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AT118057B - Elektrische Schaltvorrichtung zur Betätigung durch geringe mechanische Bewegungen. - Google Patents

Elektrische Schaltvorrichtung zur Betätigung durch geringe mechanische Bewegungen.

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Publication number
AT118057B
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AT
Austria
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switching device
actuation
contacts
electrical switching
contact
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Application number
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English (en)
Original Assignee
Kieback & Peter Messgeraete Un
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Application filed by Kieback & Peter Messgeraete Un filed Critical Kieback & Peter Messgeraete Un
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Publication of AT118057B publication Critical patent/AT118057B/de

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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Elektrische   Schaltvorrichtung zur Betätigung durch   geringe mechanische Bewegungen. 



   Die Erfindung behandelt die exakte Vergrösserung von Verschiebungsbewegungen zu elektrischen Sehaltzwecken durch die Anwendung der Doppelhebelanordnung, die das einfache   Übersetzungsverhältnis   der bisher bekannten Vorrichtungen verdoppelt. Ferner setzt sie durch starre Ausbildung und spielfreie Lagerung der Hebel etwaige elastische Formänderungen, die gerade bei den äusserst geringen Wegstrecken eine ausschlaggebende Rolle spielen, erheblich herab und gestattet, von andern konstruktiven Vorzügen abgesehen, die Unterbringung auf kleinstem Raum. 



   Die Erfindung bezweckt das selbsttätige Öffnen und   Schliessen   elektrischer Stromkreise unter dem Einfluss äusserer physikalischer Vorgänge wie Wärme, Druck, Feuchtigkeit u. dgl. Diese Vorgänge werden in geeigneter Weise mit Lagenänderungen von Körpern beispielsweise des Bodens eines Druckbalgens unter dem Einfluss wechselnden Druckes verknüpft, die auf die Schaltvorrichtung einwirken. 



   Bei Ausbildung mit nach entgegengesetzten Richtungen wirkenden Kontaktpaaren lässt sich weiter nicht nur die selbsttätige Regulierung des die Schaltvorrichtung beeinflussenden physikalischen Vorganges rückwirkend erzielen, indem beispielsweise bei elektrischer Beheizung diese ein-und ausgeschaltet wird und sich so eine gleichbleibende Temperatur der Heizeinrichtung ergibt, sondern es lassen sieh auch mittels getrennter Stromkreise in gleicher Weise verwickeltere Vorgänge steuern, beispielsweise genaue Einhaltung eines bestimmten Druckes oder eines bestimmten Feuchtigkeitsgrades durch die elektrische Beeinflussung von Drossel-und Verstellorganen wie Ventilen, Hähnen, Schiebern, Drosselklappen u. dgl. 



   Wesentlich ist hiebei, dass zwischen die selbsttätige Schaltvorrichtung und das sie beeinflussende Verstellorgan eine Einstellschraube od. dgl. eingeschaltet wird, die die   Abgleichung   des   Schaltgerätes   auf einen bestimmten Zustand, z. B. die Einstellung auf eine bestimmte Temperatur, gestattet. Hiemit ist feinfühlige Selbstregelung beispielsweise bei sehr hohen Grundtemperaturen   möglich0   Die Anbringung der Einstellschraube an dem Verstellorgan ermöglicht dabei in sehr einfacher Weise eine genau gleichartige Beeinflussung beider Kontakthebel, da sie beide nebeneinander am Verstellorgan angreifen. 



   In der Zeichnung sind mehrere den Erfindungsgedanken wiedergebende Anwendungsbeispiele dargestellt. Die Fig. 1 zeigt die Doppelhebelanordnung im Prinzip. Zwei Hebel 1 und 2, die gegeneinander beweglich ohne Lagerspiel beispielsweise in den Schneidenlagern 3 und 4 gelagert sind, werden durch das am Punkte 5 angreifende und beide Hebel 1 und 2 in gleichem Sinne betätigende Verstellorgan 6 entgegengesetzt beeinflusst, indem sie als gegeneinandergekehrte Winkelhebel ausgebildet sind. Die Fig. 2 bringt eine Anwendung des Erfindungsgedankens zu Sehaltzwecken. Die sich um die Lager   7und 8drehenden Hebel 9und 10tragen anihren   oberen Enden die elektrischen Kontakte   11 und 120   Durch das am Punkt 13 angreifende und beide Hebel gleichzeitig bewegende Verstellorgan   M,   das z.

   B. entsprechend den Wärmedehnungen eines Wärmefühlers geringe Verschiebungsbewegungen ausführt, werden Sehaltvorgänge bewirkt. Steigt beispielsweise die Temperatur einer elektrischen Heizeinrichtung, so wird sich das Verstellorgan 14 nach oben bewegen und die Kontakte 11 und 12 trennen, wodurch über ein Relais od. dgl. der Heizstrom unterbrochen wird. Dadurch sinkt die Temperatur der Heizeinrichtung, das Verstellorgan 14 bewegt sich nach unten und lässt die beiden Kontakte 11 und 12 wieder zusammenkommen. Hiedurch wird der Heizstromkreis wieder eingeschaltet und das Arbeitsspiel beginnt von neuem. 



