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Sonntag, 29. Juli 2007

Diese Woche

Mittwoch war auch ich mit einer lieben Gartenfreundin unterwegs.
Es war ein Tag, den wir sehr genossen haben.
Zuerst besuchten wir eine kleine, aber sehr interessante und außergewöhnliche Gärtnerei den "Weidengarten". Neben einem großen Sortiment an nicht alltäglichen Kräutern, gibt es Staudenraritäten und auch die kleine Dekoecke ist einen Besuch wert. Vor lauter Gucken und Begeisterung vergaß ich dann, den Strauchsalbei mitzunehmen, der vor der Gärtnerei stand.

Der entthronte König


Für diese Steinblume fände ich bestimmt noch ein Plätzchen.



















Endlich gibt es reife Tomaten - für meinen Mann - ich esse leider keine.
Im Tomatenhaus stehen 24 Tomatenpflanzen, 12 gehören meinen Eltern, der Rest uns.





Im Blumengarten gibt es trotz Regen immer wieder Neues zu entdecken.

Faszinierend diese Gras, das wild aufging und daneben Verbena hastata in weiß


Carex pendula mußte ich letztes Jahr in den Wiesenbereich auspflanzen, jetzt kann es sich frei entfalten


Ich hätte nie gedacht, daß die weiße Lupine, ausgesät im Februar, dieses Jahr schon blüht.










Dieses liebe Kätzchen fand ich auf einer Gartenreise, ich kann mich jeden Tag aufs Neue darüber freuen.




Diese Hanfmalve ist einer meiner absoluten Lieblinge. Sie ist ausdauernd und das seit vielen Jahren. Ab Ende Juni blühen die kleinen rosa Malvenblütchen auf. Sie wirken wie rosa Riesenschleierkraut auf graugrünen duftigen Stielen, die jedoch in früheren sehr standfest waren. Leider dieses Jahr nicht ganz so standfest, wie manches andere auch, daß zu schnell und zu früh groß gewachsen ist.
















Im Frühjahr ausgestreute alte Samenbestände sorgen immer wieder für Überraschungen. Diese orange Cosmeen habe ich eigentlich schon seit 3 Jahren nicht mehr im Garten. Daneben weiße Strahlendolde, die jederzeit willkommen ist.





Willkommen auch in dieser Ecke. Die durchgerostete und farbverschmierte Zinkwanne brachte mir eine Bekannte und meinte dazu, irgendetwas würde ich schon damit anfangen können. Ich konnte.

Sonntag, 22. Juli 2007

Sommerlicher Gartenrundgang

Langsam wechselt die Gartenfarbe. Hatten doch bisher die Farben weiß, rosa und pink den Garten dominiert, ist nun das fast schon herbstliche gelb an der Reihe.





Interessant gezeichnete Tagetes. Bis jetzt ohne größere Schneckeneinbußen.


























Heliopsis 'Summer Nights' in einem satten weithin leuchtenden gelb mit oranger Mitte.
Hatte sie doch bisher jedes Jahr mit den Schnecken zu kämpfen, wuchs sie diesen Sommer problemlos zu ihrer stattlichen Größe heran.























Aus Samen gezogen habe ich das kletternde Tränende Herz mit den gelben Blüten. Es windet sich über ein Rosenstämmchen und auch das Klettergerüst einer Clematis hat es sich erobert.


Fast hätte ich meine Aralia vergessen. Inzwischen hat sie faszinierende Blütenstände:

Sonntag, 15. Juli 2007

Gartenfahrt Schwäbische Alp

Gestern war ich wieder mal auf Gartenfahrt.
Sie führte mich nach an den Fuß der schwäbischen Alp, nach Dettingen südlich von Rottenburg.
Kunstprofessor Roland Doschka, war der Besitzer des ersten Gartens. Ein großer, sehr gepflegter Garten, angelegt in mehrere Terrassen und Räume. Viele Formschnitte, Rasen blitzblank und kurzgeschoren ohne einen Ansatz von "Unkraut", Kunstobjekte sowie ein Hang, bepflanzt mit den Farben Monets. Dieses Farbenspiel konnten wir allerdings nur erahnen, da die Blütezeit vorbei war. Am meisten beeindruckte mich flache Teich am Fuße des Hügels, der wie eine riesige natürliche Wasserpfütze auf mich wirkte. Es war köstlich den darin badenden Fröschen zuzuschauen.




















