[go: up one dir, main page]

AT114405B - Schere zum Schneiden von profiliertem Schneidgut. - Google Patents

Schere zum Schneiden von profiliertem Schneidgut.

Info

Publication number
AT114405B
AT114405B AT114405DA AT114405B AT 114405 B AT114405 B AT 114405B AT 114405D A AT114405D A AT 114405DA AT 114405 B AT114405 B AT 114405B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
cut
cutting
zero
straight
cross
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Berlin Erfurter Maschinenfabri
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Berlin Erfurter Maschinenfabri filed Critical Berlin Erfurter Maschinenfabri
Application granted granted Critical
Publication of AT114405B publication Critical patent/AT114405B/de

Links

Landscapes

  • Scissors And Nippers (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schere zum Schneiden von profiliertem Schneidgut. 



   Die Erfindung bezieht sich auf Scheren zum Schneiden von beliebig profiliertem   stabförmigem   Schneidgut, insbesondere Eisen, Stahl und anderen Metallen. Im einzelnen betrifft die Erfindung eine besondere Ausbildung der Schneidmesser. 



   Mit der Erfindung wird bezweckt, beim Zerschneiden des Sehneidgutes mit der Schere glattere Schnittflächen, als bisher, zu erreichen bzw. glatte Schnittflächen schneller und billiger als bisher, herzustellen. 



   In allen den Fällen, in welchen man bisher beim Zerkleinern von stabförmigem profiliertem Schneidgut saubere, glatte Schnittflächen erreichen musste, war man genötigt, das Schneidgut zu zersägen. Diese Art der Zerkleinerung des Schneidgutes ist, weil das Zersägen verhältnismässig sehr lange dauert, teuer und daher unwirtschaftlich. 



   Die Verwendungsmöglichkeiten von Scheren zum Zerschneiden von profiliertem Schneidgut waren bisher sehr beschränkt, da es bei diesen wegen der bisher   üblichen   Ausführung der aneinander vorbei schneidenden Schneidmesser nicht immer gelang, saubere Schnittflächen zu erzielen, zumal auch beim Zerschneiden die Festigkeit des Schneidgutes von wesentlicher Bedeutung ist. Das Schneidgut bildete nämlich an mehreren Stellen der Schnittfläche grössere Schuppen. Die Schuppenbildung ist umso stärker, je geringer die Festigkeit des Werkstoffes ist, und umso geringer, je grösser die Festigkeit des Werkstoffes ist. Diese Schuppen, die am Schneidgut hängen und als Lappen dicht auf der Schnittfläche liegen, haben den erheblichen Nachteil, dass sie sich beim Weiterverarbeiten des Werkstoffes im warmen Zustande nicht mit der Hauptmasse des Werkstoffes verbinden.

   Solche Werkstücke werden dadurch Ausschuss. 



   Diese Nachteile sind auf Grund der Erfindung durch eine besondere Ausbildung der Schneidmesser der Schere vermieden. Das Wesen der Erfindung besteht in einer solchen Gestaltung der Schneidkanten der Schneidmesser, dass der zur Längsachse des Schneidgutes parallele, gegenseitige Abstand der Schneidkanten an allen Punkten der Schneidkanten proportional der Grösse der an diesen Punkten im Querschnitt des Schneidgutes vorhandenen   Schneidstärken   bemessen ist und bei grösserer Festigkeit des Schneidgutes kleiner als bei geringerer Festigkeit desselben ist. 



   Auf der Zeichnung ist die Erfindung in ihrer Anwendung bei vier verschiedenen Profilen des Schneidgutes dargestellt. Die Fig. 1-3 zeigen das Übereckschneiden von   Schneidgut   quadratischen Profils. 



  Fig. 1 lässt die Schneidmesser mit dazwischen liegendem Schneidgut von vorn vor dem Schnitt erkennen, wozu Fig. 2 einen lotrechten Längsschnitt nach   A-B   in Fig. 1 darstellt, während Fig. 3 in Oberansicht zu Fig. 1 die Schneidmesser und die Gestaltung ihrer Schneidkanten zu erkennen gibt. Die Fig. 4,5 und 6 zeigen je das Profil des Schneidgutes und die Gestaltung der Schneidkanten der Schneidmesser, beim Zerschneiden von im Querschnitt sechskantigem bzw. rundem bzw. rechteckig und quadratisch gebildetem Schneidgut. a bezeichnet in allen Abbildungen das   Sehneidgut,   b bedeutet das Ober-, c ist das Untermesser ; k ist die Schneidkante des Obermessers b,   k1   die des Untermessers   c.   



