Verwendung ausgewählter Pyridoncarboxamide oder deren Salzen als Wirkstoffe gegen abiotischen Pflanzenstress
Beschreibung
Die Erfindung betrifft substituierte Pyridoncarboxamide und deren Analoge, Verfahren zu deren Herstellung und ihre Verwendung zur Steigerung der Stresstoleranz in Pflanzen gegenüber abiotischem Stress, insbesondere zur Stärkung des
Pflanzenwachstums und/oder zur Erhöhung des Pflanzenertrags.
Es ist bekannt, dass bestimmte Pyridoncarboxamide nutzpflanzenschützende Wirkung gegen Agrochemikalien, welche allein appliziert Schäden an den Nutzpflanzen verursachen, entfalten können (vergl. WO2008/131860 (PCT/EP2008/003016)).
Weiterhin sind Wirkstoffe aus der chemischen Klasse der Pyridone mit Pestiziden
Eigenschaften aus der Literatur bekannt. Es werden unterschiedliche biologische
Wirkungen beschrieben; so ist z.B. in WO 2001/014339 die fungizide Wirkung bestimmter substituierter Pyridoncarboxamide erwähnt, WO 2005/042492 und WO
2005/042493 beschreiben u.a. die fungizide Wirkung von Heterocyclylcarboxamiden.
EP 0544151 beschreibt die Wirkung von hydroxysubstituierten Pyridoncarboxamiden als Herbizide.
EP 1 987 717 beschreibt ausgewählte Pyridonderivate sowie deren Verwendung alsSafener, d.h. zur Reduktion phytotoxischer Wirkungen von Agrochemikalien, insbesondere von Herbiziden, an Nutzpflanzen.
WO2001/14339 beschreibt ausgewählte heterocyclische aromatische Amide sowie deren fungizide Wirkung.
WO2013/037955 beschreibt die Verwendung von Verbindungen aus der Gruppe der Acylsulfonamide, insbesondere N-[4-(cyclopropylcarbamoyl)phenylsulfonyl]-2- methoxybenzamide (Cyprosulfamide) zur Ertragssteigerung in Kulturpflanzen, entweder in alleiniger Anwendung oder in kombinierter Anwendung mit Wirkstoffen unterschiedlicher Wirktstoffklassen. Pyridoncarboxamide werden in generischer Form als mögliche Mischungspartner genannt.
Weiterhin sind Vertreter mit pharmakologischen Eigenschaften bekannt. So werden in WO 2001/0551 15 Nicotinanilide als Induktoren der Apoptose, in US 2004/01 16479 Dialkylnicotinamide als Inhibitoren der Angiogenese und in JP 2007186434
Pyridinanaloge als vaskuläre endotheliale Stickoxid Promotoren beschrieben.
Ferner beschreibt EP 0522392 6-Trifluormethyl-substituierte Pyridoncarboxamide als Vorprodukte zur Synthese herbizid wirksamer Sulfonylharnstoffe. In Chemistry of Heterocyclic Compounds, Vol 40, No. 9, 2004, 1 155-1 161 wird N-Benzyl-5,6-dimethyl- 2-oxo-dihydropyridin-3-carboxamid als Reaktionsprodukt beschrieben. Eine Verwendung derartiger Verbindungen zur Erhöhung der Toleranz gegenüber abiotischem, nicht durch Pestizide, bevorzugt nicht durch Herbizide ausgelöstem Stress, in Pflanzen ist noch nicht bekannt.
Es ist bekannt, dass Pflanzen auf natürliche, d.h. nicht durch Pestizide ausgelöste Stressbedingungen, wie beispielsweise Kälte, Hitze, Trockenheit, Verwundung, Pathogenbefall (Viren, Bakterien, Pilze, Insekten) etc. aber auch auf Herbizide mit spezifischen oder unspezifischen Abwehrmechanismen reagieren [Pflanzenbiochemie, S. 393-462 , Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg, Berlin, Oxford, Hans W. Heidt, 1996.; Biochemistry and Molecular Biology of Plants, S. 1 102-1203, American Society of Plant Physiologists, Rockville, Maryland, eds. Buchanan, Gruissem, Jones, 2000].
In Pflanzen sind zahlreiche Proteine und die sie codierenden Gene bekannt, die an Abwehrreaktionen gegen abiotischen Stress (z.B. Kälte, Hitze, Trockenheit, Salz, Überflutung) beteiligt sind. Diese gehören teilweise zu Signaltransduktionsketten (z.B. Transkriptionsfaktoren, Kinasen, Phosphatasen) oder bewirken eine physiologische Antwort der Pflanzenzelle (z.B. lonentransport, Entgiftung reaktiver Sauerstoff- Spezies). Zu den Signalkettengenen der abiotischen Stressreaktion gehören u.a.
Transkriptionsfaktoren der Klassen DREB und CBF (Jaglo-Ottosen et al., 1998, Science 280: 104-106). An der Reaktion auf Salzstress sind Phosphatasen vom Typ ATPK und MP2C beteiligt. Ferner wird bei Salzstress häufig die Biosynthese von Osmolyten wie Prolin oder Sucrose aktiviert. Beteiligt sind hier z.B. die Sucrose- Synthase und Prolin-Transporter (Hasegawa et al., 2000, Annu Rev Plant Physiol Plant Mol Biol 51 : 463-499). Die Stressabwehr der Pflanzen gegen Kälte und
Trockenheit benutzt z.T. die gleichen molekularen Mechanismen. Bekannt ist die Akkumulation von sogenannten Late Embryogenesis Abundant Proteins (LEA- Proteine), zu denen als wichtige Klasse die Dehydrine gehören (Ingram and Bartels, 1996, Annu Rev Plant Physiol Plant Mol Biol 47: 277-403, Close, 1997, Physiol Plant 100: 291 -296). Es handelt sich dabei um Chaperone, die Vesikel, Proteine und
Membranstrukturen in gestressten Pflanzen stabilisieren (Bray, 1993, Plant Physiol 103: 1035-1040). Außerdem erfolgt häufig eine Induktion von Aldehyd- Deydrogenasen, welche die bei oxidativem Stress entstehenden reaktiven Sauerstoff- Spezies (ROS) entgiften (Kirch et al., 2005, Plant Mol Biol 57: 315-332).
Heat Shock Faktoren (HSF) und Heat Shock Proteine (HSP) werden bei Hitzestress aktiviert und spielen hier als Chaperone eine ähnliche Rolle wie die Dehydrine bei Kälte- und Trockenstress (Yu et al., 2005, Mol Cells 19: 328-333).
Eine Reihe pflanzenendogener Signalstoffe, die in die Stresstoleranz bzw. die
Pathogenabwehr involviert sind, sind bereits bekannt. Zu nennen sind hier
beispielsweise Salicylsäure, Benzoesäure, Jasmonsäure oder Ethylen [Biochemistry and Molecular Biology of Plants, S. 850-929, American Society of Plant Physiologists, Rockville, Maryland, eds. Buchanan, Gruissem, Jones, 2000]. Einige dieser
Substanzen oder deren stabile synthetische Derivate und abgeleitete Strukturen sind auch bei externer Applikation auf Pflanzen oder Saatgutbeizung wirksam und aktivieren Abwehrreaktionen, die eine erhöhte Stress- bzw. Pathogentoleranz der Pflanze zur Folge haben [Sembdner, and Parthier, 1993, Ann. Rev. Plant Physiol. Plant Mol. Biol. 44: 569-589]. Es ist weiter bekannt, dass chemische Substanzen die Toleranz von Pflanzen gegen abiotischen Stress erhöhen können. Derartige Substanzen werden dabei entweder durch Saatgut-Beizung, durch Blattspritzung oder durch Bodenbehandung appliziert. So wird eine Erhöhung der abiotischen Stresstoleranz von Kulturpflanzen durch Behandlung mit Elicitoren der Systemic Acquired Resistance (SAR) oder
Abscisinsäure-Derivaten beschrieben (Schading and Wei, WO-200028055, Abrams and Gusta, US-5201931 , Churchill et al., 1998, Plant Growth Regul 25: 35-45) oder Azibenzolar-S-methyl. Auch bei Anwendung von Fungiziden, insbesondere aus der Gruppe der Strobilurine oder der Succinat-Dehydrogenase-Inhibitoren werden ähnliche Effekte beobachtet, die häufig auch mit einer Ertragssteigerung einhergehen (Draber
et al., DE-3534948, Bartlett et al., 2002, Pest Manag Sei 60: 309). Es ist ebenfalls bekannt, dass das Herbizid Glyphosat in niedriger Dosierung das Wachstum einiger Pflanzenarten stimuliert (Cedergreen, Env. Pollution 2008, 156, 1099). Desweiteren wurden Effekte von Wachstumsregulatoren auf die Stresstoleranz von Kulturpflanzen beschrieben (Morrison and Andrews, 1992, J Plant Growth Regul 1 1 : 1 13-1 17, RD-259027). Bei osmotischem Stress ist eine Schutzwirkung durch
Applikation von Osmolyten wie z.B. Glycinbetain oder deren biochemischen Vorstufen, z.B. Cholin-Derivate beobachtet worden (Chen et al., 2000, Plant Cell Environ 23: 609- 618, Bergmann et al., DE-4103253). Auch die Wirkung von Antioxidantien wie z.B.
Naphtole und Xanthine zur Erhöhung der abiotischen Stresstoleranz in Pflanzen wurde bereits beschrieben (Bergmann et al., DD-277832, Bergmann et al., DD-277835). Die molekularen Ursachen der Anti-Stress-Wirkung dieser Substanzen sind jedoch weitgehend unbekannt.
Es ist weiter bekannt, dass die Toleranz von Pflanzen gegenüber abiotischem Stress durch eine Modifikation der Aktivität von endogenen Poly-ADP-ribose Polymerasen (PARP) oder Poly-(ADP-ribose) glycohydrolasen (PARG) erhöht werden kann (de Block et al., The Plant Journal, 2005, 41 , 95; Levine et al., FEBS Lett. 1998, 440, 1 ; WO0004173; WO04090140).
Somit ist bekannt, dass Pflanzen über mehrere endogene Reaktionsmechanismen verfügen, die eine wirksame Abwehr gegenüber verschiedensten Schadorganismen und/oder natürlichem abiotischen Stress bewirken können.
Da sich aber die ökologischen und ökonomischen Anforderungen an moderne
Pflanzenbehandlungsmittel laufend erhöhen, beispielsweise was Toxizität, Selektivität, Aufwandmenge, Rückstandsbildung und günstige Herstellbarkeit angeht, besteht die ständige Aufgabe, neue Pflanzenbehandlungsmittel zu entwickeln, die zumindest in Teilbereichen Vorteile gegenüber den bekannten aufweisen.
Daher bestand die Aufgabe der vorliegenden Erfindung darin, weitere Verbindungen bereitzustellen, die die Toleranz gegenüber natürlichem, d.h. nicht durch Pestizide, bevorzugt nicht durch Herbizide ausgelöstem abiotischen Stress in Pflanzen erhöhen.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist demnach die Verwendung substituierter Pyridoncarboxamide der allgemeinen Formel (I) oder deren Salze
zur Toleranzerhöhung gegenüber abiotischem Stress in Pflanzen, wobei R
1 (C3-C6)-Cycloalkyl, Aryl oder Hetaryl bedeutet, wobei jeder der drei Reste
unsubstituiert oder durch einen oder mehrere Reste aus der Gruppe Halogen, Nitro, Hydroxy, Cyano, NR8R9, (Ci-C4)-Alkyl, (Ci-C4)-Haloalkyl, (Ci-C4)-Alkoxy, (Ci-C )-Haloalkoxy, (Ci-C )-Alkylthio, (Ci-C )-Alkylsulfoxy, (Ci-C )-Alkylsulfon, (Ci-C )-Haloalkylthio, (Ci-C )-Haloalkylsulfoxy, (Ci-C )-Haloalkylsulfon, (Ci-C )- Alkoxy-carbonyl, (Ci-C4)-Haloalkoxy-carbonyl, (Ci-C4)-Alkylcarboxy, (C3-C6)-
Cycloalkyl, (C3-C6)-Cycloalkyl (Ci-C6)-alkyl, (Ci-C )-Alkoxy-carbonyl-(Ci-C )- alkyl, Hydroxycarbonyl, Hydroxycarbonyl-(Ci-C4)-alkyl, R8R9N-carbonyl substituiert ist, R2 Wasserstoff bedeutet und
R3 und R4 unabhängig voneinander Wasserstoff, (Ci-Ci6)-Alkyl, (C2-Ci6)-Alkenyl oder (C2-Ci6)-Alkinyl, wobei jeder der letztgenannten 3 Reste unsubstituiert oder durch einen oder mehrere Reste aus der Gruppe Halogen, Hydroxy, Cyano, (Ci-C4)- Alkoxy, (Ci-C )-Haloalkoxy, (Ci-C )-Alkylthio, (Ci-C )-Alkylamino, Di[(Ci-C )- alkylj-amino, Hydroxycarbonyl, [(Ci-C4)-Alkoxy]-carbonyl, [(Ci-C4)-Haloalkoxy]- carbonyl, (C3-C6)-Cycloalkyl, das unsubstituiert oder substituiert ist, Aryl, das unsubstituiert oder substituiert ist, Heteroaryl, das unsubstituiert oder substituiert ist oder Heterocyclyl, das unsubstituiert oder substituiert ist, substituiert ist bedeuten,
oder
[(Ci-C4)-Alkoxy]-carbonyl-carbonyl, [(Ci-C4)-Alkoxy]-carbonyl-(Ci-C8)-alkyl- carbonyl, (Ci-Ci6)-Alkylcarbonyl, (Ci-Ci6)-Haloalkylcarbonyl bedeuten, oder
(C3-C6)-Cycloalkyl, (C4-C6)Cycloalkenyl, (C3-C6)-Cycloalkyl, das an einer Seite des Rings mit einem 4 bis 6-gliedrigen gesättigten oder ungesättigten
carbocyclischen Ring kondensiert ist, oder (C4-C6)-Cycloalkenyl, das an einer Seite des Rings mit einem 4 bis 6-gliedrigen gesättigten oder ungesättigten carbocyclischen Ring kondensiert ist, wobei jeder der letztgenannten 4 Reste unsubstituiert oder durch einen oder mehrere Reste aus der Gruppe Halogen, Hydroxy, Cyano, (Ci-C )-Alkyl, (Ci-C )-Haloalkyl, (Ci-C )-Alkoxy, (Ci-C )- Haloalkoxy, (Ci-C )-Alkylthio, (Ci-C )-Alkylamino, Di[(Ci-C )-alkyl]-amino, [(Ci- C4)-Alkoxy]-carbonyl, [(Ci-C4)-Haloalkoxy]-carbonyl, (C3-C6)-Cycloalkyl, Aryl, das unsubstituiert oder substituiert ist, Heteroaryl, das unsubstituiert oder substituiert ist oder Heterocyclyl, das unsubstituiert oder substituiert ist, substituiert ist bedeuten,
oder
Aryl, Heteroaryl, oder Heterocyclyl, wobei jeder der drei Reste unsubstituiert oder durch einen oder mehrere Reste aus der Gruppe Halogen, Nitro, Hydroxy, Cyano, NR8R9, (Ci-C4)-Alkyl, (Ci-C4)-Haloalkyl, (Ci-C4)-Alkoxy, (Ci-C4)- Haloalkoxy, (Ci-C )-Alkylthio, (Ci-C )-Alkylsulfoxy, (Ci-C )-Alkylsulfon, (Ci-C )- Haloalkylthio, (Ci-C )-Haloalkylsulfoxy, (Ci-C )-Haloalkylsulfon, (Ci-C )-Alkoxy- carbonyl, (Ci-C4)-Haloalkoxy-carbonyl, (Ci-C4)-Alkylcarboxy, (C3-C6)-Cycloalkyl, (C3-C6)-Cycloalkyl (Ci-C6)-alkyl, (Ci-C )-Alkoxy-carbonyl-(Ci-C )-alkyl,
Hydroxycarbonyl, Hydroxycarbonyl-(Ci-C4)-alkyl, R8R9N-carbonyl substituiert ist, bedeuten, oder
Wasserstoff oder (Ci-Ce)-Alkyl bedeutet und
R4 (Ci-C6)-Alkyl, (Ci-C6)-Alkoxy, (C2-C6)-Alkenyloxy, (C2-C6)-Alkinyloxy oder (C2-C6)- Haloalkoxy oder (Ci-C6)-Alkyl-SO2 bedeutet, oder
R3 und R4 zusammen mit dem direkt gebundenen N-Atom einen Aminosäurerest und zwar die natürlich vorkommenden in ihrer racemischen und in ihrer jeweiligen D- und L-Form bedeuten, oder
R3 und R4 zusammen mit dem direkt gebundenen N-Atom einen vier - bis
achtgliedrigen carbocyclischen oder heterocyclischen Ring bilden, der neben dem N-Atom auch weitere Heteroringatome, vorzugsweise bis zu zwei weitere Heteroringatome aus der Gruppe N, O und S enthalten kann und der
unsubstituiert oder durch einen oder mehrere Reste aus der Gruppe Halogen, (Ci-C )-Alkyl, (Ci-C )-Haloalkyl, [(Ci-C )-Alkoxy]-carbonyl , (Ci-C )-Alkoxy, (Ci- C4)-Haloalkoxy, (Ci-C4)-Alkylthio, Hydroxy substituiert ist und wobei ein heterocyclischer Ring n Oxogruppen enthalten kann oder R3 und R4 zusammen mit dem direkt gebundenen N-Atom die Gruppe
-N=CR5-NR6R7 bedeuten und wobei
R5 für Wasserstoff oder (Ci-Ce)-Alkyl steht, R6 und R7 unabhängig voneinander Wasserstoff oder (Ci-Ce)-Alkyl bedeuten, oder R6,
R7 bilden zusammen mit dem direkt gebundenen N-Atom einen fünf- bis siebengliedrigen, vorzugsweise gesättigten heterocyclischen Ring, wie beispielsweise Piperidinyl, Pyrrolidinyl oder Morpholinyl und
R8 und R9 unabhängig voneinander Wasserstoff oder (Ci-C6)-Alkyl bedeuten und n für 0, 1 oder 2 steht. Im Folgenden werden die Verbindungen der allgemeinen Formel (I) und ihre Salze in einigen Fällen auch kurz als erfindungsgemäß verwendete oder erfindungsgemäße „Verbindungen (I)" bezeichnet.
Die Verbindungen der allgemeinen Formel (I) umfassen auch Tautomere, welche durch Wasserstoffverschiebung gebildet werden können und welche strukturell formal nicht unter die allgemeine Formel (I) fallen. Gleichwohl gelten diese Tautomere als von der Definition der erfindergemäßen Verbindungen der allgemeinen Formel (I) umfasst. Insbesondere umfasst sind von der Definition der Verbindungen der allgemeinen Formel (I) die tautomeren Strukturen der allgemeinen Formel (la) (2-Hydroxy-pyridin-3- carboxamide) oder deren Salze,
R1 , R2, R3 und R4 wie in der allgemeinen Formel (I) definiert sind.
Bevorzugt ist die erfindungsgemäße Verwendung von Verbindungen der allgemeinen Formel (I) oder deren Salze, worin
R1 (C3-C6)-Cycloalkyl, Phenyl oder Pyridinyl bedeutet, wobei jeder der drei Reste unsubstituiert oder durch einen oder mehrere Reste aus der Gruppe Halogen, Cyano, (Ci-C )-Alkyl, (Ci-C )-Haloalkyl, (Ci-C )-Alkoxy, (Ci-C )-Haloalkoxy, (C3- C6)-Cycloalkyl substituiert ist,
Wasserstoff bedeutet
und R4 unabhängig voneinander Wasserstoff, (Ci-Ci2)-Alkyl, (C2-Ci2)-Alkenyl oder (C2-Ci2)-Alkinyl, wobei jeder der letztgenannten 3 Reste unsubstituiert oder durch einen oder mehrere Reste aus der Gruppe Halogen, Hydroxy, Cyano, (Ci-C4)- Alkoxy, (Ci-C )-Haloalkoxy, (Ci-C )-Alkylthio, (Ci-C )-Alkylamino, Di[(Ci-C )- alkyl]-amino, Hydroxycarbonyl, [(Ci-C4)-Alkoxy]-carbonyl, [(Ci-C4)-Haloalkoxy]- carbonyl, (C3-C6)-Cycloalkyl, das unsubstituiert oder substituiert ist, Phenyl, das unsubstituiert oder substituiert ist, Heteroaryl, das unsubstituiert oder substituiert ist oder Heterocyclyl, das unsubstituiert oder substituiert ist, substituiert ist bedeuten,
oder
[(Ci-C4)-Alkoxy]-carbonyl-carbonyl, [(Ci-C4)-Alkoxy]-carbonyl-(Ci-C8)-alkyl- carbonyl, (Ci-C8)-Alkylcarbonyl, (Ci-C8)-Haloalkylcarbonyl bedeuten,
oder
(C3-C6)-Cycloalkyl, (C4-C6)Cycloalkenyl, wobei jeder der letztgenannten beiden Reste unsubstituiert oder durch einen oder mehrere Reste aus der Gruppe Halogen, (Ci-C )-Alkyl, (Ci-C )-Haloalkyl, (Ci-C )-Alkoxy, (Ci-C )-Alkylthio, Phenyl, das unsubstituiert oder substituiert ist, substituiert ist bedeuten, oder
Phenyl, Heteroaryl, oder Heterocyclyl, wobei jeder der drei Reste unsubstituiert oder durch einen oder mehrere Reste aus der Gruppe Halogen, Nitro, Hydroxy, Cyano, (Ci-C )-Alkyl, (Ci-C )-Haloalkyl, (Ci-C )-Alkoxy, (Ci-C )-Haloalkoxy, (Ci- C4)-Al kylthio, (Ci-C )-Alkylsulfoxy, (Ci-C )-Alkylsulfon, (Ci-C )-Haloalkylthio, (Ci- C4)-Haloalkylsulfoxy, (Ci-C4)-Haloalkylsulfon, (Ci-C4)-Alkoxy-carbonyl, (C3-C6)- Cycloalkyl, substituiert ist, oder
Wasserstoff oder (Ci-Ce)-Alkyl bedeutet und
R4 (Ci-C6)-Alkyl, (Ci-C6)-Alkoxy, (C2-C6)-Alkenyloxy, (C2-C6)-Alkinyloxy oder (C2-C6)- Haloalkoxy oder (Ci-C6)-Alkyl-SO2 bedeutet, oder
R3 und R4 zusammen mit dem direkt gebundenen N-Atom einen Aminosäurerest und zwar die natürlich vorkommenden in ihrer racemischen und in ihrer jeweiligen D- und L-Form bedeuten, oder
R3 und R4 zusammen mit dem direkt gebundenen N-Atom einen vier - bis
achtgliedrigen carbocyclischen oder heterocyclischen Ring bilden, der neben dem N-Atom auch weitere Heteroringatome, vorzugsweise bis zu zwei weitere Heteroringatome aus der Gruppe N, O und S enthalten kann und der
unsubstituiert oder durch einen oder mehrere Reste aus der Gruppe Halogen, (Ci-C )-Alkyl, (Ci-C )-Haloalkyl, [(Ci-C )-Alkoxy]-carbonyl , (Ci-C )-Alkoxy, (Ci- C4)-Haloalkoxy, (Ci-C4)-Alkylthio, Hydroxy substituiert ist und wobei ein heterocyclischer Ring n Oxogruppen enthalten kann
oder
R3 und R4 zusammen mit dem direkt gebundenen N-Atom die Gruppe
-N=CR5-NR6R7 bedeuten, wobei R5 für Wasserstoff oder (Ci-Ce)-Alkyl steht und
R6 und R7 unabhängig voneinander Wasserstoff oder (Ci-Ce)-Alkyl bedeuten, oder
R6 und R7 bilden zusammen mit dem direkt gebundenen N-Atom einen fünf- bissiebengliedrigen, vorzugsweise gesättigten heterocyclischen Ring, wie beispielsweise Piperidinyl, Pyrrolidinyl oder Morpholinyl und n für 0, 1 oder 2 steht.
Besonders bevorzugt ist die erfindungsgemäße Verwendung von Verbindungen der allgemeinen Formel (I) oder deren Salze, worin R1 (C3-C6)-Cycloalkyl, Phenyl oder Pyridinyl bedeutet, wobei jeder der drei Reste unsubstituiert oder durch einen oder mehrere Reste aus der Gruppe Halogen, (Ci-C4)- Alkyl, (Ci-C )-Haloalkyl, (Ci-C )-Alkoxy, (Ci-C )-Haloalkoxy substituiert ist,
R2 Wasserstoff bedeutet und
R3 und R4 unabhängig voneinander Wasserstoff, (Ci-C8)-Alkyl, (C2-Cs)-Alkenyl oder (C2-C8)-Alkinyl, wobei jeder der letztgenannten 3 Reste unsubstituiert oder durch einen oder mehrere Reste aus der Gruppe Halogen, Hydroxy, Cyano, (Ci-C4)- Alkoxy, (Ci-C )-Haloalkoxy, (Ci-C )-Alkylthio, (Ci-C )-Alkylamino, Di[(Ci-C )- alkylj-amino, Hydroxycarbonyl, [(Ci-C4)-Alkoxy]-carbonyl, [(Ci-C4)-Haloalkoxy]- carbonyl, (C3-C6)-Cycloalkyl, das unsubstituiert oder substituiert ist, Phenyl, das unsubstituiert oder substituiert ist, Heteroaryl, das unsubstituiert oder substituiert ist oder Heterocyclyl, das unsubstituiert oder substituiert ist, substituiert ist bedeuten,
oder
[(Ci-C4)-Alkoxy]-carbonyl-carbonyl, [(Ci-C4)-Alkoxy]-carbonyl-(Ci-C8)-alkyl- carbonyl, (Ci-C8)-Alkylcarbonyl, (Ci-C8)-Haloalkylcarbonyl bedeuten,
oder
(C3-C6)-Cycloalkyl, das unsubstituiert oder durch einen oder mehrere Reste aus der Gruppe Halogen, (Ci-C )-Alkyl, (Ci-C )-Haloalkyl, (Ci-C )-Alkoxy, (Ci-C )- Alkylthio, Phenyl, das unsubstituiert oder substituiert ist, substituiert ist bedeutet, oder
Phenyl, Heteroaryl, oder Heterocyclyl, wobei jeder der drei Reste unsubstituiert oder durch einen oder mehrere Reste aus der Gruppe Halogen, (Ci-C4)-Alkyl, (Ci-C )-Haloalkyl, (Ci-C )-Alkoxy, (Ci-C )-Haloalkoxy, (Ci-C )-Alkylthio, (Ci-C )- Alkylsulfoxy, (Ci-C )-Alkylsulfon, (Ci-C )-Haloalkylthio, (Ci-C )-Haloalkylsulfoxy,
(Ci-C4)-Haloalkylsulfon, (Ci-C4)-Alkoxy-carbonyl, (C3-C6)-Cycloalkyl, substituiert ist,
oder R3 Wasserstoff oder (Ci-Ce)-Alkyl bedeutet und
R4 (Ci-C6)-Alkyl, (Ci-C6)-Alkoxy, (C2-C6)-Alkenyloxy, (C2-C6)-Alkinyloxy oder (C2-C6)- Haloalkoxy oder (Ci-C6)-Alkyl-SO2 bedeutet, oder
R3 und R4 zusammen mit dem direkt gebundenen N-Atom einen Aminosäurerest und zwar die natürlich vorkommenden in ihrer racemischen und in ihrer jeweiligen D- und L-Form bedeuten, oder R3 und R4 zusammen mit dem direkt gebundenen N-Atom einen vier - bis achtgliedrigen carbocyclischen oder heterocyclischen Ring bilden, der neben dem N-Atom auch weitere Heteroringatome, vorzugsweise bis zu zwei weitere Heteroringatome aus der Gruppe N, O und S enthalten kann und der
unsubstituiert oder durch einen oder mehrere Reste aus der Gruppe Halogen, (Ci-C )-Alkyl, (Ci-C )-Haloalkyl, [(Ci-C )-Alkoxy]-carbonyl , (Ci-C )-Alkoxy, (Ci-
C4)-Haloalkoxy, (Ci-C4)-Alkylthio, Hydroxy substituiert ist und wobei ein heterocyclischer Ring n Oxogruppen enthalten kann
oder R3 und R4 zusammen mit dem direkt gebundenen N-Atom die Gruppe
-N=CR5-NR6R7 bedeuten, wobei für Wasserstoff oder (Ci-Ce)-Alkyl steht
R6 und R7 unabhängig voneinander Wasserstoff oder (Ci-C6)-Alkyl bedeuten, oder
R6 und R7 bilden zusammen mit dem direkt gebundenen N-Atom einen fünf- bis
siebengliedrigen, vorzugsweise gesättigten heterocyclischen Ring, wie beispielsweise Piperidinyl, Pyrrolidinyl oder Morpholinyl und n für 0, 1 oder 2 steht.
