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WO2026012761A1 - Vernetzbare massen auf basis von organyloxysilanterminierten polymeren - Google Patents

Vernetzbare massen auf basis von organyloxysilanterminierten polymeren

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Publication number
WO2026012761A1
WO2026012761A1 PCT/EP2025/068102 EP2025068102W WO2026012761A1 WO 2026012761 A1 WO2026012761 A1 WO 2026012761A1 EP 2025068102 W EP2025068102 W EP 2025068102W WO 2026012761 A1 WO2026012761 A1 WO 2026012761A1
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WO
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masses
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residue
different
same
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Pending
Application number
PCT/EP2025/068102
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English (en)
French (fr)
Inventor
Volker Stanjek
Sergei UDRA
Lars Zander
Zhou Zhou
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Wacker Chemie AG
Original Assignee
Wacker Chemie AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Wacker Chemie AG filed Critical Wacker Chemie AG
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Pending legal-status Critical Current
Anticipated expiration legal-status Critical

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    • C08L83/10Block- or graft-copolymers containing polysiloxane sequences
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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Abstract

Die Erfindung betrifft vernetzbare Massen auf Basis von organyloxysilanterminierten Polymeren, bevorzugt einkomponentige, vernetzbare Massen, und deren Verwendung als Kleb- und Dichtstoffe, insbesondere als niedermodulige Dichtstoffe.

Description

Vernetzbare Massen auf Basis von organyloxysilanterminierten Polymeren
Die Erfindung betri f ft vernetzbare Massen auf Basis von organyloxysilanterminierten Polymeren, bevorzugt einkomponentige , vernetzbare Massen, und deren Verwendung als Kleb- und Dichtstof fe , insbesondere als niedermodulige Dichtstof fe .
Polymersysteme , die über reaktive Alkoxysilylgruppen verfügen, sind seit langem bekannt . Bei Kontakt mit Wasser bzw . Luftfeuchtigkeit sind diese alkoxysilanterminierten Polymere bereits bei Raumtemperatur in der Lage , unter Abspaltung der Alkoxygruppen miteinander zu kondensieren . Eine der wichtigsten Anwendungen von derartigen Materialien ist die Herstellung von Kleb- und Dichtstof fen .
So zeigen Kleb- und Dichtstof fe auf Basis von alkoxysilanvernetzenden Polymeren im ausgehärteten Zustand nicht nur gute Haftungseigenschaften auf zahlreichen Substraten, sondern auch sehr gute mechanische Eigenschaften, da sie sowohl reiß fest als auch hochelastisch sein können . Gegenüber herkömmlichen Silicondichtstof fen weisen silanvernetzende Systeme zudem die Vorteile einer Überstreichbarkeit sowie geringerer Verschmutzungsneigungen auf .
Dabei werden in vielen Anwendungen einkomponentige Systeme ( 1K- Systeme ) bevorzugt , die bei Kontakt mit Luftfeuchtigkeit aushärten . Der entscheidende Vorteil von einkomponentigen Systemen ist vor allem deren sehr leichte Appli zierbarkeit , da hier keine Mischung verschiedener Klebstof f komponenten durch den Anwender erforderlich ist .
Inzwischen existieren zahlreiche Varianten von Kleb- und Dichtstof f Systemen auf Basis von silanvernetzenden Prepolymeren . Eine besondere Variante besteht im Einsatz von sogenannten a- silanterminierten Prepolymeren. Diese verfügen über reaktive Alkoxysilylgruppen, die durch einen Methylenspacer mit einer benachbarten Urethaneinheit verbunden sind. Diese Verbindungsklasse ist hochreaktiv und benötigt weder Zinnkatalysatoren noch starke Säuren oder Basen, um bei Luftkontakt hohe Aushärtgeschwindigkeiten zu erreichen. Kommerziell verfügbare a-silan- terminierte Prepolymere sind GENIOSIL® STP-E10 oder -E30 der Wacker Chemie AG.
Eine wichtige Anwendung für silanterminierte Polymere stellen Dichtstoffe dar, insbesondere niedermodulige Dichtstoffe, die einen 100%-Modul von maximal 0,5 MPas aufweisen.
Geringe Module lassen sich mit Dichtstoffen auf Basis von silanterminierten Polymeren prinzipiell problemlos erreichen, indem man Formulierungen verwendet, die im ausgehärteten Zustand eine geringe Vernetzungsdichte aufweisen, z.B. indem man silanterminierte Polymere einsetzt, deren Kettenenden nicht mit Tri- sondern die Dialkoxysilyl-Gruppen terminiert sind. Diese Silanterminierungen können nicht drei- sondern nur zwei Bindungen zu weiteren Polymeren eingehen.
Nachteilig an den meisten entsprechenden Formulierungen ist jedoch die Tatsache, dass sie auf Grund der entsprechend verringerten Vernetzungsdichte nur über eine mäßig gute Rückstellung verfügen. D.h., diese Materialien zeigen nach längerer Dehnung nur noch eine sehr unvollständige Relaxation. Wird ein entsprechender Dichtstoff in einer Fuge eingesetzt, so lässt er sich bei einer Verbreiterung der Fuge (z.B., weil Bauelemente in der nächtlichen Kälte schrumpfen) zwar mit geringem Kraftaufwand dehnen. Aber wenn sich die Fuge danach wieder verengt (z.B., weil sich Bauelemente tagsüber erwärmen und ausdehnen) , wird diese Bewegung vom Dichtstof f nur noch bedingt mitgemacht , so dass Auswölbungen entstehen können . Daher müssen qualitativ hochwertige Fugendichtstof fe neben einem geringen Modul auch eine gute Rückstellung aufweisen . Dies wird auch in entsprechenden Normen vorgeschrieben, z . B . in der DIN EN ISO 7389 , die eine Rückstellung von 70 % für elastische Dichtstof fe fordert .
Ursache für die schlechte Rückstellung ist die Reaktivität der bei der Silanhärtung entstehenden Si-O-Si-Bindungen, die in Gegenwart von Luftfeuchtigkeit zu Hydroxysilylgruppen gespalten werden können . Zwar ist diese Reaktion reversibel und die Si-O- Si-Brücken werden schnell regeneriert . Aber wenn an einem Kettenende zwischenzeitlich alle Si-O-Si-Bindungen geöf fnet werden, während der Dichtstof f gedehnt ist und unter Spannung steht , kann die an dem entsprechenden Kettenende nicht mehr angebundene Polymerkette „zurückschnal zen" wie ein gespanntes Gummiband, das man an einer Seite loslässt . Zwar werden auch dann die Si-O-Si-Bindungen zurückgebildet und das Polymerkettenende wieder in das Polymernetzwerk eingebunden, aber das passiert an einer anderen Position . Damit kommt es zu einer dauerhaften Verformung, die sich, wenn der sich der Vorgang auf molekularer Ebene oft genug wiederholt hat , makroskopisch bemerkbar macht und zu einer unzureichenden Rückstellung führt .
Deshalb sind insbesondere silanterminierte Polymere mit Dial- koxysilylgruppen am Kettenende zwar sehr geeignet , um Dichtstof fe mit einem niedrigen Modul zu formulieren, führen andererseits aber oftmals zu ausgehärteten Materialien mit unzureichender Rückstellung . Formulierungen auf Basis von silanterminierten Polymeren mit Trialkoxysilylendgruppen hingegen weisen in der Regel eine bessere Rückstellung auf , haben dafür aber ein deutlich erhöhtes Modul . Für dieses Dilemma werden im Stand der Technik verschiedene Lösungsansätze beschrieben .
Eine erste Option wird beispielsweise in EP1710280 (= korrespondierende US2007173620 ) beschrieben . Dort werden zwei unterschiedliche silanterminierte Polymertypen miteinander vermischt . Der erste Polymertyp weist dabei an sämtlichen Kettenenden Trialkoxysilylgruppen auf , was eine gute Rückstellung bewirkt . Der zweite Polymertyp hingegen wird hergestellt , indem ein hydroxylterminierter Polyether in einem ersten Reaktionsschritt durch eine Umsetzung mit Allylchlorid weitgehend quantitativ mit Allylkettenenden versehen werden . Anschließend wird durch eine unvollständige Hydrosilylierung mit einem H-Si- funk- tionellen Alkoxysilan etwa j edes zweite Allylkettenende mit einer Alkoxysilylgruppe versehen . Im Mittel hat j ede Polymerkette somit nur eine reaktive Silylgruppe , während das zweite Kettenende über eine nicht reaktive Allylgruppe verfügt . Dies führt zu einer verringerten Vernetzungsdichte und einem entsprechend verringerten Modul .
Nachteilig an dieser Option ist j edoch die Tatsache , dass die o . g . unvollständige Hydrosilylierung statistisch verläuft und somit ein signi fikanter Anteil and Polymeren ohne reaktive Silylgruppen erzeugt wird . Diese Polymere können bei der Silanhärtung nicht in das entstehende Netzwerk eingebaut werden, bleiben somit beweglich und können nach der Applikation aus dem Dichtstof f in den Untergrund migrieren . Dies ist in vielen Fällen unerwünscht , weil dies zu optisch unschönen Verfärbungen des Untergrundes führt . Für poröse Untergründe , insbesondere Natursteine , aber auch Beton und andere zementäre Untergründe sind die entsprechenden Dichtstof fe somit nur bedingt geeignet . Zudem handelt es sich bei der zweiten Polymerkomponente mit im Mittel nur einer Silylgruppe pro Molekül um Sonderpolymere .
Dies führt zu höheren Kosten sowie einer aufwendigeren Logistik bei der Compoundierung des Dichtstof fes , weil nicht nur ein, sondern zwei feuchtigkeitsempfindliche Polymere eingesetzt werden müssen .
Eine zweite Option, die beispielsweise in EP3036266 ^korrespondierende US2017260336 ) beschrieben wird, verfolgt eine ähnliche Idee . Auch hier wird ein erstes Polymer mit zwei Trial- koxysilylendgruppen mit einem zweiten Polymer vermischt , dass nur über ein Alkoxysilylgruppe verfügt . Allerdings erfolgt die Herstellung dieses zweiten Polymers hier durch Umsetzung eines Polyethers , dessen zwei Kettenenden j eweils mit einer Alkoxygruppe und eine Hydroxygruppe terminiert sind, mit einem iso- cyanat funktionellen Alkoxysilan . Auf diese Weise wird ein Polymer erzeugt , das ausschließlich aus Molekülen mit genau einer Alkoxysilylgruppe besteht . Der Gehalt an nicht silanfunktionellen Polymeren ist verschwindend gering . Die entsprechenden Nachteile werden dementsprechend vermieden . Allerdings ist der mono-hydroxyfunktionelle Polyether, der für diesen Ansatz als Rohstof f verwendet wird, ein Spezialitätenprodukt und daher nur für vergleichsweise hohen Kosten verfügbar . D . h . , obwohl die resultierenden Produkte hervorragende Eigenschaften aufweisen, sind sie für viele preissensitiven Anwendungen nicht bzw . nur bedingt geeignet .
Eine dritte Option wird u . a . in EP2470599 (= korrespondierende US2012168080 ) beschrieben . Hier werden ebenfalls trialkoxy- silyl-terminierte Polymere eingesetzt , die j edoch über extrem lange Polymerketten verfügen . Dies führt im ausgehärten Dichtstof f ebenfalls zu einer Verringerung der Vernetzungsdichte und zu einem entsprechend günstigen Modul . Erreicht werden diese hohen Kettenlängen durch eine nochmalige Kettenverlängerung eines ohnehin schon langkettigen Polyethers . Konkret wird ein hydroxyterminierter Polyether mit einer zahlenmittleren Molmasse Mn von 12 . 000 ) mit einem knapp zwei fachen Überschuss eines Diisocyanates umgesetzt . Da die I socyanatgruppen dabei statistisch reagieren ( etwas weniger als 25% aller I socyanatmo- leküle reagieren gar nicht , ca . 50% reagieren mit einer I so- cyanatgruppe und mehr als 25% reagieren mit beiden I socyanatgruppen) , werden dabei isocyanat-terminierte Polymere gebildet , die im Mittel aus mehr als zwei Polyetherbausteinen bestehen, die über ein zwei fach abreagiertes Diisocyanat verbrückt wurden, während sich zwei Diisocyanate , die nur mit einer I so- cyanatgruppe reagiert haben, an den Kettenenden befinden . Kettenlänge und mittlere Molmasse Mn haben sich somit auf einen Wert >>25 . 000 g/mol mehr als verdoppelt .
Dieses Produkt wird dann in einem zweiten Reaktionsschritt mit einem Aminosilan zum entsprechenden silanterminierten Polymer umgesetzt .
Nachteilig an diesem Ansatz ist allerdings die extrem hohe Viskosität von derart langkettigen Prepolymeren . Dieses Problem haben alle Polypropylenglycol-Polymere mit zahlenmittleren Molmassen >25 . 000 g/mol gemein . In dem o . g . beschriebenen Ansatz wird dieses Problem zusätzlich noch einmal verschärft , da die resultierenden Polymere zahlreiche Urethan- und Harnstof f-Gruppen aufweisen . Beide Gruppen, insbesondere j edoch die Harnstoffeinheiten können Wasserstof fbrücken ausbilden, was zu einer zusätzlichen Viskositätserhöhung führt .
