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Montag, 2. März 2009

Und schon...

... ist es wieder vorbei. Das Wochenende.

Aber es war herrlich.
Auf einen superlustigen Samstag mit meiner kleinen Schwester - superleckeres Abendessen und stimmbandzerstörenem Einsatz von Singstar ABBA inklusive - folgte ein sehr erholsamer Sonntag.

Habe gestern nicht viel Aktivität an den Tag gelegt. Waschmaschine anwerfen, Wäsche aufhängen. Das wars. Habe beschlossen, dass ich mir nach meinem Gespräch vom Freitag etwas Erholung verdient habe, also habe ich eine Schokoladenmaske aufgelegt (die heißt nur so, riecht auch lecker - ist mit Kakaobohnenöl, wenn ich das richtig im Kopf habe) und mich einem DVD-Nachmittag hingegeben.

Erst stand Verwünscht auf dem Programm. Der Film ist ja so süß - Rotz und Wasser geheult habe ich natürlich auch dabei. Aber das ist keine Schande, immerhin ist es ein Disneyfilm...

Später mußte ich natürlich Clone Wars angucken, und weil ich doch schon mal dabei war, habe ich den Film gleich nachgelegt.
Naja, und wo die Augen schon beinahe viereckig waren, dachte ich mir, dass jetzt nichts mehr passieren kann.
Bin also gemütlich im Bett liegen geblieben und habe mir noch "Der Teufel trägt Prada" angesehen - gefiel mir gut.

Und jetzt starte ich mal relativ frisch in die neue Arbeitswoche...

Ich wünsche Euch einen angenehmen Start!

Dienstag, 3. März 2009

*Motz*

Sitze frühstückstechnisch auf dem Trockenen und bin grummelig weil Hunger...

Da gibt es nahe meiner Arbeitstelle einen Supermarkt, der bereits um 7:00 öffnet(e). Das war superpraktisch, denn ich konnte auf dem Weg in die Arbeit was zu Essen kaufen, Getränke, oder sogar frische Milch zu normalen Preisen, wenn ich Küchendienst hatte.

Besonders am vergangenen Freitag habe ich das genossen, da ich relativ stressfrei mit einem guten Frühstück zu einem moderaten Preis versorgt war, und damit optimal auf mein Gespräch vorbereitet.

Gestern war ich ein klein wenig früher dran - Supermarkt noch zu. Heute stehen da um 7:10 Uhr bereits rund 10 Leute vor verschlossener Tür. Dann geht die Tür endlich auf, und wir (vermutlich alles berufstätige, die sich noch schnell mit Jause und Co. versorgen wollen) stürmen den Laden.
Mein freundliches "Guten Morgen" wurde im Keim erstickt von einer äußerst unfreundlichen Mitarbeiterin der Brottheke.
Sie keppelte uns an, dass die Filiale noch geschlossen sei.

Ähm? Wie jetzt. Es war doch immer um 7:00 auf - und es ist bereits 7:10. Und überhaupt, kann man das nicht ein wenig freundlicher sagen?
Wir weiter weiter angemault, dass sich die Öffnungszeiten geändert hätten. (Auch das kann man freundlicher sagen - und dann darf man eben nicht die Türen aufmachen und weit offen stehen lassen, wenn draußen schon eine Meute wartet). Oder man könnte die Menschen gleich bescheid sagen, wenn man die Tür öffnet und nicht darauf warten, dass sie (wie eh und je) hereinkommen.

Gut ich meine nicht dass das eine große Lebensmittelkette wie diese stören würde, aber von den 10 Leuten, die da heute rausgeworfen worden sind, sind alle bis auf 2 schimpfend gegangen.
Ich muss mein Geld nicht bei dieser Lebensmittelkette ausgeben - ich kann auch mittags zu einer anderen gehen.

Verstehe nur nicht, warum man im Jänner die Öffnungszeiten vorverlegt, um besseres Service für berufstätige Kunden anzubieten, und dann wenn die Filiale wirklich gut gefüllt ist um 7:00 sang und klanglos die Öffnungszeiten wieder nach hinten verschiebt.
Und nebenbei macht der Ton die Musik. Wenn man mich heute nicht unfreundlich hinausgeworfen hätte, sondern mir einfach freundlich (und von mir aus auch bestimmt) gesagt hätte, dass durch die geänderten Zeit das Einkaufen noch nicht möglich ist, wäre ich eben später in der Pause hingelaufen.
Aber so nicht.

Ich kann Patienten, die vor meinem offiziellen Dienstbeginn bei mir im Büro stehen auch nicht unfreundlich rauswerfen...

Ohwooooohl.... nein. kann ich nicht.

Und das ich das Abendessen gestern habe ausfallen lassen, habe ich immer noch Hunger. Mist.

Mittwoch, 4. März 2009

Also heute...

... ist echt der Wurm drinnen...
Chaos total - Telefon hat nonstop geläutet - und irgendwie...

...konnte ich mich über den Sonnenschein zwischendurch nicht so recht freuen. (Das allerdings könnte daran liegen, dass der Himmel tiefdunkelgrau schwarz war, als ich endlich aus dem Büro rauskam...