   Die Messer b, c bewegen sich in Richtung der in den Fig. 1 und 2 eingezeichneten Pfeile gegen-   einander und aneinander vorbei. Es kann aber auch   eines der beidenMesser fest angeordnet sein, wohingegen sich lediglich das andere Messer bewegt. S-S ist die Schnittebene, in welcher das Schneidgut getrennt wird (Fig. 2). 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Nach der Erfindung ist der zur Längsachse des Schneidgutes a parallele, gegenseitige Abstand e der Schneidkanten k,   7l ;.   der Messer b, c an allen Punkten der   Schneidkanten 7c, 7c1   proportional der Grösse der an diesen Punkten im Querschnitt des Schneidgutes a vorhandenen   Schneidstärken   h bemessen und bei grösserer Festigkeit des Schneidgutes a kleiner als bei geringerer Festigkeit desselben. 



     Beim Ubereckschneiden   von im Querschnitt quadratischem Schneidgut (Fig. 1-3) sind im Quer- 
 EMI2.1 
 (Fig. 1). Diesen verschieden grossen zu schneidenden Stärken i1, h2, h3 entsprechen die zur   Längsachse   des   Sehneidgutes   a parallelen, gegenseitigen Abstände   1\, e2, ea   der Schneidkanten   7c, 7c1 der Schneid-   messer b, c (Fig. 3). Nach der Erfindung sind die Abstände e1, e2, e3 zunächst entsprechend den Schneidstärken h1, h2, h3 bemessen, u. zw. so, dass, je grösser die jeweilige   Schneidstärke   h ist, umso grösser auch der entsprechende Kantenabstand e ist, und umgekehrt. Da im Quadratquerschnitt die   Schnittstärke     711   am grössten ist, ist auch der entsprechende Kantenabstand e1 am grössten.

   Anderseits ist an den beiden seitlichen Ecken des quadratischen Querschnittes des Schneidgutes a die   Schneidstärke   h gleich Null, also muss auch der Abstand e der Schneidkanten k,   7c1   an den entsprechenden Stellen ebenfalls praktisch gleich Null sein. Weil ferner die Schneidstärken h beim quadratischen Querschnitt von der grössten 
 EMI2.2 
 die Kantenabstände e der Schneidkanten   7c, 7l ;.   von dem grössten Abstand e1 an nach den beiden Seiten hin nach geraden Linien bis Null ab. 



   Die Grösse der Kantenabstände e richtet sich ausser nach den entsprechenden Schneidstärken h auch nach der Festigkeit des Schneidgutes. Je weicher das Schneidgut ist, desto grösser ist die Zunahme der   Schneidkantenabstände   e von der kleinsten bis zur grössten Schneidstärke h des Schneidgutes. 



   Die Abstände e werden dadurch erhalten, dass man in jedes der Messer die Schneidkante nach der Hälfte der einzelnen Grössen e, also   82   hineinarbeitet (Fig. 2). Man kann aber   aucheine ungleichmässige   Verteilung vorsehen. 



   Ein nicht nur besonders sauberer, glatter, sondern auch genau gerader, d. h. lotrecht zur   Längsachse   des Schneidgutes liegender Schnitt wird erreicht, wenn man das Schneidgut a etwas geneigt zu den Messern b, c (Fig. 2) einlegt. 



   Bei dem in Fig. 4 weiterhin dargestellten, zu schneidenden Sechskantprofil bleiben über die 
 EMI2.3 
 über die gleiche Länge      in gleichbleibendem Abstand e4 parallel zueinander. Entsprechend den nach den beiden Seiten des Sechskantprofiles hin längs der Strecken   la nach geraden   Linien erfolgenden Abnahmen der   Schneidstärke   von h4 bis Null nehmen die   Schneidkantenabstände   e über die gleichen Längen   l2, la   ebenfalls nach geraden Linien von e4 bis Null ab. 



   Da bei dem in Fig. 5 dargestellten zu schneidenden Kreisprofil die   Schneidstärken   von der in der Mitte des Profiles befindlichen grössten   Schneidstärke     hg   nach den beiden Seiten hin nicht nach geraden Linien, sondern nach Kurven bis Null abnehmen, so nehmen auch die entsprechenden Schneidkantenabstände von dem in der Mitte der Schneidkanten k, k1 befindlichen grössten Abstand e5 nach den beiden Seiten hin nicht nach geraden Linien, sondern nach Kurven bis Null ab, u. zw. so, dass   diese kurvenförmige   Ausbildung der Schneidkanten   7c, 7l ;.   sich über eine Länge gleich dem Durchmesser des Schneidgutes a erstreckt. 



   Bei dem in Fig. 6 dargestellten, beliebig zusammengesetzten Profil ist die in der Mitte befindliche   Schneidstärke     716   die grösste. Entsprechend ist in der Mitte der Schneidkanten   e6   der grösste Schneidkantenabstand. Nach den beiden Seiten hin nehmen die   Schneidstärken,   ähnlich wie bei dem quadratischen Schneidgut nach den Fig. 1-3, über die Längen l4, l5 nach geraden Linien,   u.   zw. bis zu den Schneidstärken   717, ab. Entsprechend   nehmen die   Schneidkantenabstände   e über die gleichen Längen von e6 bis e7 nach geraden Linien ab. Weiterhin nach den beiden Seiten über die Längen   lés, 17   bis zu den beiden seitlichen Enden des Profiles bleibt die Schneidstärke h7 gleich.

