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AT119526B - Staubabscheider für geschnittene Tabakblätter, Teeblätter od. dgl. - Google Patents

Staubabscheider für geschnittene Tabakblätter, Teeblätter od. dgl.

Info

Publication number
AT119526B
AT119526B AT119526DA AT119526B AT 119526 B AT119526 B AT 119526B AT 119526D A AT119526D A AT 119526DA AT 119526 B AT119526 B AT 119526B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
dust separator
tobacco
container
leaves
box
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Muller J C & Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Muller J C & Co filed Critical Muller J C & Co
Application granted granted Critical
Publication of AT119526B publication Critical patent/AT119526B/de

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  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Staubabscheider für geschnittene Tabakblätter,   Teeblätter od. dgl.   



   Es ist bekannt, den geschnittenen Zigarettentabak auf pneumatischem Wege von der Tabakschneidemaschine nach einem Staubabscheider zu befördern. Der Staubabscheider besteht in einem allseitig geschlossenen Behälter, in welchen einerseits die den geschnittenen Tabak führende Leitung mündet und von welchem anderseits eine an einem Exhaustor angeschlossene Saugleitung ausgeht.   Die Saugleitung wird von der Decke des Behälters oder in deren Nähe abgezweigt. Zwischen der Zuleitungs-   mündung und der Saugleitungsmündung ist ein Sieb eingeschaltet, derart, dass der vom Sieb abfallende Tabak unten aus dem Behälter durch eine Entleerungsöffnung entnommen werden kann. 



   Für eine gründliche Entstaubung des geschnittenen Tabakes, welcher übrigens auch Textilfasern u. dgl. Unreinigkeiten mit sich führt, ist es von Bedeutung, dass nicht nur die sozusagen groben Staubteilchen entfernt werden, sondern vor allen Dingen auch eine praktisch vollkommene Abscheidung der spezifisch besonders leichten Staubteile. Die restlose Staubabscheidung in diesem Sinne ist aber mit der Siebwirkung allein nicht zu erreichen ; erst wenn erfindungsgemäss eine Durchspülung des niederrieselnden Tabakstromes durch den Saugluftstrom stattfindet, wird das Ziel erreicht. 



   Dementsprechend ist der neue Staubabscheider so ausgebildet, dass die Zuleitung des geschnittenen Tabakes in einen besonderen unten offenen Kasten endet, dessen Wände ganz oder teilweise aus Sieben bestehen und derart in den mit der Saugleitung verbundenen Behälter eingesetzt ist, dass dieser Behälter einen den Kasten mit Abstand umgebenen Mantel bildet. Zweckmässig mündet das Zuleitungsrohr in den im Querschnitt kreisförmig profilierten Einsatzkasten tangential ein, wobei die Decke und die Seitenwände dieses Kastens bis auf eine unterhalb der Einmündung liegende Ringfläche vollwandig ausgeführt sind.

   Wenn nun erfindungsgemäss unterhalb der Bodenöffnung des Einsatzkastens in der Wandung des sonst allseitig geschlossenen Behälters durch Drosselschieber od. dgl. regelbare Lufteintrittsöffnungen vorgesehen sind, dann wird der aus dem Einsatzkasten austretende und vorgesiebte Tabak durch den Frischluft führenden Saugluftleitungsstrom durchspült und aus ihm werden die spezifisch leichten Staubteilchen   entführt.   Es wird also sozusagen zuerst in dem mit Siebwandung ausgerüsteten Einsatzkasten auf den Tabak eine starke Saugluftwirkung ausgeübt, während später der frei niederfallende Tabak zum zweiten Male einer Durchspülung mit Hilfe eines schwächeren Frischluft führenden Saugluftstromes unterworfen wird.

   Auf diese Weise wird der Tabak praktisch vollkommen von allen Staubteilchen, insbesondere auch den faserförmigen und spezifisch leichten befreit, welche Staubteilchen gerade als Träger der bittersten und den Tabakgeschmack am meisten beeinträchtigten Stoffe erkannt worden sind. 



   Die Vorrichtung ist nicht nur für die Behandlung von geschnittenem Tabak, sondern auch von anderem ähnlichen Gut, wie z. B. geschnittene Teeblätter u. dgl., geeignet. 



   Zur näheren Erläuterung der Erfindung dienen die Abbildungen auf der Zeichnung. Fig. 1 ist ein senkrechter Querschnitt durch den neuen Staubabscheider. Fig. 2 ist ein waagreehter Querschnitt nach der Linie   2-2   der   Fig. l.   Fig. 3 ist ein waagrechter Querschnitt nach der Linie 3-3 der Fig. 1. 