Die entsprechenden silanterminierten Polymere lassen sich im technischen Maßstab mit gängigem Equipment ( Pumpen, Auslassstutzen, Rohr- und/oder Schlauchleitungen etc . ) nicht mehr handhaben . Dieses Problem kann entschärft werden, wenn man bereits während der Synthese der silanterminierten Polymere einen verdünnend wirkenden Weichmacher hinzugibt . Diese Lösung hat allerdings den entscheidenden Nachteil , dass dieser Weichmacher dann zwangsläufig auch im fertigen Dichtstof f enthalten ist . Weichmacherf reie Produkte sind damit nicht mehr erhältlich .
Aber auch bei weichmacherhaltigen Dichtstof f formulierungen ist der Compoundierer dann nicht mehr frei in der Wahl des von ihm j eweils gewünschten Weichmachers . Da verschiedene Weichmacher dem Endprodukt unterschiedliche Eigenschaften verleihen, ist die freie Wahl des zu der j eweiligen Formulierung und Anwendung optimal passenden Weichmachers für den Coupoundierer j edoch von größter Wichtigkeit . Wird diese Wahl , wie bei dem hier beschriebenen Ansatz eingeschränkt , stellt dies einen entscheidenden Nachteil dar .
Aufgabe der Erfindung war somit die Entwicklung von silanterminierten Prepolymeren, mit denen niedermodulige Massen mit guter Rückstellung zugänglich sind, die die Nachteile des Standes der Technik nicht mehr aufweisen .
Gegenstand der Erfindung sind vernetzbaren Massen (M) enthaltend
(A) 100 Gewichtsteilen Verbindungen der Formel
Y- { 0- [ C (=0) -NH ] y- (CR12 ) b-SiRa (OR2 ) 3-a } x ( I ) , wobei
Y einen x-wertigen Polymerrest bedeutet , der eine zahlenmittlere Molmasse Mn von maximal 22 . 000 g/mol und in seinem Rückgrat mindestens eine Polyoxyalkyleneinheit aufweist ,
R gleich oder verschieden sein kann und einen einwertigen, gegebenenfalls substituierten Kohlenwasserstof f rest darstellt , R1 gleich oder verschieden sein kann und ein Wasserstof f atom oder einen einwertigen, gegebenenfalls substituierten Kohlenwasserstof f rest darstellt , der über Stickstof f , Phosphor, Sauerstof f , Schwefel oder Carbonylgruppe an das Kohlenstof fatom angebunden sein kann, R2 gleich oder verschieden sein kann und ein Wasserstoff atom oder einen einwertigen, gegebenenfalls substituierten Kohlenwasserstoff rest darstellt, x eine ganze Zahl von 1 bis 10 ist, y gleich oder verschieden sein kann und 0 oder 1, bevorzugt 1, ist, a gleich oder verschieden sein kann und 0, 1 oder 2 ist und b gleich oder verschieden sein kann und eine ganze Zahl von 1 bis 10, bevorzugt 1, 3 oder 4, besonders bevorzugt 1 oder 3 ist, und
(B) 0,1 bis 50 Gewichtsteilen mindestens eines Modifiers der allgemeinen Formel (II)
R3-SiR4-{ [O-Si (CH3) 2] C-OR5}2 (II) , wobei
R3 eine verzweigte Alkylgruppe mit 6 bis 18 Kohlenstoff atomen darstellt,
R4 eine Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoff atomen oder eine Gruppe - [O-Si (CH3) 2] c-OR5 darstellt,
R5 gleich oder verschieden sein kann und Wasserstoff atom oder einen einwertigen, gegebenenfalls substituierten Kohlenwasserstoffrest mit 1 bis 5 Kohlenstoff atomen darstellt, c gleich oder verschieden sein kann und eine ganze Zahl von 0 bis 10 ist,
(C) 0,1 bis 20 Gewichtsteile mindestens einer Organosilicium- verbindung enthaltend Einheiten der Formel (III)
Df-Si (OR7) eR6dO(4-( -e-f ) /2 (III) , worin R6 gleich oder verschieden sein kann und einen einwertigen, gegebenenfalls substituierten SiC-gebundenen, von Stickstoff freien organischen Rest bedeutet,
R7 gleich oder verschieden sein kann und ein Wasserstoff atom oder gegebenenfalls substituierte Kohlenwasserstof f reste bedeutet,
D gleich oder verschieden sein kann und einen einwertigen, SiC-gebundenen Rest mit mindestens einem nicht an eine Car- bonylgruppe (C=O) gebundenen Stickstoff atom bedeutet, d 0, 1, 2 oder 3, bevorzugt 0 oder 1, ist, e 0, 1, 2 oder 3, bevorzugt 1, 2 oder 3, besonders bevorzugt 2 oder 3, ist und f 0, 1, 2, 3 oder 4, bevorzugt 1, ist, mit der Maßgabe, dass die Summe aus d+e+f kleiner oder gleich 4 ist und pro Molekül mindestens ein Rest D anwesend ist, dadurch gekennzeichnet, dass sämtliche in der Masse (M) enthaltenen aminfunktionellen Komponenten inklusive der Komponente
(C) pro Kilogramm Masse (M) maximal 0,030 Mol primäre, nicht an Carbonylgruppen (C=O) gebundene Amingruppen (NJR-Gruppen) enthalten .
Die zahlenmittlere Molmasse Mn wird dabei im Rahmen der vorliegenden Erfindung mittels Size Exclusion Chromatography (SEC) gegen Polystyrol-Standard, in THE, bei 60°C, Flow Rate 1,2 ml/min und Detektion mit RI (Brechungsindex-Detektor) auf einem Säulenset Styragel HR3-HR4-HR5-HR5 von Waters Corp. USA mit einem Injektionsvolumen von 100 pl bestimmt.
In einer bevorzugten Ausführung der Erfindung enthalten die erfindungsgemäßen vernetzbaren Massen (M) als Teil- oder Gesamtmenge der Komponente (C) mindestens eine Organosiliciumverbin- dung (CI) enthaltend Einheiten der Formel (III) mit der Maßgabe, dass die Summe aus d+e+f kleiner oder gleich 4 ist und pro Molekül mindestens ein Rest D anwesend ist, der über mindestens eine primäre, nicht an eine Carbonylgruppe (C=O) gebundene primäre Amingruppe (NJR-Gruppe) verfügt. Vorzugsweise enthalten die erfindungsgemäßen vernetzbaren Massen (M) außer der Komponente (C) und/oder (CI) keine weiteren Komponenten, die nicht an Carbonylgruppen (C=O) gebundene, primäre Amingruppen (NH2-Gruppen) enthalten.
Bevorzugt enthalten sämtliche in der vernetzbaren Masse (M) enthaltenen aminfunktionellen Moleküle pro Kilogramm vernetzbare Masse (M) maximal 0,025 Mol nicht an Carbonylgruppen (C=O) gebundene, primäre Amingruppen (NJR-Gruppen) , besonders bevorzugt maximal 0,020 Mol nicht an Carbonylgruppen (C=O) gebundene, primäre Amingruppen (NJR-Gruppen) .
Der Erfindung liegen mehrere überraschende Entdeckungen zugrunde. Zum einen wurde gefunden, dass höhere Gehalte an primären Aminfunktionen, z.B. entsprechend hohe Gehalte an Komponente (C) , zu einer deutlichen Erhöhung des Moduls führen.
Zum anderen wurde überraschenderweise gefunden, dass die Komponente (B) in Kombination mit den erfindungsgemäß kurzkettigen und entsprechend niederviskosen Polymeren (A) die Herstellung von niedermoduligen Massen und guter Rückstellung erlaubt. Modul und Rückstellung sind dabei gegenüber vergleichbaren Massen ohne die Komponente (B) erheblich verbessert. Bemerkenswert ist dabei, dass dieser Effekt nur dann auftritt, wenn die Komponente (B) über einen erfindungsgemäß verzweigten Alkylrest (= der R3-Rest in Formel (II) ) verfügt, ein vergleichbarer Effekt aber nicht bzw. nur deutlich abgeschwächt auftritt, wenn dieser Alkylrest unverzweigt ist. Diese Entdeckung erlaubt die Herstellung von Dichtstoffen mit niedrigem Modul und hoher Rückstellung unter Verwendung von herkömmlichen silanterminierten Polymeren. Diese Polymere sind nicht nur in großer Vielfalt und kostengünstig bei verschiedenen Herstellern erhältlich, sondern weisen auch Viskositäten auf, die eine gute Verarbeitbarkeit bereits in reinem Zustand, also auch ohne verdünnende Zusätze erlauben. Ausgefallene und somit teurere Sonderpolymere werden in den erfindungsgemäßen Massen (M) ebenso wenig benötigt wie nach speziellen Herstellverfahren, wie z.B. Kettenverlängerungen, erzeugte silanterminierte Polymere.
Um den Umfang der Beschreibung der vorliegenden Erfindung im Sinne der Verf ahrensökonomie in einem sinnvollen Rahmen zu gestalten, werden im Folgenden nur die bevorzugten Ausführungsformen der einzelnen Merkmale auf geführt.
Der fachkundige Leser soll diese Art der Offenbarung aber explizit so verstehen, dass damit auch jede Kombination aus unterschiedlichen Bevorzugungsstufen explizit offenbart und explizit gewünscht ist.
Klarstellend sei zudem angemerkt, dass die eingesetzten Mengen jeder einzelnen Komponente in den erfindungsgemäßen Zusammensetzungen so gewählt werden, dass sie sich in Summe immer auf 100 Gew.-% addieren.
Komponente (A)
Beispiele für Reste R sind Alkylreste, wie der Methyl-, Ethyl-, n-Propyl-, iso-Propyl-, 1-n-Butyl-, 2-n-Butyl-, iso-Butyl-, tert . -Butyl- , n-Pentyl-, iso-Pentyl-, neo-Pentyl-, tert.-Pen- tylrest; Hexylreste, wie der n-Hexylrest; Heptylreste, wie der n-Heptylrest ; Octylreste, wie der n-Octylrest, iso-Octylreste und der 2 , 2 , 4-Trimethylpentylrest ; Nonylreste, wie der n-Nonyl- rest; Decylreste, wie der n-Decylrest; Dodecylreste, wie der n- Dodecylrest; Octadecylreste, wie der n-Octadecylrest ; Cycloalkylreste, wie der Cyclopentyl- , Cyclohexyl-, Cycloheptylrest und Methylcyclohexylreste ; Alkenylreste, wie der Vinyl-, 1-Pro- penyl- und der 2-Propenylrest ; Arylreste, wie der Phenyl-, Naphthyl-, Anthryl- und Phenanthrylrest ; Alkarylreste, wie o-, m-, p-Tolylreste ; Xylylreste und Ethylphenylreste ; und Aralkyl- reste, wie der Benzylrest, der a- und der ß-Phenylethylrest .
Bevorzugt handelt es sich bei Rest R um gegebenenfalls mit Halogenatomen substituierte, einwertige Kohlenwasserstof f reste mit 1 bis 6 Kohlenstoff atomen, besonders bevorzugt um Alkylreste mit 1 oder 2 Kohlenstoff atomen, insbesondere um den Methylrest .
Beispiele für Reste R1 sind Wasserstoff atom, die für R angegebenen Reste sowie über Stickstoff, Phosphor, Sauerstoff, Schwefel, Kohlenstoff oder Carbonylgruppe an das Kohlenstoff atom gebundene, gegebenenfalls substituierte Kohlenwasserstof f reste .
Bevorzugt handelt es sich bei Rest R1 um Wasserstoff atom oder Kohlenwasserstof f reste mit 1 bis 20 Kohlenstoff atomen, insbesondere um Wasserstoff atom.
Beispiele für Rest R2 sind Wasserstoff atom und die für Rest R angegebenen Beispiele.
Bevorzugt handelt es sich bei Rest R2 um Wasserstoff atom oder gegebenenfalls mit Halogenatomen substituierte Alkylreste mit 1 bis 10 Kohlenstoff atomen, besonders bevorzugt um Alkylreste mit 1 bis 4 Kohlenstoff atomen, insbesondere um den Methyl- oder Ethylrest . Die Variable a ist vorzugs zugsweise 0 oder 1 . Besonders bevorzugt ist a gleich 0 .
Die Variable x ist vorzugs zugsweise 1 , 2 oder 3 . Besonders bevorzugt ist x gleich 2 .
Bei den Polymerresten Y handelt es sich vorzugsweise um Polyoxyalkylenreste oder polyoxylalkylenbasierende Polyurethanreste , besonders bevorzugt um Polyoxyalkylenreste , die außer den Sauerstof f atomen der Etherbrücken keine Heteroatome enthalten .
Die Polymerreste Y enthalten vorzugsweise Polymerketten auf Basis von Polyoxyalkylenen wie Polyoxyethylen, Polyoxypropylen, Polyoxybutylen, Polyoxytetramethylen, Polyoxyethylen-Polyoxyp- ropylen-Copolymer und Polyoxypropylen-Polyoxybutylen-Copoly- mere . Besonders bevorzugt enthalten die Polymerreste Y Polymerketten auf Basis von Polyoxypropylen .
Die Komponente (A) weist die in Formel ( I ) dargestellten Silanfunktionen -SiRa ( OR2 ) 3-a vorzugsweise kettenendständig an den Polymerresten Y auf .
