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Inland

Eine Woche nach dem Start der Spritpreisbremse hat die E-Control heute positive Zwischenbilanz gezogen. Laut Chefvolkswirt Johannes Mayer sind die Preise für Diesel im Gesamtschnitt um 10,5 Cent und für Superbenzin um 18 Cent gesunken. Damit habe die Verordnung wesentliche Ziele erreicht und vor allem das befürchtete Phänomen extrem schneller Preissprünge beendet.

Kern der Verordnung ist eine Margenbegrenzung bei Treibstoffpreisen, deren Überprüfung bei der E-Control liegt. Dass die Lage trotzdem angespannt bleibt, zeigen die neuen Preise von heute Mittag: Sowohl bei Diesel als auch bei Benzin gab es durchschnittlich wieder einen Preisanstieg.

Höhere Preisreduktion bei großen Ketten

Die Regierung hatte als Ziel der Spritpreisbremse eine Reduktion der Treibstoffpreise an den Zapfsäulen um zehn Cent pro Liter ausgegeben. Dies konnte bei Benzin übertroffen, bei Diesel nahezu erreicht werden. In der Analyse zeigen sich jedoch deutliche Unterschiede je nach Tankstellentyp.

Bei den großen Marken- und Kettentankstellen (Gruppe 1), die der Verordnung voll unterliegen, verzeichnete die E-Control die stärksten Rückgänge: Hier sank Diesel im Median um 18 Cent und Super um 21 Cent. Die Gruppe 2 umfasst Tankstellen, bei denen Pächter bekannte Tankstellenmarken nutzen. Hier sanken die Preise bei Diesel um fünf Cent, bei Benzin um 16 Cent.

Die rund 1.300 kleinsten Tankstellen im Land (Gruppe 3), die von der Preisbremse ausgenommen sind, reduzierten ihre Preise hingegen nur minimal um drei Cent bei Diesel und zehn Cent bei Super.

Im Fall der geplanten Abschiebung eines aus Nigeria stammenden Geschwisterpaars hat das Innenministerium heute darauf aufmerksam gemacht, dass ein Antrag auf einen humanitären Aufenthaltstitel weiter möglich ist.

Davor hatte Vizekanzler Andreas Babler (SPÖ) ein entsprechendes Bleiberecht für die junge Frau und ihren Bruder gefordert. Ein erster Antrag auf einen humanitären Aufenthalt war 2022 gescheitert.

Wie es auf APA-Anfrage aus dem Innenministerium heißt, hätten die Geschwister erstmals 2017 einen Asylantrag gestellt. Diese und weitere Folgeanträge seien bis zu den Höchstgerichten abgewiesen worden. Der Ausreiseverpflichtung seien die beiden nicht nachgekommen.

Antrag auf humanitäres Bleiberecht kann gestellt werden

Allerdings gibt es die Möglichkeit, einen weiteren Antrag auf humanitäres Bleiberecht zu stellen. Das sei etwa der Fall, wenn sich die Umstände geändert hätten. Das könnte bei dem Geschwisterpaar durch die seit 2022 fortgeschrittene Integration durchaus der Fall sein.

Integrationsministerin Claudia Bauer (ÖVP) hatte sich davor bei einer Pressekonferenz zu dem Fall nicht festlegen wollen. Die Frage, ob im konkreten Fall jemand ein Bleiberecht bekommt, sei keine politische, sondern eine rechtliche Entscheidung.

„Als Vizekanzler ist mein Bekenntnis zum Rechtsstaat unumstößlich – und genau in diesen Fällen sieht er Möglichkeiten vor. Joseph und Victoria müssen humanitäres Bleiberecht erhalten“, hatte Babler gestern auf Bluesky gefordert. Die Grünen um die stellvertretende Bundessprecherin Alma Zadic verlangten von ihm, sich umgehend in der Sache an Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) zu wenden.

Auch NEOS bezeichnete die geplante Abschiebung als „unverständlich“. Asylsprecherin Sophie Wotschke plädierte „für eine sorgfältige Prüfung des Falls“.

Tiroler FPÖ-Chef relativiert Aussage

Tirols FPÖ-Chef Markus Abwerzger wurde in den vergangenen Tagen in mehreren Medien mit dem Satz zitiert, er hoffe, „dass es noch einen anderen Weg gebe, etwa das humanitäre Bleiberecht“. Dem widersprach er heute gegenüber der APA. Er habe lediglich medial zu verstehen gegeben, dass – sollte sich die Behörde für ein solches humanitäres Bleiberecht aussprechen – es „sicher nicht ganz die Falschen erwischen würde“. „Aber das muss die Behörde entscheiden“, fügte er hinzu.

Die Tiroler Grünen appellierten an ÖVP-Landeshauptmann Anton Mattle, er möge sich für den Verbleib der beiden einsetzen.