Naja - habe mir noch ein Kaffeechen mit Mama gegönnt, und jetzt werde ich mich vor die Glotze setzen. Nachrichten gucken, rasch duschen gehen und dann CSI ansehen...

Morgen wird es sicher ein besserer Tag werden.

Donnerstag, 5. März 2009

Tage wie dieser...

Es gibt Tage, da hat man von Beginn an das Gefühl: "Das ist einfach nicht mein Tag!"
Indizien dafür gibt es einige:
  • Man wacht um 3:55 Uhr auf, und ist fest der Meinung, dass man verschlafen hat.
  • Man hat das Gefühl der Zeit hintennachzuhinken, obwohl man pünktlich aufgestanden ist...
  • Wenn man fast die Bodenfliesen in der Küche küßt, weil der Kater es lustig findet sich derart um die Beine seines Menschen zu wickeln, dass dieser aus dem Gleichgewicht kommt.
  • Wenn man dann im Büro bemerkt, dass kein Tröpfchen Milch mehr da ist, da sieht man schwarz für den Morgenkaffee...
Bleibt nur zu hoffen, dass der angebrochene Tag sich ab jetzt positiver gestaltet... Ich versuche es mal mit positivem Denken.

In diesem Sinne:
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Freitag, 6. März 2009

Regen...

Es kotzt mich an...
Das Wetter kotzt mich einfach an.

Zwar ist es inzwischen ein wenig wärmer geworden, aber was nützt das, wenn alles Grau in Grau ist, und es seit gestern mittag unaufhörlich regnet?

Alleine der Blick aus dem Fenster motiviert nur zu einer einzigen Aktivität: Im Bett bleiben.
Regen, Regen, nichts als Regen - ach ja ... und Wind, der das Aufspannen eines kleinen Knirpses fast unmöglich macht, wenn man ihn nicht am Ende der nächsten Gasse im Mülleimer versenken will.

Gestern beim Heimkommen war ich nass bis auf die Haut.
Heute kurz nach meiner Ankunft im Büro sah ich aus wie ein Pudel.
Regenwasser verträgt sich nicht mit meiner Naturwelle, die dann immer extrem ausgeprägt zum Vorschein kommt.

Und mich kotzen dei Winterpullis an.
Und die Winterjacke sowieso...

Ich hab es so satt!

Ich will Sonne!
Ich will blauen Himmel und Sonnenschein!
Ich will Vogelgezwitscher, das vom nahenden Frühling kündet.
Ich will endlich wieder meine geliebten Tuniken ausführen können, und die leichte Jacke.
Ich will endlich die Möglichkeit haben meine wintermüden Batterien wieder aufzuladen.

*motz*

Samstag, 7. März 2009

Was für ein Wetter...

... der Wochenendeinkauf hat sich durch Sturm und Regen in einen wahren Abenteuerausflug verwandelt.
Dass ich grantig bin, weil es gestern kurz zu regenen aufgehört hat - aber am Abend ärger als zu vor wieder losgegangen ist, und dass es bis jetzt durchschüttet... das erwähne ich ja schon gar nicht mehr.

Aber was ich eben erlebt habe läßt mich alle Pläne, die ich für heute hatte über den Haufen werfen. ICH gehe da nicht mehr raus! Also zumindest heute nicht mehr. So!

Eigentlich wollte ich ja am frühen Nachmittag losziehen, um mir eine neue Hose zu kaufen. Da ich inzwischen fast 10 Kilo abgenommen habe, dachte ich mir, ich sehe mal, ob ich schon eine Nummer kleiner kaufen kann. Aber bei dem Wetter bin ich nass bis auf die Haut, ehe ich in irgendeinem Laden bin, und dann macht das Anprobieren gar keine Laune mehr. Abgsehen davon sind meine Sportschuhe nach meinem Ausflug zum Supermarkt durch und durch nass.
Also gut, dann gehe ich nächste Woche nach der Arbeit shoppen. *pfff* Muss ja nicht heute sein.

Man muss sich das mal vorstellen:
Die Wetterfritzen sagten Wind mit Böen bis zu 80 km/h an. Gut - dass das heftig ist, war mir klar, aber ich kann Geschwindigkeiten ganz schwer einschätzen.
Ich weiß jetzt aber...
  • Wind mit 80 km/h preßt einem die Luft aus den Lungen, wenn so eine Böe unvermittelt um die Ecke springt.
  • Eine großformatige Frau muss alles aufbringen, was sie hat, um einen Fuss vor den anderen setzen zu können, besonders weil der Wind ja fies ist und mal eben unvermittelt die Richtung wechselt.
  • Die Böen sind stark genug, um ein 15 kg schweres Einkaufswagerl (gefüllt mit Katzensand, Getränken und einem anderen) mal eben der Besitzerin mitten auf der Kreuzung aus der Hand zu reissen, und es ein paar Meter wegzuschleudern.
Außerdem habe ich mal wieder festgestellt, dass manche Autofahrer eine diebische Freude daran haben, Fußgängern eine eiskalte Dusche zu bescheren - vor großen Pfützen, die von verstopften Kanälen zeugen, geben einige von ihnen noch mal richtig Gas, dass eine Wasserfontaine entsteht, der man nicht entgehen kann, wenn man gerade in dieser Gegend unterwegs ist. (Dass das nicht so sein muss, beweisen die Autofahrer, die es schaffen durch diese Pfützen zu fahren, ohne die halbe Umgebung zu duschen).
Dem Arschloch, dass ich dem silberfarbenen Mercedes gesessen ist, dem ich meine persönliche Eisdusche verdanke, an dieser Stelle einen persönlichen Dank - mir war gar nicht klar, wie belebend eisiges Regenwasser sein kann.
Der Schniedel soll dir abfaulen!

