...bin ich im Moment.
Und ich bin froh, daß heute schon Freitag ist.
Die Arbeit macht mit fertig - manchmal habe ich das Gefühl, daß die tatsächliche Chefetage einfach nicht mitdenkt.
Wir sind im Moment schlimmt unterbesetzt. Fast die Hälfte des Sekretariats ist leergefegt. Krankheit, Kündigung und die daraus resultierende Notwendigkeit, von Vertretungen sorgen dafür, daß es an allen Ecken und Enden kracht. Arbeit bleibt liegen, wird immer mehr.
Und der Unmut der verbliebenen Arbeitskräfte steigt, zumal es keine Anerkennung oder Aussicht auf baldige Besserung der Situation gibt.
In der Chefetage wird getönt... alles wird wieder gut, die Arbeit muß besser strukturiert werden, vereinfacht werden...
Und dann?
Kaum 2 Stunden später kommen sie mit neuen Schnapsideen an, neue Listen für die Statistik müssen geführt werden, noch mehr Schreibarbeit, noch mehr Dinge, die "nebenbei" erledigt werden sollen.
Dabei aber nie vergessen:
Geld ist keine Motivation, von daher gibt es auch keine Gehaltserhöhungen...
Hach, das Leben ist doch schön! *grrr*
Nichts destotrotz werden heute wieder Däumchen für Herr B. gedrückt.
Der erste Tag war ja schon ein Teilerfolg für ihn und ich bin mir sicher, heute wird die Prüfung auch wieder souverän gemeistert!
Noch sitze ich recht entspannt vor meinem PC. Lasse mir meinem Kaffee schmecken, und habe meine Blogrunde beendet. Der heutige Tag wird unter dem Motto "Wochenendstreß für Fortgeschrittene" laufen.
Irgendwann demnächst werde ich in den Supermarkt gehen - Katzenfutter und Milch kaufen. Mehr brauche an diesem Wochenende nämlich nicht. Dann werde ich Libro heimsuchen, um Papier für meinen Drucker zu kaufen.
Und dann... dann geht es richtig los.
Badezimmer putzen, Staubsaugen, Aufwaschen und auch die Fenster putzen.
Morgen kommt ja Besuch. Opa hat Geburtstag und wir gehen mittags essen, danach Kaffee und Kuchen bei mir.
Ach ja, und dann möchte ich endlich die vielen E-Mails in meinem Postfach abarbeiten, die ich aus Müdigkeit angesammelt habe, und in meinem Stammforum wieder ein paar Beiträge schreiben.
Und all das natürlich begleitet von Musik.
Also... letzter Schluck aus der Kaffeetasse, und dann geht es los!
Für das letzte aktuelle Teilstück.
Wie schon die letzten beiden Tage sind meine Däumchen gedrückt und ich bin mir sicher, daß du auch die dritte Prüfung meistern wirst!
Sonntag?
War es nicht gerade eben noch Freitag morgen, und habe ich mir nicht eben noch das Wochenende herbei gesehnt?
Naja. Ich wäre ja dafür, daß das Wochenende zumindest 3 Tage hätte, aber mich fragt ja keiner.
Heute trifft sich die Familie wieder im Chinarestaurant. Wieder steht ein Geburtstag an - diesmal der meines Großvaters.
Da die Sonne so herrlich vom Himmel lacht, ist es gut möglich, daß wir nach dem Essen ein wenig spazieren gehen, weshalb ich unbedingt meine Kamera einstecken muß.
Auf jeden Fall gibt es dann (später) noch Kaffee bei mir :)
Für den Abend hab ich mir noch Entspannung vorgenommen, meine Yogamatte lacht mich an, und ich denke es ist mal wieder an der Zeit ihrem Lachen nachzugeben... eventuell gönne ich mir davor 30 Minuten Bauchtanz zum Aufwärmen.
Mal sehen.
Jetzt heißt es aber erstmal in die Gänge kommen. Kaffee austrinken, das Badezimmer unsicher machen, damit ich um 12.00 pünktlich bin.
Mein Herz ruft so laut danach, daß ich Gedichte dazu geschrieben habe, und jetzt sogar - völlig unpassend - in einer Kurzgeschichte taucht es in einer Passage auf.
Ich sehne mich so nach dem Meer.
