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Donnerstag, 20. Dezember 2012

Abschied

Mit diesen Worten verabschiede ich mich in diesem Jahr von euch:




Herzlichst
SelMama

Donnerstag, 13. Dezember 2012

# Und trotzdem lebe ich weiter- Anja Wille



Klappentext:

Und trotzdem lebe ich weiter "Ich möchte irgendwann wieder lachen können."

Ihr Sohn Felix ist acht Jahre alt, als er zu seinem Mörder ins Auto steigt. Wochenlang hofft sie, ehe die Todesnachricht kommt und ihr Leben zerstört. Doch Anja Wille überlebt das Unfassbare. Ein Schicksal, das tief unter die Haut geht und dennoch von Hoffnung erzählt.

Neu Ebersdorf bei Bremen, 30. Oktober 2004, es ist der letzte warme Herbsttag dieses Jahres. Um fünf Uhr nachmittags wartet Anja Wille auf ihren achtjährigen Sohn Felix, vergeblich. Und so beginnt der Albtraum ihres Lebens. Was nun folgt, ist die größte Suchaktion, die es je in diesem Land gab. Die Polizei sucht mit Hunden und Hubschraubern, die Helfer von Feuerwehr und THW laufen durch Felder und Wälder, Jäger durchkämmen ihre Reviere. Am 7. Januar 2005 wird Felix gefunden. Auf dem Grund der Geeste, 20 Kilometer von seinem Heimatdorf entfernt. Wie überlebt eine Mutter den gewaltsamen Tod ihres Sohnes? Welche Qualen musste sie aushalten, bis sie endlich wieder Hoffnung schöpft? Mit großer Offenheit erzählt Anja Wille von ihrem langen Weg zurück ins Leben. Mein Fazit: Der schrecklichste Albtraum aller Eltern ! Erschütternd, ergreifend, schrecklich traurig! Tränen sind geflossen.
Dieses Schicksal lässt mich nicht mehr los.
Anja Wille lässt uns in den Abgrund blicken, in den sie mit voller Wucht gestoßen wurde.





Diese Aussage hat mich zutiefst getroffen, sie drückt das ganze Leid aus, das diese Mutter erfahren musste oder immer noch muss. Ich musste echt nach Luft schnappen, mich überfiel eine so tiefe Trauer, schrecklich...


Mir fehlen die Worte...

Anja Wille erzählt auch, wie ihr gesellschaftliches Umfeld langsam zerbröckelt, ihre Freunde wissen mit der Katastrophe nicht umzugehen, die Behörden behandeln sie weiter mit der kalten emotionslosen Art deutscher Bürokratie, fordern bereits gezahltes Kindergeld für den toten Sohn zurück. UNVORSTELLBAR! Die Presse stürzt sich auf die arme Frau, ihre Partnerschaft zerbricht, finanzielle Probleme kommen auch noch hinzu. Sie erfährt keine Gnade, egal was sie unternimmt, Anja Wille wird nur kritisiert.

Grenzenlose Bewunderung empfinde ich für Anja Wille, unter der tonnenschweren Last, die sie ganz alleine tragen musste, stand sie dennoch wieder auf.



( Die verschiedenen Schriftarten kann ich mir nicht erklären)



Dienstag, 11. Dezember 2012

Schneemann & 37° Grad

Zuallererst möchte ich mich für eure Kommentare zu meinem letzten Post bedanken, 
ich hätte mich bloß umschauen sollen, dann hätte ich auch andere schwarze Schäfchen entdeckt.
Willkommen schwarze Schäfchen!

Heute musste ich dran glauben, hier in Bayernland schneits und schneits.
Schnee wohin das Auge reicht; auch meine Kinder lieben den Schnee, obwohl die Mama wahrhaftig kein Winterkind ist. Diese Jahreszeit ist nicht meine Zeit; Schneeschippen in aller Herrgottsfrühe, wenn die Sonne noch schlummert, nee, man kann sich Schöneres vorstellen, oder?
Wie dem auch sei, heute haben mich die lieben Kleinen in den Garten gezerrt, und schon wurde ich mit Schneebällen attackiert. 
Denen habe ichs gezeigt, (oder eher sie mir). 

Dieser liebe Genosse hat sich die Schneeballschlacht nicht entgehen lassen:



(Ok, zugegeben, Spaß hat das Ganze dann schon gemacht...)


Endlich in der warmen Stube, haben wir uns mit einem warmen Kakao und diesen leckeren Zimtschnecken zum Auftauen auf die Couch gekuschelt.

Und weil ich Sommerkind immer noch friere, mache ich mir ganz warme Gedanken.
Diese Aufnahme vom letzten Urlaub hilft mir dabei:



Alles Liebe

SelMama

Dienstag, 13. November 2012

Bin ich asoCial?

