, jedoch im Sinne einer zweiten Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes. Die Fig. 12 und 13 zeigen in Draufsicht bzw. Ansieht das Haupt-oder Aussenstück eines Katheters zum Gebrauche in den Harnleitern (Ureteren) des Menschen.
Die Fig. 14 und 15 zeigen einen inneren Teil des Instrumentes, welcher im vorhergehend beschriebenen Teil gleiten kann und in diesen beiden Figuren in zwei charakteristischen Verwendungsstellungen dargestellt erscheint. Die Fig. 16 und 17 stellen in Vorderansicht bzw. im Grundriss das äussere Endstück dieses inneren Teiles dar.
Die Vorrichtung gemäss der Erfindung eignet sich besonders für die Behandlung von Erkrankungen
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suchung von tiefliegenden Organen und für die Entnahme angesammelter Materie. welche tiefliegenden Abszessen und Tumorteilen entstammen.
Die Vorrichtung besteht im wesentlichen aus einem chirurgischen Instrument nach Art einer zum Ansaugen eingerichteten Sonde, die mit der erkrankten Stelle in Berührung gebracht wird, wobei der nötige Unterdruck durch irgendeine geeignete Einrichtung erzielt wird. z. B. durch einen elektrischen Ventilator oder eine Strahlpumpe 1 für Quecksilber oder Wasserbetrieb usw.. wie in Fig. 1 dargestellt.
Diese Pumpe ist durch eine Leitung 2, welche mit dem Hahn 21 ausgestattet ist, und nach Anschluss eines Manometers 3 an eine Leitung. 5 mit Einschaltung des Hahnes 51 angeschlossen, wobei sich noch eine Flasche 4 von verhältnismässig grossem Fassungsra, um vor dem Übergang der Leitung- ? in der
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Leitung 5 befindet. Diese Flasche 4 ist so bemessen, dass sich die Sangwirkung der Pumpe 1 in der Lietung nicht stossweise geltend macht, sondern einer Ungleichformigkeitsdämpfung vermöge der Windkesselwirkung durch 4 unterliegt. Der Luftfassungsraum der Flasche 4 kann je nach der Länge der Leitung J geändert werden, was sich am einfachsten durch Zufüllen von mehr oder weniger Wasser nach 4 erzielen lässt.
Die Leitung 5 ist direkt durch ein Rohr 6 mit einem Hahn 7 an das zur Behandlung der kranken Stelle bestimmte Instrument angeschlossen, wie dies in ! dargestellt erscheint, wo die Behandlung, z. B. im Falle von Schröpfungen, ohne besondere Vorsichtsmassnahmen vorgenommen werden kann.
Die Verbindung der Leitungen untereinander wird hiebei dicht und rasch mittels eines Universalverbindung- !- Stückes 6 s hergestellt, welches auch zum Anschluss aller im nachstehenden geschilderten Anschlussapparate
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Operationen oder Untersuchungen inmitten tiefliegender Organe angeschlossen werden, wobei der sinngemäss mit General-oder Primärwindkessel benannten Flasche 4 analoge Flaschen 8 jedoch von kleinerem Volumen, vorgeschaltet werden, welche letzteren zur weiteren Milderung der Luftstromschwankungen dienen. Jede solche Flasche 8 bildet den Abschluss einer solchen Leitung 6 in jeder Anschlussform E. C. D (Fig. 1).
Das freie Ende jedes Rohres 6 ist dem betreffenden Falle entsprechend durch sein rniversalstück 6a mit der Dämpfungsflasche 8 verbunden und durch einen Schlauch 10, der mit einem biegsamen Schlauch 101 kommuniziert, darüber hinaus fortgesetzt. Das andere Ende des Schlauches 101 ist mit dem Instrument 9 verbunden. Die Verbindung zwischen den biegsamen Schläuchen 10 und 101 erscheint direkt, oder wie im Falle D über eine kleine Flasche 12 vollzogen, welche stromauf- und abwärts mit je
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und 24 auf, welche bei etwaiger Krümmung des Instrumentes in der Ebene dieser Krümmung verlaufen.