...Nach der salzigen Luft, die mich wann immer ich an einem Strand war sofort frei atmen ließ.
...Nach Sonnenstrahlen, die auf den Wellen glitzern.
...Dem Rauschen und Rollen der Wellen.
...Ich sehne mich danach das Prickeln des Salzes auf meiner Haut zu spüren, wenn das Meerwasser abtrocknet.
...Nach dem Gefühl von den Wellen getragen zu werden, ihnen alle Sorgen mitgeben zu können...
... Ich würde sogar jetzt im Winter ans Meer wollen, auch wenn ich dann nicht Schwimmen gehen kann - alleine der Anblick des Ozeans würde mein Herz jubeln lassen...
Leider sieht es aber so aus, daß ich diese Sehnsucht nur mit einem Poster bekämpfen kann, das ich geschenkt bekommen habe. Selbst für einen kurzen Besuch in Italien fehlt mir das nötige Kleingeld...
So bleibt mir vorerst nur das Träumen.
Müde...
Mal wieder lag ich bis fast 2 Uhr wach und habe gerade mal 3 Stunden Schlaf hinter mir.
Gestern war ein netter Tag, das Essen war großartig und so reichlich, daß ich das Abendessen ausfallen lassen habe. Nachdem zwar die Sonne vom Himmel gelacht hat, aber der Wind eiskalt und ziemlich stark war, sind wird gleich anschließend zu mir gepilgert auf einen Kaffee.
Ich stelle fest. Meine Wohnung ist zu klein für alle meine Lieben. Aber wenn man ein wenig zusammenrückt, dann geht das schon irgendwie.
Weiters stelle ich fest, daß ein quietschvergnügtes Krümelchen zuviel für das Nervenkostüm meiner Katzenkinder ist. *lacht*
Heute nach der Arbeit werde ich mir Reis kaufen müssen, denn dann kann ich am Abend die Reste meines gestrigen Mittagessens gönnen *schmatz* Und ich glaube, ich werde mir heute abend den Luxus leisten ein Gläschen Erdbeersekt zu trinken. Einfach so, zum Abendessen. So hin und wieder darf das ja sein.
Außerdem gehöre ich zu der Fraktion Menschen, die auf Alkohol unheimlich schläfrig werden, und wenn es nur ein Gläschen ist - das heißt, wenn ich heute etwas früher ins Bett gehe weiß ich, das ist im Prinzip schon bei Sichtung meines Kopfpolsters schlafen werde... was angesichts der heutigen Nacht nicht das Schlechteste wäre.
Wo mir einfällt... heute ist ja schon Rosenmontag, und der Fasching ist irgendwie spurlos an mir vorüber gegangen. Ich bin ja jetzt nicht so der überdrüber Faschingsfan, aber früher mochte ich die ausgelassene Zeit der Verkleidung.
Naja, früher haben wir auch Faschingsfeste gemacht (wir = mein Ex und ich). Hat sich irgendwann aufgehört, einfach so. Und in dieser Wohnung ist sowas ohnehin unmöglich, wenn man nicht gerade mit seinen Freunden als Sardinen durchgehen will, die schön gestapelt in ihrer Dose warten.
So, jetzt gönne ich mir aber eine Tassee Kaffee, damit ich zumindest ein wenig aus den Augen raussehen kann...
You're so strange, people occasionally wonder if you're from another world.
You don't try to be different, but you see most things from a very unique, very offbeat perspective.
Brilliant to the point of genius, you definitely have some advanced intelligence going on.
No matter what circles you travel in, you always feel like a stranger. And it's a feeling you've learned to like.
Your greatest power: Your superhuman brain
Your greatest weakness: Your lack of empathy - you just don't get humans
7 Stunden geschlafen und immer noch müde. Das ist fies.
Richtig fies...
Aber der Tag an sich verspricht nett zu werden. Sieht man von dem Haufen an Arbeit ab, der gestern liegen geblieben ist und heute schon auf mich wartet.
Ich treffe mich nach der Arbeit mit einer lieben Freundin, die ich leider nicht so oft sehe, da sie nicht in Wien wohnt. Zusammen manchen wir mal wieder unser Stammcafe unsicher *lacht*. Leider ist es aber so, daß die Zeit es nicht wirklich gut mit uns meint, wenn wir uns treffen. Immer vergeht sie einen Tick schneller, und kaum haben wir es uns auf unserem Stammplatz gemütlich gemacht, ist sie auch schon wieder um, und meine Freundin muß los, damit sie noch vor Mitternacht wieder in heimatlichen Gefilden ist.