Social Networks: facebook, twitter, netlog und CO.
Ich bin bei keinem Social Network registriert.. Einen eigenen Blog zu führen ist das Äußerste in dieser Richtung, was ich mit meinen Prinzipien vereinbaren kann. Und selbst da, habe ich monatelang überlegen müssen.
Mit meinen Freunden und Verwandten möchte ich einen persönlichen Kontakt pflegen.
Doch dies scheint heutzutage eine Seltenheit zu sein. Die Leute treffen sich virtuell. 
Sie stupsen sich an, 
liken sich, 
twittern
posten
eine Freundschaft wird heute angefragt.

"Ich wollte fragen wie es euch so geht", diese Anrufe gibt es so gut wie nicht mehr. Das macht man heutzutage über WhatsApp. Man tauscht Rezepte aus, zeigt sich die neu gekaufte Handtasche.

Man wetteifert miteinander, je mehr "Freunde" einer hat, desto höher sein Ansehen...

Ich will nicht den ganzen Tag online sein und ständig über Belanglosigkeiten berichten.
Diese Zeit hätte ich auch gar nicht. Die riesige Informationsflut der man da ausgesetzt ist, für mich ist das nur nervig. Ich will das alles gar nicht wissen. Die Interessen meiner Mitmenschen, die mir wichtig sind, erfahre ich gerne im persönlichen Umgang mit ihnen.

Ich werde natürlich oft nach "meinem" facebook gefragt. Auf meine Antwort, ich sei gar nicht dort, bekomme ich oft zu hören:" Sei froh!"
Da frage ich mich, wieso sind die Leute dann noch drin, wenn sie es auch als Belastung sehen.
Man kommt da wahrscheinlich nicht davon los. Ich kenne einige, die sich bei völlig entnervt abgemeldet haben, nachdem sich ihr Alltag nur noch danach richtete. Aber am Schluss haben sie sich wieder angemeldet. Ist es Sucht? Der gesellschaftliche Druck? Man will dazugehören, nicht ausgeschlossen sein, immer up to date, immer informiert. Und leider leider scheinen dieses "Ängste" realistisch zu sein. 


Denn ich werde ausgeschlossen.

Ich bekomme gar nicht mehr mit, wenn eine Freundin schwanger ist.
Wann sie entbunden hat. Wo sie ihren Urlaub verbracht hat.
Auch zu Hochzeiten wurde ich nicht eingeladen, denn die Einladungen wurden via facebook verschickt.
Telefonisch scheint keiner mehr erreichbar zu sein, Emails werden nicht mehr beantwortet oder erst Wochen später, SMS? Fehlanzeige.
Veranstaltungen verpasse ich,
mein Telefon fristet ein trauriges Dasein,
auf "Sie haben 1 neue Email" freue ich mich gar nicht mehr,
denn es ist sicher nur Spam,
SMS bekomme ich nur noch von meinem Telefondienstanbieter,
oder beim Onlinebanking ;-)
Vorbei die nächtlichen Plaudereien auf MSN, mit einer anderen schlaflosen Seele, (telefonieren deshalb nicht, weil der Rest der Familie längst schläft). 
Online scheint dort auch keiner mehr zu sein...

Letztens war eine langjährige, (ehemals)sehr gute Freundin bei mir zu Besuch, die vor einigen Jahren ins Ausland gezogen ist. 
Dass sie in Deutschland war, wusste ich nicht (mein Mann traf sie zufällig beim Einkaufen).
Dass sie mittlerweile ein drittes Kind hatte, wusste ich nicht.
Der Kontakt, den wir zu Beginn ihres Auswanderns per Email gepflegt hatten, ist mit der Zeit abgebrochen, denn ich bin nicht bei facebook. 
Umso erstaunlicher ihre Aussage, wie ähnlich meine Tochter meinem Neffen ähnlich sehe. 
Hä? Woher kennst du meinen Neffen? Na klar, facebook.
Diese Entwicklung stimmt mich ein wenig traurig. Wenn ich jemandem doch wichtig bin, dann wird dieser einen Anruf wagen, auch wenn es vielleicht aufwendig ist. Bequemer geht's virtuell. Aber ist die Bequemlichkeit hier ausschlaggebend? Möglichst viel erreichen mit dem Minimum an Aufwand?


Auch in der Cyberwelt wird unsereiner zunehmend ausgegrenzt. Anscheinend kommentieren die Blogleser auch irgendwie über die Social Networks. Ich weiß es nicht, klärt mich auf. Aber so erkläre ich mir die immer seltener werdenden Kommentare zu meinen Posts. Denn es tummeln sich einige täglich hier rum,das sagt mir zumindest die ständig wachsende Zahl der Seitenaufrufe (und ja, ich habe mein Kreuzchen auf "Meine Seitenaufrufe nicht verfolgen" ;-)

Ich will die Vorteile dieser Plattformen gar nicht abstreiten. Auch maße ich mir nicht an, über all jene zu urteilen, die ohne soziale Netzwerke, Smartphones etc nicht leben könnten. Jedem das Seine.  Es darf sich bitte keiner angegriffen fühlen von diesem Post. Das sind lediglich meine Gedanken dazu, meine Einstellung, meine Erfahrung.