Ganz besonders bevorzugt ist die erfindungsgemäße Verwendung von Verbindungen der allgemeinen Formel (I) oder deren Salze, worin
R1 (C3-C6)-Cycloalkyl, Phenyl oder Pyridinyl bedeutet, wobei jeder der drei Reste unsubstituiert oder durch einen oder mehrere Reste aus der Gruppe Halogen, (Ci-C4)- Alkyl, (Ci-C4)-Haloalkyl substituiert ist,
R2 Wasserstoff bedeutet und
R3 und R4 unabhängig voneinander Wasserstoff, (Ci-C6)-Alkyl, (C2-C6)-Alkenyl oder (C2-C6)-Alkinyl, wobei jeder der letztgenannten 3 Reste unsubstituiert oder durch einen oder mehrere Reste aus der Gruppe Halogen, Hydroxy, Cyano, (Ci-C4)-
Alkoxy, (Ci-C )-Haloalkoxy, (Ci-C )-Alkylthio, (Ci-C )-Alkylamino, Di[(Ci-C )- alkylj-amino, Hydroxycarbonyl, [(Ci-C4)-Alkoxy]-carbonyl, [(Ci-C4)-Haloalkoxy]- carbonyl, (C3-C6)-Cycloalkyl, das unsubstituiert oder substituiert ist, Phenyl, das unsubstituiert oder substituiert ist, Heteroaryl, das unsubstituiert oder substituiert ist oder Heterocyclyl, das unsubstituiert oder substituiert ist, substituiert ist bedeuten,
oder
[(Ci-C4)-Alkoxy]-carbonyl-carbonyl, [(Ci-C4)-Alkoxy]-carbonyl-(Ci-C4)-alkyl- carbonyl, (Ci-C6)-Alkylcarbonyl, (Ci-C6)-Haloalkylcarbonyl bedeuten,
oder
(C3-C6)-Cycloalkyl, das unsubstituiert oder durch einen oder mehrere Reste aus der Gruppe Halogen, (Ci-C )-Alkyl, (Ci-C )-Alkoxy, (Ci-C )-Alkylthio substituiert ist bedeutet,
oder
Phenyl, Heteroaryl, oder Heterocyclyl, wobei jeder der drei Reste unsubstituiert oder durch einen oder mehrere Reste aus der Gruppe Halogen, (Ci-C4)-Alkyl, (Ci-C )-Haloalkyl, (Ci-C )-Alkoxy, (Ci-C )-Haloalkoxy, (Ci-C )-Alkylthio, (Ci-C )- Alkylsulfoxy, (Ci-C )-Alkylsulfon, (Ci-C )-Alkoxy-carbonyl, (C3-C6)-Cycloalkyl, substituiert ist,
oder
R3 Wasserstoff oder (Ci-Ce)-Alkyl bedeutet und
R4 (Ci-C6)-Alkyl-SO2 bedeutet, oder
R3 und R4 zusammen mit dem direkt gebundenen N-Atom einen Aminosäurerest und zwar die natürlich vorkommenden in ihrer racemischen und in ihrer jeweiligen D- und L-Form bedeuten, oder
R3 und R4 zusammen mit dem direkt gebundenen N-Atom einen vier - bis
achtgliedrigen carbocyclischen oder heterocyclischen Ring bilden, der neben dem N-Atom auch weitere Heteroringatome, vorzugsweise bis zu zwei weitere Heteroringatome aus der Gruppe N, O und S enthalten kann und der
unsubstituiert oder durch einen oder mehrere Reste aus der Gruppe Halogen, (Ci-C )-Alkyl, (Ci-C )-Haloalkyl, [(Ci-C )-Alkoxy]-carbonyl , (Ci-C )-Alkoxy, (Ci- C4)-Haloalkoxy, (Ci-C4)-Alkylthio, Hydroxy substituiert ist und wobei ein heterocyclischer Ring n Oxogruppen enthalten kann,
oder
R3 und R4 zusammen mit dem direkt gebundenen N-Atom die Gruppe
-N=CR5-NR6R7 bedeuten, wobei
R5 für Wasserstoff oder (Ci-Ce)-Alkyl steht und
R6 und R7 unabhängig voneinander Wasserstoff oder (Ci-Ce)-Alkyl bedeuten, oder
R6 und R7 bilden zusammen mit dem direkt gebundenen N-Atom einen fünf- bis
siebengliedrigen, vorzugsweise gesättigten heterocyclischen Ring, wie beispielsweise Piperidinyl, Pyrrolidinyl oder Morpholinyl und und n für 0 oder 1 steht.
Zum Teil sind die zuvor genannten substituierten Pyridoncarboxamide der allgemeinen Formel (I) noch nicht beschrieben worden.
Somit gelten als weiterer Teil der Erfindung substituierte Pyridoncarboxamide der allgemeinen Formel (I) oder deren Salze,
worin
R
1 (C3-C6)-Cycloalkyl, Phenyl oder Hetaryl bedeutet, wobei jeder der drei Reste unsubstituiert oder durch einen oder mehrere Reste aus der Gruppe Halogen, Nitro, Hydroxy, Cyano, NR
8R
9, (Ci-C
4)-Alkyl, (Ci-C
4)-Haloalkyl, (Ci-C
4)-Alkoxy, (Ci-C )-Haloalkoxy, (Ci-C )-Alkylthio, (Ci-C )-Alkylsulfoxy, (Ci-C )-Alkylsulfon, (Ci-C )-Haloalkylthio, (Ci-C )-Haloalkylsulfoxy, (Ci-C )-Haloalkylsulfon, (Ci-C )- Alkoxy-carbonyl, (Ci-C
4)-Haloalkoxy-carbonyl, (Ci-C
4)-Alkylcarboxy, (C3-C6)- Cycloalkyl, (C3-C
6)-Cycloalkyl (Ci-C
6)-alkyl, (Ci-C )-Alkoxy-carbonyl-(Ci-C )- alkyl, Hydroxycarbonyl, Hydroxycarbonyl-(Ci-C
4)-alkyl, R
8R
9N-carbonyl substituiert ist,
R2 Wasserstoff bedeutet und
R3 Ethyl bedeutet und R4 CH2CH2-R10 bedeutet und
R10 Wasserstoff, (Ci-C8)-Alkyl, (C2-C8)-Alkenyl oder (C2-C8)-Alkinyl, wobei jeder der letztgenannten 3 Reste unsubstituiert oder durch einen oder mehrere Reste aus der Gruppe Halogen, Hydroxy, Cyano, (Ci-C4)-Alkoxy, (Ci-C4)-Haloalkoxy, (C1- C4)-Alkylthio, (Ci-C4)-Alkylamino, Di[(Ci-C4)-alkyl]-amino, Hydroxycarbonyl, [(C1-
C4)-Alkoxy]-carbonyl, [(Ci-C4)-Haloalkoxy]-carbonyl substituiert ist bedeuten, oder
[(Ci-C4)-Alkoxy]-carbonyl-carbonyl, [(Ci-C4)-Alkoxy]-carbonyl-(Ci-C8)-alkyl- carbonyl, (Ci-Ci6)-Alkylcarbonyl, (Ci-Ci6)-Haloalkylcarbonyl bedeuten, oder
(C3-C6)-Cycloalkyl, (C4-C6)Cycloalkenyl wobei jeder der letztgenannten beiden Reste unsubstituiert oder durch einen oder mehrere Reste aus der Gruppe Halogen, Hydroxy, Cyano, (Ci-C )-Alkyl, (Ci-C )-Haloalkyl, (Ci-C )-Alkoxy, (C1-
C )-Haloalkoxy, (Ci-C )-Alkylthio, (Ci-C )-Alkylamino, Di[(Ci-C )-alkyl]-amino, [(Ci-C4)-Alkoxy]-carbonyl, [(Ci-C4)-Haloalkoxy]-carbonyl, (C3-C6)-Cycloalkyl, Phenyl, Heteroaryl oder Heterocyclyl substituiert ist bedeuten,
oder
Phenyl, Heteroaryl, oder Heterocyclyl, wobei jeder der drei Reste unsubstituiert oder durch einen oder mehrere Reste aus der Gruppe Halogen, Nitro, Hydroxy, Cyano, NR8R9, (Ci-C4)-Alkyl, (Ci-C4)-Haloalkyl, (Ci-C4)-Alkoxy, (Ci-C4)- Haloalkoxy, (Ci-C )-Alkylthio, (Ci-C )-Alkylsulfoxy, (Ci-C )-Alkylsulfon, (Ci-C )- Haloalkylthio, (Ci-C )-Haloalkylsulfoxy, (Ci-C )-Haloalkylsulfon, (Ci-C )-Alkoxy- carbonyl, (Ci-C4)-Haloalkoxy-carbonyl, (Ci-C4)-Alkylcarboxy, (C3-C6)-Cycloalkyl, (C3-C6)-Cycloalkyl (Ci-C6)-alkyl, (Ci-C )-Alkoxy-carbonyl-(Ci-C )-alkyl,
Hydroxycarbonyl, Hydroxycarbonyl-(Ci-C4)-alkyl, R8R9N-carbonyl substituiert ist,
R8 und R9 unabhängig voneinander Wasserstoff oder (Ci-Ce)-Alkyl bedeuten
Bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I) oder deren Salze, worin
R1 (C3-C6)-Cycloalkyl, Phenyl oder Pyridinyl bedeutet, wobei jeder der drei Reste unsubstituiert oder durch einen oder mehrere Reste aus der Gruppe Halogen, Cyano, (Ci-C )-Alkyl, (Ci-C )-Haloalkyl, (Ci-C )-Alkoxy, (Ci-C )-Haloalkoxy, (C3- C6)-Cycloalkyl substituiert ist,
R2 Wasserstoff bedeutet und
R3 Ethyl bedeutet und
R4 CH2CH2-R10 bedeutet und
R10 Wasserstoff, (Ci-C6)-Alkyl, (C2-C6)-Alkenyl, (C2-C6)-Alkinyl, wobei jeder der
letztgenannten 3 Reste unsubstituiert oder durch einen oder mehrere Reste aus der Gruppe Halogen, Hydroxy, Cyano, (Ci-C4)-Alkoxy, (Ci-C4)-Haloalkoxy, (C1- C4)-Alkylthio, (Ci-C4)-Alkylamino, Di[(Ci-C4)-alkyl]-amino, Hydroxycarbonyl, [(C1- C4)-Alkoxy]-carbonyl, [(Ci-C4)-Haloalkoxy]-carbonyl, substituiert ist bedeuten, oder
[(Ci-C4)-Alkoxy]-carbonyl-carbonyl, [(Ci-C4)-Alkoxy]-carbonyl-(Ci-C8)-alkyl- carbonyl, (Ci-C8)-Alkylcarbonyl, (Ci-C8)-Haloalkylcarbonyl bedeuten,
oder
(C3-C6)-Cycloalkyl, (C4-C6)Cycloalkenyl, wobei jeder der letztgenannten beiden Reste unsubstituiert oder durch einen oder mehrere Reste aus der Gruppe Halogen, (Ci-C )-Alkyl, (Ci-C )-Haloalkyl, (Ci-C )-Alkoxy, (Ci-C )-Alkylthio, Phenyl substituiert ist bedeuten,
oder
Phenyl, Heteroaryl, oder Heterocyclyl, wobei jeder der drei Reste unsubstituiert oder durch einen oder mehrere Reste aus der Gruppe Halogen, Nitro, Hydroxy, Cyano, (Ci-C )-Alkyl, (Ci-C )-Haloalkyl, (Ci-C )-Alkoxy, (Ci-C )-Haloalkoxy, (Ci- C4)-Al kylthio, (Ci-C )-Alkylsulfoxy, (Ci-C )-Alkylsulfon, (Ci-C )-Haloalkylthio, (Ci- C4)-Haloalkylsulfoxy, (Ci-C4)-Haloalkylsulfon, (Ci-C4)-Alkoxy-carbonyl, (C3-C6)- Cycloalkyl, substituiert ist,
Besonders bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I) oder deren Salze, worin
R1 (C3-C6)-Cycloalkyl, Phenyl oder Pyridinyl bedeutet, wobei jeder der drei Reste unsubstituiert oder durch einen oder mehrere Reste aus der Gruppe Halogen, (Ci-C )-Alkyl, (Ci-C )-Haloalkyl, (Ci-C )-Alkoxy, (Ci-C )-Haloalkoxy substituiert ist,
R2 Wasserstoff bedeutet und
R3 Ethyl bedeutet und
R4 CH2CH2-R10 bedeutet und
R10 Wasserstoff, (Ci-C6)-Alkyl, (C2-C6)-Alkenyl, (C2-C6)-Alkinyl, wobei jeder der
letztgenannten 3 Reste unsubstituiert oder durch einen oder mehrere Reste aus der Gruppe Halogen, Hydroxy, Cyano, (Ci-C4)-Alkoxy, (Ci-C4)-Haloalkoxy, (C1- C4)-Al kylthio, (Ci-C4)-Alkylamino, Di[(Ci-C4)-alkyl]-amino, Hydroxycarbonyl, [(C1- C4)-Alkoxy]-carbonyl, [(Ci-C4)-Haloalkoxy]-carbonyl, substituiert ist bedeuten,
oder
[(Ci-C4)-Alkoxy]-carbonyl-carbonyl, [(Ci-C4)-Alkoxy]-carbonyl-(Ci-C8)-alkyl- carbonyl, (Ci-C8)-Alkylcarbonyl, (Ci-C8)-Haloalkylcarbonyl bedeuten,
oder
(C3-C6)-Cycloalkyl, das unsubstituiert oder durch einen oder mehrere Reste aus der Gruppe Halogen, (Ci-C )-Alkyl, (Ci-C )-Haloalkyl, (Ci-C )-Alkoxy, (Ci-C )- Alkylthio substituiert ist bedeutet,
oder
Phenyl, Heteroaryl, oder Heterocyclyl, wobei jeder der drei Reste unsubstituiert oder durch einen oder mehrere Reste aus der Gruppe Halogen, (Ci-C4)-Alkyl, (Ci-C )-Haloalkyl, (Ci-C )-Alkoxy, (Ci-C )-Haloalkoxy, (Ci-C )-Alkylthio, (Ci-C )- Alkylsulfoxy, (Ci-C )-Alkylsulfon, (Ci-C )-Haloalkylthio, (Ci-C )-Haloalkylsulfoxy,
(Ci-C4)-Haloalkylsulfon, (Ci-C4)-Alkoxy-carbonyl, (C3-C6)-Cycloalkyl, substituiert ist,
Ganz besonders bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I) oder deren Salze, worin
(C3-C6)-Cycloalkyl oder Phenyl bedeutet, wobei jeder der beiden Reste unsubstituiert oder durch einen oder mehrere Reste aus der Gruppe Halogen (Ci-C )-Alkyl, (Ci-C )-Haloalkyl substituiert ist,
Wasserstoff bedeutet und
R3 Ethyl bedeutet und R4 CH2CH2-R10 bedeutet und
R10 Wasserstoff, (Ci-C6)-Alkyl, (C2-C6)-Alkenyl, (C2-C6)-Alkinyl, wobei jeder der
letztgenannten 3 Reste unsubstituiert oder durch einen oder mehrere Reste aus
der Gruppe Halogen, (Ci-C4)-Alkoxy, (Ci-C4)-Haloalkoxy substituiert ist bedeuten,
oder (C3-C6)-Cycloalkyl, das unsubstituiert oder durch einen oder mehrere Reste aus der Gruppe Halogen, (Ci-C )-Alkyl, (Ci-C )-Alkoxy, (Ci-C )-Alkylthio substituiert ist bedeutet,
oder Phenyl, Heteroaryl, oder Heterocyclyl, wobei jeder der drei Reste unsubstituiert oder durch einen oder mehrere Reste aus der Gruppe Halogen, (Ci-C4)-Alkyl, (Ci-C )-Haloalkyl, (Ci-C )-Alkoxy, (Ci-C )-Haloalkoxy, (Ci-C )-Alkylthio, (Ci-C )- Alkylsulfoxy, (Ci-C )-Alkylsulfon, (Ci-C )-Alkoxy-carbonyl, (C3-C6)-Cycloalkyl, substituiert ist,
Insbesondere ganz besonders bevorzugt sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I) oder deren Salze, worin
R1 (C3-C6)-Cycloalkyl oder Phenyl bedeutet,
R2 Wasserstoff bedeutet und
R3 Ethyl bedeutet und R4 CH2CH2-R10 bedeutet und
R10 Wasserstoff, (Ci-C6)-Alkyl, (C2-C6)-Alkenyl, (C2-C6)-Alkinyl
Somit gilt als weiterer Gegenstand der Erfindung auch eine Sprühlösung zur
Behandlung von Pflanzen, enthaltend eine zur Steigerung der Widerstandsfähigkeit von Pflanzen gegenüber abiotischen Stressfaktoren wirksame Menge einer oder mehrer der zuvor genannten substituierten Pyridoncarboxamide.
Inn Hinblick auf die vorstehend genannten Verbindungen der allgemeinen Formel (I) werden die vorstehend und weiter unten verwendeten Bezeichnungen erläutert. Diese sind dem Fachmann geläufig und haben insbesondere die im Folgenden erläuterten Bedeutungen:
Die Bezeichnung "Halogen" bedeutet beispielsweise Fluor, Chlor, Brom oder lod. Wird die Bezeichnung für einen Rest verwendet, dann bedeutet "Halogen"
beispielsweise ein Fluor-, Chlor-, Brom- oder lodatom. Alkyl bedeutet erfindungsgemäß einen geradkettigen oder verzweigten offenkettigen, gesättigten Kohlenwasserstoffrest, der gegebenenfalls ein- oder mehrfach substituiert ist. Bevorzugte Substituenten sind Halogenatome, Alkoxy-, Haloalkoxy-, Cyano-, Alkylthio, Haloalkylthio- oder Nitrogruppen, besonders bevorzugt sind Fluor, Chlor, Brom oder lod.
Fluoralkyl bedeutet einen geradkettigen oder verzweigten offenkettigen, gesättigten und durch Fluor substituierten Kohlenwasserstoffrest, wobei sich mindestens ein Fluoratom an einer der möglichen Positionen befindet. Perfluoralkyl bedeutet einen geradkettigen oder verzweigten offenkettigen, gesättigten und vollständig durch Fluor substituierten Kohlenwasserstoffrest wie z.B. CF3, CF2CF3,
Teilfluoriertes Alkyl bedeutet einen geradkettigen oder verzweigten, gesättigten Kohlenwasserstoff, der einfach oder mehrfach durch Fluor substituiert ist, wobei sich die entsprechenden Fluoratome als Substituenten an einem oder mehreren
verschiedenen Kohlenstoffatomen der geradkettigen oder verzweigten
Kohlenwasserstoffkette befinden können, wie z. B. CHFCH3, CH2CH2F, CH2CH2CF3, CHF2, CH2F, CHFCF2CF3
Teilfluoriertes Haloalkyl bedeutet einen geradkettigen oder verzweigten, gesättigten Kohlenwasserstoff, der durch verschiedenene Halogenatomen mit mindestens einem Fluoratom substituiert ist, wobei alle anderen gegebenenfalls vorhandenen
Halogenatome ausgewählt sind aus der Gruppe Fluor, Chlor, Brom oder lod. Die
entsprechenden Halogenatome können sich dabei als Substituenten an einem oder mehreren verschiedenen Kohlenstoffatomen der geradkettigen oder verzweigten Kohlenwasserstoffkette befinden. Teilfluoriertes Haloalkyl schließt auch die
vollständige Substitution der geradkettigen oder verzweigten Kette durch Halogen unter Beteiligung von mindestens einem Fluoratom ein.
Haloalkyl, -alkenyl und -alkinyl bedeuten durch gleiche oder verschiedene
Halogenatome, teilweise oder vollständig substituiertes Alkyl, Alkenyl bzw. Alkinyl, z.B. Monohaloalkyl (= Monohalogenalkyl) wie z. B. CH2CH2CI, CH2CH2Br, CHCICH3, CH2CI, CH2F;
Perhaloalkyl wie z. B. CCI3, CCIF2, CFCI2,CF2CCIF2, CF2CCIFCF3; Polyhaloalkyl wie z. B. CH2CHFCI, CF2CCIFH, CF2CBrFH, CH2CF3; Der Begriff Perhaloalkyl umfasst dabei auch den Begriff Perfluoralkyl, und der Begriff Polyhaloalkyl umfasst auch die Begriffe teilfluoriertes Alkyl und teilfluoriertes Haloalkyl.
Haloalkoxy ist z.B. OCF3, OCHF2, OCH2F, OCF2CF3, OCH2CF3 und OCH2CH2CI;
Entsprechendes gilt für Haloalkenyl und andere durch Halogen substituierten Reste.
Der Ausdruck "(Ci-C4)-Alkyl" bedeutet eine Kurzschreibweise für Alkyl mit einem bis vier Kohlenstoffatomen entsprechend der Bereichsangabe für C-Atome, d. h. umfasst die Reste Methyl, Ethyl, 1 -Propyl, 2-Propyl, 1 -Butyl, 2-Butyl, 2-Methylpropyl oder tert- Butyl. Allgemeine Alkylreste mit einem größeren angegebenen Bereich von C-Atomen, z. B. "(Ci-C6)-Alkyl", umfassen entsprechend auch gradkettige oder verzweigte
Alkylreste mit einer größeren Zahl von C-Atomen, d. h. gemäß Beispiel auch die Alkylreste mit 5 und 6 C-Atomen.
Wenn nicht speziell angegeben, sind bei den Kohlenwasserstoffresten wie Alkyl-, Alkenyl- und Alkinylresten, auch in zusammengesetzten Resten, die niederen
Kohlenstoffgerüste, z.B. mit 1 bis 6 C-Atomen bzw. bei ungesättigten Gruppen mit 2 bis 6 C-Atomen, bevorzugt. Alkylreste, auch in den zusammengesetzten Resten wie Alkoxy, Haloalkyl usw., bedeuten z.B. Methyl, Ethyl, n- oder i-Propyl, n-, i-, t- oder 2-Butyl, Pentyle, Hexyle, wie n-Hexyl, i-Hexyl und 1 ,3-Dimethylbutyl, Heptyle, wie n-Heptyl, 1 -Methylhexyl und 1 ,4-Dimethylpentyl; Alkenyl- und Alkinylreste haben die Bedeutung der den Alkylresten entsprechenden möglichen ungesättigten Reste, wobei
mindestens eine Doppelbindung bzw. Dreifachbindung enthalten ist. Bevorzugt sind Reste mit einer Doppelbindung bzw. Dreifachbindung.
Alkenyl schließt insbesondere auch geradkettige oder verzweigte offenkettige
Kohlenwasserstoffreste mit mehr als einer Doppelbindung ein, wie 1 ,3-Butadienyl und 1 ,4-Pentadienyl, aber auch Allenyl- oder Kumulenyl-reste mit einer bzw. mehreren kumulierten Doppelbindungen, wie beispielsweise Allenyl (1 ,2-Propadienyl), 1 ,2- Butadienyl und 1 ,2,3-Pentatrienyl. Alkenyl bedeutet z.B. Vinyl, welches ggf. durch weitere Alkylreste substituiert sein kann, z.B. Prop-1 -en-1 -yl, But-1 -en-1 -yl, Allyl, 1 - Methyl-prop-2-en-1 -yl, 2-Methyl-prop-2-en-1 -yl, But-2-en-1 -yl, 1 -Methyl-but-3-en-1 -yl und 1 -Methyl-but-2-en-1 -yl, 2-Methylprop-1 -en-1 -yl, 1 -Methylprop-1 -en-1 -yl,
1 -Methylprop-2-en-1 -yl, 2-Methyl-prop-2-en-1 -yl, But-2-en-1 -yl, But-3-en-1 -yl,
1 - Methyl-but-3-en-1 -yl oder 1 -Methyl-but-2-en-1 -yl, Pentenyl, 2-Methylpentenyl oder Hexenyl.
Alkinyl schließt insbesondere auch geradkettige oder verzweigte offenkettige
Kohlenwasserstoffreste mit mehr als einer Dreifachbindung oder auch mit einer oder mehreren Dreifachbindungen und einer oder mehreren Doppelbindungen ein, wie beispielsweise 1 ,3-Butatrienyl bzw. 3-Penten-1 -in-1 -yl. (C2-C6)-Alkinyl bedeutet beispielsweise Ethinyl, Propargyl, 1 -Methyl-prop-2-in-1 -yl, 2-Butinyl, 2-Pentinyl oder
2- Hexinyl, vorzugsweise Propargyl, But-2-in-1 -yl, But-3-in-1 -yl oder
1 -Methyl-but-3-in-1 -yl.