Der Fall der Geschwister aus Nigeria, deren Asylanträge mehrfach abgewiesen und die vergangene Woche vorübergehend in Schubhaft genommen worden waren, sorgte für Solidaritätsaktionen. Heute ist eine Demonstration in Wien geplant, morgen eine in Innsbruck.

Die FPÖ will mit ihrer Unterstützung eines Volksbegehrens „die Systemwechseltaste“ bei den Pensionen drücken. „Man hat den Eltern und Großeltern erzählt: Steh früh auf und geh arbeiten, dann wird im Alter für dich gesorgt. Dieser Lebensleistungsvertrag wurde gebrochen“, begründete der blaue Generalsekretär Michael Schnedlitz heute die Unterstützung für das Volksbegehren des ehemaligen Richters am Bundesverwaltungsgericht, Friedrich Kinzlbauer.

Dieses fordert, die jährliche Pensionsanpassung um den gesetzlich festgesetzten Anpassungsfaktor inklusive aktueller Inflationsrate ohne Einschränkungen in den jeweiligen Gesetzen aufzunehmen.

Außerdem sieht das „Pensionisten Volksbegehren“ ein „Recht auf würdiges, analoges Leben ohne Zwang zur Digitalisierung“ sowie ein Recht auf gesundheitliche Behandlung für jene, die „ein Leben lang gearbeitet und ins System eingezahlt haben“ vor.

Attacken nach allen Seiten

Der FPÖ-Generalsekretär bediente auf der Pressekonferenz nahezu alle Lieblingsthemen der Freiheitlichen. „Ausländische Häftlinge“, die nie ins System eingezahlt hätten, würden „wie Erste-Klasse-Patienten“ behandelt, während „Mama, Papa, Oma und Opa nach 40 Jahren am Schreibtisch oder am Bau“ von der Regierung auf die Wartebank geschoben würden.

„Können Sie sich noch an Corona erinnern? Das ist dieselbe politische Elite, die verordnet hat, dass unsere Eltern und Großeltern alleine sterben müssen“, so Schnedlitz.

Die Unterschriften von ÖVP und SPÖ hätte er dennoch gerne. Vizekanzler Andreas Babler (SPÖ) forderte er direkt zum Unterzeichnen auf: „(Ex-Kanzler Bruno, Anm.) Kreisky hätte das wahrscheinlich getan.“ Auch an den Kanzler wandte er sich: „Herr Stocker, gibt es in der ÖVP noch Werte wie Familie und Zusammenhalt?“

Von den Grünen und NEOS erwarte er ohnehin nicht viel, insbesondere Letztere würden „versuchen, die Kinder und die Großeltern zu spalten“.

Initiator will überparteilich sein

Die Allianz mit den Freiheitlichen beschrieb Kinzlbauer so: „Wir wollen überparteilich sein. Aber soll ich mich an die SPÖ oder die ÖVP wenden, wo diese gerade die Kürzungen beschlossen haben?“ Er kündigte aber an, den Pensionistenverband (SPÖ) und den Seniorenbund (ÖVP) zu kontaktieren.

„Dass sich die FPÖ als Hüterin der Pensionen aufspielt, ist ein Treppenwitz der Geschichte“, reagierte SPÖ-Bundesgeschäftsführer Klaus Seltenheim auf Schnedlitz. „Es waren FPÖ-Sozialminister, die die größten Pensionskürzungen in der Geschichte der Zweiten Republik zu verantworten haben. Und es waren FPÖ-Sozialminister, die zwischen 2000 und 2006 bei einer Gesamtinflation von 14,6 Prozent die Pensionen nur um 6,2 Prozent erhöht haben“, so Seltenheim.

Sozialministerin Korinna Schumann (SPÖ) hat heute gegenüber der APA eine Gesetzesänderung bei den Begutachtungen bei der Pensionsversicherungsanstalt (PVA) angekündigt.

Zuvor hatte die PVA auf APA-Anfrage erklärt, dass „bei Begutachtungen im Zusammenhang mit Berufsunfähigkeit und Invalidität“ weiterhin kein Rechtsanspruch auf die Mitnahme einer Vertrauensperson bestehe: „Dies zu ändern obliegt dem Gesetzgeber.“ Schumann will nun entsprechende Schritte setzen.

„Diese gesetzliche Grundlage wird es geben“, erklärte die Ministerin in einem Statement zur APA. „Denn die Menschen brauchen in einer so sensiblen Situation Rechtssicherheit. Diese gesetzliche Grundlage wird auf die Begutachtungsverfahren zugeschnitten sein und die Erarbeitung in enger Abstimmung mit der PVA passieren.“

Maßnahmen nach breiter Kritik angekündigt

Schumann hatte bereits vor einer Woche – nach breiter Kritik an der Begutachtungspraxis der PVA, des Sozialministeriumservice (SMS) sowie bei Gerichtssachverständigen – mehrere Maßnahmen zur Verbesserung angekündigt. Neben u. a. einem Verhaltenskodex für Gutachterinnen und Gutachter und einem Beschwerdemanagement für PVA und SMS wurde auch der Punkt der Mitnahme einer Vertrauensperson bei allen Begutachtungen genannt.