Der Kanal 23 ist der gewöhnliche Sondenkanal und steht als solcher mit der Saugquelle über die Aut- nehmerflasche 12 durch den Schlauch 10 (Fig. 1) in Verbindung (s. auch Fig. 10 und 11). Der Kanal 24. von wesentlich geringerem Durchmesser als Kanal 2. 3 dient entweder als Gleitbahn für eine auf Fig. 2 und 4 dargestellte dünne ,,Explorator" genannte Sonde 25 mit einem am aktiven Ende zumeist seitwärts vorgesehenen Saugmund 26, welche Sonde 25 an ihrem andern Ende konisch zugespitzt ist, um sie mit der bereits beschriebenen Saugluftquelle verbinden zu können, wobei (s. Fig.
8,9 und 11) eine Sammler-
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Sonde 25 kann in den Kanal 24 so tief eingeführt werden, dass ihr wirksames Endstück die korrespondierende Öffnung des genannten Kanales abschliesst. Verschiebt man nun die Sonde 25 im Ka. na. 1 24
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auf eine Mittelstellung der Mundöffnung hinweist.
Der Kanäle kajm aber auch als Gleitbahn für einen vollen, biegsamen Stift 30 (s. Fig.5.6 und 7) dienen, dessen Querschnittsfläche beträchtlich geringer als jene des Kanales 24 und dessen wirksames Ende abgestumpft und abgerundet ist. Das andere Ende des Stiftes. 30 trägt ein Zeigerplättehen'2. welches sowohl zum Anfassen wie auch zur Stellungscharakterisierung des einmal in den Kanal 24 ein- geschobenen Stiftes 30 dient. Ist diese Einschiebung gänzlich vollzogen, dann wird die Endöffnung des Kanales 24 vollständig durch das abgerundete Ende des Stiftes 30 verschlossen. von welcher Sachlage man sich durch Betrachtung der Stellung des Zeigerplättchens 281 überzengen kann.
Schliesst man die Öffnung des Kanales 24 ganz durch den Stift 30 ab, dann kann man die Sonde 9 als gewöhnliche Operationssonde mit bloss einer Arbeitsöffnung benutzen.
Ausserdem wird in zirka 2 mm Tiefe unter der Arbeitsöffnung des Kanales 24 beginnend. einr zirka 10 mm lange Durehmesserverbreiterung dieses Kanales vorgesehen, welche bei einer Zurück- ziehung des Stiftes um mindestens 3mm ins Kanalinnere einen hinreichenden Spielraum für den unbe- hinderten Eintritt der Aussenluft in die zu untersuchende Körperhöhle zwischen dem Stift 30 und der Innenwand des Kanales 24 freilässt. Hiedurch kann die Luft in unmittelbarer Nähe der Arbeitsöffnung des Kanales 23 austrenten, was ein kontinuierliches Arbeiten der Sonde 9, ohne dass man diese aus der
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aus der Körperhöhle gestatten.
Der Anschluss irgendeines der in den Fig. 2-7 dargestellten Instrumente an die gemeinsame Saugluftquelle kann in irgendeiner Art erfolgen.
Es wird nach Fig. 8 und 9 das Anschlussstück (Fig. 1) durch ein Stück mit Ring 16 ersetzt, in welchem zwei Leitungen-32 und. 3-3 vorgesehen sind. Die erste derselben w führt zum Kanal 23 und die zweite 33 zu dem in der kleinen Sonde 25 angeordneten Kanal. Die beiden Leitungen 82 und 88 führen mit ihren beiden andern Enden in einen ebenfalls im genannten anschlussstück 141 vorgesehenen gemeinsamen Hohlraum 34. in welchen ein konischer Teil des Rohres 10 (Fig. 1) eingesteckt werden kann. Im Stück 14 ist auch ein Ab-iperrhahn-3J angeordnet, der die Verbindung der Saugquelle mit der Leitung 32 oder aber mit der Leitung 33 ermöglicht, aber auch jede Kommunikation unterbinden kann.
Die Aufnehmerflasche j für die Sonde 9 hat eine Abzweigung zum Rohr 10 (Fig. 1) und eine
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nach der Leitung 33 gabelt.
Man kann sich aber auch, wie Fig. 10 und 11 zeigen, eines pistolenähnlichen Apparates bedienen, wobei die Sonden 9 und. M die Stelle des Pistolenlaufes einnehmen. (Die Sonden können hiebei kon- zentrisch oder nebeneinander angeordnet werden.) Die Sonden kommunizieren im Wege der Leitungen, 39 und. 32 mit den Aufnehmerflaschen 27 und 12, welche den Pistolenkolben repräsentieren und ihrerseits mit einem gemeinsamen Raum kommunizieren, in welche das Endstück des Rohres 10, welches die Saugluft zuleitet, mündet. Ein n Hahn gestattet entweder die Saugquelle mit der Sonde 25 oder aber mit der Sonde 9 zu verbinden und schliesslich auch noch eine völlige Kommunjkationterbindung.
