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AT115816B - Antriebsmechanismus für die Lade bei Webstühlen. - Google Patents

Antriebsmechanismus für die Lade bei Webstühlen.

Info

Publication number
AT115816B
AT115816B AT115816DA AT115816B AT 115816 B AT115816 B AT 115816B AT 115816D A AT115816D A AT 115816DA AT 115816 B AT115816 B AT 115816B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
pulley
crankshaft
crank
slot
drive wheel
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Carlo Ing Gregorj
Original Assignee
Carlo Ing Gregorj
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Carlo Ing Gregorj filed Critical Carlo Ing Gregorj
Application granted granted Critical
Publication of AT115816B publication Critical patent/AT115816B/de

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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
Die Erfindung bezieht sich auf Ladenantriebe jener Art, bei denen die Bewegung der Lade in der Weise ungleichmässig gestaltet wird, dass während einer vollen Tour der Kniewelle der Zeitraum, der dem   Schützen   zur Ausführung seines Weges innerhalb der Kette zur Verfügung steht, möglichst gross ist, während dagegen der Zeitraum, währenddessen sieh der Schützen ausserhalb der Kette bewegt und ruht, auf ein Minimum herabgedrückt wird. 



   Die bisherigen Einrichtungen dieser Art liefern aber für die Bewegung der Lade Diagramme mit sehr spitzen Bruchstellen, d. h. mit   plötzlichen Geschwindigkeitsänderungen, wodurchdie   Trägheit der Lade stark zur Wirkung kommt und der ganze Stuhl schweren Erschütterungen ausgesetzt wird. Die Erhöhung der Drehzahl, mit der der Stuhl läuft, konnte daher nicht in gewünschtem Masse durchgeführt werden. Auch sind diese Einrichtungen kompliziert in der Konstruktion und unbequem und kostspielig in der Anwendung. 



   Der Ladenantrieb nach der Erfindung bezweckt, für die Bewegung der Lade ein Diagramm zu liefern, welches nicht breiter ist, sondern auch keine Bruchpunkte hat, d. h., bei welchem Diagramm der Krümmungsradius immer verhältnismässig gross ist und nur langsam wechselt, symmetrisch in den beiden Ästen des Diagramms. Die Einrichtung nach der Erfindung ist einfach und kann in kurzer Zeit und mit geringster Störung angebracht werden. 



   Die Lade erhält in   üblicher   Weise die hin und her gehende Bewegung mittels Schubstangen und Kurbelwelle. Die übrigen bewegten Teile des Webstuhles erhalten die Bewegung auf   übliche   Weise mittels des bekannten Zahnrades, das auf der Kurbelwelle gelagert ist. Die Erfindung betrifft nur die Übertragung der Bewegung der Riemenscheibe auf die Kurbelwelle und das Antriebsrad.

   Die Riemenscheibe ist nicht mehr fix auf der Kurbelwelle aufgekeilt, sondern sitzt auf ihr lose auf und verleiht ihr die Bewegung mittels Schlitzkurbeln, welche sich entweder durch die Exzentrizität ihrer Drehachse oder durch die Exzentrizität der Drehachse der Riemenscheibe exzentrisch drehen, so dass in beiden Fällen die   gleichförmige   Bewegung der Riemenscheibe eine   ungleichförmige   Drehung der Kurbelwelle hervorruft, wobei der Beginn der beschleunigten oder verzögerten Bewegung und die Stärke der Beschleunigung und Verzögerung von der Ausbildung und Anordnung der Exzenterscheibe abhängen.

   Bei einer Aus-   führungsfonn   der Erfindung ist das Triebrad lose auf der Kniewelle gelagert und direkt mit der Riemenscheibe gekuppelt, bei einer andern Ausführungsform ist das Triebrad fix mit der Kurbelwelle verbunden und von der Riemenscheibe unabhängig ; in einem Falle hat das Triebrad die gleichmässige Bewegung der   Riemenscheibe,   im andern Falle die   ungleichmässige   Bewegung der Kniewelle, je nachdem, ob man   wünscht,   dass nur die Lade eine   ungleichmässige   Bewegung haben soll oder alle bewegten Teile des Webstuhles, welche beiden Fälle sich in der Praxis bei den verschiedenen Webstuhlarten zeigen. 



   Die   Zeichnung   zeigt in mehreren   Ausführungsbeispielen   den Erfindungsgegenstand in den erwähnten Fällen. Fig. 1 ist eine Vorderansicht und Fig. 2 eine Draufsicht auf die erste Ausführungsform, für den Fall, als man nur die Bewegung der Lade ändern will, wobei die Bewegung des restlichen Teiles des Webstuhles gleichförmig und unverändert bleibt. 