   In gleicher Weise kann bei Gasheizung über die beiden Kontakte ein magnetbetätigtes Gasventil beispielsweise gesteuert werden, das bei Untertemperatur geöffnet, bei Übertemperatur geschlossen wird. 

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   Weiter gestattet die gleiche Vorrichtung bei entsprechender Ausgestaltung des die Verstellvorrichtung 6 beeinflussenden   Fühlerorgans   die automatische Einhaltung eines bestimmten Feuchtigkeitgrades von Raumluft durch die selbsttätige Verstellung eines Zerstäuberventils in Verbindung mit der selbsttätigen Steuerung eines Ventilators. 



   Die Anwendungsbeispiele lassen sich noch auf alle weiteren physikalischen Zustände wie Druck, Gemisch, Menge, Dichte usw. ausdehnen, die   sämtlich   mittels der selbsttätigen Schaltvorrichtung automatisch eingehalten bzw. reguliert werden können. 



   Eine Erweiterung des Erfindungsgedankens bringt die Fig. 3. Die beiden Hebel 15 und 16 drehen sich um die Lager 17 und 18 und werden durch die Federn 19 und 20 gegen die Stellschraube 21 mit der Fläche 22 gepresst. Die Stellschraube 21 befindet sich in der Umführung   23,   die durch den physikalischen Vorgang beeinflusst, Verschiebungsbewegungen nach oben und unten ausführt. Der Hebel 16 trägt die   beiden Kontakte 24und 25, der Hebel 15 das beidseitig angeordnete Kontaktpaar 26und 270 Die Abbildung   zeigt die Kontaktstellung in Nullage. Führt die Umführung 23 eine Abwärtsbewegung aus, so wird sich der am Hebel 15 befindliche Kontakt 27 an den Kontakt 25 des Hebels 16 anlegen, bei Aufwärtsbewegung   der Umführung 23 dagegen Stromschluss zwischen   den Kontakten 24 und 26 herstellen. 



   Durch diese getrennte Kontaktgebung hat man es in der Hand, eine selbsttätige Regulierung von physikalischen Zuständen innerhalb bestimmter, von Hand einstellbarer Grenzen vorzunehmen. 



   Anderseits kann mit dieser Vorrichtung ein Verstellmotor beispielsweise für einen Rauchgasschieber so gesteuert werden, dass er je nach der Relativlage der Kontakte zueinander nach links dreht, 
 EMI2.1 
 auch wenn grösste   Verstellkräfte   erforderlich sind. 



   Die vorstehenden Anwendungsbeispiele geben einen kleinen Ausschnitt der mannigfache Anwendungsmöglichkeiten des Erfindungsgedankens, der sich auf sämtliche Arten selbsttätiger   Regulierungen erstreckt0  
PATENT-ANSPRÜCHE :   l.   Elektrische Schaltvorrichtung zur   Betätigung   durch geringe mechanische Bewegungen, mit zwei gegenläufigen Kontakthebeln, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei beweglichen Kontakthebel so angeordnet sind, dass sowohl ihre die Kontakte tragenden Enden als auch die zur Betätigung dienenden Enden einander gegenüberstehen, und dass diese Hebel unter Vermeidung von Lagerspiel so gelagert sind, dass bei gemeinsamer Bewegung der   Betätiglmgsenden   in einer Richtung die Kontaktenden zueinander entgegengesetzte Bewegungen zum Schliessen und Öffnen der Kontakte ausführen.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontakthebel mit nach beiden Bewegungsrichtungen hin zusammenarbeitenden Kontaktpaaren ausgerüstet sind, so dass sie zwei Stromkreise zur Beeinflussung der die Hebelbewegung hervorrufenden, physikalischen Vorgänge in entgegengesetztem Sinne öffnen und schliessen können 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen die Betätigungsenden der Kontakthebel und das sie bewegende Antriebsglied, u. zw. vorzugsweise an diesem letzteren, eine Einstellschraube derart eingeschaltet ist, dass hiedurch eine Grundeinstellung auf eine bestimmte Ursprungsgrosse des zu steuernden physikalischen Zustandes ermöglicht ist. EMI2.2
AT118057D 1928-06-22 1928-06-22 Elektrische Schaltvorrichtung zur Betätigung durch geringe mechanische Bewegungen. AT118057B (de)

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AT118057T 1928-06-22

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AT118057B true AT118057B (de) 1930-06-10

Family

ID=3630777

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AT118057D AT118057B (de) 1928-06-22 1928-06-22 Elektrische Schaltvorrichtung zur Betätigung durch geringe mechanische Bewegungen.

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AT (1) AT118057B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1005155B (de) * 1953-02-11 1957-03-28 Licentia Gmbh Hochspannungsschalter mit stroemendem Loeschmittel und mit schwenkbar angeordneten Kontakten

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1005155B (de) * 1953-02-11 1957-03-28 Licentia Gmbh Hochspannungsschalter mit stroemendem Loeschmittel und mit schwenkbar angeordneten Kontakten

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