WO2026012840A1 - Verfahren und vorrichtung zum prüfen eines wertdokuments mit einem sicherheitselement mit wenigstens einem magnetbereich - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zum prüfen eines wertdokuments mit einem sicherheitselement mit wenigstens einem magnetbereichInfo
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Abstract
Beschrieben ist ein Verfahren zum Prüfen eines in einer Transportrichtung transportierten Wertdokuments mit einem Sicherheitselement, das wenigstens einen zusammengesetzten Magnetbereich aufweist, der einen hartmagnetischen Teilbereich mit hartmagnetischem Magnetmaterial und einen benachbarten weichmagnetischen Teilbereich mit weichmagnetischem Magnetmaterial aufweist, wobei die Teilbereiche durch einen Streifen getrennt sind oder entlang einer Linie aneinandergrenzen, der bzw. die wenigstens teilweise schräg oder orthogonal zu der Transportrichtung verläuft. Das Verfahren umfasst ein erstes Magnetisieren des zusammengesetzten Magnetbereichs in einer ersten Magnetisierungsrichtung mit einem ersten Magnetfeld, dessen Stärke größer als die Koerzitivfeldstärke des hartmagnetischen Magnetmaterials ist, und ein zweites Magnetisieren des zusammengesetzten Magnetbereichs in einer zweiten Magnetisierungsrichtung mit einem zweiten Magnetfeld, dessen Stärke kleiner ist als die Koerzitivfeldstärke des hartmagnetischen Magnetmaterials, wobei sich die zweite Magnetisierungsrichtung von der ersten Magnetisierungsrichtung unterscheidet und vorzugsweise entgegen der ersten Magnetisierungsrichtung gerichtet ist. Während des zweiten Magnetisierens wird ein Magnetsignal des zusammengesetzten Magnetbereichs mittels eines Magnetdetektors erfasst. Das Magnetsignal wird ausgewertet, wobei geprüft wird, ob das Magnetsignal zwei entgegengesetzt magnetisierten Teilbereichen entspricht.
Description
Verfahren und Vorrichtung zum Prüfen eines Wertdokuments mit einem Sicherheitselement mit wenigstens einem Magnetbereich
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Prüfen eines Wertdokuments mit einem Sicherheitselement, das wenigstens einen Magnetbereich aufweist.
Solche Sicherheitsmerkmale, insbesondere Sicherheitsfäden, werden unter anderem in Wertdokumenten verwendet. Unter Wertdokumenten werden dabei blattförmige Gegenstände verstanden, die beispielsweise einen monetären Wert oder eine Berechtigung repräsentieren und daher nicht beliebig durch Unbefugte herstellbar sein sollen. Sie weisen daher nicht einfach herzustellende, insbesondere zu kopierende Merkmale auf, deren Vorhandsein ein Indiz für die Echtheit, d.h. die Herstellung durch eine dazu befugten Stelle, ist. Wichtige Beispiele für solche Wertdokumente oder Typen von Wertdokumenten sind Chipkarten, Coupons, Gutscheine, Schecks und insbesondere Banknoten.
Um eine maschinelle Prüfung von Wertdokumenten zu ermöglichen, sind Sicherheitsmerkmale oft maschinenlesbar ausgebildet, in einigen Fällen sind Sicherheitsmerkmale genau sogar nur mittels entsprechender Sensoren prüfbar. Seit langem werden Sicherheitsmerkmale, insbesondere Sicherheitsfäden mit maschinenlesbaren Magnetbereichen eingesetzt, die mit einem entsprechenden Sensor erfassbar sind. Die Sensorergebnisse können dann zur Echtheitsprüfung verwendet werden.
Ausgehend davon liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Prüfung von Sicherheitsmerkmalen der eingangs genannten Art bereitzustellen, mit denen Wertdokumente mit solchen Sicherheitsmerkmalen geprüft werden können.
Dabei sollen Sicherheitselemente geprüft werden, die wenigstens einen zusammengesetzten Magnetbereich aufweisen, der einen hartmagnetischen Teilbereich mit hartmagnetischem Magnetmaterial und einen benachbarten weichmagnetischen Teilbereich mit weichmagnetischem Magnetmaterial aufweist, die durch eine Linie oder einen Streifen voneinander getrennt sind.
Die Teilbereiche können durch einen Streifen getrennt sein, der keine magnetischen Eigenschaften oder nur sehr schwache magnetische Eigenschaften aufweist. Dieser sollte jedoch vorzugsweise schmal sein, insbesondere schmaler als 0,5 mm, vorzugsweise schmaler als 0,1 mm. Es ist jedoch auch möglich, dass die Teilbereiche direkt entlang einer Linie aneinandergrenzen. Die Linie ist als Idealisierung aufzufassen, herstellungsbedingt können im Bereich nahe der Linie beide Magnetmaterialien vorhanden sein. Vorzugsweise ist dieser Bereich schmaler als 0,5 mm, besonders bevorzugt schmaler als 0,2 mm, noch besser schmaler als 0,1 mm.
Unter einem hartmagnetischen Magnetmaterial wird im Rahmen dieser Beschreibung ein Magnetmaterial verstanden, das unter Einwirkung eines Magnetfeldes eine deutlich ausgeprägte Hysteresekurve aufweist. Vorzugsweise zeigt das Material eine hohe Remanenz und eine moderater Koerzitivfeldstärke. Moderate Koerzitivfeldstärke bedeutet im Rahmen dieser Beschreibung insbesondere, dass das hartmagnetische Magnetmaterial eine Koerzitivfeldstärke zwischen 100 Oe (8 kA/ m) und 500 Oe (40 kA/ m), bevorzugt zwischen 150 Oe (12 kA/ m) und 400 Oe (32 kA/ m), besonders bevorzugt zwischen 200 Oe (16 kA/ m) und 300 Oe (24 kA/ m) aufweist. Die Remanenz des hartmagnetischen Materials liegt zweckmäßig zwischen 80% und 20%, vorteilhaft zwischen 60% und 30% der Sättigungsmagnetisierung. Im Folgenden wird unter einem als hartmagnetisch bezeichneten Teilbereich ein Teilbereich verstanden, der hartmagnetisches Material bzw. Magnetmaterial aufweist.
Unter einem weichmagnetischen Magnetmaterial wird im Rahmen dieser Beschreibung ein magnetisierbares Material verstanden, dessen Hysteresekurve durch den Ursprung oder zumindest annähernd durch den Ursprung verläuft, so dass die Koerzitivfeldstärke und die Remanenz des weichmagnetischen Magnetmaterials klein sind. Konkret weist das weichmagnetische Magnetmaterial mit Vorteil eine Koerzitivfeldstärke unterhalb von 50 Oe (4 kA/ m), bevorzugt unterhalb von 30 Oe (2,4 kA/ m), besonders bevorzugt unterhalb von 20 Oe (1,6 kA/ m) auf. Die Remanenz des weichmagnetischen Magnetmaterials liegt vorteilhaft unterhalb von 30%, bevorzugt unterhalb von 20% und besonders bevorzugt unterhalb von 10% der Remanenz des verwendeten hartmagnetischen Magnetmaterials. Im Folgenden wird unter einem als weichmagnetisch bezeichneten Teilbereich ein Teilbereich verstanden, der weichmagnetisches Material bzw. Magnetmaterial aufweist.
Die Aufgabe wird gelöst durch ein erstes Verfahren mit den Merkmalen des Anspruchs 1 und insbesondere ein Verfahren zum Prüfen eines in einer Transportrichtung transportierten Wertdokuments mit einem Sicherheitselement, das wenigstens einen zusammengesetzten Magnetbereich aufweist, der einen hartmagnetischen Teilbereich mit hartmagnetischem Magnetmaterial und einen benachbarten weichmagnetischen Teilbereich mit weichmagnetischem Magnetmaterial aufweist, wobei die Teilbereiche durch einen Streifen getrennt sind oder entlang einer Linie aneinandergrenzen, der bzw. die wenigstens teilweise schräg oder orthogonal zu der Transportrichtung verläuft, das die folgenden Schritte aufweist: Ein erstes Magnetisieren des zusammengesetzten Magnetbereichs in einer ersten Magnetisierungsrichtung mit einem ersten Magnetfeld, dessen Stärke größer als die Koerzitivfeldstärke des hartmagnetischen Magnetmaterials ist, und danach ein zweites Magnetisieren des zusammengesetzten Magnetbereichs in einer zweiten Magnetisierungsrichtung mit einem zweiten Magnetfeld, dessen Stärke kleiner ist als die Koerzitivfeldstärke des hartmagnetischen Magnetmaterials, wobei sich die zweite Magnetisierungsrichtung von der ersten Magnetisierungsrichtung unterscheidet und vorzugsweise entgegen der ersten Magnetisierungsrichtung gerichtet ist. Während des zweiten Magnetisierens erfolgt ein Erfassen eines Magnetsignals des zusammengesetzten Magnetbereichs mittels eines Magnetdetektors. Danach erfolgt ein Auswerten des Magnetsignals durch Prüfen, ob das Magnetsignal zwei entgegengesetzt magnetisierten Teilbereichen entspricht.
Die Aufgabe wird auch gelöst durch eine erste Vorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 14, und insbesondere eine Vorrichtung zum Prüfen eines in einer Transportrichtung transportierten Wertdokuments mit einem Sicherheitselement, das wenigstens einen zusammengesetzten Magnetbereich aufweist, der einen hartmagnetischen Teilbereich mit hartmagnetischem Magnetmaterial und einen benachbarten weichmagnetischen Teilbereich mit weichmagnetischem Magnetmaterial aufweist, wobei die Teilbereiche durch einen Streifen getrennt sind oder entlang einer Linie aneinandergrenzen, der bzw. die wenigstens teilweise schräg oder orthogonal zu der Transportrichtung verläuft, wobei die Vorrichtung entlang der Transportrichtung des Wertdokuments nacheinander umfasst: eine erste Magnetisierungseinrichtung zum Bereitstellen eines ersten Magnetfelds zum ersten Magnetisieren des zusammengesetzten Magnetbereichs in eine erste Magnetisierungsrichtung, wobei die zum ersten Magnetisieren verwendete Magnetfeldstärke größer ist als die Koerzitivfeldstärke des hartmagnetischen Magnetmaterials, eine zweite Magnetisierungseinrichtung zum Bereitstellen eines zweiten Magnetfelds zum zweiten Magnetisieren des zusammengesetzten Magnetbereichs in einer zweiten
Magnetisierungsrichtung mit einem zweiten Magnetfeld, dessen Stärke kleiner ist als die Ko- erzitivfeldstärke des hartmagnetischen Magnetmaterials, wobei sich die zweite Magnetisierungsrichtung von der ersten Magnetisierungsrichtung unterscheidet und vorzugsweise entgegen der ersten Magnetisierungsrichtung gerichtet ist, und einen Magnetdetektor zum Erfassen von Magnetsignalen des Sicherheitselements. Weiter umfasst die Vorrichtung eine Auswer- teeinrichtung, die dazu ausgebildet ist, den Schritt des Auswertens eines erfindungsgemäßen ersten Verfahrens auszuführen. Die erste Vorrichtung kann vorzugsweise dazu ausgebildet sein, das erste Verfahren mittels dieser durchzuführen.
Bei dem ersten Verfahren werden zwei unterschiedliche Magnetisierungen durchgeführt. Dazu sind bei der Vorrichtung die erste und die zweite Magnetisierungseinrichtung vorgesehen, die das erste bzw. zweite Magnetfeld bereitstellen und jeweils wenigstens einen Permanentmagneten und/ oder einen Elektromagneten besitzen können. Diese sind entlang eines Transportpfades des Wertdokuments hintereinander angeordnet, so dass ein transportiertes Wertdokument zuerst die erste Magnetisierungseinrichtung passiert und danach die zweite Magnetisierungseinrichtung.
Das erste Magnetisieren kann mittels der ersten Magnetisierungseinrichtung durchgeführt werden. Das erste Magnetisieren kann auch als Vormagnetisieren bezeichnet werden, da nach dem Magnetisieren mit dem ersten Magnetfeld der die Koerzitivfeldstärke des hartmagnetischen Materials übersteigenden Stärke nur der hartmagnetische Teilbereich magnetisiert bleibt. Vorzugsweise erfolgt das erste Magnetisieren so, dass die dadurch bewirkte Magnetisierung des hartmagnetischen Teilbereichs wenigstens näherungsweise parallel zu der Transportrichtung ausgerichtet ist. Das erste Magnetisieren kann mittels der ersten Magnetisierungseinrichtung durchgeführt werden, die dazu entsprechend ausgebildet ist.
Durch das zweite Magnetisieren entsteht ein Magnetisierungsmuster, das aber nur solange vorhanden ist, wie das zweite Magnetfeld auf den weichmagnetischen Teilbereich einwirkt. Da die Stärke des zweiten Magnetfelds geringer ist als die Koerzitivfeldstärke des hartmagnetischen Materials, ändert sich dessen Richtung nicht. Das weichmagnetische Material dagegen wird in der zweiten Magnetisierungsrichtung magnetisiert, die sich von der ersten Magnetisierungsrichtung unterscheidet. Vorzugsweise ist sie entgegen der ersten Magnetisierungsrichtung ausgerichtet, der Winkel zwischen den Magnetisierungsrichtungen liegt dazu zwischen 90° und
270°, vorzugsweise zwischen 170° und 190°, besonders bevorzugt zwischen 175° und 185°. Das zweite Magnetisieren kann mittels der zweiten Magnetisierungseinrichtung durchgeführt werden, die dazu entsprechend ausgebildet ist. Insbesondere ist sie in Transportrichtung gesehen hinter der ersten Magnetisierungseinrichtrmg angeordnet.
