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DE20114717U1 - Hydraulische Hochwasserschutzwand - Google Patents

Hydraulische Hochwasserschutzwand

Info

Publication number
DE20114717U1
DE20114717U1 DE20114717U DE20114717U DE20114717U1 DE 20114717 U1 DE20114717 U1 DE 20114717U1 DE 20114717 U DE20114717 U DE 20114717U DE 20114717 U DE20114717 U DE 20114717U DE 20114717 U1 DE20114717 U1 DE 20114717U1
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DE
Germany
Prior art keywords
protection wall
flood protection
hydraulic
disadvantage
hydraulic flood
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE20114717U
Other languages
English (en)
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Wegener Roland De
Original Assignee
Individual
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE20114717U priority Critical patent/DE20114717U1/de
Publication of DE20114717U1 publication Critical patent/DE20114717U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B3/00Engineering works in connection with control or use of streams, rivers, coasts, or other marine sites; Sealings or joints for engineering works in general
    • E02B3/04Structures or apparatus for, or methods of, protecting banks, coasts, or harbours
    • E02B3/10Dams; Dykes; Sluice ways or other structures for dykes, dams, or the like
    • E02B3/102Permanently installed raisable dykes
    • E02B3/104Permanently installed raisable dykes with self-activating means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Revetment (AREA)

Description

Beschreibung HYDRAULISCHE HOCHWASSERSCHUTZWAND
1.) Die Erfindung gehört zum Schutz gegen Hochwasser 2.) Zu dem bekannten Stand der Technik zählen z.Z. folgende Schutzmaßnahmen:
a) Rückhalteflächen
Nachteil: Verlust an Bauland, nur bedingt landwirtschaftliche Nutzung.
b) Flussbegradigung
Nachteil: Geringer Schutz vor Hochwasser. Schädigung des Wasserhaushaltes.
c) Erddämme
Nachteil: Störfaktor im Landschaftsbild. Hohe Wartungskosten.
d) Betonschutzwände
Nachteil: Störfaktor im Landschaftsbild. Hohe Baukosten.
e) Klappwände
Nachteil: Bei ca. 5 Meter Fluthöhe, 5 Meter Kunststoffweg, störendes optisches Bild. Gelenkausbildung störanfällig. Wartungs
intensiv.
f) Transportable Elemente
Nachteil: Lagerung problematisch. Hoher Zeitaufwand im Katastrophenfall.
3.) Folgende Problemstellung wurde mit der Erfindung gelöst.:
a) Einsatzgebiet in besonders beengtem Siedlungsbereich und schutzwürdigen Landschaftsgebieten.
b) Ständige Funktionsbereitschaft auch ohne Hochwasservorwarnung.
c) Manuell steuerbare Wandhöhe bei Hochwasservoraussage durch Hydranten- oder Pumpendruckunterstützung.
d) Flexible Höhenaufstockung durch Teleskopelement.
e) Rechtwinklige oder schräge Abknickmöglichkeit der Dammlinie.
• · ♦
f) Anschlussmöglichkeit an Gebäudewände.
g) Werksproduktion oder Vorfertigung.
h) Auch im Privatbereich nutzbar. ( Gartenzaun )
i) Nutzungserweiterung als Radfahr- oder Fussgängerweg.
j) Landungssteg für Rettungsboote
k) Variable optische Abdeckungsgestaltung
I) Aufbau auf vorhandene Erddämme
4.) Erfindung mit Problemlösung
Um die vorgenannten Problemstellungen a) bis I) zu lösen wurde die entstehende Druckhöhe bzw. Auftrieb im Hochwasserfall genutzt. Die Auftriebskraft entspricht dem Gewicht der verdrängten Flüssigkeit. ( Gesetz des Archimedes.)
Es handelt sich um ein geschlossenes System, welches im Hochwasserfall mit dem Wasser des Vorfluters gefüllt wird und mit einem oder mehreren Hydraulikstempeln ( Schwimmkörpern ) vertikal zum Auftrieb kommt. Dieser Auftrieb kann auch durch Pumpendruck bzw. Hydrantenanschluss manuell erzeugt werden. Die Tiefe und Breite des Betontrogs sowie die Abmessungen des oder der Hydraulikstempel ergeben sich aus der gewünschten Schutzwandhöhe und der Differenz zwischen Auftrieb und Auflast.
5.) Gewerbliche Nutzung
Der Schutzbedarf ist in allen hochwassergefährdeten Gebieten gegeben. An der Erstellung des Systems können Bauunternehmen, Fertigteilwerke, Kunststoffhersteller und Handwerksbetriebe partizipieren.
6.) Vorteilhafte Wirkungen der Erfindung in Bezug auf den bisherigen Stand der Technik.
Der bisherige Stand der Technik sieht kein System vor, welches den Hochwasserkatastrophenschutz mit den für das menschliche Auge notwendigen ästhetischen Ansprüchen verbindet. Bei entsprechender Abdeckungsgestaltung als Gehweg, Blumenrabatte oder Wiesenweg ist das System im Niedrigwasserfall nicht sichtbar.
7.) Ausführungsweg
und Bauausführung
Nach Beendigung des Aushubes wird ein Erdtrog der im unteren Bereich mit einer Wasserrinne (Wasserzufuhr )und im oberen mit einer Kantung ( Hubsperre) versehen ist betoniert oder als Fertigteil auftriebssicher und statisch stabil eingebracht.
In diesen Trog wird der Hydraulikstempel ( Schwimmkörper )der wie der Erdtrog gestaltet ist jedoch eine Abdeckung hat, eingeschoben.
Bei Bedarf kann das System durch einen weiteren Hydraulikstempel ( Schwimmkörper) erhöht werden. Dann entfällt die Abdeckung auf dem ersten Hydraulikstempel. Sie wird dann auf dem zweiten Stempel aufgebracht.
Zur Aussteifung werden die beiden Hydraulikstempel miteinander verzahnt und in glasfaserverstärktem Kunststoffmaterial ausgebildet um den seitlichen Wasserdruck aufzunehmen.
BEZUGSZEICHENLISTE
Erdreich
Beton
Hubwand aus HDPE glasfaserverstärktem Recycling - Kunststoff Schwimmkörper aus HDPE mit PU Ausschäumung Wasserzufuhr
Gleitbohlen aus HDPE
Entlehrungsschieber
Spanndrähte zur Elementverbindung Abdeckung auf Stahlwinkel
Stahlankerverschraubung zur Betonfertigteilverbindung