„Künftig soll die Mitnahme einer persönlichen Vertrauensperson – in der Regel eine nahe Angehörige oder ein naher Angehöriger – nicht nur beim Pflegegeld, sondern auch bei Verfahren im Zusammenhang mit Berufsunfähigkeits- und Invaliditätspensionen ausdrücklich ermöglicht werden“, erklärte Schumann vor einer Woche.

„Antragstellerinnen und Antragsteller sollen aktiv und rechtzeitig auf diese Möglichkeit hingewiesen werden.“ Die Ressortchefin hatte zuvor zu einem Gespräch mit der PVA geladen. Bei dem Treffen sei gemeinsam vereinbart worden, „Verbesserungen im System der Begutachtungen voranzutreiben“, hieß es.

AK-Studie entfachte Debatte

Entzündet hatte sich die Debatte an einer vor rund einem Monat veröffentlichten und von der Arbeiterkammer Oberösterreich in Auftrag gegebenen Studie des Foresight-Instituts. Aufgezeigt wurden darin neuerlich Probleme bei Begutachtungen der Pensionsversicherungsanstalt.

Laut der Erhebung gaben 70 Prozent der befragten Antragstellenden für Invaliditäts- bzw. Berufsunfähigkeitspension bei der PVA an, die Untersuchungen als „wenig“ oder „gar nicht“ respektvoll empfunden zu haben. Die Rede war auch von „kasernenartigem Ton“ bis hin zu „Anschreien“ und Unterstellungen, Betroffene würden die gesundheitlichen Probleme simulieren.

Der Rechnungshof (RH) übt in einem heute veröffentlichten Bericht Kritik an der Modernisierung der neun Black-Hawk-Hubschrauber und der Beschaffung von drei zusätzlichen Geräten. Aus Sicht des RH habe es Mängel bei der Vergabe gegeben.

Das erste Verfahren zur Modifikation aus dem Jahr 2017 musste wegen „grober, vermeidbarer Verfahrensfehler“ widerrufen und neu durchgeführt werden. Die Kosten für Ankauf und Modifikation erhöhten sich um 17 Prozent auf 125,85 Mio. Euro.

Rechnungshof bemängelt Verzögerung

Bei der Beschaffung sei es insgesamt zu neun Vertragsänderungen gekommen. Bemängelt wurde vom Rechnungshof auch, dass sich der Abschluss der Modifikation der bestehenden Flotte um fünf Jahre verzögert habe, und das „trotz dringenden Bedarfs“. Verspätet habe sich auch der Ankauf der drei zusätzlichen Transporthubschrauber, die nun im August 2026 geliefert werden sollen.

Ursprünglich hätten diese bereits im Dezember 2022 in Österreich landen sollen. Trotz vereinbarter Gesamtfestpreise sei es zu einer Erhöhung um 18,36 Mio. von 107,49 Mio. auf 125,85 Mio. Euro gekommen. Bis November 2024 leistete das Verteidigungsministerium Zahlungen in Höhe von 93,46 Millionen Euro.

Aufholbedarf gibt es laut dem Prüforgan auch bei der Anzahl der verfügbaren Piloten und Pilotinnen. Was die Korruptionsprävention anbelangt, sieht der Rechnungshof ebenfalls Aufholbedarf.

Amnesty International warnt vor dem Beschluss einer Quotenregelung beim Familiennachzug von Flüchtlingen. Geplante Kontingente würden jahrelange Familientrennungen zementieren und gegen EU-Recht verstoßen, hieß es heute in einer Aussendung.

Vom Innenministerium ist vorgesehen, dass ab Mitte des Jahres Quoten festgelegt werden, wie viele Familienmitglieder nach Österreich nachreisen können. Das soll von der aktuellen Aufnahmefähigkeit abhängig sein.

Die Einschränkungen der Familienzusammenführung seien ein politisch gewollter Rechtsbruch, der das Menschenrecht auf Familienleben mutwillig untergrabe. Ein solches System würde zu jahrelangen Trennungen von Familien führen und schneide die einzige sichere Fluchtroute nach Österreich ab, warnte Aimee Stuflesser, Expertin für Asyl und Migration bei Amnesty.

NGO sieht Rechtsbruch

Das Vorhaben verstoße gleich gegen mehrere Rechtsgrundlagen: Es widerspreche EU-Recht sowie dem in Artikel 8 der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) verankerten Recht auf Familienleben und Artikel 7 der EU-Grundrechtecharta.