Der Begriff„Cycloalkyl" bedeutet ein carbocyclisches, gesättigtes Ringsystem mit vorzugsweise 3-8 Ring-C-Atomen, z.B. Cyclopropyl, Cyclobutyl, Cyclopentyl oder Cyclohexyl.
Cycloalkenyl bedeutet ein carbocyclisches, nicht aromatisches, partiell ungesättigtes Ringsystem mit vorzugsweise 4-8 C-Atomen, z.B. 1 -Cyclobutenyl, 2-Cyclobutenyl, 1 - Cyclopentenyl, 2-Cyclopentenyl, 3-Cyclopentenyl, oder 1 -Cyclohexenyl, 2-
Cyclohexenyl, 3-Cyclohexenyl, 1 ,3-Cyclohexadienyl oder 1 ,4-Cyclohexadienyl,
Der Begriff„Aryl" bedeutet ein mono-, bi- oder polycyclisches aromatisches System mit vorzugsweise 6 bis 14, insbesondere 6 bis 10 Ring-C-Atomen, beispielsweise Phenyl,
Naphthyl, Anthryl, Phenanthrenyl, und ähnliches, vorzugsweise gegebenenfalls einfach oder mehrfach mit einem Rest der Gruppe Halogen, Nitro, Hydroxy, Cyano, (Ci-C )-Alkyl, (Ci-C )-Haloalkyl, (Ci-C )-Alkoxy, (Ci-C )-Haloalkoxy, (Ci-C )-Alkylthio, (Ci-C )-Alkylsulfoxy, (Ci-C )-Alkylsulfon, (Ci-C )-Alkylamino, Di[(Ci-C )-alkyl]-amino, [(Ci-C )-Alkoxy]-carbonyl, [(Ci-C )-Haloalkoxy]-carbonyl, (C3-C6)-Cycloalkyl, (C3-C6)- Cycloalkyl (Ci-C6)-alkyl, [(Ci-C )-Alkoxy]-carbonyl, [(Ci-C )-Alkoxy]-carbonyl-(Ci-C )- alkyl, Hydroxycarbonyl oder Hydroxycarbonyl-(Ci-C4)-alkyl substituiertesPhenyl.
Vom Begriff„gegebenenfalls substituierte Aryl" sind auch mehrcyclische Systeme, wie Tetrahydronaphtyl, Indenyl, Indanyl, Fluorenyl, Biphenylyl, umfasst, wobei die
Bindungsstelle am aromatischen System ist.
Von der Systematik her ist„Aryl" in der Regel auch von dem Begriff„gegebenenfalls substituiertes Phenyl" umfasst.
Gegebenenfalls substituiertes Aryl (Phenyl) ist vorzugsweise Aryl (Phenyl), das unsubstituiert oder ein- oder mehrfach, vorzugsweise bis zu dreifach durch gleiche oder verschiedene Reste aus der Gruppe Halogen, Nitro, Hydroxy, Cyano, (Ci-C4)- Alkyl, (Ci-C )-Haloalkyl, (Ci-C )-Alkoxy, (Ci-C )-Haloalkoxy, (Ci-C )-Alkylthio, (Ci-C )- Alkylsulfoxy, (Ci-C )-Alkylsulfon, (Ci-C )-Haloalkylthio, (Ci-C )-Haloalkylsulfoxy, (Ci- C4)-Haloalkylsulfon, (Ci-C4)-Alkoxy-carbonyl, (Ci-C4)-Haloalkoxy-carbonyl, (Ci-C4)- Alkylcarboxy, (C3-C6)-Cycloalkyl, (C3-C6)-Cycloalkyl (Ci-C6)-alkyl, (Ci-C )-Alkoxy- carbonyl-(Ci-C4)-alkyl, Hydroxycarbonyl, Hydroxycarbonyl-(Ci-C4)-alkyl substituiert ist, z.B. o-, m- und p-Tolyl, Dimethylphenyle, 2-, 3- und 4-Chlorphenyl, 2-, 3- und
4-Trifluor- und -Trichlorphenyl, 2,4-, 3,5-, 2,5- und 2,3-Dichlorphenyl, o-, m- oder p-Methoxyphenyl.
Ein heterocyclischer Rest oder Ring (Heterocyclyl) kann gesättigt, ungesättigt oder heteroaromatisch und unsubstituiert oder beispielsweise mit einem Rest aus der Gruppe bestehend aus Halogen, Nitro, Hydroxy, Cyano, (Ci-C4)-Alkyl, (Ci-C4)-
Haloalkyl, (Ci-C )-Alkoxy, (Ci-C )-Haloalkoxy, (Ci-C )-Alkylthio, (Ci-C )-Alkylsulfoxy, (Ci-C )-Alkylsulfon, (Ci-C )-Alkylamino, Di[(Ci-C )-alkyl]-amino, [(Ci-C )-Alkoxy]- carbonyl, [(Ci-C4)-Haloalkoxy]-carbonyl, (C3-C6)-Cycloalkyl, (C3-C6)-Cycloalkyl (C1-C6)- alkyl, [(Ci-C )-Alkoxy]-carbonyl, [(Ci-C )-Alkoxy]-carbonyl-(Ci-C )-alkyl,
Hydroxycarbonyl oder Hydroxycarbonyl-(Ci-C4)-alkyl substituiert sein; er enthält vorzugsweise ein oder mehrere Heteroatome im Ring, vorzugsweise aus der Gruppe N, O und S; er ist ein aliphatischer Heterocyclylrest mit 3 bis 7 Ringatomen oder ein heteroaromatischer Rest mit 5 oder 6 Ringatomen und enthält 1 , 2 oder 3
Heteroatome. Der heterocyclische Rest kann z.B. ein heteroaromatischer Rest oder Ring (Heteroaryl) sein, wie z.B. ein mono-, bi- oder polycyclisches aromatisches System, in dem mindestens 1 Ring ein oder mehrere Heteroatome enthält,
beispielsweise Pyridyl, Pyrimidinyl, Pyridazinyl, Pyrazinyl, Triazinyl, Thienyl, Thiazolyl, Oxazolyl, Furyl, Pyrrolyl, Pyrazolyl und Imidazolyl, oder ist ein partiell oder vollständig hydrierter Rest wie Oxiranyl, Oxetanyl, Pyrrolidyl, Piperidyl, Piperazinyl, Dioxolanyl, Morpholinyl, Tetrahydrofuryl. Als Substituenten für einen substituierten
heterocyclischen Rest kommen die weiter unten genannten Substituenten in Frage, zusätzlich auch Oxo. Die Oxogruppe kann auch an den Heteroringatomen, die in verschiedenen Oxidationsstufen existieren können, z.B. bei N und S, auftreten.
Alkoxy bedeutet ein über ein Sauerstoffatom gebundenen Alkylrest, Alkenyloxy bedeutet ein über ein Sauerstoffatom gebundenen Alkenylrest, Alkinyloxy bedeutet ein über ein Sauerstoffatom gebundenen Alkinylrest, Cycloalkyloxy bedeutet ein über ein Sauerstoffatom gebundenen Cycloalkylrest und Cycloalkenyloxy bedeutet ein über ein Sauerstoffatom gebundenen Cycloalkenylrest.
Erfindungsgemäß steht "Alkylthio" - in Alleinstellung oder als Bestandteil einer chemischen Gruppe - für geradkettiges oder verzweigtes S-Alkyl, vorzugsweise mit 1 bis 8, oder mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, wie beispielsweise Methylthio, Ethylthio, n- Propylthio, Isopropylthio, n-Butylthio, Isobutylthio, sec-Butylthio und tert-Butylthio. Alkenylthio bedeutet ein über ein Schwefelatom gebundenen Alkenylrest, Alkinylthio bedeutet ein über ein Schwefelatom gebundenen Alkinylrest, Cycloalkylthio bedeutet ein über ein Schwefelatom gebundenen Cycloalkylrest und Cycloalkenylthio bedeutet ein über ein Schwefelatom gebundenen Cycloalkenylrest.
Erfindungsgemäß steht "AI kylsulfinyl" - in Alleinstellung oder als Bestandteil einer chemischen Gruppe - für geradkettiges oder verzweigtes AI kylsulfinyl, vorzugsweise mit 1 bis 8, oder mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen wie beispielsweise Methylsulfinyl, Ethylsulfinyl, n-Propylsulfinyl, Isopropylsulfinyl, n-Butylsulfinyl, Isobutylsulfinyl, sec-
Butylsulfinyl und tert-Butylsulfinyl.
Erfindungsgemäß steht "AI kylsulfonyl" - in Alleinstellung oder als Bestandteil einer chemischen Gruppe - für geradkettiges oder verzweigtes Alkylsulfonyl, vorzugsweise mit 1 bis 8, oder mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen wie beispielsweise Methylsulfonyl,
Ethylsulfonyl, n-Propylsulfonyl, Isopropylsulfonyl, n-Butylsulfonyl, Isobutylsulfonyl, sec- Butylsulfonyl und tert-Butylsulfonyl.
Erfindungsgemäß steht "Cycloalkylsulfonyl" - in Alleinstellung oder als Bestandteil einer chemischen Gruppe - für gegebenenfalls substituiertes Cycloalkylsulfonyl, vorzugsweise mit 3 bis 6 Kohlenstoffatomen wie beispielsweise Cyclopropylsulfonyl, Cyclobutylsulfonyl, Cyclopentylsulfonyl oder Cyclohexylsulfonyl.
Erfindungsgemäß steht "Arylsulfonyl" für gegebenenfalls substituiertes Phenylsulfonyl oder gegebenenfalls substituiertes polycyclisches Arylsulfonyl, beispielsweise substituiert durch Halogen, Alkyl, Haloalkyl, Haloalkoxy oder Alkoxygruppen.
Der Begriff„Sulfilimin" steht für eine Gruppe mit einer Stickstoff- Schwefeldoppelbindung, bei der Stickstoff und Schwefel weiter substituiert sind, das Stickstoffatom bevorzugt durch eine weiter substituierte Carbonylgruppe und der Schwefel bevorzugt durch zwei gleiche oder gemischte Alkyl, Aryl und
Cycloalkylsubstituenten, beispielsweise in Form einer N-(Di-n-butyl-sulfanyliden), N- (Di-iso-propyl-sulfanyliden), N-(Di-n-propyl-sulfanyliden), N-(Di-n-pentyl-sulfanyliden), N-(Di-iso-butyl-sulfanyliden), N-(Cyclobutyl-iso-propyl-sulfanyliden), N-(n-Propyl-iso- propyl-sulfanyliden), N-(Cyclopropyl-iso-propyl-sulfanyliden) oder N-(lso-Butyl-iso- propyl-sulfanyliden) Einheit.
Die Verbindungen der allgemeinen Formel (I) können je nach Art und Verknüpfung der Substituenten als Stereoisomere vorliegen. Die durch ihre spezifische Raumform definierten möglichen Stereoisomere, wie Enantiomere, Diastereomere, Z- und E- Isomere sind alle von der allgemeinen Formel (I) umfasst. Sind beispielsweise eine oder mehrere Alkenylgruppen vorhanden, so können Diastereomere (Z- und E- Isomere) auftreten. Sind beispielsweise ein oder mehrere asymmetrische
Kohlenstoffatome vorhanden, so können Enantiomere und Diastereomere auftreten. Stereoisomere lassen sich aus den bei der Herstellung anfallenden Gemischen nach
üblichen Trennmethoden erhalten. Die chromatographische Trennung kann sowohl im analytischen Maßstab zur Feststellung des Enantiomerenüberschusses bzw. des Diastereomerenüberschusses, wie auch im präparativen Maßstab zur Herstellung von Prüfmustern für die biologische Ausprüfung erfolgen. Ebenso können Stereoisomere durch Einsatz stereoselektiver Reaktionen unter Verwendung optisch aktiver
Ausgangs- und/oder Hilfsstoffe selektiv hergestellt werden. Die Erfindung betrifft somit auch alle Stereoisomeren, die von der allgemeinen Formel (I) umfasst, jedoch nicht mit ihrer spezifischen Stereoform angegeben sind, sowie deren Gemische. Die oben angeführten allgemeinen oder in Vorzugsbereichen angeführten
Restedefinitionen gelten sowohl für die Endprodukte der allgemeinen Formel (I) als auch entsprechend für die jeweils zur Herstellung benötigten Ausgangs- und
Zwischenprodukte. Diese Restedefinitionen können untereinander, als auch zwischen den angegebenen bevorzugten Bereichen vertauscht werden.
Der Begriff„Nutzpflanzen", wie hier verwendet, bezeichnet Kulturpflanzen, die als Pflanzen für die Gewinnung von Nahrungsmitteln, Futtermitteln oder für technische Zwecke eingesetzt werden.
Die Verbindungen der allgemeinen Formel (I) können hergestellt werden, indem man beispielsweise
(a) eine Carbonsäure der allgemeinen Formel (II)
worin R
1 und R
2 wie in der herzustellenden Verbindung der allgemeinen Formel
(I) gemäß obiger Restedefinition definiert sind,
mit einem Amin der allgemeinen Formel (III) oder dessen Salz,
R3
R4 worin R3 und R4 wie in der herzustellenden Verbindung der allgenneinen Formel (I) gemäß obiger Restdefinition definiert sind,
gegebenenfalls in Gegenwart eines carbonsäureaktivierenden Reagenzes, beispielsweise Ν,Ν-Carbonyldiimidazol (CDI), oder eines wasserentziehenden Mittels, beispielsweise Dicyclohexylcarbodiimid (DCC), zur Verbindung der allgmeinen Formel (I) umsetzt oder (b) einen Carbonsäureester der allgemeinen Formel (IV)
worin R
1 und R
2 wie in der herzustellenden Verbindung der allgemeinen Formel (I) gemäß obiger Restdefinition definiert sind und„Alkyl" einen Alkylrest, beispielsweise Methyl oder Ethyl, bedeutet, mit einem Amin der allgemeinen Formel (III) oder dessen Salz,
R
I
worin R
3 und R
4 wie in der herzustellenden Verbindung der allgemeinen Formel (I) gemäß obiger Restdefinition definiert sind, zur Verbindung der allgemeinen Formel (I) umsetzt oder (c) ein Carbonsäurehalogenid oder -anhydrid der allgemeinen Formel (V),
worin R
1 und R
2 wie in der herzustellenden Verbindung der allgemeinen Formel (I) gemäß obiger Restdefinition definiert sind und Hai ein Halogenatom, beispielsweise Chlor, oder einen Acyloxyrest bedeutet, mit einem Amin der allgemeinen Formel (III) oder dessen Salz,
R3
I
H %4 (Hl) worin R3 und R4 wie in der herzustellenden Verbindung der allgemeinen Formel (I) definiert sind, zur Verbindung der allgemeinen Formel (I) umsetzt, im Falle, dass R3 und R4 in der herzustellenden Verbindung der allgemeinen Formel (I) gemäß obiger Restdefinition jeweils Wasserstoff bedeutet, eine Verbindung der allgemeinen Formel (VI),
worin R
1 und R
2 wie in der herzustellenden Verbindung der allgemeinen Formel (I) gemäß obiger Restdefinition definiert ist und "Alkyl" einen Alkylrest, beispielsweise Methyl oder Ethyl, bedeutet,
mit Malonsäurediamid zur Verbindung der allgemeinen Formel (I) umsetzt.
Die Amidbildungen nach Variante (a) können beispielsweise in einem inerten organischen Lösungsmittel in einem Temperaturbereich zwischen 0 °C und 150 °C, vorzugsweise 0 °C und 50 °C durchgeführt werden. Als organische Lösungsmittel eignen sich beispielsweise polare protische oder aprotische Lösungsmittel wie Ether,
z. B. Diethylether, Tetrahydrofuran und Dioxan, oder Nitrile wie Acetonitril, oder Amide wie Dimethylformamid.
Die Amidbildungen nach Variante (b) können beispielsweise in einem inerten organischen Lösungsmittel in einem Temperaturbereich zwischen 0 °C und 150 °C, vorzugsweise 50 °C und 100 °C durchgeführt werden. Als organische Lösungsmittel eignen sich beispielsweise polare protische oder aprotische Lösungsmittel wie Ether, z. B. Tetrahydrofuran und Dioxan, oder Nitrile wie Acetonitril, oder Amide wie
Dimethylformamid. Bevorzugt ist jedoch die Amidbildung nach Variante (b) bei erhöhten Temperaturen durch Umsetzung der Reaktionspartner in Substanz.
Die Amidbildungen nach Variante (c) können beispielsweise in Gegenwart eines säurebindenden Mittels in einem inerten organischen Lösungsmittel in einem
Temperaturbereich zwischen 0 °C und 150 °C, vorzugsweise 0 °C und 50 °C
durchgeführt werden. Als organische Lösungsmittel eignen sich beispielsweise polare protische oder aprotische Lösungsmittel wie Ether, z. B. Diethylether, Tetrahydrofuran und Dioxan, oder Nitrile wie Acetonitril, oder Amide wie Dimethylformamid.
Säurebindende Mittel sind beispielsweise Alkali- oder Erdalkalimetallcarbonate wie z. B. Natrium-, Kalium- oder Calciumcarbonat, Alkali- oder Erdalkalimetallhydroxide, wie Natrium-, Kalium oder Calciumhydroxid, oder Alkalimetallhydride oder-amide, wie Natrium- oder Kaliumhydrid oder-amid, oder auch organische Basen, wie Triethylamin, Pyridin, Dimethylaminopyridin, DBU (1 ,8-Diazabicyclo[5.4.0]-undec-7-en), DBN (1 ,5- Diazabicyclo[4.3.0]non-5-en) und 1 ,4-Diazabicyclo[2.2.2]octan.
Die Amidbildungen nach Variante (d) können analog den Verfahren durchgeführt werden, wie sie in EP 522392 und Helv. Chim. Acta 71 (1988) 596-601 und GB
2305174 beschrieben sind. Das Malonsäurediamid kann in der Regel in einem organischen wasserfreien polaren protischen oder aprotischen Lösungsmittel, beispielsweise in einem Alkohol, mit einer starken Base wie einem Alkalimetall, Alkalimetallhydrid oder Alkalimetallalkoholat in ein reaktives Salz überführt und dann mit der Verbindung der allgemeinen Formel (VI) umgesetzt werden. Die Umsetzung mit der Verbindung (VI) kann in der Regel in einem Temperaturbereich zwischen 0 °C und dem Siedepunkt des Lösungsmittels (je nach Lösungsmittel etwa bis 150 °C) durchgeführt werden.
Die Verbindungen der allgenneinen allgenneinen Formeln (II), (III), (IV) und (V) sind entweder kommerziell erhältlich oder können nach oder analog dem Fachmann bekannten Methoden hergestellt werden (z. B. Helv. Chim. Acta 71 (1988) 596; EP 502740; EP 522392).
So sind beisp inen Formel (IVa),
worin R
1 und R
2 wie in der herzustellenden Verbindung der allgemeinen Formel (I) gemäß obiger Restdefinition definiert sind ,
durch Umsetzung von Alkoxyvinylethern der allgemeinen Formel (VI), worin R1 und R2 wie in der herzustellenden Verbindung der allgemeinen Formel (I) gemäß obiger Restdefinition definiert sind, mit Malonsäurealkylester-amiden der allgemeinen Formel (VII) zugänglich.
Die Edukte der allgemeinen Formel (VI), worin R1 und R2 wie in der herzustellenden Verbindung der allgemeinen Formel (I) gemäß obiger Restdefinition definiert sind, sind entweder kommerziell erhältlich oder können nach bekannten Methoden hergestellt werden (z. B. Synthesis 2000, 738-742; J. Fluor. Chem., 107, 2001 , 285- 300; Organometallics 15, 1996, 5374-5379).
Die Verbindungen der allgemeinen Formel (IV), worin R2 ein Halogenatom bedeutet, lassen sich durch übliche Halogenierungen aus den Verbindungen der allgemeinen allgemeinen Formel (IVa) herstellen.
Als Halogenierungsmittel für Pyridine finden beispielsweise Chlor (J. Org. Chem. 23, 1958, 1614), Brom (Synth. Commun. 19, 1989, 553-560; US P 2532055), lod
(Tetrahedron Lett. 45, 2004, 6633-6636), Natriumhypochlorit (J. Org. Chem. 49, 1984, 4784-4786; J. Med. Chem. 36, 1993, 2676-2688, US P 4960896), Natriumhypobromit (J. Med. Chem. 32, 1989, 2178-2199), Thionylchlorid (Organic Letters, 6, 2004, 3-5), N-Chlorsuccinimid (J. Med. Chem. 46, 2003, 702-715), N-Bromsuccinimid (Chem. Pharm. Bull. 48, 2000, 1847-1853), N-Iodsuccinimid (J. Med. Chem. 36, 1993, 2676- 2788) Verwendung.
Ferner können die Verbindungen der allgemeinen allgemeinen Formel (IV), worin R1 und R2 wie in der herzustellenden Verbindung der allgemeinen Formel (I) gemäß obiger Restdefinition definiert sind, aus den Verbindungen der allgemeinen
allgemeinen Formel (IVa), worin R1 und R2 wie in der herzustellenden Verbindung der allgemeinen Formel (I) gemäß obiger Restdefinition definiert sind, sukzessive durch Nitrierung (z. B. J. Med. Chem. 36, 1993, 2676-2688; J. Heterocycl. Chem. 33, 1996, 287-294), Reduktion (z. B. J. Med. Chem. 33, 1990, 1859-1865), Diazotierung und anschließender Umsetzung der Diazoniumsalze mittels Sandmeyer- bzw.
Schiemannn-Reaktion hergestellt werden.
Die Verbindungen der allgemeinen Formel (IVa), worin R Aryl oder Hetaryl und R" Wasserstoff oder Halogen bedeutet, lassen sich gemäß dem folgenden
):
Die Verbindungen der allgemeinen Formel (IVa), worin R1 Cycloalkyl oder Vinyl und R2 Wasserstoff oder Halogen bedeutet, lassen sich gemäß dem folgenden
Reaktionschema herstellen:
80 °C, 2 h
HBr/AcOH (1 :2 v/v
R = cycloalkyl, vinyl 30 °C, 16 h
Die 1H-NMR-spektroskopischen Daten, die für die im nachfolgenden Abschnitt beschriebenen chemischen Beispiele angegeben sind (400 MHz bei 1H-NMR,
Lösungsmittel CDCI3 oder DMSO-d6 (nachfolgend gleichermaßen auch als DMSO bezeichnet), interner Standard: Tetrametylsilan δ = 0.00 ppm), wurden mit einem Gerät der Firma Bruker erhalten. Die bezeichneten Signale haben die nachfolgend
aufgeführten Bedeutungen: br. = breit(es); s = Singulett, d = Dublett, t = Triplett, m = Multiplett, q = Quartett, sext = Sextett, sept = Septett.
Herstellungsbeispiele (Bsp.) Beispiel 15, gemäß nachstehender Tabelle A
6-Cyclopropyl-N-(2,2-dimethylpropyl)-2-oxo-1 H-pyridin-3-carboxamid 15.1 ) 6-Cyclopropyl -2-OXO-1 H-pyridin-3-carbonitril
1 -Cyclopropyl-3-N,N-dimethylaminopropenon (1 .00 g, 7.18 mmol) und Cyanacetamid (0.60 g, 7.18 mmol) wurden in 100 ml Wasser vorgelegt, mit einem Tropfen konz.
Essigsäure versetzt und 16h bei 100 °C erhitzt. Das Reaktionsgemisch wurde in Dichlormethan aufgenommen und extrahiert. Nach Entfernen des Lösungsmittels wurde der Rückstand in Essigester/Heptan ausgerührt, der entstandene Feststoff
abgesaugt und i.Vak. getrocknet. Es wurden 0.95 g (75% d. Th.) eines farblosen Feststoffs erhalten.
1H-NMR (400 MHz, DMSO-de): δ = 12.7 (br. S, 1 H), 7.95 (d, 1 H), 5.95 (d, 1 H), 1 .92 (m, 1 H), 1 .13 (m, 2H), 0.96 (m, 2H).
15.2) 6-Cyclopropyl-2-oxo-1 H-pyridin-3-carbonsäure
6-Cyclopropyl-2-oxo-1 H-pyridin-3-carbonitril (6.20 g, 34.6 mmol) wurden in 200 ml 10 N Natriumhydroxidlösung vorgelegt und für 4h bei 120 °C erhitzt. Das
Reaktionsgemisch wurde mit 6N HCl auf pH 1 gestellt und mit Wasser versetzt. Der entstandene Feststoff wurde abgesaugt und i.Vak. getrocknet.
Es wurden 5.15 g (86% d. Th.) als farbloser Feststoff erhalten.
1H-NMR (400 MHz, DMSO-de): δ = 14.6 (br. S, 1 H), 13.4 (br. S, 1 H), 8.21 (d, 1 H), 6.27 (d, 1 H), 2.05 (m, 1 H), 1 .19 (m, 2H), 1 .03 (m, 2H).
15.3) 6-Cyclopropyl-N-(2,2-dimethylpropyl)-2-oxo-1 H-pyridin-3-carboxamid 6-Cyclopropyl-2-oxo-1 H-pyridin-3-carbonsäure (300 mg, 1 .55 mmol) wurde in
Neopentylamin (203 mg, 2.33 mmol, 2.00 ml) gelöst und für 16h bei Raumtemperatur gerührt. Das Reaktionsgemisch wurde mit 1 N HCl auf pH 1 gestellt, der entstandene Feststoff abgesaugt und i.Vak. getrocknet. Es wurden 373 mg, (97% d. Th.) als farbloser Feststoff erhalten.
1H-NMR (400 MHz, DMSO-de): δ = 12.5 (br. S, 1 H), 9.85 (m, 1 H), 8.17 (d, 1 H), 6.06 (d, 1 H), 3.12 (s, 2H), 1 .97 (m, 1 H9, 1 .09 (m, 2H), 0.92 (m, 2H), 0.89 (s, 9H).
Beispiel 463, gemäß nachstehender Tabelle A
N-lsopentyl-2-oxo-6-phenyl-1 H-pyridin-3-carboxamid
463.1 ) 3-(N,N-Dimethylamino)-1 -phenylprop-2-en-1 -on
Acetophenone (600 g, 5.00 mol) wurde in 11 DMF-Dimethylacetal vorgelegt und für 36h bei 95 °C gerührt. Der Überschuss and DMF-Dimethylacetal wurde i.Vak. abdestilliert und der Rückstand in MTBE (methyl tert-butyl ether) ausgerührt, abfiltriert und mit MTBE gewaschen. Es wurden 700 g (80% d. Th.) als gelblicher Feststoff erhalten. 1H-NMR (400 MHz, CDCIs): δ = 7.88 (m, 3H), 7.45 (m, 3H), 5.72 (d, 1 H), 3.12 (br. S, 3H), 2.95 (br. S, 3H).
