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AT12649U1 - Sitzmöbel - Google Patents

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Publication number
AT12649U1
AT12649U1 ATGM170/2012U AT1702012U AT12649U1 AT 12649 U1 AT12649 U1 AT 12649U1 AT 1702012 U AT1702012 U AT 1702012U AT 12649 U1 AT12649 U1 AT 12649U1
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
module
seat
modules
square
arm
Prior art date
Application number
ATGM170/2012U
Other languages
English (en)
Original Assignee
Dobra Felician Marius
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dobra Felician Marius filed Critical Dobra Felician Marius
Publication of AT12649U1 publication Critical patent/AT12649U1/de

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C13/00Convertible chairs, stools or benches
    • A47C13/005Modular seating

Landscapes

  • Special Chairs (AREA)
  • Chair Legs, Seat Parts, And Backrests (AREA)

Abstract

Modular aufgebautes Sitzmöbel. Mit zumindest drei miteinander lösbar verbindbaren Modulen:Einem Rückenmodul (B) einem Armmodul (A) einem Sitzmodul (C), dadurch gekennzeichnet, dass Arm- und Rückenmodul am Unterrund aufstehen, dass das Sitzmodul eine quadratische Sitzfläche und eine Stützfläche aufweist, die nur im Bereich einer der Seiten des Quadrates am Untergrund aufsteht und im Bereich der anderen drei Seiten des Quadrates mit zumindest einem Rückmodul (B) und einem Seitenmodul (A) und/oder einem weiteren Sitzmodul (C) verbunden ist.