Ich freue mich aber jetzt schon auf den Sommer, da werde ich sie sicher wieder heimsuchen und ein Wochenende mit ihr verbringen - obwohl selbst das dann immer wie im Flug vergeht. *schmoll*
Unangenehme Zeit vergehen irgendwie nie so schnell...
So... jetzt werd ich mich mal aufraffen und langsam versuchen in die Gänge zu kommen...
Hach, das war eine Nacht... herrlich.
Wer will schon schlafen, wenn er eine Gratis-Lasershow mit Sound und eine Darbietung in Freeclimbing haben kann?
Gestern war es mal wieder soweit. Die Kanäle bei der Straßenbahnschiene mußte gereinigt werden. Zu diesem Zweck erscheint da gegen 22:30 ein Einsatzfahrzeug mir orangefarbenem Signallicht. Dieses Blinklicht in grellem Orange kommt durch jede Jalousie und erhellt mein kleines Zimmer im Sekundentakt.
Können solche Blitzlichter nicht Epilepsie auslösen? Naja egal.
Ob man die Augen schließt oder offen hat - völlig egal, das Blitzen ist deutlich zu sehen.
An Schlaf nicht zu denken. Vielleicht hilft es, die Decke über den Kopf zu ziehen?
Und dann geht es los. Die erste Straßenbahn kommt zur Station - der Wagen ist im Weg. Also beginnt das Wagen zurückzuschieben. Meeep Meeep Meep Meeeeeep. Muß der so laut sein, daß man das Meep selbst durch Lärmschutzfenster hört?
Ha, endlich wieder Ruhe. Aber nur kurz, dann kommt die Straßenbahn aus der anderen Richtung, und der Wagen muß wieder ausweichen. Meep Meep....
Erst knapp nach 0:00 hat er seine Arbeit beendet, und das Blitzen und Meep wird weniger, entfernt sich und ist endlich ganz weg.
Schön, noch 5 Stunden bis zum Weckerläuten. Nicht überragend, aber immerhin.
Gerade als mit angenehm warm wird und ich merke, wie mein Körper sich entspannt....
Wumm.
Eine abstürzende Katze.
Genauergesagt ein abstürzender Kater.
Wie kann jemand der so klein und leicht ist, einen deratigen Lärm veranstalten? Er versucht das Bücherregal zu erklimmen. Regal für Regal, wofür er quasi von einem Brett zum nächsten fließen muß.
Alles Schimpfen hilft nichts - schneller als ich unter meiner Decke hervorgekrochen bin sitzt er auf dem 2,20 m hohen Bücherregal. Und von dort ist es buchstäblich nur ein Katzensprung (oder Katersprung) auf den Kleiderkasten.
Ja und dort... dort finden sich viele interessante Dinge.
Meine Handtaschensammlung, Kartons, ein Ventilator. Ha. Ein Katerparadies!
Raschel, Raschel, Hopfs, Raschel.
Ich habe ihn einmal runtergefangen. Um 0:30 auf die Leiter geklettert und Kater gepflückt. Und so sehen meine Arme heute auch aus.
Kaum war die Leiter wieder im Vorzimmer, war der Kater auch schon wieder auf dem Kasten.
Da habe ich es aufgegeben.
Heute abend muß ich nur da oben umräumen, damit er nicht runterwerfen kann, daß dann vielleicht kaputt wäre. Und vor allem, daß dort oben nicht ist, womit er sich verletzen könnte.
Ich bin dann gegen 1:00 doch mal eingeschlafen... heute morgen lag der Kater ganz unschuldig neben meinem Kopfpolster und hat vor sich hingeschnarcht.
War klar, oder?
Heute nachmittag werde ich einen neuen Versuch meines Projektes namens Schuhkauf unternehmen. Mal sehen, ob ich heute was passendes finde...
Ich war gestern so erledigt, das war schon nicht mehr feierlich.
Schuhe habe ich nicht gefunden - also da wären natürlich genug gewesen so im Laden verteilt... aber die, die mir gefallen haben, habe entweder nicht gepaßt oder hatte einen Absatz der mit meterhoch vorkam. Und die, die gepaßt hätten haben mir nicht gefallen. Typisch. Aber kein Weltuntergang.