   Die Anordnung ist folgende : Auf der Riemenscheibe 1, die lose auf der Kniewelle B gelagert ist, ist ein Flansch D befestigt, der mit einem radialen Schlitz a versehen ist. In diesem Schlitz gleitet der Zapfen b der Kurbel E, welche lose drehbar auf einer Hülse F aufsitzt, die auf der gleichen Welle B exzentrisch gelagert und in bestimmter Lage festgehalten ist, wie später beschrieben wird. Vorzugsweise diametral gegenüber dem Zapfen b ist die Kurbel verlängert und bildet einen Schlitz   G, weleher   den Zapfen c einer zweiten Kurbel H antreibt, die auf der Kniewelle B aufgekeilt ist. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Es ist klar, dass infolge des Spieles der   Schlitzkurbeln E-Gund H   die Welle B bei jeder   Umdrehung   der Riemenscheibe A die Kurbelwelle einmal voreilen und einmal nacheilen wird. Und demzufolge wird die Lade das sich öffnende   Kettenfach   mit Vorsprung erreichen und das sich schliessende Kettenfach mit Verspätung verlassen. Auf diese Weise kann man die Geschwindigkeit des Stuhles erhöhen, ohne dass der Schützen schneller angetrieben werden müsste. 



   Zwecks Verminderung der Reibung zwischen den Zapfen der Kurbeln und den Öffnungen in den   Sehlitzstücken,   in welchen die Zapfen gleiten, sind kleine Walzen e und f vorgesehen. Die direkte Kupplung zwischen der Riemenseheibe   A und   dem Antriebsrad 0 wird durch einen kleinen Bügel L hergestellt, welcher mittels Schraubenzapfen auf der Riemenscheibe befestigt ist und mittels zweier Bolzen   g, (j'   eine der Speichen des Antriebsrades C umfasst und sperrt. Er ist durch Gegenmutter befestigt. Es ist demnach ein Verdrehen von   Getriebe und Riemenscheibe unmöglich.   Die exzentrische Hülse F ist gegen das freie Ende der Welle B zu in einer Hülse M verlängert, welche jedoch konzentrisch auf der gleichen Welle B aufsitzt. Auf dieser zweiten Hülse M sitzt die Leerscheibe N.

   Hinter dieser wird die Hülse M von einem Ring P aufgenommen und mit diesem verkeilt. Dieser Ring weist einen Fortsatz auf, der am Boden oder am Gestell des Webstuhles befestigt ist oder in einer Gabel ausläuft, die beipielsweise bei einem Schaftwebstuhl die Antriebswelle der Messer umfasst. Dieser Ring P hält die Hülse F-M in bestimmter Lage fest. Endlich ist noch ein Ring 0 angeordnet, der am Ende der Welle B aufgesetzt ist und jede axiale Verschiebung der beschriebenen Teile verhindert. 



   Bei der zweiten Bauweise der Einrichtung, für den Fall, als man die Bewegung des ganzen Webstuhles ändern will, ist das Antriebsrad C nicht lose, sondern fix auf der Welle B aufgekeilt und daher die direkte Kupplung der Scheibe 0 mit der Scheibe A weggelassen. Dieselben Fig. 1 und 2 können, wenn man die Teile   Z-y wegdenkt, auch   diese zweite Ausführungsform darstellen. Bei Anbringung dieser vereinfachten Ausführungsform der Einrichtung an einem Webstuhl muss am Getriebe C nichts geändert werden, auch kann man die Einrichtung auch an im Gebrauch befindlichen Webstühlen deshalb leicht anblingen, weil sie in beliebigem Abstande vom Getriebe C auf der Welle B angeordnet werden kann, da keine direkte Kupplung mehr vorhanden ist.

   Endlich tritt eine Verbesserung der Wirkung des Webstuhles ein, denn, da das Getriebe   0   ebenso wie seine   Anschlussorgane   alle dieselbe Gangart, die der Welle Bund damit der Lade erteilt wurde, erhalten, wird auch die Bewegung der   Schäfte   ebenso beschleunigt oder verzögert wie die Bewegung der Lade. 



   Schliesslich ist noch eine dritte Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Diese Konstruktion ist eine Vereinfachung der vorgenannten. Fig. 3 stellt eine   Teilansieht   von vorne und Fig. 4 eine Draufsieht, teilweise im Schnitte dar. Das Wesen dieser Bauweise liegt im folgenden : Die Kurbel E der bereits beschriebenen Konstruktionen wird weggelassen und der Zapfen c der Kurbel H, die auf der Welle B aufgekeilt ist, direkt in die Öffnung a des Flansches eingeführt, der auf der Riemenscheibe   A   befestigt ist. In diesem Falle muss aber die Riemenscheibe A exzentrisch auf der Kurbelwelle B aufmontiert sein bzw. lose auf einer   Hülse F'sitzen, welche   ihrerseits exzentrisch auf der Welle B aufmontiert ist.