Und Mädels, so alt, wie dieser Post vielleicht vermittelt, bin ich gar nicht. ( *hüstel*32*räusper*)



(dann bin ich eben das schwarze Schaf *hmpf*)

Donnerstag, 8. November 2012

Europa

Mein Mann ist beruflich oft auf Reisen, was für mich als 3-fache Mutter recht anstrengend werden kann; 
mit 3 Kindern zum Einkaufen, zum Arzt, zur Schule, auch mit 2 müden Kleinkindern das große Kind spätabends zum Sport fahren, ja das erfordert starke Nerven und Gelassenheit.
Andrerseits kommen wir aufgrund des Jobs auch viel rum. Immer wenn wir es irgendwie einrichten können (ist leider immer weniger der Fall) nimmt mein Mann uns mit. Natürlich nur, wenn er mit dem Auto unterwegs ist.Viele schöne Städte und auch abgelegene Dörfchen, deren Namen niemand kennt, haben wir schon besucht. Das ist jedes Mal ein kleines Abenteuer für uns.

Ich frage mich allerdings immer, was sich die Hotelangestellten denken, wenn ein topgestylter Geschäftsmann in Anzug & Krawatte und der obligatorischen Aktentasche beim Frühstücken mit drei quengelnden Kindern und eher leger gekleideten Frau beim Frühstück sitzt. (Leger deshalb, weil ich ja im Hotel warte, während er zum Brötchenverdienen muss ;-)










Beim Durchstöbern der Fotos ist mir aufgefallen, dass ich früher kaum ein Bild gemacht habe, in dem keiner von uns drauf war...

So, meine Lieben, ich wünsche euch schonmal ein schönes & erholsames Wochenende

SelMama

Dienstag, 16. Oktober 2012

Dankeschöööön...

---liebe Raphaele. Der Postbote brachte mir heute dein entzückendes Geschenk.
Ich habe mich so gefreut! Leider blieb dein Cupcake nicht lange unentdeckt und ich musste ihn an das kleine Hexchen Fräulein abtreten....Für sie ist es ein Eis, aber dass das "Eis" so gar nicht nach Eis schmeckt, das fand sie dann schon komisch, hehehe, geschieht dir recht, ist nämlich meins.




Sogar Mittagschlaf musste ihr "Eis" mit ihr halten, festumklammert, damit es keiner wegschleckt.

Ganz lieben lieben Dank Raphaele!!!

PS @ alle: Ich habe Pinterest für mich entdeckt. Meine Anleitungssammlung findet ihr in Zukunft also auch dort, viel übersichtlicher, weil mit Bild. 

Freitag, 12. Oktober 2012

Von Spinnen, Bällen und Schühchen

In den Turbulenzen von Enttäuschung , Wut, Trauer, Ungewissheit , die wir momentan durchleben, sind die schönen, wenn auch kleinen Dinge völlig untergegangen.
Dem mache ich heute ein Ende und zeige euch, was ich schönes gehäkelt habe.

Für eine kleine Dame, die jederzeit das Licht der Welt erblicken kann, habe ich dieses kleine Willkommen- in- unserer-Welt- Set gemacht. (nicht MEINE kleine Dame ;-)
Damit sie es schön Warm um die Ohren und Füßchen hat.





Die Schühchen habe ich aus dem Buch "Häkeln für das Baby" von Lois Daykin.
Statt Teddykopf, habe ich Jenmunas Blume in abgespeckter Form gehäkelt.
Die Mütze besteht nur aus halben Stäbchen und einem Muschelrand.

Ich hatte vor einigen Wochen Geburtstag und mein Gatte hat mir dieses tolle Buch geschenkt,
was ich mir schon lange gewünscht hatte. Meine Kinder sind begeistert von den lustigen Motiven, ok der Große eher nicht, er ist schließlich fast 11 ;-), aber der 4-Jährige wollte sofort die Spinne haben. Da er seine Jeans malträtiert und so ziemlich jede an den Knien durchlöchert ist, habe ich mich ans Werk gemacht. Der Fußball verdeckt ein kleines Loch, der Basketball kam als Tarnung dazu, damit es eben nicht nach "Loch-Geflickt" ausschaut.
Die Spinne wird eine eigentlich aussortierte Jeans retten, groß genug für das dortige Loch ist sie ja.



So meine Lieben, das war's erstmal von mir, ich wünsche euch ein erholsames Wochenende.

Liebste Grüße
SelMama

Freitag, 5. Oktober 2012

13 Zeilen...

...die den Traum einer kleinen Familie zunichte machen

...die den Traum platzen lassen wie eine Seifenblase,

gerade noch schimmernd und faszinierend,

 vor unsere Nasenspitze tanzend, zum Greifen nah, verführerisch;
mit dem nächsten Wimpernschlag fort, als wäre sie nie da gewesen...

Wir haben geträumt, geplant, gehofft,
in unserer Phantasie umgebaut, erweitert, ausgetauscht, Beete angelegt,
duftende Fliederbäume gepflanzt und  den Dachstuhl ausgebaut.

Ein unscheinbares Schreiben, 13 Zeilen nur, um ganze Zukunftspläne in eine Seifenblase zu verwandeln.