463.2) 2-Oxo-6-phenyl-1 H-pyridin-3-carbonsäuremethylester
Zu einer Lösung von 3-(N,N-Dimethylamino)-1 -phenylprop-2-en-1 -on (600 g, 3.43 mol) in 1 .8L Methanol wurde 2-Cyanoessigsäuremethylester (1 .02 kg, 10.3 mol) gegeben und die Reaktionsmischung für 12 h auf 70 °C erhitzt. Nach Abdestillieren des
Lösungsmittels i.Vak. wurde der entstandene Feststoff mit MTBA ausgerührt, abfiltriert und mit MTBE gewaschen. Dann wurde der Feststoff Eisessig (490 ml) und Toluol (2 x 750 ml) azeotrop destilliert. Nach Abdestillieren des Lösungsmittels wurde der entstandene Feststoff mit MTBE gewaschen und i.Vak. getrocknet. Es wurden 120 g (15% d. Th.) als gelblicher Feststoff erhalten.
1H-NMR (400 MHz, DMSO-de): δ = 12.3 (br. S), 8.15 (m, 1 H), 7.72 (m, 2H), 7.50 (m, 3H), 6.80 (br. S, 1 H), 3.76 (s, 3H).
463.3) 2-Oxo-6-phenyl-1 H-pyridin-3-carbonsäure 2-Oxo-6-phenyl-1 H-pyridin-3-carbonsäuremethylester (3.00 g, 13.1 mmol) wurde in 150 ml THF vorgelegt, mit Lithiumhydroxid (565 mg, 26.2 mmol) versetzt und 16h bei Raumtemperatur gerührt. Nach Abdestillieren des Lösungsmittels i. Vak. wurde der Rückstand mit 2N HCl auf pH 1 gestellt. Der entstandene Feststoff wurde abgesaugt und i.Vak. getrocknet. Es wurden 2.73 g (97% d. Th.) als farbloser Feststoff erhalten. 1H-NMR (400 MHz, DMSO-de): δ = 14.8 (br. S, 1 H), 13.5 (br. S, 1 H), 8.42 (d, 1 H), 7.85 (m, 2H), 7.55 (m, 3H), 7.03 (d, 1 H),
463.4) N-lsopentyl-2-oxo-6-phenyl-1 H-pyridin-3-carboxamid
2-Oxo-6-phenyl-1 H-pyridin-3-carbonsäure (200 mg, 0.93 mmol) wurde in 5 ml THF vorgelegt, mit CDI (301 mg, 1 .86 mmol) versetzt und 1 h bei Raumtemperatur gerührt. Dann wurde Isoamylamin (162 mg, 1 .83 mmol) zugegeben und 16h bei
Raumtemperatur gerührt. Die Reaktionsmischung wurde mit Wasser versetzt und mit Ethylacetat extrahiert. Nach chromatographischer Reinigung wurden 90 mg (34% d. Th.) eines farblosen Öls erhalten.
1H-NMR (400 MHz, DMSO-de): δ =12.7 (br. s, 1 H), 9.73 (m, 1 H), 8.36 (d. 1 H), 7.79 (m, 2H), 7.54 (m, 3H), 6.81 (d, 1 H), 3.36 (t, 2H), 1 .63 (sept., 1 H), 1 .42 (q, 2H), 0.90 (d, 6H).
Beispiel 597, gemäß nachstehender Tabelle A 6-(4-Chlorphenyl)-N-(2-methoxyethyl)-2-oxo-1 H-pyridin-3-carboxamid
597.1 ) 6-(4-Chlorphenyl)-2-oxo-1 H-pyridin-3-carboxamid
Unter einer Argonatmosphäre wurde Natrium (645 mg, 28.0 mmol) bei
Raumtemperatur in 245 ml Ethanol gelöst. Nach Zugabe von Malonsäurediamid (3.58 g, 35.1 mmol) wurde für 30 min zum Rückfluss erhitzt. Daraufhin wurde 1 -(4- chlorphenyl)-3-(dimethylamino)prop-2-en-1 -on (4.90 g, 23.4 mmol) zugegeben und für 48 h zum Rückfluss erhitzt. Nach Entfernen des Lösungsmittels wurde der Rückstand in Wasser aufgenommen und mit 2N HCl auf pH 2 gestellt. Der entstandene Feststoff wurde abgesaugt, mit Ethylacetat/Heptan ausgerührt, erneut abgesaugt und i.Vak. getrocknet. Es wurden 3.49 g (60% d. Th.) eines farblosen Feststoffs erhalten.
1H-NMR (400 MHz, DMSO-de): δ = 12.8 (br. s 1 H), 9.05 (br. s, 1 H), 8.37 (d, 1 H), 7.81 (d, 2H), 7.61 (d, 2H), 6.82 (m, 1 H). 597.2) 6-(4-Chlorphenyl)-2-oxo-1 H-pyridin-3-carbonsäure
6-(4-Chlorphenyl)-2-oxo-1 H-pyridin-3-carboxamid (3.49 g, 14.0 mmol) wurden in 100 ml 10 N Natriumhydroxidlösung vorgelegt und für 4h bei 120 °C erhitzt. Das
Reaktionsgemisch wurde mit 6N HCl auf pH 1 gestellt und mit Wasser versetzt. Der entstandene Feststoff wurde abgesaugt und i.Vak. getrocknet. Es wurden 3.28 g (94% d. Th.) als farbloser Feststoff erhalten.
1H-NMR (400 MHz, DMSO-de): δ = 14.8 (br.s, 1 H), 13.5 (br. s, 1 H), 8.42 (d, 1 H), 7.85 (d, 2H), 7.65 (d, 2H), 7.04 (d, 1 H).
597.3) 6-(4-Chlorphenyl)-N-(2-methoxyethyl)-2-oxo-1 H-pyridin-3-carboxamid
6-(4-Chlorphenyl)-2-oxo-1 H-pyridin-3-carbonsäure (250 mg, 1 .00 mmol) wurde in 2.00 ml Methoxyethylamin (1 .73 g, 23.0 mmol) gelöst und 16 h bei 50 °C gerührt. Die
Reaktionsmischung wurde mit 2N HCl auf pH 1 gestellt und der entstandene Feststoff wurde abgesaugt und i.Vak. getrocknet. Es wurden 227 mg (74% d. Th.) eines farblosen Feststoffs erhalten.
1H-NMR (400 MHz, DMSO-de): δ = 12.8 (br. s), 1 H), 9.80 (br. s, 1 H), 8.48 (d, 1 H), 7.81 (d, 2H), 7.61 (d. 2H), 6.82 (d, 1 H), 3.50 (m, 2H), 3.31 (m, 2H), 3.28 (s, 3H).
Beispiel 1 102, gemäß nachstehender Tabelle A N-Methyl-2-oxo-6-(2-pyridyl)-1 H-pyridin-3-carboxamid 1 102.1 ) 2-Oxo-6-(2-pyridyl)-1 H-pyridin-3-carboxamid
Unter einer Argonatmosphäre wurde Natrium (2.35 g, 102 mmol) bei Raumtemperatur in 750 ml Ethanol gelöst. Nach Zugabe von Malonsäurediamid (13.0 g, 127 mmol) wurde für 30 min zum Rückfluss erhitzt. Daraufhin wurde 1 -(2-Pyridyl)-3- (dimethylamino)prop-2-en-1 -on (15.0 g, 85.1 mmol) zugegeben und für 48 h zum Rückfluss erhitzt. Nach Entfernen des Lösungsmittels wurde der Rückstand in Wasser aufgenommen und mit 2N HCl auf pH 2 gestellt. Der entstandene Feststoff wurde abgesaugt und i.Vak. getrocknet. Es wurden 8.52 g (47% d. Th.) eines farblosen Feststoffs erhalten.
1H-NMR (400 MHz, DMSO-de): δ =9.02 (br s, 1 H), 8.75 (m, 1 H),8.45 (m, 1 H), 8.25 (m, 1 H), 8.05 (m, 1 H), 7.71 (m, 1 H), 7.60 (m, 1 H)..
1 102.2) 2-Oxo-6-(2-pyridyl)-1 H-pyridin-3-carbonsäure 2-Oxo-6-(2-pyridyl)-1 H-pyridin-3-carboxamid (8.00 g, 37.2 mmol) wurden in 250 ml 10 N Natriumhydroxidlösung vorgelegt und für 4h bei 120 °C erhitzt. Das
Reaktionsgemisch wurde mit 6N HCl auf pH 1 gestellt und mit Wasser versetzt. Der entstandene Feststoff wurde abgesaugt und i.Vak. getrocknet. Es wurden 6.29 g (78% d. Th.) als farbloser Feststoff erhalten.
1H-NMR (400 MHz, DMSO-de): δ = 14.7 (br. s, 1 H), 13.1 (br. s, 1 H), 8.80 (m, 1 H), 8.50 (m, 1 H), 8.25 (m, 1 H), 8.05 (m, 1 H), 7.61 (m, 1 H), 7.47 (m, 1 H).
1 102.3) N-Methyl-2-oxo-6-(2-pyridyl)-1 H-pyridin-3-carboxamid 2-Oxo-6-(2-pyridyl)-1 H-pyridin-3-carbonsäure (281 .1 mg, 1 .30 mmol) wurde in 2.00 ml Methanamin (2.16 g, 69.5 mmol) gelöst und 16 h bei 50 °C gerührt. Die
Reaktionsmischung wurde mit 2N HCl auf pH 1 gestellt und der entstandene Feststoff wurde abgesaugt und i.Vak. getrocknet. Es wurden 227 mg (74% d. Th.) eines farblosen Feststoffs erhalten.
1H-NMR (400 MHz, DMSO-de): δ = 12.0 (br. s, 1 H), 9.60 (br. s, 1 H), 8.75 (m, 1 H), 8.45 (m, 1 H), 8.23 (m, 1 H), 8.05 (m, 1 H), 7.55 (m, 1 H), 7.31 (m, 1 H), 2.85 (d, 3H).
In der nachfolgenden Tabelle A sind beispielhaft eine Reihe weiterer Verbindungen der allgemeinen Formel (I) aufgeführt, die in analoger Weise zu den obigen Beispielen und den weiter oben erwähnten Methoden erhalten werden können.
In der Tabelle bedeuten
Bsp. = Beispiel
Bu = Butyl Ethyl
Me = Methyl Phenyl
Pr = Propyl
i = iso sekundär
t = tertiär cyclo
Entsprechendes gilt für die zusammengesetzten Ausdrücke wie
iPr = Isopropyl
iBu = Isobutyl
sBu = sec.-Butyl
tBu tert.-Butyl
cPr = Cyclopropyl
cPentyl = Cyclopentyl
cHexyl = Cyclohexyl
cBu = Cyclobutyl
Ist in Tabelle A ein Alkylrest ohne weitere Kennzeichnung aufgeführt, so handelt es sich um den geradkettigen Alkylrest, d. h. beispielsweise Bu = n-Bu = n-Butyl.
Die Zahlenindizes in den Formelausdrücken sind in Tabelle A nicht tiefgestellt, sondern in derselben Zeilenhöhe und Schriftgröße wie die Atomsymbole angeordnet.
Beispielsweise entspricht die Formel CF3 in der Tabelle der Formel CF3 gemäß üblicher Schreibweise mit tiefgestelltem Index oder die Formel CH2CH(CH2CH3)2 der Formel CH2CH(CH2CH3)2 mit tiefgestellten Indices.
Tabelle A: Verbindungen der allgemeinen Formel (I)
NMR-Daten ausgewählter in obiger Tabelle A genannter Verbindungen
Die NMR-Daten ausgewählter, in Tabelle A genannter Verbindungen werden entweder in klassischer Form (δ-Werte, Anzahl der H-Atome, Multiplettaufspaltung) oder als NMR-Peak-Listen aufgeführt. Die Zuordnung der in Tabelle A genannten
Verbindungen erfolgt über die Beispielnummern gemäß Tabelle A.
Wenn die 1H-NMR-Daten ausgewählter Beispiele in Form von 1H-NMR-Peaklisten notiert werden, wird zu jedem Signalpeak erst der δ-Wert in ppm und dann die
Signalintensität in runden Klammern aufgeführt. Die δ-Wert - Signal intensitäts- Zahlenpaare von verschiedenen Signalpeaks werden durch Semikolons voneinander getrennt aufgelistet.
Die Peakliste hat daher die nachfolgend dargestellte Form: δι (Intensitäti); 82 (lntensität.2); ; δ, (Intensität,'; ; δη (lntensitätn) Die Intensität scharfer Signale korreliert mit der Höhe der Signale in einem gedruckten Beispiel eines NMR-Spektrums in cm und zeigt die wirklichen Verhältnisse der Signalintensitäten. Bei breiten Signalen können mehrere Peaks oder die Mitte des Signals und ihre relative Intensität im Vergleich zum intensivsten Signal im Spektrum gezeigt werden.
Zur Kalibrierung der chemischen Verschiebung von 1H-NMR-Spektren wirf
Tetramethylsilan und/oder die chemische Verschiebung des Lösungsmittels benutzt, besonders im Falle von Spektren, die in DMSO gemessen werden. Daher kann in NMR-Peaklisten der Tetramethylsilan-Peak vorkommen, muss es aber nicht.
Die Listen der 1H-NMR-Peaks sind ähnlich den klassischen 1H-NMR-Ausdrucken und enthalten somit gewöhnlich alle Peaks, die bei einer klassischen NMR- Interpretation aufgeführt werden. Darüber hinaus können sie wie klassische 1H-NMR-Ausdrucke Lösungsmittelsignale, Signale von Stereoisomeren der Zielverbindungen, die ebenfalls Gegenstand der Erfindung sind, und/oder Peaks von Verunreinigungen zeigen.
Bei der Angabe von Verbindungssignalen im Delta-Bereich von Lösungsmitteln und/oder Wasser sind in den Listen von 1H-NMR-Peaks die gewöhnlichen
Lösungsmittelpeaks, zum Beispiel Peaks von DMSO in DMSO- und der Peak von Wasser, gezeigt, die gewöhnlich im Durchschnitt eine hohe Intensität aufweisen. Die Peaks von Stereoisomeren der Targetverbindungen und/oder Peaks von
Verunreinigungen haben gewöhnlich im Durchschnitt eine geringere Intensität als die Peaks der Zielverbindungen (zum Beispiel mit einer Reinheit von >90%).
Solche Stereoisomere und/oder Verunreinigungen können typisch für das jeweilige Herstellungsverfahren sein. Ihre Peaks können somit dabei helfen, die Reproduktion
unseres Herstellungsverfahrens anhand von "Nebenprodukt-Fingerabdrucken" zu erkennen.
Ein Fachmann, der die Peaks der Zielverbindungen mit bekannten Verfahren
(MestreC, ACD-Simulation, aber auch mit empirisch ausgewerteten Erwartungswerten) berechnet, kann je nach Bedarf die Peaks der Zielverbindungen isolieren, wobei gegebenenfalls zusätzliche Intensitätsfilter eingesetzt werden. Diese Isolierung ist ähnlich dem betreffenden Peak-Picking bei der klassischen 1H-NMR-lnterpretation gegeben.
Weitere Details zu 1 H-NMR-Peaklisten können der Research Disclosure Database Number 564025 entnommen werden.
Beispiel 1 : 1H-NMR(601 ,6 MHz, de-DMSO): δ= 12,472(2,0);9,015(3,4);8,158(15,6);8,146(16,0 );7,379(3,6);6,025(6,0);6,013(5,9);3,323(118,1); 2,617(1 ,0);2,614(1 ,3);2,611(0,9);2,523(2,2);2,520(2,8);2,517(2,6);2,508(70,7);2,505(150,4);2, 502(204,4);2,499(149,4);2,496(69,5);2,389(0,9);
9 1 9 IRIin QV1 QR7 4V1 QW} 1V1 -1 QAAIR, 1Vf,1 QW} 7V1 QW} I 1 Q99 1 RV1 R7fMf) fiV1 1Π9Π 1V1 flQ- Q RV1 nQfMlf)
8);1 ,080(10,1);1 ,076(9,9);1 ,069(3,7);1 ,058(0,4);1 ,044(0,4);0,951(0,4);0,942(0,4);0,925(4,5);0, 318(12,9);0,914(12,6);0,910(12,0);0,906(13,6);0 ,899(3,5);0,005(0,5);0,000(14,1);-0,006(0,5)
Beispiel 4: 1H-NMR(400,0 MHz, de-DMSO): δ= 9,674(0,8);8,171 (4,0);8,152(4,2);6,048(1 ,9);6,028(1 ,8);3,454(16,0);3,260(1 ,5);3,243(2,7);3,22 8(2,7);3,211(1 ,5);2,524(0,7);2,519(1 ,1);2,511 (15,5);2,506(34,0);2,502(47,6);2,497(33,1);2,492(14,8);1 ,978(0,6);1 ,970(0,7);1 ,957(1 ,4);1 ,945(0, 8); 1 , 936(0,7); 1 , 523(1 ,6);1 ,505(2,9);1 ,487(2,9);1 , 469(1 ,7);1 ,116(0,8);1 ,104(2,1);1 ,098(2,4);1 , 087(1 ,3);1 ,083(2,2);1 ,077(2,2);1 ,066(0,9);0,928(1 ,1);0,918(2,5);0,911(2,5);0,905(8,2);0,899(2,9);0,887(13,4);0,868(5,3)
Beispiel 6: 1H-NMR(400,1 MHz, de-DMSO): δ= 12,549(3,1);9,669(4,4);9,658(4,4);8,169(15,4) 8,149(16,0);6,048(9,0);6,029(8,9);3,331(62,3);3 ,307(0,8);2,836(0,9);2,826(2,5);2,816(3,1);2,808(5,3);2,798(5,4);2,790(3,2);2,780(2,6);2,769(C ,9);2,678(0,4);2,673(0,5);2,669(0,4);2,527(1 ,2); 2,522(1 ,8);2,513(31 ,8);2,509(70,4);2,504(98,1);2,500(70,1);2,495(32,1);2,336(0,4);2,331 (0,5) 2,327(0,4);1 ,987(1 ,2);1 ,974(2,7);1 ,966(2,9);1 ,9
^ΛΙ^ -1 Q-ΜΠ 1V1 mi QV1 Q9f)M 4V1 191^9 SV1 1fWR 4V1 1fWQ 7V1 O Wi 1V1 ORRIR 7 vi ns9^s svi n7in RVI rvwn -ivi OWIO AYO
966(0,4);0,952(0,4);0,927(4,0);0,917(10,4);0,911(9,9);0,905(9,8);0,898(11 ,2);0,887(3,0);0,876 (0,4);0,740(3,5);0,727(9,4);0,722(12,3);0,710(1 2,1);0,705(9,8);0,693(4,3);0,671 (0,5);0,653(0,4);0,531 (0,4);0,521(0,4);0,492(4,0);0,481(10,6); 0,475(10,1);0,470(9,5);0,465(10,1);0,453(3,3);0, 008(0,9)
Beispiel 15: 1H-NMR(400,1 MHz, de-DMSO): δ= 8,182(1 , 1);8,163(1 ,1);6,066(0,8);6,047(0,8);3 ,330(4,4);3,122(1 ,6);3,106(1 ,6);2,513(2,4);2,50
Ql^ 1V9 ^,ΟΑΠ 9V94<Wi 9V9 AW 4V1 QfWn 4V1 11fMf) RV1 IfWO 7V1 fKWfl -lVI flR f) fil 1 ns9^n Rvn Q9R^n svn wrvn 7vn Qi4^n svn Q
08(0,9);0,894(16,0)
Beispiel 23: 1H-NMR(400,0 MHz, de-DMSO): δ= 8,166(2,2);8,147(2,3);6,046(0,9);6,027(0,9);3 ,407(18,0);3,316(0,8);3,301 (1 ,1);3,298(1 ,1);3,2 84(1 ,1);3,281(1 ,1);3,265(0,8);2,524(0,5);2,519(0,8);2,511(10,4);2,506(22,4);2,501(31 ,3);2,497 (21 ,9);2,492(9,7); 1 ,956(0,7);1 ,615(0,5); 1 , 599(0,
7);1 ,582(0,6);1 ,410(0,9);1 , 393(1 , 6);1 , 374(1 ,7);1 ,357(0,7);1 , 103(1 ,2);1 , 097(1 , 3);1 ,086(0,7);1 ,0 32(1 ,2);1 ,076(1 ,2);1 ,065(0,5);0,926(0,6);0,916(1 ,4);0,909(1 ,7);0,903(16,0);0,898(2,1);0,886(14,5)
Beispiel 32: 1H-NMR(400,1 MHz, de-DMSO): δ= 12,494(1 ,6);9,577(1 ,6);9,557(1 ,6);8,164(5,5) 8,145(5,7);6,045(2,3);6,041(2,1);6,026(2,2);6,0 21(2,1);5,760(0,4);3,990(0,5);3,973(1 ,1);3,956(1 ,3);3,937(1 ,2);3,920(0,6);3,379(0,4);3,329(44 1);3,306(0,4);3,280(0,3);2,672(0,3);2,558(0,4);2 ,553(0,5);2,526(0,6);2,521 (0,9);2,512(18,6);2,508(41 ,7);2,503(58,4);2,499(42,1);2,494(19,6);2 ,463(0,5);2,459(0,5);2,454(0,5);2,330(0,3);1 ,99 7(0,4);1 ,984(0,9);1 ,976(1 ,0);1 ,963(1 ,9);1 ,951 (1 ,1);1 ,942(1 ,0);1 ,930(0,5);1 ,466(0,8);1 ,459(0,9) 1 ,450(1 ,5); 1 ,442(2,7); 1 ,433(1 ,4); 1 ,425(3,0);1 ,4 I , 04 U,4J, I , OU U 1 I 1 I 1 i y( ,UJ, I , UÖ I ,/ J, I , U 1 I , θο I ,^. 1 ,
122(13,3);1 , 105(16,0);1 ,099(4,3);1 ,089(2,1);1 ,085(3,2);1 ,078(3,2);1 , 068(1 , 3);0,923(1 ,5);0,912 (3,5);0,906(3,4);0,900(3,5);0,892(8,9);0,883(1 ,5 );0,873(15,4);0,855(6,1);0,008(0,5);0,000(20,3)
Beispiel 36: 1H-NMR(400,1 MHz, de-DMSO): δ= 12,459(1 ,4);9,548(1 ,3);9,528(1 ,3);8,166(5,8) 8,147(6,0);6,044(1 ,9);6,041(1 ,6);6,025(1 ,9);6,0
99 RV4 ORQIO AVA 0^10 7V4 OARIO SV4 0X710 7YA Π1 Μ 9V4 OMIO QV4 f)1 MO 7V3 Q<Wf) / VI W\0 ^-9 'Ό^ίΟ -9 'ΌΟίΟ 7V9 ^19^19 9V
2,507(27,1);2,502(38,1);2,498(27,2);2,493(12,6);1 ,998(0,4);1 ,986(0,9);1 , 977(1 ,0);1 ,974(0,8);1 ,965(2,0);1 ,956(0,7); 1 ,952(1 ,1);1 ,944(1 ,0);1 ,93 1(0,5);1 ,636(0,5);1 ,619(0,9);1 ,616(0,8);1 ,603(1 ,1);1 ,600(1 ,1);1 ,583(1 ,1);1 ,567(0,7);1 ,433(0,9) 1 ,418(0,8);1 ,411(0,9);1 ,399(1 ,5);1 ,384(1 ,3);1 ,3 77(1 ,4);1 ,362(1 ,2);1 ,301 (1 ,3);1 ,286(1 ,5);1 ,280(1 ,3);1 ,266(2,0);1 ,252(0,9);1 ,247(0,9);1 ,232(0,£ ); 1 ,148(0,3); 1 ,116(13,5); 1 , 100(14,5);1 ,086(1 ,9); 1 ,082(3,2);1 ,075(3,1);1 , 065(1 , 3);0,922(1 ,5);0,912(3,4);0,905(3,5);0,900(3,4);0,894(3,4);0,883 16,0);0,874(15,3);0,866(15,0);0,857(14,2)
Beispiel 45: 1H-NMR(400,1 MHz, de-DMSO): δ= 12,530(4,7);9,764(2,4);9,751 (4,5);9,737(2,6);8,180(15,3);8,161(16,0);6,039(6,0);6,020(6,0);4 ,771 (2,2);3,497(5,1 );3,482(11 ,4);3,469(7,5);3,366(6,5);3,352(16,^
44,6);2,505(61 ,6);2,500(44,7);2,496(21 ,3);2,332(0,4);1 ,992(1 ,2);1 ,979(2,7);1 ,971 (3,0);1 ,958(5,6);1 ,946(3,3);1 ,937(3,0);1 ,925(1 ,5);1 ,121(2,9);
);1 ,421(2,8);1 ,404(2,8);1 ,385(2,3);1 ,368(0,9);0,905(16,0);0,888(15,9);0,874(3,4)
Beispiel 197: 1H-NMR(400,0 MHz, CDC ): δ=