Die Reste Y sind vorzugsweise linear oder weisen 1 bis 3 Verzweigungsstellen auf . Besonders bevorzugt sind sie linear .
Die Reste Y weisen vorzugsweise zahlenmittlere Molmassen Mn von maximal 20 . 000 g/mol auf .
Besonders bevorzugt weisen die Reste zahlenmittlere Molmassen Mn von maximal 19 . 000 g/mol auf . Die Reste Y weisen vorzugsweise zahlenmittlere Molmassen Mn von mindestens 4 000 g/mol und besonders bevorzugt von mindestens 11 000 g/mol auf.
Sofern es sich bei den Verbindungen (A) um Polyurethane handelt, besteht derer Polymerrückgrat Y vorzugsweise aus zwei oder mehr Polyoxyalkylenresten, besonders bevorzugt Polyoxypropylenresten, die über Diisocyanate miteinander verbunden sind, wobei die Verbindung (A) vorzugsweise zwei oder mehr, besonders bevorzugt zwei, Endgruppen der Formeln -O-C (=0) -NH- (CH2) 3-Si (OCH3) 3 oder -O-C (=0) -NH- (CH2) 3-Si (OC2H5) 3 aufweisen.
Sofern es sich bei den Verbindungen (A) um silanterminierte Po- lypropylenglycole handelt, was besonders bevorzugt ist, besteht derer Polymerrückgrat Y vorzugsweise aus einem Polyoxypropylenrest, wobei die Verbindung (A) vorzugsweise zwei oder mehr, besonders bevorzugt zwei Endgruppen -0- (CH2) 3-Si (CH3) (OCH3)2, -0- (CH2) 3-Si (OCH3) 3, -O-C (=0) -NH- (CH2) 3-Si (OC2H5) 3, -O-C (=0) -NH-CH2-Si (CH3) (OC2H5) 2, -O-C (=0) -NH-CH2-Si (CH3) (OCH3)2 oder -O-C (=0) -NH-CH2-Si (OCH3) 3, -O-C (=0) -NH- (CH2) 3-Si (OCH3) 3 aufweist, wobei die beiden letztgenannten Endgruppen besonders bevorzugt werden .
Die Komponente (A) weist vorzugsweise eine Polydispersität (massenmittlere Molmasse Mw / zahlenmittlere Molmasse Mn) von maximal 2 auf. Besonders bevorzugt besitzt die Komponente (A) eine Polydispersität von maximal 1,5. Die massenmittlere Molmasse Mw wird dabei im Rahmen der vorliegenden Erfindung ebenso wie die zahlenmittlere Molmasse Mn mittels Size Exclusion Chromatography (SEC) gegen Polystyrol- Standard, in THE, bei 60°C, Flow Rate 1,2 ml/min und Detektion mit RI (Brechungsindex-Detektor) auf einem Säulenset Styragel HR3-HR4-HR5-HR5 von Waters Corp. USA mit einem Injektionsvolumen von 100 pl bestimmt.
Der Bevorzugung der oben genannten Obergrenzen für die Polydispersität liegt der Effekt zugrunde, dass Polymere auf Basis von Polyoxyalkyleneinheiten bei vergleichbarer zahlenmittlerer Molmasse Mn eine niedrigere Viskosität aufweisen, wenn sie eine geringe Polydispersität aufweisen.
Die Viskosität der Verbindungen (A) beträgt vorzugsweise mindestens 0,2 Pas, bevorzugt mindestens 1 Pas, besonders bevorzugt mindestens 5 Pas, und vorzugsweise höchstens 100 Pas, bevorzugt höchstens 40 Pas, jeweils gemessen bei 20°C.
Die Viskosität der erfindungsgemäß eingesetzter Polymeren (A) wird im Rahmen der vorliegenden Erfindung nach einer Temperierung auf 20°C mit einem DV 3 P-Rotationsviskosimeter von Fa . A. Paar (Brookfieidsystem) , unter Verwendung von Spindel 5 bei 2,5 UPM entsprechend der ISO 2555 bestimmt.
Die erfindungsgemäß eingesetzten Verbindungen (A) sind handelsübliche Produkte oder können nach in der Chemie gängigen Verfahren hergestellt werden. Geeignete Verfahren zur Herstellung einer entsprechenden Komponente (A) sowie auch Beispiele für die Komponente (A) selbst sind unter anderem in EP1535940B1 (Absätze [ 0005] -[ 0025] sowie Beispiele 1-3 und Vergleichsbeispiel 1-4) (=korrespondierende US2005119436) oder EP1896523B1 (Absätze [ 0008 ]-[ 0047 ] ) ( = korrespondierende US2010016537 ) beschrieben, die zum Offenbarungsgehalt der vorliegenden Anmeldung zu zählen sind.
Die erfindungsgemäß eingesetzte Komponente (A) kann nur eine Art von Verbindung der Formel (I) enthalten wie auch Gemische unterschiedlicher Arten von Verbindungen der Formel (I) . Dabei kann die Komponente (A) ausschließlich Verbindungen der Formel (I) enthalten, in denen mehr als 90%, bevorzugt mehr als 95% und besonders bevorzugt mehr als 98%, aller an den Rest Y gebundenen Silylgruppen identisch sind. Es kann dann aber auch eine Komponente (A) eingesetzt werden, die zumindest zum Teil Verbindungen der Formel (I) enthält, bei denen an einen Rest Y unterschiedliche Silylgruppen gebunden sind. Schließlich können als Komponente (A) auch Gemische verschiedener Verbindungen der Formel (I) eingesetzt werden, in denen insgesamt mindestens 2 unterschiedliche Arten von an Reste Y gebundene Silylgruppen vorhanden sind, wobei jedoch sämtliche an jeweils einen Rest Y gebundenen Silylgruppen identisch sind.
Komponente (B)
Die erfindungsgemäßen Massen (M) enthalten den Modifier (B) entsprechend der Formel (II) bevorzugt in Mengen von 0,5 bis 40 Gewichtsteilen, besonders bevorzugt in Mengen von 1 bis 30 Gewichtsteilen und insbesondere bevorzugt in Mengen von 2 bis 25 Gewichtsteilen, jeweils bezogen auf 100 Gewichtsteile Komponente (A) .
Die Reste R3 weisen vorzugsweise mindestens eine Verzweigungsstelle an demjenigen Kohlenstoff atom auf, mit dem sie an die Gruppe -SiR4 c- { [O-Si (CHa) 2] C-OR5}2 gebunden sind. D.h., diese Gruppe ist vorzugsweise an ein Kohlenstoff atom gebunden, an das mindestens zwei weitere Kohlenstoff atome gebunden sind. Vorzugsweise weisen die Reste R3 mehr als eine Verzweigungsstelle auf.
Die Reste R3 enthalten vorzugsweise 6 bis 16, besonders bevorzugt 8 bis 12, Kohlenstoff atome . Besonders bevorzugt handelt es sich beim Rest R3 um den 2 , 2 , 4-Trimethylpentylrest .
Bei dem Rest R4 handelt es sich vorzugsweise um einen Methyloder Ethylrest oder um eine Gruppe - [O-Si (CHa) 2] C-OR5. Besonders bevorzugt handelt es sich um einen Methylrest oder um eine Gruppe - [O-Si (CH3) 2] c-OR5, insbesondere bevorzugt um eine Gruppe - [O-Si (CH3) 2] c-OR5.
Beispiele für Rest R5 sind Wasserstoff atom und die für Rest R angegebenen Beispiele.
Bevorzugt handelt es sich bei Rest R5 um Wasserstoff atom oder gegebenenfalls mit Halogenatomen substituierte Alkylreste mit 1 bis 10 Kohlenstoff atomen, besonders bevorzugt um Alkylreste mit 1 bis 4 Kohlenstoff atomen, insbesondere um den Methyl- oder Ethylrest .
Bei c, welches gleich oder verschieden sein kann handelt es sich vorzugsweise um ganze Zahlen zwischen 0 und 9.
Komponente (C)
Die erfindungsgemäßen Massen (M) enthalten die Organosiliciumverbindung (C) und/oder (Gl) entsprechend der Formel (III) bevorzugt in Mengen von 0,2 bis 15 Gewichtsteilen, insbesondere 0,5 bis 10 Gewichtsteilen, jeweils bezogen auf 100 Gewichtsteile Komponente (A) .
Bei den erfindungsgemäß eingesetzten Organosiliciumverbindungen
(C) bzw. (Gl) kann es sich sowohl um Silane handeln, d.h. Verbindungen der Formel (III) mit d+e+f=4, als auch um Siloxane, d.h. Verbindungen enthaltend Einheiten der Formel (III) mit d+e+f<3, wobei es sich jeweils bevorzugt um Silane handelt .
Beispiele für Rest R6 sind die für R angegebenen Beispiele.
Bei Rest R6 handelt es sich vorzugsweise um gegebenenfalls mit Halogenatomen substituierte Kohlenwasserstof f reste mit 1 bis 18 Kohlenstoff atomen, besonders bevorzugt um Kohlenwasserstof f reste mit 1 bis 5 Kohlenstoff atomen, insbesondere um den Methylrest.
Beispiele für gegebenenfalls substituierte Kohlenwasserstoffreste R7 sind die für Rest R angegebenen Beispiele.
Bei den Resten R7 handelt es sich vorzugsweise um Wasserstoffatom oder gegebenenfalls mit Halogenatomen substituierte Kohlenwasserstof f reste mit 1 bis 18 Kohlenstoff atomen, besonders bevorzugt um Wasserstoff atom oder Kohlenwasserstof f reste mit 1 bis 10 Kohlenstoff atomen, insbesondere um Methyl- oder Ethylrest .
Beispiele für Reste D sind Reste der Formeln H2N(CH2)3-, H2N (CH2) 2NH (CH2) 3-, H2N (CH2) 2NH (CH2) 2NH (CH2) 3-, H3CNH (CH2) 3-, C2H5NH ( CH2 ) 3- , C3H7NH ( CH2 ) 3- , C4H9NH ( CH2 ) 3- , C5H11NH ( CH2 ) 3- , C6HI3NH (CH2) 3-, C7H15NH ( CH2 ) 3- , H2N(CH2)4-, H2N-CH2-CH ( CH3 ) -CH2- , H2N(CH2)5-, cyclo-CsHgNH (CH2) 3-, cyclo-C6HuNH ( CH2 ) 3- , Phenyl- NH(CH2)3-, (CH3) 2N(CH2) 3-, (C2H5) 2N(CH2) 3-, (C3H7) 2N(CH2) 3-,
(C4H9) 2N(CH2) 3-, (C5H11) 2N(CH2) 3-, (C6HI3) 2N(CH2) 3-, (C7H15) 2N(CH2) 3-, H2N(CH2)-, H2N (CH2) 2NH (CH2) -, H2N (CH2) 2NH (CH2) 2NH (CH2) -, H3CNH ( CH2 ) - , C2H5NH ( CH2 ) - , C3H7NH ( CH2 ) - , C4H9NH ( CH2 ) - ,
C5H11NH ( CH2 ) - , CeHisNH ( CH2 ) - , C7H15NH ( CH2 ) - , cyclo-C5H9NH ( CH2 ) - , cyclo-CeHuNH (CH2) -, Phenyl-NH ( CH2 ) - , ( CH3 ) 2N ( CH2 ) - , (C2H5) 2N(CH2) (C3H7) 2N(CH2) (C4H9) 2N(CH2) (C5H11) 2N(CH2) (C6H13) 2N(CH2) (C7H15) 2N(CH2) (CH3O) 3Si (CH2) 3NH (CH2) 3-, (C2H5O) 3Si (CH2) 3NH (CH2) 3-, (CH3O) 2 (CH3) Si (CH2) 3NH (CH2) 3- und (C2HsO) 2 (CH3) Si (CH2) 3NH (CH2) 3- sowie Umsetzungsprodukte der obengenannten primären Aminogruppen mit Verbindungen, die gegenüber primären Aminogruppen reaktive Doppelbindungen oder Epoxidgruppen enthalten.
Beispiele für Reste D in den bevorzugt eingesetzten Organosiliciumverbindungen (CI) stellen sämtliche oben aufgeführten Reste dar, die über eine primäre Aminfunktion (NH2-Gruppe) verfügen.
Bevorzugt handelt es sich bei Rest D um den H2N(CH2)3- oder H2N (CH2) 2NH (CH2) 3-Rest .