   Dementsprechend verlaufen die Schneidkanten k,   7c1   über die gleichen Längen im Abstand e, parallel zueinander, bis ihre Abstände, entsprechend den beiden seitlichen Enden des Profiles, woselbst die Schneidstärken gleich Null sind, ebenfalls gleich Null werden. 



   Es ist erkenntlich, dass man mit Scheren, welche gemäss der Erfindung ausgebildete Schneidmesser besitzen, Schneidgut von in beliebiger Weise aus geraden und gekrümmten Linien zusammengesetztem Profil sauber, glatt und gerade, sowie schnell und wirtschaftlich schneiden kann. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : EMI2.4 <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 quadratischem Schneidgut, dadurch gekennzeichnet, dass der zur Längsachse des Schneidgutes (a) parallele, gegenseitige Abstand (e) der Schneidkanten (k, J der Messer (b, e) in deren Mitte, entsprechend der in der Mitte des Querschnittes des Schneidgutes (a) grössten Schneidstärke (h,), am grössten J ist und nach beiden Seiten hin, entsprechend der in den gleichen Richtungen nach geraden Linien erfolgenden Abnahme der Schneidstärken bis Null, ebenfalls geradlinig bis Null abnimmt.
    3. Ausführungsform der Schere nach Anspruch 1, zum Schneiden von im Querschnitt rundem Schneidgut, dadurch gekennzeichnet, dass der zur Längsachse des Schneidgutes (a) parallele, gegenseitige Abstand (e) der Schneidkanten (k, fJ der Messer (b, e) in deren Mitte, entsprechend der in der EMI3.2 nach beiden Seiten hin, entsprechend der in den gleichen Richtungen nach Kurven erfolgenden Abnahme der Schneidstärke (h) bis Null, ebenfalls kurvenförmig bis Null abnimmt.
    4. Ausfuhrungsform der Schere nach den Ansprüchen 1 bis 3, zum Schneiden von Schneidgut, dessen Querschnittsform aus geraden und gekrümmten Begrenzungslinien beliebig, zusammengesetzt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der zur Längsachse des Schneidgutes (a) parallele, gegenseitige Abstand (e) EMI3.3 handenen Schneidstärken (h) entsprechend den geraden Begrenzungslinien der Querschnittsform geradlinig, entsprechend den gekrümmten Begrenzungslinien kurvenförmig, zu- bzw. abnimmt bzw. gleich bleibt. EMI3.4
AT114405D 1928-12-11 1928-12-11 Schere zum Schneiden von profiliertem Schneidgut. AT114405B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT114405T 1928-12-11

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT114405B true AT114405B (de) 1929-10-10

Family

ID=3628735

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT114405D AT114405B (de) 1928-12-11 1928-12-11 Schere zum Schneiden von profiliertem Schneidgut.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT114405B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1286728B (de) Loesbare Stossverbindung von Bauelementen, insbesondere von Trennwaenden
AT390885B (de) Ski zum fortbewegen auf schnee
DE1911938U (de) Ein paar skier.
DE202009010904U1 (de) Tragflügel für Wasserfahrzeuge
AT114405B (de) Schere zum Schneiden von profiliertem Schneidgut.
DE202007010346U1 (de) Schleifmittel zum Behandeln von Oberflächen
DE2623330A1 (de) Anordnung zum trennen zusammenhaengender verpackungsbehaelter
DE2530557C2 (de) Eisbrecherschiff, insbesondere Bug dafür
DE496226C (de) Schere zum Schneiden von profiliertem Schneidgut
DE2027862C3 (de) Schere
DE2604597B2 (de) Paddel- oder Ruderblatt
DE398621C (de) Leitvorrichtung fuer das Schraubenwasser bei Schiffen
DE507472C (de) Saegeblatt mit eingesetzten, sich gegenseitig anlehnenden Zahnsegmenten
CH664322A5 (de) Axt.
DE804167C (de) Schere
DE509838C (de) Messer, insbesondere zum Schneiden von Tomaten, Fruechten u. dgl.
DE2115223A1 (de) Luftreifen
DE815380C (de) Vorrichtung zum Schneiden von Zwiebeln o. dgl.
DE1941146A1 (de) Rotorschaufel,insbesondere fuer Abwasserbehandlung
DE202015007456U1 (de) Wechselklinge
AT113156B (de) Drehstahl.
DE2253761B2 (de) Hinterschiff
DE2044520C3 (de)
CH523750A (de) Schneidmesser
DE825946C (de) Verfahren zur Herstellung von Sensen und Sicheln