Sewing/Nähen

Ein Buch als Inspiration – Stoffspielereien im Januar – Miranda Innes


Auch dieses Jahr geht es weiter mit den Stoffspielereien. Ich bin auf jeden Fall wieder dabei, weil ich mich gerne herausfordern lasse und so Techniken ausprobiere, für die ich sonst bestimmt keine Zeit fände. Heute verlinke ich meinen Beitrag bei Langer Faden. Und unten sind die weiteren Themen für das Jahr 2026. Machst du auch mit?


Stoffspielerei-Termine 2026:

25.01.2026: „Ein Buch als Inspiration“ bei Langer Faden

22.02.2026: „Licht & Dunkelheit“ bei HeyyOskar

29.03.2026: „Taschen“ bei Petersilie und Co

26.04.2026: „Altes in Neuem“ bei feuerwerk by KaZe

31.05.2026: „Englisch Paper Piecing“ bei 123-Nadelei

28.06.2026: „Tierisches“ bei zwisch-en-durch 

Juli und August: Sommerpause

27.09.2026: „Die Kunst des Weglassens“ bei Tyche’s Touch

25.10.2026: „Schablonieren“ bei Siebensachen zum Selbermachen

29.11.2026: „Teppiche“ bei made with Blümchen

Nun aber zu meinem Werk zur Januar-Herausforderung. Da ich wirklich viele Handarbeitsbücher habe, dachte ich, dass es mir bestimmt schwer fallen würde, mich für eine Arbeit zu entscheiden. Spontan habe ich ein erstes Buch aus dem Regal gezupft, eines, das ich schon lange nicht mehr in den Händen hielt. Das Buch stammt noch aus dem letzten Jahrtausend, 1995 um genau zu sein. „Schmuck“ von Miranda Innes. Schmuck trage ich ausser Ohrringen und Ehering keinen, trotzdem gefallen mir die Ideen in diesem Buch, für die Stoffspielerei musste es natürlich eine aus Stoff sein. Voilà, ein Patchworkarmreif. Die Anleitung ist präszis erklärt und mit Bildern ergänzt. Der Materialaufwand ist gering; ein bisschen Schnur, ein bisschen Wattvlies, Stoffrestchen, eine Nähmaschine, von Hand nähen geht aber bestimmt auch.

Gestern machte ich Ernst mit der Umsetzung des Armreifs, suchte die Materialien zusammen und legte schon einmal die Bänder, die ich später übernähen wollte. Damit hatte ich auch schon angefangen, als das Leben dzwischen meine Pläne funkte. Deshalb nutzte ich die frühen Morgenstunden, um den Armreif fertig zu stellen. Ich denke, die Bilder erklären alles auch ohne grosse Worte.


Die Stoffstückchen bringen Erinnerungen zurück.


Ich habe gedacht, ich mache gleich zwei Ringe, man lernt ja beim Prototypen und kann sich verbessern.


Die Naht zwischen den beiden Kontraststreifen wird zum Schluss mit Vorstichen kantig zusammengenäht.

Verlinkt mit Karminrot Blog.

Samstagskaffee

Texperiment – Der Vierte 2026


Die vergangene Woche war ziemlich intensiv. Ich war nicht nur beruflich, sondern auch privat gefordert. Es läuft halt nicht immer alles rund. Aber ich darf auf Entspannung hoffen, immerhin sind meine Schüler und Schülerinnen mit ihren zweitletzten Zeugnissen der Volksschule in die Sportferien entlassen worden. Die Tage gehören nun für eine Woche mir und meiner Familie. Ich habe Zeit, versprochene Orangen zu liefern und Besuche zu machen, Weihnachtsdekoration zu versorgen und andere Dinge in Ordnung zu bringen.

Ich habe auch Zeit für eine weitere Stoffspielerei, ein Experiment, für die ich dieses Mal meine vielzähligen Handarbeitsbücher zu Rate ziehen soll. Alle aneinandergereiht, komme ich auf einen Meter Bücher der verschiedensten Themen. Es schien eine schwierige Entscheidung zu werden, aber glücklicherweise sprang mich gleich eine Arbeit an, die mich juckte, sofort umgesetzt zu werden. Morgen werde ich darüber berichten.


Ich kam gestern gerade noch dazu, Stoffreste zusammenzusuchen, bevor mich der Sanitär in der Küche mit wilden Geschichten zu unterhalten begann. Es war wirklich interessant, aber der Morgen verging, ohne dass ich selber etwas getan hatte. Immerhin gelang ich in den Besitz eines „Schatzes“. Leider war der Sanitär überhaupt nicht gewahr, was er da zerreisst, als er ein Auffangblech made in China auspackte. Deshalb sind mir nur ein paar kleiner Artikel chinesischer Zeitung geblieben. Wieviele Schriftzeichen muss man kennen, um Zeitung lesen zu können?

Was wohl heute alles auf mich zukommt? Ich werde es langsam aber stetig angehen und mich nicht ablenken lassen. Was hast du vor?


The past week has been quite intense. I was busy not only at work but also in my private life. Things don’t always run smoothly, right? But I can hope for some relaxation now that my students have been sent on their sports holidays with their penultimate secondary school reports. The days now belong to me and my family for a week. I have time to deliver the oranges I promised, pay visits, put up Christmas decorations and sort out other things.