Beispiel 198: 1H-NMR(400,0 MHz, CDC ): δ= 8,590(3,0);8,571(3,1);7,262(36,1);6,445(1 ,3);6,426(1 ,3);4,454(1 ,2);4,436(4,1);4,418(4,3);4,417 (2,6);4,400(1 ,6);4,399(2,1);4,381(0,6);3,274(0,6);2,007(16,0);1 ,767(1 ,1);1 ,751 (1 ,8);1 ,748(1 ,5);1 ,746(1 ,8);1 ,745(1 ,7);1 ,741 (1 ,2);1 ,730(1 ,5);1 ,6 00(1 ,5);1 ,590(1 ,2);1 ,585(1 ,8);1 ,582(1 ,5);1 ,579(1 ,8);1 ,564(1 ,0);1 ,436(4,2);1 ,431 (2,1);1 ,422(0,6);1 ,418(9,2);1 ,413(4,4);1 ,400(4,3);1 ,395(2,1);0, 000(10,9)
Beispiel 202: 1H-NMR(400,0 MHz, de-DMSO): δ= 12,294(0,6);7,516(2,9);6,396(0,6);3,592(14,5);3,570(15,5);3,552(16,0);3,383(2,1);3,334(11
0,8);3,287(2,3);3,276(1 ,3);3,198(10,7);2,675(1 ,2);2,671(1 ,7);2,666(1 ,1);2,556(2,7);2,552(4,0);2,547(3,2);2,542(2,0);2,537(1 ,3);2,52^^
1(109,9);2,506(219,3);2,502(286,0);2,497(200,1);2,492(93,4);2,469(6,9);2,464(6,7);2,458(6,3);2,453(5,6);2,448(4,3);2,444(3,7^
33(1 ,3);2,328(1 ,7);2,324(1 ,2); 1 ,489(5,4); 1 ,399(11 ,6);0,000(8,2)
Beispiel 203: 1H-NMR(400,0 MHz, de-DMSO): δ= 4,403(0,7);4,386(0,7);3,651(16,0);3,549(0,5);3,532(0,9);3,515(0,6);3,443(4,4);3,385(1 ,7);3, 348(24,5);3,134(1 ,1);3,122(1 ,4);3,116(3,6);3,104(3,8);3,098(3,8);3,086(3,7);3,080(1 ,4);3,068(1 ,2);2,675(0,6);2,671 (0
2,524(3,6);2,510(50,5);2,506(99,0);2,501(129,5);2,497(91 ,3);2,492(43,4);2,454(2,2);2,390(1 ,1);2,386(1 ,0);2,333(0,7);2,328(0,9)
265(0,5);2,244(0,8);2,233(0,8);2,215(0,7);1 ,903(0,9);1 ,886(1 ,5);1 ,865(2,3);1 ,857(2,2);1 ,845(1 ,4);1 ,829(0,9);1 ,409(1 ,6);1 ,193(7,3);1 ,175(15,2); 1 ,157(7,2);0,000(3,9)
Beispiel 204: 1H-NMR(400,0 MHz, de-DMSO): δ= 7,410(0,7);5,194(1 ,3);4,412(0,6);4,378(0,6);4,247(0,7);4,230(1 ,0);4,184(1 ,6);4,166(4,9);4,1 49(5,3);4,131(2,1);4,119(1 ,7);4,101 (1 ,9);4,098(1 ,7);4,080(1 ,6);4,071(0,5);4,062(0,5);3,464(15,5);3,356(1 ,0);3,322(1 ,0);3,119(0,6);3,092(1 ,0);3 ,061 (0,5);2,737(0,6);2,675(1 ,0);2,670(1 ,4);2,666(1 ,0);2,555(1 ,8);2,550(4,1);2,546(4,2);2,541 (3,1);2,524(4,4);2,519(6,3);2,511(87,7);2,506(185 ,6);2,501(250,0);2,497(176,4);2,492(82,8);2,466(6,1);2,459(4,4);2,454(1 ,7);2,337(0,5);2,333(1 ,^
2,086(6,3);2,066(0,6);2,032(0,7);1 ,687(2,8);1 ,658(3,2);1 ,612(0,8);1 ,534(2,0); 1 ,488(1 ,6);1 ,404(3,3);1 ,329(0,8);1 ,291(1 ,0);1 ,272(0,7);1 ,263(1 ,2)
;1 ,241 (7,9);1 ,224(16,0);1 ,206(7,7);1 ,184(4,2);1 ,167(7,9);1 ,149(3,8);0,000(8,0)
Beispiel 206: 1H-NMR(400,0 MHz, de-DMSO): δ= 7,500(1 ,0);3,406(3,9);3,390(7,3);3,373(4,7);3,325(107,8);3,278(4,5);3,262(7,4);3,247(3,8);3
,203(0,6);3,101(4,7);2,676(0,8);2,671(1 ,0);2,666(0,8);2,556(0,6);2,551(1 ,2);2,547(1 ,5);2,511(69,2);2,506(133,2);2,502(172,9);2,497(121 ^
493(56,9);2,459(2,6);2,454(2,1);2,449(1 ,8);2,444(1 ,8);2,432(2,1);2,429(2,1);2,383(1 ,4);2,333(0,8);2,329(1 ,0);2,3
);1 ,847(6,2);1 ,845(6,2);1 ,837(16,0);1 ,829(9,0);1 ,827(8,7);1 ,819(11 ,6);1 ,815(10,3);1 ,797(7,0);1 ,781(3,5);1 ,482(2,3);1 ,400(5,0);0,000(4,9)
Beispiel 216: 1H-NMR(400,0 MHz, de-DMSO): δ= 7,447(3,2);6,618(0,6);3,430(1 ,1);3,412(3,1);3,395(3,2);3,377(1 ,3);3,155(1 ,3);3,138(3,7);3,1
20(3,8);3,103(1 ,5);2,893(16,0);2,829(0,8);2,817(0,8);2,791(12,9);2,543(0,6);2,526(0,8);2,521(1 ,2);2,512(20,7);2,508(45,3);2,503(62,2^
44,3);2,494(21 ,0);2,466(1 ,3);2,461(1 ,2);2,456(1 ,1);2,451(0,9);1 ,516(2,4);1 ,495(8,6);1 ,482(4,7);1 ,452(1 ,7);1 ,44
378(3,3);1 ,099(3,3);1 ,082(7,0);1 ,064(4,2);1 ,046(5,0);1 ,028(8,6);1 ,011 (4,3);0,000(2,0)
Beispiel 218: 1H-NMR(400,0 MHz, de-DMSO): δ= 7,424(1 ,8);3,406(13,4);3,388(11 ,2);3,370(8,9);3,353(4,0);3,142(2,4);3,124(6,3);3,107(6,5);3 ,089(2,6);2,935(0,6);2,923(0,6);2,675(0,7);2,671(1 ,0);2,666(0,8);2,552(0,5);2,524(2,5);2,519(3,7);2,511(59,4);2,506(129,2);2,502(177,3);2,49 7(125,6);2,492(59,4);2,457(2,9);2,452(3,2);2,448(3,1);2,389(0,5);2,333(0,8);2,328(1 ,1);2,324(0
1 ,157(4,0);1 ,139(1 ,9);1 ,115(7,6);1 ,097(16,0);1 ,080(8,6);1 ,031(7,6);1 ,014(14,2);0,996(7,3);0,000(6,1)
Beispiel 220: 1H-NMR(400,0 MHz, de-DMSO): δ= 4,195(4,1);4,038(2,2);3,677(16,0);3,627(0,8);3,599(10,4);3,515(8,1);2,959(6,0);2,889(9,4);2 ,675(0,7);2,671 (0,9);2,666(0,7);2,561 (1 ,4);2,557(1 ,8);2,552(1 ,7);2,547(0,7);2,524(2,9);2,511 (59,3);2,506(118,7);2,501 (157,3);2,497(111 ,5);2, 492(53,6);2,461(4,0);2,457(4,4);2,452(4,4);2,447(3,3);2,443(2,4);2,422(2,0);2,333(0,7);2,328(1 ,0);2,324(0,7)2
0,000(4,6)
Beispiel 221 : 1H-NMR(400,1 MHz, de-DMSO): δ= 8,879(1 ,6);8,827(0,4);8,401(0,6);8,382(0,6);8,346(0,5);8,326(0,6);8,319(0,5);8,309(15,7);8,
290(16,0);7,634(1 ,8);7,245(0,3);7,227(0,4);7,218(0,4);7,196(0,3);7,192(0,4);7,164(0,8);7,146(0,8);7,091 (0,4);7,062(0,5);7,046(0,5);7,037(0,5)
7,008(0,5);6,964(0,5);6,943(0,5);6,927(0,5);6,834(0,6);6,818(0,6);6,792(0,8);6,773(0,8);6,757(0,6);6,752(0,6)^
;6,622(9,2);6,603(9,1);6,574(0,6);6,555(0,5);6,522(0,5);6,492(0,4);6,469(0,4);6,428(0,4);6,405(0,4);6,388(^
);2,674(0,6);2,669(0,5);2,560(0,8);2,555(1 ,0);2,551(0,6);2,527(1 ,6);2,522(2,4);2,514(38,3);2,509(83,4);2,50^
,464(0,9);2,460(1 ,1);2,455(1 ,1);2,451(0,7);2,336(0,5);2,332(0,7);2,327(0,5);1 ,568(2,5);1 ,553(5,9);1 ,549(5,6);1 ,545(7,0);1 ,541(5,0);1 ,530(4,3); 1 ,520(2,6);1 ,507(3,3);1 ,503(4,6);1 ,500(5,4);1 ,497(6,7);1 ,493(5,2);1 ,483(4,9);1 ,476(1 ,3);1 ,450(1 ,5);1 ,439(1 ,5);1 ,430(4,2);1 ,419(4,9);1 , 415(7,2)
;1 ,411 (5,9);1 ,407(9,8);1 ,396(5,5);1 ,392(9,2);1 ,389(5,9);1 ,385(4,7);1 ,382(3,4);1 ,368(2,5);1 ,347(1 ,2);1 ,331 (1 ,2);0,008(0,6)
Beispiel 222: 1H-NMR(400,1 MHz, de-DMSO): δ= 12,361(0,4);9,487(0,4);8,338(0,4);8,318(0,4);8,303(5,1);8,284(5,2);6,525(0,5);3,380(0,6);3, 327(28,4);3,277(0,8);3,171(0,4);2,833(15,8);2,821(16,0);2,512(8,8);2,508(19,1);2,503(26,7);2,499(19,4);2,494(9,2);2,453(0,3);2,384(0,5^ 9(0,5);2,073(0,4);1 ,565(0,9);1 ,549(1 ,9);1 ,545(2,0);1 ,541(2,3);1 ,537(1 ,8);1 ,527(1 ,5);1 ,517(0,9);1 ,504(1 ,0);1 ,500(1 ,6);1 ,496(2,0);1 ,494(2,3);1 ,4 92(2,3);1 ,489(1 ,9);1 ,479(2,1);1 ,463(0,4);1 ,451(0,4);1 ,432(1 ,1);1 ,416(2,1);1 ,409(2,5);1 ,393(2,5);1 ,369(0,6)
Beispiel 223: 1H-NMR(400,1 MHz, de-DMSO): δ= 12,363(0,5);9,604(0,4);8,305(4,3);8,286(4,4);6,523(0,5);3,349(1 ,8);3,323(77,0);3,299(5,0);3
,296(2,6);3,281(1 ,6);3,171(0,5);2,525(0,4);2,521(0,6);2,512(10,7);2,507(23,4);2,503(32,9);2,498(23,8);2,494(11 ,3);2,073(0,4)
0(1 ,9);1 , 546(1 ,9);1 ,543(2,2);1 , 538(1 , 7);1 , 528(1 ,4);1 ,517(0,8);1 , 505(1 ,0);1 , 501 (1 ,5);1 , 498(1 , 9);1 , 495(2 ,2); 1 ,493(2, 1 ); 1 ,490(1 ,7); 1 ,480(1 ,6);1 ,4
48(0,3);1 ,436(0,6);1 ,428(0,9);1 ,412(1 ,9);1 ,405(2,4);1 ,389(2,4);1 ,366(0,6);1 ,135(7,4);1 ,116(16,0);1 ,098(7,3)
Beispiel 224: 1H-NMR(400,1 MHz, de-DMSO): δ= 12,373(1 , 1);9,677(1 ,0);8,309(4,0);8,306(4,3);8,290(4,1);8,287(4,4);6,526(1 ,1);3,418(0,4);3, 368(2,5);3,323(414,6);3,319(444,4);3,290(4,6);3,285(4,4);3,271(7,4);3,254(6,3);3,240(2,5);3,236(2,5);3,174(1 ,0);3,170(1 ,1);2,675(1 ,0);2,671( 1 ,0);2,666(0,6);2,550(0,8);2,546(0,9);2,541(0,8)£
,5);2,077(1 ,2);2,072(1 ,6);1 , 567(1 , 1);1 ,544(5,7);1 ,523(5,4);1 ,505(6,7);1 ,495(4,3);1 ,490(4,1);1 ,486(3,7);1 , 473(1 ,0);1 ,451 (0,6);1 ,429(1 ,3);1 ,410( 3,7);1 ,391 (3,7);1 ,370(0,8);0,923(0,7);0,916(7,0);0,912(8,0);0,905(1 ,7);0,898(13,8);0,893(16,0);0,879(6,4);0,875(6,9);0,005(2,6)
Beispiel 226: 1H-NMR(400,1 MHz, CDCb): δ= 12,212(0,3);9,308(0,6);9,290(0,6);8,580(2,6);8,561 (2,6);7,265(13,0);6,374(3,2);6,354(3,2);4,30 2(0,6);4,285(0,9);4,266(0,9);4,250(0,6);1 ,727(0,5);1 ,709(1 ,4);1 ,705(1 ,5);1 ,701 (0,9);1 ,688(0,8);1 ,680(0,7);1 ,663(1 ,6);1 ,662(1 ,6);1 ,657(1 ,9);1 ,6
53(1 ,4);1 ,641(1 ,1);1 ,476(0,7);1 ,464(0,9);1 ,459(1 ,6);1 ,454(2,1);1 ,441(1 ,0);1 ,437(2,1);1 ,431 (1 ,5);1 ,414(0,5);1 ,265(15,9);1 ,249(16,0)
Beispiel 233:
1H-NMR(400,1 MHz, de-DMSO): δ= 8,094(0,4);8,075(0,4);3,104(16,0);2,985(0,4);2,969(0,6);2,953(0,5);2,292(1 ,5);2,288(3,2);2, 284(4,4);2,280(3,3);2,276(1 ,6);0,241 (0,4);0,236(0,4);0,221 (0,4);0,217(0,4);0,000(0,5)
Beispiel 576:
1H-NMR(400,0 MHz, de-DMSO): δ= 12,757(4,0);9,849(2,4);8,386(9,8);8,368(10,2);7,881(0,5);7,859(0,9);7,836(8,2);7,815(9,8);7 ,654(0,6);7,632(0,8);7,616(15,9);7,594(13,3);6,837(2,7);6,820(2,7);5,979(1 ,0);5,966(2,2);5,953(2,2);5,940(2,6);5,937(1 ,9);5,923(2,9);5^ 5);5,897(2,6);5,885(1 ,3);5,220(4,9);5,216(5,2);5,177(4,4);5,173(4,7);5,135(5,2);5,131(5,3);5,109(4,8);5,105(4,9^
0,4);3,967(5,9);3,904(16,0);3,501(0,4);3,492(0,4);3,349(838,3);3,168(1 ,2);2,673(1 ,9);2,508(245,1);2,503(310,5);2,499(246,5);2,^
3(0,3);0,000(6,5)
Beispiel 583: 1H-NMR(400,0 MHz, de-DMSO): δ= 12,664(1 ,9);9,662(0,9);9,647(0,9);8,364(5,9);8,345(6,2);7,820(3,4);7,799(4,1);7,622(1 ,2);7, 616(9,2);7,599(2,6);7,594(7,4);6,813(1 ,2);6,796(1 ,2);4,035(0,6);4,018(1 ,3);4,000(1 ,6);3,982(1 ,3);3,965(0,6);3,904(11 ,8);3,505(0,4);3,364(640, 5);2,678(0,8);2,674(1 ,1);2,669(0,8);2,527(3,2);2,513(66,4);2,509(131 ,1);2,505(169,0);2,500(123,1);2,496(60,8^
0);2,327(0,7);1 ,501 (0,9);1 ,495(1 ,1);1 ,484(1 ,8);1 ,478(3,1);1 ,460(4,1);1 ,443(2,4);1 ,382(0,5);1 ,365(1 ,4);1 ,347(2,4);1 ,333(2,2);1 ,329(2,8);1 ,311(2 ,2);1 ,294(1 ,1);1 ,283(0,3);1 ,277(0,4);1 ,157(13,6);1 ,140(13,5);0,909(7,8);0,891(16,0);0,872(6,5);0,000(1 ,5)
Beispiel 597: 1H-NMR(400,0 MHz, de-DMSO): δ= 12,690(2,4);9,830(1 ,5);8,423(0,7);8,404(0,7);8,376(8,3);8,357(8,6);7,880(0,9);7,859(1 ,2);7, 829(5,9);7,808(7,2);7,654(1 ,3);7,632(1 ,2);7,615(12,7);7,594(10,5);7,048(0,5);7,029(0,5);6,822(1 ,7);6,804(1 ,8);3,904(16,0);3,548(0,5);3,508(1 , 9);3,496(5,4);3,483(7,8);3,472(7,5);3,465(11 ,5);3,455(9,8);3,443(4,0);3,437(3,2);3,373(429,2);3,361(533,6);3,305(t
3,107(0,4);2,678(1 ,1);2,673(1 ,5);2,669(1 ,1);2,551(0,4);2,526(4,0);2,513(95,7);2,509(190,0);2,504(248,3);2,500(186,6);2
,326(1 ,1);0,000(1 ,6)
Beispiel 603: 1H-NMR(400,0 MHz, de-DMSO): δ= 12,665(1 ,8);9,790(1 ,1);9,775(1 ,1);8,425(0,7);8,406(0,7);8,370(6,9);8,351 (7,3);7,879(1 ,0);7, 858(1 , 2);7,823(4,9);7,802(6,0);7,654(1 ,3);7,632(1 ,2);7,617(10,3);7,595(8,6);7,048(0,5);7,029(0,5);6,816(1 ,5);6,799(1 ,5);4,1^
4,158(1 ,7);4,141(1 ,3);4,128(0,7);3,904(16,0);3,530(0,5);3,523(0,5);3,466(1 ,3);3,422(5,5);3,409(8,6);3,37
332(7,0);3,319(4,7);3,293(46,0);3,169(1 ,0);3,114(0,3);2,679(1 ,0);2,674(1 ,3);2,670(1 ,0);2,527(3,6);2
36(0,9);2,332(1 ,3);2,327(1 ,0);1 ,170(16,0);1 ,153(15,9);1 ,125(0,4);0,000(2,0)
Beispiel 643: 1H-NMR(400,0 MHz, de-DMSO): δ= 7,835(1 ,4);7,625(1 ,7);7,606(1 ,8);7,573(6,6);7,551(5,7);3,586(3,1);3,305(103,8);2,669(2,0);2
,523(7,5);2,518(10,1);2,509(137,1);2,505(294,6);2,500(410,1);2,496(284,5);2,491(127,5);2,327(2,1);2,085(16,0);0,000(14,7)
Beispiel 644: 1H-NMR(400,0 MHz, de-DMSO): δ= 7,828(1 ,4);7,603(1 ,5);7,580(5,0);7,576(3,0);7,558(4,1);7,500(0,9);7,481(0,9);4,430(0,9);4,4 09(0,9);4,400(0,9);3,666(16,0);3,577(0,7);3,558(1 ,2);3,541(1 ,2);3,525(0,8);3,466(6,3);3,326(14,9);3,135(0,7);3,117(2,3);3,105(2,3);3,0 3,086(2,2);3,068(0,6);2,669(0,7);2,510(45,3);2,505(97,1);2,501(134,6);2,496(94,3);2,491(42,8);2,327(0,8);2,239(0,6);1 ,887(1 ,8);^ 176(9,3);1 , 158(4 ,4);0,000(3,5)
Beispiel 647: 1H-NMR(400,0 MHz, de-DMSO): δ= 7,821(2,9);7,612(3,5);7,594(3,3);7,571(16,0);7,566(4,4);7,549(13,0);3,434(3,6);3,417(6,7);3 ,400(4,0);3,351(3,7);3,337(7,1);3,307(176,5);2,670(3,3);2,523(10,3);2,518(14,3);2,510(192,9);2,505(417,8);2,500(582,5);2,496(405,2);2,4
182,0);2,327(3,2);1 ,836(6,8);0,000(28,8)
Beispiel 659: 1H-NMR(400,0 MHz, de-DMSO): δ= 7,825(3,1);7,565(16,0);7,543(13,8);7,525(3,1);7,506(3,4);3,414(5,0);3,397(4,9);3,308(428,5
);3,259(1 ,9);3,195(4,0);3,177(4,5);2,670(3,2);2,509(206,8);2,505(423,5);2,500(575,4);2,496(405,4);2,491(186,9);2,450(2,3);2,327P
5,6);1 ,121 (10,7);1 ,104(5,6);1 ,068(5,7);1 ,051(9,9);1 ,033(4,5);0,008(3,9);0,000(99,2);-0,008(3,5)
Beispiel 661 : 1H-NMR(601 ,6 MHz, de-DMSO): δ= 9,048(1 ,5);8,431(0,5);8,419(0,5);8,357(13,1);8,345(13,7);8,050(0,3);8,041(0,4);8,035(0,3);8
,026(0,3);7,871(4,6);7,583(1 ,8);7,442(0,3);7,428(0,6);7,413(0,3);7,391(8,3);7,387(2,9);7,376(16,0);7,365(2,9);7,361(7,8);7,356(1 ,0);7,^
;7,324(0,5);6,775(1 ,2);3,324(88,5);2,617(0,9);2,614(1 ,2);2,611(0,9);2,577(0,4);2,535(2,1);2,523(2,0);2,520(2,6);2,517(^
137,2);2,502(185,2);2,499(135,8);2,496(63,4);2,389(0,9);2,386(1 ,2);2,383(0,8);1 ,909(1 ,2);0,000(7,9)
Beispiel 664: 1H-NMR(400,0 MHz, de-DMSO): δ= 9,750(0,8);8,362(6,4);8,344(6,6);7,879(2,2);7,866(2,5);7,857(2,5);7,844(2,1);7,397(4,1);7,3
91(1 ,3);7,375(7,4);7,369(1 ,3);7,358(1 ,3);7,353(3,5);6,792(1 ,0);6,775(0,9);3,313(80,4);3,294(8,5);3,276(5,3);3,259(2,7);2,747(0,7);2,727(0,5);2
,674(1 ,3);2,670(1 ,8);2,6650 ,3);2,523(8,2);2,518(11 ,4);2,510(102,5);2,505(210,6);2,501(288,1);2,496(202,8);2,491(92,^
);2,327(1 ,6);2,323(1 ,1);2,085(3,5);1 ,575(0,6);1 ,557(2,4);1 ,539(4,4);1 ,521(4,3);1 ,503(2,5);1 ,485(0,8);1 ,390(1 ,3);0,930(8,0);0,922(2,3);0,911 (16
,0);0,904(3,4);0,893(7,0);0,885(1 ,5);0,000(4,2)
Beispiel 683: 1H-NMR(400,0 MHz, de-DMSO): δ= 8,357(1 ,3);8,338(1 ,4);7,397(0,9);7,375(1 ,5);7,353(0,7);5,653(0,6);3,364(0,9);3,346(1 ,5);3,3 14(25,3);2,999(0,8);2,984(1 ,3);2,964(1 ,3);2,949(0,8);2,674(0,8);2,669(1 ,2);2,665(0,9);2,523(5,9);2,518(8,0);2,509(67,9);2,505(139,5);2,500(1 90,8);2,496(134,4);2,491(61 ,1);2,448(0,5);2,332(0,8);2,327(1 ,1);2,323(0,8);1 ,564(0,7);1 ,547(0,9);1 ,531(0,8);1 ,445(0,5);1 ,427(1 ,1);1 ,408(1 ,1); 1 ,262(1 ,1);1 ,251(0,9);1 ,244(2,2);1 ,226(2,1);1 ,208(1 ,5);1 ,176(1 ,0);0,921(7,2);0,904(7,0);0,891(3,9);0,874(3,9);0,^
,4);0,000(69,3);-0,009(2,4)
Beispiel 754: 1H-NMR(400,0 MHz, de-DMSO): δ= 7,859(2,2);7,517(2,5);7,362(3,6);7,339(7,1);7,317(3,6);5,204(1 ,8);4,401(1 ,2);4,352(1 ,3);4,1 99(1 ,8);4,181(5,7);4,163(5,8);4,146(2,3);4,130(1 ,7);4,113(1 ,8);4,103(1 ,8);4,086(1 ,7);3,701 (1 ,2);3,427(1 ,6);3,308(446,5);3,133(1 ,3);2,766(1 ,1); 2,674(6,7);2,669(9,1);2,665(6,9);2,523(41 ,5);2,518(56,2);2,509(522,4);2,505(1093,8);2,500(1518,6);2,496(1082,7);2,491(503,7);2,451(5,0);2, 332(6,6);2,327(9,0);2,322(6,5);2,180(1 ,2);2,150(1 ,3);2,085(1 ,8);1 ,671(3,2);1 ,554(1 ,8);1 ,255(7,7);1 ,237( 16,0); 1 ,220(7,0); 1 ,191(4,1);1 ,173(8,2);
1 ,156(4,2);0,146(2,7);0,008(21 ,4);0,000(679,3);-0,009(25,0);-0,050(1 ,8);-0,150(2,7)
Beispiel 768: 1H-NMR(400,0 MHz, de-DMSO): δ= 7,963(2,1);7,855(3,5);7,510(3,5);7,490(3,5);7,351(9,0);7,329(16,0);7,307(7,5);3,413(6,2);3,
395(7,5);3,309(510,6);3,201(5,6);3,181 (5,2);2,674(10,9);2,669(14,3);2,665(10,4);2,552(12,9);2,523(72,8);2,518(97,2);2,50^
2,1);2,500(2343,1);2,496(1660,3);2,491(762,4);2,456(10,1);2,452(10,4);2,396(2,4);2,332(10,4);2,327(13,6);2,323(9,9);2,085
,487(3,0);1 , 235(1 ,9);1 ,175(2,5);1 ,138(6,8);1 ,120(12,3);1 ,103(6,6);1 ,070(6,3);1 , 053(11 ,8);1 ,034(5,8);0,942(4,6);0,924(2,6);0,146(3,9);0,008(37
,2);0,000(1090,3);-0,009(38,3);-0,049(3,2);-0, 150(4, 1 )
Beispiel 770: 1H-NMR(400,0 MHz, de-DMSO): δ= 7,861(1 ,3);7,571(1 ,2);7,552(1 ,1);7,523(1 ,2);7,504(1 ,2);7,365(2,3);7,357(2,0);7,343(4,2);7,3 35(3,2);7,321(2,1);7,313(1 ,4);4,213(5,1);4,115(3,5);3,690(16,0);3,606(10,5);3,334(110,9);2,984(8,4);2,957(12,9);2,674(2,9^
2,8);2,660(1 ,4);2,604(0,7);2,555(1 ,3);2,551(1 ,4);2,546(0,9);2,523 0,7);2,518(16,5);2,509(223,4);2,505(480,0);2,500(666,0);2,495(464^ 91(209,0);2,455(2,3);2,450(2,4);2,446(1 ,5);2,416(0,6);2,332(2,8);2,327(4,0);2,322(2,9);2,318(1 ,4);2,085(4,4^
1 ,158(0,7);0,008(0,6);0,000(22,7);-0,009(0,8)
Beispiel 771 : 1H-NMR(400,0 MHz, de-DMSO): δ= 12,805(6,0);9,059(2,9);8,973(0,3);8,576(0,5);8,456(0,5);8,437(0,5);8,393(15,5);8,374(16,0);
8,319(0,4);8,280(0,4);8,276(0,5);8,255(0,9);8,180(7,1);8,113(4,2);8,098(4,2);8,026(0,4);7,995(0,4);7,973(0,5);7,955(0,5);7,913(7,9)
3);7,866(0,5);7,844(0,5);7,825(0,6);7,785(7,8);7,766(12,3);7,746(5,3);7,643(3,3);7,552(0,6);7,533(0,5);7,211(0,3)
Beispiel 1235:
1H-NMR(400,0 MHz, de-DMSO): δ= 12,286(0,8);9,837(0,7);8,461 (5,5);8,442(5,8);8,228(3,1);8,209(3,6);7,988(2,5);7,968(4,9);7 ,949(2,8);7,862(0,3);7,829(4,6);7,809(3,6);7,255(0,9);7,245(0,9);5,985(0,6);5,972(1 ,2);5,959(1 ,2);5,946(1 ,4);5,942(0,9);5,933(0,8);5,929( 5,916(1 ,3);5,903(1 ,5);5,890(0,7);5,228(2,5);5,224(2,7);5,185^
;3,988(5,0);3,979(2,2);3,975(2,8);3,904(16,0);3,394(460,1);3,383(722,5);3,170(1 ,1);2,679(1 ,0);2,675(
2);2,501 (154,3);2,337(1 ,0);2,333(1 ,3);2,328(1 ,0);1 ,234(0,4);0,000(4,7)
Beispiel 1242: 1H-NMR(400,0 MHz, de-DMSO): δ= 12,175(1 ,4);9,638(0,8);8,439(5,7);8,420(6,0);8,221(2,7);8,202(3,2)7,988(2,6)7,968(5,2)7