Während des zweiten Magnetisierens, und damit während der weichmagnetische Teilbereich magnetisiert ist, wird mittels des Magnetdetektors ein Magnetsignal des zusammengesetzten Magnetbereichs erfasst, wobei ein entsprechendes Magnetdetektorsignal gebildet wird.
Der Magnetdetektor kann ein induktiver oder ein magnetosensitiver Magnetdetektor sein. Unter einem magnetosensitiven Magnetdetektor wird ein Magnetdetektor verstanden, der empfindlich auch für ein statisches Magnetfeld bzw. eine magnetische Flussdichte ist und nicht allein für Änderungen des zu erfassenden Magnetfeldes bzw. der zu erfassenden magnetischen Flussdichte. Insbesondere ist ein magnetosensitiver Magnetdetektor kein in uktiver Sensor bzw. Detektor. Magnetosensitive Magnetdetektoren können insbesondere Detektoren auf der Basis von magnetosensitiven Elementen wie beispielsweise magnetoresistiven Elementen, AMR-, GMR- oder TMR- oder Hall-Elementen sein, d.h. solche Elemente aufweisen und zur Erfassung nutzen. Die Verwendung magnetosensitiver Magnetdetektoren hat den Vorteil, dass deren Ausrichtung und der Verlauf von Grenzen der Magnetteilbereiche weitgehend unabhängig voneinander sein können und doch eine Erfassung möglich ist. Ein erfindungsgemäß verwendeter Magnetdetektor erfasst dabei nicht direkt die Magnetisierung in den Teilbereichen, sondern durch diese beeinflusste oder hervorgebrachte Magnetfelder bzw. magnetische Flussdichten bzw. bei induktiven Sensoren deren Änderungen in einem durch den Magnetdetektor vorgegebenen Abstand von dem Magnetbereich bzw. bestimmte Eigenschaften dieser Felder in dem genannten Abstand. Der Abstand ist dabei vorzugsweise größer als 1 mm.
Das Magnetsignal kann insbesondere ein zeitlicher Verlauf einer Magnetfeldstärke oder einer magnetischen Flussdichte sein. Bei gegebener Transportgeschwindigkeit ergibt sich daraus ein örtlicher Verlauf. Das Magnetdetektorsignal hängt von dem Magnetsignal und der Art des verwendeten Magnetdetektors ab. Bei einem magnetosensitiven Magnetdetektor ist das Magnetdetektorsignal vorzugsweise eine monotone Funktion der Magnetfelder bzw. magnetischen Flussdichten. Bei einem induktiven Magnetdetektor dagegen eine monotone Funktion der Ableitung des Magnetsignals nach der Zeit bzw. dem Ort. Die Zeitabhängigkeit entspricht einer
Ortsabhängigkeit, wobei beide Abhängigkeiten über die Transportgeschwindigkeit Zusammenhängen. Sie werden daher im Folgenden nicht genauer unterschieden. Soweit im Folgenden ein Signal bzw. Magnetsignal an einem Ort erwähnt wird, ist damit gemeint, dass das Signal an diesem Ort und für diesen erfasst wurde.
Vorzugsweise ist das zweite Magnetfeld so gewählt, dass die Beträge der Magnetisierung des hartmagnetischen Bereichs und des weichmagnetischen Bereichs so groß sind, dass die entsprechenden von den magnetisierten Bereichen ausgehenden Magnetfelder noch sicher erfassbar sind. Der Betrag der Magnetisierung des weichmagnetischen Teilbereichs kann dabei aber kleiner sein als der der Magnetisier ung des hartmagnetischen Teilbereichs.
Das erfasste Magnetsignal wird dann ausgewertet, wobei geprüft wird, ob das Magnetsignal zwei entgegengesetzt magnetisierten Teilbereichen entspricht. Es kann dann ein Auswertesignal gebildet und abgegeben oder gespeichert werden, das das Ergebnis des Auswertens, insbesondere des Prüfens wiedergibt. Das Auswerten kann mittels der Auswerteeinrichtung der ersten Vorrichtung ausgeführt werden, wozu diese einen Prozessor und einen Speicher aufweisen kann, in dem Instruktionen eines Computerprogramms gespeichert sind, bei deren Ausführung der Schritt des Auswertens durchgeführt wird.
Ein Vorteil des ersten Verfahrens besteht unter anderem darin, dass entgegensetzt magnetisierte Teilbereiche einfach und zuverlässig erkennbar sind. Auch ist eine Unterscheidung von Magnetbereichen, die über die Fläche verteilt Magnetmaterial mit gleichen magnetischen Eigenschaften aufweisen, einfach und sicher möglich. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass Magnetsignale von nur einem Magnetdetektor erfasst zu werden brauchen, so dass auch die Vorrichtung entsprechend einfach aufgebaut zu sein braucht.
Das Auswerten und insbesondere das Prüfen, ob das Magnetsignal zwei entgegengesetzte magnetisierten Teilbereichen entspricht, kann auf unterschiedliche Art und Weise erfolgen.
So ist es bei einer ersten bevorzugten Ausführungsform des ersten Verfahren möglich, dass für das Prüfen für den zusammenhängenden Magnetbereich ein Vergleichssignalverlauf für das Magnetsignal oder ein das Magnetsignal wiedergebendes Magnetdetektorsignal von zwei entgegengesetzt magnetisierten Teilbereichen vorgegeben wird, der von anpassbaren Parametern
abhängt, und beim Prüfen der Vergleichssignalverlauf an das erfasste Magnetsignal oder Magnetdetektorsignal durch Änderung der Parameter angepasst wird. Insbesondere könnten die Parameter so anpasst werden, dass der Unterschied zwischen Vergleichssignalverlauf und dem Magnetsignal oder dem Magnetsignalverlauf möglichst weit reduziert, vorzugsweise minimiert wird. Der verbleibende Unterschied zwischen dem angepassten Vergleichssignalverlauf und dem Magnetsignal kann dann mit einem vorgegebenen Grenzwert verglichen werden, um zu entscheiden, ob zwei entgegengesetzt magnetisierte Teilbereiche vorliegen. Dies ist bei Unterschreiten des Grenzwerts der Fall. Das Auswertesignal kann dann entsprechend gebildet werden.
Bei einer bevorzugten Weiterbildung der ersten Ausführungsform des ersten Verfahrens wird der angepasste Vergleichssignalverlauf bzw. die entsprechenden Parameter darauf geprüft, ob der zusammengesetzte Teilbereich den hartmagnetischen Teilbereich in Transportrichtung vorn aufweist oder nicht. Stattdessen kann auch eine entsprechende Prüfung für den weichmagnetischen Teilbereich durchgeführt werden. In Abhängigkeit von dem Ergebnis kann als Ergebnis des Auswertens zusätzlich eine Ausrichtung des zusammengesetzten Bereichs festgestellt werden, das heißt die Reihenfolge der Teilbereiche in Transportrichtung gesehen. Dies ermöglicht eine noch genauere Unterscheidung auch aus einem hart- und einem weichmagnetischen Teilbereich zusammengesetzter Magnetbereiche.
Bei einer zweiten bevorzugten Ausführungsform können beim Auswerten lokale Extrema des Magnetsignals ermittelt werden. Es kann dann geprüft werden, ob zwei lokale Extrema gleichen Typs vorhanden sind und vorzugsweise zwischen den Extrema gleichen Typs ein Extremum eines dazu invertierten Typs liegt und besonders bevorzugt, ob der Betrag des Extremums des invertierten Typs größer ist als die Beträge der Extrema des gleichen Typs.
Unter einem lokalen Extremum eines Signals wird insbesondere ein bestimmter lokaler Verlauf des Signals bzw. eine entsprechende Signalform verstanden. Bei dem Typ eines lokalen Extremums kann es sich um ein Maximum bzw. Berg oder Peak oder ein Minimum bzw. Tal handeln. Unter einem Extremum eines dazu invertierten Typs wird bei einem Extremum vom Typ Maximum ein Minimum bei einem Extremum vom Typ Minimum ein Maximum verstanden. Welcher Typ von Extremum, Minimum oder Maximum, vorliegen muss, hängt unter anderen davon ab, in welcher Richtung das erste Magnetisieren erfolgt. Die Extrema gleichen Typs
treten an den Enden des zusammengesetzten Magnetbereichs auf, wenn dieser entgegensetzt magnetisierte Teilbereiche aufweist. Es kann daher zusätzlich geprüft werden, ob die Extrema an Enden der zusammengesetzten Magnetbereiche in einer Richtung parallel zur Transportrichtung liegen. Das Extremum des invertierten Typs liegt dagegen dazwischen, da es durch den plötzlichen Übergang von in die erste Magnetisierungsrichtung magnetisiertem hartmagnetischem Magnetmaterial zu in der zweiten Magnetisierungsrichtung magnetisiertem weichmagnetischen Material im Bereich der Linie bzw. des Streifens verursacht wird. Das Vorliegen des Extremums zwischen denen an den Enden ist daher ein sicheres zusätzliches Kriterium für die Prüfung auf das Vorliegen eines zusammengesetzten Magnetbereichs. Zusätzlich kann geprüft werden, ob die Ausprägung des Extremums, das heißt des Betrag größer ist als die Beträge der Extrema gleichen Typs. Ist dies der Fall, ist das ein weiterer Hinweis auf das Vorliegen zweier benachbarter entgegengesetzt magnetisierter Teilbereiche. Diese Ausführungsform kann beim Auswerten weniger Aufwand erfordern als die erste Ausführungsform.
Bei der zweiten Ausführungsform kann beim Auswerten weiter vorzugsweise geprüft werden, welches der Extrema gleichen Typs einer Magnetisierung in der ersten Magnetisierungsrichtung und/oder welches der Extrema gleichen Typs einer Magnetisierung in der zweiten Magnetisierungsrichtung entspricht. In Abhängigkeit von dem Ergebnis kann eine Ausrichtung des zusammengesetzten Bereichs festgestellt werden. Unter der Ausrichtung kann dabei eine Reihenfolge der Teilbereiche in Transportrichtung verstanden werden. Dies ermöglicht eine noch genauere Unterscheidung verschiedener aus einem hart- und einem weichmagnetischen Teilbereich zusammengesetzter Magnetbereiche. Das Auswerteergebnis und damit das Auswertesignal kann die ermittelte Ausrichtung umfassen.
Bei einer bevorzugten Weiterbildung kann das Sicherheitselement wenigstens einen weiteren Magnetbereich mit einem hochkoerzitiven Magnetmaterial und/ oder einen weiteren Magnetbereich mit einem niederkoerzitiven Magnetmaterial aufweisen. Dann kann bei dem ersten Verfahren beim Auswerten der Magnetsignale geprüft werden, ob diese Charakteristika bzw. Extrema invertierten Typs an Orten, die Enden des wenigstens einen Magnetbereichs entsprechen, aufweisen, die eine gleichgerichtete Magnetisierung des Magnetbereichs anzeigen, und vorzugsweise ob diese Charakteristika bzw. Extrema einen Hinweis auf das Vorliegen eines Magnetbereichs mit einem hochkoerzitiven Magnetmaterial oder einen Hinweis auf das Vorliegen eines Magnetbereichs mit einem niederkoerzitiven Magnetmaterial, darstellen.
Die Aufgabe wird auch gelöst durch ein zweites Verfahren mit den Merkmalen des Anspruchs 6 und insbesondere ein Verfahren zum Prüfen eines in einer Transportrichtung transportierten Wertdokuments mit einem Sicherheitselement, das wenigstens einen zusammengesetzten Magnetbereich aufweist, der einen hartmagnetischen Teilbereich mit hartmagnetischem Magnetmaterial und einen benachbarten weichmagnetischen Teilbereich, mit weichmagnetischem Magnetmaterial aufweist, wobei die Teilbereiche durch einen Streifen getrennt sind oder entlang einer Linie aneinandergrenzen, der bzw. die wenigstens teilweise schräg oder orthogonal zu der Transportrichtung verläuft, das folgende Schritte aufweist: Ein erstes Magnetisieren bzw. Vormagnetisieren des zusammengesetzten Magnetbereichs in einer Magnetisierungsrichtung mit einem ersten Magnetfeld, dessen Stärke größer ist als die Koerzitivfeldstärke des hartmagnetischen Magnetmaterials, und danach ein Erfassen eines ersten Magnetsignals des vormagnetisierten Magnetbereichs mittels eines ersten Magnetdetektors, ein weiteres bzw. zweites Magnetisieren des zusammengesetzten Magnetbereichs in einer zu der Magnetisierungsrichtung beim Vormagnetisieren bzw. ersten Magnetisieren parallelen Magnetisierungsrichtung, vorzugweise in der gleichen Magnetisierungsrichtung wie beim Vormagnetisieren bzw. ersten Magnetisieren, mit einem Magnetfeld, dessen Stärke so gewählt ist, dass sich die Magnetisierungen der Magnetteilbereiche um weniger als einen vorgegebenen Maximalmalwert unterscheiden, und während des weiteren Magnetisierens Erfassen eines zweiten Magnetsignals des zusammengesetzten Magnetbereichs mittels eines zweiten Magnetdetektors. Danach erfolgt ein Schritt des Auswerten des ersten und zweiten Magnetsignals umfassend ein Vergleichen von Ausdehnungen des vormagnetisierten Abschnitts des zusammengesetzten Magnetbereichs und des durch das weitere Magnetisieren magnetisierten Abschnitts des zusammengesetzten Magnetbereichs in Abhängigkeit von den Magnetsignalen. Es kann dann ein Auswertesignal gebildet und abgegeben oder gespeichert werden, das das Ergebnis des Auswertens, insbesondere des Prüfens wiedergibt. Darunter, dass zwei Magnetisierungsrichtungen parallel verlaufen, kann dabei verstanden werden, dass die Richtung einen Winkel kleiner 10°, vorzugsweise kleiner als 5°, besonders bevorzugt kleiner als 2° einschließen.