Ich bin nur froh, wieder zu Hause zu sein. Habe mich gleich trocken gelegt - meine Jacke wird hoffentlich bis morgen auch wieder trocken. (Zum Glück hatte ich meinen neuen MP3-Player nicht in der Tasche, der hätte die Dusche vermutlich nicht überlebt...)

Werde mich jetzt mal dazu aufraffen, das Katzenkisterl frisch zu machen, und dann den Staubsauger durch die Wohnung jagen.

Montag, 9. März 2009

Auf in die neue Arbeitswoche...

*seufz*
ist das Wochenende wirklich schon wieder um? Wie kann das sein, dass diese zwei Tage immer wie im Flug vergehen?

Naja - gestern war ich am Vormittag ein wenig spazieren. Der strahlend blaue Himmel und die lachende Sonne mußten einfach genutzt werden, ehe ich am frühen Nachmittag zu meinen Freunden aufgebrochen bin, die mich zu Kaffee, Kuchen und Rollenspiel geladen hatten.

Fast dachte ich, dass der Tag viel zu schön ist, um ihn in einer Wohung zu verbringen. Aber eben nur fast, denn bereits zu Mittag kamen die ersten schwarzen Wolken und der Wind frischte ziemlich auf.

Was soll ich sagen, als ich um 20:30 den Heimweg antrat hat es... ÜBERRASCHUNG... geregnet. Aber zumindest war es warm.

Heute morgen dann habe ich mich kleidertechnisch verzettelt. Bei 7°C um 5 uhr morgens habe ich mich für einen etwas dünneren Pulli entschieden.
Aber ich habe den eisigen Wind unterschätzt, der mich fast von den Beinen gefegt hätte. Es war a...kalt draußen.
Und - da es ja schon ewig nicht mehr geregnet hat - mischten sich auch noch feine Tropfen dazu, die immer mehr wurden.
Schönes Wetter wird überbewertet.

Jetzt gönne ich mir einen Kaffee, und dann kann die neue Arbeitswoche beginnen...

Mittwoch, 11. März 2009

Danke...

Genau DAS habe ich jetzt gebraucht. Ich konnte heute zum ersten Mal herzhaft Lachen...

Gibt es was Schöneres...?

... als bereits um 8:00 morgens, noch vor dem Kaffee vom Chef übel beschimpft zu werden?

Ja, ich habe gestern einen Fehler gemacht.
Ja, ich habe etwa übersehen.
Das hätte nicht passieren dürfen.

Aber alleine zwischen 100 Telefonaten, Patienten, die bei mir im Büro standen und einer Menge Befunde die zu schreiben waren, ist es passiert.
Ich kann es weder rückgängig machen, noch sonstwas tun, um es ungeschehen werden zu lassen.

Aber es hat keine Konsequezen für unsere Patienten. Zieht keine körperlichen oder seelischen Schäden nach sich.
Es ist einfach nur ärgerlich.

Aber rechtfertigt dass, dass ich mich als "verrückt" bezeichnen lassen muss? Und was soll die Aussage, dass er sich nicht auf mich verlassen kann? Dass ich alles falsch machen würde?

War nicht er es selbst, der erst im Jänner 2009 sagte, dass er so zufrieden mit mir ist, weil ich mich so gut eingelebt hätte und kaum Fehler mache?

Nur um mich zur Sau zu machen, hat er extra um 7:45 angerufen. Und ich saß hier und konnte, kaum dass ich aufgelegt hatte meine Tränen nicht zurückhalten
(Wo ich doch im Moment hormonell wie immer einmal im Monat sowieso leicht am Wasser gebaut bin)

Ich war so zornig, dass ich am liebsten gekotzt hätte - stattdessen konnte ich die Tränen nicht verhindern.
Und meine Kollegin, die starke und harte - zeigte sich schockiert, ob der Auswirkung dieses Telefonats. Sie schickte mich rasch weg, damit ich mir keine Blöße vor den Ärzten geben muss.

Und während ich, wie ein geprügelter Hund auf der Toilette meine Wunden leckte und versuchte meine Gefühle wieder in den Griff zu bekommen hat sie mir unserer Chefin gesprochen.

Normalerweise geht es mir am A... vorbei, wenn El Chefe laut wird, oder seine cholerischen Anfälle hat, aber da er diesmal persönlich geworden ist, mir Dinge vorwirft, die einfach nicht stimmen und dann auch noch weitreichtende Konsequenzen für mich angekündigt hat, das hat mich dann doch getroffen. Vor allem unvorbereitet.

Inzwischen habe ich ein Gespräch mit meiner Chefin hinter mir, die voll und ganz hinter mir steht. Trotzdem habe ich aber immer noch eine ziemliche Wut im Bauch, und könnte vor Zorn weinen, nur inzwischen kann ich es unterdrücken.