Hab mir dann zu Hause ein wenig Reis gekocht, Gewürze rein, fertig war das Abendessen für Todmüde.
Und dann saß ich im Bett. Nachrichten geguckt, kurz mit Mama telefoniert. So gegen 20:00 einen Blick in die Fernsehzeitung werfen. Nüx.
Um 20:15 ist mir klar, wenn ich nicht Fußball gucken will (und das würde ich nicht mal wollen, wenn es die letzte Fernsehsendung der Welt wäre) bleiben mir Highlights wie "Der Bergdoktor". Nein danke, so dringend muß die Flimmerkiste dann doch nicht laufen.
Da kralle ich mir lieber mein Buch aus der Handtasche und lese noch ein wenig.
Obwohl die Geschichte gerade höchst spannend wird kann ich nach 2 Kapiteln meine Augen fast nicht mehr offen halten. Es ist 20:45.
Ich beschließe was verrücktes zu tun. Trolle mich ins Bad, und wenig später liege ich in meiner Decke eingekuschelt im Bett.
Kurz befürchte ich, daß besonders das Katerchen meint nun durchdrehen zu müssen... aber Fehlanzeige. Der ist nämlich genau so müde wie ich, wie es scheint.
Katerchen rollt sich neben mir zusammen und schnarcht fast sofort. Nach ein paar Minuten kommt die Diva angeschlichen. Sie setzt sich auf meine Hüfte, schnurrt und läßt sich kurz kraulen, dann rollt auch sie sich (immer noch auf meiner Hüfte) ein und beschließt, daß der Tag zu Ende ist.
Fazit: Wir drei haben um kurz nach 21.00 tief und fest geschlafen und das durchgehend bis zum Weckerläuten um 5:00. Da hat der Kleine links neben mir ein Auge riskiert und die Diva hat sich von meiner Hüfte erhoben.
Jetzt sind wir wie es scheint alle drei gut ausgeruht und putzmunter :)
... auf den Tag genau.
Kaum zu glauben, aber heute ist es exakt ein Jahr her, daß mein Ex-Mann mich von vollendete Tatsachen stellte, mir meine Unfähigkeit in einer Beziehung zu leben vor die Füsse warf, auf meinen Gefühlen herumtrampelte und mir dann mitteilte, daß er die Scheidung einreichen würde und ich bis zum Monatsende ausziehen sollte.
Komisch, daß auch ein solches Datum so unauslöschlich in den Gedanken verhaftet bleibt wie ein wichtiger Geburtstag.
Der menschliche Geist ist schon eigenartig manchmal. Frag mich mal, was ich letzte Woche am Freitag gegessen habe, und ich werde es vermutlich nicht mehr 100%ig wissen.
Aber was vor genau einem Jahr passiert ist, ist so präsent als wäre es gestern gewesen. Jedes Wort, jeder Augenblick, jedes Gefühl.
Ich erinnere mich genau an die Tage danach, an meine Gefühle und Gedanken.
An meine Angst vor der Zukunft und die Entschlossenheit nach Vorne zu sehen.
Ein Jahr kann so viel Veränderung mit sich bringen... und das hat es auch.
Aber ich glaube, jetzt wäre es an der Zeit, daß es wieder ruhiger wird, daß mein Leben ein Weilchen wieder einfach so "dahinplätschert"...
*juhuu*
Heute steht ein angenehmer Tag an.
Jetzt erstmal gemütlich unter die Dusche, dann etwas später ein paar Kleinigkeiten einkaufen. (Eigentlich ja nur Katzenfutter, und Milch). Und am Nachmittag hole ich Mama von der Arbeit ab.
Mehr steht heute nicht an, nur entspannen... das ist schön :)
Es ist interessant zu hören, wie andere Menschen einen selbst einschätzen.
Gerade in den letzten Monaten habe ich immer wieder zu hören bekommen, wie stark ich doch wäre, und wie großartig ich mein neues Leben in den Griff bekommen habe. Wie schnell ich mich gefangen habe und zu kämpfen begonnen habe...
Doch eigentlich bin ich nicht stark.
