Beschreibung
Dosierventil und Strahlpumpeneinheit zum Steuern eines gasförmigen Mediums
Die Erfindung betrifft ein Dosierventil und eine Strahlpumpeneinheit zum Steuern eines gasförmigen Mediums, insbesondere Wasserstoff, beispielsweise zur An wendung in Fahrzeugen mit Brennstoffzellenantrieb.
Stand der Technik
Die DE 10 2010 043 618 Al beschreibt ein Dosierventil zum Steuern eines gas förmigen Mediums, insbesondere Wasserstoff, wobei das Dosierventil ein Ventil gehäuse, eine Ejektoreinheit, einen Aktor und ein Schließelement umfasst. In dem Ventilgehäuse ist eine Durchgangsöffnung ausgebildet, welche durch das Schließelement an einem Ventilsitz freigegeben oder verschlossen werden kann. Die Ejektoreinheit umfasst einen Zuströmbereich, welchem ein erstes gasförmi ges Medium unter Druck zugeführt wird, einem Ansaugbereich, an welchem ein zweites Medium ansteht und einen Mischrohrbereich, aus welchem ein Gemisch des ersten und des zweiten gasförmigen Mediums austritt. Die Durchgangsöff nung ist zwischen dem Zuströmbereich und dem Ansaugbereich der Ejektorein heit angeordnet.
Optimierungen von Spülvorgängen in einem Anodenpfad einer Brennstoffzellena nordnung kann durch eine Kombination aus einem Dosierventil und einer Strahl pumpe erzielt werden. Dies kann jedoch zu einer Verringerung der Dichtheit des Dosierventils und zu Leckage an den beteiligten Bauteilen führen.
Eine Verschleiß- und Leckagereduzierung und damit eine optimale Funktions weise des Dosierventils und der Strahlpumpe in der Brennstoffzellenanordnung kann durch eine verbesserte Auslegung der Kombination aus Dosierventil und Strahlpumpe erzielt werden.
Vorteile der Erfindung
Das erfindungsgemäße Dosierventil und die Strahlpumpeneinheit zum Steuern eines gasförmigen Mediums, insbesondere Wasserstoff, weist den Vorteil auf, dass durch eine optimierte Integration eines Dosierventils in eine Strahlpumpen einheit die Toleranzen am Ventilsitz verbessert und dadurch die Dichtheit inner halb des Dosierventils erhöht wird.
Dazu weist das Dosierventil zum Steuern eines gasförmigen Mediums, insbeson dere Wasserstoff, ein Ventilgehäuse auf, in dem ein Innenraum ausgebildet ist. In dem Innenraum ist ein entlang einer Längsachse des Dosierventils bewegbares Schließelement angeordnet, das zum Öffnen oder Schließen eines Öffnungs querschnitts von einem Zuströmbereich in einen Durchlasskanal mit einem Ven tilsitz zusammenwirkt. Weiterhin weist das Dosierventil eine Düse auf, in welcher der Durchlasskanal ausgebildet ist, wobei an einer Außenseite der Düse mindes tens ein Dichtelement angeordnet ist, welches dazu ausgebildet ist, einen Spalt in einer die Düse aufnehmenden Öffnung abzudichten.
Weiterhin umfasst eine Strahlpumpeneinheit das erfindungsgemäße Dosierventil, ein Strahlpumpengehäuse, einen Mischrohrbereich, einen Ansaugkanal und ei nen Ablaufbereich. Das Strahlpumpengehäuse umfasst dabei das Ventilgehäuse des Dosierventils und ein Pumpengehäuse. Die Längsachse des Dosierventils ist identisch mit einer Längsachse der Strahlpumpeneinheit.
Vorteilhafterweise weist das Pumpengehäuse eine zumindest abschnittsweise stufenförmig ausgebildete Durchgangsbohrung auf, wobei an einer an dem Pum pengehäuse ausgebildeten ersten Stufe die Düse des Dosierventils koaxial in dem Pumpengehäuse vor dem Mischrohrbereich angeordnet ist und in einer Öff nung des Pumpengehäuses aufgenommen ist, wobei das mindestens eine Dich telement die Düse einen Spalt zwischen der Düse und dem Pumpengehäuse ab dichtet. Weiterhin ist die Durchgangsbohrung vorteilhafterweise zumindest ab schnittsweise konisch ausgebildet ist, wobei ein Ablaufkanal der Strahlpumpen einheit radial zu der Längsachse der Strahlpumpeneinheit in dem Pumpenge-
häuse im konischen Bereich der Durchgangsbohrung ausgebildet ist. Der Zulauf kanal des Dosierventils ist vorteilhafterweise radial zu der Längsachse der Strahl pumpeneinheit zumindest teilweise in dem Pumpengehäuse ausgebildet, wobei das Ventilgehäuse mit einer Stufe an dem Pumpengehäuse angeordnet und mit diesem fest verbunden ist, vorzugsweise mittels eines Schraubenelements. Vor teilhafterweise ist der Zuströmbereich des Dosierventils in der Durchgangsboh rung angeordnet.