Das ist er also.
Das ist der Dank dafür, dass ich jeden Tag bereits um 7:00 hier bin und auch schon mal bis 18:30 bleibe, nur um alles zu erledigen, was zu erledigen ist.
Das ist der Dank dafür, dass ich mit unzähligen Patienten telefoniere und mich von ihnen anmaulen lasse, weil die Ärzte Dinge versprechen, die nicht haltbar sind.
Das ist der Dank dafür, dass ich im Prinzip im gesamten letzten Jahr nur für die Arbeit gelebt habe.

Und da wundert sich noch wer, dass diese Stelle nie lange mit ein und derselben Person besetzt war?
Mich wundert es nicht mehr.

Ich weiß, dass er mich anbrüllen wird, sobald er heute den Fuß in unser Büro setzt - und ich werde hier sitzen und werde versuchen seinen cholerischen Anfall zu überstehen ohne loszuplärren. Und vor allem, ohne ihm eine passende Antwort zu geben.

An manchen Tagen hasse ich mein Leben!

Donnerstag, 12. März 2009

Ein neuer Tag...

Nachdem ich mir gestern ein Glas Wein gegönnt, und meine Seele mit Musik und Räucherstäbchen verwöhnt habe, bin ich um 22:00 in Bett gegangen. Nach dem Motto: Dann ist der Tag vorbei.


Heute ist der Himmel blau, mein Horoskop ist hervorragend, und meine Stimmung deutlich besser.


Ich versuche das Gestern gestern sein zu lassen und nach vorne zu sehen. Außerdem ist ja heute schon Donnerstag. Das heißt das Wochenende ist in Sicht - und da gibt es einiges worauf ich mich freuen kann.
In diesem Sinne wünsche ich Euch einen schönen Tag!

Freitag, 13. März 2009

Endlich Freitag...

Nachdem ich heute verdammt schlecht geschlafen habe, bin ich unendlich froh, dass heute Freitag ist.
Gestern nacht wurde ich von Grübeleien wachgehalten. Und natürlich haben sich die Gedanken, die ich gewältz habe später in meine Träume eingemischt.
Denn gestern hat El Chefe doch noch mit meiner Chefin gesprochen - und die hat mir ein wenig erzählt.
Dank der Tatsache, dass El Chefe ein Choleriker ist wie er im Buche steht - aber gleichtzeitig von Menschen die er für Gleichgestellt erachtet leicht lenkbar ist, fiel seine Beschwerde über mich dann sehr milde aus.
Allerdings machte mir das was da rauskam doch Kopfzerbrechen, und das tut es noch.

Meine Chefin ist der Meinung, ich muß an meinem Selbstbewußtsein arbeiten. Daher war ich ja schon im Herbst 2008 in einem Seminar, und soll auch dieses Jahr etwas ähnliches besuchen. Damit kann ich leben, aber wenn ich diese Meinung nicht teile - außerdem kann man sich aus Seminaren ja immer irgendetwas mitnehmen, was man umsetzen kann und will.

Nun kristallisiert sich aber heraus, das El Chefe quasi auf der Suche nach einer Zweiten Übersekretärin ist. Sprich, er wünscht sich einen Klon meinr Kollegin.
Ich will aber kein Klon sein.

Ich mag mich. Und ich mag die Art meines Wesens. Ich bin nunmal freundlich und offen. Ich bin gerne fröhlich, und sehe nicht ein, warum ich mehr als die Hälfte meines Alltags damit verbringen soll grimmig und hart zu sein. Zumal ich das Spielen müßte. Und das ergibt für mich keinen Sinn.
In den letzten 5 Jahren (solange bin ich in diesem Krankenhaus beschäftigt) hat mein freundliches Wesen dazu beigetragen, dass man mich mehr oder weniger im ganzen Haus kennt - und mich schätzt. Vom Bettenfahrer bis hin zum Geschäftsführer - mein Name ist bekannt, und die Gesichter hellen sich auf, wenn man mich irgendwo trifft. So schlecht kann mein Weg also nicht sein.
Wenn ich mir das hernehme, was El Chefe gestern von sich gegeben hat, dann habe ich die Befürchtung, dass man mich niemals wirklich akzeptieren wird, auch wenn ich im Sommer die Abteilung übernehme. Und zwar weil ich nicht bissig und kalt bin. Weil ich freundlich bin, und meine Launen nicht auf andere übertragen will. Weil ich versuche auch in harten Zeiten positiv zu denken, und etwas Gutes darin zu sehen.

Das ist doch pervers!
Ich mache meinen Job. Und ich mache ihn gut. Ich schreibe schnell und beinahe fehlerfrei. Patienten schätzen mich wegen meiner freundlichen Art, meiner netten Stimme (mehr bekommen sie ja von mir nicht mit) und meine Ausstrahlung, die angeblich sogar via Telefon zu spüren ist. Meine Chefin schätzt mich, da ich Dinge sofort und gewissenhaft erledige und ein hohes Maß an Serviceorientierung mitbringe. Und sie schätzt es, dass ich meist ein Lächeln auf den Lippen habe.
Und abgesehen vom fehlerfreien, schnellen Schreiben ist all das genau das, was El Chefe (dem Abteilungsleiter) sauer aufstößt, und die Begründung dafür, dass er der Meinung ist, dass ich für den Job den ich mache eigentlich nicht geeignet bin. Meine direkte Chefin sieht das anders, und von daher werde ich auch sicher nicht so schnell versetzt.
Allerdings habe ich das Gefühl, dass ich mich auf Kämpfe gegen Windmühlen vorbereiten muss.