Die Aufgabe wird auch gelöst durch eine zweite Vorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 15, und insbesondere eine Vorrichtung zum Prüfen eines in einer Transportrichtung transportierten Wertdokuments mit einem Sicherheitselement, das wenigstens einen zusammengesetzten Magnetbereich aufweist, der einen hartmagnetischen Teilbereich mit
hartmagnetischem Magnetmaterial und einen benachbarten weich magnetischen Teilbereich mit weichmagnetischem Magnetmaterial aufweist, wobei die Teilbereiche durch einen Streifen getrennt sind oder entlang einer Linie aneinandergrenzen, der bzw. die wenigstens teilweise schräg oder orthogonal zu der Transportrichtung verläuft. Die Vorrichtung umfasst entlang einer Transportrichtung des Wertdokuments eine erste Magnetisierungseinrichtung zum Bereitstellen eines ersten Magnetfelds zum Vormagnetisieren des zusammengesetzten Magnetbereichs in einer Magnetisierungsrichtung mit einem ersten Magnetfeld, dessen Stärke größer ist als die Koerzitivfeldstärke des hartmagnetischen Magnetmaterials, und einen ersten Magnetdetektor zum Erfassen von Magnetsignalen des vormagnetisierten Sicherheitselements. Weiter umfasst sie eine zweite Magnetisierungseinrichtung zum Bereitstellen eines zweiten Magnetfelds zum weiteren Magnetisieren des zusammengesetzten Magnetbereichs in einer zu der Magnetisierungsrichtung beim Vormagnetisieren bzw. ersten Magnetisieren parallelen Magnetisierungsrichtung, vorzugweise in der gleichen Magnetisierungsrichtung wie beim Vormagnetisieren bzw. ersten Magnetisieren, mit einem zweiten Magnetfeld, dessen Stärke so gewählt ist, dass sich die Magnetisierungen der Teilbereiche um weniger als einen vorgegebenen Maximalmalwert unterscheiden, und wenigstens einen zweiten Magnetdetektor zum Erfassen von zweiten Magnetsignalen des Sicherheitselements, wobei die zweite Magnetisierungseinrichtung und der zweite Magnetdetektor derart angeordnet und ausgebildet sind, dass das zweite Magnetfeld während des Erfassens der zweiten Magnetsignale auf das Sicherheitselement einwirkt. Weiter enthält die Vorrichtung eine Auswerteeinrichtung, die dazu ausgebildet ist, den Schritt des Auswertens eines erfindungsgemäßen zweiten Verfahrens auszuführen. Die zweite Vorrichtung kann vorzugsweise dazu ausgebildet sein, das zweite Verfahrens mittels der zweiten Vorrichtung auszuführen. Darunter, dass zwei Magnetisierungsrichtungen parallel verlaufen, kann dabei verstanden werden, dass die Richtung einen Winkel kleiner 10°, vorzugsweise kleiner als 5°, besonders bevorzugt kleiner als 2° einschließt.
Bei dem zweiten Verfahren erfolgen zwei Abfolgen von Magnetisieren und Erfassen von Magnetsignalen. Dabei werden aber keine entgegengesetzten Magnetisierungen des hart- und des weichmagnetischen Teilbereichs erzeugt.
Bei dem zweiten Verfahren werden zwei unterschiedliche Magnetisierungen durchgeführt.
Dazu sind bei der Vorrichtung die erste und zweite Magnetisierungseinrichtung vorgesehen, die das erste bzw. zweite Magnetfeld bereitstellen und jeweils wenigstens einen
Permanentmagneten und/ oder einen Elektromagneten besitzen können. Diese sind entlang eines Transportpfades des Wertdokuments hintereinander angeordnet, so dass ein transportiertes Wertdokument zuerst die erste Magnetisierungseinrichtung passiert und danach die zweite Magnetisierungseinrichtung.
Das Vormagnetisieren oder erste Magnetisieren erfolgt wie bei dem ersten Verfahren, die Ausführungen dazu gelten entsprechend auch für das hier behandelte zweite Verfahren. Nach dem Vormagnetisieren bzw. ersten Magnetisieren ist der hartmagnetische Teilbereich in der ersten Magnetisierungsrichtung magnetisiert, der weichmagnetisch aber im Wesentlichen nicht. Die Ausführungen zu der ersten Magnetisierungseinrichtung der ersten Vorrichtung gelten auch für die erste Magnetisierungseinrichtung der zweiten Vorrichtung.
Im Unterschied zum ersten Verfahren werden dann mittels eines ersten Magnetdetektors erste Magnetsignale des durch das erste Magnetisieren bzw. das Vormagnetisieren magnetisierten zusammengesetzten Magnetbereichs und damit des hartmagnetischen Bereichs erfasst. Die zweite Vorrichtung besitzt daher den ersten Magnetdetektor, der an dem Transportpfad zwischen den Magnetisierungseinrichtung angeordnet sein kann. Für den ersten Magnetdetektor, die von diesem erfassten Magnetsignale und die entsprechenden Magnetdetektorsignale gelten die Ausführungen zu dem Magnetdetektor, den Magnetsignalen und Magnetdetektorsignale des ersten Verfahrens bzw. der ersten Vorrichtung hier entsprechend.
Nach dem Erfassen der ersten Magnetsignale wird bei dem weiteren Magnetisieren der zusammengesetzte Magnetbereich einem zweiten Magnetfeld ausgesetzt, das eine zweite Magnetisierung des zusammengesetzten Magnetbereichs bewirkt, bei der der hartmagnetische und der weichmagnetische Teilbereich die gleiche Magnetisierungsrichtung aufweisen. Die Magnetisierungsrichtung ist im Wesentlichen parallel zu der Magnetisierungsrichtung beim Vormagnetisieren bzw. ersten Magnetisieren, vorzugsweise kann sei dieselbe sein wie bei dem Vormagnetisieren bzw. ersten Magnetisieren. Weiter ist die Stärke des zweiten Magnetfeldes so gewählt, dass sich die Magnetisierungen der Teilbereiche um weniger als einen vorgegebenen Maximalwert unterscheiden. Das weitere Magnetisieren kann mittels der zweiten Magnetisierungseinrichtung, insbesondere der zweiten Vorrichtung, durchgeführt werden, die dazu entsprechend ausgebildet ist. Insbesondere ist sie in Transportrichtung gesehen hinter der ersten Magnetisierungseinrichtung und hinter dem ersten Magnetdetektor angeordnet.
Mit Vorteil sind das hartmagnetische Magnetmaterial und das weichmagnetische Magnetmaterial der entsprechenden Magnetteilbereiche so aufeinander abgestimmt, dass die Magnetisierung der hartmagnetischen Magnetteilbereiche und der weichmagnetischen Magnetteilbereiche eines zusammengesetzten Magnetbereichs bei einer magnetischen Feldstärke HB, die vorzugsweise entweder zwischen 900 Oe (72 kA/ m) und 1500 Oe (120 kA/ m), insbesondere bei etwa 1200 Oe (96 kA/ m) liegt, oder zwischen 50 Oe (4 kA/ m) und 500 Oe (40 kA/ m), bevorzugt zwischen 50 Oe (4 kA/ m) und 250 Oe (20 kA/ m) liegt, im Wesentlichen gleich groß ist.
Durch eine solche Abstimmung fehlt bei einer Erfassung des Magnetsignals in einem Magnetfeld der Stärke HB ein ansonsten vorhandener Signalpeak an der Grenzfläche des hartmagnetischen Teilbereichs und des weichmagnetischen Teilbereichs.
Während des weiteren Magnetisierens werden dann mittels eines zweiten Magnetdetektors zweite Magnetsignale des dann magnetisierten zusammengesetzten Magnetbereichs und damit des hartmagnetischen Bereichs und des ebenfalls in der gleichen Richtung magnetisierten weichmagnetischen Teilbereichs erfasst. Die zweite Vorrichtung weist dazu den zweiten Magnetdetektor auf. Für den zweiten Magnetdetektor, die von diesem erfassten Magnetsignale und die entsprechenden Magnetdetektorsignale gelten die Ausführungen zu dem Magnetdetektor, den Magnetsignalen und den Magnetdetektorsignalen des ersten Verfahrens bzw. der ersten Vorrichtung hier entsprechend.
Grundsätzlich sind die beiden Abfolgen des Magnetisierens und Erfassens vertauschbar, der Anspruch legt daher keine Reihenfolge dadurch fest, dass die Begriff „erste" und „zweite" verwendet werden. Weiter ist bei der Vorrichtung die Reihenfolge des Abschnitts erste Magnetisierungseinrichtung und erster Magnetdetektor und des Abschnitts weitere Magnetisierungseinrichtung und zweiter Magnetdetektor vertauschbar. Auch dieser Anspruch legt daher keine Reihenfolge fest.
Bei dem folgenden Auswerten des ersten und des zweiten Magnetsignals werden unter Verwendung der beiden Magnetsignale eine Ausdehnung eines vormagnetisierten Abschnitts des zusammenhängenden Magnetbereichs, typischerweise des hartmagnetischen Teilbereichs, und eine Ausdehnung des durch das weitere Magnetisieren magnetisierten Abschnitts des
zusammenhängenden Magnetbereichs, typischerweise als des hart- und des weichmagnetischen Teilbereichs, verglichen. Da die Teilbereiche an den Streifen oder an der Linie, der bzw. die wenigstens teilweise schräg oder orthogonal zu der Transportrichtung verlaufen, angrenzen, ist der magnetisierte Abschnitt des zusammengesetzten Magnetbereichs im Wesentlichen durch die beiden Teilabschnitte gegeben, der vormagnetisierte Abschnitt des zusammengesetzten Magnetbereichs aber im Wesentlichen nur durch die Ausdehnung des hartmagnetischen Bereichs. Ergibt sich ein signifikanter Unterschied, wird ein Hinweis auf das Vorliegen eines zusammengesetzten Magnetbereichs mit einem hartmagnetischen und einem weichmagnetischen Teilbereich gebildet, andernfalls nicht. Es kann dann ein Auswertesignal gebildet und abgegeben oder gespeichert werden, das das Ergebnis des Auswertens, insbesondere des Prüfens wie- dergibt. Das Auswerten kann mittels der Auswerteeinrichtung der zweiten Vorrichtung ausgeführt werden, wozu diese einen Prozessor und einen Speicher aufweisen kann, in dem Instruktionen eines Computerprogramms gespeichert sind, bei deren Ausführung der Schritt des Auswertens des zweiten Verfahrens durchgeführt wird.
Das Auswerten der Magnetsignale kann auf unterschiedliche Art und Weise erfolgen.
Bei einer ersten bevorzugten Ausführungsform des zweiten Verfahrens werden beim Auswer- ten aus dem ersten Magnetsignal eine Ausdehnung des vormagnetisierten Abschnitts des zusammengesetzten Magnetbereichs und aus dem zweiten Magnetsignal eine Ausdehnung eines magnetisierten Abschnitts des zusammengesetzten Magnetbereichs ermittelt und die ermittelten Ausdehnungen verglichen.
Beim Auswerten kann dann vorzugsweise zum Ermitteln der Ausdehnungen ein Abstand von Extrema zueinander invertierten Typs ermittelt werden und dieser jeweils als Ausdehnung zum Vergleichen verwendet werden. Für die Begriffe „Extrema" und „invertierter Typ" gelten die Ausführungen zu dem ersten Verfahren entsprechend auch hier.
Vorzugsweise sind das hartmagnetische Magnetmaterial und das weichmagnetische Magnetmaterial der entsprechenden Teilbereiche so aufeinander abgestimmt, dass die Magnetisierung der hartmagnetischen Teilbereiche und der weichmagnetischen Teilbereiche eines zusammengesetzten Magnetbereichs bei einer magnetischen Feldstärke HB, die vorzugsweise entweder zwischen 900 Oe (72 kA/ m) und 1500 Oe (120 kA/ m), insbesondere bei etwa 1200 Oe (96
kA/ m) liegt, oder zwischen 50 Oe (4 kA/ m) und 500 Oe (40 kA/ m), bevorzugt zwischen 50 Oe (4 kA/ m) und 250 Oe (20 kA/ m) liegt, im Wesentlichen gleich groß ist. Die beiden Magnetisierungen unterscheiden sich insbesondere um weniger als einen vorgegebenen Maximalwert. Im Wesentlichen gleich groß bedeutet dabei insbesondere, dass der Unterschied der beiden Magnetisierungen bei der magnetischen Feldstärke HB weniger als 20%, vorzugsweise weniger als 10% des größeren Magnetisierungswerts beträgt. Durch eine solche Abstimmung fehlt bei einer Erfassen des zusammengesetzten Magnetbereichs in einem Magnetfeld der Stärke HB ein ansonsten vorhandener Magnetsignalpeak an der Linie bzw. dem Streifen zwischen dem hartmagnetischen Teilbereich und dem weichmagnetischen Teilbereich ganz oder ist kaum erkennbar. Die Stärke des zweiten Magnetfeldes kann dann entsprechend gewählt sein.