Was kostet das Gewissen eines Menschen?

Es heißt, jeder Mensch ist käuflich, nur der Preis variiert.

Zu unserem Vermieter hatten wir immer schon ein sehr gutes Verhältnis. Oft genug hat er uns gesagt, was für vorbildliche Mieter wir doch seien, zuverlässig und freundlich, hilfsbereit und liebenswert.
Stets hat er uns versichert, dass nur wir als Käufer in Frage kämen, wenn der Zeitpunkt gekommen ist ( lange Erbgeschichte). Keine Gedanken bräuchten wir uns machen, über den Preis würden wir uns schon einig werden, um das Geld ginge es ihm nicht.
Erst vor 2 Wochen haben wir ihm bei einem lockeren Gespräch unsere Preisvorstellung genannt. Er meinte dazu nur, wie lange würde er (fast 80) denn noch leben, um für soviel Geld essen und zu trinken. Soviel Geld könnte er in diesem Leben eh nicht mehr ausgeben.
Unser Traum vom eigenen Häuschen (auch wenn es nur ein Reihenhäuschen ist) schien der Realität so nah wie noch nie gekommen zu sein. Zum Greifen nah!

Heute nun flattert besagtes Schreiben ins besagte Häuschen. Ein utopischer Preis. Jenseits des Verkehrswertes. Einfach mal schnell auf weißem Papier abgetippt. Keinen Anruf wert, oder gar ein persönliches Gespräch.
Wir sollten ihn "umgehend" informieren, ob wir interessiert seien. Zwei Interessenten stünden schon bereit.

Wird der Mensch zum Unmensch, wenn der Preis stimmt?
Warum all die falsche Hoffnung?

Wir wollen nichts geschenkt bekommen, aber eine faire Behandlung ist nicht zuviel verlangt.
Nun verweigert er sogar einen unabhängigen Sachverständiger...


Wie gut, dass das große Trampolin für den Garten noch nicht bestellt ist....






Donnerstag, 4. Oktober 2012

Blogger-Manifest


Blogger-Manifest
 Text kopiert mit freundlicher Erlaubnis von Michou loves Vintage

"Es gibt kein äußeres Zeichen der Höflichkeit, das nicht einen tiefen sitt­lichen Grund hätte. Die rechte Erziehung wäre, welche dieses Zeichen und den Grund zugleich überlie­ferte."
von Johann Wolfgang von Goethe
(28.08.1749 — 22.03.1832)

Wir haben, wenn wir uns umschauen, eine Blog­land­schaft entstehen lassen, die viel­fältig, bunt und abwechs­lungs­reich ist. Wir haben Blog­ge­rinnen, die sich unterscheiden:

Große und Kleine, Dicke und Dünne, Graue und Bunte, Junge und Alte. Und all dieje­nigen dazwi­schen. Manche nähen, andere stricken, einige tun beides, wieder andere können noch mehr. Es gibt Bilder, die sprechen und Texte, die malen. Es gibt die Ausschwei­fenden und die sich Kurz­fas­senden.

Aber wir unter­scheiden uns nicht nur, wir sind uns auch einig in vielen Dingen:
Wir lieben unser Hobby. Wir sind stoff– und/oder woll­süchtig. Wir suchen Inspi­ration, wir teilen sie. Wir machen uns Gedanken über unsere Kleidung und finden anderes dennoch wich­tiger. Wir schreiben Blogs und wir lesen sie. Wir suchen Rat und gewähren Hilfe. Und von Zeit zu Zeit ärgern wir uns:
Über uns und einen dummen Fehler. Über unseren Fehlkauf. Über eine falsche Entscheidung. Über unsere Familie, Kollegen, den Auto­fahrer, der uns die Vorfahrt genommen hat.

Im virtu­ellen Raum ärgern wir uns auch — manchmal. Wenn das Postfach mit Spam zuge­müllt wird. Wenn die Schuhe in 39 ausver­kauft sind, weil man eine Minute zu spät geklickt hat. Wenn das Schnäppchen bei ebay uns vor der Nase wegge­schnappt wird.
Oder wenn es unseren Blog, den Blog der virtu­ellen (oder ganz und gar realen) Freundin angeht. Wenn die Höflichkeit nicht gewahrt wird. Ganz klar: über manche Kommentare ärgern wir uns.
Das kann ein kleiner, flüch­tiger Ärger sein, weil eine von uns gestellte Frage zu klar beant­wortet wurde.
Das kann ein größerer Ärger sein, wenn man von einer anonymen Person übelst beschimpft worden ist.

Es kann aber auch ein stetiger Ärger sein, der immer wieder an uns nagt. Nichts wirklich Schlimmes, Bösar­tiges, aber eben doch bissig. Ein Kommentar, der unge­fragt und unhöflich abge­geben wird. Der klein macht, der traurig macht, der unsicher macht. Immer und immer wieder. Der uns zweifeln lässt: an dem Selbst­ge­machten, an unserem Spie­gelbild, an unseren Talenten. Der manchmal ins Schwarze trifft. Oft aber daneben.