   Die von der Tabakschneidmasehine kommende Zuleitung   a   für den geschnittenen Tabak mündet in den allseitig geschlossenen Behälter b nahe dessen Decke. In der Decke dieses Behälters befindet sich zentral die Mündung c der an einem Exhaustor angeschlossenen Saugleitung. 



   In den Behälter b ist ein Einsatzkasten d eingesetzt, derart, dass der Behälter b einen den Kasten d mit Abstand umgebenen Mantel bildet ; es befindet sich also zwischen Einsatzkasten und Behälter ein 

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 Ringraum e. Die Wandungen des Einsatzkastens d sind vollständig   ausgeführt   bis auf eine unterhalb der Einmündung des Zuleitungsrohres a liegende   Ringfläche,   welche durch ein Sieb f gebildet wird. Der Einsatzkasten ist unten bei g offen. 



   Aus Fig. 2 ist ersichtlich, dass das Rohr a tangential in den Einsatzkasten d unterhalb der Decke   d'   einmündet. Infolgedessen werden die durch das Rohr a eintretenden Tabakteilchen gezwungen an der   Wandung   des im Querschnitt kreisförmig profilierten Einsatzkastens d entlang und in spiraligen Windungen nach unten weiter zu wandern. 



   Der durch die Öffnung c'wirkende Saugluftstrom tritt voll an dem Ringsieb   f   in Wirksamkeit. 



  Hier werden also aus dem Tabak zunächst einmal die groben Staubteilchen usw. abgesondert, wonach der Tabak nach unten durch die Öffnung g niederfällt. Unterhalb der Öffnung g sind   erfindungsgemäss   in der Wandung des Behälters b Lufteintrittsöffnungen h für die Aussenluft vorgesehen. Diese Lufteintrittsöffnungen sind, wie aus Fig. 3 ersichtlich, tangential gerichtet angeordnet und mit Drosselschiebern i ausgerüstet, welche eine Regelung der Luftzufuhr gestatten. Die eintretende Frischluft wird infolge der tangential gerichteten Eintrittsstutzen in Wirbeln den niederrieselnden Tabak durchspülen und aus ihm die feinen und leichten Staubteilchen abscheiden, die noch von der voraufgegangenen Grobreinigung übriggeblieben sind. Die diese zuletzt abgeschiedenen Staubteilchen enthaltende Luft zieht durch den Ringkanal e nach oben ab.

   Der gereinigte Tabak aber fällt in die Kammern   7c   nieder, welche von einem Drehkreuz   I   gebildet werden, das den unteren Abschluss des Behälters b in an sich bekannter Weise bildet. Das Drehkreuz befördert den Tabak in einen Sammelbehälter m. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Staubabscheider für geschnittene Tabakblätter, Teeblätter od. dgl., bei welchem das Schnittgut durch eine Leitung in einen allseitig geschlossenen Behälter eingeführt wird, an welchem oben die Saugleitung angeschlossen ist und in welchen ein zwischen der Zuleitungsmündung und der Saugleitungsmündung eingeschaltetes Sieb vorgesehen ist, derart, dass der vom Sieb abfallende Tabak unten aus dem Behälter durch eine Entleerungsöffnung entnommen werden kann, dadurch gekennzeichnet, 1 dass die Zuleitung (a) in einem besonderen unten offenen Kasten (d) endet, dessen Wände ganz oder teilweise aus Sieben (f) bestehen und der derart in den mit der Saugleitung   (c)   verbundenen Behälter (b) eingesetzt ist, dass dieser Behälter einen den Kasten (d) mit Abstand umgebenen Mantel bildet.

Claims (1)

  1. 2. Staubabscheider nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Zuleitungsrohr (a) in den im Querschnitt kreisförmig profilierten Einsatzkasten in bekannter Weise tangential einmündet und die Decke und die Seitenwände dieses Kastens bis auf eine unterhalb der Einmündung liegende Ringfläche (f) vollwandig ausgeführt sind.
    3. Staubabscheider nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb der Bodenöffnung (g) des-Einsatzkastens (d) in der Wandung des sonst allseitig geschlossenen Behälters (b) durch Drosselschieber (i) od. dgl. regelbare Lufteintrittsöffnungen (h) vorgesehen sind.
    4. Staubabscheider nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass den Lufteintritts- EMI2.1 EMI2.2
AT119526D 1928-01-23 1928-12-29 Staubabscheider für geschnittene Tabakblätter, Teeblätter od. dgl. AT119526B (de)

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DE119526T 1928-01-23

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ID=29276932

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