I also have time for another fabric project, for which I will consult my numerous needlework books this time. Lined up next to each other, they add up to a metre of books on a wide variety of topics. It seemed like it would be a difficult decision, but luckily, one project immediately caught my eye and I couldn’t wait to get started on it. I will report on it tomorrow.

Yesterday, I just managed to gather some fabric remnants before the plumber started entertaining me with wild stories in the kitchen. It was really interesting, but the morning passed without me getting anything done myself. At least I managed to get hold of a ‘treasure’. Unfortunately, the plumber had no idea what he was tearing up when he unpacked a drip tray made in China. That’s why I only ended up with a few small articles from a Chinese newspaper. How many characters do you need to know to be able to read Chinese?

I wonder what today will bring? I’m going to take it slowly but steadily and not let myself get distracted. What are your plans?

Verlinkt mit dem Karminrot Blog von Andrea.

Thursday's Reality Shot

Vitamine C Boost – Thankful Thursday

I had just eaten the last orange wondering whether I should buy some at the grocery store when I got the news that now load had been delivered. Between lessons this morning, I picked them up and brought them home where they stay under the staircase in the cool. These fruits from Sicily taste delicious. I am looking forward to eating them one by one over the next weeks. I am thankful, I can use the vitamine boost.

Weben/Weaving

Neues Wissen, neue Fähigkeiten – Kultur im Schloss – New Skills – Bandweaving


Am Sonntag ging ich an einen ganz speziellen Ort, nämlich ins Schloss Frauenfeld. Es ist ein Stück Kindheitsgeschichte, denn ich bin in dieser Stadt aufgewachsen. Das Schloss thront auf einem Felsen über der Murg.


Allerdings ist der Eingang auf der weniger spektakulären Seite. Um 13 Uhr öffnete sich das Tor und ich wurde eingelassen.


Über die steile, lange Treppe ging es in den ersten und zweiten Stock. Hier wartete Claudia Fischer-Karrer auf Workshopteilnehmerinnen, die sich in die samische Tradition des Bandwebens einführen lassen wollten. Zuerst allerdings erfuhren wir einiges über das samische Leben, das sich rund um die Rentiere dreht. Ich lernte zum Beispiel, dass Rentierhaare hohl sind, man sie deshalb nicht spinnen kann, aber die Felle wegen der Haarröhrchen unglaublich warm sind. Wollten die Samen, die im Norden Europas von Norwegen, über Schweden, Finnland und Russland leben, Wolle und Baumwolle für ihre Bänder verwenden, tauschten sie gegen eigene Produkte ein. Auch die Farben – rot, blau, gelb und grün sind die samischen Nationalfarben – mussten sie eintauschen. Hingegen waren Kamm und Schiffli für das Bandweben aus Rentierknochen gefertigt.

Wir hatten Glück: Die Kettfäden waren bereits durch Schlitze und Ösen des Kamms aus Plastik eingefädelt, so dass wir gleich mit Weben loslegen konnten. Weiteres Glück hatte ich, weil eine Kursteilnehmerin genügend Gürtel mitgebracht hatte. Daran muss man nämlich die Arbeit festbinden, damit man die Kettfäden straff halten kann. Es ist nicht ganz einfach, das Band immer gleich breit zu halten. Zudem war das Licht im Schlosssaal durch die Butzenscheiben so gedimmt, dass ich oft Mühe hatte zu erkennen, welche Fäden nun tatsächlich oben und welche unten sind. Nach zwei Stunden weben, spürte ich meinen Rücken. Ich war deshalb froh, dass ich mein Band fertig hatte.

Ein vergnüglicher Samstagnachmittag ging zu Ende. Mit neuem Wissen und neuer Fähigkeit ging ich zufrieden nach Hause. Webkamm und Schiffchen waren im Kurspreis von 20 Franken inbegriffen. Ein herzliches Dankeschön ans Historische Museum im Schloss Frauenfeld. Ich werde die Fransen meines Bandes zu Hause noch ausfranseln und ein bisschen kürzen.

Mandala

❤️ Montagsherz ❤️


Euch allen eine gute Woche!

Have a good Week you all!

CSM Erlbacher Speedster · Sonntagsfreude · Stricken/Knitting

Sonntagsfreude – Colourful Yarn Always Cheers Me Up


Der Wetterbericht verspricht für morgen Sonnenschein, was ich fast nicht glauben kann. Denn der Nebel liegt heute dick und zäh. Schwups, sind Ross und Reiter von ihm verschluckt, als wären sie nie an unserem Haus vorbeigekommen. Grau ist’s, wohin ich auch schaue, während ich im Garten Rosenkohl hol. Da freut mich der bunte Wollknäuel umso mehr. Ich kurble Stulpen auf Bestellung.


It’s a foggy day today. I cannot see more than 20 meters, so horse and man are swallowed up by the fog in no time as if they had never come by our house. Is there really going to be sunshine tomorrow? Should I believe the weather forecast? Hm.

I winded some yarn first thing this morning. Colourful yarn always cheers me up . After I had coffee, I cranked the tubes like ordered. I am happy how they turned out.

How are your doing on this fine Sunday?