AT11419U1 - Hochwasserschutzeinrichtung, aufklappbar - Google Patents
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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Abstract
Hochwasserschutzeinrichtung aus um eine Drehachse (6) hochklappbaren gegeneinander und in aufgeklappter Position gegen die Wand abgedichteten Platten (2),dadurch gekennzeichnet, dass die Drehachse (6) der hochklappbaren Platten (2) auf einer Wand (1) angeordnet ist und die Platten (2) ein Geländer (7) oder Beleuchtungseinrichtungen (8) aufweisen, wobei sie in umgelegter Position eine Uferpromenade oder einen Radweg bilden.
Description
österreichisches Patentamt AT 11 419 U1 2010-10-15
Beschreibung EINLEITUNG: [0001] Alle Arten des Hochwasserschutzes sind derzeit entweder [0002] a.) in der zu erwartenden Höhe des Hochwassers baulich durch Dämme, Betonwände,
Schleusen, hölzernen und steinernen oder kombinierten Uferverbauungen hergestellt oder [0003] b.) bei Hochwassergefahr werden Dichtelemente wie Sandsäcke, Holzbohlen, mobile
Betonwände etc. gegen das Austreten des Flusses aus den Ufern an den Böschungen aufgelegt oder verankert. STAND DER TECHNIK: [0004] Herkömmlicher Hochwasserschutz ist wie in [0005] a.) beschrieben immer in jener Höhe auszuführen, in der die Hochwassermarke zu erwarten ist. Das sind oft mehrere Meter über dem langjährigen Flusspegelstand. In einer solchen Höhe kann jedoch baulich oft nichts hergestellt werden, da dies das Ortsbild oder die Entwicklungen einer Stadt oder die Landschaft eindeutig negativ beeinflussen würde.
[0006] Zu b.): Wenn bei Hochwassergefahr erst Maßnahmen zu tätigen sind, welche einen grossen Zeit-, Personal- oder Materialaufwand verlangen, ist die Zeit meistens nicht gegeben und die Schäden bereits vorprogrammiert. AUFGABE DER ERFINDUNG: [0007] Der Hochwasserschutz soll in kürzester Zeit mit geringstem Kosten-und Personalaufwand seine Funktion übernehmen und bei Nichtgebrauch mit gleich geringem Aufwand wieder kurzfristig in die ursprüngliche und gewollte Form einer Uferpromenade oder Radweg etc. zurückgesetzt werden können. LÖSUNG DER GESTELLTEN AUFGABE: [0008] Auf einer durchgehend wasserdichten, im Uferbereich fest verankerten Wand (1) vorzugsweise bestehend aus: „Wetterbeständiger, wasserdichter und frostbeständiger Stahlbeton" wird eine kippbare Platte (2) zum Beispiel aus dem Material "Stahlbeton", Stahl, Kunststoff, Holz oder anderen geeigneten Materialien so montiert, dass dieselbe im Falle einer Hochwasserwarnung über die vorgesehenen Gelenke, bzw. Drehachse (6) mit einer geeigneten Hebevorrichtung (z.B.Kranwagen, Auftriebskörpern, Hydraulikeinrichtungen, Flaschenzügen etc.) nach oben in den, der Stadt, dem Dorf oder dem Umland, vor Hochwasser schützenden Zustand aufgeklappt werden kann (Zeichnung 2).
[0009] In diesem Zustand dichtet die Unterseite der Platte mit der angelegten Dichtlippe (3) den Wasseraustritt zwischen Wand (1) und Platte (2) so ab, dass kein nennenswerter Wasseraustritt mehr stattfinden kann. Durch den, im aufgestellten Zustand der Platte erreichten Kipp- und Hebeleffekt wird durch das Hochwasser ein zusätzlicher Flächendruck und damit auch der Anpressdruck der Dichtlippe (3) an die Wand (1) erreicht. Durch das nunmehrige "Übergewicht" ist auch eine Arretierung der Platte nicht mehr notwendig, kann aber durchgeführt werden. Je höher das Wasser im hochwasserführenden Fluss steigt, desto höher wird auch der gewünschte Anpressdruck der Dichtlippe an die Wand und die damit gewünschte Wasserdichtheit.
[0010] Zusätzlich sind zwischen den einzelnen Platten, deren Länge beliebig gewählt werden kann, jeweils an der Stirnseite ein Dichtelement (Kunststoff oder Gummi etc.) mit der Platte (2) so verbunden, dass die einzelnen Platten im aufgestellten Zustand zueinander sich abdichten.
[0011] Es ist erfindungsgemäß nicht wesentlich ob im aufgeklappten, aufgerichteten Zustand der Hochwasserschutzeinrichtung eine gegenüber Zeichnung 1 und Zeichnung 2 geänderte 1/3
Claims (1)
- österreichisches Patentamt AT 11 419 U1 2010-10-15 Ausführung oder Anordnung der Dichteinrichtung (Dichtlippe -3) geringste Wassermengen bei einer Stoßfuge der Dichtlippen austreten lassen. Absolute Wasserdichtheit kann natürlich durch kostenintensivere Dichteinrichtungen und deren Platzierung erreicht werden. [0012] Bei Hochwasserentwarnung werden die stehenden Plattenelemente wieder in den fast-bis- waagrechten Zustand umgelegt und sind sofort als Uferpromenade oder Radweg verwendbar. Durch die Schwerkraft liegen nun die Platten am vorgegebenen Platz auf und brauchen keine besondere Befestigung. Selbst bestehende Geländer oder Beleuchtungseinrichtungen müssen nicht wieder montiert oder demontiert werden. Diese Uferpromenade kann architektonisch besonders gefällig gestaltet werden, sodass man dem gesamten Bauwerk nicht den Katastrophenschutz ansieht. Anspruch 1. Hochwasserschutzeinrichtung aus, um eine Drehachse (6) hochklappbaren, gegeneinander und in aufgeklappter Position gegen die Wand (1) abdichtenden Platten (2), dadurch gekennzeichnet, dass die Drehachse (6) der hochklappbaren Platten (2) auf einer Wand (1) angeordnet ist und die Platten (2) ein Geländer (7) oder Beleuchtungseinrichtungen (8) aufweisen, wobei sie in umgelegter Position eine Uferpromenade oder einen Radweg bilden. Hierzu 1 Blatt Zeichnungen 2/3
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| AT0800710U AT11419U1 (de) | 2009-07-01 | 2010-01-26 | Hochwasserschutzeinrichtung, aufklappbar |
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Cited By (1)
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2010
- 2010-01-26 AT AT0800710U patent/AT11419U1/de not_active IP Right Cessation
Cited By (2)
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| US9267322B2 (en) * | 2011-10-19 | 2016-02-23 | Hitachi Zosen Corporation | Flap gate-type waterproof panel for wall installation |
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