Ich habe - so wie meine Schwester auch - von unserer Mama eine besondere Erziehung bekommen. Unsere Mama erzog uns zur Selbstständigkeit. Sie hat uns immer viel Liebe gegeben (und das tut sie auch heute noch), aber sie hat darauf geachtet, daß wir auf unseren eigenen Beinen stehen können. Sie hat darauf geachtet und zu vermitteln, daß wir unabhängig sind.
Und diese Erziehung war es, die ganz automatisch ansprang, als ich damals vor einem Jahr auf dem Boden lag. Ich wußte instinktiv, daß niemandem, und mir selbst am wenigsten, damit geholfen war, wenn ich in Selbstmittleid verfalle. Also habe ich mir immer wieder gesagt, daß das Leben weitergeht. Ich habe den Schmerz ignoriert und habe mich darum gekümmert, daß es weitergehen kann.
Es war ja auch genug zu tun.
Klar hätte ich ein paar Monate bei Mama bleiben können - ja selbst ein Jahr und länger, bis genug Geld da gewesen wäre um eine Wohnung anzumieten. Mama hat es immer wieder betont. Und irgendwie haben wir beide es genossen, daß wir nicht alleine waren. Aber mir war auch klar, daß sich nichts verändert, wenn ich einfach abwarte.
Also habe ich den Schmerz von damals kanalisiert und in Kraft umgewandelt, die mich nach vorne getrieben hat. Die mich auf die Bank gehen ließ, die mich nach einer Wohnung suchen ließ.
Doch die Stärke, die so viele in dieser Zeit bewundert haben, war nur eine Maske. Eine, die verhindert hat, daß mich der eine oder andere mit Engelsstimmen bedauert. Ich habe einfach gewußt, daß ich losheulen würde, wenn das passiert. Und das war das Letzte, was ich wollte. Heulen und die Schwäche zugeben, die in mir war.
Sicher heute ist das anders. Ich habe vor Monaten angefangen mein neues Leben wirklich zu genießen und zu lieben. Und heute bin ich glücklich... heute bin ich wirklich stark...
Heute nacht hatte ich einen Albtraum.
Einige Male bin ich aufgewacht, doch wenn ich wieder eingeschlafen bin, träumte ich einfach dort weiter, wo der Traum zuvor unterbrochen wurde.
Ich habe geträumt, daß ich mir die Miete für meine Wohnung nicht mehr leisten kann, und auf der Straße stehe, daß ich ohne Wohnung meinen Job verliere...
Und das Schlimmste daran ist... so abwegig ist das gar nicht.
Nachdem alle Fixkosten bezahlt sind, bleiben mir exakt 40 Euro im Monat übrig, mit denen ich im Prinzip tun kann, was ich will.
Nur wie es aussieht nicht mehr lange.
Da reden die Politiker groß davon, daß was getan werden muß, weil manche Menschen sich das Leben nicht mehr leisten können. Sie sprechen davon Lebensmittel und Energie wieder billiger machen zu müssen. Und was passiert?
Die Miete wird um satte 3% angehoben
Gas und Strom werden schon wieder teurer (obwohl die letzte Preiserhöhung kaum hinter uns liegt
Naja, damit war es das vermutlich für meine "freien" 40 Euro. Und künftig gibt es dann neue Kleidung, und andere Dinge die das Leben vielleicht schöner machen nur noch zu Weihnachten.
Was ich dann allerdings mache, wenn die nächste Teuerungswelle kommt, weiß ich noch nicht. Denn dann ist es so, daß meine Fixkosten mein Einkommen übersteigen, und das obwohl ich bereits Vollzeitarbeite...
*grusel*
Ich glaube ich muß bald eine "Lebensgemeinschaft" mit irgendjemandem eingehen, wenn das so weitergeht...
Die Entwicklung in diesem Land ist fast schon schlimmer als jeder Albtraum.
Adrenalin sorgt dafür, daß man mit einem Schlag hellwach ist. Das weiß ich jetzt auch.
Man wird sehr kreativ, wenn man Panik verspürt.
Aber von Anfang an...
An der Straßenbahnhaltestelle spricht mich ein Mann an. Gebrochenes Deutsch, dunkler Teint, aber höflich. Wie er bitte zum Reumannplatz kommt. Kein Problem, ist ja nur ein Katzensprung von der Station aus. Er bedankt sich, macht kehrt und geht in die angegebene Richtung. Ich stecke meine Nase wieder in mein Buch, in 5 Minuten kommt schließlich meine Bim.
