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AT107094B - Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung von Tafelglas. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung von Tafelglas.

Info

Publication number
AT107094B
AT107094B AT107094DA AT107094B AT 107094 B AT107094 B AT 107094B AT 107094D A AT107094D A AT 107094DA AT 107094 B AT107094 B AT 107094B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
container
glass
pots
mass
sides
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Libbey Owens Sheet Glass Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Libbey Owens Sheet Glass Co filed Critical Libbey Owens Sheet Glass Co
Application granted granted Critical
Publication of AT107094B publication Critical patent/AT107094B/de

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  • Joining Of Glass To Other Materials (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung von Tafelglas. 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 sitzt   ausschwingbar   am Kopfende einer Schraubenspindel16. Die Schraubenspindel wird durch eine entsprechende Mutter 18 neben der Wand 14 durch die Stütze 17 einstellbar gehalten. 



   Zur Unterstützung des keilförmigen Mittelbehälters 6 zwischen seinen beiden Töpfen 7 hat der Mittelbehälter nach Fig. 1 die   Halsansätze 19,   die sich in entsprechende Aussparungen der Töpfe 7 einlegen. Er wird ferner auch durch die Versehalungen 11 unterstützt, indem eine nahe der Spitze des Keils in demselben eingebettete Stange 20 mit ihren Enden in Lager 21 eindringt, die mit der Verschalung einheitlich ausgebildet oder fest. daran angebracht sind. 



   Dieser keilförmige Behälter hat in seinem oberen Teil eine Höhlung zur Aufnahme des geschmolzenen Glases, u. zw, ist dort ein verhältnismässig enger Schlitz 23 angedeutet (Fig. 2), der sich nahezu über die ganze Breite des keilförmigen Behälters erstreckt. Der Spiegel des Glases in den Endtöpfen 7 ist stets etwas höher als der obere Rand oder Rücken des keilförmigen Behälters, so dass also das aus der Wanne in die Behälter 7 und nachher in den Keilbehälter 6 übertretende Glas sich durch den Schlitz 23 nach aussen ergiesst und längs der Seiten des keilförmigen Behälters 6 nach abwärts läuft. Diese dünnen und   in'Strömung befindlichen Glasschichten   bleiben an den   schräg gestellten   Seiten des Keiles haften und vereinigen sich an der Keilschneide.

   Sie bilden also dort nach ihrer Vereinigung eine einzige fortlaufende
Glastafel. Durch passende Verstellung der Muttern 18 können die drei Behälter so mit Bezug aufeinander verlegt werden, dass die beiden Gasströme überall die gleiche Stärke haben. Ferner wird der Tatsache
Rechnung getragen, dass die nahe den Töpfen 7 liegende Glasmasse im keilförmigen Behälter etwas wärmer ist als die zwischen diesen Endstellen gelegene Glasmasse, und   aub   diesem Grunde ist der Schlitz 23 in der oberen Abschlusswand des Behälters in der Mitte etwas erweitert und verengert sich nach den
Enden hin. 



    Die Vorderkammer, in welcher die Glasbehälter6und 7 angeordnet sind, steht oben mit der Kammer   im Inneren des Ofens in Verbindung. In ihr mögen auch (nicht dargestellte) Brenner angeordnet sein, so dass in dieser Vorderkammer eine verhältnismässig hohe Temperatur beständig aufrechterhalten wird und das Glas leicht flüssig verbleibt. Unmittelbar über dem keilförmigen Behälter 6 befindet sich eine andere Kammer 24 mit Brennern 25. Aus dem Boden dieser Kammer strömt die Hitze durch die Öffnung 26 in die Kammer, in der sich die Behälter 6 und 7 befinden. Vorzugsweise wird auch der Teil des keil-   förmigen   Behälters nahe seiner Sehneide dadurch erwärmt, dass in diesem keilförmigen Körper und unterhalb seiner Aushöhlung ein elektrischer Heizwiderstand 27 (Fig. 1 und 4) angeordnet ist. 



   Bei der Ausführung des Verfahrens an Hand dieser Vorrichtung werden die Schiebetüren 4 so eingestellt, dass das Glas mit einer bestimmten Geschwindigkeit aus der Wanne in die Endtöpfe 7   übertritt.   



  Diese Glasmasse strömt dann auch in die   Höhlung   22 des keilförmigen Behälters ein und ergiesst sieh aus dem Schlitz 23 längs der nach unten hin zusammenlaufenden Seiten des Keils. Die Temperatur wird so geregelt, dass die Ströme des geschmolzenen Glases frei auf die Seiten des Keils nach unten gehen, das Glas wird jedoch dabei immer noch so zäh sein, dass der Gasstrom nach Art eines dünnen Films oder einer Schicht an den Aussenwänden des Behälters 6 haften bleibt. Diese beiden Glasströme fliessen dann zusammen an der unteren Kante des Keils, und jene   Glasflächen,   die während der Wanderung in Berührung mit den Seitenwänden des Keils waren, liegen dann im Inneren der auf diese Weise erzeugten Glastafel.