Claims (1)

  1. Vertikale Schutzwand zur Verhinderung von Hochwasserüberschwemmungen, dadurch gekennzeichnet, dass die Hubwand, mit der darunter bzw. seitlich befindlichen Schwimmkörperhülle, aus HDPE glasfaserverstärktem Recycling-Kunststoff besteht.
DE20114717U 2001-09-06 2001-09-06 Hydraulische Hochwasserschutzwand Expired - Lifetime DE20114717U1 (de)

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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1273712A1 (de) * 2001-07-05 2003-01-08 Klaus Wolfgang Scheibe Mobiles Hochwasserschutzsystem
DE102004018815A1 (de) * 2004-04-19 2005-11-10 Hartmut Wibbeler Schutzwand, insbesondere Hochwasserschutzwand
EP1586707A3 (de) * 2004-04-13 2006-06-14 Wolfgang Seemann Hochwasserschutzmauer
GB2451294A (en) * 2007-07-27 2009-01-28 Malcolm Brian Baxter Self erecting flood protection device with buoyant barrier and electrical generation means
DE102016015243A1 (de) 2016-12-21 2018-07-19 Werner Uhrmann Eine am Einsatzort sich selbsttätig aufstellende Hochwasserschutzwand durch die vertikal genutzte Auftriebskraft, im Rohrzylinder

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