Plötzlich tippt mit wer auf die Schulter. Es ist wieder dieser Mann. Wie ich heiße möchte er wissen, und ob ich Österreicherin bin. Freundlich aber bestimmt sage ich ihm, daß ihn das nichts angeht und wende mich wieder meinem Buch zu.
In diesem Moment ärgere ich mich nur.
Er plappert munter weiter. Daß ich ihn ignoriere, stört ihn nicht. Doch als er mir wieder an die Schulter tatscht langt es mir. Ich fordere ihn auf, mich in Ruhe zu lassen, gerade so laut, daß es die paar Menschen ringsum hören.
Die Straßenbahn kommt, ich steige ein, setze mich und vertiefe mich wieder in meinem Buch. Mein Ärger verraucht langsam. Nach ein paar Stationen sehe ich kurz von meinem Buch hoch - eigentlich nur, um sicher zu gehen, daß ich nicht aus Versehen ein Stück zu weit fahre. Und wer sitzt mir da gegenüber (ist Kilometer weit vom Reumannplatz entfernt) und grinst mich blöde an?
Genau.
Ich beschließe ihn nicht gesehen zu haben, im Hinterkopf überlege ich mir aber schon einen Notfallsplan, wie ich den lästigen Kerl loswerden könnte.
Ich steige aus der Straßenbahn aus, gehe über die Straße zum Bus - und wer folgt mir wie ein Schatten?
DAS war der Moment indem nackte Panik in mir aufgestiegen ist.
Ich habe gebetet, daß da an der Haltestelle jemand steht den ich kenne, oder daß der Bus sofort kommt, habe fieberhaft überlegt, was ich tun könnte, wenn dem nicht so wäre.
Es sind Ferien, das merkt man, wo sonst unzählige Mütter und Väter mit ihren Kindern unterwegs in Richtung Schule sind, stehen nur vereinzelte Leute. Zumeist Männer.
Irgendwen anquatschen und um Hilfe bitten? Und vielleicht vom Regen in die Traufe fallen?
Der Bus fährt in dem Moment in die Station ein, in dem ich dort ankomme. Der Kerl packt mich wieder an dier Schulter, säuselt herum, nennt mich Schatz und Süße. Ich sage, diesemal laut und deutlich, daß er mich gefälligst in Ruhe lassen soll, da ich sonst die Polizei rufen werde. Der Busfahrer nimmt mich wahr, sieht mir durch den Rückspiegel direkt in die Augen.
Ich suche mir einen Platz nahe beim Fahrer und hoffe, daß der Kerl ausgestiegen ist. Ich muß gestehen, ich habe mich nicht getraut mich umzudrehen und nachzusehen.
Beim Aussteigen sehe ich ihn in den Augenwinkeln. Er ist mir gefolgt - ich weiß nicht weiter, und flüchte mich in die Bäckerei. Die Gasse zum Krankenhaus ist lang und leer um diese Zeit.
Der Typ steht draußen vor der Bäckerei und wartet. Ich überlege, was ich machen könnte, ob ich im Krankenhaus anrufe und mir irgendjemanden als Geleitschutz schicken lasse. Aber wen, um die Zeit ist meist kaum noch jemand da - ich bin eine der ersten im Büro...
Mir ist nach Heulen. Und genau das sieht mir die Frau hinter dem Thresen wohl an.
Sie fragt mich ob alles in Ordnung ist. Am liebsten hätte ich zu Weinen begonnen, meine Knie waren ganz weich. Ich berichte ihr kurz, daß der Typ, der da draußen vor dem Fenster steht mich schon seit einer halben Ewigkeit verfolgt - mir durch 3 Bezirke gefolgt ist, mich permanent antastscht und ich Angst habe.
Sie fragt mich, wohin ich will und ob ich es eilig habe- sie kennt mich seit 4 Jahren von meinen morgendlichen Einkäufen bei ihr. Nachdem ich ihr gesagt habe, daß mein eigentliches Ziel keine 5 Minuten Fußmarsch entfernt ist, zückt sie ihr Handy.
Sie drückt mir einen Becher Kaffee in die Hand und versichert mir, daß in eine paar Minuten alles in Ordnung gehen würde. 3 Minuten später kommt der Lieferant zur Tür rein, der aus der Hauptfiliale der Bäckerei kommt. Auch ihn kenne ich vom Sehen seit 4 Jahren. Sie erklärt ihm kurz die Sachlage.