Beispiele für die erfindungsgemäß eingesetzten Silane (C) der Formel (III) sind H2N (CH2) 3-Si (OCH3) 3,
H2N (CH2) 3-Si (OC2H5) 3, H2N (CH2) 3-Si (OCH3) 2CH3,
H2N (CH2) 3-Si (OC2H5) 2CH3, H2N (CH2) 2NH (CH2) 3-Si (OCH3) 3,
H2N (CH2) 2NH (CH2) 3-Si (OC2H5) 3, H2N (CH2) 2NH (CH2) 3-Si (OCH3) 2CH3,
H2N (CH2) 2NH (CH2) 3-Si (OC2H5) 2CH3, H2N (CH2) 2NH (CH2) 3-Si (OH) 3,
H2N (CH2) 2NH (CH2) 3-Si (OH) 2CH3, H2N (CH2) 2NH (CH2) 2NH (CH2) 3-Si (OCH3) 3, H2N (CH2) 2NH (CH2) 2NH (CH2) 3-Si (OC2H5) 3, cyclo-CeHuNH (CH2) 3-Si (OCH3) 3, cyclo-CeHuNH (CH2) 3-Si (OC2H5) 3, cyclo-C6HuNH (CH2) 3-Si (OCH3) 2CH3, cyclo-CeHuNH (CH2) 3-Si (OC2H5) 2CH3, cyclo-CeHuNH (CH2) 3-Si (OH) 3, cyclo-CeHuNH (CH2) 3-Si (OH) 2CH3, Phenyl-NH (CH2) 3-Si (OCH3) 3, Phenyl- NH (CH2) 3-Si (OC2H5) 3, Phenyl-NH (CH2) 3-Si (OCH3) 2CH3,
Phenyl-NH (CH2) 3-Si (OC2H5) 2CH3, Phenyl-NH (CH2) 3-Si (OH) 3, Phenyl- NH (CH2) 3-Si (OH) 2CH3, HN ( (CH2) 3-Si (OCH3) 3) 2,
HN( (CH2) 3-Si (OC2H5) 3) 2 HN ( (CH2) 3-Si (OCH3) 2CH3) 2,
HN ( (CH2) 3-Si (OC2H5) 2CH3) 2, cyclo-CeHuNH (CH2) -Si (OCH3) 3, cyclo- CeHuNH (CH2) -Si (OC2H5) 3, cyclo-CeHuNH (CH2) -Si (OCH3) 2CH3, cyclo- CeHuNH (CH2) -Si (OC2H5) 2CH3, cyclo-C6HuNH (CH2) -Si (OH) 3, cyclo-
CeHuNH (CH2) -Si (OH) 2CH3, Phenyl-NH (CH2) -Si (OCH3) 3,
Phenyl-NH (CH2) -Si (OC2H5) 3, Phenyl-NH (CH2) -Si (OCH3) 2CH3, Phenyl-
NH (CH2) -Si (OC2H5) 2CH3, Phenyl-NH (CH2) -Si (OH) 3 und
Phenyl-NH (CH2) -Si (OH) 2CH3 sowie deren Teilhydrolysate.
Besonders bevorzugte Beispiele für die erfindungsgemäß eingesetzten Silane (C) bzw. (CI) sind H2N (CH2) 3-Si (OCH3) 3, H2N (CH2) 3-Si (OC2H5) 3, H2N (CH2) 3-Si (OCH3) 2CH3,
H2N (CH2) 3-Si (OC2H5) 2CH3, H2N (CH2) 2NH (CH2) 3-Si (OCH3) 3,
H2N (CH2) 2NH (CH2) 3-Si (OC2H5) 3, H2N (CH2) 2NH (CH2) 3-Si (OCH3) 2CH3 sowie jeweils deren Teilhydrolysate, wobei H2N (CH2) 3-Si (OCH3) 3 und H2N (CH2) 2NH (CH2) 3-Si (OCH3) 3 sowie jeweils deren Teilhydrolysate besonders bevorzugt sind.
Die erfindungsgemäß eingesetzten Organosiliciumverbindungen (C) bzw. bevorzugt eingesetzten Organosiliciumverbindungen (CI) können in den erfindungsgemäß hergestellten Massen (M) auch die Funktion eines Härtungskatalysators oder -cokatalysators übernehmen .
Des Weiteren können die erfindungsgemäß eingesetzten Organosiliciumverbindungen (C) bzw. bevorzugt eingesetzten Organosiliciumverbindungen (CI) als Haftvermittler und/oder als Wasserfänger wirken.
Die erfindungsgemäß eingesetzten Organosiliciumverbindungen (C) bzw. bevorzugt eingesetzten Organosiliciumverbindungen (CI) sind handelsübliche Produkte bzw. nach in der Chemie gängigen Verfahren herstellbar.
Zusätzlich zu den eingesetzten Komponenten (A) (B) und (C) bzw. (CI) können die erfindungsgemäß hergestellten Massen (M) alle weiteren Stoffe enthalten, die auch bisher in vernetzbaren
Massen eingesetzt wurden und die unterschiedlich sind zu
Komponenten (B) und nicht reaktiven Weichmachern (D) , wie Füllstoffe (E) , Siliconharze (F) , Katalysatoren (G) , Haftvermittler (H) , Wasserfänger (I) , Additive (J) und Zuschlagstoffe (K) .
Komponente (D)
Als gegebenenfalls eingesetzte nicht reaktive Weichmacher (D) können alle nicht reaktiven Weichmacher eingesetzt werden, die auch bisher in vernetzbaren Organopolysiloxanmassen eingesetzt worden sind.
Bevorzugt handelt es sich bei den nicht reaktiven Weichmachern (D) organische Verbindungen ausgewählt aus den Stoffgruppen bestehend aus
• vollständig veresterten aromatischen oder aliphatischen Carbons äur en,
• vollständig veresterten Derivaten der Phosphorsäure,
• vollständig veresterten Derivaten Sulfonsäuren,
• verzweigten oder unverzweigten gesättigten Kohlenwasserstoffen,
• Polystyrolen,
• Polybutadienen,
• Polyisobutylenen,
• Polyestern oder
• Polyethern.
Bei den erfindungsgemäß gegebenenfalls eingesetzten nicht reaktiven Weichmachern (D) handelt es sich bevorzugt um solche, die bei Temperaturen <80°C weder mit Wasser noch mit den Komponenten (A) und (B) reagieren, bei 20°C und 1013 hPa flüssig sind und einen Siedepunkt >250°C bei 1013 hPa aufweisen. Beispiele für Carbonsäureester (D) sind Phthalsäureester, wie z.B. Dioctylphthalat , Diisooctylphthalat , Diisononylphthalat , Diisodecylphthalat und Diundecylphthalat ; perhydrierte Phthalsäureester, wie z.B. 1 , 2-Cyclohexandicarbonsäurediisononylester und 1 , 2-Cyclohexandicarbonsäuredioctylester ; Adipinsäureester, wie z.B. Dioctyladipat ; Benzoesäureester; Ester der Trimellit- säure, Glycolester; Ester gesättigter Alkandiole, wie z.B.
2 , 2 , 4-Trimethyl-l , 3-pentandiolmonoisobutyrate und 2,2,4- Trimethyl-1 , 3-pentandioldiisobutyrate .
Beispiele für Polyether (D) sind Polyethylenglycole, Poly-THF und Polypropylenglycole mit Molmassen von vorzugsweise 200 bis 22 000 g/mol.
Bevorzugt handelt es sich bei Weichmacher (D) um solche mit Molmassen, bzw. im Falle polymerer Weichmacher zahlenmittlerer Molmassen Mn, von mindestens 200 g/mol, besonders bevorzugt von größer 500 g/mol, insbesondere von größer 900 g/mol, eingesetzt. Vorzugsweise besitzen sie Molmassen bzw. mittlere Molmassen Mn von maximal 22000 g/mol, besonders bevorzugt von maximal 10 000 g/mol, insbesondere höchstens 8 000 g/mol.
In einer bevorzugten Ausführung der Erfindung werden als Komponente (D) phthalsäureesterf reie Weichmacher, wie perhydrierte Phthalsäureester, Ester der Trimellitsäure, Polyester oder Polyether, eingesetzt. Besonders bevorzugt handelt es sich bei Weichmacher (D) um Polyether, insbesondere um Polyethylenglycole, Poly-THF und Polypropylenglycole, ganz besonders bevorzugt um Polypropylenglycole. Die bevorzugten Polyether (D) weisen dabei Molmassen vorzugsweise zwischen 400 und 20 000 g/mol, besonders bevorzugt zwischen 800 und 12 000 g/mol, insbesondere zwischen 1 000 und 8 000 g/mol, auf. Falls erfindungsgemäß nicht reaktive Weichmacher (D) eingesetzt werden, handelt es sich um Mengen von vorzugsweise 5 bis 300 Gewichtsteilen, besonders bevorzugt 10 bis 200 Gewichtsteilen, insbesondere 20 bis 150 Gewichtsteilen, jeweils bezogen auf 100 Gewichtsteile Komponente (A) . Die erfindungsgemäßen Massen (M) enthalten bevorzugt Weichmacher (D) .
Komponente (E)
Bei den erfindungsgemäß gegebenenfalls eingesetzten Füllstoffen (E) kann es sich um beliebige, bisher bekannte Füllstoffe handeln .
Beispiele für Füllstoffe (E) sind nicht verstärkende Füllstoffe, also Füllstoffe mit einer BET-Oberf läche von vorzugsweise bis zu 50 m2/g, wie Quarz, Diatomeenerde, Calciumsilikat, Zirkoniumsilikat, Talkum, Kaolin, Zeolithe, Metalloxidpulver , wie Aluminium-, Titan-, Eisen- oder Zinkoxide bzw. deren Mischoxide, Bariumsulfat, Calciumcarbonat, Gips, Siliciumnitrid, Siliciumcarbid, Bornitrid, Glas- und Kunststoffpulver, wie Polyacrylnitrilpulver; verstärkende Füllstoffe, also Füllstoffe mit einer BET-Oberf läche von mehr als 50 m2/g, wie pyrogen hergestellte Kieselsäure, gefällte Kieselsäure, gefällte Kreide und Silicium-Aluminium-Mischoxide, Ruß, wie Furnace- und Acetylenruß großer BET-Oberf läche ; Aluminiumtrihydroxid, hohlkugelförmiger Füllstoffe, wie keramische Mikrokugel, elastische Kunststoff kugeln, Glaskugeln oder faserförmige Füllstoffe. Die genannten Füllstoffe können hydrophobiert sein, beispielsweise durch die Behandlung mit Organosilanen bzw. -siloxanen oder mit Stearinsäure oder durch Veretherung von Hydroxylgruppen zu Alkoxygruppen.
Bevorzugt handelt es sich bei den gegebenenfalls eingesetzten Füllstoffen (E) um Calciumcarbonat, Magnesiumcarbonat und/oder Calcium-Magnesium-Mischcarbonate, Talkum, Aluminiumtrihydroxid sowie Kieselsäure. Bevorzugte Calciumcarbonat-Typen sind gemahlen oder gefällt und gegebenenfalls oberflächenbehandelt mit Fettsäuren wie Stearinsäure oder deren Salze. Bei der bevorzugten Kieselsäure handelt es sich bevorzugt um pyrogene Kieselsäure .
Gegebenenfalls eingesetzte Füllstoffe (E) haben einen Feuchtigkeitsgehalt von bevorzugt unter 1 Gew.-%, besonders bevorzugt von unter 0,5 Gew.-%.
Falls erfindungsgemäße Füllstoffe (E) eingesetzt werden, handelt es sich um Mengen von vorzugsweise 10 bis 1000 Gewichtsteilen, besonders bevorzugt 40 bis 500 Gewichtsteilen, insbesondere 80 bis 300 Gewichtsteilen, jeweils bezogen auf 100 Gewichtsteile Bestandteil (A) . Die erfindungsgemäßen Massen (M) enthalten bevorzugt Füllstoffe (E) .
In einer besonders bevorzugten Aus führungs form der Erfindung werden Calciumcarbonat, Magnesiumcarbonat und/oder Calcium- Magnesium-Mischcarbonate als Füllstoff (El) in Mengen von 10 bis 900 Gewichtsteilen, besonders bevorzugt 40 bis 450 Gewichtsteilen, insbesondere 80 bis 280 Gewichtsteilen, jeweils bezogen auf 100 Gewichtsteile Bestandteil (A) eingesetzt. Neben den Füllstoffen (El) , bevorzugt in den angegebenen Mengen, können noch weitere von (El) abweichende Füllstoffe (E2) vorhanden sein. Als Füllstoffe (E2) können dabei dieselben Materialien eingesetzt werden, die bereits als Füllstoffe (E) oben beschrieben worden sind, sofern diese nicht unter die Definition von (El) fallen. Die bevorzugten Gesamtmengen an Füllstoffen (El) und (E2) entsprechend dabei den oben angegebenen bevorzugten Mengen für Füllstoffe (E) .
Komponente (F) Bei den in den erfindungsgemäßen Massen (M) gegebenenfalls eingesetzten Siliconharzen (F) handelt es sich vorzugsweise um Phenylsiliconharze .
Besonders bevorzugte handelt es sich bei den erfindungsgemäß gegebenenfalls eingesetzten Siliconharzen (F) um solche, die zu mindestens 50 Gew.-%, vorzugsweise zu mindestens 70 Gew.-%, insbesondere zu mindestens 90 Gew.-%, aus T-Einheiten der Formeln PhSiO3/2, PhSi (OR8) O2/2, PhSi (OR8) 2O1/2, MeSiO3/2, MeSi (OR8) O2/2 und/oder MeSi (OR8) 2O1/2 bestehen, wobei Ph für Phenylrest, Me für den Methylrest und R8 für Wasserstoff atom oder gegebenenfalls mit Halogenatomen substituierte Alkylreste mit 1 bis 10 Kohlenstoff atomen, bevorzugt für unsubstituierte Alkylreste mit 1 bis 4 Kohlenstoff atomen, stehen, jeweils bezogen auf die Gesamtzahl an Einheiten. Dabei bestehen diese Harze vorzugsweise zu mindestens 30 Gew.-%, besonders bevorzugt zu mindestens 40 Gew.-%, aus den drei oben genannten Einheiten mit einer PhSi-Funktion .