Auch unser eigenes Verhalten macht uns dann zu schaffen: sollen wir einen solchen Kommentar wortlos löschen (was uns irgendwie feige vorkommt)? Sollen wir ihn igno­rieren (was wir zumindest gedanklich ja nicht tun)? Ihn ernst nehmen, darauf antworten, eine — unge­wollte — Diskussion in unserem Blog, unserem Tagebuch lostreten? Einen gemeinen Kommentar zurück schießen? Was immer wir tun, wir fühlen uns nicht wohl.

Und warum? Nicht, weil jemand viel­leicht den Finger auf den rich­tigen Punkt gelegt hat oder seine — von unserer eigenen Auffassung abwei­chende — Meinung kund­getan hat. Sondern, weil der Kommen­tator unhöflich war und von Unhöf­lichkeit ist unsere Welt zu voll. Nur, was ist unhöflich?
Es ist unhöflich, einer Mitblog­gerin die eigene Meinung unge­fragt und ohne Bitte, Danke, Darf ich aufzudrängen.

Es ist unhöflich, einer Strick­an­fän­gerin zu sagen, wie verzogen, krumm und schief ihr erstes Werk ist.

Es ist unhöflich, einer runden Blog­gerin mitzu­teilen, dass sie mit ihrer Figur doch besser auf dieses oder jenes verzichten solle.

Es ist unhöflich, eine große Blog­gerin zu fragen, ob sie sich in den hohen Schuhen nicht wie eine Giraffe fühlt.

Es ist unhöflich, unge­fragt mehr als einen Link in einen Kommentar zu setzen.

Es ist unhöl­flich, einen Kommentar abzu­senden, der kaum lesbar ist, weil Dinge wie Recht-, Groß– und Klein­schreibung als unwichtig erachtet werden.

Es ist unhöflich, eine Diskussion zu erzwingen.
(All dies sind Beispiele von verschie­denen Kommen­ta­to­rinnen auf verschie­denen Blogs.)

Es ist — kurz gesagt — unhöflich, sich nicht wie ein Gast zu benehmen.

Gerne kommt die Ausrede, dass wir uns mit unserem Blog, mit Text und Bild ja in die Öffent­lichkeit begeben hätten und deshalb nun auch alles gelten lassen müssten — wer das nicht könne, müsse halt das Bloggen beenden.
Ja. Bloggen ist öffentlich. So öffentlich wie das Einkaufen gehen, das im Kaffeehaus sitzen, das Busfahren. Aber ist es deshalb in Ordnung, durch die Straßen zu rennen und jede Frau anzu­halten, die den eigenen Ansprüchen nicht genügt?
"Hallo, Sie da! Also Orange ist ja mal gar nicht ihre Farbe, ziehen Sie das bitte aus, Sie sind hier schließlich in der Öffent­lichkeit. Und Sie da hinten, ja Sie: ähm, enger Rock? Bei Ihrem Hintern? Also raus hier, ich will unge­stört Bus fahren …" Geht nicht? Stimmt, geht nicht.

Man kann auch kommen­tieren, ohne ein Mindestmaß an Höflichkeit zu verlieren. Oder ich kann den Weg über eine persön­liche Mail wählen, wenn ich das Gefühl habe, jemanden mit meinen Tipp einen echten Gefallen zu tun. Ich kann kurz anfragen: "Darf ich etwas dazu sagen, auch wenn ich anderer Meinung bin?"
Oder ich kann meine Meinung für mich behalten, wenn ich merke, die Blog­gerin ist mit dem Gezeigten glücklich und fühlt sich wohl; ja, ich kann sogar in mich hinein­grinsen, wenn es mir gar nicht gefällt. Wir sind unter­schiedlich und haben einen unter­schied­lichen Geschmack — das müssen wir respek­tieren, auch wenn es manchmal schwer fällt.

Ich kann sogar helfen, kriti­sieren und ehrlich sein — und dabei meine Höflichkeit bewahren. Ich muss mich immer dem Ton, den Gebräuchen meiner Gast­ge­berin anpassen. Die eine Blog­gerin fragt: "Was kann ich tun? Steht mir dies, steht mir das?" Die Andere hingegen berichtet nüchtern, was sie mag, was nicht. Wieder Andere mögen es lieb und sanft — ich als Kommen­ta­torin und Mitblog­gerin belasse es dabei. Blogs, die ich lieber anders hätte als sie sind, besuche ich nicht mehr. Blogs, die ich liebe, behandele ich mit Freund­schaft. Blog­ge­rinnen, die ich gut kenne, bekommen mich unge­schminkt. So einfach kann das sein.

Wir möchten unsere Blog­land­schaft genauso bunt und viel­fältig erhalten, wie sie ist. JEDE soll ihren Platz finden können. Aber bitte bemühen wir uns ALLE jederzeit um Höflichkeit.

