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AT111249B - Verfahren zur Darstellung von komplexen Antimonverbindungen. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von komplexen Antimonverbindungen.

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AT111249B
AT111249B AT111249DA AT111249B AT 111249 B AT111249 B AT 111249B AT 111249D A AT111249D A AT 111249DA AT 111249 B AT111249 B AT 111249B
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AT
Austria
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antimony
acid
thioglycolic acid
preparation
water
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English (en)
Original Assignee
Ig Farbenindustrie Ag
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  • Inorganic Compounds Of Heavy Metals (AREA)

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  Verfahren zur Darstellung von komplexen   Antimonverbindungen.   



   Behandelt man Antimonpentoxyd oder Antimonpentachlorid mit Lösungen von   Thioglykol-   säure, neutralisiert die entstandene Lösung mit Alkalien oder Erdalkalien und dampft ein, so erhält man in Wasser leicht lösliche Salze einer Säure, die nach der Analyse die Zusammensetzung Sb (S. CH2.   COON) 5   hat. Säuert man die Lösung der Salze vorsichtig an, so erhält man jedoch nicht die entsprechende freie   Antimonpentathioglykolsäure,   sondern es entsteht eine neue Säure unter Abspaltung von Thioglykolsäure, die aus Wasser umkristallisiert werden kann und rund 40 % Antimon enthält, während die entsprechend Antimonpentathioglykolsäure 20'8 % enthalten müsste. Dieselbe Säure entsteht auch, wenn man das Einwirkungsprodukt von Antimonpentoxyd auf Thioglykolsäure direkt eindampft und kristallisieren lässt.

   Auch diese Säure bildet z. B. mit Alkalien und Erdalkalien wasserlösliche Salze, die jedoch naturgemäss von den oben beschriebenen ihrer Zusammensetzung nach verschieden sind. Man erhält also zwei Reihen von Salzen, je nachdem man das Einwirkungsprodukt von Antimonpentoxyd bzw. Antimonpentachlorid auf Thioglykolsäure vor oder nach der Isolierung neutralisiert. Es war überraschend, dass überhaupt das stark saure Antimonpentoxyd bzw. Antimonpentachlorid sich mit Thioglykolsäure zu derartigen komplexen Verbindungen vereinigt. 



   In"Beilsteins Handbuch der organischen Chemie", 4. Aufl., 1921,   IIL   Bd., S. 246, sind komplexe Antimonverbindungen der Thioglykolsäure beschrieben, welche im Gegensatz zu den nach vorliegendem Verfahren hergestellten, durch Einwirkung von Antimontrioxyd bzw.-trichlorid auf Thioglykolsäure gewonnen wurden. 



   Die beschriebenen Salze lösen sich mehr oder weniger leicht in kaltem Wasser mit fast neutraler Reaktion ; die freie Säure ist in kaltem Wasser schwer, in heisssm zu etwa 5   %   löslich. Durch Erwärmen mit konzentrierter Salzsäure wird sie unter Abscheidung von   Thioglykolsäure   zersetzt. 



   Die neuen Verbindungen stellen hervorragend spezifisch wirkende Arzneimittel dar. 



   Beispiel 1 : 20 Gewichtsteile Thioglykolsäure und 11 Gewichtsteile Antimonpentoxyd werden in 500 Gewichtsteilen Wasser bis fast zur völligen Lösung des Antimonpentoxyds erhitzt. Das Filtrat 
 EMI1.1 
 



  Man erhält ein in Wasser leicht mit fast neutraler Reaktion lösliches Salz, dessen Antimongehalt   18'3     %   beträgt   [berecbnet 17'8 % für   Sb (S.   CB's.     COONa) s].   



   Beim Ansäuern der Lösung fällt unter Abscheidung von Thioglykolsäure eine Säure aus, die aus Wasser in derben Kristallen ausfällt und 40 % Antimon enthält. 



   Beispiel 2 : 11 Gewichtsteile Antimonpentoxyd und 20 Gewichtsteile Thioglykolsäure werden wie in Beispiel 1 behandelt und filtriert. Schon beim Erkalten kristallisiert die freie Antimonthioglykolsäure aus, die mit der in Beispiel 1 aus den dort beschriebenen Salzen gewonnenen identisch ist. 



   Beispiel 3 : 40 Gewichtsteile Antimonpentachlorid werden in 500 Gewichtsteilen   20% iger   Salzsäure gelöst, mit 62 Gewichtsteilen Thioglykolsäure versetzt und einige Zeit erwärmt. Nun wird filtriert, das Filtrat eingedampft und der Rückstand mit Soda aufgenommen. Beim Ansäuern der Sodalösung kristallisiert die freie Antimonthioglykolsäure aus, die aus Wasser umgelöst mit der nach Beispiel 1 und 2 gewonnenen identisch ist. Mit Alkalien-oder Erdalkalien bildet sie in Wasser mehr oder weniger leicht lösliche Salze. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Darstellung von komplexen Antimonverbindungen, dadurch gekennzeichnet, dass man Thioglykolsäure mit Verbindungen des fünfwertigen Antimons und das entstehende Einwirkung- produkt vor oder nach der Isolierung, mit Alkalien oder Erdalkalien behandelt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT111249D 1925-02-19 1926-01-28 Verfahren zur Darstellung von komplexen Antimonverbindungen. AT111249B (de)

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AT111249D AT111249B (de) 1925-02-19 1926-01-28 Verfahren zur Darstellung von komplexen Antimonverbindungen.

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AT (1) AT111249B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2684956A (en) * 1952-02-25 1954-07-27 Metal & Thermit Corp Antimony mercaptide compounds and compositions containing same

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2684956A (en) * 1952-02-25 1954-07-27 Metal & Thermit Corp Antimony mercaptide compounds and compositions containing same

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