Durch die Integration der Düse in das Dosierventil ist es möglich, die Strömung des gasförmigen Mediums nach dem Ventilsitz direkt in die Strahlpumpeneinheit zu führen. Dadurch kann eine optimierte Auslegung von Dosierventil und Pum pengehäuse der Strahlpumpeneinheit erzielt werden. Weiterhin ist die Verbin dungsstelle zwischen dem Dosierventil und der Düse in dem Pumpengehäuse der Strahlpumpeneinheit angeordnet, wobei die Düse an der ersten Stufe des Pumpengehäuses in das Pumpengehäuse integriert ist und durch das Dichtele ment gegen das Pumpengehäuse abgedichtet ist, so dass an der Verbindungs stelle zwischen dem Dosierventil und der Düse die Leckage in Richtung des An saugbereichs minimiert ist.
In einer ersten vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist es vorgesehen, dass die Düse einen topfförmigen Bereich umfasst, wobei das mindestens eine Dich telement in dem topfförmigen Bereich angeordnet ist. Weiterhin weist der topfför mige Bereich einen Topfgrund auf, an welchem der Ventilsitz ausgebildet ist. Vorteilhafterweise weist das Ventilgehäuse ein zapfenförmiges Ende auf, mit wel chem das Ventilgehäuse in dem topfförmigen Bereich der Düse aufgenommen ist, wobei das zapfenförmige Ende in dem Zuströmbereich eine Fläche aufweist, welche an einer an der Düse ausgebildeten Gegenfläche anliegt. So kann in ein facher konstruktiver Weise die Düse mit dem Ventilgehäuse verbunden werden, wobei eine Dichtheit nicht gewährleistet werden muss, da das Dosierventil mittels des Dichtelements gegen das Pumpengehäuse abgedichtet ist.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist es vorteilhaft vorgesehen, dass zwi schen dem Ventilgehäuse und der Düse ein Einstellelement angeordnet ist. So wird eine variable Einstellung des axialen Hubes des Schließelements erzielt.
In vorteilhafter Weiterbildung ist es vorgesehen, dass der Ventilsitz als Flachsitz ausgebildet und zwischen dem Ventilsitz und dem Schließelement ein elasti sches Dichtelement angeordnet ist. Durch die Verwendung eines flachen Ventil sitzes in Kombination eines elastischen Dichtelements zur Abdichtung am Ventil sitz kann in einfacher Weise und ohne große konstruktive Veränderungen die Dichtheit des Dosierventils sichergestellt werden, so dass beispielsweise kein Wasserstoff aus dem Dosierventil austreten kann.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist es vorteilhaft vorgesehen, dass das Dosierventil einen Elektromagneten mit einem Innenpol umfasst, wobei der In nenpol und das Ventilgehäuse über eine magnetische Drosselstelle miteinander wirkverbunden sind. Durch die einteilige Ausführung des Innenpols und des Ven tilgehäuses und in Kombination der Verbindungsstelle zwischen dem Ventilge häuse und der Düse können die Toleranzen am Ventilsitz minimiert und insge samt die Dichtheit des Dosierventils verbessert werden.
In vorteilhafter Weiterbildung ist das Schließelement mit einer Magnetankervor richtung wirkverbunden, wobei der Innenpol einen ersten Führungsabschnitt und einen zweiten Führungsabschnitt aufweist und wobei an dem zweiten Führungs abschnitt zweite Lagerbüchsen angeordnet sind, an welchen zweiten Lagerbüch sen die Magnetankervorrichtung mit einem kolbenförmigen Abschnitt geführt ist. Vorteilhafterweise ist der kolbenförmige Abschnitt aus einem Material mit hoher mechanischer Festigkeit hergestellt. Dadurch werden radiale Verkippungen der Magnetankervorrichtung minimiert und auch der Verschleiß an dem Magnetanker verringert, wenn die Führung an dem kolbenförmigen Abschnitt erfolgt. Weiterhin kann dieser dann an die mechanischen Gegebenheiten angepasst werden, wie beispielsweise die Wahl eines Materials mit hoher mechanischer Festigkeit.