Bei dem zweiten Verfahren kann dann beim Auswerten vorzugsweise geprüft werden, ob das zweite Magnetsignal zwischen den Extrema zueinander invertierten Typs im Wesentlichen strukturlos verläuft. Unter einem im Wesentlichen strukturlosen Verlauf wird verstanden, dass das Magnetsignal keine oder nur schwach ausgeprägte, immittelbar benachbarte oder ineinander übergehende Extrema zueinander invertierten Typs mit einem maximalen Betrag kleiner als 30%, vorzugsweise 20% der Beträge der Extrema zueinander invertierten Typs aufweist. Diese Weiterbildung hat den Vorteil, dass nicht nur das Vorhandensein eines weichmagnetischen Teilbereichs geprüft werden kann, sondern dass auch geprüft wird, ob die magnetischen Eigenschaften der Teilbereiche so aufeinander abgestimmt sind, dass sich für den zusammengesetzten Teilbereich durchgehend eine im Wesentlichen gleiche Magnetisierung ergibt.
Bei einer anderen Ausführungsform kann beim Auswerten für das Auswerten ein für den zusammenhängenden Magnetbereich mit durchgehend gleicher Magnetisierung ein Vergleichssignalverlauf für das Magnetsignal oder ein das Magnetsignal wiedergebendes Magnetdetektorsignal vorgegeben werden, der von anpassbaren Parametern abhängt, und bei dem beim Prüfen der Vergleichssignalverlauf mit dem erfassten Magnetsignal oder Magnetdetektorsignal verglichen wird, indem durch Anpassung der Parameter der Vergleichssignalverlauf an das Magnetsignal bzw. Magnetdetektorsignal angepasst wird und die Größe einer verbleibenden Abweichung zwischen angepasstem Vergleichssignalverlauf und Magnetsignal bzw. Magnetdetektorsignal mit einem vorgegebenen Maximalwert verglichen wird. Bleibt die Abweichung unter diesem Maximalwert, wird erkannt, dass zwischen den Extrema invertierten Typs keine weitere Struktur vorhanden ist und ein Hinweis auf das Vorliegen eines aus einem
hartmagnetischen Teilbereich und einem weichmagnetischen Teilbereich zusammengesetzten Magnetbereichs vorliegt.
Bei einer bevorzugten Weiterbildung der beiden Verfahren können die zuvor beschriebenen Verfahrensschritte für parallele Spuren, die quer zur Transportrichtung voneinander beab- standet sind, durchgeführt werden. Insbesondere können die Magnetsignale, d. .h. die ersten und, soweit erfasst, zweiten Magnetsignale, für Orte entlang paralleler Spuren quer zur Transportrichtung erfasst werden. Dabei wird das Magnetisieren für diese Spuren in gleicher Weise durchgeführt. Dies hat zum einen den Vorteil, das die Lage des Sicherheitsmerkmals in einer Richtung quer zur Transportrichtung nicht in engen Grenzen festgelegt zu sein braucht. Darüber hinaus ermöglicht es, für jede der Spuren das Vorhandensein von Magnetbereichen und deren Typ zu prüfen, und aus dem Ergebnis zu ermitteln, ob gefundene Magnetbereiche einen vorgegebenen Code darstellen. Unter einem Code bzw. einer Codierung wird dabei das Vorhandensein einer vorgegebenen Folge von vorgegebenen Magnetbereichen, beispielsweise durch die Art der Magnetbereiche und deren relative Lage zueinander, vorzugsweise mit vorgegebener Ausrichtung bei zusammengesetzten Magnetbereichen verstanden.
Vorzugsweise weisen die Spuren einen Abstand von weniger als 15 mm, vorzugsweise weniger als 2 mm auf.
Bei den Vorrichtungen können dazu der der erste und soweit vorhanden zweite Magnetdetektor dazu ausgebildet sein, Magnetsignale für mehrere parallel zur Transportrichtung verlaufende und quer zu dieser angeordnete Spuren zu erfassen, und hierzu vorzugsweise mehrere quer zur Transportrichtung voneinander beabstandete induktive oder vorzugsweise magnetosensitive Elemente aufweisen. Die induktive oder vorzugsweise magnetosensitiven Elemente können dazu in einem Abstand von weniger als 15 mm, vorzugsweise weniger als 2 mm voneinander quer zur Transportrichtung angeordnet sein.
Bei einer Weiter Bildung der Verfahren kann das Sicherheitselement weiter wenigstens einen hochkoerzitiven und/ oder wenigstens einen nieder koerzitiven Magnetbereich aufweisen, die quer zur Transportrichtung voneinander beabstandet sind. Es kann dann die relative Lage als vorliegend erkannter Magnetbereiche quer zur Transportrichtung und vorzugsweise bei zusammengesetzten Magnetbereichen deren Ausrichtung mit vorgegebener Codeinformation
verglichen werden, und in Abhängigkeit von dem Vergleich ein Vergleichssignal gebildet und abgegeben werden, das einen Hinweis auf das Vorliegen eines durch die Codeinformation definierten Codes wiedergibt. Diese Weiterbildung erlaubt es Wertdokumente auch auf der Basis einer Codierung auf dem Sicherheitselement mittels Magnetbereichen, insbesondere zusammengesetzten und nieder- und/ oder hochkoerzitiven Magnetbereichen zu erkennen. Diese Weiterbildung hat den Vorteil, dass Wertdokumente, bei denen die Magnetbereiche entlang einer Richtung quer zu einer Längsrichtung des Wertdokuments angeordnet sind auch bei hoher Transportgeschwindigkeit geprüft werden können, wobei die Lage des Sicherheitselements in der gegebenen Ausrichtung nicht genau festgelegt zu sein braucht. Bei den Vorrichtungen ist die Auswerteeinrichtung dann dazu ausgebildet sein, auch diesen Verfahrensschritt durchzuführen.
Bei einer anderen Weiterbildung der Verfahren kann das Sicherheitselement weiter wenigstens einen hochkoerzitiven und/ oder wenigstens einen nieder koerzitiven Magnetbereich aufweisen und es kann die relative Lage als vorliegend erkannter Magnetbereiche parallel zur Transportrichtung und vorzugsweise bei zusammengesetzten Magnetbereichen deren Ausrichtung mit vorgegebener Codeinformation verglichen werden. In Abhängigkeit von dem Vergleich kann dann ein Vergleichssignal gebildet und abgegeben werden, das einen Hinweis auf das Vorliegen eines durch die Codeinformation definierten Codes wiedergibt. Auch diese Weiterbildung erlaubt es Wertdokumente auch auf der Basis einer Codierung auf dem Sicherheitselement mittels Magnetbereichen, insbesondere zusammengesetzten und nieder- und/ oder hochkoerzitiven Magnetbereichen zu erkennen. Sie eignet sich insbesondere für Wertdokumente, bei dem die Magnetbereiche entlang einer Richtung wenigstens näherungsweise parallel zur Längsrichtung der Wertdokumente angeordnet sind, und die bei der Prüfung mit der Längsrichtung quer zur Transportrichtung, also im Quertransport, transportiert werden. Dies hat den Vorteil, dass je nach Anordnung der Sicherheitselemente nur weniger Magnetdetektoren verwendet zu werden brauchen. Bei den Vorrichtungen kann die Auswerteeinrichtung dann dazu ausgebildet sein, auch diesen Verfahrensschritt durchzuführen.
Die Erfindung wird im Folgenden noch näher anhand der Zeichnungen erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung eines Abschnitts eines Wertdokuments mit einem
Sicherheitsmerkmal in Form eines Sicherheitsfadens mit unterschiedlichen Magnetbereichen;
Fig. 2 A,E> schematische Darstellungen eines ersten Beispiels für einer Anordnung mit einer Transporteinrichtung und einer Prüfvorrichtung zum Prüfen der Magnetbereiche des Sicherheitsmerkmals des mit der Transporteinrichtung transportierten Wertdokuments in Fig. 1 in seitlicher Ansicht und Draufsicht;
Fig. 3 ein grob schematisches Ablauf diagramm eines ersten Beispiels für ein Verfahren zum Prüfen von Magnetbereichen mittels der Vorrichtung in Fig. 2A,B;
Fig. 4 A, 4B eine schematische Darstellung der Magnetisierung des zusammengesetzten Magnetbereichs in Fig. 1 nach dem ersten bzw. zweiten Magnetisieren,
Fig. 5A, B schematische Darstellungen von Magnetsignalen des zusammengesetzten Magnetbereichs in Fig. 4A bzw. 4B, das heißt vor bzw. bei dem zweiten Magnetisieren ,
Fig. 6 eine schematische Darstellung der Magnetisierung eines hochkoerziüven Magnetbereichs bei dem zweiten Magnetisieren,
Fig. 7 eine schematische Darstellung von Magnetsignalen des Magnetbereichs in Fig. 6,
Fig. 8 eine schematische Darstellung der Magnetisierung eines niederkoerzitiven Magnetbereichs bei dem zweiten Magnetisieren,
Fig. 9 eine schematische Darstellung von Magnetsignalen des Magnetbereichs in Fig. 6,
Fig. 10A, B schematische Darstellungen eines zweiten Beispiels einer Anordnung mit einer Transporteinrichtung und einer Prüfvorrichtung zum Prüfen der Magnetbereiche des Sicherheitsmerkmals des mit der Transporteinrichtung transportierten Wertdokuments in Fig. 1 in seitlicher Ansicht und Draufsicht,
Fig- 11 ein grob schematisches Ablauf diagramm eines zweiten Beispiels für ein Verfahren zum Prüfen von Magnetbereichen mittels der Vorrichtung in Fig. 10A, B,
Fig. 12A, 12B eine schematische Darstellung der Magnetisierung des zusammengesetzten Magnetbereichs in Fig. 1 nach dem ersten bzw. bei dem zweiten Magnetisieren,
Fig. 13A, 13B schematische Darstellungen von Magnetsignalen des zusammengesetzten Magnetbereichs in Fig. 12A bzw. 12B, das heißt vor bzw. bei dem zweiten Magnetisieren, und
Fig. 14 ein grob schematisches Ablaufdiagramm eines dritten Beispiels für ein Verfahren zum Prüfen von Magnetbereichen mittels der Vorrichtung in Fig. 2A, B.
Ein in Fig. 1 nur teilweise dargestelltes Wertdokument 2 weist in oder auf einem Substrat 4 ein Sicherheitselement 6, im Beispiel einen Sicherheitsfaden, mit wenigstens einem zusammengesetzten Magnetbereich 8 mit zwei benachbarten Teilbereichen 10 und 12 mit Magnetmaterial mit unterschiedlichen magnetischen Eigenschaften auf. Der Sicherheitsfaden 6 verläuft quer zu einer Längskante L des Wertdokuments 2. Neben dem zusammengesetzten Magnetbereich 8 mit zwei Teilbereichen befinden sich auf dem Sicherheitselement bzw. Sicherheitsfaden noch weitere Magnetbereiche, die nicht in Teilbereiche auf geteilt sind, sondern jeweils im wesentliche über deren Fläche gleichverteilte Magnetmaterialien und damit gleiche Magnetisierungseigenschaften aufweisen. Im Beispiel umfassen die weiteren Magnetbereiche einen hochkoerziti- ven Magnetbereich 13 und einen niederkoerzitiven Magnetbereich 15.
Der zusammengesetzte Magnetbereich 8 weist die zwei benachbarten Teilbereiche 10 und 12 auf, von denen einer, im Folgenden als hartmagnetisch bezeichneter Teilbereich 12, flächig verteiltes hartmagnetisches Magnetmaterial und der andere, im Folgenden als weichmagnetisch bezeichnete Teilbereich 10, flächig verteiltes weichmagnetisches Magnetmaterial aufweist. Das hartmagnetischen Material hat im Beispiel eine Koerzitivfeldstärke zwischen 100 Oe (8 kA/ m) und 500 Oe (40 kA/ m), bevorzugt zwischen 150 Oe (12 kA/ m) und 400 Oe (32 kA/ m), besonders bevorzugt zwischen 200 Oe (16 kA/ m) und 300 Oe (24 kA/ m). Wie in Fig. 1 erkennbar grenzen die Teilbereiche entlang einer Linie Z aneinander. In anderen Ausführungsbeispielen
können die Teilbereiche durch einen Streifen getrennt sein, der keine magnetischen Eigenschaften aufweist und insbesondere schmaler als 0,5 mm, vorzugsweise schmaler als 0,1 mm, ist. Im vorliegenden Fall verläuft die Linie Z gerade und in einem Winkel von etwa 45° zu den Kanten des Magnetbereichs 8, in anderen Ausführungsformen kann der Winkel aber auch größer oder kleiner sein. Auch ist es möglich, dass die Linie nicht gerade verläuft.
