AT10156U1 - Vorrichtung zum bearbeiten von leichtmetallfelgen - Google Patents
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Description
2 AT 010 156 U1
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Bearbeiten von Leichtmetallfelgen, insbesondere auf ein Präzisionswerkzeug zum Haltern beim Nachbearbeiten von Leichtmetallfelgen. Alle Leichtmetallfelgen, gleichgültig wie als Rohling ursprünglich hergestellt, ob gegossen oder geschmiedet, müssen sehr präzise nachbearbeitet werden und zwar im automatischen Fertigungsgang und in einem Verfahren, in dem der Rohling in dem Werkzeug eingespannt ist. Die Einspannung muss zentriert erfolgen. Hierfür ist bekannt, die Einspannung zentral, entweder direkt an der Nabe oder im Bereich der Rippen oder Speichen vorzunehmen, mit dem die Nabe mit dem Felgenrand verbunden ist. Dabei wird die Form und Gestaltung des Felgendesigns immer variantenreicher, so dass es notwendig ist, für jede der vielen Einzelformen von Leichtmetallfelgen auch entsprechend unterschiedliche Einspannwerkzeuge vorzuhalten. Deshalb ist aus dem eigenen Gebrauchsmuster DE 20 2005 004 538 U1 bekannt, dass ein Axialzentrierring am hinteren peripheren Außenrand eines Rohlings ansetzt, wobei außen und gleichmäßig verteilt am Rand des Axialzentrierringes angeordnete Vorsprünge in entsprechend gleich geformte Ausnehmungen in hinteren Außenrand des Rohlings greifen.
Nun besteht aber weiterhin die Aufgabe, verschiedene Felgen nacheinander einzuspannen, die unterschiedliche Durchmesser aufweisen, das heißt zu unterschiedlichen Reifengrößen passen. Eine Schwierigkeit besteht dabei darin dass, die unterschiedlichen Größen wahllos nacheinander eingespannt werden sollen, so wie sie aus der Vorstufe von einem Greifer wahllos eingelegt werden. Bei dem erwähnten Stand der Technik müssten die Werkzeuge, die den Felgenrohling halten, den unterschiedlichen Durchmessern angepasst, das heißt ausgewechselt werden. Das bedeutet eine Unterbrechung des Bearbeitungsflusses.
Aus diesem Umstand resultiert die Aufgabe, den Stand der Technik so weiter zu entwickeln, dass nacheinander unterschiedlich große Felgenrohlinge nacheinander ohne Werkzeugwechsel für eine Bearbeitung eingespannt werden können.
Die allgemeine Lösung dieser Aufgabe ergibt sich aus dem Hauptanspruch.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung der Zeichnung, in der ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel dargestellt ist.
Es zeigen:
Figur 1 einen schematischen Aufriss mit einer kleinen Felge,
Figur 2 einen schematischen Aufriss mit einer kleinen Felge und Figur 3 eine schematische Draufsicht.
In den beiden Figuren 1 und 2 ist je eine schematische Darstellung mit einem Einspannwerkzeug 10 für eine spanabhebende Drehbearbeitung eines Felgenrohlings 12 zu sehen. Der Felgenrohling 12 ist bis zur Feinbearbeitung mit seinem Felgenbett 14 der Mittelzentrierung 16, den Öffnungen für Radmuttern 17 und Ventil 18 vorgefertigt. Die Einspannung soll wie beim Stand der Technik am Felgenhorn (Felgenrand) 20 erfolgen.
Es sei für das dargestellte Beispiel angenommen, dass abwechselnd Felgenrohlinge 12 mit einer Radgröße 15“, (Fig. 1) 17“ oder 18“ (Fig. 2) oder 19“, (Fig. 1) 20“ oder 21“ (Fig. 2) oder 20“, (Fig. 1) 21“ oder 22“ (Fig. 2) (Zoll) oder in anderen drei Größenmischungen von einem Greifer eingelegt werden. Gemäß der Erfindung werden die bekannten axial beweglichen und um ihre Achse 24 aus dem Weg wegdrehbaren Spannfänger durch einen besonders gestalteten Spannfänger 22 ersetzt, der im vorliegenden Beispiel für die oben genannten drei Radgrößen ausgelegt ist. In den beiden Darstellungen von Figuren 1 und 2 ist ein Felgenrohling 12 schon eingelegt, aber der Spannfänger 22 ist noch offen.