   Diese Lösung ist, wenn sie an Stelle der ersten der beiden beschriebenen verwendet wird, für bereits in Verwendung befindliche Webstühle nicht anzuraten. Denn es wäre ausser der Auswechslung der Scheibe A auch ein Austausch des Antriebsrades C erforderlich. Denn dieses Antriebsrad C, das in diesem Falle direkt mit der Scheibe A gekuppelt wird, muss auch lose auf der   Hülse-F'sitzen,   was dagegen nicht nötig ist, wenn man zwei Schlitze E-G und   JT   verwendet. Diese Lösung ist hingegen am Platze, um die zweite der beschriebenen Konstruktionen zu ersetzen, wo das Antriebsrad C von der Scheibe A unabhängig ist und fest auf der Welle B aufgekeilt bleibt. Die Weglassung der Verbindung L zwischen Antriebsrad und Riemenscheibe hat noch eine   sehr wichtige Rückwirkung.   



   Es ist augenscheinlich, dass bei dieser dritten Form die Exzentrizität der Hülse F'doppelt so gross sein muss als die der Hülse F, um die gleiche Wirkung zu erzielen. 



   Wenn man schliesslich die Felgenkränze der beiden Räder nach einer bekannten Art auswechselbar macht oder wenigstens den der Riemenscheibe A, tritt eine grosse Zeit-und Materialersparnis ein. Denn für jede Änderung des Scheibendurchmessers braucht man nur den oder die Felgenkränze auszutauschen, wobei die gleiche Nut, insbesondere bei der festen Scheibe A, gleicherweise für alle Scheibendurchmesser dienen kann. Dasselbe Mittelstück bzw. dieselbe Nabe und die gleiche Kurbel brauchen, einmal eingebaut, nie mehr weggenommen werden. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : l. Antrieb für Webstühle, dadurch gekennzeichnet, dass die Riemenscheibe und das die Schäfte od. dgl. betätigende Räderwerk lose auf der Kurbelwelle aufsitzen, die Riemenscheibe und das Räderwerk miteinander direkt gekuppelt sind und die Riemenscheibe ihre Bewegungen auf die Kurbelwelle mit Hilfe von zwei Schlitzkurbeln überträgt, u. zw.
    einer gleichachsig auf der Kurbelwelle aufgekeilten Kurbel und einer auf einer exzentrisch zur Kurbelwelle angeordneten, sich nicht drehenden Hülse laufenden zweiten Schlitzkurbel, deren Schlitz einerseits die erste Kurbel führt und deren Kurbel anderseits von einem an der Riemenscheibe befestigten Schlitzstücke mit radialem Schlitz geführt wird, das Ganze zum Zwecke, die Bewegung der Lade und nur die Bewegung dieses Organs während des Durchganges des <Desc/Clms Page number 3> Schützen durch das Fach zu verzögern und ausserhalb desselben zu beschleunigen, während die restlichen bewegten Teile des Webstuhles mit gleichmässiger Bewegung laufen.
    2. Ausführungsform des Antriebes nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass unter Beibehaltung der die Bewegung der Riemenscheibe auf die Welle übertragenden Schlitze und Kurbeln das Triebrad auf der Kurbelwelle aufgekeilt ist und daher die Kupplung zwischen Riemenscheibe und Triebrad entfällt, so dass nicht nur die Lade, sondern auch alle übrigen bewegten Teile des Webstuhles mit ungleichförmiger Geschwindigkeit angetrieben werden.
    3. Ausführungsform des Antriebes nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die auf der Kurbelwelle aufgekeilte Kurbel unmittelbar in dem Schlitz der Riemenscheibe gleitet und die Riemenscheibe und die Leerscheibe und eventuell auch das Triebrad auf einer exzentrisch auf der Kurbelwelle aufgesetzten, feststehenden Hülse lose drehbar sind und das Triebrad eventuell mit der Riemenscheibe gekuppelt ist. EMI3.1
AT115816D 1927-07-11 1928-05-12 Antriebsmechanismus für die Lade bei Webstühlen. AT115816B (de)

Applications Claiming Priority (1)

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IT115816X 1927-07-11

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT115816B true AT115816B (de) 1930-01-10

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ID=11135922

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT115816D AT115816B (de) 1927-07-11 1928-05-12 Antriebsmechanismus für die Lade bei Webstühlen.

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