Sowohl der Europäische Gerichtshof (EuGH) als auch der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hätten klargestellt, dass pauschale Obergrenzen beim Familiennachzug ohne individuelle Prüfung unzulässig seien.

Beschlossen werden soll die Quotenregelung zusammen mit der nationalen Umsetzung des gemeinsamen europäischen Asylsystems. Amnesty appelliert nun an die Parlamentarier, den entsprechenden Passus zu streichen und Familienzusammenführungen auf diesem Weg zu ermöglichen.

Krieg in Nahost

Der Golfstaat Kuwait hat am zweiten Tag der Waffenruhevereinbarung im Iran-Krieg „feindliche Drohnenangriffe“ gemeldet. Die staatliche Nachrichtenagentur sprach gestern von einem Drohnenangriff auf einen Standort der Nationalgarde. Dabei sei erheblicher Sachschaden entstanden, Verletzte gebe es nicht.

Kuwait verurteilte nach Angaben des Außenministeriums Drohnenangriffe des Iran und seiner Verbündeten auf wichtige Einrichtungen des Landes.

Revolutionsgarde dementiert Angriff

Die Vorfälle seien eine Verletzung der Souveränität und des Luftraums, teilte das Ministerium mit. Die iranische Revolutionsgarde wies in staatlichen Medien zurück, während der geltenden Waffenruhe Angriffe auf Golfstaaten verübt zu haben. Kuwait erklärt, die Angriffe würden die Bemühungen um eine Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran untergraben.

Es war der erste gemeldete Angriff in einem Golfstaat am Tag nach der Bekanntgabe einer zweiwöchigen Feuerpause zwischen den USA und dem Iran. Diese war in der Nacht auf Mittwoch (MESZ) verkündet worden.

Drohnenangriff auch auf US-Einrichtung in Bagdad

Nach einem Drohnenangriff auf eine diplomatische Einrichtung der USA in Bagdad bestellte US-Vizeaußenminister Christopher Landau den irakischen Botschafter ein. Das teilte das Außenministerium in Washington mit.

Landau kritisierte das Versäumnis der Regierung im Irak, die Angriffe zu verhindern. Er erkannte jedoch die Bemühungen der dortigen Sicherheitskräfte bei der Reaktion auf die Vorfälle an. Zuvor hatte die US-Botschaft in Bagdad einer mit dem Iran verbündeten irakischen Miliz vorgeworfen, mehrere Drohnenangriffe nahe dem internationalen Flughafen der Hauptstadt verübt zu haben.

Ukrainische Soldaten haben nach Worten von Präsident Wolodymyr Selenskyj im Iran-Krieg Angriffe iranischer Drohnen auf Staaten am Persischen Golf abgewehrt.

„Haben wir iranische Schahed-(Drohnen, Anm.) zerstört? Ja, haben wir. War das nur in einem Land? Nein, in mehreren. Meiner Meinung nach ist das ein Erfolg“, zitierte Selenskyj seine eigenen Aussagen in einem Gespräch mit Journalistinnen und Journalisten heute auf der Plattform X.

Er verwies auf Militärfachleute, die Kiew vor dem Hintergrund des Iran-Krieges in die Region entsandt habe. Die Ukraine habe mehreren Ländern gezeigt, wie man mit Abfangdrohnen arbeite.

Hilfsangebot aus Kiew

Russland überzieht die Ukraine seit mehr als vier Jahren mit einem zerstörerischen Angriffskrieg. Moskaus Streitkräfte setzen dabei vermehrt Drohnen der ursprünglich iranischen Bauart Schahed ein.

Der Iran beschoss als Reaktion auf Luftangriffe der USA und Israels die Anrainerstaaten des Persischen Golfs ebenfalls mit diesem Drohnentyp. Darauf bot Kiew den Staaten im Nahen Osten und den Golfstaaten gleich zu Beginn des Iran-Krieges Hilfe an.

Selenskyj reiste auch selbst in die Region und schloss Vereinbarungen mit Saudi-Arabien, Katar und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Demnach sollen ukrainische Unternehmen mit den Streitkräften dieser Staaten zum Schutz bestimmter Einrichtungen zusammenarbeiten.

Kiew erhalte im Gegenzug Flugabwehrmunition zum Schutz seiner Energieinfrastruktur sowie Rohöl und Diesel. Über ähnliche Abkommen spreche man mit Oman, Kuwait und Bahrain, sagte der ukrainische Präsident.

Nach jüngsten Angriffen des Iran auf Produktionsstätten, Raffinerien und Pipelines sind Saudi-Arabiens Erdölproduktionskapazitäten um rund 600.000 Barrel (je 159 Liter) pro Tag gefallen, wie gestern mitgeteilt wurde.