Wie aus der schematischen Draufsicht aus Figur 3 erkennbar, hat der Spannfänger 22 in dem hier dargestellten Beispiel drei sternförmig angeordnete radiale Arme. Mit einem lang wegra-
Claims (4)
- 3 AT 010 156 U1 genden Arm 26 trägt er peripher einen axial weit nach unten ragenden Stempel 26a, mit dem er kleine Felgendurchmesser gegen kurze Gegenstempel 26b einspannen kann, welche in einer Ebene 40 angeordnet sind, die gegenüber der Ebene 50 versetzt angeordnet ist, mit welcher der Spannfänger 22 axial beweglich ist. Mit einem mittel lang wegragenden Arm 28 trägt er peripher einen axial mittelweit nach unten ragenden Stempel 28a, mit dem er mittlere Felgendurchmesser gegen mittlere Gegenstempel 28b einspannen kann, welche in einer Ebene 40 angeordnet sind, die gegenüber der Ebene 50 versetzt angeordnet ist, mit welcher der Spannfänger 22 axial beweglich ist. Mit einem kurz wegragenden Arm 30 trägt er peripher einen axial kurz nach unten ragenden Stempel 30a, mit dem er kleine Felgendurchmesser gegen lange Gegenstempel 30b einspannen kann, welche in einer Ebene 40 angeordnet sind, die gegenüber der Ebene 50 versetzt angeordnet ist, mit welcher der Spannfänger 22 axial beweglich ist. In der schematischen Darstellung von Figur 3 ist nur ein Spannfänger 22 dargestellt, der sich in der Entnahmeposition befindet, in der eine bearbeitete Felge 12 entnommen werden kann. Die schematische Darstellung von Figur 3 ist in sechs Spannsektoren aufgeteilt, die je mit einem Spannfänger 22 gegenüber je einem Satz von in Umfangsrichtung versetzt angeordneten Gegenstempel 30 in einer Achse 24 bestückt sind. Je nach eingelegter Felgengröße wird der Spannfänger in seine zugehörige Winkelstellung gebracht und gegenüber einem entsprechenden Gegenstempel 30 durch Verdrehen in Position gebracht. In dieser Ausführungsform kann ein Wechsel der Werkzeugeinstellung von einer Felgengröße in eine andere innerhalb von 80 bis 150 Sekunden stattfinden. Selbstverständlich kann bei entsprechend sinngemäßer Erweiterung des hier dargestellten Prinzips, die Einspannvorrichtung auch für eine größere Anzahl von unterschiedlichen Felgengrößen ausgelegt werden. Ansprüche: 1. Vorrichtung zum Bearbeiten von Leichtmetallfelgen, insbesondere ein Präzisionswerkzeug zum Erfassen eines Felgenrohlings zum Nach bearbeiten mit einem Axialzentrierring und über den Umfang am Rand gleichmäßig verteilten axial beweglichen Spannfängern zum Ergreifen vom Innenrand (Felgenhorn) eines Leichtmetallfelgenrohlings, die um ihre Achse schwenkbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Spannfänger (22) sternförmig angeordnete radiale Arme (26, 28, 30) verschiedener Länge aufweist, wobei jeder Arm (26, 28, 30) einen unterschiedlich langen Stempel (26a, 28a, 30a) aufweist, der zwischen sich und einem in einer Ebene unter dem Felgenrand (20) in Umfangsrichtung und radial zueinander versetzt einen Felgenrand (20) unterschiedlich großer Felgendurchmesser aufnimmt und klemmt.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein sternförmig angeordneter radial lang wegragenden Arm (26) einen axial weit nach unten ragenden Stempel (26a) trägt, mit einem kurzen nach oben ragenden Gegenstempel (26b) zusammenwirkt, um kleine Felgendurchmesser einzuspannen.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein sternförmig angeordneter radial mittelweit wegragenden Arm (28) einen axial mittelweit nach unten ragenden Stempel (28a) trägt, der mit einem mittelkurzen nach oben ragenden Gegenstempel (28b) zusammenwirkt, um mittlere Felgendurchmesser einzuspannen.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein sternförmig angeordneter radial kurz wegragenden Arm (30) einen axial kurz nach unten ragenden Stempel (30) trägt, der mit einem langen nach oben ragenden Gegenstempel (30b) zusammenwirkt, um große Felgendurchmesser einzuspannen. 4 AT 010 156 U1 Hiezu 3 Blatt Zeichnungen
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