Das Wertdokument 2 in Fig. 1 kann mit einer in Fig. 2A und 2B grob schematisch veranschaulichten Anordnung in geprüft werden. Fig. 2A zeigt die Anordnung schematisch in einer Ansicht quer zur Transportrichtung und parallel zu einer Transportebene, entlang derer ein Wertdokument transportiert wird. Fig. 2B dagegen zeigt dieselbe Anordnung in einer Ansicht orthogonal zu der Transportebene. Die Anordnung umfasst eine Transporteinrichtung 18 zum Transportieren einzelner bzw. vereinzelter Wertdokumente 2 entlang eines Transportpfades 20 in einer Transportrichtung T. Die Transporteinrichtung 18 ist zum Transportieren von Wertdokumenten im Längstransport, d. h. in einer Orientierung eingerichtet, in der eine längere Kante L des Wertdokuments parallel zur Transportrichtung T und damit im Beispiel das Sicherheitselement 6 quer zur Transportrichtung T ausgerichtet ist. Im Bereich des Transportpfades ist eine Vorrichtung 22 zum Prüfen eines Wertdokuments mit einem Sicherheitselement 6 mit wenigstens einem zusammengesetzten Magnetbereich, der benachbarte Teilbereiche mit hartmagnetischem und weichmagnetischem Material umfasst, beispielsweise des Wertdokuments 2 in Fig. 1 angeordnet.
Die Prüfvorrichtung 22 umfasst entlang des Transportpfades 20 und der Transportrichtung T eine erste Magnetisierungseinrichtung 24, eine zweite Magnetisierungseinrichtung 26 und einen Magnetdetektor 28. Weiter umfasst die Prüfvorrichtung 22 eine Auswerteeinrichtung 30, die mit dem Magnetdetektor 28 über eine Signalverbindung verbunden ist, um von diesem gebildete und abgegebene Magnetdetektorsignale zu erfassen und auszuwerten.
Die Transporteinrichtung 18 weist im Beispiel wenigstens zwei, hier drei, Transportriemen 31, zwischen denen ein Wertdokument eingeklemmt und dann transportiert werden kann, entsprechende Rollen 32 zum Führen der Transportriemen und einen nicht gezeigten Antrieb, der eine der Rollen 32 antreibt, auf.
Die erste Magnetisierungseinrichtung 24 dient zum Bereitstellen eines ersten Magnetfelds, das zu einem ersten Magnetisieren eines Magnetbereichs, im Beispiel des zusammengesetzten Magnetbereichs 8 und damit des magnetischen Magnetmaterials der Teilbereiche 10 und 12, in eine erste Magnetisierungsrichtung Mi ausgebildet ist. Dazu erzeugt sie wenigstens im Bereich eines entsprechenden Abschnitts des Transportpfades ein erstes Magnetfeld 34 in Richtung der Transportrichtung T mit einer Magnetfeldstärke, die größer ist als eine Koerzitivfeldstärke des hartmagnetischen Magnetmaterials. Nach Passieren der ersten Magneteinrichtung bleibt, wie in Fig. 4A veranschaulicht, die Magnetisierung des hartmagnetischen Teilbereichs 12, die Magnetisierung des weichmagnetischen Teilbereichs 10 verschwindet jedoch.
Die zweite Magnetisierungseinrichtung 26 dient zum Bereitstellen eines zweiten Magnetfelds 36, das zum zweiten Magnetisieren des Magnetbereichs, im Beispiel des zusammengesetzten Magnetbereichs 8 und von diesem auch des weichmagnetischen Magnetmaterials in eine zweite Magnetisierungsrichtung M2 dient. Die zweite Magnetisierungsrichtung ist entgegen der ersten Magnetisierungsrichtung Mi orientiert. Dazu erzeugt die zweite Magnetisierungseinrichtung wenigstens im Bereich eines entsprechenden Abschnitts des Transportpfades ein Magnetfeld 36 mit einer Richtung entgegen der des Magnetfelds 34 der ersten Magnetisierungseinrichtung 24 und mit einer Magnetfeldstärke, die kleiner ist als die Koerzitivfeldstärke des hartmagnetischen Magnetmaterials. Aus diesem Grund ändert die zweite Magnetisierungseinrichtung die Richtung der Magnetisierung des hartmagnetischen Magnetmaterials und insbesondere des Magnetteilbereichs 12 nicht. Der weichmagnetischen Teilbereich 10 wird dagegen in eine Richtung entgegen der Magnetisierungsrichtung des hartmagnetischen Teilbereichs magnetisiert.
Die Magnetisierungseinrichtungen 24 und 26 sind so ausgebildet, dass sie die Magnetfelder über die ganze Breite des Wertdokuments 2 bzw. die Länge des Sicherheitsmerkmals 6 erzeugen können. Im Beispiel enthalten sie dazu Permanentmagnete, in anderen Beispielen könnten auch Elektromagnete verwendet werden.
Der Magnetdetektor 28 dient zum Erfassen von Magnetsignalen des Sicherheitselements 6 und insbesondere der Magnetbereiche des Sicherheitselements nach Passieren der ersten und zweiten Magnetisierungseinrichtung 24 bzw. 26 und damit dem ersten und zweiten Magnetisieren mittels der entsprechenden Magnetisierungseinrichtungen 24 und 26. Der Magnetdetektor 28 ist ein magnetosensitiver Magnetdetektor, der in diesem Ausführungsbeispiel entlang einer
Richtung quer zur Transportrichtung T mehrere magnetosensitive Elemente 38, im vorliegenden Beispiel Hall-Elemente, aufweist. Diese sind so ausgebildet und angeordnet, dass sie für Komponenten von Magnetfeldern bzw. magnetischen Flussdichten sensitiv sind, die wenigstens näherungsweise orthogonal zu der Transportebene verlaufen, in der sich der von dem Magnetdetektor 28 erfasste Abschnitt des Sicherheitsmerkmals 6 während des Erfassens befindet. Wird ein Wertdokument 2 auf dem Transportpfad 20 in Transportrichtung T an dem Magnetdetektor 28 vorbeitransportiert, werden so Magnetsignale entlang Spuren parallel zur Transportrichtung erfasst, die jeweils einem der magnetosensitiven Elemente 38 entsprechen und daher in einer Richtung quer zur Transportrichtung beabstandet sind. Die magnetosensitiven Elemente sind in einem Abstand von im Beispiel etwa 1 mm angeordnet, so dass sich ein entsprechender Abstand der Spuren von etwa 1 mm ergibt. Anders als in den Figuren gezeigt, ist der Magnetdetektor 28 im Beispiel so ausgebildet, dass er Magnetsignale über die gesamte Breite des Wertdokuments 2 und damit die Länge des Sicherheitselement 6 erfassen kann, wozu er ein entsprechende Anzahl von magnetosensitiven Elementen 28 aufweist. Das Magnetsignal ist ein zeitlicher Verlauf einer durch das Element erfassten Komponente einer durch das magnetisierte Sicherheitselement erzeugten Magnetflussdichte. Der Magnetdetektor gibt für erfasste Magnetsignale Magnetdetektorsignale ab, die eine monotone Funktion der Größe der Komponente sind, und geben insoweit den Verlauf der Komponenten wieder. Die Zeitabhängigkeit entspricht einer Ortsabhängigkeit, wobei beide Abhängigkeiten über die Transportgeschwindigkeit Zusammenhängen. Sie werden daher im Folgenden nicht genauer unterschieden.
Die Auswerteeinrichtung 30 ist dazu ausgebildet, Auswerteschritte des im Folgenden beschrieben Verfahrens zum Prüfen eines in einer Transportrichtung bewegten Wertdokuments, das ein Sicherheitselement, vorzugsweise einen Sicherheitsfaden, mit Magnetbereichen aufweist, auszuführen. Dazu ist die Auswerteeinrichtung 30 mit dem Magnetdetektor 28 über eine Datenverbindung zur Übermittlung von Magnetdetektorsignalen verbunden und verfügt über wenigstens einen Prozessor 44 und einen Speicher 46, in dem wenigstens ein Computerprogramm zum Auswerten von Signalen bzw. Daten des Magnetdetektors 28 gespeichert ist. Bei Ausführung des Computerprogramms werden entsprechende Auswerteschritte des im Folgenden geschilderten Verfahrens ausgeführt.
Bei dem in Fig. 3 grob schematisch veranschaulichten Verfahren wird das Wertdokument von der Transporteinrichtung 18 entlang des Transportpfades 20 in einer Transportrichtung T
entlang bzw. in einer Transportebene mit einer vorgegebenen Transportgeschwindigkeit transportiert.
In Schritt S10 werden eine erste und eine zweite Magnetisierung des Sicherheitsmerkmals 6, insbesondere eines Magnetbereichs des Sicherheitsmerkmals, im Beispiel des zusammengesetzten Magnetbereichs, durchgeführt, wodurch ein Magnetisierungsmuster entsteht, bei dem Bereiche mit hartmagnetischem Magnetmaterial in eine andere Richtung magnetisiert werden als Bereiche mit weichmagnetischem Magnetmaterial. Der Vorgang ist in Fig. 4A und 4B veranschaulicht, in der Pfeile in den Magnetbereichen bzw. Magnetteilbereichen 10, 12 die Richtung der Magnetisierung darstellen.
Zunächst erfolgt ein erstes Magnetisieren durch ein erstes Magnetfeld, dessen Magnetfeldstärke größer ist als die Koerzitivfeldstärke des hartmagnetischen Magnetmaterials, so dass die Magnetisierung des hartmagnetischen Magnetmaterials in eine erste Magnetisierungsrichtung ausgerichtet wird. Dazu wird der Magnetbereich durch Transportieren des Wertdokuments an der ersten Magnetisierungseinrichtung vorbei dem ersten Magnetfeld ausgesetzt, das das hartmagnetische Magnetmaterial in einer ersten Magnetisierungsrichtung magnetisiert. Der weichmagnetische Teilbereich wird auch magnetisiert, verliert die Magnetisierung aber wieder, wenn er aus dem Bereich des ersten Magnetfeldes heraustransportiert wird. Nach dem ersten Magnetisierung zeigt nur der hartmagnetische Teilbereich, wie in Fig. 4A veranschaulicht, eine Magnetisierung in der ersten Richtung Mi.
Nach Weitertransport des Wertdokuments erfolgt ein zweites Magnetisieren durch ein zweites von der Magnetisierungseinrichtung 26 erzeugtes Magnetfeld, dessen Magnetfeldstärke kleiner ist als die Koerzitivfeldstärke des hartmagnetischen Magnetmaterials. Das zweite Magnetfeld magnetisiert den weichmagnetischen Teilbereich 12. Das zweite Magnetfeld ist so orientiert, dass die Magnetisierung des weichmagnetischen Magnetmaterials durch das Magnetisieren entgegen, vorzugsweise antiparallel zu, der ersten Magnetisierungsrichtung ausgerichtet wird. Die Richtung der Magnetisierung des hartmagnetischen Materials bleibt im Wesentlichen unverändert, da die für eine Änderung der Richtung notwendige Koerzitivfeldstärke nicht erreicht wird. Die Teilbereiche zeigen daher, wie in Fig. 4B durch Pfeile veranschaulicht, entgegengesetzte Magnetisierung.
Der folgende Schritt S12 beinhaltet das Erfassen von ersten Magnetsignalen des wenigstens einen Magnetbereichs 8 mittels des Magnetdetektors 28, noch während das zweite Magnetisieren andauert, während wenigstens der weichmagnetische Teilbereich 10 noch dem zweiten Magnetfeld ausgesetzt ist. Passiert bei Transport des Wertdokuments 2 das Sicherheitsmerkmal 6 den Magnetdetektor 28, erfasst dieser die ersten Magnetsignale. Bei bekannter Transportgeschwindigkeit ergibt sich aus dem zeitlichen Verlauf ein entsprechender räumlicher Verlauf des Magnetsignals. Entsprechende Magnetdetektor Signale werden dann an die Auswerteeinrich- tung 30 übertragen.
Durch die Magnetisierung der Magnetteilbereiche 10 bzw. 12 wird jeweils ein Magnetfeld erzeugt, für dessen Komponenten orthogonal zu der Ebene E bzw. der Ebene des Wertdokuments im Bereich des Sicherheitsmerkmals der Magnetdetektor 28 empfindlich ist. Das Magnetsignal für eine Spur ist in Fig. 5B schematisch veranschaulicht, wobei angenommen wird, dass die Spur in der Mitte des Magnetbereichs 8 verläuft. Fig. 5 zeigt das Magnetsignal m in Abhängigkeit vom Ort x, wobei m und x in willkürlichen Einheiten angegeben sind. Die Orte entsprechen dabei Orten für die Teilbereiche 10 und 12 in Fig. 4B.