   Die Aussenflächen selbst sind jedoch dabei nie in Berührung mit einem andern Teil der ganzen Vorrichtung, so dass die feine Feuerpolitur, die eine derartige Glasmasse aufweist, auch in der fertigen Glastafel tatsächlich vorhanden ist. 



   Um die gewünschte Glasströmung längs der Seiten des Keils aufrechtzuerhalten, können die   Schraubenspindeln 16   ohne Abstellung des Betriebes heraus-und hineingeschraubt werden. Dadurch wird der Keil schräg nach vorn oder hinten eingestellt, und man kann also den Überlauf aus der Höhlung 22 der Keilmasse genau regeln. Auch kann das eine oder andere Ende dieses Keils höher verlegt werden, um auf diese Weise auch von der einen Längskante bis zur andern Längskante des Glasstromes die nötige gleichmässige Stärke zu sichern. 



   Die auf diese Weise erzeugte Glasplatte 28 mag nun unter ihrem eigenen Gewicht durch einen Schlitz 29 im Boden der Kammer hindurchgehen. Sie tritt dann in die Freiluft über, oder sie wird in eine Kühlkammer 30 eintreten, in der die weitere Abkühlung und Erstarrung stattfindet. Nach Fig. 3 enthält diese Kammer eine passende Zugvorrichtung   31,   die jedoch vorzugsweise nur auf die Ränder der erzeugten Glastafeln eingreift. Dadurch wird die so hergestellte Tafel beständig entfernt, und sie kann natürlich auf beliebige Länge zugeschnitten werden. Zur Zuleitung in diese Zugvorrichtung ist bei 32 ein Satz von Führungsrollen angedeutet. Diese Rollen greifen jedoch nur lose auf die nunmehr fast vollständig erstarrten Flächen des Glases ein und halten die Glastafel in der richtigen Lage mit Bezug auf den Schlitz 29 und die Kammer 30.

   Die erzeugte endlose Glastafel kann durch eine passende, nicht dargestellte Vorrichtung zerschnitten werden. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung von Tafelglas, bei welchem die flüssige Glasmasse in zwei Schichten längsgeneigter Leitflächen niederfliesst, dadurch gekennzeichnet, dass die flüssige Glasmasse einem Behälter an unterhalb des oberen Randes befindlichen Stellen ununterbrochen zugeführt wird, so dass die Glas- <Desc/Clms Page number 3> masse an den Rändern des Behälters überläuft und an den längsgeneigten Seitenwänden desselben in dünnen Schichten niederfliesst, die sich unterhalb des Behälters zu einer einzigen Glasschicht vereinigen, dass diese Glasschicht ohne weitere Behandlung der Oberfläche in bekannter Weise abgekühlt wird, so dass die Feuerpolitur an beiden Seiten der Glasplatte erhalten bleibt.
    2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1 mit einem Leitkörper, der längsgeneigte Seitenflächen hat, dadurch gekennzeichnet, dass der Leitkörper die Form eines Glasbehälters (6) hat, der Endöffnungen (10) hat, in welche die flüssige Glasmasse eingeführt wird, welche aus einer Öffnung (25) oben am Behälter durch Überlauf austritt, um an beiden Seiten des Behälters in zwei Schichten nach unten zu fliessen.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass im Innern des Behälters (16) eine Heizvorrichtung (27) angeordnetist, wodurch die Dünnflüssigkeit der Glasmasse aufrechter halten wird.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (6) in Verbindung mit Töpfen (7) steht, von deren Boden aus dem Behälter (6) Glas zugeführt wird, und dass die Töpfe (7) unter Vermittlung von Sehwingzapfen (12) und Schraubenspindeln (16) gehoben, gesenkt und geneigt werden können, wodurch die Flussrichtung der Glasmasse geregelt werden kann.
    5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Töpfe (7) zu beiden Seiten des Behälters so angeordnet und mit dem Behälter (6) so verbunden sind, dass durch eine Verstellung der Töpfe (7) auch der Behälter (6) in gleicher Weise verstellt wird, so dass an den Seiten desselben herabfliessenden Schichten einander vollkommen gleichmässig eingestellt werden können. EMI3.1
AT107094D 1925-04-15 1925-04-15 Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung von Tafelglas. AT107094B (de)

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AT107094B true AT107094B (de) 1927-08-25

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ID=3624152

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AT107094D AT107094B (de) 1925-04-15 1925-04-15 Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung von Tafelglas.

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AT (1) AT107094B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10305141A1 (de) * 2003-02-08 2004-08-19 Eglass Platinum Technology Gmbh Vorrichtung zur Herstellung von dünnem Flachglas

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10305141A1 (de) * 2003-02-08 2004-08-19 Eglass Platinum Technology Gmbh Vorrichtung zur Herstellung von dünnem Flachglas

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