Insbesondere bevorzugte handelt es sich bei den erfindungsgemäß gegebenenfalls eingesetzten Siliconharzen (F) um solche, die zu mindestens 50 Gew.-%, vorzugsweise zu mindestens 70 Gew.-%, insbesondere zu mindestens 90 Gew.-%, aus T-Einheiten der Formeln PhSiO3/2, PhSi (OR8) O2/2 und/oder PhSi (OR8) 2O1/2, bestehen, wobei alle Variablen die oben genannte Bedeutung aufweisen.
Vorzugsweise besitzen die erfindungsgemäß gegebenenfalls eingesetzten Siliconharze (F) eine mittlere Molmasse (Zahlenmittel) Mn von mindestens 400 g/mol und besonders bevorzugt von mindestens 600 g/mol. Die mittlere Molmasse Mn der Siliconharze (F) liegt vorzugsweise bei höchstens 400 000 g/mol, besonders bevorzugt bei höchstens 10 000 g/mol, insbesondere bei höchstens 3 000 g/mol. Die erfindungsgemäß gegebenenfalls eingesetzten Siliconharze ( F) können bei 23 ° C und 1000 hPa sowohl fest als auch flüssig sein, wobei Siliconharze ( F) bevorzugt flüssig sind . Vorzugsweise besitzen die Siliconharze ( F) eine Viskosität von 10 bis 100 000 mPas, vorzugsweise von 50 bis 50 000 mPas, insbesondere von 100 bis 20 000 mPas, j eweils bei 25 ° C .
Die Siliconharze ( F) können sowohl in reiner Form als auch in Form einer Mischung in einem geeigneten Lösungsmittel eingesetzt werden, wobei ein Einsatz in reiner Form j edoch bevorzugt wird .
Beispiele für als Komponenten ( F) einsetzbare Phenylsiliconharze sind handelsübliche Produkte , z . B . verschiedene S ILRES®- Typen der Fa . Wacker Chemie AG, wie S ILRES® IC 368 , S ILRES® IC 678 oder S ILRES® IC 231 sowie S ILRES® SY231 .
Falls die erfindungsgemäßen Massen (M) Harze ( F) enthalten, handelt es sich vorzugsweise um Mengen von mindestens 1 Gewichtsteil , besonders bevorzugt mindestens 5 Gewichtsteilen, insbesondere mindestens 10 Gewichtsteilen und vorzugsweise höchstens 1000 Gewichtsteilen, besonders bevorzugt höchstens 500 Gewichtsteilen, insbesondere höchstens 300 Gewichtsteilen, j eweils bezogen auf 100 Gewichtsteile der Komponente (A) .
Komponente (G)
Bei den in den erfindungsgemäßen Massen (M) gegebenenfalls eingesetzten Katalysatoren ( G) kann es sich um beliebige , bisher bekannte Katalysatoren für durch Silankondensation härtende Massen handeln .
Beispiele für metallhaltige Härtungskatalysatoren ( G) sind organische Titan- und Zinnverbindungen, beispielsweise Titansäureester, wie Tetrabutyltitanat , Tetrapropyltitanat , Tetraiso- propyltitanat und Titantetraacetylacetonat ; Zinnverbindungen, wie Dibutylzinndilaurat, Dibutylzinnmaleat , Dibutylzinndiacetat, Dibutylzinndioctanoat , Dibutylzinnacetylacetonat , Dibutylzinnoxide, und entsprechende Dioctylzinnverbindungen .
Beispiele für metallfreie Härtungskatalysatoren (G) sind basische Verbindungen, wie Triethylamin, Tributylamin, 1,4-Diazabi- cyclo [ 2 , 2 , 2 ] octan, 1 , 5-Diazabicyclo [ 4.3.0 ] non-5-en, 1,8-Diaza- bicyclo [ 5.4.0 ] undec-7-en, 1 , 1 , 2 , 2-Tetramethylguanidin, 1, 1,2,3- Tetramethylguanidin, N,N-Bis- (N, N-dimethyl-2-aminoethyl ) -me- thylamin, N, N-Dimethylcyclohexylamin, N, N-Dimethylphenylamin und N-Ethylmorpholinin .
Ebenfalls als Katalysator (G) können saure Verbindungen eingesetzt werden, wie Phosphorsäure und ihre teilveresterten Derivate, Toluolsulfonsäure, Schwefelsäure, Salpetersäure oder auch organische Carbonsäuren, z.B. Essigsäure und Benzoesäure.
Falls erfindungsgemäß Katalysatoren (G) eingesetzt werden, handelt es sich um Mengen von vorzugsweise 0,01 bis 20 Gewichtsteilen, besonders bevorzugt 0,05 bis 5 Gewichtsteilen, jeweils bezogen auf 100 Gewichtsteile Bestandteil (A) .
In einer Ausführung der Erfindung handelt es sich bei den gegebenenfalls eingesetzten Katalysatoren (G) um metallhaltige Härtungskatalysatoren, bevorzugt um zinnhaltige Katalysatoren. Diese Aus führungs form der Erfindung ist insbesondere dann bevorzugt, wenn die Komponente (A) ganz oder zumindest teilweise, d.h. zu mindestens 90 Gew.-%, vorzugsweise zu mindestens 95 Gew.-%, aus Verbindungen der Formel (I) besteht, in denen b ungleich 1, vorzugsweise 3, ist und R1 die Bedeutung von Wasserstoffatom hat. Dies stellte eine bevorzugte Aus führungs form der Erfindung dar. Zur erfindungsgemäßen Herstellung der Massen (M) kann vorzugsweise dann auf metallhaltige Katalysatoren ( G) , und insbesondere auf Zinn enthaltende Katalysatoren, verzichtet werden, wenn die Komponente (A) ganz oder zumindest teilweise , d . h . zu mindestens 10 Gew . -% , vorzugsweise zu mindestens 15 Gew . -% , aus Verbindungen der Formel ( I ) besteht , in denen a gleich 0 und b gleich 1 ist und R1 die Bedeutung von Wasserstof f atom hat . Dies stellte eine weitere bevorzugte Aus führungs form der Erfindung dar .
Komponente (H)
Bei den erfindungsgemäß gegebenenfalls eingesetzten Haftvermittlern (H) kann es sich um beliebige , bisher für durch Silankondensation härtende Systeme beschriebene Haftvermittler handeln .
Beispiele für Haftvermittler (H) sind Epoxysilane , wie Glycid- oxypropyltrimethoxysilane , Glycidoxypropyl-methyldimethoxysi- lan, Glycidoxypropyltriethoxysilan oder Glycidoxypropyl-metyhl- diethoxysilan, 2- ( 3-Triethoxysilylproypl ) -maleinsäureanhydrid, N- ( 3-Trimethoxysilylpropyl ) -harnstof f , N- ( 3-Triethoxysilylpro- pyl ) -harnstof f , N- ( Trimethoxysilylmethyl ) -harnstof f , N- (Methyl- dimethoxysilymethyl ) -harnstof f , N- ( 3-Triethoxysilylmethyl ) - harnstof f , N- ( 3-Methyldiethoxysilylmethyl ) harnstof f , O-Methyl- carbamatomethyl-methyldimethoxysilan, O-Methylcarbamatomethyl- trimethoxysilan, O-Ethylcarbamatomethyl-methyldiethoxysilan, 0- Ethylcarbamatomethyl-triethoxysilan, 3 -Me thacryl oxypropyl- tri- methoxysilan, Methacryloxymethyl-trimethoxysilan, Methacryloxy- methyl-methyldimethoxysilan, Methacryloxymethyl-triethoxysilan, Methacryloxymethyl-methyldiethoxysilan, 3 -Acryl oxypropyl- t rime - thoxysilan, Acryloxymethyl-trimethoxysilan, Acryloxymethyl-me- thyldimethoxysilane , Acryloxymethyl-triethoxysilan und Acry- loxymethyl-methyldiethoxysilan sowie deren Teilkondensate . Falls die erfindungsgemäßen Massen (M) Haftvermittler (H) enthalten, handelt es sich um Mengen von vorzugsweise 0 , 5 bis 30 Gewichtsteilen, besonders bevorzugt 1 bis 10 Gewichtsteilen, j eweils bezogen auf 100 Gewichtsteile vernetzbare Masse (M) .
Komponente ( I )
Bei den in den erfindungsgemäßen Massen (M) gegebenenfalls eingesetzten Wasserf ängern ( I ) kann es sich um beliebige , für durch Silankondensation härtende Systeme beschriebene Wasserfänger handeln .
Beispiele für Wasserfänger ( I ) sind Silane wie Vinyltrimethoxy- silan, Vinyltriethoxysilan, Vinylmethyldimethoxysilan, Phenyl- trimethoxysilan, Phenyltriethoxysilan, Phenylmethyldimethoxy- silan, Tetraethoxysilan, O-Methylcarbamatomethyl-methyldimeth- oxysilan, O-Methylcarbamatomethyl-trimethoxysilan, O-Ethylcar- bamatomethyl-methyldiethoxysilan, O-Ethylcarbamatomethyl-tri- ethoxysilan, und/oder deren Teilkondensate sowie Orthoester, wie 1 , 1 , 1-Trimethoxyethan, 1 , 1 , 1-Triethoxyethan, Trimethoxyme- than und Triethoxymethan, wobei Vinyltrimethoxysilan bevorzugt ist .
Falls die erfindungsgemäß hergestellten Massen (M) Wasserfänger ( I ) enthalten, handelt es sich um Mengen von vorzugsweise 0 , 5 bis 30 Gewichtsteilen, besonders bevorzugt 1 bis 10 Gewichtsteilen, j eweils bezogen auf 100 Gewichtsteile vernetzbare Masse (M) . Die erfindungsgemäßen Massen (M) enthalten bevorzugt Wasserfänger .
Komponente (J)
Bei den erfindungsgemäß gegebenenfalls eingesetzten Additiven
( J) kann es sich um beliebige , bisher bekannte für silanvernetzende Systeme typische Additive handeln . Bei den erfindungsgemäß gegebenenfalls eingesetzten Additiven
(J) handelt es sich um von den bisher genannten Komponenten abweichende Verbindungen, bevorzugt um Antioxidantien, UV-Stabi- lisatoren, wie z.B. sog. HALS-Verbindungen, Fungizide, handelsübliche Entschäumer, z.B. der Firma BYK (D-Wesel) , handelsübliche Netzmittel, z.B. der Firma BYK (D-Wesel) oder Pigmente.
Falls die erfindungsgemäßen Massen (M) Additive (J) enthalten, was bevorzugt ist, handelt es sich um Mengen von vorzugsweise 0,01 bis 30 Gewichtsteilen, besonders bevorzugt 0,1 bis 10 Gewichtsteilen, jeweils bezogen auf 100 Gewichtsteile Bestandteil (A) .
Komponente (K)
Bei den erfindungsgemäß gegebenenfalls eingesetzten Zuschlagsstoffen (K) handelt es sich bevorzugt um Tetraalkoxysilane, z.B. Tetraethoxysilan, und/oder deren Teilkondensate, von Komponente (B) verschiedene Reaktivweichmacher, Rheologieadditive, Flammschutzmittel oder organische Lösungsmittel.
Bevorzugte von Komponente (B) verschiedene Reaktivweichmacher
(K) sind Verbindungen, die lineare Alkylketten mit 6 bis 40 Kohlenstoff atome enthalten und eine gegenüber den Verbindungen (A) reaktive Gruppe besitzen. Beispiele sind n-Hexyl-trime- thoxysilan, n-Hexyl-triethoxysilan, n-Octyltrimethoxysilan, n- Octyltriethoxysilan, n-Decyltrimethoxysilan, n-Decyltriethoxy- silan, n-Dodecyltrimethoxysilan, n-Dodecyltriethoxysilan, n- Tetradecyltrimethoxysilan, n-Tetradecyltriethoxysilan, n-Hexa- decyltrimethoxysilan sowie n-Hexadecyltriethoxysilan .
Als Flammschutzmittel (K) können alle Flammschutzmittel eingesetzt werden, wie sie für Kleb- und Dichtstoff Systeme typisch sind, bevorzugt halogenierte Verbindungen und (Teil-) Ester der Phosphorsäure sowie deren Derivate, insbesondere ( Teil- ) Ester , der Phosphorsäure.
Beispiele für organische Lösungsmittel (K) sind niedermolekulare Ether, Ester, Ketone, aromatische und aliphatische sowie gegebenenfalls halogenhaltige Kohlenwasserstoffe und Alkohole, wobei letztere bevorzugt werden.
Den erfindungsgemäßen Massen (M) werden vorzugsweise keine organischen Lösungsmittel (K) zugesetzt.
Falls die erfindungsgemäßen Massen (M) eine oder mehrere Komponenten (K) enthalten, handelt es sich jeweils um Mengen von bevorzugt 0,5 bis 200 Gewichtsteilen, besonders bevorzugt 1 bis 100 Gewichtsteilen, insbesondere 2 bis 70 Gewichtsteilen, jeweils bezogen auf 100 Gewichtsteile Komponente (A) .