Ich muss sagen, ich verstehe die Welt nicht mehr.

Mittwoch, 18. März 2009

Das paßt ja :)

You are The High Priestess

Science, Wisdom, Knowledge, Education.

The High Priestess is the card of knowledge, instinctual, supernatural, secret knowledge. She holds scrolls of arcane information that she might, or might not reveal to you. The moon crown on her head as well as the crescent by her foot indicates her willingness to illuminate what you otherwise might not see, reveal the secrets you need to know. The High Priestess is also associated with the moon however and can also indicate change or fluxuation, particularily when it comes to your moods.

What Tarot Card are You?
Take the Test to Find Out.

Samstag, 21. März 2009

Speedtest

Wiederentdeckt bei der Spezialistin

78 Wörter

Speedtest

O.K. ich schreibe ja von Berufswegen :)
Einfacher wäre es aber, wenn der Text den man da zum Test schreibt einen Sinn ergeben würde...

Sonntag, 22. März 2009

Ein Hauch von Frühling...

umweht uns hier in Wien.
Sonne satt und milde Temperaturen im fast schon zweistelligen Bereich.
Da fällt gleich alles leichter.
Bin seit 9:00 putzmunter, habe ausgiebig gefrühstückt und ein wenig aufgeräumt. Und jetzt mache ich mich langsam fertig um mich mit meinen Freunden zu treffen.
Das Leben ist irgendwie gleich nochmal so schön, wenn die Sonne vom Himmel lacht.

Besonders, wenn es in den letzten Tagen Grau in Grau war - und sogar Schnee hat sich wieder zu uns verirrt. Kein gelungener Frühlingsbeginn, wie ich finde.
Aber jetzt scheint es langsam aufwärts zu gehen.
Die ersten zarten Knospen zeigen sich an den Sträuchern, und die ersten Blümchen wagen sich zaghaft nach draußen...

Der Frühling kann kommen ... Endlich!
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Montag, 23. März 2009

Unfassbar...

... mit was für Menschen man so konfrontiert wird. Ehrlich.
Ich glaube, dass ich von mir behaupten kann, dass ich doch recht verständnisvoll bin - gerade in der Arbeit. Ich sehe über so manchen Ausraster unserer Patienten hinweg, lasse mich anmaulen, versuche ruhig zu bleiben - weil ich mir denke: Das ist ein Mensch der Schmerzen hat, und sich somit in einer Ausnahmesituation befindet.

Aber manche Dinge entziehen sich dann doch völlig meinem Verständnis. Ich meine, wie schwachsinnig muss man eigentlich sein....
Aber ich glaube ich erzähle mal lieber die Geschichte dazu, vielleicht kann man mein Kopfschütteln dann verstehen.

Da gibt es eine Frau mittleren Alters. Sie denkt von sich selbst, dass sie sehr wichtig ist, weil ihr Mann Botschafter ist. Natürlich ist sie zusatzversichert.
Sie besteht auf eine Behandlung durch Spezialisten - was ihr gutes Recht ist (auch wenn ich voller Überzeugung sagen kann, dass unsere Spezialisten Kassenpatienten genauso gut und hingebungsvoll betreuen) . Allerdings ist sie der Meinung, dass unsere Spezialisten - im Konkreten unser Primar höchstselbst sie behandeln muss, und dass es absolut nicht einzusehen ist, dass sie (wie alle anderen Patienten) zu ihm in die Ordination geht.
Das geht aus mehreren Gründen für sie persönlich gar nicht.
  • Die Ordination ist in Niederösterreich (aber supergut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen, und mit Chaffeur sowieso)
  • In der Ordination müßte sie sich einen Termin ausmachen - und das ist ja wohl unter ihrer Würde, immerhin müßte sie dann im Wartezimmer ausharren, und das zusammen mit anderen (igitt) Patienten
  • Und natürlich würde der Besuch in der Privatordination etwas kosten - und da sie wichtig ist, sollte man sie schon kostenlos behandeln.
Jetzt ist unser Primar aber (obwohl er manchmal cholerische Ausraster hat, die sehr unlustig sind) ein herzensguter und vor allem viel zu netter Mensch (wenn es um Patienten geht). Also hat er ihr das Angebot gemacht, dass sie am Freitag (also vergangenen Freitag) zu uns in Haus kommt, und er würde sie nach seinen Operationen ansehen.
Es ist ja so, dass unser Primar im Krankenhaus eigentlich nur im OP steht... aber bitte, er hat sich den Termin gesetzt.