In Fig. 5B ist das Magnetsignal stark idealisiert veranschaulicht. Das Magnetsignal zeigt an Orten, die Enden Ei und E2 des Magnetbereichs 8 parallel zur Transportrichtung T und damit entsprechenden Enden der Magnetteilbereiche entsprechen, Charakteristika gleichen Typs, nämlich in Form von lokalen Extrema, im Beispiel einem Minimum bzw. Tal 50. Die Ausprägung der Charakteristika wird im Beispiel im Fall von lokalen Extrema durch den Betrag des Extremwertes, bei einem Maximum bzw. Minimum durch den Betrag des Maximalwerts bzw. Minimalwertes, als Parameter des Charakteristikums beschrieben. Die Ausprägung bzw. Parameter, d. h. die jeweiligen Werte der Minima und deren Beträge, der beiden Teilbereichen können sich unterscheiden, da die Magnetisierungen in den Teilbereichen unterschiedHch sind. Zwischen den beiden Charakteristika und damit den genannten Enden findet sich an einem der Linie Z entsprechenden Ort C ein drittes Charakteristikum eines anderen Typs, nämlich ein Charakteristikum eines gegenüber dem Typ der beiden den Enden entsprechenden Charakteristika invertierten Typs in Form eines lokalen Extremums, nämlich eines lokales Maximums bzw. eines Bergs oder Peaks 52. Der entsprechende Parameter des dritten Charakteristikums, also hier Betrag des höchsten Wertes, ist dabei deutlich größer als die Parameter der Charakteristika, hier der Betrag der niedrigsten Werte bzw. Minima, an den Enden.
Schritt S14 umfasst ein Auswerten der Magnetsignale, wobei bei einer ersten Prüfung ermittelt wird, ob diese Charakteristika gleichen Typs, nämlich lokale Extrema, an einem ersten bzw. zweiten Ort Ei bzw. E2, die Enden des wenigstens einen Magnetbereichs entsprechen, aufweisen.
Das Vorliegen der Charakteristika kann durch Vergleich von Magnetsignalwerten geprüft werden. Es ist jedoch auch möglich, Parameter einer geeigneten Funktion des Orts, im Beispiel eines Extremums beispielsweise einer Parabel, an den Verlauf des Magnetsignals anzupassen und so den die Ausprägung beschreibenden Parameter zu bestimmen. Auf diese Weise kann jeweils das Vorliegen des Charakteristikums und der Ort ermittelt werden. Im Beispiel werden zwei Extrema 50 gleichen Typs, nämlich Minima gefunden, was als Hinweis auf das Vorliegen eines aus einem hartmagnetischen und einem weichmagnetischem Material zusammengesetzten Magnetbereich gewertet wird.
Weiter wird bei einer optionalen zweiten Prüfung ermittelt, ob diese Magnetsignale ein drittes Charakteristikum, hier ein lokales Extremum, an einem dritten Ort aufweisen, der zwischen dem ersten und dem zweiten Ort liegt. In diesem Ausführungsbeispiel wird insbesondere geprüft, ob der Typ des Charakteristikums gegenüber dem der Charakteristika an den Enden invertiert ist: Sind die Charakteristika an den Enden Minima, muss der Typ des dritten Charakteristikum ein Maximum sein. Weiter kann, ebenfalls optional, ermittelt werden, ob dieser Ort nahe der Linie liegt, an der die Magnetteilbereiche aneinandergrenzen. Im Beispiel wird ein Peak 52 zwischen den Minima 50 gefunden, was als Bestätigung des Ergebnisses aus dem vorherigen Teilschritt gewertet wird.
Weiter wird, ebenfalls optional, ermittelt, ob die Extrema 50 an den Enden Minima oder Maxima sind. Bei vorgegebener Transportrichtung T und Anordnung und Ausrichtung der ersten und zweiten Magnetisierungseinrichtungen 24 bzw. 26 hängt die Richtung der Magnetisierung an den Enden davon ab, ob der in Transportrichtung T vordere Teilbereich, der also zuerst die Magnetisierungseinrichtungen 24 und 26 und den Magnetdetektor 28 passiert, der hartmagnetische oder der weichmagnetische Teilbereich ist. Stattdessen oder zusätzlich kann ermittelt werden, ob das dritte Charakteristikum ein Maximum oder Minimum ist. Das Ergebnis des Auswertens umfasst im Falle eines erkannten Vorhandenseins des geteilten Magnetbereichs dann
auch die Reihenfolge der Magnetteilbereiche parallel zur Transportrichtung bzw. die Orientierung des zusammengesetzten Magnetbereichs. Im vorliegenden Beispiel in Fig. 4B würde also erkannt, das der hartmagnetische Teilbereich in Transportrichtung nach dem weichmagnetischen Teilbereich angeordnet ist.
In Abhängigkeit von den Ergebnissen des Prüfens bzw. Vergleichens wird ein Auswertesignal gebildet, das das Ergebnis darstellt. Prinzipiell genügt das Ergebnis des ersten Prüfens, um einen Hinweis auf das Vorhandensein eines zusammengesetzten Magnetbereichs zu erzeugen. Vorzugsweise wird jedoch auch noch das Ergebnis des zweiten Prüfens verwendet, wobei beide Prüfungen das Vorhandensein der geteilten Magnetbereichs ergeben müssen, damit insgesamt das Vorliegen eines solchen Magnetbereichs erhalten wird. Wie bereits aus geführt, kann, wenn ein zusammengesetzter Magnetbereich erkannt wurde, das Auswertesignal zusätzlich darstellen, welche Orientierung gefunden wurde. Weiter kann das Auswertesignal die relative Lage des erkannten Magnetbereichs darstellen, beispielsweise durch Angabe der Spur, für die er erkannt wurde.
Grundsätzlich optional, da nur zur Erkennung eines zusammengesetzten Magnetbereichs nicht unbedingt notwendig, kann in diesem Beispiel beim Auswerten der ersten Magnetsignale in einem Schritt S16 geprüft werden, ob das Sicherheitsmerkmal 6 einen Magnetbereich, der über die Fläche verteilt gleiches nieder- oder hochkoerzitives Magnetmaterial aufweist, also ein hochkoerzitiver oder ein niederkoerziüver Magnetbereich, aufweist.
Für den Fall eines hochkoerzitiven Magnetbereichs 13 ist dies in den Figuren 6 und 7 veranschaulicht, in den Darstellungen in den Figuren 4B und 5B entsprechen. Da der Magnetbereich hochkoerzitiv ist, behält dessen Magnetisierung nach Passieren der ersten und zweiten Magnetisierungseinrichtungen 24 und 26 die erste Magnetisierungsrichtung (vgl. Fig. 6). Das entsprechende Magnetsignal ist in Fig. 7 veranschaulicht. Die Figuren 8 und 9 zeigen die Magnetisierung und das Magnetsignal entsprechend für einen niederkoerzitiven Magnetbereich 15. An den Enden der Magnetbereiche treten Charakteristika mit zueinander invertiertem Typ, im Beispiel in Form eines Maximums am vorderen Ende E2 des Magnetbereichs und eines Minimums an dem hinteren Ende Ei für einen hochkoerzitiven Magnetbereich 13 und in Form eines Minimums am vorderen Ende E2 des Magnetbereichs und eines Maximums an dem hinteren Ende Ei des Magnetbereichs für einen niederkoerzitiven Magnetbereich 15 auf.
Bei Auswerten wird ermittelt, ob die erfassten Magnetsignale Charakteristika, hier Extrema, invertierten Typs an Orten, die Enden des wenigstens einen Magnetbereichs entsprechen, aufweisen. Obwohl diese grundsätzlich unabhängig von dem Schritt S14 erfolgen kann, wird in diesem Ausführungsbeispiel der Schritt S16 nur ausgeführt, wenn in Schritt S14 für die untersuchten Spuren nicht gefunden wurde, dass die ersten Magnetsignale keine Charakteristika, hier Extrema, gleichen Typs an Orten aufweisen, die Enden des wenigstens einen Magnetbereichs entsprechen, aufweisen.
Das Vorliegen und die Ausprägung der Charakteristika kann analog zu der in Schritt S14 erfolgen.
Diese Charakteristika invertierten Typs zeigen dann eine gleichgerichtete Magnetisierung des Magnetbereichs an. Das Ergebnis des Auswertens kann dann wiedergeben, dass ein Magnetbereich mit im Wesentlichen homogenem Magnetmaterial vorliegt. Zusätzlich kann ermittelt werden, ob diese Charakteristika einen Hinweis auf das Vorliegen eines Magnetbereichs mit einem hochkoerzitiven Magnetmaterial oder einen Hinweis auf das Vorliegen eines Magnetbereichs mit einem niederkoerzitiven Magnetmaterial, darstellen. Bei vorgegebener Transportrichtung und Anordnung und Ausrichtung der ersten und zweiten Magnetisierungseinrichtungen hängt die Richtung der Magnetisierung an den Enden davon ab, ob der Magnetbereich hochkoerzitiv und damit in der ersten Richtung magnetisiert oder niederkoerzitiv und damit in der zweiten Richtung magnetisiert ist. Die Richtung der Magnetisierung ist aber damit korreliert, ob ein Maximum oder Minimum an dem vorderen Ende vorliegt. Durch eine entsprechende Prüfung kann daher die Koerzitivität ermittelt werden. Alternativ oder zusätzlich kann die Ausprägung der Charakteristika verwendet werden, da der Betrag des Magnetsignals für einen hochkoerzitiven Bereich größer ist als der für einen niederkoerzitiven Bereich. Die Ausprägung kann dazu mit einem vorgegebenen Grenzwert verglichen werden.
Das Ergebnis des Auswertens kann dann wiedergeben, dass ein hochkoerzitiver Magnetbereich bzw. ein niederkoerzitiver Magnetbereich gefunden wurde. Das Auswertesignal kann dann so gebildet werden, dass es dieses Ergebnis wiedergibt.
Ein weiteres, in Fig. 11 grob schematisch veranschaulichtes Beispiel eines Verfahrens zum Prüfen eines Wertdokumentes mit einem Sicherheitsmerkmal mit wenigstens einem aus einem hartmagnetischen und einem benachbarten weichmagnetischen Teilbereich gebildeten Magnetbereich unterscheidet sich dem zuvor beschriebenen Verfahren dadurch, dass zwar ebenfalls zwei Magnetisierungen durchgeführt werden, aber nach dem ersten Magnetisieren und während des zweiten Magnetisierens jeweils erste und zweite Magnetsignale erfasst werden, die dann ausgewertet werden. Dementsprechend wird eine geänderte Anordnung verwendet. Ein Beispiel für eine dazu verwendete Anordnung ist in Fig. 10A und 10 B veranschaulicht, die Fig. 2A und 2b entspricht, wobei die Prüfvorrichtung 22 ersetzt ist durch eine Prüfvorrichtung 22'.
Die Prüfvorrichtung 22' unterscheidet sich von der Prüfvorrichtung 22 dadurch, dass die zweite Magnetisierungseinrichtung 26 ersetzt ist durch ein zweite Magnetisierungsvorrichtung 40, die in Transportrichtung T nach dem Magnetdetektor 28 angeordnet ist, und dass im Einflussbereich des Magnetfeldes der zweiten Magnetisierungsvorrichtung 40 ein zweiter Magnetdetektor 42 angeordnet ist.
Die erste Magnetisierungseinrichtung 24 ist zum Bereitstellen eines ersten Magnetfelds zum Vormagnetisieren des zusammengesetzten Magnetbereichs in einer Magnetisierungsrichtung mit einem ersten Magnetfeld, dessen Stärke größer ist als die Koerzitivfeldstärke des hartmagnetischen Magnetmaterials ist, ausgebildet: Sie ist gegenüber dem ersten Ausführungsbeispiel unverändert, sie wird durch dasselbe Bezugszeichen bezeichnet und die Ausführungen zu dieser gelten auch hier entsprechend.
Entlang des Transportpfades folgt dann der erste Magnetdetektor 28 zum Erfassen von Magnetsignalen des mittels der ersten Magnetisierungsvorrichtung 24 vormagnetisierten Sicherheitselements, der bis auf die Anordnung in Bezug auf die Magnetisierungseinrichtungen wie der Magnetdetektor des ersten Ausführungsbeispiels ausgebildet ist. Er wird durch dasselbe Bezugszeichen bezeichnet und die Ausführungen zu dieser gelten auch hier entsprechend
Es folgt eine in den Figuren nur grob schematisch gezeigte, zweite Magnetisierungseinrichtung 40 zum Bereitstellen eines zweiten Magnetfelds zum weiteren Magnetisieren des zusammengesetzten Magnetbereichs in der gleichen Magnetisierungsrichtung wie beim Vormagnetisieren bzw. ersten Magnetisieren. Sie kann wenigstens einen Permanentmagneten und/ oder einen
Elektromagneten aufweisen. Die Stärke des so bereitgestellten zweiten Magnetfelds ist so gewählt, dass sich die resultierenden Magnetisierungen der hart- und weichmagnetischen Teilbereiche 12 bzw. 10 um weniger als einen vorgegebenen Maximalmalwert unterscheiden. Die Stärke kann daher in Abhängigkeit von den Hysterese-Eigenschaften bzw. magnetischen Suszeptibilität des hart- und des weichmagnetischen Magnetmaterials gewählt sein. Im Beispiel der Maximalwert ein Wert von 20% der Magnetisierung des hartmagnetischen Bereichs betragen.
Weiter besitzt die Prüfvorrichtung 22' einen zweiten Magnetdetektor 42 zum Erfassen von zweiten Magnetsignalen des Sicherheitselements. Der Magnetdetektor ist im Beispiel wie der erste Magnetdetektor ausgebildet und besitzt insbesondere die gleichen Anzahl von gleich ausgebildeten Detektorelementen, die so angeordnet sind, dass sie Magnetsignale entlang der Spuren erfassen, die durch den Magnetdetektor 28 gegeben sind.