Die erfindungsgemäßen Massen (M) enthalten Komponenten (A) und (B) in Konzentrationen von insgesamt vorzugsweise höchstens 99 Gew.-%, bevorzugt höchstens 95 Gew.-%, besonders bevorzugt insgesamt höchstens 65 Gew.-%, und vorzugsweise insgesamt mindestens 10 Gew.-%, besonders bevorzugt insgesamt mindestens 15 Gew.-%, jeweils bezogen auf das Gesamtgewicht der Masse (M) .
Bei den erfindungsgemäßen Massen (M) handelt es sich bevorzugt um solche enthaltend
(A) 100 Gewichtsteile Verbindungen der Formel (I) ,
(B) 0,5 bis 40 Gewichtsteile Modifier der Formel (II) ,
(C) 0,2 bis 15 Gewichtsteile Organosiliciumverbindungen enthaltend Einheiten der Formel (III) , gegebenenfalls (D) nicht reaktive Weichmacher, gegebenenfalls (E) Füllstoffe, gegebenenfalls (F) Siliconharze gegebenenfalls (G) Katalysatoren, gegebenenfalls (H) Haftvermittler, gegebenenfalls (I) Wasserf änger , gegebenenfalls (J) Additive und gegebenenfalls (K) Zuschlagstoffe.
Vorzugsweise weisen erfindungsgemäßen Massen (M) außer den Komponenten (A) bis (K) keine weiteren Bestandteile auf.
Bei den erfindungsgemäßen Massen (M) handelt es sich besonders bevorzugt um solche enthaltend
(A) 100 Gewichtsteile Verbindungen der Formel (I) ,
(B) 0,5 bis 40 Gewichtsteile Modifier der Formel (II) ,
(C) 0,2 bis 15 Gewichtsteile Organosiliciumverbindungen enthaltend Einheiten der Formel (III) , gegebenenfalls (D) nicht reaktive Weichmacher,
(E) 10-1000 Gewichtsteile Füllstoffe gegebenenfalls (F) Siliconharze, gegebenenfalls (G) Katalysatoren, gegebenenfalls (H) Haftvermittler gegebenenfalls (I) Wasserf änger , gegebenenfalls (J) Additive und gegebenenfalls (K) Zuschlagstoffe
Besonders bevorzugt weisen erfindungsgemäßen Massen (M) außer den Komponenten (A) bis (K) keine weiteren Bestandteile auf.
Bei den erfindungsgemäßen Massen (M) handelt es sich insbesondere bevorzugt um solche enthaltend
(A) 100 Gewichtsteile Verbindungen der Formel (I) ,
(B) 0,5 bis 40 Gewichtsteile Modifier der Formel (II) ,
(C) 0,2 bis 15 Gewichtsteile Organosiliciumverbindungen enthaltend Einheiten der Formel (III) ,
(D) 10-300 Gewichtsteile nicht reaktive Weichmacher,
(E) 10-1000 Gewichtsteile Füllstoffe, gegebenenfalls (F) Siliconharze, gegebenenfalls (G) Katalysatoren, gegebenenfalls (H) Haftvermittler, gegebenenfalls ( I ) Wasserf änger , gegebenenfalls ( J) Additive und gegebenenfalls (K) Zuschlagstof fe . Insbesondere bevorzugt weisen erfindungsgemäßen Massen (M) außer den Komponenten (A) bis (K) keine weiteren Bestandteile auf .
Bei den erfindungsgemäß eingesetzten Komponenten kann es sich j eweils um eine Art einer solchen Komponente wie auch um ein Gemisch aus mindestens zwei Arten einer j eweiligen Komponente handeln .
Bei den erfindungsgemäßen Massen (M) handelt es sich bevorzugt um Formulierungen mit Viskositäten von bevorzugt 500 bis
1 000 000 mPas , besonders bevorzugt von 1 000 bis 500 000 mPas , insbesondere 5 000 bis 100 000 mPas , j eweils bei 25 ° C .
Die erfindungsgemäßen Massen (M) sind feuchtigkeitshärtend, d . h . es handelt sich vorzugsweise um flüssige oder pastöse Massen, besonders bevorzugt um pastöse Massen, die bei Kontakt mit Wasser und/oder Luftfeuchtigkeit aushärten .
Die erfindungsgemäßen Massen (M) sind bei Ausschluss von Wasser lagerfähig .
Die Herstellung der erfindungsgemäßen Massen (M) kann nach beliebiger und an sich bekannter Art und Weise erfolgen, wie etwa nach Methoden und Mischverfahren, wie sie zur Herstellung von feuchtigkeitshärtenden Zusammensetzungen üblich sind . Die Herstellung der erfindungsgemäßen Massen (M) kann kontinuierlich oder diskontinuierlich durchgeführt werden . Ein weiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung der erfindungsgemäßen Massen (M) durch Mischen der einzelnen Komponenten in beliebiger Reihenfolge. Dabei werden bevorzugt die katalytisch wirksamen Komponenten (C) und gegebenenfalls (G) erst am Ende des Mischvorganges zugesetzt.
Dieses Vermischen kann bei Raumtemperatur, d.h. bei Temperaturen zwischen 0 und 30 °C und dem Druck der umgebenden Atmosphäre, also etwa 900 bis 1100 hPa, erfolgen. Falls erwünscht, kann dieses Vermischen aber auch bei höheren Temperaturen erfolgen, z.B. bei Temperaturen im Bereich von 30 bis 130°C. Weiterhin ist es möglich, zeitweilig oder ständig unter vermindertem Druck zu mischen, wie z.B. bei 30 bis 500 hPa Absolutdruck, um flüchtige Verbindungen und/oder Luft zu entfernen.
Das erfindungsgemäße Vermischen erfolgt bevorzugt unter Ausschluss von Feuchtigkeit.
Bei den erfindungsgemäßen Massen (M) handelt es sich bevorzugt um einkomponentige, unter Ausschluss von Wasser lagerfähige, bei Zutritt von Wasser bei Raumtemperatur vernetzbare Massen. Die erfindungsgemäßen Massen (M) können aber auch Teil von zweikomponentigen Vernetzungssystemen sein, bei denen in einer zweiten Komponente OH-haltige Verbindungen, wie Wasser, hinzugefügt werden.
Für die Vernetzung der erfindungsgemäßen Massen (M) reicht der übliche Wassergehalt der Luft aus. Die Vernetzung der erfindungsgemäßen Massen (M) erfolgt vorzugsweise bei Raumtemperatur. Sie kann, falls erwünscht, auch bei höheren oder niedrigeren Temperaturen als Raumtemperatur, z.B. bei -5° bis 15°C oder bei 30° bis 50°C und/oder mittels des normalen Wassergehaltes der Luft übersteigenden Konzentrationen von Wasser durchgeführt werden .
Vorzugsweise wird die Vernetzung bei einem Druck von 100 bis 1100 hPa, insbesondere beim Druck der umgebenden Atmosphäre , also etwa 900 bis 1100 hPa, durchgeführt .
Die erfindungsgemäßen Massen (M) können für alle Zwecke eingesetzt werden, für die auch bisher vernetzbare Massen auf der Basis von Organosiliciumverbindungen eingesetzt worden sind .
Ein weiterer Gegenstand der Erfindung ist daher deren bevorzugte Verwendung als Kleb- oder Dichtstof fe , besonders bevorzugt als Dichtstof fe , insbesondere als Dichtmassen für Fugen .
Bei der Verwendung der Massen (M) als Dichtmassen für Fugen können die abzudichtenden Fugen aus den unterschiedlichsten Materialen bestehen, z . B . aus Stein, Beton, mineralische Untergründe , Metalle , Glas , Keramik, Hol z und lackierte Oberflächen Substrate , aber auch Kunststof fe inkl . PVC, und Beton . Dabei können die Flanken der Fuge sowohl aus gleichen als auch aus unterschiedlichen Materialien bestehen .
Ein weiterer Gegenstand der Erfindung sind Formkörper, Verbundmaterialien und Verbundformteile hergestellt durch Vernetzung der erfindungsgemäßen der Massen (M) .
Die erfindungsgemäßen Formkörper weisen ein 100%-Modul von vorzugsweise 0 , 1- 1 , 4 MPas , besonders bevorzugt von 0 , 15- 05 MPas , auf .
Bei den erfindungsgemäßen Formkörpern liegt die Rückstellung vorzugsweise bei mindestens 60% , besonders bevorzugt bei mindestens 70% , j eweils gemessen nach DIN EN ISO 7389 . Die erfindungsgemäßen Formkörper weisen Reißdehnungen von vorzugsweise mindestens 100%, besonders bevorzugt von mindestens 200%, insbesondere von mindestens 400%, auf jeweils gemessen nach DIN EN 53504-S1.
Vorzugsweise haben die erfindungsgemäß hergestellten Formkörper eine Reißfestigkeit von mindestens 1,0 MPa, besonders bevorzugt von mindestens 1,5 MPa jeweils gemessen nach DIN EN 53504-S1.
Bei den erfindungsgemäß hergestellten Formkörpern kann es sich um beliebige Formkörper handeln, wie etwa Dichtungen, Pressartikel, extrudierte Profile, Beschichtungen, Imprägnierungen, Verguss, Linsen, Prismen, polygone Strukturen, Laminat- oder Klebschichten oder Folien.
Beispiele für die Verwendung sind Fugendichtungen, Beschichtungen, Verguss, die Herstellung von Formartikeln, Verbundmaterialien und Verbundformteile. Unter Verbundformteilen soll hier ein einheitlicher Formartikel aus einem Verbundmaterial verstanden werden, der aus einem Vernetzungsprodukt der erfindungsgemäßen Massen (M) und mindestens einem Substrat so zusammengesetzt ist, dass zwischen den beiden Teilen eine feste, dauerhafte Verbindung besteht.
Bei der Herstellung von Materialverbunden kann die erfindungsgemäße Masse (M) auch zwischen mindestens zwei gleichen oder verschiedenen Substraten vulkanisiert werden, wie z.B. bei Fugendichtungen, Verklebungen, Laminaten oder Einkapselungen.
Beispiele für Substrate, die erfindungsgemäß verklebt oder abgedichtet werden können, sind Kunststoffe inkl . PVC, Metalle, Beton, Holz, mineralische Untergründe, Glas, Keramik und lackierte Oberflächen. Die erfindungsgemäß hergestellten Massen (M) können für alle Verwendungs zwecke eingesetzt werden, für die unter Ausschluss von Wasser lagerfähige , bei Zutritt von Wasser bei Raumtemperatur zu Elastomeren vernetzende Massen eingesetzt werden können .
Die erfindungsgemäßen Massen (M) besitzen den Vorteil , dass sie leicht herstellbar sind .
Des Weiteren haben die erfindungsgemäßen Massen (M) den Vorteil , dass damit Dichtstof fe mit hervorragenden Eigenschaften hergestellt werden können .
Die erfindungsgemäßen Massen (M) haben den Vorteil , dass sie sich durch eine sehr hohe Lagerstabilität und eine hohe Vernet- zungsgeschwindigkeit aus zeichnen .
Ferner haben die erfindungsgemäßen Massen (M) den Vorteil , dass sie ein ausgezeichnetes Haftungsprofil aufweisen .
Des Weiteren haben die erfindungsgemäßen vernetzbaren Massen (M) den Vorteil , dass sie leicht zu verarbeiten sind .
Des Weiteren haben die erfindungsgemäßen vernetzbaren Massen
(M) den Vorteil , dass daraus Formkörper, insbesondere Dichtstof fe , mit niedrigem Modul und guten Rückstellungen erhalten werden können .
Beispiele
Die nachfolgenden Beispiele beschreiben die prinzipielle Ausführbarkeit der vorliegenden Erfindung, ohne j edoch diese auf die darin of fenbarten Inhalte zu beschränken .
Sofern nicht anders angegeben, werden sämtliche Arbeitsschritte in den nachstehenden Beispielen bei einem Druck der umgebenden Atmosphäre, also bei 1013 hPa, und bei Raumtemperatur, also bei 23°C, bzw. bei einer Temperatur, die sich beim Zusammengehen der Reaktanden bei Raumtemperatur ohne zusätzliche Heizung oder Kühlung einstellt, durchgeführt. Die Vernetzung der Massen (M) wird bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von 50% durchgeführt. Des Weiteren beziehen sich alle Angaben von Teilen und Prozentsätzen, soweit nichts anderes angegeben ist, auf das Gewicht.
Herstellbeispiel 1: Herstellung eines erfindungsgemäßen Modifiers (B)
240 g (3,25 mol) eines a, o-Bis ( trimethylsiloxy ) polydime- thylsiloxans mit einer Viskosität von 1000 mPas, 234 g (1,0 mol) 2 , 4 , 4-Trimethylpentyl-trimethoxysilan (i-Octyl- Si (OMe) 3) , erhältlich bei der Wacker Chemie AG unter der Bezeichnung GENIOSIL® IOTM, und 0,80 g einer Lösung von Natriume- thylat (21%-ig) in Ethanol werden vermischt und 4 Stunden auf 110 °C erhitzt. Nach dem Abkühlen wird die Mischung durch Zugabe von 1, 60 g einer Lösung von Dimethyldichlorsilan (10%-ig) in n-Heptan neutralisiert. Diese Mischung wird bei reduziertem Druck von 50 mbar bei 120 °C an einem Rotationsverdampfer ent f lüchtigt .