,948(2,9);7,828(4,5);7,808(3,4)7,234(0,9);7,222(0,9);4,043(0,5);4,025(1 ,2);4,007(1 ,5);3,990(1 ,2);3,973(0,5);3,904(13,7);3,350(563,9);3,267(0
,4);3,168(0,5);2,677(0,8);2,673(1 ,1);2,668(0,9);2,526(3,0);2,512(73,0);2,508(145,2);2,504(188,3);2,499(138,1);2,^
,2);2,326(0,9);1 ,513(0,8);1 ,504(1 ,0);1 ,497(1 ,5);1 ,488(2,6);1 ,471 (2,9);1 ,456(1 ,5);1 ,452(1 ,7);1 ,434(0,3);1 ,387(0,5);1 ,369(1 ,4);1 ,351(2,3);1 ,333(
2.7) ;1 ,315(2,1 );1 ,305(0,7);1 ,298(1 ,2);1 ,287(0,4);1 ,281 (0,4);1 ,234(0,4);1 ,166(13,4);1 ,149(13,4);0,911 (7,7);0,893(16,0);0,875(6,6);0,000(1 ,9) Beispiel 1256: 1H-NMR(400,0 MHz, de-DMSO): δ= 12,207(2,9);9,823(1 ,8);8,451(13,0);8,432(13,7);8,254(0,4);8,228(6,9);8,209(8,0);7,988(5,9 )7,969(11 ,6)7,949(6,5);7,829(10,1);7,809(7,8);7,240(2,1)7,225(2,0);3,904(16,0);3,523(1 ,6);3,518(2,2);3,506(7,4);3^^^
475(16,0);3,464(13,2);3,453(4,0);3,447(2,6);3,340(755,2);3,289(92,1);3,251 (0,4);3,168(0,4);3,111(0,5);2,677(1 ,8);2,672(2,4);2,668 (0,4);2,525(6,7);2,512(157,0);2,508(309,4);2,503(399,4);2,499(295,2);2,494(150,2);2,334(1 ,8);2,330(2,5)
00(9,3)
Beispiel 1262: 1H-NMR(400,0 MHz, de-DMSO): δ= 12,169(0,9);9,767(0,8);8,445(5,9);8,426(6,3);8,224(3,1);8,205(3,8);7,989(2,7);7,970(5,4)7 ,950(3,1);7,830(4,8);7,810(3,8);7,223(0,9);4,199(0,5);4,186(1 ,0);4,169(1 ,3);4,150(1 ,1);4,136(0,5);3,904(16,0);3,825(0,4);3,470
;3,418(2,0);3,406(3,8);3,394(4,1);3,369(7,6);3,347(551 ,3);3,296(41 ,8);3,168(0,5);3,118(0,3);2,677(1 ,0);2,6
(83,7);2,508(166,4);2,503(215,4);2,499(157,9);2,495(78,3);2,335(0,9);2,330(1 ,3);2,326(0,9);1 ^
Beispiel 1321 : 1H-NMR(601 ,6 MHz, de-DMSO): δ= 19,974(0,6);9,085(1 ,0);8,841(3,9);8,368(9,6);8,356(9,9);8,341(0,7);8,329(0,8);8,276(2,7);8 ,264(2,7);8,204(1 ,0);8,108(0,5);7,703(11 ,0)7,688(10,6)7,622(1 ,3);6,938(0,8);6,923(0,9);6,370(0,4);4,383(1 ,0);4,371 (1 ,0);3,324(865,7);3,172( 0,7);3,122(0,7);2,948(0,5);2,667(2,2);2,627(1 ,0);2,616(7,8);2,613(10,7);2,610(7,8);2,522(18,6);2,519(23,6);2^
82,3);2,501(1764,8);2,498(1284,2);2,495(592,5);2,394(4,7);2,389(7,9);2,386(10,6);2,383(7,6);1 ,908(16,0);1 ,354(1 ,1);t
235(1 ,9);0,987(0,6);0,854(0,5);0,005(1 ,5);0,000(47,8);-0,006(1 ,6)
Beispiel 1431 : 1H-NMR(601 ,6 MHz, de-DMSO): δ= 12,936(0,7);9,354(0,4);9,170(3,3);9,024(1 ,2);8,498(2,8);8,488(2,8);8,419(15,3);8,407(16,0
);8,092(12,9);8,078(12,3);8,065(0,6)7,983(0,4)7,970(0,4)7,699(1 ,4)7,415(0,6)7,402(0,6);6,973(0,8);4,035(0,5);4,023(0,6);3,325(450,^
97(0,3);2,617(1 ,7);2,614(2,4);2,611(1 ,7);2,523(4^
2,389(1 ,7);2,386(2,3);2,383(1 ,7);2,358(0,3);1 ,989(2,4);1 ,909(4,0);1 ,187(0,6);1 , 175(1 ,3);1 ,163(0,6);1 ,098(0,5);1 ,088(0,4);0,005(0,7);0,000(21 ,
7);-0,006(0,7)
Beispiel 1432: 1H-NMR(601 ,6 MHz, de-DMSO): δ= 12,980(0,6);9,626(0,5);9,165(2,5);8,495(1 ,6);8,481(1 ,7);8,404(6,1);8,391 (6,3);8,083(4,7);8
,070(4,4);6,985(0,6);3,322(129,1);2,864(16,0);2,856(16,0);2,616(0,9);2,613(1 ,2);2,610(0,9);2,523(2,1);2,519(2,7);2
4(136,9);2,501(188,5);2,499(138,7);2,496(65,7);2,389(0,9);2,386(1 ,2);2,383(0,9);1 ,909(1 ,5);0,005(0,4);0,000(12,4);-0,006(0,5)
Beispiel 1435: 1H-NMR(601 ,6 MHz, de-DMSO): δ= 9,154(1 ,4);8,483(0,8);8,470(0,9);8,398(2,8);8,385(2,9);8,086(2,3);8,072(2,1);4,082(0,6);4,
071(0,9);4,059(0,9);4,048(0,6);3,322(34,1);2,616(0,3);2,6^
9.8) ;2,499(50,9);2,496(23,9);2,386(0,4);1 ,909(0,9);1 ,193(16,0);1 ,182(16,0);0,000(2,1)
Beispiel 1462: 1H-NMR(601 ,6 MHz, de-DMSO): δ= 12,933(0,4);9,693(0,4);9,152(2,1);8,481(1 ,3);8,467(1 ,4);8,401(4,8);8,389(5,1);8,090(4,0);8 ,077(3,8);6,969(0,5);5,431(0,3);5,417(0,3);4,036(0,5);4,024(1 ,1);4,012(1 ,5);4,001(1 ,1);3,989(0,5);3,322(60,3);2,617(0,5);2,6
;2,523(1 ,3);2,520(1 ,6);2,517(1 ,6);2,508(40,0);2,505(85,0);2,502(115,7);2,499(84,8);2,496(39,5);2,389(0,5);2,386(0,7);2,383(0,5);1 ,909(1 ,2);1 , 502(0,9);1 ,492(1 ,5);1 ,486(1 ,5);1 ,482(2,0);1 ,479(2,1 );1 ,475(1 ,8);1 ,472(1 ,8);1 ,469(2,0);1 ,464(1 ,2);1 ,458(1 , 3);1 ,446(0,4);1 ,375(0,5);1 , 363(1 ,2);1 ,351(1 ,5);1 ,347(1 ,2);1 ,338(1 ,4);1 ,335(1 ,6);1 ,331(1 ,0);1 ,323(1 ,3);1 ,319(1 ,2);1 ,308(1 ,0);1 ,300(0,5);1 ,297(0,5);1 ,286(0,4);1 ,277(0,6);1 , 266(0,6); 1 ,251(0,5);1 ,163(13,3);1 ,152(13,3);0,976(2,5);0,965(2,5);0,906(7,5);0,894(16,0);0,882(7,0);0,862(0,8);0^
7,5)
Beispiel 1476: 1H-NMR(601 ,6 MHz, de-DMSO): δ= 12,953(1 ,7 );9,851(1 ,2);9,158(5,9);8,487(3,6);8,475(3,8);8,416(15,2);8,404(16,0);8,092(10, 3);8,079(9,6);6,976(1 ,5);3,515(2,7);3,506(9,2);3,497(12,5);3,489(7,1);3,471(12,9);3,463(15,0);3,455(4,7);3,452(4,2);3,404(0,6);3,322(184,2);3 ,289(115,8);3,170(0,6);2,616(1 ,3);2,613(1 ,8);2,610(1 ,3);2,523 (3,9);2,520(5,4);2,516(6,2);2,508(101 ,1);2,505(209,4);2,502(283,9);2,499(204,9 );2,496(95,4);2,389(1 ,3);2,386(1 ,8);2,383(1 ,3);1 ,909(2,3);0,005(0,8);0,000(22,1);-0,006(0,7)
Beispiel 1535: 1H-NMR(601 ,6 MHz, de-DMSO): δ= 9,214(0,7) 8,509(0,8);8,059(4,6);8,045(4,3)7,673(1 ,1);7,662(1 ,1);3,322(128,4);2,969(15,8 );2,883(16,0);2,616(0,7);2,613(1 ,0);2,610(0,7);2,523(1 ,6);2,520(2,0);2,516(2,0);2,508(54,3);2,505(114,9);2,502(155,9);2,499(114,1);2,496(52, 9);2,389(0,7);2,386(1 ,0);2,383(0,7);1 ,909(1 ,2);0,005(0,3);0,000(11 ,1);-0,006(0,4)
Beispiel 1538: 1H-NMR(601 ,6 MHz, de-DMSO): δ= 9,220(1 ,7) 8,509(1 ,6);8,052(7,9);8,038(7,4)7,637(2,1)7,626(2,1);3,440(2,2);3,428(6,2);3, 417(6,3);3,405(2,2);3,351(0,3);3,323(207,4);3,203(2,1);3,191( 5,9);3, 180(5,9);3, 168(2 , 1 );2,617(1 , 1 );2,614(1 ,4);2 ,611 (1 ,0);2,523(2,8);2,520(3,8 );2,517(4,5);2,508(80,3);2,505(167,6);2,502(229,0);2,499(165 9);2,496(76,4);2,389(1 ,0);2,386(1 ,4);2,383(1 ,0);1 , 909(1 ,9);1 , 172(1 , 1);1 , 160(2,4 );1 ,145(8,0);1 ,134(16,0);1 ,122(7,7);1 ,065(7,2);1 ,053(14,3);1 ,041(6,9);0,005(0,7);0,000(18,8);-0,006(0,6)
Beispiel 1541 : 1H-NMR(400,0 MHz, de-DMSO): δ= 12,271(1 ,0 );9,730(0,7);9,716(1 ,2);9,703(0,7);8,269(5,4);8,250(5,7);6,406(1 ,8);6,403(1 ,8);6 ,387(1 ,8);6,384(1 ,8);3,489(1 ,0);3,468(1 ,5);3,446(1 ,0);3,305(3i S,7);3,269(2,0);3,252(3,7);3,237(3,6);3,220(2,0);2,670(0,5);2,523(1 ,4);2,519(2,0) ;2,510(28,3);2,505(61 ,4);2,501(86,1);2,496(60,9);2,492(27,5); 2,328(0,5);2,293(0,6);2,279(1 ,0);2,272(1 ,8);2,264(1 ,1);2,256(1 ,2);2,250(2,3);2,2 43(1 ,5);2,235(0,7);2,229(1 ,0);2,222(0,8);2,203(0,5);2,179(1 ,9) ;2,173(1 ,3);2,156(2,6);2,150(2,2);2,133(1 ,6);2,127(1 ,6);1 ,992(0,8);1 ,988(0,7);1 , 967(1 ,1);1 ,965(1 ,1);1 ,943(1 ,4);1 ,920(0,8);1 ,807(0,9);1 ,805(0,i ));1 ,800(0,7);1 ,785(0,7);1 ,781(0,7);1 ,778(0,7);1 ,526(2,1);1 ,508(3,9);1 ,490(3,9);1 ,472(2,3);1 ,454(0,5);0,906(7,5);0,887(16,0);0,869(6,6);0,008(C ),9);0,000(30,5);-0,009(0,9)
Beispiel 1542: 1H-NMR(400,0 MHz, de-DMSO): δ= 5,652(0,5);3,306(3,4);3,001(0,8);2,986(1 ,2);2,983(1 ,1);2,969(1 ,1);2,965(1 ,2);2,951(0,8);2,
510(3,0);2,506(6,6);2,501(9,2);2,496(6,4);2,492(2,8);1 ,565(0,7);1 ,548(0,8);1 ,532(0,7);1 ,263(1 ,0);1 ,245(1 ,8);1 ,227(1 ,8);1 ,210
,887(2,8);0,862(16,0);0,846(15,2);0,000(3,8)
Beispiel 1543: 1H-NMR(400,0 MHz, de-DMSO): δ= 11 ,732(2,8);7,393(2,5);7,375(3,1);7,366(3,1);7,349(2,8);6,113(2,6);3,390(5,9);3,372(7,2);3
|,319(128,2);3,172(1 ,6);3,155(3,8);3,138(3,8);3,120(1 ,4);2,870(16,0);2,804(14,5);2,667(3,3);2,500(393,1);2,375(1 ,3);2,327(2,7);2,232(4,3);2
151(1 ,0);7,137(1 ,3);7,131(0,9);7,063(0,9);7,055(0,7);7,046(1 ,4);7,037(1 ,0);7,027(0,7);7,018(0,5);6,360(0,6);4,204(3,8);4,123(3,0);3,819(14,3);
3,811(9,5);3,687(14,4);3,615(9,8);3,466(16,0);2,979(8,4);2,966(14,3);2,674(0,9);2,669(1 ,2);2,665(0,8);2,523(3,1);2,518(4,6);2
5(152,8);2,500(216,3);2,496(150,3);2,491(66,1);2,456(1 ,2);2,451(1 ,1);2,332(0,9);2,327(1 ,3);2,0
Beispiel 1576: 1H-NMR(400,0 MHz, de-DMSO): δ= 11 ,851(0,5);7,542(3,3);7,524(3,4);7,479(0,7);7,475(0,8);7,461(0,9);7,458(1 ,0);7,456(1 ,1);7
,454(1 ,1);7,440(0,9);7,435(1 ,0);7,400(0,7);7,381(0,8);7,151 (1 ,6);7,132(1 ,4);7,058(1 ,0);7,055(1 ,0);7,039(1 ,8);7,036(1 ,7);7,020(0,9);7,018(0,8);
3,815(16,0);3,424(0,9);3,407(2,1);3,391(1 ,0);3,372(1 ,0);3,356(2,3);3,340(1 ,0);3,310(13,8);3,256(0,8);3
,8);3,101(0,8);2,523(1 ,3);2,518(1 ,9);2,509(24,5);2,505(52,9);2,500(74,0);2,495(51 ,6);2,491(23,^
1 ,838(4,5);1 ,832(2,6);1 ,821 (2,4);1 ,805(0,7);1 ,756(0,8);1 ,746(0,6);1 ,739(2,2);1 ,732(0,6);1 ,722(0,7);0,000(15,3)
Beispiel 1577: 1H-NMR(400,0 MHz, de-DMSO): δ= 11 ,798(0, 7);7,484(2,5);7,475(0,8);7,470(1 ,0);7,467(2,7);7,456(0,9);7,452(1 ,1);7,450(1 ,0);7 ,435(0,8);7,431(1 ,0);7,402(0,5);7,383(0,6);7,148(1 ,7);7,129(1 ,4);7,054(1 ,0);7,052(1 ,0);7,035(1 ,8);7,033(1 ,7);7,017(0,9);7,014(0,8);3,815(16,0) ;3,542(1 ,1);3,304(60,0);3,245(0,9);3,231(1 ,2);2,674(0,7);2,669(1 ,0);2,664(0,7);2,523(3,0);2,518(4,2);2,509(55,3);2,505(120,4);2,500(168,7);2, 495(118,1);2,491(53,6);2,331(0,7);2,327(1 ,0);2,322(0,7);1 ,602(0,9);1 ,590(1 ,0);1 ,511(1 ,7);0,008(1 ,0);0,000(34,3);-0,009(1 ,1)
Beispiel 1578: 1H-NMR(400,0 MHz, de-DMSO): δ= 11 ,867(0, 7);7,562(2,9);7,544(3,1);7,481(0,7);7,477(0,8);7,458(1 ,2);7,456(1 ,1);7,442(0,8);7 ,438(0,9);7,398(0,6);7,380(0,6);7,153(1 ,7);7,134(1 ,5);7,059(1 ,1);7,056(1 ,0);7,040(1 ,9);7,037(1 ,8);7,021 (0,9);7,019(0,9);3,814(16,0);3,768(1 ,0) 7W ηνί Ί Ί,Ι^ ηνί ROR Q T ^SQH η τ ΎΠΙΑΑ -^ 9R Ij AY^ 1RQM IV} 1fWf) 7V9 R7AI0 RV9 fifiQM 1V9 RRAIO RV9 <ϊ99Π ^ 9 R
8);2,509(58,2);2,505(124,6);2,500(173,2);2,495(121 ,8);2,491 (55,7);2,331(0,7);2,327(1 ,0);2,322(0,7);1 ,163(0,6);0,008(0,9);0,000(31 ,4);- 0,009(1 ,1)
Beispiel 1579: 1H-NMR(400,0 MHz, de-DMSO): δ= 7,543(1 ,3);7,525(1 ,3);7,466(0,5);7,465(0,6);7,462(0,6);7,438(0,7);7,420(0,7);7,158(0,7);7, 137(0,6);7,045(0,7);7,043(0,7);3,818(5,7);3,808(2,8);3,661(6,6);3,551(0,5);3,487(3,0);3,318(2,1);3,104(0,5);3,098(0,5);2,509(6,3);2,^ 2,500(19,2);2,496(13,4);2,491 (6,1);2,085(16,0);1 ,899(0,5);1 ,890(0,6);1 ,879(0,6);1 ,195(1 ,3);1 ,176(2,8);1 ,158(1 ,3);0,000(3,8)
Beispiel 1580: 1H-NMR(400,0 MHz, de-DMSO): δ= 11 ,876(0, 3);7,480(3,0);7,472(3,1);7,461(3,8);7,454(3,7);7,444(1 ,1);7,440(1 ,6);7,395(1 ,2);7 ,156(2,3);7,136(1 ,9);7,060(1 ,1);7,055(0,8);7,041(2,0);7,036(1 ,3);7,022(1 ,0);6,357(0,6);5,203(1 ,0);5,190(0,9);4,359(0,7);4,196(1 ,1);4,179(3,7);
A 1fi" 4 f)V 14^1 ςΥ4 1W1 9V4 11RM RV4 1f)1M IV? R9DC 1fi fl ? R19iQ -^ ARQIft RV? 4f)' 9fi R ? 14f)if) RV9 ( AICi 7V9 RRQM 1V9 fififiin
,8);2,523(2,9);2,518(4,2);2,509(60,7);2,505(132,9);2,500(186 ,5);2,496(129,9);2,491(58,1);2,332(0,8);2,327(1 ,1);2,322(0,8);2,174(0,6);2,145(0 ,6);2,085(16,0);2,072(0,6);1 ,704(1 ,3);1 ,676(1 ,6);1 ,566(0,7);1 307(0,5);1 ,273(0,7);1 ,254(4,8);1 ,236(10,0);1 ,218(4,5);1 ,198(2,6);1 ,180(5,1);1 ,16 2(2,4);0,008(0,6);0,000(20,6);-0,009(0,6)
Beispiel 1581 : 1H-NMR(400,0 MHz, de-DMSO): δ= 12,774(1 ,8);9,750(1 ,4);8,385(6,3);8,367(6,5);7,825(3,4);7,823(5,8);7,820(3,5);7,582(13,4); 7,579(13,4);6,529(1 ,7);6,511(1 ,7);3,365(0,7);3,348(1 ,1);3,336(1 ,7);3,313(183,4);3,292(4,8);3,285(1 ,2);3,278(4,5);3,260(2^
0,8);2,666(0,5);2,546(1 ,0);2,510(41 ,9);2,505(85,8);2,501(117,2);2,496(84,6);2,492(40,1);2,332(0,5);2,328(0,7);2,323(0,5);1 ,555(2,^ 4);1 ,519(4,5);1 ,501 (2,4);1 ,483(0,6);0,928(7,8);0,909(16,0);0,891(6,8);0,000(6,1)
Beispiel 1582: 1H-NMR(400,0 MHz, de-DMSO): δ= 12,757(0,9);9,714(0,6);8,380(3,0);8,362(3,1);7,825(1 ,6);7,823(2,8);7,820(1 ,7);7,581(5,9);7 ,579(6,3);6,527(0,8);6,508(0,8);3,367(0,8);3,360(0,6);3,350(1 ,9);3,333(2,2);3,311(85,5);2,523(1 ,6);2,510(18,6);2,505(38,3);2,501(52,4);2,496 37,7);2,492(17,9);1 ,641 (0,7);1 ,624(0,9);1 ,608(0,8);1 ,442(1 ,0);1 ,424(2,2);1 ,406(2,2);1 ,389(0,8);0,919(16,0);0,902(15,2);0,000(2,9)
Beispiel 1584: 1H-NMR(400,0 MHz, de-DMSO): δ= 12,160(0, 7);7,784(6,5);7,781(6,1);7,575(1 ,3);7,553(16,0);7,549(9,7);7,532(0,9);7,528(1 ,3); 7,506(3,2);7,489(3,0);3,430(1 ,8);3,412(5,5);3,395(5,8);3,376( 2,9);3,320(188, 1 );3,273(3, 1 );3,217(2,0);3,200(5,1 );3, 182(5 ,2);3, 164(1 ,7);2,674(0
RV9 R7f) 9V9 fifWf) RV9 <ϊβ1Μ 4V9 "WM 1 9 W)tf\ RV9 <ϊ mA 4V9 ιR^fi RV9 ιfVfil 7V9 'liWn ι i 1 ιV9 ^fllMRfi 9V9 iQR ^T RV9 AQM ι R^
,2);2,461(2,2);2,456(2,4);2,452(2,0);2,332(0,8);2,327(1 ,2);2,3 23(0,8);1 ,134(6,6);1 ,117(14,1);1 ,099(6,7);1 ,081(6,4);1 ,064(13,2);1 ,046(5,8);0,00 0(10,8)
Beispiel 1585: 1H-NMR(400,0 MHz, de-DMSO): δ= 12,302(0,5);7,795(2,9);7,792(2,1);7,786(2,0);7,564(7,0);7,550(4,9);7,547(4,5);7,515(0,9);7 ,497(1 ,0);4,215(4,5);4,113(3,4);3,689(16,0);3,611(10,5);3,373(2,3);3,325(223,2);3,271(1 ,3);2,987(8,1);2,957(14,1);2,674^
5(0,9);2,554(0,8);2,550(1 ,8);2,545(2,1);2,540(2,2);2,523(5,7);2^
9(0,6);2,444(0,8);2,440(0,7);2,332(0,9);2,327(1 ,2);2,323(0,9);0,000(7,2)
Beispiel 1590: 1H-NMR(400,0 MHz, de-DMSO): δ= 7,792(4,2 ;7,788(4,8);7,586(1 ,0);7,576(0,8);7,565(8,8);7,559(7,6);7,556(7,1);7,551(3,4);7, 543(0,7);7,539(0,9);7,530(0,6);7,522(3,4);7,510(2,5);7,504(3 6);7,493(2,3);6,386(0,8);5,218(1 ,7);5,206(1 ,5);4,436(0,6);4,402(0,6);4,334(1 ,0);4 ,323(1 ,0);4,199(1 ,8);4,181(5,9);4,163(6,4);4,153(1 ,0);4,145(2 ,8);4,136(1 ,9);4,124(2,1);4,118(1 ,9);4,106(1 ,7);4,100(0,8);4,088(0,5);3,430(17,4)
■ ,1, 177^1 7V1 1 \ ^1 \ C1 n T 191 CD RV9 77RI0 RV9 ^MO RV9 <vlfi Ι( RV9 <ϊ94Μ RV9 <ϊ9ίν9 ^ 9 1MQ 4V9 ^ORIAO ^V9 cin9icici -9 4Q7HQ ^ 9 4Q
3(17,9);2,182(0,9);2,149(0,9);2,096(0,7);2,086(1 ,8);2,072(4,6 );2,065(0,9);1 ,751 (0,5);1 ,709(2,3);1 ,696(1 ,8);1 ,678(2,7);1 ,650(0,8);1 ,636(0,8);1 , 626(0,7);1 ,608(0,9);1 ,571 (1 ,2);1 ,506(0,7);1 ,474(0,6);1 ,349(0 6);1 ,337(0,7);1 ,313(1 ,0);1 ,278(1 ,2);1 ,254(8,0);1 ,236(16,0);1 ,219(7,4);1 ,210(2,4); 1 , 194(4,7); 1 , 192(5,5); 1 , 177(8,6); 1 , 159(3,9);0,000(2,4)
Beispiel 1591 : 1H-NMR(400,0 MHz, de-DMSO): δ= 7,793(3,3);7,790(4,1);7,784(1 ,9);7,563(7,8);7,559(5,5);7,553(8,8);7,536(2,4);7,489(2,1);7,
471(2,2);4,115(4,2);4,000(4,6);3,365(0,5);3,314(89,5);2,967(11 ,4);2,939(16,0);2,670(0,7);2,523(2,5);2,519(3,6);2,510(36,8);2,505(78,0)
(108,4);2,496(77,0);2,492(35,3);2,469(0,6);2,328(0,7);0,000(4,1)
Beispiel 1592: 1H-NMR(400,0 MHz, de-DMSO): δ= 7,577(8,0);7,555(7,5);4,116(5,9);4,001(4,9);3,310(1003,2);2,968(11 ,6);2,935(16,0);2,669( 8,5);2,522(46,0);2,509(570,6);2,505(1184,8);2,500(1630,9);2,496(1154,8);2,491(533,0);2,455(6,1);2,327(8,5);2,085(4,1);0,00
Beispiel 1596: 1H-NMR(400,0 MHz, de-DMSO): δ= 7,745(1 ,0 ;7,724(2,3);7,707(2,3);7,685(1 ,1);7,556(2,3);7,540(3,9);7,523(2,8);7,456(2,0);7, 449(2,1);7,432(2,3);7,427(3,4);7,422(2,3);7,405(2,0);7,398(2 0);7,257(1 ,8);7,255(1 ,9);7,250(1 ,8);7,234(3,3);7,228(3,2);7,214(1 ,7);7,212(1 ,7);7 ,208(1 ,6);6,524(1 ,3);3,455(0,9);3,437(2,9);3,419(2,9);3,401(1 ,0);3,306(16,4);3,227(1 , 1 );3 ,209(3,2) ;3, 191 (3,2);3, 174(1 , 1 );2,943(0,9);2,924(4,2)
;2,917(16,0);2,906(3,6);2,888(1 ,1);2,855(13,8);2,675(0,5);2,6 70(0,7);2,542(12,8);2,523(2,1);2,519(3,0);2,510(39,2);2,506(84,6);2,501(118,4); 2,496(82,9);2,492(37,2);2,332(0,5);2,328(0,7);1 ,167(2,7);1 ,1' 19(5,4);1 ,131(2,7);1 ,120(3,3);1 ,103(7,0);1 ,086(6,6);1 ,069(8,1);1 ,051(3,6);0,008(1 ,0);0,000(32,3);-0,009(1 ,0)
Beispiel 1598:
1H-NMR(400,0 MHz, de-DMSO): δ= 7,714(0,6);7,582(1 ,3);7,564(1 ,4);7,531(1 ,2);7,513(1 ,2);7,467(0,6);7,461(0,8);7,438(1 ,1);7, 410(0,8);7,258(0,8);7,244(1 ,0);7,238(1 ,4);7,216(0,7);4,216(47);4,110(3,5);3,689(16,0);3,611(10,3);3,305(46,3);2,986(8,2);2,955(14,2);2,674^ 1 ,0);2,669(1 ,4);2,665(1 ,1);2,523(4,3);2,518(6,0);2,509(80,2);2,505(175,2);2,500(244,6);2,496(171 ,6);2,491(77,9);2,332(1 ,0);2,327(1 ,5);2,322(
5.3) ;3,213(7,6);2,674(2,2);2,670(3,1);2,665(2,4);2,523(17,9);2,518^
,439(5,4);2,418(1 ,9);2,410(2,4);2,332(2,1);2,327(2,8);2,323(2,1);1 ,821 (5,8);1 ,787(10,8);1 ,750(6,4);1 ,678(3,1);1 ,650(2,9);1 ,436(1 ,9);1 ,405(5,3) ;1 ,377(5,7);1 ,351(3,0);1 ,324(2,5);1 ,293(4,9);1 ,262(5,4);1 ,230(4,9);1 ,199(3,0);1 ,167(2,0);1 ,137(0,7);0,008(2,3);0,000(71 ,2);-0,009(3,5) Beispiel 1633: 1H-NMR(400,0 MHz, de-DMSO): δ= 11 , 856(0,5)7,443(2,5)7,425(2,6)7,339(1 , 4)7,321 (1 ,4);6,090(0,6);6,070(0,8);4,373(0,8);4 ,363(0,7);4,352(0,8);4,342(0,8);3,641(16,0);3,532(2,5);3,514(3,6);3,508(3,2);3,498(3,0);3,427(7,8);3,414(0,6);3,400(07);3,388(0,6);3,374(0,6^ ;3,117(1 ,2);3,104(1 ,2);3,098(1 ,2);3,086(1 ,2);2,669(0,5);2,523(1 ,8);2,518(2,6);2,510(33,8);2,505(72,9);2,500(101 ,2);2,496(70,2);2,491(31 ,6);2, 463(0,5);2,454(0,7);2,444(0,7);2,327(0,6);2,229(0,6);2,210(0,6);2,085(3,0);1 ,889(0,7);1 ,872(1 ,4);1 ,857(1 ,8);1 ,852(1 ,8);1 ,841(1 ,8);1 ,821(1 ,2);1 ,790(1 ,6);1 ,754(1 ,4);1 ,679(0,6);1 ,652(0,6);1 ,399(0,8);1 ,371(0,8);1 ,329(0,5);1 ,298(0,9);1 ,266(1 ,1);1 ,234(0,9);1 ,194(2,7);1 ,176(5,1);1 ,158(2,4); 0,000(3,8)