Erstmal gab es Diskussionen, weil die Uhrzeit ja gar nicht ging, immerhin müsse auch ihr Mann (und der ist ja auch superwichtig) mit ihr ins Krankenhaus kommen (wir könnten sie ja sonst fressen...). Es wurde ich dann aber erklärt, dass es zu einer anderen Zeit nicht möglich ist, früher steht Chef im OP, danach muss er in die Ordination fahren, da dort seine Patienten warten.
Also gut -sie nimmt grummelnd und bereits schimpfend den Termin an.

Nur... am Freitag lief dann einige schief.
Eine OP hat unerwartet länger gedauert, und dann kam ein Anruf, der unseren Chef zu einer Not-OP rief. Was hätte er tun sollen? Er ist natürlich zur Not-OP gerast, und da die gute Dame ja noch nicht da war, bat er uns ihr bescheid zu geben. Mit einer Entschuldigung sollten wir ihr einen Ersatztermin heute morgen anbieten.

Das Gezeter war groß. Das wäre ja ungeheuerlich, und sicher keine Art mit Klassepatienten umzugehen. Die Sache mit der Not-OP war ihr völlig egal. Weil sie ist ja schließlich wichtig, und so hat ein anderer Mensch im Rollstuhl oder auf dem Friedhof zu landen. (Sie hat es etwas feiner ausgedrückt - aber das war gemeint. Ich dachte ich höre nicht richtig.
Und der Ersatztermin heute morgen, der geht ja mal überhaupt nicht. Weil wie kann man von ihr (da sie ja wichtig ist) erwarten bereits um 7:30 bei uns im Krankenhaus zu sein.

Frechheit und überhaupt.
Der Vorschlag, dass sie einer unserer (ebenfalls auf ihr Problem spezialisierten) Oberärzte ansieht und ihr erstmal weiterhilft wurde sofort abgeschmettert. Wie können wir auch erwarten, dass sich das Fußvolk um sie kümmern "darf"? Sie schrie und tobte noch ein wenig auf der Station, dann schrie, tobte und heulte sie ein wenig bei uns im Büro, und schließlich verließ sie mit wehenden Fahnen das Krankenhaus.
Aber sie hat dann nach einem Telfonat mit dem Stellverteter des Primars großzügig zugestimmt heute nach der ersten OP des Primars zu kommen.
(Zu lieb von ihr, oder?)

Naja und heute... wie gesagt. Der Primar hatte eine OP, und als er abschätzen konnte, dass diese sicher 30 Minuten länger als geplant dauern wird, mußte ich die Gute anrufen.
Ich betone das jetzt nochmal. Der Termin, den sie quasi zum Nulltarif und außerdem mit emotionaler Erpressung bekam sollte nicht abgesagt werden, sondern es ging lediglich um die Mitteilung, dass sie sich Zeit lassen sollten, da er 30 Minunten später stattfinden wird.

Dafür, dass die Gute bereits unterwegs war, und somit über eine Stunde VOR ihrem eigentlichen Termin angetanzt ist, kann niemand was. Aber sie wurde fuchsteufels wild, als ich ihr vorschlug, sie könnte in der Cafeteria einen Kaffee trinken - ich bot ihr sogar an, sie anzurufen, sobald die OP fertig war.
Was soll ich sagen - sie ging zwar in die Cafeteria, allerdings stand sie alle 10 Minuten bei mir im Büro. Und mit jedem Mal, wo ich ihr nichts anderes sagen konnte, als dass die OP noch laufen würde, wurde sie zorniger.
Und wieder mußte ich mir anhören, dass das keine Art wäre mit einem Klassepatienten umzugehen, noch dazu, wo sie doch wichtig wäre. Wieder Schreierei und gekünstelte Tränen.
Und dann hat die OP doch tatsächlich nicht 30 sondern 35 Minuten länger gedauert!!! Oh! Mein! Gott!
Das Gezeter war unmöglich. Und ich war froh, als der Chef mich dann angerufen hat, und ich sie zu ihrem Termin rufen konnte. Habe dann nichts mehr von ihr gesehen und gehört - und dafür war ich mehr als dankbar.

Ich hasse solche Menschen!
Das tue ich wirklich. Und zwar aus tiefstem Herzen.
Ich versuche immer Leuten nichts Schlechtes zu wünschen - aber bei solchen Leuten fällt mir das schwer. Die sind nämlich tatsächlich der Meinung, man müsse andere Leute vom Untersuchungstisch treten, damit sie darauf Platz nehmen können, oder solle andere verrecken lassen, nur damit man ihnen ein paar Tabletten verschreibt.

*Hass Hass Hass*

Freitag, 27. März 2009

Thermenwartung Olé

Scheiße!
Hatte eben meine jährliche Thermenwartung...

Ich habe einen Installateur gefunden, der eine attraktive Aktion diesbezüglich hatte. Und die beiden Herren die eben bei mir waren, waren auch supernett.
Bei dem Installateur bleibe ich!

Aber insgesamt gesehen ist alles ein dicker Haufen... ja eh schon wissen. Hab ich eingangs erwähnt.

Letztes Jahr habe ich sage und schreibe 230 Euro berappen müssen für die Wartung. Weil die Aktion die mir genannt worden ist, plötzlich nicht mehr gegolten hat.

Diesmal klappte das zwar anstandslos, aber alles andere nicht.