Die Zusammensetzung des Gemisches lässt sich mittels 29Si-NMR Spektroskopie ermitteln. Das Gemisch enthält 1,5 Gew.-% (i-Octyl-Si (OMe) 3) , 0,2 Gew.-% Dimethyl-dimethoxysilan und 98,3 Gew.-% eines Oligomerengemisches , welches im Mittel aus den folgenden Bausteinen zusammengesetzt ist: [f-Octyl- Si (OMe) 2O1/2 ] 0, 09, [i-Octyl-Si (OMe) O2/2 ] 0,14 , [f-Octyl- Si03/2]o,oe, [MeoSio/o] 0, 42, [Me2Si (OMe) O1/2 ] 0,30 .
Die mittels Gelpermeationschromatographie bestimmten Molekulargewichte betragen 945g/mol (Mw-Gewichtsmittel ) und 655 g/mol (Mn-Zahlenmittel ) . Die Polydispersität (Mw/Mn) beträgt 1,44. Herstellbeispiel 2 : Herstellung von Isocyanatomethyl-trime- thoxysilan
Die Herstellung des I socyanatomethyl-trimethoxysilans erfolgt in einem Dünnschichtverdampfer mit einer Länge von 25 cm, einem Innendurchmesser von 8 cm, und einer Wandtemperatur von 300 ° C .
400 g N-Trimethoxysilylmethyl-O-Methylcarbamat ( käuflich erhältlich unter der GENIOS IL® XL 63 bei der Wacker Chemie AG, D- München) werden mit 0 , 28 g Dioctyl zinndilaurat versetzt . Die Dosierung erfolgt mit einer Geschwindigkeit von 110 ml/h am oberen Ende des Dünnschichtverdampfers . Von unten nach oben, d . h . gegen die Laufrichtung der Reaktionsmischung, wird ein Sickstof fstrom von 65 1/h geleitet . Unter diesen Bedingungen beträgt der Sumpfablauf lediglich ca . 10% der zudosierten Silanmenge .
Die verdampfte Produktmischung wird zusammen mit dem Stickstof fstrom über eine 10 cm lange und mittels eines Vakuummantels isolierte Vigreuxkolonne geleitet , wobei der flüssige Kolonnenrücklauf zurück in den Dünnschichtverdampfer geführt wird . Die Kopf temperatur der Vigreuxkolonne liegt bei 158- 164 ° C . Aus diesem Gasstrom wird die thermolysierte Silanmischung mittels eines herkömmlichen Glaskühlers bei einer Temperatur von 54 ° C selektiv kondensiert . In einem zweiten Kondensationsschritt wird anschließend das Methanol bei einer Temperatur von 0 ° C auskondensiert , ehe der Stickstof f ström durch eine Kühl falle in die Luftabsaugung des Laborabzuges geleitet wird, in dem sich die gesamte Anlage befindet . Die erhaltene Silanmischung wird bei -20 ° C gelagert .
Bei einer nachfolgenden fraktionierten Destillation werden 82 g I socyanatomethyl-trimethoxysilan in einer Reinheit von 98 , 5% erhalten . Herstellbeispiel 3: Polypropylenglycol mit 40% a-Trimethoxysi- lylmethyl -Endgruppen und 60% y-Trimethoxysilylpropyl -Endgruppen In einem 2000 ml Reaktionsgefäß mit Rühr-, Kühl- und Heizmöglichkeiten werden 1800,0 g (100 mMol) eines linearen Polypropylenglycols mit einer mittleren Molmasse Mn von 18 000 g/Mol (käuflich erhältlich unter der Bezeichnung Acclaim 18200 bei der Covestro AG, D-Leverkusen) vorgelegt und für 2 h bei 80°C und 1 mbar unter Rühren getrocknet.
Es wird auf Raumtemperatur abgekühlt, und anschließend werden 17,0 g (96 mMol) Isocyanatomethyl-trimethoxysilan (hergestellt nach Herstellbeispiel 2) und 29, 6 g (144 mMol) 3-Isocyanatopro- pyl-trimethoxysilan (käuflich erhältlich unter der Bezeichnung GENIOSIL® GF 40 bei der Wacker Chemie AG, D-München) zugegeben. Die Mischung wird unter Rühren auf 80°C erwärmt. Danach werden 0,24 g (150 ppm) eines bismuthaltigen Katalysators (käuflich erhältlich unter der Bezeichnung Borchi® Kat 315 bei der Borchers GmbH, D-Langenf eld) zugegeben, wobei sich die Reaktionsmischung auf 84-85°C erwärmt. Die Reaktionsmischung wird für weitere 120 min bei 80°C gerührt.
Anschließend wird auf 60°C abgekühlt, und es werden 1,92 g (60 mMol) Methanol zugegeben und für weitere 30 min bei 60°C gerührt. In der resultierenden Polymermischung lassen sich IR- spektroskopisch keine Isocyanatgruppen mehr nachweisen. Man erhält eine klare, durchsichtige Polymermischung, die bei 25°C eine Viskosität von 25 Pas aufweist. Sie lässt sich problemlos weiterverarbeiten .
Vergleichsbeispiel 1 (VI) : Herstellung einer nicht erfindungsgemäßen Masse
200 g eines beidseitig silanterminierten Polypropylenglycols mit einer mittleren Molmasse (Mn) von 18000 g/mol und Endgruppen der Formel -O-C (=0) -NH- (CH2) 3-Si (OCH3) 3 (käuflich erhältlich unter der Bezeichnung GENIOSIL® STP-E35 bei der Fa . Wacker Chemie AG, D-München) werden in einem Laborplanetenmischer der Fa . PC-Laborsystem, ausgestattet mit einem Balkenmischer und einem Dissolver, bei ca. 25°C mit 125 g Cyclohexan- 1 , 2-dicarbonsäurediisononylester (käuflich erhältlich unter der Bezeichnung „Hexamoll DINCH" bei der Fa . BASF SE; D-Ludwigsha- fen) als Weichmacher bei 200 U/min mit dem Balkenmischer und 200 U/min mit dem Dissolver für 1 min durchmischt.
Danach werden unter Rühren bei 200 U/min mit dem Balkenmischer und 200 U/min mit dem Dissolver nacheinander 250 g eines mit Stearinsäure beschichteten Calciumcarbonats mit einem mittleren Teilchendurchmesser (D50%) von ca. 2,0 m (käuflich erhältlich unter der Bezeichnung Omyabond 520 bei der Omya, D-Köln) , 253 g einer Kreide mit einer BET-Oberf läche von 15 m2/g und einem mittleren Teilchendurchmesser (D50%) von 0,45 pm (käuflich erhältlich unter der Bezeichnung „Socal U1S2" bei der Fa . Solvay) und 40 g eines mikronisierten Polyamidwachses mit einem Schmelzpunkt von 117-127 °C (käuflich erhältlich unter der Bezeichnung Crayvallac® SLX von der Arkema, Frankreich) zugegeben. Im Anschluss werden die Feststoffe für 5 min bei 500 U/min mit dem Balkenmischer und 1000 U/min mit dem Dissolver aufgeschlossen, wobei sich die Mischung auf 50-60 °C erwärmt.
Danach werden weitere 100 g „Hexamoll DINCH", 15 g Vinyltrime- thoxysilan (käuflich erhältlich unter dem Namen GENIOSIL® VTM bei der Wacker Chemie AG, D-München) , 5 g einer flüssigen Stabilisatormischung enthaltend einen Hindered Amine Light Stabilizer (HALS) und einen UV-Absorber (käuflich erhältlich unter dem Namen GENIOSIL® Stabilisator F bei der Fa . Wacker Chemie AG, D-München) , 2 g eines Dioctylzinn-Silan-Komplexes (CAS-Nr. : 870-08-6, käuflich erhältlich unter dem Naben TIB Kat 417 bei der Fa . TIB Chemicals AG, D-Mannheim) und 10 g eines N- ( 2 -Aminoethyl ) -3-aminopropyl- funktionelles Polysiloxans , welches ca .
2 , 2 mol primäre NJh-Gruppen pro kg aufweist ( kauf lieh erhältlich unter dem Namen Dynasylan® 1146 , von Evonik, D-Essen) zugegeben und für 2 min mit dem Balkenmischer bei 600 U/min und 1000 U/min mit dem Dissolver eingerührt .
Die so erhaltene Masse wird in 310 ml PE-Kartuschen abgefüllt , luftdicht verschlossen und für 2 Wochen bei 23 ° C vor der Untersuchung gelagert .
Beispiel 1 : Herstellung einer erfindungsgemäßen Masse
Es wird so vorgegangen wie in Vergleichsbeispiel 1 , allerdings werden beim letzten Zugabeschritt neben den im Vergleichsbeispiel genannten Komponenten zusätzlich noch 10 g des Modi fiers (B ) hergestellt nach Herstellbeispiel 1 zugesetzt .
Beispiel 2 : Herstellung einer erfindungsgemäßen Masse
Es wird so vorgegangen wie in Vergleichsbeispiel 1 , allerdings werden beim letzten Zugabeschritt neben den im Vergleichsbeispiel genannten Komponenten zusätzlich noch 20 g des Modi fiers (B ) hergestellt nach Herstellbeispiel 1 zugesetzt .
Beispiel 3 : Herstellung einer erfindungsgemäßen Masse
Es wird so vorgegangen wie in Vergleichsbeispiel 1 , allerdings werden beim letzten Zugabeschritt neben den im Vergleichsbeispiel genannten Komponenten zusätzlich noch 30 g des Modi fiers (B ) hergestellt nach Herstellbeispiel 1 zugesetzt .
Beispiel 4 : Herstellung einer erfindungsgemäßen Masse
Es wird so vorgegangen wie in Vergleichsbeispiel 1 , allerdings werden beim letzten Zugabeschritt neben den im Vergleichsbeispiel genannten Komponenten zusätzlich noch 40 g des Modi fiers (B ) hergestellt nach Herstellbeispiel 1 zugesetzt . Beispiel 5 : Herstellung einer erfindungsgemäßen Masse
Es wird so vorgegangen wie in Vergleichsbeispiel 1 , allerdings werden beim letzten Zugabeschritt neben den im Vergleichsbeispiel genannten Komponenten zusätzlich noch 50 g des Modi fiers (B ) hergestellt nach Herstellbeispiel 1 zugesetzt .
Beispiel 6 : Bestimmung der Eigenschaften der Proben aus den Beispielen 1 bis 5 sowie dem Vergleichsbeispielen 1 (VI )
Hautbildungs zeit (HBZ )
Zur Bestimmung der Hautbildungs zeit werden die in den Beispielen erhaltenen vernetzbaren Massen in einer 2 mm dicken Schicht auf PE-Folie aufgetragen und bei Normklima ( 23 ° C und 50% relative Luftfeuchtigkeit ) gelagert . Während des Aushärtens wird alle 5 min die Bildung einer Haut getestet . Dazu wird ein trockener Laborspatel vorsichtig auf die Oberfläche der Probe aufgesetzt und nach oben gezogen . Bleibt Probe am Laborspatel kleben, hat sich noch keine Haut gebildet . Bleibt keine Probe am Laborspatel mehr kleben, so hat sich eine Haut gebildet und die Zeit wird notiert . Die Ergebnisse befinden sich in Tabelle 1 .
Mechanische Eigenschaften
Die Massen wurden j eweils mit zwei unterschiedlichen Methoden bestimmt .
Bestimmung der mechanischen Eigenschaften entsprechend der DIN EN 53505
Die Massen wurden j eweils auf ausgefrästen Teflonplatten mit 2 mm Tiefe ausgestrichen und 2 Wochen bei 23 ° C, 50 rel . Luftfeuchte gehärtet . Anschließend wird der erzeugte Schichtkörper von der Teflonplatte gelöst . An dem Schichtkörper wird die Shore-A-Härte gemäß DIN EN 53505 gemessen . Danach werden sogenannte S 1 Prüfkörper aus dem Schichtkörper ausgestanzt . Mit j eweils 3 Prüfkörpern pro Probe werden Reiß festigkeit , Reißdehnung und das 100%-Modul gemäß DIN EN 53504-S 1 bestimmt . Die Ergebnisse (Mittelwerte der 3 Einzelmessungen) befinden sich in Tabelle 1 .
Bestimmung der mechanischen Eigenschaften entsprechend der DIN EN 7389
Zwischen zwei Trägern aus anodisiertem Aluminium ( Dicke 12 mm) wird ein ebenfalls 12 mm dicker und 50 mm langer Probenkörper aus dem zu testendem Dichtstof f entsprechend der Beschreibung in der DIN EN 7389 , Kapitel 6 „Herstellung der Probekörper" , hergestellt . Die Lagerung erfolgt ebenfalls entsprechend der beiden in der DIN EN 7389 beschriebenen Lagerfolgen .
• Lagerung nach Verfahren A: 28 Tage bei 23 ° C und 50% Luftfeuchtigkeit .
• Lagerung nach Verfahren B : 72 h im Wärmeschrank bei 70 ° C, danach 24 h in destilliertem Wasser bei 23 ° C, danach 48 h im Wärmeschrank bei 70 ° C, danach 24 h in destilliertem Wasser bei 23 ° C und abschließend 24 h bei 23 ° C und 50% Luftfeuchtigkeit .