Beispiel 1634: 1H-NMR(400,0 MHz, de-DMSO): δ= 4,159(5,8);4,140(6,7);3,406(11 ,3);3,373(5,0);3,361(12,2);3,357(13,9);3,338(30,5);3,306(6
141 ,1);3,277(15,7);3,274(10,2);3,268(6,9);3,257(20,1);3,222(4,4);2,678(14,4);2,674(31 ,1);2,669(45,4);2,665(32,7);2,660(14,3);2,605(7,3
00(10,0);2,555(15,2);2,551(15,3);2,546(9,1);2,523(126,2);2,518(182,2);2,509(2499,0);2,505(5442,3);2,500(7647,9);2,496(5374,8);2,491(2413
,6);2,473(23,3);2,468(14,5);2,457(13,0);2,452(11,6);2,447(6,6);2,435(4,3);2,336(14,9);2,332(33,8);2,327(46,5);2,322(33,5);2,318(15,2);2,072(
13,1);1 ,802(5,3);1 ,648(5,6);1 ,236(9,5);1 ,219(16,0);1 ,201 (8,4);1 ,155(8,2);0,886(9,0);0,008(40,0);0,000(1357
Beispiel 1635: 1H-NMR(400,0 MHz, de-DMSO): δ= 9,778(0,8);9,764(1 ,4);9,750(0,7);8,353(6,8);8,334(7,2);7,713(5,5);7,709(1 , 9)7,697(2,0)7,
692(6,3);7,632(1 ,9);7,344(4,8);7,325(4,3);7,010(1 ,5);6,790(5,3);6,771(5,3);3,314(17,1);3,290(3,8);3,275(3,6);3,257(1 ,9);2,524(0,9);2,520(
2,511(16,6);2,506(35,9);2,502(49,9);2,497(34,8);2,493(15,5);2,374(15,4);1 ,556(2,0);1 ,538(3,8);1 ,520(3,8);1 ^
,893(6,5);0,000(4,1)
Beispiel 1636: 1H-NMR(400,0 MHz, de-DMSO): δ= 9,785(0,6);8,337(3,0);8,318(3,1);7,714(2,5);7,698(0,9);7,693(2,8);7,339(2,2);7,320(2,0);6,
782(1 ,5);6,763(1 ,5);3,361(0,8);3,343(1 ,4);3,325(2,1);3,311(3,1);2,511(5,1);2,507(10,9);2,502(15,2);2,497(10,7);2,493(4,9);2,37
6);1 ,629(0,8);1 ,612(0,7);1 ,442(0,9);1 ,425(1 ,8);1 ,406(1 ,8);1 ,389(0,8);0,921(16,0);0,904(15,2);0,000(1 ,0)
Beispiel 1638: 1H-NMR(400,0 MHz, de-DMSO): δ= 12,019(0,5);8,413(2,9);7,888(1 ,8);7,883(1 ,8);7,690(8,4);7,670(9,1);7,647(1 ,0);7,642(0,9);7
,626(2,0);7,621(2,0);7,597(2,6);7,576(1 ,1);7,482(12,5);7,464(13,2);7,306(15,5);7,286(13,9);6,627(1 ,4);3,772(0,8);3,394(38,9);3,222(2,6);3,20
5(6,6);3,187(6,6);3,171(2,4);2,944(3,5);2,784(2,1);2,679(0,6);2,674(1 ,4);2,670(2,0);2,665(1 ,4);2,660(0,6);2,523(6^
,505(240,2);2,501 (337,2);2,496(236,9);2,491 (106,5);2,450(0,9);2,358(49,6);2,337(1 ,0);2,332(1 ,6);2,327(2,2);2,323(1 ,6);2,072(0,6);1 ,956(2,4);
1 ,950(0,7);1 ,913(8,9);1 ,136(7,7);1 ,119(16,0);1 ,101 (8,3);1 ,073(8,1);1 ,056(15,3);1 ,038(7,1);0,008(1 ,0);0,000(33,6);-0,009(0,9)
Beispiel 1639: 1H-NMR(400,0 MHz, de-DMSO): δ= 7,683(2,2);7,552(2,2);7,534(2,4);7,510(1 ,8);7,492(1 ,9);7,318(3,2);7,311(2,6);7,298(3,0);7, 290(2,2);4,206(5,1);4,120(3,8);3,688(16,0);3,603(11 ,1);3,506(8,0);2,981(8,9);2,961(14,6);2,674(0,7);2,669(1 ,1);2,665^
1) ;2,509(66,2);2,505(145,4);2,500(203,9);2,496(142,4);2,491 (64,1);2,449(0,6);2,362(11 ,5);2,332(0,9);2,327(1 ,2);2,322(0,9);2,^
(2,3);0,000(78,0);-0,009(2,2)
Beispiel 1644: 1H-NMR(400,0 MHz, de-DMSO): δ= 12,083(0,7);7,679(3,6);7,505(6,9);7,487(7,2);7,315(6,4);7,294(5,9);6,658(0,6);5,207(1 ,8);5 ,196(1 ,6);4,432(0,7);4,399(0,7);4,369(1 ,2);4,197(1 ,9);4,180(5,9);4,162(6,2);4,144(2,4);4,129(1 ,6);4,119(0,8);4,111 (1 ,7);4,101(1 ,6);4,093(0,8); 4,083(1 ,5);4,074(0,6);4,056(0,6);3,487(1 ,0);3,456(1 ,2);3,325(56,4);3,161(0,7);3,135(1 ,1);3,105(0,6);2,771(0,7);2,674(1 ,2);2,670(1 ,8);2,665(1 ,
2) ;2,660(0,6);2,538(0,9);2,534(1 ,0);2,523(4,8);2,518(7,2);2,510(97,3);2,505(210,7);2,501(295,1);2,496(207,4
6);2,361(23,0);2,337(0,9);2,332(1 ,5);2,327(1 ,9);2,323(1 ,4);2,178(1 ,0);2,147(1 ,1);2,085(0,8);2,072(1 ,0);2,051(0,9);1 ,753(0,6);1 ,699(2,3);1 ,671 ( 3,2);1 ,554(1 ,5);1 ,515(0,8);1 ,484(0,6);1 ,393(0,5);1 ,355(0,6);1 ,329(0,7);1 ,306(1 ,0);1 ,271(1 ,3);1 ,255(7,7);1 ,237(16,0);1 ,226(1 ,7);1 ,219(7,4);1 ,20 8(0,9);1 ,189(4,3);1 ,171 (8,5);1 ,154(4,0);0,008(0,8);0,000(26,5);-0,009(0,8)
Beispiel 1645: 1H-NMR(400,0 MHz, de-DMSO): δ= 12,678(1 ,0);9,753(0,8);8,369(6,7);8,350(7,2);7,894(1 , 8)7,765(0,9)7,748(1 ,0)7,617(1 ,2)7
,599(1 ,9)7,595(2,4)7,591 (1 ,7);7,570(3,4);7,550(3,9);7,531 (1 ,4);6,836(0,8);3,432(0,9);3,427(0,9);3,406(0,7);3,394(0,7);3,360(2,5);3,356(1 ,2);
3,342(2,5);3,308(587,2);3,276(4,1);3,262(1 ,0);3,256(1 ,6);3,246(0,8);3,207(1 ,2);2,674(2,4);2,669(3,3);2,665(
,5);2,555(1 ,3);2,550(2,2);2,546(2,1);2,541(2,1);2,523(10,4);2,518(14,8);2,510(188,4);2,505(407,4);2,500(570,0)i
449(0,6);2,444(0,8);2,400(0,7);2,336(1 ,1);2,332(2,5);2,327(3,4);2,322(2,4);2,318(1 ,1);2,085(1 ,1);2,072(0,8);1 ,^
,506(2,1);0,930(7,4);0,912(16,0);0,893(6,5);0,008(1 ,2);0,000(44,8);-0,009(1 ,3)
Beispiel 1646: 1H-NMR(400,0 MHz, de-DMSO): δ= 8,364(3,1);8,345(3,3);7,894(0,9);7,616(0,6);7,599(1 ,0);7,596(1 ,1);7,594(1 ,1);7,591(0,9);7, 570(1 ,6)7,550(1 ,8)7,531 (0,7);3,367(0,8);3,350(1 ,3);3,333(1 ,5);3,308(94,2);2,670(0,6);2,523(1 ,7);2,518(2,5);2,510(31 ,0);2,505(66,8);2,501 (9
3.4) ;2,496(65,4);2,491 (29,3);2,327(0,6);1 ,644(0,6);1 ,627(0,8);1 ,610(0,6);1 ,447(0,9);1 ,430(1 ,7);1 ,411 (1 ,7);1 ,394(0,7);0,922(16,0);0,905(15,2); 0,000(8,5)
Beispiel 1648: 1H-NMR(400,0 MHz, de-DMSO): δ= 8,420(4,6);8,401 (4,8);7,957(2,1);7,953(3,8);7,948(2,3);7,917(3,1);7,818(1 ,8);7,814(1 ,5);7, 798(3,2);7,794(2,9);7,668(1 ,1);7,666(1 ,3);7,663(1 ,1);7,661(1 ,1);7,648(2,0);7,646(1 ,9);7,643(2,1);7,640(1 ,7);7,606(2,9);7,586(3
,549(2,1)7,544(2,4)7,534(9,5)7,530(16,0)7,524(6,6)7,518(4,7)7,513(8,0)7,493(1 ,8)7,090(1 ,9)7,071(t
;3,383(2,2);3,362(1 ,4);3,311(226,6);3,248(0,8);3,210(1 ,8);3,193(4,7);3,176(4,5);3,159(1 ,6);2,679(0,7);2,674(17^
0,8);2,556(0,8);2,551(1 ,0);2,547(0,8);2,523(7,4);2,519(10,4);2,510(131 ,7);2,505(286,6);2,501(401 ,8);2,496(282,6);2,491(127,3);2,461(0,7);2, 438(0,6);2,337(0,8);2,332(1 ,8);2,327(2,4);2,323(1 ,7);2,318(0,8);2,085(1 ,5);2,072(3,9);1 ,142(5,4);1 ,124(11 ,2);1 ,106(5,6);1 ,067(5,5);1 ,050(10,5 );1 ,032(4,9);0,008(0,8);0,000(27,7);-0,009(0,8)
Beispiel 1649: 1H-NMR(400,0 MHz, de-DMSO): δ= 7,925(1 ,5);7,905(1 ,1);7,804(0,8);7,786(1 ,2);7,765(0,6);7,589(2,2);7,571(2,6);7,567(1 ,2);7, 562(1 ,0)7,557(0,6)7,551(1 ,9)7,546(4,4)7,542(4,5)7,535(3,3)7^
);3,426(6,2);2,989(8,7);2,952(14,9);2,524(1 ,4);2,519(2,0);2,511 (23,4);2,506(50,4);2,501(70,4);2,497(49,3);2,492(22,0)
Beispiel 1654:
1H-NMR(400,0 MHz, de-DMSO): δ= 8,360(1 ,3)7,912(1 ,3)7,787(1 ,0);7,626(0,7);7,612(0,8);7,604(0,8);7,590(0,8);7,540(9,5);7,
Beispiel 1679:
1H-NMR(400,0 MHz, de-DMSO): δ= 7,777(1 ,2);7,756(1 ,5);7,538(1 ,5);7,520(1 ,6);7,499(1 ,2);7,480(1 ,2);7,060(2,9);7,052(2,2);7,
038(2,8);7,030(1 ,9);4,202(3,5);4,122(2,5);3,822(16,0);3,819(12,4);3,687(10,3);3,603(6,8);2,979(5,7);2,962(9,4);2,674(0,7);2,669(1 ,0);2,^
7);2,523(3,0);2,518(4,3);2,509(53,8);2,505(116,5);2,500(162,7);2,496(114,2);2,491(51 ,8);2,332(0,7);2,327(1 ,^
1 ,0);0,000(36,3);-0,009(1 ,1)
Beispiel 1680: 1H-NMR(400,0 MHz, de-DMSO): δ= 7,766(2,3)7,762(0,8)7,749(0,8)7,744(2,4)7,565(2,5)7,547(2,7)7,053(3,4)7,047(1 ,0)7,
036(0,9);7,030(3,2);3,819(16,0);3,427(0,7);3,410(1 ,6);3,394(0,9);3,371(0,9);3,355(1 ,9);3,339(1 ,1);2,510(4,8);2,506(10
9);2,492(4,4);1 ,864(0,5); 1 ,846(1 ,1);1 ,837(1 ,3);1 ,829(1 ,6);1 ,815(1 ,2);0,000(3,0)
Beispiel 1681 : 1H-NMR(400,0 MHz, de-DMSO): δ= 7,760(1 ,5)7,738(1 ,6)7,505(2,0)7,487(2,1 );7,049(3,3)7,044(0,9)7,032(0,9)7,027(3,0);3, 817(16,0);3,543(0,6);3,228(0,6);2,523(0,6);2,510(12,6);2,505(27,1);2,501 (37,7);2,496(26,5);2,492(11 ,9);1 ,597(0,8);1 ,585(0,8);1 ^
0(9,2)
Beispiel 1682: 1H-NMR(400,0 MHz, de-DMSO): δ= 7,762(1 ,8)7,740(1 ,8)7,579(2,5)7,560(2,6)7,054(3,5)7,048(1 ,0)7,037(1 , 0)7,031 (3,3);3, 818(16,0);3,605(1 ,4);3,586(2,0);3,282(0,9);2,523(0,7);2,518(1 ,0);2,510(9,8);2,505(20,4);2,501(27,9);2,496(19,5);2,491(8,8);0,000(6,5)
Beispiel 1683: 1H-NMR(400,0 MHz, de-DMSO): δ= 7,777(1 ,6)7,755(2,1)7,737(0,9)7,560(2,1)7,542(2,3)7,459(1 ,0)7,441(1 ,1)7,060(3,3)7,
056(2,2)7,043(0,9);7,038(3,3);7,034(1 ,6);4,418(07);4,408(0,6);4,397(0,7);4,387(0,7);3,823(16,0);3,662(13,2);3,571 (1 ,0);3,553(1 ,4);3,536(0,8
);3,464(5,8);2,523(0,7);2,519(1 ,0);2,510(13,0);2,505(28,2);2,501(39,5);2,496(27,8);2,491(12,6);2,253(0,5);1 ,91^
886(1 , 4);1 , 879(1 ,4);1 , 875(1 , 1);1 , 869(1 , 1);0,000(10,9)
Beispiel 1684: 1H-NMR(400,0 MHz, de-DMSO): δ= 7,773(2,0)7,764(1 ,6)7,751(2,2)7,742(1 ,4)7,494(4,5)7,476(4,9)7,058(3,0)7,051(2,4)7,
035(3,0);7,029(1 ,8);6,631(0,6);5,205(0,7);5,194(0,6);4,376(0,5);4,197(0,7);4,179(2,3);4,161(2,4);4,144(1 ,0);4,128(0,7);4
,083(0,6);3,831(1 ,0);3,821(16,0);2,520(0,7);2,511(9,7);2,506(21 ,4);2,502(30,1);2,497(21 ,3);2,492(9,7);^
1 ,2);1 ,553(0,6);1 ,283(0,5);1 ,270(0,5);1 ,265(0,5);1 ,254(2,9);1 ,237(5,9);1 ,219(2,7);1 , 189(1 , 6);1 , 171(3,1);1 ,154(1 ,5);0,000(8,0)
Beispiel 1685: 1H-NMR(400,0 MHz, de-DMSO): δ= 9,907(0,8);8,330(5,3);8,311(5,5);7,639(2,8)7,633(3,9);7,617(3,4);7,612(2,6);7,443(1 ,0);7,
426(1 ,3)7,420(1 ,9)7,397(1 ,0);7,009(0,9);6,935(1 ,7);6,916(1 ,7);3,307(75,4);3,287(5,3);3,272(4,4);3,255(2,3);2,670(1 ,3);2,665(1 ,0);2,523(4,8);
2,510(79,6);2,505(165,6);2,501(226,6);2,496(159,4);2,491(72,6);2,332(0,9);2,327(1 ,3);2,072(0,6);1 ,555(2,2);1 ,537(4,2);1 ,520(4,3);^
1 ,483(0,6);0,928(7,6);0,910(16,0);0,891(6,8);0,008(0,8);0,000(25,1);-0,009(0,8)
Beispiel 1686: 1H-NMR(400,0 MHz, de-DMSO): δ= 8,365(2,7);8,346(2,9);7,631(0,6);7,612(0,6);3,368(0,7);3,351 (1 ,1);3,333(1 ,4);3,312(20,1);3
,305(12,2);2,524(0,7);2,519(1 ,0);2,510(14,2);2,506(30,9);2,501 (43,6);2,496(30,5);2,492(13,4);1 ,642(0,6);1 ,625(0,7^
30(1 ,5);1 ,411(1 ,6);1 ,394(0,7);0,921(16,0);0,904(15,3);0,000(9,2)
Beispiel 1688: 1H-NMR(400,0 MHz, de-DMSO): δ= 8,371(0,9);8,352(1 ,0)7,652(5,2)7,635(5,4)7,573(4,2)7,554(4,3)7,382(2,4)7,365(3,2)7, 359(4,7);7,336(2,3);3,439(2,6);3,422(7,0);3,404(7,1);3,386(3,0);3,314(171 ,4);3,267(1 ,1);3,199(2,5);3,182(6,5);3,163(6,5)^
);2,670(3,0);2,665(2,1);2,551(1 ,4);2,523(9,6);2,518(13,8);2,510(175,5);2,505(375,8);2,501 (522,5);2,496(363,6);2,49
(2,3);2,327(3,1);2,323(2,2);2,072(0,8);1 ,143(7,9);1 ,136(5,6);1 ,126(16,0);1 ,108(8,0);1 ,061(7,8);1 ,043(14,9);^
0,009(2,1)
Beispiel 1689: 1H-NMR(400,0 MHz, de-DMSO): δ= 8,299(1 ,1);8,183(0,5);8,163(0,6);7,696(0,5);7,661(2,0);7,643(3,0);7,623(1 ,6);7,612(2,7);7, 594(27)7,551 (1 ,7)7,533(1 ,8)7,404(1 ,0)7,381(1 ,8)7,358(0,9)7,319(3^
,809(2,8);3,749(3,6);3,694(16,0);3,648(13,3);3,609(10,4);3,507(0,6);2,993(8,6);2,975(1 ,3);2,943(14,9);2,925(1 ,6);2,671(0,6);2,57^
27,0);2,525(1 ,9);2,520(2,6);2,512(32,1);2,507(68,5);2,502(94,8);2,498(67,2);2,493(31 ,0);2,329(0,6);2,073(0,8);0,008
0,009(0,5)
Beispiel 1694: 1H-NMR(400,0 MHz, de-DMSO): δ= 7,639(2,6)7,571 (1 ,3)7,551 (1 ,9)7,530(1 , 1)7,396(1 , 2)7,373(2,3)7,350(1 , 2);5,229(1 ,6);5,
220(1 ,4);4,447(0,6);4,411(0,6);4,326(0,9);4,202(1 ,7);4,185(5,3);4,167(5,7);4,150(2,2);4,134(1 ,5);4,123(0,7);4,116(1 ,5^
,088(1 ,4);4,079(0,6);4,061(0,5);3,435(0,9);3,404(1 ,1);3,359(0,8);3,344(0,6);3,339(0,9);3,306(189,6);3,27
6);3,141(1 ,0);3,110(0,6);2,768(0,7);2,679(0,6);2,674(1 ,5);2,670(2,1);2,665(1 ,5);2,660(0,7);2,556(0,5^
5(252,2);2,501(354,3);2,496(249,9);2,491(112,1);2,456(0,8);2,452(0,7);2,337(0,7);2,332(1 ,5);2,327(2,1^
3(1 ,0);2,085(0,6);2,072(1 ,9);2,055(0,7);1 ,710(2,3);1 ,677(2,8);1 ,583(0,6);1 ,551 (1 ,1);1 ,490(0,7);1 ,457(0,6);1 ,361(0,5);1 ,340(0,6);1 ,314(0,9);1 ,2 76(1 ,1);1 ,258(7,7);1 ,240(16,0);1 ,222(7,3);1 ,194(4,0);1 ,176(8,1);1 ,158(3,7);0,008(1 ,5);0,000(54,9);-0,009(1 ,6)
Beispiel 1695: 1H-NMR(400,0 MHz, de-DMSO): δ= 12,697(0,7);9,733(0,6);8,362(5,9);8,343(6,3)7,895(2,8)7,793(3,2);6,906(0,7);3,357(0,8);3
,354(1 ,3);3,339(2,3);3,305(424,8);3,278(4,0);3,261 (1 ,7);3,254(0,9);3,246(0,6);2,678(1 ,5);2,674(3,2);2,669(4,4);2,665(3,2);2,660(1 ,5);2,523(14
,1);2,518(20,1);2,509(251 ,9);2,505(544,5);2,500(761 ,4);2,496(535,6);2,491(242,4);2,444(1 ,1);2,336(1 ,5);2,332(3,3);2,327(4,5^
18(1 ,5);2,072(1 ,1);1 ,578(0,5); ,559(1 ,8); ,541 (3,5);1 ,524(3,6);1 ,506(2,0); ,488(0,6);0,928(7,3);0,909(16,0);0,891(6,5);0,008(1 ,3);0,000(45,5);
-0,009(1 ,4)
Beispiel 1696: 1H-NMR(400,0 MHz, de-DMSO): δ= 12,680(0,5);8,357(2,9);8,338(3,1);7,895(2,2);7,795(1 ,3);7,791(2,1);7,787(1 ,0);3,367(0,9);3
,350(1 ,5);3,332(1 ,7);3,306(32,2);2,523(1 ,5);2,518(2,2);2,510(21 ,9);2,505(45,5);2,501(62,1);2,496(43,7);2,492(20,0);1 ,640(0^
07(0,7);1 ,447(1 ,0);1 ,429(2,0);1 ,411(2,0);1 ,394(0,8);0,920(16,0);0,904(15,3);0,000(2,9)
Beispiel 1698: 1H-NMR(400,0 MHz, de-DMSO): δ= 8,405(1 ,2);8,386(1 ,3);8,362(1 ,1);8,343(1 ,3);7,955(13,6);7,951 (13,6);7,904(1 ,3);7,840(1 ,5); 7,791(1 ,0);7,713(8,2);7,708(14,4);7,703(7,3);7,572(4,9);7,554(5,3);7,152(0,8);3,588(0,7);3,440(2,5);3,422(6,9);3,405(7,0);3,387(2,9);3,310 9,5);3,195(2,6);3,177(6,3);3,160(6,3);3,142(2,3);2,674(2,4);2,670(3,3);2,665(2,2);2,523(9,6);2,518(14,1);2,510(184,9);2
,8);2,496(391 ,2);2,491(174,3);2,451(1 ,2);2,332(2,3);2,327(3,3);2,323(2,1);2,085(2,5);2,072(4,2);1 ,14
1 ,057(7,6);1 ,039(14,9);1 ,021(6,9);0,008(0,9);0,000(29,5)
Beispiel 1699: 1H-NMR(400,0 MHz, de-DMSO): δ= 7,960(1 ,5)7,729(3,3)7,609(0,9)7,590(1 ,0);7,544(0,8);7,527(0,8);4,227(5,2);4,092(3,3);3, 693(16,0);3,607(9,9);3,360(0,8);3,341(0,6);3,306(148,1);3,258(0,8);2,991(7,7);2,937(13,3);2,679(0,5);2,674(1 ,2);2,670(1 ,7);2,665(1 ,2);2,6 0,5);2,523(5,1);2,518(7,3);2,510(94,0);2,505(203,9);2,500(284,7);2,496(200,2);2,491(90,6);2,468(0,7);2,460(0,5);2,455(0,7
0,6);2,336(0,5);2,332(1 ,2);2,327(1 ,7);2,323(1 ,2);2,072(0,6);0,000(15,0)
Beispiel 1704:
1H-NMR(400,0 MHz, de-DMSO): δ= 7,958(4,6)7,935(3,0)7,721 (5,9)7,572(2,2)7,553(2,6)7,546(2,0)7,527(1 ,6);5,231(1 ,6);5, 220(1 ,5);4,446(0,6);4,415(0,7);4,319(1 ,0);4,309(1 ,0);4,203(1 ,8);4,186(5,5);4,168(5,9);4,150(2,2);4,144(0,8);4,135(1 ,5);4
2);2,496(700,4);2,491 (308,2);2,451(1 ,8);2,332(4,0);2,327(5,9);2,323(4,0);0,008(1 ,5);0,000(49,5);-0,009(1 ,4)
Beispiel 1764: 1H-NMR(400,0 MHz, de-DMSO): δ= 8,006 5,1);7,998(6,7);7,992(2,7);7,895(6,9);7,887(5,9);7,695(2,8);7,676(5,6);7,655(1 ,5);7, 640(4,2);7,621 (1 ,9);7,597(1 ,7);7,578(0,9);5,259(1 ,6);5,247(1 ,5);4,468(0,6);4,432(0,5);4,281(0,9);4,207(1 ,5);4,189(4,7);4,172(5,0);4,154(2,0);4 ,137(0,5);4,128(1 ,2);4,107(1 ,4);4,090(1 ,2);3,387(0,7);3,3£ 3(1 ,0);3,165(0,6);3,140(1 ,0);3,133(1 ,1);3,107(0,5);2,671(0,7);2,525(1 ,8);2,520(2,8); 2,511(46,5);2,507(102,4);2,502(143,6);2,498(101 ,1);2,493(46,4);2,334(0,7);2,329(0,9);2,325(0,7);2,197(0,9);2,162(1 ,0);2,086(16,0);2,074(0,6 );2,051(0,6);1 ,706(2,3);1 ,684(2,6);1 ,675(2,5);1 ,582(0,7);1 ,550(1 , 2);1 , 539(1 ,2); 1 , 532(0,9); 1 , 517(1 ,5);1 , 512(1 , 4);1 , 508(1 ,6);1 , 505(1 , 8);1 , 499(6, 5);1 ,496(4,8);1 ,489(7,0);1 ,477(3,4);1 ,472(3,9);1 , 469(5,4) 1 ,467(5,0);1 ,462(3,9);1 ,459(3,8);1 ,454(2,6);1 ,450(2,4);1 ,447(2,2); 1 ,436(1 ,8);1 ,429(1 ,3);1 ,391 (0,6);1 ,359(0,6); 1 ,320(0,7); 1 ,279(1 , 1 ); 1 ,260(6,5) ;1 ,242(13,3);1 ,225(6,3);1 ,188(2,9);1 ,170(5,6);1 ,152(2,7);0,961(4,6);0,958(5,8);0,944 (13,0);0,940(11 ,3);0,926(6,7);0,922(3,6);0,008(1 ,6);0,000 (58,5);-0,009(1 ,9)
Beispiel 1765: 1H-NMR(400,0 MHz, de-DMSO): δ= 8,702 14,7);8,698(9,1);8,691(9,0);8,687(16,0);7,834(6,2);7,820(6,1);7,624(5,0);7,606(5,3); 7,361(0,5);7,024(0,8);3,559(3,5);3,311(8,8);3,210(3,5);3,C )28(2,5);3,015(3,6);3,000(2,7);2,671(0,7);2,524(2,3);2,519(3,4);2,510(47,3);2,506(10
2,7);2,501 (143,4);2,497(101 ,3);2,492(46,2);2,328(0,9);1,e 72(0,9);1 ,644(3,6);1 ,630(3,3);1 ,605(3,8);1 ,593(3,8);1 ,579(2,9);1 ,565(2,3);1 ,512(4,4) ;0,008(1 ,9);0,000(58,5);-0,009(1 ,8)
Beispiel 1766: 1H-NMR(400,0 MHz, de-DMSO): δ= 8,166(1 ,2);8,148(1 ,3);7,837(3,4);7,817(3,4);7,596(4,1);7,574(4,6);7,566(16,0);7,561(5,5);7
,557(5,2);7,549(4,8);7,545(13,3);7,538(5,6);3,789(5,8);3,553(3,1);3,305(58,2);3,214(3,2);2,669(2,0);2,523(6,9);2,518(10,0);2,510(125,8)^
5(268,5);2,500(371 ,3);2,496(259,5);2,491(117,4);2,328(2,0);2,072(2,9);1 ,600(3,4);1 ,504(5,1);0,000(63,4)