Wenn du das genauso siehst, steht es dir frei, diesen Text auf deinem Blog zu veröf­fent­lichen — weiterhin auf ein schönes Mitein­ander :-)


Montag, 24. September 2012

# Im Koma - Joy Fielding


Klappentext:

Du kannst ihn nicht sehen. Du kannst ihn nur hören. Dein Mörder wartet auf dich ...

Casey Marshall führt ein sorgloses Leben in Philadelphia, umgeben von der Liebe ihres Mannes Warren und erfüllt von ihrem Beruf. Bis zu jenem Tag, an dem ihre Welt zusammenbricht – und sie einem furchtbaren Autounfall zum Opfer fällt. Als Casey im Krankenhaus das Bewusstsein wiedererlangt, wird sie von Panik erfasst: Um sie herum herrscht Dunkelheit, sie kann sich nicht bewegen und nicht sprechen. Doch der wahre Alptraum steht ihr noch bevor, denn sie muss erkennen, dass ihr Unfall in Wirklichkeit ein heimtückischer Anschlag war. Und bald weiß sie – der Mörder ist in ihrer Nähe und wartet nur darauf, sein grausames Werk zu vollenden …

Mein Fazit:

"Im Koma" ist ein Roman, den man durchaus lesen kann aber nicht gelesen haben muss.
Mir war schon ziemlich zu Beginn klar, wer der Täter ist, somit war die Spannung dahin.

Einige Stellen sind etwas langatmig und auch zu langgezogen.
Aber es ist durchaus interessant, sich in die Lage von Casey Marshall hineinzuversetzen.
Hellwacher Verstand aber gefangen im eigenen Körper: ein beängstigender Gedanke!

Alle Personen, die Casey besuchen, plaudern munter drauf los, reiben ihr sogar ihre gepfefferte Meinung von ihr unter die Nase etc.  Ich weiß ja nicht, wie ich mich als Besucherin eines Komapatienten verhalten würde, aber stundenlange Monologe scheinen mir dann doch etwas weit hergeholt.

Alles in einem ein unterhaltsames Buch, das den Leser auch dazu anregt, sich Gedanken
über Menschen zu machen, die jahre- oder gar jahrzehntelang im Wachkoma liegen.
Wieviel bekommt dieser Mensch mit? Hat er Schmerzen? Hört er was? Würde er so einem Leben, nur von Geräten quasi auf "standBy" gestezt, überhaupt 
zustimmen?


Sonntag, 23. September 2012

zurückgespult...

Erst einmal möchte ich euch versichern, dass  meine "Zwangspause" kein Grund zur Sorge war.
Uns allen geht es gut, vielen Dank der Nachfrage, ist wirklich sehr liebvon euch.
Ein Erklärung für mein Wegbleiben bin ich auch aber schon schuldig,
deswegen spule ich hier ungefähr bis Juli zurück:


Wir hatten ja Ramadan, den wir mit einem großen Fest, Ied-ul-Fitr oder Bayram, abschließen. Natürlich habe ich viele Plätzchen gebacken,                                         









Ied-Geschenke produziert,


Geschenke für die Kinder verpackt (natürlich vorher gekauft oder eben gehäkelt ;-)











kleine Wundertütchen mit Leckereien für Nichten, Neffen, eigene Kinder, Freundeskinder
gemacht;










und zur Feier des Tages den Freizeitpark besucht. Wir hatten soviel Spaß.













Nach den Feiertagen gingen die Reisevorbereitungen los, es stand diesen Sommer zwar kein großer Urlaub an, aber einen Kurztrip haben wir uns dann doch gegönnt.


Um die Quengeleien dreier Kinder bei der stundenlangen Autofahrt nach Ungarn so weit es geht zu reduzieren, habe ich einige Stunden Schlaf für diesen Rücksitzraser geopfert.
Er hat keinen einzigen Cent gekostet, das ganze Material ist nämlich nur "Müll".
Mein Mittlerer hat große Augen gemacht und die Autofahrt war viel angenehmer als sonst.
Die Mühe hat sich also gelohnt ;-)





So, das war's für's Erste. Mehr zum Urlaub gibt es demnächst hier zu lesen & zu gucken ;-)

Liebste Grüße
SelMama


Dienstag, 18. September 2012

Zwangspause beendet

Die reale Welt hat mich die letzten Wochen so eingenommen, dass ich mich hier rar machen musste.
Aber ich hoffe, nun mehr Zeit zum Bloggen zu haben, denn es gibt das ein oder andere Geschichtchen zu berichten. 

Schaut hier überhaupt noch jemand vorbei?



Bis dann
SelMama

Montag, 6. August 2012

..und eine für den Gatten

Der Herr  ist begeistert und schwärmt von seinem "Unikat". Zugegeben, ich hätte nicht gedacht, dass er so großen Gefallen an einer gehäkelten Handytasche finden würde. Aber sie gefällt ihm so gut, dass ich nun auch seinen BlackBerry und die externe Festplatte behäkeln soll ;-))
Tja, das muss ich mir noch überlegen...oder was sagt ihr?                    