Die beschriebene Strahlpumpeneinheit eignet sich vorzugsweise in einer Brenn stoffzellenanordnung zum Steuern einer Wasserstoffzufuhr zu einem Anodenbe reich einer Brennstoffzelle. Vorteile sind die geringen Druckschwankungen im Anodenpfad und ein leiser Betrieb.
Zeichnungen
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele eines erfindungsgemäßen Dosier ventils und einer Strahlpumpeneinheit zur Steuerung einer Gaszufuhr, insbeson dere Wasserstoff, zu einer Brennstoffzelle, dargestellt. Es zeigt in
Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Dosierventils mit einer Düse im Längsschnitt,
Fig. 2 ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Strahlpumpenein heit mit dem in Fig. 1 gezeigten Dosierventil im Längsschnitt.
Bauteile mit gleicher Funktion wurden mit derselben Bezugsziffer bezeichnet.
Beschreibung der Ausführungsbeispiele
Fig.l zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Dosierven tils 1 im Längsschnitt. Das Dosierventil 1 weist ein Ventilgehäuse 2 mit einem In nenraum 3 auf. In dem Innenraum 3 ist ein Elektromagnet 26 angeordnet, wel cher eine Magnetspule 12, einen Innenpol 14 und einen Außenpol 13 umfasst.
Weiterhin ist in dem Innenraum 3 eine hubbewegliche Magnetankervorrichtung 25 angeordnet. Die Magnetankervorrichtung 25 umfasst einen Magnetanker 8 und ein Verbindungselement 9, welches in einer Ausnehmung 22 des Magnetan kers 8 aufgenommen und somit fest mit dem Magnetanker 8 verbunden ist, bei spielsweise durch eine Schweißnaht oder durch Verpressung. Der Magnetanker 8 ist als Tauchanker ausgebildet und in dem Innenpol 14 aufgenommen. Der In nenpol 14 weist eine Ausnehmung 21 mit einer Ausnehmungskante 24 auf, in der der Magnetanker 8 bei seiner Hubbewegung eintaucht.
An dem Innenpol 14 sind in einer Ausnehmung 34 erste Lagerbüchsen 60 ange ordnet, in welchen das Verbindungselement 9 an einem ersten Führungsab schnitt 6 des Innenpols 14 aufgenommen und geführt ist. Weiterhin sind an dem
Ventilgehäuse 2 zweite Lagerbüchsen 70 angeordnet, in welchen ein kolbenför miger Abschnitt 23 des Verbindungselements 9 in einem zweiten Führungsab schnitt 7 aufgenommen und geführt ist. Der kolbenförmige Abschnitt 23 des Ver bindungselements 9 ist dabei aus einem Material mit hoher mechanischer Festig keit hergestellt.
Weiterhin umfasst das Dosierventil 1 eine Düse 15, welche einen topfförmigen Bereich 151 mit einem Topfgrund 1510 und einen Zapfen 152 aufweist. Das Ven tilgehäuse 2 ist mit einem dem Elektromagneten 26 abgewandten zapfenförmi gen Ende 38 in dem topfförmigen Bereich 151 der Düse 15 aufgenommen, wobei das Ventilgehäuse 2 mit einer Fläche 381 an einer Gegenfläche 153 der Düse 15 anliegt. Zwischen dem zapfenförmigen Ende 38 des Ventilgehäuses 2 und der Düse 15 ist ein Einstellelement 36 angeordnet. Weiterhin sind an einer Außen seite 90 der Düse 15 Dichtelemente 54 und an dem Ventilgehäuse 2 Dichtele mente 53 angeordnet.
Das Verbindungselement 9 ist an einem Ende mit einem Schließelement 10 fest verbunden. Das Schließelement 10 weist an seinem dem Verbindungselement 9 abgewandten Ende ein elastisches Dichtelement 11 auf. Das elastische Dichtele ment 11 wirkt mit einem an dem Topfgrund 1510 der Düse 15 ausgebildeten Ventilsitz 19 zusammen, so dass beim Aufliegen des elastischen Dichtelements 11 auf dem Ventilsitz 19 ein in der Düse 15 ausgebildeter Durchlasskanal 18 ge schlossen ist. Der Ventilsitz 19 ist hier als Flachsitz ausgebildet.
In dem Innenpol 14 ist ein Federraum 30 ausgebildet, welcher einen Teil des In nenraums 3 bildet. In dem Federraum 30 ist eine Schließfeder 4 angeordnet, wel che sich zwischen dem Innenpol 14 und einem tellerförmigen Ende 5 des Verbin dungselements 9 abstützt. Die Schließfeder 4 beaufschlagt die Magnetankervor richtung 25 mit einer Kraft in Richtung des Ventilsitzes 19.