Die Flaschen ? 2 und 27 stutzen sich gegen eine Grundplatte : 36 ab. welche ihrerseits an einer in der Mittelebene des Apparates und zwischen den Flaschen 27 und-/2 liegenden Platte 37 befestigt ist. Hiebei wird die Flasche mit dem kleineren Inhalt von der Flasche 27 überragt, was im Interesse des leichteren Anfassens des Kolbens liegt, der vom Handballen umschlossen wird. Die Pistole wird mit der Hand an der den Flaschen entsprechenden Stelle gefasst. der Daumen durch die im Blech-37 vorgesehene Öffnung 161 durchgesteckt und der Zeigefinger auf einen Fortsatz 17 am Pistolenlauf abgestÜtzt.
Die in den Fig. 2-11 dargestellten Apparate sind auch für die Untersuchung und Behandlung der tiefliegenden Genitalkanäle des weiblichen Körpers (von der Cervikalhöhlung bis zum Uterusboden hin) verwendbar. Zuerst führt man das Ende des in Fig. 5 dargestellten Apparates langsam fortschreitend
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Sekretionen abzusaugen. Zur Bewirkung des Austrittes der abzuleitenden Massen bedient man sich des für kontinuierliche Funktion eingerichteten Apparates, also desjenigen, der mit dem Stift : 10 wr- sehen ist, dessen Spitze abgerundet ist und durch Einstellung des daran fixierten Zeigerplättchens 281 zurückgezogen wird, wodurch der Übertritt der vom Kanal 24 kommenden Luft in den Saugkanal 2 : 3 ermöglicht erscheint. Die Saugquelle wird hiebei an das freie Ende der Sonde 9 angeschlossen.
Um die Uterusdrainage fortzusetzen, fährt man mit dem wirksamen Ende 2. 3 der Sonde des Apparates entlang der ganzen Cervikalhohle und nachher entlang ihrer ganzen Innenwandung und schreitet so progressiv bis zum Uterusgrund fort. Der Schnabel der Sonde berührt den Grund und der Apparat bleibt stehen, nachdem die im Uterus sich angesammelten schädlichen Absonderungen entfernt worden sind. Man zieht nun den Stift 3C aus seinem Kanal 24 heraus, ersetzt ihn durch eine kleine Sonde 2J und erhält so einen Apparat. der dem auf den Fig. 2 und 4 dargestellten analog ist.
Man orientiert nun das wirksame Ende der Sonde gegen den betreffenden Uterusteil, z. B. nach rechts, um es soleherart in Berührung mit der korrespondierenden Eierstockhöhle zu bringen. In diesem Augenblick wird die kleine Sonde 2-5 vorgestossen, tritt aus der Öffnung 24 aus und wird gegen den Grund jener Tubenpartie vorgeschoben, in welcher sie beim Aufliegen einmündet.
Tritt dieser Kontakt ein. dann erzeugt man in dieser kleinen Sonde allein Unterdruck. um so gesondert die lokalen Absonderungen aus der betreffenden Trompete abzusaugen. Schliesslich erfolgt, wenn die Trompete frei ist. die untersuchende Wirkung beim betreffenden Ovarium selbst, je nach der Raschheit, der Art und Intensität der durch diesen Eingriff hervorgerufenen, entsprechenden Empfindlichkeit.
Handelt es sich um eine Abzapfung zwecks Analyse, dann kann man. bis sich in der Flasche 27 eine hinreichende Probeextraktmenge angesammelt hat, die gleiche Prozedur bei der andern Trompete vornehmen, wobei darauf zu achten ist, dass vorerst die beschmutzte kleine Sonde 25 zurückgezogen. überdies darauf der wirksame Endteil des Apparates der linken Trompete zugewendet und endlich eine neue, ungebrauchte Sonde 25 bis zur Berührung mit der korrespondierenden Tubenhöhlung eingeführt werden muss. Die Sonde wird mit ihrem ändern Ende an eine frische Sammlerflasche 27 angeschlossen.