Description

österreichisches Patentamt AT12 649U1 2012-09-15
Beschreibung
SITZMÖBEL
[0001] Die Neuerung betrifft ein modulares Sitzmöbel, entsprechend dem Oberbegriff des Anspruches 1.
[0002] Die Bezeichnung modulares Sitzmöbel oder auch modulares Möbel bezeichnet Möbel, die aus Einzelteilen, den sogenannten Modulen, zusammengebaut sind, wobei die Module es erlauben sollen, eine Vielzahl verschieden ausgebildeter Möbel bei einer möglichst geringen Anzahl unterschiedlicher Module herzustellen. In einem weitergehenden Sinn wird auch verlangt, dass es ohne großen Aufwand möglich sein soll, ein einmal hergestelltes Möbel wieder in seine Module zu zerlegen und diese erneut in anderer Form zu einem anderen Möbel zusammen zu bauen.
[0003] Bei Sitzmöbeln ist es beispielsweise bekannt, einen Hocker als ein Modul zu verwenden und ein weiteres Modul als Rückenteil, gegebenenfalls auch als Seitenwange. Durch Aneinanderschrauben mehrerer Hocker erhält man eine Bank, gegebenenfalls auch eine Eckbank, und durch passende Anbringung der Rückenmodule die jeweilige Rückenlehne. Wenn seitliche Armstützen verlangt werden, wird dort ebenfalls eine Rückenlehne angebracht, was aufgrund ihrer Höhe aber keine angenehme Verwendung als Armrast erlaubt.
[0004] Ein anderes modulares Möbel weist flächige Rückenteile und gleich hohe, flächige Seitenteile auf, die mit niedrigen, vertikalen Zwischenteilen und Frontteilen zu Bänken kombiniert werden können, worauf quadratische Abdeckungen eingelegt werden und darauf Sitzpolster gelegt und Rückenpolster gestellt werden. Ein solches System ist ohne die Polster nicht zu verwenden und geht wegen der Kleinteiligkeit der einzelnen Module schon fast in den klassischen Möbelbau über.
[0005] Die Neuerung hat den Zweck, ein einfaches und sowohl Rückenlehnen als auch Armlehnen zur Verfügung stellendes modulares System aufzuzeigen, bei dem dennoch insgesamt Material, damit Gewicht und Kosten, gespart wird.
[0006] Die Neuerung erreicht dieses Ziel durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs angegebenen Merkmale, mit anderen Worten es sind drei verschiedene Module vorgesehen, ein Rückenmodul, der bis zum Boden reicht und der seiner Höhe nach eine Rückenlehne bildet, ein Seitenmodul, der bis zum Boden reicht und dessen Höhe eine bequeme Benutzung als Armlehne erlaubt, und einen Sitzmodul mit quadratischer Sitzfläche und einer flächigen, tragenden, vertikalen Frontfläche, die bis zum Boden reicht.
[0007] Dies bedeutet, dass die Befestigung der Rückenseite der Sitzfläche in passender Höhe am Rückenmodul erfolgt, und dass die Armmodule, die ebenfalls bis zum Boden reichen, auch in passender Höhe mit der Seite der Sitzfläche verbunden werden. Diese Verbindungen können bevorzugt aus Winkeln und Schrauben bestehen, andere Verbindungen wie Steckvorrichtungen etc. sind selbstverständlich möglich.
[0008] Durch den Verzicht darauf, die Sitzfläche, so wie im eingangs genannten Beispiel aus dem Stand der Technik, selbsttragend und stabil auszubilden und dies den jedenfalls vorzusehenden Rückenmodulen und am seitlichen Ende eines Möbels den Amimodulen vorzubehalten, können pro Sitzfläche drei vertikale Seitenteile gespart werden.
[0009] In der Beschreibung, im Schutzanspruch und in den Zeichnungen werden die in der unten aufgeführten Liste der Bezugzeichen verwendeten Begriffe und zugeordneten Bezugzeichen verwendet. In den Zeichnungen bedeutet: [0010] die Fig. 1 die drei Module in jeweils zwei schematischen perspektivischen Ansichten; [0011] die Fig. 2 einen Fauteuil, in einer explosionsartigen Darstellung; [0012] die Fig. 3 auf gleiche Weise einen Zweierfauteuil; 1 /6 österreichisches Patentamt AT 12 649 Ul 2012-09-15 [0013] die Fig. 4 dito einen Dreierfauteuil, und [0014] die Fig. 5 ein Ecksofa.
[0015] Die Fig. 1 zeigt die drei Module, aus denen das modulare Sitzmöbel aufgebaut ist, nämlich ein Armmodul A, ein Rückenmodul B, diese Flächen stehen jeweils am Untergrund auf, und weisen unterschiedliche Höhe auf, die Höhe des Moduls A entspricht der Höhe einer Armlehne eine Fauteuils, die Höhe der Rückenlehne kann in weiten Grenzen variieren, ist aber jedenfalls als Rückenlehne höher als die Höhe der Armlehne des Armmoduls A; im dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Rückenlehne in ihrem oberen Bereich leicht nach hinten gebogen, dies ist selbstverständlich nicht notwendig.
[0016] Der Sitzmodul C ist in der gesamten Zeichnung zur Vermeidung von Überfrachtungen auf seinen wesentlichen Aufbau, den L-förmigen Querschnitt, beschränkt dargestellt, in Realität weist er selbstverständlich eine entsprechende Dicke oder Stärke auf, doch soll die Zeichnung betonen, dass der Sitzmodul neben der eigentlichen Sitzfläche nur eine im Wesentliche vertikal verlaufende, bis zum Boden reichende Frontfläche aufweist, drei der vier Seiten der quadratisch ausgebildeten Sitzfläche weisen keine Stützorgane auf.
[0017] Die Fig. 2 bis 5 zeigen, wie der Zusammenbau erfolgt, es wird der Sitzmodul C in passender Höhe mit seiner der Stützfläche abgewandten Kante mit dem Rückenmodul B in passender Höhe verbunden, die diesbezüglichen Elemente, beispielsweise ein Profil oder vorspringende Nasen, am Rückenmodul und passende Gegenelemente am Sitzmodul sind dem Möbelbauer gut bekannt und müssen an dieser Stelle nicht näher erläutert werden.
[0018] Aus dem Vergleich der Fig. 2 und 3 ist ersichtlich, dass die Verbindungselemente auch jeweils eine Verbindung der seitlichen Ränder der Sitzmodule C untereinander zulassen und nicht nur eine Verbindung mit den Armmodulen A, auch dies ist an sich auf dem Gebiet des Möbelbaus bekannt und bedarf keiner näheren Erläuterung.
[0019] Bei der Ausbildung eines Ecksofas gemäß Fig. 5 wird ein Rückenmodul B auch gegenüber den jeweiligen Armmodulen A im Eck angebracht, es sind die Verbindungselemente des Sitzmoduls C im Randbereich auch dazu passend ausgebildet.
[0020] Die Sitzmodule C können aus den unterschiedlichsten Materialen aufgebaut sein, so-dass sie sowohl für die Benutzung im Freien als auch in geschlossenen Räumen geeignet sein können. Der vertikale Stützbereich des Sitzmoduls C weist entsprechende Festigkeit auf und kann anders ausgebildet sein als die Sitzfläche selbst, Gleiches gilt für den Armmodul A und den Rückenmodul B. Auch diese können, speziell auf ihrer Aufstandsfläche, mit Gleitelementen, Rollen, Scheuerleisten und dergleichen mehr versehen sein, einerseits um selbst im rauen Einsatz besonders im Freien, geschützt zu sein, andererseits um den Untergrund, insbesondere in geschlossenen Räumen, zu schonen.
[0021] Es ist sowohl möglich, die auftretenden mechanischen Kräfte flächig aufzunehmen, oder auch die einzelnen Module als Rahmen auszubilden, die, beispielsweise durch ein Geflecht oder einen gespannten textilen Stoff oder Ähnliches, einen geschlossenen Eindruck bekommen und insbesondere die Sitzfunktion und die Lehnenfunktion zu erfüllen vermögen. Dabei ist den verwendeten Materialen keine Grenze gesetzt, in Kenntnis der Neuerung sind die Materialen und ihre Verarbeitung für den Fachmann auf dem Gebiet des Möbeibaus leicht auszuwählen und zu bestimmen.
[0022] Es ist nicht notwendig, dass die einzelnen Module in der dargestellten Form am Untergrund aufstehen, so kann auch die Stützfläche des Sitzmoduls so ausgebildet sein, wie es beim Armmodul angedeutet ist, sie kann aber auch die Form zweier Beine annehmen, das Gleiche gilt auch für den Rückenmodul.
[0023] Wesentlich ist, dass das Sitzelement eine quadratische Sitzfläche aufweist und nur im Bereich einer der Seiten des Quadrates mit einer als Stützfläche bezeichneten dauerhaft mit ihm verbundenen Abstützung am Untergrund steht, und dass es im Bereich der anderen drei Seiten mit Rückenmodul, und/oder Seitenmodul und/oder Sitzmodul lösbar verbunden ist. 2/6