Er hat sich dann sofort bereiterklärt mir zu helfen. Er ist einfach den kurzen Weg mit mir gegangen und hat mich direkt im Krankenhaus "abgeliefert".
Mein "Schatten" hat sich verkrümelt, als ich mit dem Lieferanten unterwegs war.
Aber ich muß gestehen, daß ich auch hier im Büro mein Herz noch in den Schläfen pochen gespürt habe, und ich immer noch total aufgewühlt bin...
Ich hasse die Nächte, auf die ein Monag folgt, egal ob ich sonntags bis Mittag schlafe, oder so wie gestern um kurz nach 8:00 Uhr putzmunter bin, ich kann nicht einschlafen. So auch gestern wieder...
Dabei habe ich gestern wirklich alles gemacht, was normalerweise einen guten Schlaf fördert.
Ich war drei Stunden an der frischen Luft spazieren.
Ich habe meine Wohnung aufgeräumt und geputzt.
Ich hatte abends fast eine Stunde das Fenster offen, um frische Luft in die Wohnung zu lassen.
Beim Spazieregehen hatte ich meine Kamera mit und wollte Bilder der ersten Frühlingsboten einfangen. Blöd nur, daß mitten in der Stadt der Frühling schon deutlicher spürbar ist, als am Stadtrand, wo ich mich gestern rumgetrieben habe. So konnte ich nur Fotos von einem fast noch zugefrorenem See machen. Aber ich habe die Sonne genossen.
Heute kommt mich meine Kollegin besuchen nach der Arbeit, wir werden zusammen Essen und einen (oder zwei) Disneyfilme gucken, darauf freuen wir uns jetzt schon seit Wochen :).
So.
Und jetzt gehe ich unter die Dusche, mache mir eine Tasse Kaffee und verwandle mein Bett dann in eine Couch (sozusagen)...
Ich weiß ja nicht, von den Ferien, die ja im Moment sind habe ich gestern im Büro nichts gemerkt - aber ich gebe die Hoffnung nicht auf... vielleicht wird es ja heute ein wenig ruhiger.
Meine Kollegin hat ja heute einen wichtigen Termin und von daher bin ich ab Mittag alleine.
Aber gestern abend hatten wir noch Spaß. Meine Kollegin war ja bei mir und wir haben uns zwei Disneyfilme angesehen. Außerdem haben wir und lecker was zu Essen organisiert und nach den Filmen noch eine Stunde geplaudert.
Und für den Sommer bin ich dann bei ihr eingeladen, weil dann der Umbau im Haus fertig sein wird und wir die Abendsonne auf der Terrasse genießen können... Da freue ich mich ja jetzt schon :)
Für heute hab ich mir vorgenommen alles ruhig anzugehen, und vielleicht (nein, ganz sicher) vor 23:00 ins Bett zu gehen :) Mal sehen, ob sich das umsetzen läßt...
Sehe ich gerade aus dem Fenster sehe ich einen weiß-grauen Himmel. Und nicht nur das...
Aus diesem weiß-grauen Himmel fallen dickte weiße Flocken.
Es schneit. Und zwar so, wie ich es mir für Weihnachten gewunschen hätte.
Um ehrlich zu sein, sieht es fast wirklich so aus, als würde jemand seine Polster und Decken ausschütteln. Ob Frau Holle ihren Kalender verlegt hat?
Ich weiß, ich weiß... eigentlich ist noch Winter.
Aber die Tage werden bereits länger, die ersten Frühlingsboten haben bereits ihren Winterschlaf beendet und ihre Köpfe aus dem Boden gereckt....
Schnee hätte ich jetzt wirklich nicht mehr gebraucht.
Komme gerade so gar nicht in die Gänge, und das, obwohl ich schon um 22.00 ins Bett gegangen bin...
Das derzeitige Wetter beginnt auf mein Gemüt zu drücken. Gestern den ganzen Tag trüb und naßkalt, vorgestern sogar dichter Nebel. Kein einziger Sonnenstrahl hat sich zu uns verirrt.
Und wenn ich gerade an aus dem Fenster sehe, sehe ich schon wieder Nebel. *arg*
Nur gut, daß heute schon Freitag ist.