Lasst es euch gut gehen

SelMama

Freitag, 3. August 2012

Handysocke für coole Jungs

Für sein neues Handy habe ich meinem Großen eine Handysocke gehäkelt. (Das Handy war Papas Geschenk für das gute Zeugnis.) NOCH begeistern ihn ja meine Häkelwerke ;-))
Die Anleitung habe ich von hier



Jetzt bekommt noch das Iphone vom Gatten ein Häkelkleid. Ob nun dieser Herr sich für meine Werke begeistern lässt, das wage ich zu bezweifeln, werde euch aber Bericht erstatten ;-))

Macht es gut
SelMama

Haselnuss-Creme-Törtchen

Heute habe ich mal wieder ein Rezept für euch. Diese feinen Törtchen gab es gestern bei uns nach dem Iftar (Ramadan-Abendessen) zum Dessert.


Für ca. 8 Stück braucht ihr :

Für den Teig
120 gr Mehl
120 gr Butter
1 EL Puderzucker, gesiebt
1 kleines Eigelb
2-3 TL kaltes Wasser

Cremefüllung
3 Eigelb
75 gr Zucker
3 EL Mehl
250 ml Milch

Schokoladenfüllung
 80 gr Zartbitterschokolade
1 EL Honig
60 gr Schlagsahne
100 gr Haselnusskerne, geröstet und grob gehackt


Teig: Mehl sieben, Butter + Zucker hinzufügen, mit den Fingern krümelig reiben; Eigelb + kaltes Wasser zufügen und zu einem Teig kneten. Teig in Frischhaltefolie 30 Min im Kühlschrank ruhen lassen.

Backofen auf 190°C vorheizen, Teig in 8 Portionen teilen, rund ausrollen und 8 Vertiefungen einer Muffinform damit auskleiden, weitere 20 Min in den Kühlschrank legen, dann die Törtchen ca. 12 Min backen.

Cremefüllung: Eigelb und Zucker aufschlagen, Mehl unterrühren; Milch zum Kochen bringen und unter Rühren in die Eimasse einarbeiten. Die Creme bei geringer Hitze unter ständigem Rühren zum Kochen bringen. Creme in einer kalten Schüssel abkühlen lassen.

Schokoladenfüllung: Schokolade und Honig im Wasserbad schmelzen, dann aus dem Wasserbad nehmen und Sahne unterrühren; abkühlen lassen.

Die Törtchen erst mit der Creme, dann mit der Schokolade füllen und mit den gehackten Haselnüssen bestreuen.



Guten Appetit





Samstag, 21. Juli 2012

Ramadan Mubarak

Heute hat der Fastenmonat Ramadan für uns Muslime begonnen. Ich wünsche euch einen gesegneten Monat und eine friedvolle Zeit mit euren Familien. 



Ganz liebe Grüße
SelMama

Samstag, 14. Juli 2012

Wer will tauschen?



Buch 1 von IKEA:
"mach`s BUNT" Inspirationen zur Innendekoration vom schwedischen Farbexperten Per Nimér, ca. 160 Seiten, Alles rund um neue Streichideen, Anleitungen, mit nützlichen Tipps z.B. Wie kombiniere ich Farben?Richtige Farbwahl, Farbenkunde




Buch 2:  Bastelbuch für das ganze Jahr, alle Schablonen sind noch vorhanden, Farbdruck
             tolle Bastelideen für jede Jahreszeit




Buch 3 : Häkel- und Strickheft, Häkel- und Strickanleitungen, mit Grundkursen für Häkeln & Stricken


Wer Interesse hat, hinterlässt einfach einen Kommentar oder schreibt mir eine Email.
Ich bin auf der Suche nach U-Hefthüllen, alles rund ums Häkeln, oder was euch sonst noch einfällt.


Bin schon gespannt

Macht es gut
SelMama

Montag, 9. Juli 2012

12:12 fresh & fruity




Ich lieeebe Kirschen! Bei meiner ersten Schwangerschaft habe ich sie kiloweise verschlungen,
eigentlich könnte ich sie auch im unschwangeren Zustand kiloweise essen ;-))

Mehr Fruchtiges findet ihr bei Andrea und Bine

# Mädchenfänger - Jilliane Hoffman



Klappentext: 
"FYI. pink steht dir gut."
Die dreizehnjährige Lainey kann es kaum fassen: Der gut aussehende Zach, den sie beim Chatten kennen gelernt hat, steht auf sie. Und er will sie treffen! Sie verabreden ein Date.
Als Lainey von der Schule nicht heimkehrt, zieht man einen Spezialisten zurate: FBI-Agent Bobby Dees. Alle Spuren führen ins Nichts. Bis ein Gemälde auftaucht. Es zeigt eine gefesselte junge Frau - und das, was ihr bevorsteht.
Die Zeit wird knapp. Und Bobby kommt ein furchtbarer Verdacht: Was, wenn der Mörder mehrere Opfer in seiner Gewalt hat? Mädchen, die keiner mehr vermisst?
 


Mein Résumé:
Auf Jilliane Hoffman bin ich in der Bloggerwelt gestoßen und habe seither ihre Bücher verschlungen.