Weiterhin umfasst der Innenraum 3 einen Magnetankerraum 300, in dem der Magnetanker 8 angeordnet ist. Der Magnetankerraum 300 ist über einen Verbin dungskanal 16 mit dem Federraum 30 verbunden. An seinem dem Schließele ment 10 zugewandten Ende grenzt der Magnetanker 8 an einen Zuströmbereich
28 an, welcher über einen bezüglich einer Längsachse 40 des Dosierventils 1 ra dial angeordneten und in dem Ventilgehäuse 2 ausgebildeten Zulaufkanal 17 mit gasförmigem Medium, beispielsweise Wasserstoff, befüllbar ist.
Das Ventilgehäuse 2 und der Innenpol 14 sind über eine magnetische Drossel stelle 20 magnetisch und mechanisch miteinander verbunden. Vorteilhafterweise können sie einteilig ausgebildet sein. Die magnetische Drosselstelle 20 umfasst einen dünnwandigen zylindrischen Steg 201 und einen konusförmigen Bereich 202, wodurch in dem Magnetankerraum 300 eine Ringnut 301 ausgebildet ist.
Funktionsweise des Dosierventils 1
Bei nicht bestromter Magnetspule 12 wird das Schließelement 10 über die Schließfeder 4 an den Ventilsitz 19 gedrückt, so dass die Verbindung zwischen dem Zuströmbereich 28 und dem Durchlasskanal 18 unterbrochen ist und kein Gasdurchfluss erfolgt.
Wird die Magnetspule 12 bestromt, so wird eine magnetische Kraft auf den Mag netanker 8 erzeugt, welcher der Schließkraft der Schließfeder 4 entgegengerich tet ist. Diese magnetische Kraft wird über das Verbindungselement 9 auf das Schließelement 10 übertragen, so dass die Schließkraft der Schließfeder 4 über kompensiert wird und das Schließelement 10 mit dem elastischen Dichtelement 11 vom Ventilsitz 19 abhebt. Ein Gasdurchfluss durch das Dosierventil 1 ist frei gegeben.
Der Hub des Schließelements 10 kann über die Höhe der Stromstärke an der Magnetspule 12 eingestellt werden. Je höher die Stromstärke an der Magnet spule 12, desto größer ist der Hub des Schließelements 10 und desto höher ist auch der Gasdurchfluss im Dosierventil 1, da die Kraft der Schließfeder 4 hubab hängig ist. Wird die Stromstärke an der Magnetspule 12 reduziert, wird auch der Hub des Schließelements 10 reduziert und somit der Gasdurchfluss gedrosselt.
Wird der Strom an der Magnetspule 12 unterbrochen, wird die magnetische Kraft auf den Magnetanker 8 abgebaut, so dass die Kraft auf das Schließelement 10
mittels des Verbindungselements 9 reduziert wird. Das Schließelement 10 be wegt sich in Richtung des Durchlasskanals 18 und dichtet mit dem elastischen Dichtelement 11 an dem Ventilsitz 19 ab. Der Gasdurchfluss im Dosierventil 1 ist unterbrochen.
Das erfindungsgemäße Dosierventil 1 kann beispielsweise in einer Brennstoffzel lenanordnung Verwendung finden. Mittels des Dosierventils 1 kann einem Ano denbereich der Brennstoffzelle Wasserstoff aus einem Tank zugeführt werden.
Je nach Höhe der Stromstärke an der Magnetspule 12 des Dosierventils 1 , durch welche der Hub des Schließelements 10 betätigt wird, wird damit ein Strömungs- querschnitt an dem Durchlasskanal 18 derart verändert, dass kontinuierlich eine bedarfsgerechte Einstellung der der Brennstoffzelle zugeführten Gasströmung erfolgt.
Das Dosierventil 1 zum Steuern eines gasförmigen Mediums weist somit den Vorteil auf, dass hierbei die Zuführung des ersten gasförmigen Mediums und die Zudosierung von Wasserstoff in den Anodenbereich der Brennstoffzelle mittels elektronisch gesteuerten Anpassung des Strömungsquerschnitts des Durchlass- kanals 18 bei gleichzeitiger Regelung des Anodendrucks wesentlich exakter er- folgen kann. Hierdurch werden die Betriebssicherheit und Dauerhaltbarkeit der angeschlossenen Brennstoffzelle deutlich verbessert, da Wasserstoff immer in einem überstöchiometrischen Anteil zugeführt wird. Zudem können auch Folge- schäden, wie zum Beispiel Beschädigungen eines nachgeordneten Katalysators, verhindert werden.