Zudem sei die Kapazität der wichtigen Ost-West-Pipeline, die unter Umgehung der Straße von Hormus Öl vom Persischen Golf zum Roten Meer bringen kann, um 700.000 Barrel pro Tag zurückgegangen, meldete die staatliche Nachrichtenagentur SPA unter Berufung auf eine Quelle im Energieministerium.

Der Grund sei ein Angriff auf eine Pumpstation der Pipeline. Durch die rund 1.200 Kilometer lange Röhre können im Normalfall Medienberichten zufolge etwa fünf bis sieben Millionen Barrel pro Tag fließen. Mit einer täglichen Fördermenge von rund zehn Millionen Barrel pro Tag ist Saudi-Arabien nach den USA der zweitgrößte Ölproduzent der Welt.

LNG-Anlagen beschädigt

In dem Bericht hieß es weiter, Angriffe hätten auch Anlagen zur Produktion von Flüssiggas (LNG) beschädigt. Bei den jüngsten Attacken auf die Ölförderanlagen des Königreichs sei ein Mensch ums Leben gekommen, berichtete SPA weiter. Zudem seien sieben Arbeiter verletzt worden.

Ausland

Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping hat heute nach fast zehn Jahren erstmals wieder eine Parteichefin von Taiwans größter Oppositionspartei Kuomintang (KMT) getroffen. Egal, wie sich die internationale Lage entwickle, der große Strom der „Landsleute“ beider Seiten, die sich annäherten und zusammenfänden, werde sich nicht ändern, sagte Xi in Peking.

Die Volksrepublik wolle auf Grundlage einer Ablehnung der Unabhängigkeit Taiwans den Austausch verstärken. Eine Wiedervereinigung bezeichnete Xi als unausweichlich. Peking betrachtet Taiwan als Teil des chinesischen Staatsgebiets, obwohl in dem Inselstaat eine demokratisch gewählte und unabhängige Regierung an der Macht ist.

KMT-Parteichefin Cheng Li-wun sagte, dass sich ihre Partei und die Kommunistische Partei Chinas gemeinsam für die Institutionalisierung eines Friedens in der Meerenge zwischen beiden Ländern (Taiwanstraße) einsetzen sollten. Auch sie warb für mehr Dialog und Kooperation, unter anderem um alle Ursachen für Konflikte grundlegend zu beseitigen.

Cheng reiste in den vergangenen Tagen nach Schanghai und in die Provinz Jiangsu, während ihre Partei in Taiwan weiter eine Erweiterung des Militäretats blockiert. Im Parlament hat die Opposition mit der KMT als größter Partei eine Mehrheit gegen die Regierung von Präsident Lai Ching-te, den Peking zusammen mit seiner Demokratischen Fortschrittspartei als Separatisten sieht.

Ukraine-Krieg

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj stellt sich auf eine schwere nächste Phase im Krieg gegen Russland ein. „Diese Frühlings- und Sommermonate werden politisch und diplomatisch ziemlich schwierig“, erklärte Selenskyj in heute freigegebenen Äußerungen. Es werde sowohl auf dem Schlachtfeld als auch diplomatisch Druck auf die Ukraine geben, den Krieg zu beenden. Bis September werde es sehr schwer werden.

Zugleich teilte er mit, dass ungenannte Partner Kiew gebeten hätten, die Angriffe auf den russischen Ölsektor zu reduzieren. Hintergrund seien die weltweit gestiegenen Preise infolge des Iran-Krieges und der Eskalation im Nahen Osten. Selenskyj betonte jedoch, dass Russland im Gegenzug seine eigenen Angriffe auf ukrainische Energieanlagen einstellen müsse, wenn es eine Deeskalation wolle.

Die USA hatten im März wegen des Krieges mit dem Iran die Sanktionen gegen russisches Öl vorübergehend gelockert, um die globalen Energiemärkte zu stabilisieren. Nach der am Dienstag verkündeten zweiwöchigen Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran äußerte Selenskyj nun die Hoffnung, dass die Strafmaßnahmen wieder vollständig in Kraft gesetzt werden.

Der ukrainische Präsident forderte die Wiederaufnahme der von der Regierung in Washington vermittelten trilateralen Friedensgespräche mit Russland in den kommenden drei Monaten. Er räumte jedoch ein, dass die USA dem Friedensprozess in der Ukraine nicht viel Zeit widmeten.