Die zweite Magnetisierungseinrichtung 40 und der zweite Magnetdetektor 42 sind so ausgebildet und angeordnet, dass das zweite Magnetfeld während dem Erfassen der zweiten Magnetsignale auf das Sicherheitselement einwirkt.
Die Auswerteeinrichtung 30 ist ersetzt durch die Auswerteeinrichtung 30'. Letztere ist mit den beiden Magnetdetektoren verbunden und ist wie die Auswerteeinrichtung 30 aufgebaut, besitzt aber eine weitere Schnittstelle zur Verbindung mit dem zweiten Magnetdetektor 42. Weiter sind Instruktionen eines Computerprogramms gespeichert, bei deren Ausführung der im Folgenden beschriebene Schritt des Auswertens der ersten und zweiten Magnetsignale durchgeführt wird.
Zunächst erfolgt in einem Schritt S30 ein erstes Magnetisieren bzw. Vormagnetisieren durch ein erstes Magnetfeld, dessen Magnetfeldstärke größer ist als die Koerzitivfeldstärke des hartmagnetischen Magnetmaterials, so dass die Magnetisierung des hartmagnetischen Magnetmaterials in eine erste Magnetisierungsrichtung ausgerichtet wird. Dazu wird der Magnetbereich durch Transportieren des Wertdokuments an der ersten Magnetisierungseinrichtung vorbei dem ersten Magnetfeld ausgesetzt, das das hartmagnetische Magnetmaterial in einer ersten Magnetisierungsrichtung magnetisiert. Der weichmagnetische Teilbereich wird auch magnetisiert, verliert die Magnetisierung aber wieder, wenn er aus dem Bereich des ersten Magnetfeldes heraustransportiert wird. Nach dem ersten Magnetisieren zeigt nur der hartmagnetische Teilbereich,
wie in Fig. 4A bzw. der gleichen Fig. 12A veranschaulicht, eine Magnetisierung in der ersten Richtung Mi.
In Schritt S32 erfasst der erste Magnetdetektor erste Magnetsignals des vormagnetisierten Magnetbereichs, von dem in diesem Stadium nur der hartmagnetische Teilbereich magnetisiert ist. Das resultierende Magnetsignal ist in Fig. 13A veranschaulicht. Es hat an den Enden des hartmagnetischen Teilbereichs zwei lokale Extrema 54 zueinander invertierter Typen, in Fig. 12A im Bereich der Linie Z ein Maximum bzw. einen Peak und am Ende Ei ein Minimum bzw. ein Tal. Der weichmagnetische Teilbereich ist nach Beendigung des ersten Magnetisierens bzw. Vormagnetisierens nicht mehr signifikant magnetisiert.
Nach Weitertransport des Wertdokuments erfolgt in Schritt S34 ein zweites Magnetisieren durch ein zweites von der Magnetisierungseinrichtung 40 erzeugtes Magnetfeld, dessen Magnetfeldstärke kleiner ist als die Koerzitivfeldstärke des hartmagnetischen Magnetmaterials. Das zweite Magnetfeld magnetisiert den weichmagnetischen Teilbereich 10. Dieses zweite Magnetfeld ist so orientiert, dass die Magnetisierung des weichmagnetischen Magnetmaterials durch das Magnetisieren in der gleichen Richtung wie die erste Magnetisierungsrichtung erfolgt. Die Richtung der Magnetisierung des hartmagnetischen Materials bleibt im Wesentlichen un verändert, da die für eine Änderung der Richtung notwendige Koerzitivfeldstärke nicht erreicht wird. Die Teilbereiche zeigen daher, wie in Fig. 12B durch Pfeile veranschaulicht, gleich oder wenigstens im Wesentlichen gleiche Magnetisierung. Das resultierende durch die Magnetisierung erzeugte Magnetfeld entspricht daher dem eines Magnetbereichs gleicher Größe mit nur einem Magnetmaterial.
In Schritt S36 erfasst der zweite Magnetdetektor 42 noch während des weiteren Magnetisierens und damit während das zweite Magnetfeld auf das weichmagnetische Magnetmaterial einwirkt zweite Magnetsignale des zusammengesetzten Magnetbereichs.
Die durch die Teilbereiche bewirkten Magnetsignale sind in Fig. 13B veranschaulicht. Wie schon bemerkt entsprechen die Magnetsignale im Wesentlichen denen eines Magnetbereichs mit nur einem magnetisierten Magnetmaterial und weist daher an den Ende Ei und E2 Extrema 56 zueinander invertierten Typs auf, in Fig. 13B ein Minimum bei Ei und ein Maximum bei E2. Zwischen diesen Extrema verläuft das Magnetsignal idealerweise im Wesentlichen linear, kann
aber bei nicht ganz perfekter Übereinstimmung der Magnetisierungen des hart- und des weichmagnetischen Teilbereichs auch eine Struktur 58 aufweisen, die aber nur betragsmäßig sehr kleine Magnetsignalwerte hat. Eine solche Struktur ist in Fig. 13B durch eine gestrichelte Linie veranschaulicht.
In Schritt S36 werden die ersten und zweiten Magnetsignale ausgewertet, wobei ein das Ergebnis des Auswertens wiedergebendes Auswertesignal gebildet und gespeichert sowie abgegeben wird.
Beim Auswerten werden Ausdehnungen des vormagnetisierten Abschnitts des zusammengesetzten Magnetbereichs und des durch das weitere Magnetisieren magnetisierten Abschnitts in Abhängigkeit von den ersten und zweiten Magnetsignalen verglichen.
Dabei werden in diesem Beispiel beim Auswerten aus dem ersten Magnetsignal eine Ausdehnung des vormagnetisierten Abschnitts des zusammengesetzten Magnetbereichs und aus dem zweiten Magnetsignal eine Ausdehnung eines magnetisierten Abschnitts des zusammengesetzten Magnetbereichs ermittelt. Diese Ausdehnungen werden dann miteinander verglichen. Dazu kann beispielsweise geprüft werden, ob der Betrag einer Differenz der Ausdehnungen größer als ein vorgegebener Minimalwert ist oder ob das Verhältnis der kleineren der Ausdehnungen zu der größeren kleiner als ein vorgegebener anderer Minimalwert ist. Die Minimalwerte können in Abhängigkeit von den Ausdehnungen der Teilbereiche oder des Magnetbereichs vorgegeben sein, beispielsweise kann der Minimalwert für den Betrag der Differenz 5 % der für die Herstellung vorgegebenen Länge des zusammengesetzten Magnetbereichs sein.
Im Beispiel wird beim Auswerten zum Ermitteln der Ausdehnungen jeweils ein Abstand von Extrema zueinander invertierten Typs ermittelt und dieser als Ausdehnung zum Vergleichen verwendet. In Fig. 13A und Fig.l3B wäre die Ausdehnung des hartmagnetischen Bereichs durch den Abstand von C zu Ei gegeben, die Ausdehnung des beim zweiten Magnetisieren magnetisierten Abschnitts des Magnetbereichs durch den Abstand von E2 zu Ei. Im Beispiel wäre entspräche die Differenz dieser Ausdehnungen etwa 50% der bei der Herstellung des Magnetbereichs erwünschten Länge des Magnetbereichs. Unterscheiden sich die Ausdehnungen hinreichend, wird dies bereits als Hinweis auf das Vorliegen eines aus einem hart- und
einem benachbarten weichmagnetischen Teilbereich gebildeten Magnetbereichs als Auswerteer- gebnis gewertet.
Optional kann zusätzlich geprüft werden, ob das zweite Magnetsignal zwischen den Extrema zueinander invertierten Typs im Wesentlichen strukturlos verläuft, das heißt keine oder nur schwach ausgeprägte, immittelbar benachbarte oder ineinander übergehende Extrema zueinander invertierten Typs, mit einem maximalen Betrag kleiner als 30% aufweist. Für diese Prüfung können die Magnetsignalwerte zwischen den Extrema entsprechend geprüft werden. Wird das Fehlen einer Struktur festgestellt wird dies als weiterer Hinweis auf das Vorliegen eines aus einem hart- und einem benachbarten weichmagnetischen Teilbereich gebildeten Magnetbereichs gewertet. Wird allerdings eine Struktur gefunden, so wird unabhängig vom ersten Auswerteergebnis ein Hinweis auf das Fehlen eines aus einem hart- und einem benachbarten weichmagnetischen Teilbereich gebildeten Magnetbereichs als Auswerteergebnis festgestellt.
Zur Prüfung eines Wertdokuments mit einem Sicherheitsmerkmal mit wenigstens einem zusammengesetzten Magnetbereich, wenigstens einem hochkoerziüven und/ oder wenigstens einem niederkoerzitiven Magnetbereich können die zuvor geschilderten Verfahren zusätzlich einen grundsätzlich optionalen weiteren Schritt S24 aufweisen, bei dem das Vorliegen eines durch die Magnetbereiche gebildeten Codes geprüft wird. Ein Beispiel für ein solches Verfahren als Variante des ersten Verfahrens in Fig. 3 ist in Fig. 14 grob schematisch dargestellt, wobei gleiche Schritte mit gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet sind. Während die Auswerteschritte in den zuvor beschriebenen Beispielen spurweise für die Spuren durchgeführt werden können, werden in Schritt S24 diese Ergebnisse für die Spuren zusammengeführt. In Schritt S24 werden die relative Eage und gegebenenfalls Ausrichtung als vorliegend erkannter Magnetbereiche quer zur Transportrichtung mit vorgegebener Codeinformation verglichen. Die relative Eage ergibt sich aus der Lage der Spuren, bei denen ein jeweiligen Magnetbereich erkannt wurde. In Abhängigkeit von dem Ergebnis des Vergleichens wird ein Vergleichssignal gebildet und abgegeben, das einen Hinweis auf das Vorliegen eines durch die Codeinformation definierten Codes wiedergibt.
Varianten des Verfahrens brauchen die Schritte S16 bis S20 nicht zu enthalten, der Code ist dann durch die Reihenfolge und Ausrichtung der zusammengesetzten Magnetbereiche gegeben.
Ein weiteres Beispiel für ein Verfahren zum Prüfen eines Wertdokuments mit einem Sicherheitsmerkmal mit wenigstens einem Magnetbereich unterscheidet sich von den zuvor beschriebenen Beispiel dadurch, dass das Wertdokument in einer Orientierung transportiert wird, in der das Sicherheitselement parallel zur Transportrichtung T ausgerichtet ist. Die Spuren verlaufen dann parallel zu der Längsrichtung des Sicherheitselements 6.
Ein oder mehrere Magnetbereiche das Sicherheitselements 6 werden dann nacheinander erfasst. Dabei wird für jeden der Magnetbereiche eines der zuvor beschriebenen Beispiele für ein Verfahren zum Prüfen eines Wertdokuments mit einem Sicherheitsmerkmal mit wenigstens einem Magnetbereich durchgeführt. In einer bevorzugten Variante werden die relative Lage, gegeben durch die Reihenfolge und gegebenenfalls Ausrichtung als vorliegend erkannter Magnetbereiche parallel zur Transportrichtung mit vorgegebener Codeinformation verglichen.
Stimmen die Typen der auf gefundenen Magnetbereiche, deren relative Lage gegeben durch die Reihenfolge und, besonders bevorzugt in einer Variante die Ausrichtung, mit der vorgegebenen Codeinformation überein, wird erkannt, dass der Code gefunden wurde. In Abhängigkeit von dem Vergleich wird dann ein Vergleichssignal gebildet und abgegeben, das einen Hinweis auf das Vorliegen eines durch die Codeinformation definierten Codes wiedergibt.
Ein anderes Beispiel für ein zum Prüfen eines Wertdokuments mit einem Sicherheitsmerkmal mit wenigstens einem Magnetbereich unterscheidet sich von den zuvor beschriebenen Ausführungsbeispielen dadurch, dass die Magnetsignale mittels eines induktiven Magnetdetektors erfasst werden, und das Auswerten in Schritt S14 ersetzt ist durch ein entsprechend modifiziertes Auswerten in einem Schritt S14'. Ein Beispiel für eine entsprechende Vorrichtung unterscheidet sich von den zuvor beschriebenen Vorrichtungen dadurch, dass der oder die magnetosensitiven Magnetdetektoren ersetzt sind durch induktive Magnetdetektoren.