Heute abend werde ich auf ein Kaffeechen zu meiner Freundin gehen und wir werden wieder hemmungslos plaudern. Morgen gibt es lecker MIttagessen bei Mama. Herz, was willst du mehr? (Außer ein paar Sonnenstrahlen vielleicht, aber die sollen angeblich am Wochenende von ganz alleine kommen).
In diesem Sinne wünsche ich euch allen einen ruhigen Freitag ohne Stress.
... im Moment gibt es eigentlich nichts zu berichten. Was ja eigentlich auch mal ganz schön ist.
Ich genieße das Leben, das schöne Wetter (obwohl es wirklich eisig ist)...
Gestern gab es ein leckeres Mittagessen bei Mama und anschließend noch Kaffee bei mir.
Heute werde ich am Nachmittag zu meinen Freunden gehen und wir werden einen ruhigen Ausklang für das Wochenende finden. Plaudern, Lachen Kaffee und Musik hören...
Herz, was willst du mehr? *lächelt*
Also an dieser Stelle von mir nur ganz liebe Grüße!
… Warum kränkt es mich, dass meine Ex-Schwiegermutter mich nicht mehr kennt?
… Warum wurmt es mich, dass sie per Sie mit mir ist?
Und alles nur, weil die Post zu blöd für alles ist.
Da kommt ein Brief zu meiner Mama – wegen einem Nachsendeauftrag, den es seit 6 Monaten nicht mehr gibt.
Und dann auch noch ein Brief, der eigentlich an meine Ex-SchwiMu adressiert ist.
Aus einem Krankenhaus. Also reiße ich mich am Riemen und rufe bei meinen Ex-Leuten an, um nachzufragen, was wir mit dem Brief machen sollen (zu ihr schicken, oder lieber an meinen Ex-Mann, was ist ihr lieber, wie bekommt sie ihn schneller– kommt ja darauf an, wie wichtig das Schreiben ist). Habe prinzipiell mit beidem kein Problem.
Und so spreche ich mit dem Ex-Schwiegervater, der freundlich klingt wie immer (der einzige, der mir aus dieser Familie abgeht) nur hat der keine Ahnung um was es geht und reicht mich weiter.
„Es ist die Rose“ „Welche Rose?“
Ich leiere noch mal meine Erklärung runter nachdem ich sichergestellt habe, dass sie weiß, wer ich bin. Dann bittet sie mich den Brief zu ihr nach Hause zu schicken, da er wichtig ist, und sie schon eine Woche darauf wartet. Und das tut sie mit den Worten:
„Könnten Sie mit den Brief bitte an meine Wohnadresse schicken?“
Nach meiner Bestätigung legt sie mit den Worten. „Danke, auf Wiederhören“ auf.
Ich habe mir ja kein Gespräch oder so erwartet – hab ja schon in meiner Ehe nicht gewusst was ich mit ihr reden soll, aber dass sie so tut als wäre ich eine völlig fremde Person, nachdem ich 10 Jahre Teil ihrer Familie war…
Das tut jetzt schon irgendwie weh.
Habe nicht lange, aber gut geschlafen, bin fit wie ein Turnschuh ... UND ich darf heute schon um 14:00 dem Büro entfleuchen.
Überstunden müssen abgebaut werden.
Trifft sich aber gut, denn heute abend bekomme ich Besuch von einer wirklich lieben Freundin und da kann ich noch ein wenig putzen und aufräumen, ehe sie kommt.
Und ich freue mich jetzt schon auf Freitag... weil, meine Freunde und ich werden uns wieder in eine neue Star Wars Rollenspielrunde werfen. Das wird sicher ein Spaß.
Blöderweise steht nun erstmal das "Lästige" an, das Bauen der Charaktere. Egal wie lange ich Rollenspiel betreibe, das ist was, das mir nie gefallen wird. Ich bin einfach zu blöd dafür. Komme ständig mit den ganzen Rechnereien und Tabellen durcheinander... *args*
Ich bin nur froh, daß meine Freunde da immer eine engelsgleiche Geduld mit mir haben...
Interessant wird die kommende Runde aber vor allem, weil wir mal versuchen wollen "die andere Seite" zu spielen. Also Imperiale.
Wie ging noch mal mein liebstes Lied von der E.A.V?