Wirtschaft

Ausfließendes Öl hat den Schiffsverkehr in Europas zweitgrößtem Containerhafen heute größtenteils lahmgelegt. Bei der Betankung eines Schiffes am Deurganck-Dock sei Öl ausgelaufen, dass sich trotz Reinigungs- und Eindämmungsmaßnahmen über Nacht weiter ausgebreitet habe, erklärte der Betreiber des Hafens in Antwerpen. Das führte zu „erheblichen Störungen“ im Schiffsverkehr.

ein Schiff der niederländischen Küstenwache vor dem Hafen von Antwerpen
APA/AFP/Nicolas Tucat

Die Einfahrt zu dem betroffenen Dock sei ebenso gesperrt gewesen wie ein Teil des Flusses Schelde und zwei Schleusen. Den Angaben zufolge waren auch Schiffe am Europaterminal, mehrere Binnenschiffe und Schlepper betroffen.

Es bestand zudem die Gefahr von Auswirkungen auf die Natur in dem Gebiet, teilte der Hafenbetreiber mit. Zum Hafen gehören 580 Hektar Naturschutzgebiet.

Nordsee-Zugang „komplett blockiert“

Ein Hafensprecher bestätigte der Nachrichtenagentur AFP, dass der Nordsee-Zugang zum Hafen über die Schelde heute „komplett blockiert“ war. Es handelt sich dabei um den wichtigsten Seezugang zum Hafen. „Wir hoffen, dass der Hafen in 24 Stunden wieder voll funktionsfähig sein wird“, fügte der Sprecher hinzu.

Im Deurganck-Dock befinden sich zwei der wichtigsten Containerterminals des Hafens. Es wird von einigen der größten Schiffe der Welt zum Be- und Entladen von Gütern genutzt.

Am Hafen von Antwerpen wurden 2024 nach Angaben des Betreibers rund 278 Millionen Tonnen Waren umgeschlagen. Damit steht Antwerpen nach Rotterdam an zweiter Stelle in Europa.

Führungswechsel beim italienischen Modehaus Dolce & Gabbana (D & G): Der 63-jährige Mitgründer Stefano Gabbana ist als Chef des Unternehmens zurückgetreten, behält aber seine „kreative Rolle“, wie das Unternehmen heute mitteilte. Neuer Präsident des Modehauses wird der bisherige Geschäftsführer Alfonso Dolce, Bruder des Mitgründers Domenico Dolce.

Modeunternehmer Stefano Gabbana
APA/AFP/Miguel Medina (Archivbild)

Der Führungswechsel vollziehe sich „im Rahmen eines natürlichen Entwicklungsprozesses“ der Organisation, teilte D & G mit. Das Unternehmen bestätige den Rücktritt von Stefano Gabbana von seinen Funktionen in allen Unternehmen der Gruppe mit Wirkung zum 1. Jänner 2026. „Diese Rücktritte haben keinerlei Auswirkungen auf die kreativen Aktivitäten“ Gabbanas für D & G, hieß es weiter.

Domenico Dolce und Gabbana hatten das Modehaus 1985 gegründet. Beide waren bei der Damen-Modenschau des Hauses Ende Februar in Mailand gemeinsam öffentlich aufgetreten. Das Duo gilt weltweit als eines der erfolgreichsten in der Modewelt.

Trotz gestiegener Sprit- und Energiepreise sind im ersten Quartal 2026 deutlich mehr Autos in Österreich zugelassen worden. Die Zahl der Zulassungen stieg um 17 Prozent auf 77.235 Pkws, so die Statistik Austria heute.

Insgesamt wurden um 17,6 Prozent mehr Fahrzeuge zugelassen. Besonders deutlich stieg die Zahl der neu zugelassenen Motorfahrräder (plus 54,5 Prozent auf 2.091), Rückgänge gab es bei Lkws der Klasse N2 (minus 26,9 Prozent) und bei Wohnmobilen (minus 10,7 Prozent).

Hybrid- und E-Autos besonders gefragt

Alternative Antriebe bestimmten im ersten Jahresviertel die Neuzulassungen, im Vergleich zum Vorjahresquartal wurden in dieser Kategorie um 29,5 Prozent mehr Pkws (plus 49.075) zugelassen.

Am stärksten mit plus 42 Prozent (plus 28.460 Pkws) waren Benzinhybride gefragt, auch bei reinen Elektroautos gab es um 22,4 Prozent mehr Zulassungen. Bei Dieselhybriden gab es dagegen einen Rückgang um 10,7 Prozent. Auch Autos mit reinem Dieselantrieb fanden kaum Anklang, hier wurden im ersten Quartal um 9,5 Prozent weniger Fahrzeuge zugelassen. Bei den Benzinern stieg die Zahl der Zulassungen um 4,3 Prozent auf 20.429 Pkws.

Betrachtet man nur den März, zeigte sich ein ähnliches Bild wie für das gesamte Quartal. Die Zahl der Pkw-Zulassungen stieg insgesamt um 27,2 Prozent, mit dem stärksten Anstieg bei Benzinhybriden (plus 48,9 Prozent) und einem kleinen Minus (minus ein Prozent) bei reinen Diesel-Pkws.