Direkt nach der Lagerung werden die Prüfkörper in einer Zugprüfmaschine bei 23 ° C und 50% Luftfeuchtigkeit um 100% gedehnt . Mit j eweils 3 Prüfkörpern pro Probe und Lagerfolge werden die 100%-Module ( Spannwerte A & B, entsprechend der Lagerfolgen A & B ) bestimmt . Die Ergebnisse (Mittelwerte der 3 Einzelmessungen) befinden sich in Tabelle 1 .
Die Dehnung wird für 24 h unter Verwendung entsprechender Abstandhalter aufrechterhalten . Danach werden die Abstandhalter entfernt und die Probeköper so auf eine glatte reibungsarme Oberfläche gelegt , dass sich ihre Längsachse in der Senkrechten befindet . Nach 1 h wird die Breite an beiden Seiten des Probekörpers gemessen und die Rückstellung entsprechend der DIN EN 7389 , Kapitel 9 „Angabe der Ergebnisse" , berechnet . Es werden j eweils 3 Einzelmessungen pro Probe und Lagerfolge durchgeführt (Methoden A & B, entsprechend der Lagerfolgen A & B ) . Die Ergebnisse (Mittelwerte der 3 Einzelmessungen) befinden sich in Tabelle 1 .
Tabelle 1
Vergleichsbeispiel 2 (V2 ) : Herstellung einer nicht erfindungsgemäßen Masse Es wird so vorgegangen wie in Vergleichsbeispiel 1 , allerdings werden anstelle von 10 g Dynasylan® 1146 beim letzten Zugabeschritt 3 g N- [ 2-Aminoethyl ] -3-Aminopropyltrimethoxysilan ( käuflich erhältlich unter der GENIOS IL® GF 9 bei der Firma Wacker Chemie AG, D-München) als Komponente ( C ) eingesetzt .
Vergleichsbeispiel 3 (V3) : Herstellung einer nicht erfindungsgemäßen Masse
Es wird so vorgegangen wie in Vergleichsbeispiel 2 , allerdings werden beim letzten Zugabeschritt neben den im Vergleichsbeispiel genannten Komponenten zusätzlich noch 25 g n- Octyltriethoxysilan ( n-OE ) zugesetzt .
Beispiel 7 : Herstellung einer erfindungsgemäßen Masse
Es wird so vorgegangen wie in Vergleichsbeispiel 2 , allerdings werden beim letzten Zugabeschritt neben den im Vergleichsbeispiel genannten Komponenten zusätzlich noch 25 g 2 , 4 , 4-Trime- thylpentyl-triethoxysilan ( f -OE ) zugesetzt .
Beispiel 8 : Herstellung einer erfindungsgemäßen Masse
Es wird so vorgegangen wie in Vergleichsbeispiel 2 , allerdings werden beim letzten Zugabeschritt neben den im Vergleichsbeispiel genannten Komponenten zusätzlich noch 25 g 2 , 4 , 4-Trime- thylpentyl-trimethoxysilan ( f -OM) zugesetzt .
Beispiel 9 : Herstellung einer erfindungsgemäßen Masse
Es wird so vorgegangen wie in Vergleichsbeispiel 2 , allerdings werden beim letzten Zugabeschritt neben den im Vergleichsbeispiel genannten Komponenten zusätzlich noch 50 g des Modi fiers (B ) hergestellt nach Herstellbeispiel 1 zugesetzt .
Beispiel 10 : Bestimmung der Eigenschaften der Proben aus den Beispielen 7 bis 9 sowie den Vergleichsbeispielen 2 und 3 (V2 & V3) . Die Bestimmung der Hautbildungs zeit und der mechanischen Eigenschaften erfolgt wie in Beispiel 6 beschrieben . Die Ergebnisse (Mittelwerte aus j eweils 3 Einzelmessungen) befinden sich in
Tabelle 2
Tabelle 2
Vergleichsbeispiel 4 (V4 ) : Herstellung einer nicht erfindungs- gemäßen Masse
Es wird so vorgegangen wie in Vergleichsbeispiel 1 , allerdings werden anstelle von 200 g GENIOS IL® STP-E35 im ersten Mischschritt eine identische Menge des silanterminierten Polymers laut Herstellbeispiel 3 eingesetzt . Zudem wird im letzten Zuga- beschritt auf die Verwendung eines Zinnkatalysators ( TIB Kat 417 ) verzichtet . Auf Grund der partiellen Terminierung des silanfunktionellen Polymers mit a-Trimethoxysilylgruppen ist ein schwermetallhaltiger Katalysator für eine hinreichend schnelle Aushärtung dieser Beispielmischung nicht erforderlich .
Beispiel 11 : Herstellung einer erfindungsgemäßen Masse
Es wird so vorgegangen wie in Vergleichsbeispiel 4 , allerdings werden beim letzten Zugabeschritt neben den im Vergleichsbeispiel genannten Komponenten zusätzlich noch 30 g des Modi fiers (B ) hergestellt nach Herstellbeispiel 1 zugesetzt .
Beispiel 12 : Herstellung einer erfindungsgemäßen Masse
Es wird so vorgegangen wie in Vergleichsbeispiel 4 , allerdings werden beim letzten Zugabeschritt neben den im Vergleichsbeispiel genannten Komponenten zusätzlich noch 50 g des Modi fiers (B ) hergestellt nach Herstellbeispiel 1 zugesetzt .
Vergleichsbeispiel 5 (V5) : Herstellung einer nicht erfindungsgemäßen Masse
Es wird so vorgegangen wie in Vergleichsbeispiel 1 , allerdings werden anstelle von 200 g GENIOS IL® STP-E35 im ersten Mischschritt lediglich 100 g GENIOS IL® STP-E35 , dafür aber auch 100 g des silanterminierten Polymers laut Herstellbeispiel 3 eingesetzt . Wie in Vergleichsbeispiel 4 wird auch hier im letzten Zugabeschritt auf die Verwendung eines Zinnkatalysators ( TIB Kat 417 ) verzichtet .
Beispiel 13 : Herstellung einer erfindungsgemäßen Masse
Es wird so vorgegangen wie in Vergleichsbeispiel 5 , allerdings werden beim letzten Zugabeschritt neben den im Vergleichsbeispiel genannten Komponenten zusätzlich noch 20 g des Modi fiers (B ) hergestellt nach Herstellbeispiel 1 zugesetzt . Beispiel 14 : Herstellung einer erfindungsgemäßen Masse
Es wird so vorgegangen wie in Vergleichsbeispiel 5 , allerdings werden beim letzten Zugabeschritt neben den im Vergleichsbeispiel genannten Komponenten zusätzlich noch 40 g des Modi fiers (B ) hergestellt nach Herstellbeispiel 1 zugesetzt .
Beispiel 15 : Bestimmung der Eigenschaften der Proben aus den Beispielen 11 bis 14 sowie den Vergleichsbeispielen 4 und 5 (V4 & V5) . Die Bestimmung der Hautbildungs zeit und der mechanischen Eigenschaften erfolgt wie in Beispiel 6 beschrieben . Die Ergebnisse (Mittelwerte aus j eweils 3 Einzelmessungen) befinden sich in Tabelle 3 Tabelle 3

Claims

Patentansprüche :
1. Vernetzbare Massen (M) enthaltend
(A) 100 Gewichtsteile Verbindungen der Formel
Y- {0- [C (=0) -NH] y- (CR b-SiRa (0R2) 3-a} (I) , wobei
Y einen x-wertigen Polymerrest bedeutet, der eine zahlenmittlere Molmasse Mn von maximal 22.000 g/mol und in seinem Rückgrat mindestens eine Polyoxyalkyleneinheit aufweist,
R gleich oder verschieden sein kann und einen einwertigen, gegebenenfalls substituierten Kohlenwasserstoffrest darstellt,
R1 gleich oder verschieden sein kann und ein Wasserstoffatom oder einen einwertigen, gegebenenfalls substituierten Kohlenwasserstoff rest darstellt, der über Stickstoff, Phosphor, Sauerstoff, Schwefel oder Car- bonylgruppe an das Kohlenstoff atom angebunden sein kann,
R2 gleich oder verschieden sein kann und ein Wasserstoffatom oder einen einwertigen, gegebenenfalls substituierten Kohlenwasserstoff rest darstellt, x eine ganze Zahl von 1 bis 10 ist, y gleich oder verschieden sein kann und 0 oder 1, bevorzugt 1, ist, a gleich oder verschieden sein kann und 0, 1 oder 2 ist und b gleich oder verschieden sein kann und eine ganze Zahl von 1 bis 10, bevorzugt 1, 3 oder 4, besonders bevorzugt 1 oder 3 ist, und (B) 0,1 bis 50 Gewichtsteilen mindestens eines Modifiers der allgemeinen Formel (II)
R3-SiR4-{ [O-Si (CH3) 2 ] C-OR5}2 (II) , wobei
R3 eine verzweigte Alkylgruppe mit 6 bis 18 Kohlenstoffatomen darstellt,
R4 eine Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoff atomen oder eine Gruppe - [O-Si (CH3) 2 ] c-0R5 darstellt,
R5 gleich oder verschieden sein kann und Wasserstoff atom oder einen einwertigen, gegebenenfalls substituierten Kohlenwasserstoff rest mit 1 bis 5 Kohlenstoff atomen darstellt, c gleich oder verschieden sein kann und eine ganze Zahl von 0 bis 10 ist, und
(C) 0,1 bis 20 Gewichtsteile mindestens einer Organosilicium- verbindung enthaltend Einheiten der Formel (III)
Df-Si (OR7 ) eR6dO(4-d-e-f) /2 (III) , worin
R6 gleich oder verschieden sein kann und einen einwertigen, gegebenenfalls substituierten SiC-gebundenen, von Stickstoff freien organischen Rest bedeutet,
R7 gleich oder verschieden sein kann und ein Wasserstoffatom oder gegebenenfalls substituierte Kohlenwasserstoffreste bedeutet,
D gleich oder verschieden sein kann und einen einwertigen, SiC-gebundenen Rest mit mindestens einem nicht an eine Carbonylgruppe (C=O) gebundenen Stickstoff atom bedeutet, d 0, 1, 2 oder 3, bevorzugt 0 oder 1, ist, e 0, 1, 2 oder 3, bevorzugt 1, 2 oder 3, besonders bevorzugt 2 oder 3, ist und f 0, 1, 2, 3 oder 4, bevorzugt 1, ist, mit der Maßgabe, dass die Summe aus d+e+f kleiner oder gleich 4 ist und pro Molekül mindestens ein Rest D anwesend ist, dadurch gekennzeichnet, dass sämtliche in der Masse (M) enthaltenen aminfunktionellen Komponenten inklusive der Komponente
(C) pro Kilogramm Masse (M) maximal 0,030 Mol primäre, nicht an Carbonylgruppen (C=O) gebundene Amingruppen (NJR-Gruppen) enthalten .
2. Vernetzbare Massen (M) gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Teil der Komponente (C) mindestens eine Komponente (CI) ist, welche folgende Eigenschaften erfüllt
- sie enthält Einheiten der Formel (III) , bei denen die Summe aus d+e+f kleiner oder gleich 4 ist, und
- pro Molekül ist mindestens ein Rest D vorhanden, welcher über mindestens eine primäre, nicht an eine Carbonylgruppe (C=O) gebundene primäre Amingruppe (NJR-Gruppe) verfügt.
3. Vernetzbare Massen (M) gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass neben Komponente (C) und/oder (Gl) keine weiteren Komponenten enthalten sind, die nicht an Carbonylgruppen (C=O) gebundene, primäre Amingruppen (NJR-Gruppen) enthalten.
4. Vernetzbare Massen (M) gemäß Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass alle enthaltenen aminfunktionellen Moleküle pro Kilogramm der vernetzbaren Masse (M) maximal 0,025 Mol nicht an Carbonylgruppen (C=O) gebundene, primäre Amingruppen (NH2-Gruppen) enthalten.
5. Vernetzbare Massen (M) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass a 0 oder 1 ist.
6. Vernetzbare Massen (M) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass X 1, 2 oder 3 ist.
7. Vernetzbare Massen (M) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass Y ausgewählt wird aus Polyoxyalkylenresten oder polyoxylalkylenbasierende Polyurethanresten.
8. Vernetzbare Massen (M) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass Y eine zahlenmittlere Molmasse Mn von maximal 20.000 g/mol aufweist.
9. Vernetzbare Massen (M) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Komponente (A) eine Polydispersität (massenmittlere Molmasse Mw / zahlenmittlere Molmasse Mn) von maximal 2 aufweist.
10. Vernetzbare Massen (M) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Komponente (A) eine Polydispersität (massenmittlere Molmasse Mw / zahlenmittlere Molmasse Mn) von maximal 1,5 aufweist.
11. Vernetzbare Massen (M) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass Viskosität der Verbindungen (A) gemessen bei 20°C höchstens 40 Pas beträgt.
12. Verfahren zur Herstellung der vernetzbaren Massen (M) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 11, durch Mischen der einzelnen Komponenten in beliebiger Reihenfolge.
13. Verwendung der vernetzbaren Massen (M) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 11 als Kleb- oder Dichtstoffe.
14 . Verwendung der vernetzbaren Massen (M) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 11 zur Herstellung von Formkörpern, Verbundmaterialien und Verbundformteilen .
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