Nun zu diesem Buch: Lainey lernt im Internet einen gut aussehenden, charmanten und erfolgreichen Footballer kennen, der ausgerechnet auf das unscheinbare und unglückliche Mädchen steht. Ihre große Schwester will nix mit ihr zu tun haben, ihr kleiner Bruder ist nur nervig und mit ihrer Mutter versteht sie sich auch nicht, erst recht nicht seit sie den schmierigen Autohändler Todd geheiratet hat, der seinen leiblichen Sohn den beiden Stieftöchtern eindeutig vorzieht. Die Chats mit Zach, entführen sie in eine völlig andere Welt, endlich interessiert sich jemand für sie, und was für ein "Jemand" !
Doch hinter diem verlockenden Internetprofil verbirgt sich ein Psychopath, der seine minderjährigen "Dates"
entführt. Seine Opfer sind Mädchen aus problematischen Familien, Mädchen die auch schon mal von Zuhause weggelaufen sind und die scheinbar niemand mehr suchen wird.

Doch der FBI-Agent Bobby Dees, dessen Spezialgebiet verschwundene Kinder sind, wird durch einen ganz persönlichen Schicksalsschlag getrieben, denn seine eigene Tochter wird auch seit Längerem vermisst. Der Täter spielt ihm ein grausames Gemälde zu und holt so Bobby in sein krankes Spiel, bei dem jede verlorene Minute einem Kind das Leben kosten könnte!

Jilliane Hoffman behandelt hier ein hochaktuelles Problemfeld. In Zeiten von Facebook, Twitter, SchülerVZ und sonstigen Social Networks reicht es nicht mehr aus, vor dem Fremden zu warnen, der das Kind auf der Straße ansprechen könnte. Längst nutzen perverse Pädophile den sorglosen Umgang vieler junger Menschen mit der Internetwelt für ihre kranken Phantasien aus. Mir,als große Gegnerin solcher Sozialen Netzwerke, spricht das Buch aus der Seele. Unsere Kinder geben auf dem Schulhof damit an, wieviele  "Freunde" sie auf besagten Plattformen haben. Allein die Bezeichnung "Freund" finde ich in diesem Zusammenhang verantwortungslos, denn es verleitet junge Menschen dazu, die gesunde Distanz die man als Kind gegenüber fremden Personen hat (oder haben sollte) einfach außer Acht zu lassen, denn diese Internetbekanntschaften sind ja alle "Freunde"...
Ok, ok ich , es geht hier nicht um meine große Skepsis gegenüber fb & CO, sondern um das Buch.

"Mädchenfänger" ist ein hochspannender und realistischer Thriller, den ich nur weiter empfehlen kann. Ich habe buchstäblich bis zur letzten Seite mit Bobby gehofft und mitgefiebert, dass seine Tochter Kathy wieder auftaucht.
Das Buch ist in kurzen Kapiteln gehalten, die aus der Sicht verschiedener Akteure erzählt werden. Was mich an Jillianes Bücher allgemein stört und auch verwirrt, sind die vielen Abkürzungen zahlreicher amerikanischer Behörden rund um Justiz und Polizei. Diese ganzen Bezeichnungen finde ich als Leser mit der Zeit etwas nervig. Aber als ehemalige Staatsanwältin hat Jilliane Hoffman da wohl einen anderen Blickwinkel. 


Hochspannend, packend und regt zum Nachdenken an .


Für Neugierige gibt es hier eine kleine Leseprobe

(PS: Die verschieden Schriftarten bei diesem Post kann ich mir nicht erklären, hoffe es ist nicht allzu störend....)

Viel Lesespaß wünscht
SelMama

Montag, 2. Juli 2012

Poaca - türkische Teigtaschen

Mit diesem Rezept melde ich mich aus dem Krankenlager zurück. Das Töchterchen kränkelt noch ein bisschen, der Rest ist Gott sei Dank wieder wohlauf.

Ich bin ein großer Fan von türkischem Essen und stets auf der Suche nach leichten Rezepten.
Diese gefüllten Teigtaschen sind der Hit ! Gleich beim ersten Mal sind sie mir super gelungen und waren auch schnell verputzt. Ich habe sie mit einer Hackfleischfüllung gebacken, man kann die Poacas natürlich nach Lust und Laune befüllen. Deswegen habe ich euch hier nur das Teigrezept aufgeschrieben, meine Füllung war nämlich nur improvisiert. Aber wenn ein Rezept dafür gewünscht wird,
dann kommt das natürlich nach.

Diese Füllungen könnte ich mir sehr gut vorstellen:
                       Käse-Spinat
                       Thunfisch-Ei
                       Kartoffel-Lauch
                       oder auch was Süßes ;-)

Zur Mehlmenge: Soviel Mehl unterkneten bis der Teig"ohrläppchenweich" ist.
 "Ohrläppchweich" ist wohl ein fester Back-Begriff in der türkischen Küche, lustig aber hilfreich ;-))






Diese Leckerbissen sind genau das Richtige für warme Sommertage, lasst es euch schmecken.


SelMama