Um Mitternacht hat ein Streik des Kabinenpersonals bei der Lufthansa begonnen. Das bestätigte eine Sprecherin der Gewerkschaft UFO in der Nacht auf heute. Der Streik dürfte zum Ausfall von über 520 Flügen bei der deutschen AUA-Muttergesellschaft führen.

UFO moniert, dass sich weder in Sachen bessere Arbeitsbedingungen für die rund 19.000 Flugbegleiter und Flugbegleiterinnen noch beim Sozialplan für die rund 800 Beschäftigten der vor dem Aus stehenden Tochter Cityline die Arbeitgeberseite bewegt habe.

Streik soll bis 22.00 Uhr dauern

Die rund 20.000 Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter sind aufgerufen, heute bis 22.00 Uhr die Arbeit ruhen zu lassen. Es ist nach zwei Runden mit Pilotenstreiks bereits der dritte große Ausstand in diesem Jahr bei Deutschlands größter Fluggesellschaft.

Lufthansa hat zwar Gegenmaßnahmen angekündigt, gleichzeitig aber bereits im Vorfeld Hunderte Flüge gestrichen. Neben der Kernmarke wird auch die Regionaltochter Lufthansa Cityline bestreikt.

Keine Änderungen im AUA-Flugplan

In Deutschland werden die Lufthansa-Fluglinien Discover, Lufthansa City und Eurowings nach Möglichkeit Zusatzflüge übernehmen, wie der Konzern mitteilte. Auch die internationalen Töchter wie Austrian Airlines (AUA), Swiss, Brussels Airlines, Air Dolomiti und ITA Airways würden versuchen, zusätzliche Frequenzen anzubieten und auf ihren Flügen von und nach Deutschland größere Flugzeuge einzusetzen.

Bei der AUA werden auf den Verbindungen nach München und Frankfurt größere Maschinen zum Einsatz kommen, erklärte eine Sprecherin der Airline. Der Streik in Deutschland führe aber zu keinen Änderungen im AUA-Flugplan.

Chronik

In Schweden beginnt heute ein Prozess gegen einen Mann, der seine Frau dazu genötigt haben soll, gegen Geld Sex mit etwa 120 Männern zu haben. Die Anklage wirft dem 62-Jährigen schwere Zuhälterei, Vergewaltigung und Körperverletzung vor. Der Mann bestreitet die Anschuldigungen.

Vergleich mit Fall Pelicot

Der Fall sorgte in Schweden für Entsetzen und wurde mit dem der Französin Gisele Pelicot verglichen, deren Mann sie betäubt und fremden Männern zur Vergewaltigung angeboten hatte. Dieser erhielt 2024 in einem aufsehenerregenden Prozess 20 Jahre Haft.

Der Beschuldigte in Schweden war im Oktober festgenommen worden, nachdem seine Frau ihn angezeigt hatte. Er sitzt seitdem in Untersuchungshaft. Medienberichten zufolge handelt es sich bei dem Mann um ein ehemaliges Mitglied der Rockerbande Hells Angels.

Laut Anklageschrift hatte er seine Frau über Jahre unter Druck gesetzt, „sexuelle Handlungen zu verrichten“, und sich daran finanziell bereichert. Er habe den Sex mit seiner Frau im Internet angeboten und vereinbarte und überwachte dann die Treffen mit Kunden.

Frau „schutzbedürftig“

Der Beschuldigte setzte laut Anklage seine Frau mit Gewalt und Drohungen unter Druck und soll unter anderem ausgenutzt haben, dass diese drogenabhängig war. Laut Staatsanwältin Ida Annerstedt hatte die Frau, die in der Anklageschrift als „schutzbedürftig“ beschrieben wurde, „in gewissem Ausmaß“ zugestimmt, „Sex zu verkaufen“, aber nicht mit bestimmten Personen oder unter bestimmten Umständen.

Die Anwältin des Beschuldigten sagte, ihr Mandant gebe zu, Teil des „Geschäfts“ seiner Frau gewesen zu sein, bestreite aber, Druck oder Gewalt ausgeübt zu haben. Nach Angaben der Anklage wurden in dem Fall 120 Männer identifiziert, die im Verdacht stehen, sexuelle Dienstleistungen gekauft zu haben. Schwedischen Medien zufolge seien davon 26 angeklagt worden.

Die italienische Regierung hat nach einem schweren Erdrutsch entlang einer zentralen Nord-Süd-Verkehrsachse den Notstand ausgerufen und Sofortmittel für die Wiederherstellung der Infrastruktur zugesagt.