140 Euro hat der Spaß gekostet, weil drei kleine Teile ersetzt werden mussten. Und das war quasi ein Geschenk - weil der Chef höchstselbst bei mir war, und wohl sowas wie Mitleid gehabt hat. Er hat mir einen Nachlass gewährt und die Rechnung auf 140 Euro ausgestellt, die ich sofort bezahlt habe. (Dazu mußte ich alles an Geld zusammenkratzen, das ich im Haus hatte...)

Die Wartung im letzten Jahr war für A & F - und die 230 Euro damals auch.
Der Techniker heute meinte, dass die Teile so hinüber sind, dass sie sicher auch schon letztes Jahr ausgewechselt gehört hätten. Und weil das nicht passiert ist, ist der Schaden nun um ein vielfaches Schlimmer.

Die Pumpe liegt quasi in den letzten Zügen. Kostenpunkt rund 280 Euro und ein paar andere Details wären eigentlich auch reparaturbedürftig.
Er meinte dann, dass es vermutlich sinnvoll wäre an eine neue Therme zu denken. (Eine einfache um rund 2000 Euro würde reichen).
Mir wurde da ein wenig schwarz vor Augen. Und ich hätte fast zu Heulen begonnen. Wie soll ich das denn bitte machen? Mit 30 Euro im Monat, die nicht von Fixkosten und Kreditrate gefressen werden?

Die Pumpe hat er mir soweit wieder hergerichtet, dass sie bis zum Sommer hält, aber er hat mir dringend geraten sie mit dem Urlaubsgeld auszutauschen.
Mit allen anderen Reparaturen, die nötig wären, ist das Urlaubsgeld futsch - und das Monate, bevor ich es überhaupt bekommen habe.

Da wird das neue Bett wohl noch ein Jahr warten müssen, das ich mir eigentlich im Sommer hatte leisten wollen. Mein Rücken wird also auch weiterhin mit dem Sofa vorlieb nehmen müssen.
Und die Reise nach Deutschland im nächsten Jahr zur Jedi-Con fällt auch flach. Ich muss auf eine neue Therme sparen.

Ich glaube, ich werde mir zum 30. Geburtstag einen Lottosechser oder einen Millionär wünschen, damit ich das alles bezahlen kann...

Scheiße!

Jetzt geh ich erstmal Frustduschen, und dann treffe ich mich mit einer Freundin...

Zum Glück geht das Bücherdshopping heute mit Gutscheinen ab.

Shoppingfrust

Gestern nach der Arbeit war es soweit. Ich wollte mal wieder versuchen mir eine neue Hose zu kaufen - hat beim letzten Versuch ja leider nicht geklappt, weil ich einfach nichts gefunden habe, was mir gefallen oder gar gepaßt hätte.
Also habe ich gestern noch ein paar Läden abgeklappert. Und das Ergebnis:
Frust!
O.K. Ich bin "größer" als die Durchschnittsfrau, aber aus dem Grund gehe ich ja in Läden die große Größen anbieten. Allerdings stellten sich mir einige Fragen, als ich mich so durch die Läden wühlte:
  • Warum gehen die Herstellerfirmen eigentlich davon aus, dass man 2,10 m groß ist, wenn man eine gewisse Größe braucht?
  • Oder wie sonst lassen sich die Hosenbeine erklären, die mir um gute 30 cm zu lang sind?
  • Und wenn die normale Länge so aussieht - wie sieht dann die Überlänge aus?
  • Wenn ich Kurzgrößen kaufen will - muss ich dann Stummelbeine haben?
Denn diese Hosen sehen wie Hochwasserhosen an mir aus...
Ist es wirklich so abwegig, dass frau eine Taille hat - oder warum sind die Hosen an den Hüften alle viel zu weit, aber an den Oberschenkels zu eng?
So verbaut bin ich doch eigenlicht gar nicht, oder?
Habe dann den Versuch eine Hose zu erstehen aufgegeben. Da machte sich doch ein wenig Frust breit. Aber ich wollte mir selbst was gönnen, mir eine kleine Freude machen und neue Kleidung haben.... Also vielleicht ein schönes Oberteil, oder Schuhe? Doch auch da warf der Versuch mehr Fragen auf, als dass Laune aufkam.
  • Wenn ich eine große Größe kaufen muss - muss ich dann farbenblind sein?
  • Oder ist die Kombination von Müllmannorange mit Giftgrün wirklich angesagt?
  • Glauben die Herstellerfirmen wirklich, dass riesengroße Blumen auf Oberteilen eine schlanke Figur zaubern?
Sehe nur ich das so, dass ich gerne Oberteile hätte, die zumindest die Hüfte ein wenig kaschieren, anstatt sie zu betonen?
Und warum zum Kuckuck ist eine Größe bei drei Firmen im Endeffekt niemals gleich groß?

Also auch hier ein Griff ins Klo... Übergrößen sind ohnehin immer teurer als "normale" Größen, egal ob man eine Größe drüber ist, oder mehrere. Und wenn ich schon mehr Geld für ein Teil ausgeben soll, dann sollte es mir zumindest auch gefallen, oder? Habe dann den 3.Laden verlassen, und immer noch kein Stück gekauft. Also bin ich in den Schuhladen.