Claims (1)

  1. österreichisches Patentamt AT 12 649 Ul 2012-09-15 Ansprüche 1. Modular aufgebautes Sitzmöbel, mit zumindest drei miteinander lösbar verbindbaren Modulen: einem Rückenmodul (B), einem Armmodul (A) und einem Sitzmodul (C), dadurch gekennzeichnet, dass Arm- und Rückenmodul am Untergrund aufstehen, dass der Sitzmodul eine quadratische Sitzfläche und eine Stützfläche aufweist, die nur im Bereich einer der Seiten des Quadrats am Untergrund aufsteht, und im Bereich der anderen drei Seiten des Quadrats mit zumindest einem Rückenmodul (B) und einem Seitenmodul (A) und/oder einem weiteren Sitzmodul (C) verbunden ist. Hierzu 3 Blatt Zeichnungen 3/6
ATGM170/2012U 2012-04-13 2012-04-20 Sitzmöbel AT12649U1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE202012101373U DE202012101373U1 (de) 2012-04-13 2012-04-13 Sitzmöbel

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT12649U1 true AT12649U1 (de) 2012-09-15

Family

ID=46511818

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
ATGM170/2012U AT12649U1 (de) 2012-04-13 2012-04-20 Sitzmöbel

Country Status (6)

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AT (1) AT12649U1 (de)
CH (1) CH706360B1 (de)
DE (1) DE202012101373U1 (de)
HU (1) HU4435U (de)
NL (1) NL2010601C2 (de)
RO (1) RO201300014U1 (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
ITMI20121684A1 (it) * 2012-10-09 2014-04-10 Ipae Progarden S P A Metodo per realizzare in modo semplice e standardizzato articoli per l'arredamento come poltrone e divani ed articoli cosi' ottenuti

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US5890767A (en) * 1997-10-14 1999-04-06 Chang; Yuan-Feng Modular sofa

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CH706360B1 (de) 2016-03-15
HU4435U (en) 2014-10-28
NL2010601C2 (nl) 2013-10-16
RO201300014U1 (ro) 2014-01-30
CH706360A2 (de) 2013-10-15

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