Bei einem Besuch am Unglücksort kündigte Infrastrukturminister Matteo Salvini heute an, zunächst zehn Millionen Euro für erste Eingriffe bereitzustellen. Der Erdrutsch hatte am Dienstag die Verkehrsverbindungen bei Petacciato in der süditalienischen Adria-Region Molise unterbrochen.

Erdrutsch erstreckt sich über rund zwei Kilometer

Die Erdmasse setzte sich langsam in Bewegung und schob sich Richtung Meer. Betroffen waren die Autobahn A14 sowie die Bahnstrecke zwischen Bologna und Tarent entlang der Adriaküste. Ausgelöst durch heftige Regenfälle in einem geologisch instabilen Gebiet erstreckt sich der Erdrutsch über rund zwei Kilometer bis zur Küste. Etwa 50 Menschen mussten ihre Häuser verlassen.

Risse in den Straßen, verbogene Gleise und eine abgesunkene Erdfront prägten das Schadensbild. Die Sperrungen zwangen Tausende Autofahrer und Autofahrerinnen zu weiträumigen Umleitungen über Landstraßen, wodurch sich die Fahrzeiten um mehrere Stunden verlängerten. Der Küstenbahnverkehr wurde ausgesetzt und teilweise über Rom umgeleitet. Die Regierung in Rom sprach von einem „faktisch in zwei Teile geteilten“ Land.

Inzwischen hat sich die Lage etwas entspannt. Zivilschutzchef Fabio Ciciliano gab hinsichtlich der Dynamik des Erdrutsches Entwarnung. Ein Szenario mit wochen- oder monatelangen Sperrungen gilt als unwahrscheinlich. Eine wichtige Straße bleibt jedoch wegen einer eingestürzten Brücke gesperrt.

Kultur

Der US-Hip-Hop-Künstler und DJ Afrika Bambaataa ist nach Angaben seines ehemaligen Plattenlabels Tommy Boy Records im Alter von 68 Jahren gestorben. Der Rapper war vor allem für seinen Hit „Planet Rock“ aus dem Jahr 1982 bekannt.

US-Hip-Hop-Pionier Afrika Bambaataa
APA/AFP/Getty Images/Scott Gries

Das Promiportal TMZ berichtete, Bambaataa sei gestern im US-Staat Pennsylvania an Komplikationen im Zusammenhang mit Krebs gestorben. Weggefährten drückten ihre Trauer über den Tod des Hip-Hop-Urgesteins aus.

Inspiriert von zahlreichen Genres

Bambaataa war als Lance Taylor im New Yorker Stadtteil Bronx geboren worden. Er begann seine Musikkarriere mit der Veranstaltung von Nachbarschaftspartys. Früh ließ er sich von elektronischer Musik und anderen Genres inspirieren.

Bambaataa wuchs in einer Zeit in New York auf, die von Bandengewalt geprägt war. 1973 gründete er die Musikgruppe Universal Zulu Nation, die Hip-Hop nutzte, um friedliche Werte zu vermitteln.

Vorwurf sexueller Übergriffe

2016 trat Bambaataa von der Führung der Zulu Nation zurück, nachdem ihm sexuelle Übergriffe vorgeworfen worden waren. Die Betroffenen gaben an, zum Zeitpunkt der mutmaßlichen Vorfälle minderjährig gewesen zu sein. Bambaataa bestritt das und wurde nie strafrechtlich verurteilt. Im Jahr 2025 verlor er einen Zivilprozess wegen Missbrauchs, nachdem er nicht vor Gericht erschienen war.

Leute

Im Vorfeld der Feierlichkeiten zum 250-jährigen Bestehen der USA steht die Möglichkeit eines Käfigkampfes zwischen den Söhnen des amtierenden und eines ehemaligen US-Präsidenten im Raum.

Der 56-jährige Hunter Biden, Sohn von Ex-Präsident Joe Biden, forderte die Söhne von US-Präsident Donald Trump, Donald Junior und Eric, zu einem solchen Wettkampf heraus.

In einem gestern (US-Ortszeit) auf Instagram veröffentlichten Video erklärte Hunter Biden, er sei von dem linksgerichteten Social-Media-Kommentator Andrew Callaghan kontaktiert worden, der ein derartiges Match organisieren wolle. „Ich habe ihm gesagt, dass ich dabei bin – zu 100 Prozent, wenn er es auf die Beine stellen kann“, sagte Biden. „Und wenn nicht, trete ich trotzdem an.“

Jubiläumsfeier mit Käfigkampf

Stellungnahmen der Trump Organization und des US-Präsidialamtes lagen zunächst nicht vor. Ob und wann der Kampf tatsächlich stattfinden könnte, ist unklar. Das Weiße Haus plant für den 14. Juni eine ähnliche Veranstaltung, allerdings mit professionellen Kampfsportlern. Es ist gleichzeitig Trumps 80. Geburtstag.