Weiter ging es nach Mössingen, einer kleinen Stadt, die den Titel Blumenstadt trägt. Der
symphatische Stadtgärtner stieg zu uns in den Bus und zeigte uns auf einer Rundfahrt herrliche gesäte Kosmeenbänder entlang der Straßen, Wiesen mit unzähligen Sonnenblumen, Verkehrsinseln mit duftenden Sommerblumen. Uns ging das Herz auf, ob dieser natürlichen Blumenpracht.
Bestimmt werde ich diese Stadt nächstes Jahr zum Mössinger Rosenmarkt besuchen.




Den Abschluß dieser Gartenfahrt machte der Garten von Frau Braun in Kusterdingen.
Ein romatischer Cottagegarten. Zahlreiche kleine Gartenräume in verschiedenen Blütenfarben in Szene gesetzt, lauschige Ecken mit gemütlichen Sitzplätzen, Winkel mit schönen Dekorationen.
Besonders das gelbe Beet war von einer unwahrscheinlichen Leuchtkraft, jedoch in keiner Weise aufdringlich oder knallig. Auch das rote Beet beeindruckte durch seine intensiven Farben.
Fast regte mich dieser Garten zur Nachahmung an, was die einzelnen Farbenbeete betraf. Doch wenn ich ehrlich bin, werde ich wohl nie so konsequent sein können. Also wird mein Garten wohl ländlich bunt bleiben.





Montag, 2. Juli 2007

Hortensienträume

Als ich vor 15 Jahren meinen Hügeltraum bezog, war eigentlich fast nur Nutzgarten vorhanden. Dort blühten sommers viele, viele Ringelblumen. Außerdem gab es noch Fuchsien und ein paar wenige Bauernhortensien.
Leider haben sich die Ringelblumen rar gemacht, wahrscheinlich hacke ich zuviel.
Die Fuchsien meiner Schwiegermutter gibt es noch. Sie sind inzwischen zum Teil in alte Einmachkessel umgezogen, so kann ich sie besser transportieren.
Und die Bauernhortensien habe ich zum großen Teil ausgetopft und eingegraben. Gelände ums Haus herum gibt es genug, glücklicherweise. So hat sich das Wässern der meisten Hortensien erübrigt. Nur noch wenige sind im Topf - eigentlich nur noch 2 Büsche.
Ich werd sie noch im Topf belassen, denn dort blühen sie in einem herrlichen rot, während die ausgepflanzten nun blau und dunkellila blühen.


Hortensie im verzinkten Einmachtopf





Eine herrliche Hortensie. Sie hat keinerlei Probleme mit Spätfrösten und ist im Aufblühen cremeweiß, wird dann hellblau und schließlich dunkelblau mit einem Stich ins violett. Die Zweige sind rötlich und die Blüten kleiner als bei den Bauernhortensien. Leider weiß ich nicht wie sie heißt. Mein Sohn hatte sie in einer Tombola einer Gärtnerei gewonnen. Dieses Jahr hat sie zum erstenmal mit der Standfestigkeit Probleme. Dieses Problem haben dieses Jahr jedoch auch einige andere Stauden, Sträucher und auch Rosen.











Aufgrund des milden Winters blüht diese Hortensie nach 4 Jahren nun zum erstenmal. Das Warten hat sich jedoch gelohnt.





Weiße Bauernhortensie mit schöner Fernwirkung.

Hortensie Annabell, sie ist einfach ein Mu8 in jedem Garten. Darum habe ich sie gleich zweimal gepflanzt.


Zwei dieser imposanten Bauerhortensien schmücken die Hofeinfahrt.







Diese drei Hortensienbüsche habe ich vor zwei Jahren aufgrund ihrer Größe ausgepflanzt. Inzwischen sind sie gut angewachsen. Rechts Hortensie Ayesha.

Hortensie macrophylla "Ayesha" , die Prinzessin, mit zarten Blüten, die fast porzellanartig wirken. Leider ist sie sehr kälteempfindlich und wird deshalb im Winter warm eingepackt.


Eine Rispenhortensie. Spätestens ab August muß ich ihr ein Stützgerüst geben, da ihre Blütenstände sehr groß und schwer werden.




Und noch schnell ein Bild meiner Fuchsien-Parade.