Fig.2 zeigt eine Strahlpumpeneinheit 46 mit dem erfindungsgemäßen Dosierven til 1 im Längsschnitt. Die Strahlpumpeneinheit 46 weist ein Strahlpumpenge häuse 41 auf, das das Ventilgehäuse 2 des Dosierventils 1 und ein Pumpenge häuse 49 umfasst. Die Strahlpumpeneinheit 46 weist eine Längsachse 40‘ auf, welche identisch mit der Längsachse 40 des Dosierventils 1 ist.
In dem Pumpengehäuse 49 sind axial zu der Längsachse 40‘ eine teilweise stu fenförmig und teilweise konisch ausgebildete Durchgangsbohrung 42 und radial zu der Längsachse 40‘ ein Ansaugkanal 43 und der Zulaufkanal 17 des Dosier ventils 1 ausgebildet. In der Durchgangsbohrung 42 sind ein Ansaugbereich 44,
ein Mischrohrbereich 52 und ein Ablaufbereich 45 ausgebildet. Das Dosierventil 1 ist koaxial in dem Pumpengehäuse 49 abschnittsweise aufgenommen. Dabei ist das Ventilgehäuse 2 mit einer Stufe 37 an dem Pumpengehäuse 49 angeord net und ist mit diesem über ein Schraubenelement 35 fest verbunden. Durch die Dichtelemente 53 des Ventilgehäuses 2 und die Dichtelemente 54 der Düse 15 sind das Ventilgehäuse 2 und das Pumpengehäuse 49 gegeneinander abgedich tet.
Weiterhin liegt die Düse 15 des Dosierventils 1 an einer an dem Pumpengehäuse 49 ausgebildeten Stufe 39 auf und ist in einer Öffnung 55 des Pumpengehäuses 49 aufgenommen. Durch die Dichtelemente 54 an der Düse 15 ist diese gegen die erste Stufe 39 des Pumpengehäuses 49 abgedichtet, so dass ein Spalt 56 zwischen der Düse 15 und dem Pumpengehäuse 49 abgedichtet ist und kein gasförmiges Medium über diesen Spalt 56 in Richtung des Ansaugbereichs 44 gelangen kann. Gasförmiges Medium aus dem Zulaufkanal 17 gelangt so nur über den Durchlasskanal 18 in Richtung des Ansaugbereichs 44.
Des Weiteren weist das Pumpengehäuse 49 eine Stufe 57 auf, durch welche die Düse 15 radial in dem Pumpengehäuse 49 zentriert und so koaxial in dem Pum pengehäuse 49 vor dem Mischrohrbereich 52 angeordnet ist. So können die La getoleranzen des Dosierventils 1, vor allem der Düse 15, gegenüber dem Pum pengehäuse 49 im Zusammenspiel mit der Stufe 39 minimiert werden.
An dem dem Dosierventil 1 abgewandten Endbereich des Pumpengehäuses 49 ist radial zu der Längsachse 40‘ in dem Pumpengehäuse 49 ein Ablaufkanal 48 ausgebildet, wobei die Durchgangsbohrung 42 an dem dem Dosierventil 1 abge wandten Endbereich des Pumpengehäuses 49 mit einem Deckel 50 abgedichtet ist.
Funktionsweise der Strahlpumpeneinheit 46
Bei geöffnetem oder teilgeöffnetem Ventilsitz 19 des Dosierventils 1 strömt über den Ventilsitz 19 aus dem Zufuhrkanal 17 des Dosierventils 1 gasförmiges Me dium, hier Wasserstoff, aus dem Tank in den Durchlasskanal 18 in der Düse 15.
Dieser Wasserstoff trifft nach Austritt aus der Düse 15 und Eintritt in die Durch gangsbohrung 42 in dem Ansaugbereich 44 auf gasförmiges Medium, welches der Brennstoffzelle bereits zugeführt, jedoch nicht verbraucht wurde, und über den Ansaugkanal 43 zurück in die Strahlpumpeneinheit 46 geführt wurde. Das zurückgeführte gasförmige Medium umfasst hauptsächlich Wasserstoff, aber auch Wasserdampf und Stickstoff. In dem Mischrohrbereich 52 wird durch Im pulsaustausch der gasförmigen Medien ein Massenstrom aus dem Ansaugbe reich 44 angesaugt und in Richtung Ablaufbereich 45 und somit in Richtung dem Anodenbereich der Brennstoffzelle gefördert. Je nach Geometrie der Durch- gangsbohrung 42 und dem Einsetzwinkel des Dosierventils 1 und damit der Düse
15 kann eine bedarfsgerechte Einstellung der der Brennstoffzelle zugeführten Gasströmung erfolgen.