Wertdokument
Substrat
Sicherheitselement / Sicherheitsfaden zusammengesetzter Magnetbereich hartmagnetischer Magnetteilbereich weichmagnetischer Magnetteilbereich hochkoerzitives Magnetbereich niederkoerzitives Magnetbereich kombinierter Magnetbereich T r ansporteinrichtung Transportpfad Prüfeinrichtung erste Magnetisierungseinrichtung zweite Magnetisierungseinrichtung Magnetdetektor Auswerteeinrichtung
T r ansportriemen Rollen erstes Magnetfeld zweites Magnetfeld Magnetosensitive Elemente zweiter Magnetisierungseinrichtung zweiter Magnetdetektor
Prozessor
Speicher
Charakteristikum
Charakteristikum
E Ebene
L Längskante
Mi erste Magnetisierungsrichtung
M2 zweite Magnetisierungsrichtung
T Transportrichtung
Z Linie
Claims
1. Verfahren zum Prüfen eines in einer Transportrichtung transportierten Wertdokuments mit einem Sicherheitselement, das wenigstens einen zusammengesetzten Magnetbereich aufweist, der einen hartmagnetischen Teilbereich mit hartmagnetischem Magnetmaterial und einen benachbarten weichmagnetischen Teilbereich mit weichmagnetischem Magnetmaterial aufweist, wobei die Teilbereiche durch einen Streifen getrennt sind oder entlang einer Linie aneinandergrenzen, der bzw. die wenigstens teilweise schräg oder orthogonal zu der Transportrichtung verläuft, mit den Schritten:
- erstes Magnetisieren des zusammengesetzten Magnetbereichs in einer ersten Magnetisierungsrichtung mit einem ersten Magnetfeld, dessen Stärke größer als die Koerzitivfeldstärke des hartmagnetischen Magnetmaterials ist,
- zweites Magnetisieren des zusammengesetzten Magnetbereichs in einer zweiten Magnetisierungsrichtung mit einem zweiten Magnetfeld, dessen Stärke kleiner ist als die Koerzitivfeldstärke des hartmagnetischen Magnetmaterials, wobei sich die zweite Magnetisierungsrichtung von der ersten Magnetisierungsrichtung unterscheidet und vorzugsweise entgegen der ersten Magnetisierungsrichtung gerichtet ist,
- während des zweiten Magnetisierens Erfassen eines Magnetsignals des zusammengesetzten Magnetbereichs mittels eines Magnetdetektors, und
- Auswerten des Magnetsignals umfassend ein Prüfen, ob das Magnetsignal zwei entgegengesetzt magnetisierten Teilbereichen entspricht.
2. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem für das Prüfen für den zusammenhängenden Magnetbereich ein Vergleichssignalverlauf für das Magnetsignal oder ein das Magnetsignal wiedergebendes Magnetdetektorsignal von zwei entgegengesetzt magnetisierten Teilbereichen vorgegeben wird, der von anpassbaren Parametern abhängt, und beim Prüfen der Vergleichssignalverlauf an das erfasste Magnetsignal oder Magnetdetektorsignal durch Änderung der Parameter angepasst wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem beim Auswerten lokale Extrema des Magnetsignals ermittelt werden, und geprüft wird, ob zwei lokale Extrema gleichen Typs vorhanden sind und
vorzugsweise zwischen den Extrema gleichen Typs ein Extremum eines dazu invertierten Typs liegt und besonders bevorzugt, ob der Betrag des Extremums des invertierten Typs größer ist als die Beträge der Extrema des gleichen Typs.
4. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem beim Auswerten geprüft wird, welches der Extrema gleichen Typs einer Magnetisierung in der ersten Magnetisierungsrichtung und/ oder welches der Extrema gleichen Typs einer Magnetisierung in der zweiten Magnetisierungsrichtung entspricht, und in Abhängigkeit von dem Ergebnis eine Ausrichtung des zusammengesetzten Bereichs festgestellt wird.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem das Sicherheitselement wenigstens einen weiteren Magnetbereich mit einem hochkoerzitiven Magnetmaterial und/ oder einen weiteren Magnetbereich mit einem nieder koerzitiven Magnetmaterial aufweist, bei dem beim Auswerten der Magnetsignale geprüft wird, ob diese Extrema invertierten Typs an Orten, die Enden des wenigstens einen Magnetbereichs entsprechen, aufweisen, die eine gleichgerichtete Magnetisierung des Magnetbereichs anzeigen, und vorzugsweise ob diese Extrema einen Hinweis auf das Vorliegen eines Magnetbereichs mit einem hochkoerzitiven Magnetmaterial oder einen Hinweis auf das Vorliegen eines Magnetbereichs mit einem nieder koerzitiven Magnetmaterial, darstellen.
6. Verfahren zum Prüfen eines in einer Transportrichtung transportierten Wertdokuments mit einem Sicherheitselement, das wenigstens einen zusammengesetzten Magnetbereich aufweist, der einen hartmagnetischen Teilbereich mit hartmagnetischem Magnetmaterial und einen benachbarten weichmagnetischen Teilbereich, mit weichmagnetischem Magnetmaterial aufweist, wobei die Teilbereiche durch einen Streifen getrennt sind oder entlang einer Linie aneinandergrenzen, der bzw. die wenigstens teilweise schräg oder orthogonal zu der Transportrichtung verläuft, mit den Schritten:
- Vormagnetisieren des zusammengesetzten Magnetbereichs in einer Magnetisier ungsrichtung mit einem ersten Magnetfeld, dessen Stärke größer ist als die Koerzitivfeldstärke des hartmagnetischen Magnetmaterials,
- Erfassen eines ersten Magnetsignals des vormagnetisierten Magnetbereichs mittels eines ersten Magnetdetektors,
- weiteres Magnetisieren des zusammengesetzten Magnetbereichs in einer zu der Magnetisierungsrichtung beim Vormagnetisieren parallelen Magnetisierungsrichtung, vorzugsweise der gleichen Magnetisier ungsrichtung wie beim Vormagnetisieren, mit einem zweiten Magnetfeld, dessen Stärke so gewählt ist, dass sich die Magnetisierungen der Teilbereiche um weniger als einen vorgegebenen Maximalmalwert unterscheiden, während des weiteren Magnetisierens Erfassen eines zweiten Magnetsignals des zusammengesetzten Magnetbereichs mittels eines zweiten Magnetdetektors, und
- Auswerten des ersten und zweiten Magnetsignals umfassend ein Vergleichen von Ausdehnungen des vormagnetisierten Abschnitts des zusammengesetzten Magnetbereichs und des durch das weitere Magnetisieren magnetisierten Abschnitts des zusammengesetzten Magnetbereichs in Abhängigkeit von den Magnetsignalen.
7. Verfahren nach Anspruch 6, bei dem beim Auswerten aus dem ersten Magnetsignal eine Ausdehnung des vormagnetisierten Abschnitts des zusammengesetzten Magnetbereichs und aus dem zweiten Magnetsignal eine Ausdehnung eines magnetisierten Abschnitts des zusammengesetzten Magnetbereichs ermittelt wird und die ermittelten Ausdehnungen verglichen werden.
8. Verfahren nach Anspruch 7, bei dem beim Auswerten zum Ermitteln der Ausdehnungen ein Abstand von Extrema zueinander invertierten Typs ermittelt wird und dieser als Ausdehnung zum Vergleichen verwendet wird.
9. Verfahren nach Anspruch 8, bei dem beim Auswerten geprüft wird, ob das zweite Magnetsignal zwischen den Extrema zueinander invertierten Typs im Wesentlichen strukturlos verläuft.
10. Verfahren nach Anspruch 6, bei dem für das Auswerten ein für den zusammenhängenden Magnetbereich mit durchgehend gleicher Magnetisierung ein Vergleichssignalverlauf für das Magnetsignal oder ein das Magnetsignal wiedergebendes Magnetdetektorsignal vorgegeben wird, der von anpassbaren Parametern abhängt, und bei dem beim Prüfen der Vergleichssignalverlauf mit dem erfassten Magnetsignal oder Magnetdetektorsignal verglichen wird, indem durch Anpassung der Parameter der Vergleichssignalverlauf an das Magnetsignal bzw. Magnetdetektorsignal angepasst wird und die Größe einer verbleibenden Abweichung
zwischen angepasstem Vergleichssignalverlauf und Magnetsignal bzw. Magnetdetektorsignal mit einem Maximalwert verglichen wird.
11. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die Magnetsignale für Orte entlang paralleler Spuren, die quer zur Transportrichtung voneinander beabstandet sind, erfasst werden, die vorzugsweise einen Abstand von weniger als 15 mm, besonders bevorzugt weniger als 2 mm aufweisen.
12. Verfahren nach Anspruch 11, bei dem das Sicherheitselement weiter wenigstens einen hochkoerzitiven und/ oder wenigstens einen nieder koerzitiven Magnetbereich aufweist, die quer zur Transportrichtung voneinander beabstandet sind, und die relative Lage als vorliegend erkannter Magnetbereiche quer zur Transportrichtung und vorzugsweise deren Ausrichtung mit vorgegebener Codeinformation verglichen wird, und in Abhängigkeit von dem Vergleich ein Vergleichssignal gebildet und abgegeben wird, das einen Hinweis auf das Vorliegen eines durch die Codeinformation definierten Codes wiedergibt.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 11, bei dem das Sicherheitselement weiterhin wenigstens einen hochkoerzitiven und/ oder wenigstens einen nieder koerzitiven Magnetbereich aufweist, die parallel zur Transportrichtung voneinander beabstandet sind, bei dem Magnetsignale für die Magnetbereiche erfasst werden, und die relative Lage als vorliegend erkannter Magnetbereiche parallel zur Transportrichtung und vorzugsweise deren Ausrichtung mit vorgegebener Codeinformation verglichen wird, und in Abhängigkeit von dem Ergebnis des Vergleichens ein Vergleichssignal gebildet und abgegeben wird, das einen Hinweis auf das Vorliegen eines durch die Codeinformation definierten Codes wiedergibt.
14. Vorrichtung zum Prüfen eines in einer Transportrichtung transportierten Wertdokuments mit einem Sicherheitselement, das wenigstens einen zusammengesetzten Magnetbereich aufweist, der einen hartmagnetischen Teilbereich mit hartmagnetischem Magnetmaterial und einen benachbarten weichmagnetischen Teilbereich mit weichmagnetischem Magnetmaterial aufweist, wobei die Teilbereiche durch einen Streifen getrennt sind oder entlang einer Linie aneinandergrenzen, der bzw. die wenigstens teilweise schräg oder orthogonal zu der
Transportrichtung verläuft, wobei die Vorrichtung entlang der Transportrichtung des Wertdokuments nacheinander umfasst: eine erste Magnetisierungseinrichtung zum Bereitstellen eines ersten Magnetfelds zum ersten Magnetisieren des zusammengesetzten Magnetbereichs in eine erste Magnetisierungsrichtung, wobei die zum ersten Magnetisieren verwendete Magnetfeldstärke größer ist als die Koerzitivfeldstärke des hartmagnetischen Magnetmaterials, eine zweite Magnetisierungseinrichtung zum Bereitstellen eines zweiten Magnetfelds zum zweiten Magnetisieren des zusammengesetzten Magnetbereichs in einer zweiten Magnetisierungsrichtung mit einem zweiten Magnetfeld, dessen Stärke kleiner ist als die Koerzitivfeldstärke des hartmagnetischen Magnetmaterials, wobei sich die zweite Magnetisierungsrichtung von der ersten Magnetisierungsrichtung unterscheidet und vorzugsweise entgegen der ersten Magnetisierungsrichtung gerichtet ist, einen Magnetdetektor zum Erfassen von Magnetsignalen des Sicherheitselements , und eine Auswerteeinrichtung, die dazu ausgebildet ist, den Schritt des Auswertens eines Verfahrens nach einem der vorhergehenden Ansprüche auszuführen.
15. Vorrichtung zum Prüfen eines in einer Transportrichtung transportierten Wertdokuments mit einem Sicherheitselement, das wenigstens einen zusammengesetzten Magnetbereich aufweist, der einen hartmagnetischen Teilbereich mit hartmagnetischem Magnetmaterial und einen benachbarten weichmagnetischen Teilbereich, mit weichmagnetischem Magnetmaterial aufweist, wobei die Teilbereiche durch einen Streifen getrennt sind oder entlang einer Linie aneinandergrenzen, der bzw. die wenigstens teilweise schräg oder orthogonal zu der Transportrichtung verläuft, wobei die Vorrichtung entlang einer Transportrichtung des Wertdokuments nacheinander umfasst: eine erste Magnetisierungseinrichtung zum Bereitstellen eines ersten Magnetfelds zum Vormagnetisieren des zusammengesetzten Magnetbereichs in einer Magnetisierungsrichtung mit einem ersten Magnetfeld, dessen Stärke größer ist als die Koerzitivfeldstärke des hartmagnetischen Magnetmaterials, einen ersten Magnetdetektor zum Erfassen von Magnetsignalen des vormagnetisierten Sicherheitselements, eine zweite Magnetisierungseinrichtung zum Bereitstellen eines zweiten Magnetfelds zum weiteren Magnetisieren des zusammengesetzten Magnetbereichs in einer zu der Magnetisierungsrichtung beim Vormagnetisieren parallelen Magnetisierungsrichtung, vorzugweise in
der gleichen Magnetisierungsrichtung, wie beim Vormagnetisieren, mit einem Magnetfeld, dessen Stärke so gewählt ist, dass sich die Magnetisierungen der Teilbereiche um weniger als einen vorgegebenen Maximalmalwert unterscheiden, und wenigstens einen zweiten Magnetdetektor zum Erfassen von zweiten Magnetsignalen des Sicherheitselements, wobei die zweite Magnetisierungseinrichtung und der zweite Magnetdetektor derart angeordnet und ausgebildet sind, dass das zweite Magnetfeld während des Erfassens der zweiten Magnetsignale auf das Sicherheitselement einwirkt, und eine Auswerteeinrichtung, die dazu ausgebildet ist, den Schritt des Auswertens eines Verfahrens nach einem der Ansprüche 6 bis 13 auszuführen.
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 14 oder 15, bei der der erste und soweit vorhanden zweite Magnetdetektor dazu ausgebildet sind, Magnetsignal für mehrere parallel und quer zur Transportrichtung verlaufende Spuren zu erfassen, und hierzu vorzugsweise mehrere quer zur Transportrichtung voneinander beabstandete induktive oder vorzugsweise magnetosen- sitve Elemente aufweisen.
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