Die Fig. 12-1Ï betreffen ein Instrument, welches auf dem gleichen Allgemeinprinzip beruht und gestattet, sich über die beschriebenen bzw. sich vollziehenden Prozesse zu orientieren. Diese Figuren lassen überdies die Adaptierung dieses Instrumentes zur Untersuchung und Behandlung anderer Organe
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des Mannes und für die Prostata bestimmt sind. Dieses Instrument beinhaltet einen zylindrischeM. bei 39 an einem Ende abgebogenen Hohlstift. 38, an dessen geradlinigem Teil, gleich neben dem abgebogenen Ende, vier Längsrillen 40 gleichmässig über den Stiftumfang verteilt sind. Die Länge dieser Rillen entspricht jener des rückwärtigen Ureters.
An dem mit dem Griffring 16 ausgestatteten Ende des Stiftes 38 - der Ring liegt in der gleichen Ebene, jedoch an der entgegengesetzten Seite wie der weggebogene Teil-ist mit geringer Reibung.
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geschoben. Dieses Lineal hat gemäss Fig. 14-17 viereckigen Querschnitt, ist an jenem Ende, mit dem es in den Stift 38 eingeführt wird. durch einen Boden abgeschlossen und trägt an einer Seitenfläche neben jenem erwähnten Boden eine Öffnung 42. Das Lineal trägt von seinem dem Boden entgegengesetzten Ende an eine Zentimeterteilung, welche eigentlich bei einem Rohrstück 4, ?', das über das genannte Ende
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sieht es mit einer Art 11anövrierplättchen 44. an welchem irgendein Zeichen, z.
B. ein in der Ebene des Lineals, die durch die Öffnung 42 hindurchgeht, und an derselben Seite wie dieses liegende Loch J5 angeordnet ist. Dieses Plättehen kann symmetrisch zu einem andern Plättchen 46 liegen. welch letzteres zur Erleichterung der Linealverschiebung dient und mit Kennziffern für die Dimensionen des betreffenden
Katheters versehen werden kann. Das Lineal ist so lang, dass seine Arbeitsöffnung 42 an jede Stelle innerhalb der Endpunkte der Schlitze 40 gelangen kann und dass der Abstard zwischen der erwähnten Öffnung und den dem krummen Ende 39 zugewendeten Enden der Schlitze 40 auf der Einteilung des Lineals abgelesen werden kann und hiebei mit dem Abstande zwischen dem Skalenursprung auf 41 und der Eintrittstelle von 41 in 38 übereinstimmt.
In den Hohjstift o8 wird das Lineal 41 vorerst so orientiert eingeführt, dass es, wenn es einmal eingeschoben ist, sein Loch 42 irgendeinem von den vier Schlitzen 40 zuwendet. Will man das Loch 42 einem andern Schlitz 40 gegenüberstellen, dann genügt es, das Lineal herauszuziehen, dasselbe in die entsprechende Stellung zu drehen und wieder in den Hohlstift 39 einzusehieben.
Ist das Instrument nun so eingestellt, dass der Hohlstift 38 an der Operationsstelle liegt und das Lineal 41 in den Stift 38 eingeschoben ist, dann kann der Operateur nach Anschluss der Saugluftquelle an das Lineal 41 die Saugkraft auf jenes ganze Gebiet der Prostata einwirken lassen, welches dem betreffenden Schlitz 40 ausgesetzt erscheint. Hiebei wird das Lineal 4. 2 so tief eingesehoben. dass die Öffnung 42 zwischen die Enden der Schlitze 40 zu liegen kommt. Er kann die Öffnung 42 auch an eine ihn besonders interessierende Stelle der Prostata heranbringen. Hiezu schiebt er das Lineal 41 in ihm bekanntem und im vorheinein in Zentimeter festgelegte Masse ein und gibt dem Plättehen 44 die gewünschte Neigung in bezug auf den geöffneten, der betreffenden Zone zugewendeten Schlitz 40.
PATENT-ANSPRÜCHE :
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und Körperhöhlen. die aus zwei ineinander verschiebbaren Rohren besteht, von denen das innere als Sonde ausgebildet und mit einer seitlichen Ansaugöffnung ausgestattet ist, dadurch gekennzeichnet. dass das Innenrohr, ähnlich wie bei Kysto-Uretroskopen in verschiedenen Stellungen in das Aussenrollr eingeführt werden kann, wobei eine Anzeigevorrichtung an dem ausserhalb des Körpers verbleibenden Endteil des Innenrohres und auf der gleichen Erzeugenden, auf der die Ansaugöffnung liegt, angebracht ist, so dass die jeweilige Stellung dieser Öffnung stets ersehen werden kann.