Kurz zusammengefaßt: Nix.
Ich kann einfach nicht mit himmelhohen Absätzen gehen. Mein operiertes Knie toleriert keine Stielettos. Aber es gibt zur Zeit nur ganz flache Schuhe (Ballerinas z.B.) oder sie haben einen Absatz, der schon fast als Mordwaffe durchgeht.
Absätze, die irgendwo im praktikablen Bereich angesiedelt sind, scheinen Mangelware zu sein.

Total frustriert habe ich mir dann ein neues Singstarspiel geleistet. Singstar Queen. Und habe das Spiel zu Hause gleich ausgepackt. Und was soll ich sagen. Ein wirklicher Griff ins Klo, der wohl seinen Weg zu Ebay finden wird. Ich mag Queen sehr, und kann die meisten Lieder mitsingen... dachte ich zumindest bis gestern.
Die Auswahl der Lieder auf dem Spiel wäre auch super - man kennt sie so gut wie alle... Aber singen kann man sie leider nur, wenn man ohne Wertung spielt. Ich bin mir nicht sicher, für wen dieses Spiel gemacht ist. Eunuchen? Sängerknaben? Für die Chipmunks?
Wer nicht ins Mikro fiept, als würde er Scheiben zum bersten bringen wollen, hat keine Chance auf Punkte. Das mindert den Spielspaß sehr...

Also, gestern Frust deluxe.
Jetzt mache ich mich mal daran meine Küche aufzuräumen, denn irgendwann im Lauf des Vormittags kommt der Installateur wegen der Thermenwartung.
Und heute am frühen Nachmittag werde ich in einen Buchladen fahren - habe noch Gutscheine von Weihnachten, und die will ich heute nutzen. Mal sehen, ob ich wenigstens Bücher finde, die mir gefallen ...

Montag, 30. März 2009

Und schon ist es vorbei...

...das Wochenende.
Und ich sitze hier im Büro und bin alles andere als motiviert.

Nachdem ich am Freitag den Schock verdaut hatte, bin ich mit einer lieben Freundin zum Buchshopping gefahren, und danach sind wir in der Innenstadt herumspaziert. Das Wetter wurde immer besser und es war sogar angenehm warm. Kurz war sogar die Sonne zu sehen.

Nachdem wir uns dem Thermenschock zum Trotz ein leckeres Mittagessen gegönnt hatten, beschlossen wir den Nachmittag mit einem Eis ausklingen zu lassen.
Das erste Eis der Saison - und das vom Tichy. *schmatz* Das Haselnusseis war himmlisch.
Und den Abend habe ich dan kurzfristig in Gesellschaft von Freunden verbracht. Es war also insgesamt ein superlustiger und schöner Tag.

Der Samstag war ... einfach Frühling.
Sonne, Wärme, gute Laune. Strahlend blauer Himmel und ein leckeres Mittagessen im Kreis meiner Familie. Ich habe den Tag wirklich genossen und habe mir viel Zeit genommen beim nach Hause fahren, um die Sonne optimal mitzunehmen.
Lange die Fenster aufgemacht und gut durchgelüftet, damit der Frühling auch in meine kleine Wohnung kommen kann.
Dann noch Musik hören und lesen - habe mir ja gleich 2 Bücher zugelegt mit meinen Gutscheinen (Star Wars Bücher, falls es jemand genau wissen will). Und so konnte ich den Abend quasi vor langer Zeit in einer weit entfernten Galaxis ausklingen lassen.

Tja - und dann kam der Sonntag. Da man mir ganz frech eine Stunde gestohlen hatte, fühlte ich mich irgendwie unrund. Und der Blick aus dem Fenster machte es nicht besser. Alles Grau in Grau, Regen und Wind. Die Temperaturen waren auch im Keller.
Hatte es am Samstag in der Sonne superschöne 19° gehabt, so krallte sich das Thermometer am Sonntag bei 4°C fest und war nicht dazu zu bewegen weiter hinauf zu gehen.
Habe den Tag dann aber mit Freunden verbracht - und obwohl es saukalt war, haben wir uns die gute Laune nicht so recht verderben lassen. Allerdings mußte ich mir dann noch einen Schirm ausleihen, denn hatte es gegen Mittag als ich zu meinen freunden ging leicht genieselt - jetzt schüttete es wie aus Eimern.

War aber irgendwie trotzdem auch am Abend noch gerädert - diese eine Stunde macht irgendwie viel aus... und weil es eh niemanden interessiert, habe ich beschlossen um kurz vor 22:00 ins Bett zu gehen.

Der Wecker riss mich dann heute aus wirren Träumen, obwohl ich nicht so recht sagen kann, was genau ich eigentlich geträumt habe. Ich meine, es war kein Albtraum - sondern einfach nur wirr. Und um 5:00 war es heute echt stockdunkel. Kunststück - eigentlich ist es ja erst 4:00...
Und was soll ich sagen....

Es hat schon lange nicht mehr geregnet! *frust*

Jetzt hab ich schon meine 2. Tasse Kaffee an diesem Morgen intus - aber so recht wach bin ich immer noch nicht.
Da bleibt mir nur zu hoffen, dass der heutige Arbeitstag schnell an mir vorübergeht...

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