Beispiel 1767: 1H-NMR(400,0 MHz, de-DMSO): δ= 7,774 4,1);7,543(7,0);7,525(7,6);7,507(2,4);7,498(9,1);7,495(8,1);7,487(13,6);7,481 (16,0); 7,471(1 ,7);6,665(0,8);3,550(3,3);3,325(14,1);3,229(3,5);2 670(1 , 1);2,523(3,7);2,518(5,5);2,510(76,8);2,505(165,6);2,500(229,8);2,496(161 ,1); 2,491 (72,9);2,332(1 ,2);2,327(1 ,4);1 ,601 (3,7);1 ,591 (3,7);1 510(5,7);0,008(2,8);0,000(85,7);-0,009(2,4)
Beispiel 1768: 1H-NMR(400,0 MHz, de-DMSO): δ= 8,282(0,6);8,009(0,6 );7,522(3,7);7,505(3,8);7,445(0,6);7,442(0,9);7,439(0,6 );7,031(0,6);3, 531(4,4);3,449(1 ,1);3,435(1 ,2);3,386(0,7);3,333(28,9);3,153(4,4);3,012( 4,6);2,676(0,8);2,671(1 ,1);2,667(0,8);2,563(0,6);2,559( 0,7);2,525(1 ,8); 2,520(3,0);2,511(60,0);2,507(131 ,2);2,502(181 ,1);2,497(131 ,9);2,493(6, 5,3);2,456(4,5);2,452(4,6);2,395(0,8);2,390(0,7);2,333( D,8);2,329(1 ,1);
2,324(0,8);2,086(0,7);1 ,671 (1 ,1 );1 ,656(2,8);1 ,643(5 ,4); 1 ,629(4,5); 1 ,614 3,4);1 ,585(8,5);1 ,573(9,3);1 ,533(3,0);1 ,495(9,6);1 ,480 (15,2);1 , 473(16 ,0);1 ,460(10,8);1 ,449(7,6);1 ,432(8,2); 1 ,425(9,3); 1 ,412(5,2);1 ,388(1 ,5);1 365(1 ,7); 1 ,344(4, 1 ); 1 ,329(8,2); 1 , 321 (11 ,2);1 , 306(10,5 );1 ,301(7,2);1 ,2 84(3,0);0,000(14,8);-0,009(0,7)
Beispiel 1769: 1H-NMR(400,0 MHz, de-DMSO): δ= 11 ,666(0,8);7,347(2, 2);7,329(2,4);6,073(0,9);3,503(2,9);3,324(26,9);3,276(( ),7);3,158(3,2); 3,027(2,0);3,014(2,9);2,999(2,3);2,556(0,6);2,552(0,8);2,525(0,9);2,520 1 ,4);2,511 (26,5);2,507(57,9);2,502(79,8);2,497(56,9);2 ,493(27,2);2,4 63(2,0);2,458(2,1);2,453(1 ,9);2,449(1 ,4);2,444(0,9);1 ,671 (0,6);1 ,657(1 ,4 );1 ,642(2,7);1 ,629(2,2);1 ,614(1 ,2);1 ,576(3,9);1 ,563(4 l);1 , 550(3,0); 1 , 470(4,5);1 ,339(16,0);0,939(3,3);0,703(2,4);0,692(6,5);0,688(6,8);0,677( 2,2);0,008(0,9);0,000(32,6);-0,009(1 ,2)
Beispiel 1770: 1H-NMR(400,0 MHz, de-DMSO): δ= 12,270(0,9);8,250(0, 9)7,408(1 ,5);6,352(1 ,0);3,651 (0,7);3,520(7,2);3,396(6 0);3,344(168,2 );3,296(7,6);3,242(2,5);3,147(7,1);3,015(6,3);2,987(2,5);2,675(3,4);2,67 D(4,5);2,666(3,3);2,602(1 ,9);2,561(10,5);2,557(14,2);2, 552(13,7);2,54 8(6,9);2,543(2,2);2,524(28,8);2,510(290,7);2,506(562,6);2,501(730,1);2 497(514,0);2,492(243,9);2,461(23,8);2,456(26,0);2,452(25,0);2,447(1 7,5);2,443(11 ,2);2,401 (9,0);2,337(2,1);2,333(3,4);2,328(4,4);2,324(3,2); 2,086(16,0);1 ,669(2,0);1 ,641(7,5);1 ,627(6,4);1 ,614(4,9 );1 , 583(11 ,0);1 , 569(11 ,6);1 ,475(14,3);1 ,391 (7,9);1 ,193(0,7);1 ,175(1 ,4);1 ,157(1 ,3);0,008 (0,9);0,000(22,6);-0,009(1 ,1);-0,050(0,6)
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist demnach die Verwendung mindestens einer Verbindung, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus substituierten
Pyridoncarboxamiden der allgemeinen Formel (I), sowie von beliebigen Mischungen dieser erfindungsgemäß substituierten Pyridoncarboxamide der allgemeinen Formel (I) mit ein oder mehreren agrochemischen Wirkstoffen entsprechend der unten stehenden Definition, zur Steigerung der Widerstandsfähigkeit von Pflanzen gegenüber
abiotischem, nicht durch Pestizide, bevorzugt nicht durch Herbizide ausgelösten Stress, insbesondere zur Stärkung des Pflanzenwachstums und/oder zur Erhöhung des Pflanzenertrags.
Weiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Sprühlösung zur Behandlung von Pflanzen, enthaltend eine zur Steigerung der Widerstandsfähigkeit von Pflanzen gegenüber abiotischem, nicht durch Pestizide, bevorzugt nicht durch Herbizide ausgelösten Stresswirksame Menge von mindestens einer Verbindung, ausgewählt
aus der Gruppe, bestehend aus substituierten Pyridoncarboxamiden der allgemeinen Formel (I). Zu den dabei relativierbaren abiotischen Stressbedingungen können zum Beispiel Dürre, Kälte- und Hitzebedingungen, osmotischer Stress, Staunässe, erhöhter Bodensalzgehalt, erhöhtes Ausgesetztsein an Mineralien, Ozonbedingungen,
Starklichtbedingungen, beschränkte Verfügbarkeit von Stickstoffnährstoffen, beschränkte Verfügbarkeit von Phosphornährstoffen zählen.
In einer Ausführungsform kann beispielsweise vorgesehen sein, dass die
erfindungsgemäß genannten substituierten Pyridoncarboxamide der allgemeinen Formel (I), durch eine Sprühapplikation auf entsprechende zu behandelnde Pflanzen oder Pflanzenteile aufgebracht werden. Die erfindungsgemäß vorgesehene
Verwendung der erfindungsgemäßen Verbindungen der allgemeinen Formel (I) erfolgt vorzugsweise mit einer Dosierung zwischen 0,0005 und 3 kg/ha, besonders bevorzugt zwischen 0,001 und 2 kg/ha, insbesondere bevorzugt zwischen 0,005 und 1 kg/ha. Wenn im Rahmen der vorliegenden Erfindung Abscisinsäure gleichzeitig mit substituierten Pyridoncarboxamiden der allgemeinen Formel (I), beispielsweise in Rahmen einer gemeinsamen Zubereitung oder Formulierung verwendet wird, so erfolgt die Zumischung von Abscisinsäure dabei vorzugsweise in einer Dosierung zwischen 0,001 und 3 kg/ha, besonders bevorzugt zwischen 0,005 und 2 kg/ha, insbesondere bevorzugt zwischen 0,01 und 1 kg/ha.
Unter der Bezeichnung Resistenz bzw. Widerstandsfähigkeit gegenüber abiotischem Stress werden im Rahmen der vorliegenden Erfindung verschiedenartige Vorteile für Pflanzen verstanden. Solche vorteilhaften Eigenschaften äußern sich beispielsweise in den nachfolgend genannten verbesserten Pflanzencharakteristika: verbessertes
Wurzelwachstum hinsichtlich Oberfläche und Tiefe, vermehrte Ausläuferbildung oder Bestückung, stärkere und produktivere Ausläufer und Bestockungstriebe,
Verbesserung des Sproßwachstums, erhöhte Standfestigkeit, vergrößerte
Sprossbasisdurchmesser, vergrößerte Blattfläche, höhere Erträge an Nähr- und Inhaltsstoffen, wie z.B. Kohlenhydrate, Fette, Öle, Proteine, Vitamine, Mineralstoffe, ätherische Öle, Farbstoffe, Fasern, bessere Faserqualität, früheres Blühen, gesteigerte Blütenanzahl, reduzierter Gehalt an toxischen Produkten wie Mycotoxine, reduzierter Gehalt an Rückständen oder unvorteilhaften Bestandteilen jeglicher Art oder bessere Verdaulichkeit, verbesserte Lagerstabilität des Erntegutes, verbesserter Toleranz
gegenüber unvorteilhaften Temperaturen, verbesserter Toleranz gegenüber Dürre und Trockenheit, wie auch Sauerstoffmangel durch Wasserüberschuß, verbesserte Toleranz gegenüber erhöhten Salzgehalten in Böden und Wasser, gesteigerte
Toleranz gegenüber Ozonstress, verbesserte Verträglichkeit gegenüber Herbiziden und anderen Pflanzenbehandlungsmitteln, verbesserte Wasseraufnahme und
Photosyntheseleistung, vorteilhafte Pflanzeneigenschaften, wie beispielsweise Beschleunigung der Reifung, gleichmäßigere Abreife, größere Anziehungskraft für Nützlinge, verbesserte Bestäubung oder andere Vorteile, die einem Fachmann durchaus bekannt sind.
Insbesondere zeigt die erfindungsgemäße Verwendung in der Sprühapplikation auf Pflanzen und Pflanzenteilen die beschriebenen Vorteile. Kombinationen der erfindungsmäß substituierten Pydridoncarboxamide der allgemeinen Formel (I) unter anderem mit Insektiziden, Lockstoffen, Akariziden, Fungiziden, Nematiziden, wachstumsregulierenden Stoffen, Safenern, die Pflanzenreife beeinflussenden Stoffen und Bakteriziden können bei der Bekämpfung von Pflanzenkrankheiten im Rahmen der vorliegenden Erfindung ebenfalls Anwendung finden. Die kombinierte Verwendung von entsprechenden substituierten Pydridoncarboxamiden der allgemeinen Formel (I) mit gentechnisch veränderten Sorten in Bezug auf erhöhte abiotische Stresstoleranz ist darüber hinaus ebenfalls möglich.
Die weiter oben genannten verschiedenartigen Vorteile für Pflanzen lassen sich bekannterweise partiell zusammenfassen und mit allgemein gültigen Begriffen belegen. Solche Begriffe sind beispielsweise die nachfolgend aufgeführten
Bezeichnungen: phytotonischer Effekt, Widerstandsfähigkeit gegenüber
Stressfaktoren, weniger Pflanzenstress, Pflanzengesundheit, gesunde Pflanzen, Pflanzenfitness, („Plant Fitness"),„Plant Wellness",„Plant Concept",„Vigor Effect", „Stress Shield", Schutzschild,„Crop Health",„Crop Health Properties",„Crop Health Products",„Crop Health Management",„Crop Health Therapy",„Plant Health", Plant Health Properties", Plant Health Products",„Plant Health Management",„Plant Health Therapy", Grünungseffekt („Greening Effect" oder„Re-greening Effect"),„Freshness" oder andere Begriffe, die einem Fachmann durchaus bekannt sind.
Inn Rahmen der vorliegenden Erfindung wird unter einem guten Effekt auf die
Widerstandsfähigkeit gegenüber abiotischem Stress nicht beschränkend mindestens ein um im Allgemeinen 3 %, insbesondere größer als 5 %, besonders bevorzugt größer als 10 % verbessertes Auflaufen,
mindestens einen im Allgemeinen 3 %, insbesondere größer als 5 %, besonders bevorzugt größer als 10 % gesteigerten Ertrag,
mindestens eine um im Allgemeinen 3 %, insbesondere größer als 5 %, besonders bevorzugt größer als 10 % verbesserte Wurzelentwicklung,
· mindestens eine um im Allgemeinen 3 %, insbesondere größer als 5 %,
besonders bevorzugt größer als 10 % ansteigende Sproßgröße,
mindestens eine um im Allgemeinen 3 %, insbesondere größer als 5 %, besonders bevorzugt größer als 10 % vergrößerte Blattfläche,
mindestens eine um im Allgemeinen 3 %, insbesondere größer als 5 %, besonders bevorzugt größer als 10 % verbesserte Photosyntheseleistung und/oder
mindestens eine um im Allgemeinen 3 %, insbesondere größer als 5 %, besonders bevorzugt größer als 10 % verbesserte Blütenausbildung verstanden, wobei die Effekte einzeln oder aber in beliebiger Kombination von zwei oder mehreren Effekten auftreten können.
Weiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Sprühlösung zur Behandlung von Pflanzen, enthaltend eine zur Steigerung der Widerstandsfähigkeit von Pflanzen gegenüber abiotischen Stressfaktoren wirksame Menge von mindestens einer
Verbindung der allgemeinen Formel (I). Die Sprühlösung kann andere übliche
Bestandteile aufweisen, wie Lösungsmittel, Formulierhilfsstoffe, insbesondere Wasser, enthalten. Weitere Bestandteile können unter anderem agrochemische Wirkstoffe sein, welche unten noch weiter beschrieben werden.
Weiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist die Verwendung von
entsprechenden Sprühlösungen zur Steigerung der Widerstandsfähigkeit von Pflanzen gegenüber abiotischen Stressfaktoren. Die nachfolgenden Ausführungen gelten
sowohl für die erfindungsgemäße Verwendung der Verbindungen der allgemeinen Formel (I) an sich als auch für die entsprechenden Sprühlösungen.
Erfindunsgemäß wurde darüber hinaus gefunden, dass die Anwendung der
Verbindungen der allgemeinen Formel (I) in Kombination mit mindestens einem
Düngemittel wie weiter unten stehend definiert auf Pflanzen oder in deren Umgebung möglich ist.
Düngemittel, die erfindungsgemäß zusammen mit den oben näher erläuterten
Verbindungen der allgemeinen Formel (I) verwendet werden können, sind im
Allgemeinen organische und anorganische Stickstoff-haltige Verbindungen wie beispielsweise Harnstoffe, Harnstoff-Formaldehyd-Kondensationsprodukte,
Aminosäuren, Ammoniumsalze und -nitrate, Kaliumsalze (bevorzugt Chloride, Sulfate, Nitrate), Phosphorsäuresalze und/oder Salze von Phosphoriger Säure (bevorzugt Kaliumsalze und Ammoniumsalze). Insbesondere zu nennen sind in diesem
Zusammenhang die NPK-Dünger, d.h. Düngemittel, die Stickstoff, Phosphor und Kalium enthalten, Kalkammonsalpeter, d.h. Düngemittel, die noch Calcium enthalten, Ammonsulfatsalpeter (Allgemeine Formel (NH4)2SO4 NH4NO3), Ammonphosphat und Ammonsulfat. Diese Düngemittel sind dem Fachmann allgemein bekannt, siehe auch beispielsweise Ullmann's Encyclopedia of Industrial Chemistry, 5. Edition, Vol. A 10, Seiten 323 bis 431 , Verlagsgesellschaft, Weinheim, 1987.
Die Düngemittel können auch Salze aus Mikronährstoffen (bevorzugt Calcium, Schwefel, Bor, Mangan, Magnesium, Eisen, Bor, Kupfer, Zink, Molybdän und Kobalt) und Phytohormonen (z. B. Vitamin B1 und Indol-(lll)essigsäure) oder Gemische davon enthalten. Erfindungsgemäß eingesetzte Düngemittel können auch weitere Salze wie Monoammoniumphosphat (MAP), Diammoniumphosphat (DAP), Kaliumsulfat,
Kaliumchlorid, Magnesiumsulfat enthalten. Geeignete Mengen für die sekundären Nährstoffe oder Spurenelemente sind Mengen von 0,5 bis 5 Gew.-%, bezogen auf das gesamte Düngemittel. Weitere mögliche Inhaltsstoffe sind Pflanzenschutzmittel, Insektizide oder Fungizide, Wachstumsregulatoren oder Gemische davon. Hierzu folgen weiter unten weitergehende Ausführungen.
Die Düngemittel können beispielsweise in Form von Pulvern, Granulaten, Prills oder Kompaktaten eingesetzt werden. Die Düngemittel können jedoch auch in flüssiger Form, gelöst in einem wässrigen Medium, eingesetzt werden. In diesem Fall kann auch verdünnter wässriger Ammoniak als Stickstoffdüngemittel eingesetzt werden. Weitere mögliche Inhaltsstoffe für Düngemittel sind beispielsweise in Ullmann's
Encyclopedia of Industrial Chemistry, 5. Auflage, 1987, Band A 10, Seiten 363 bis 401 , DE-A 41 28 828, DE-A 19 05 834 und DE-A 196 31 764 beschrieben. Die allgemeine Zusammensetzung der Düngemittel, bei welchen es sich im Rahmen der vorliegenden Erfindung um Einzelnährstoff- und/oder Mehrnährstoffdünger handeln kann,
beispielsweise aus Stickstoff, Kalium oder Phosphor, kann innerhalb eines breiten Bereichs variieren. Im Allgemeinen ist ein Gehalt von 1 bis 30 Gew.-% Stickstoff (bevorzugt 5 bis 20 Gew.-%), von 1 bis 20 Gew.-% Kalium (bevorzugt 3 bis 15 Gew.- %) und ein Gehalt von 1 bis 20 Gew.-% Phosphor (bevorzugt 3 bis 10 Gew.-%) vorteilhaft. Der Gehalt von Mikroelementen ist üblicherweise im ppm-Bereich, bevorzugt im Bereich von von 1 bis 1000 ppm.
Im Rahmen der vorliegenden Erfindung kann das Düngemittel sowie die Verbindungen der allgemeinen Formel (I) zeitgleich, d.h. synchron, verabreicht werden. Es ist jedoch auch möglich, zunächst das Düngemittel und dann eine Verbindung der allgemeinen Formel (I) oder zunächst eine Verbindung der allgemeinen Formel (I) und dann das Düngemittel anzuwenden. Bei nicht zeitgleicher Anwendung einer Verbindung der allgemeinen Formel (I) und des Düngemittels erfolgt im Rahmen der vorliegenden Erfindung jedoch die Anwendung in funktionellem Zusammenhang, insbesondere innerhalb eines Zeitraums von im Allgemeinen 24 Stunden, bevorzugt 18 Stunden, besonders bevorzugt 12 Stunden, speziell 6 Stunden, noch spezieller 4 Stunden, noch weiter spezieller innerhalb 2 Stunden. In ganz besonderen Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung erfolgt die Anwendung der erfindungsgemäßen Verbindung der allgemeinen Formel (I) und des Düngemittels in einem zeitlichen Rahmen von weniger als 1 Stunden, vorzugsweise weniger als 30 Minuten, besonders bevorzugt weniger als 15 Minuten.
Die erfindungsgemäß zu verwendenden Wirkstoffe können, gegebenenfalls in
Kombination mit Düngemitteln, bevorzugt an folgenden Pflanzen angewendet werden, wobei die folgende Aufzählung nicht beschränkend ist.
Bevorzugt sind Pflanzen aus der Gruppe der Nutzpflanzen, Zierpflanzen, Rasenarten, allgemein genutzte Bäume, die in öffentlichen und privaten Bereichen als Zierpflanzen Verwendungen finden, und Forstbestand. Der Forstbestand umfasst Bäume für die Herstellung von Holz, Zellstoff, Papier und Produkten die aus Teilen der Bäume hergestellt werden. Der Begriff Nutzpflanzen, wie hier verwendet, bezeichnet
Kulturpflanzen, die als Pflanzen für die Gewinnung von Nahrungsmitteln, Futtermitteln, Treibstoffe oder für technische Zwecke eingesetzt werden.
Zu den Nutzpflanzen zählen z. B. folgende Pflanzenarten: Triticale, Durum
(Hartweizen), Turf, Reben, Getreide, beispielsweise Weizen, Gerste, Roggen, Hafer, Höpen, Reis, Mais und Hirse; Rüben, beispielsweise Zuckerrüben und Futterrüben; Früchte, beispielsweise Kernobst, Steinobst und Beerenobst, beispielsweise Äpfel, Birnen, Pflaumen, Pfirsiche, Mandeln, Kirschen und Beeren, z. B. Erdbeeren,
Himbeeren, Brombeeren; Hülsenfrüchte, beispielsweise Bohnen, Linsen, Erbsen und Sojabohnen; Ölkulturen, beispielsweise Raps, Senf, Mohn, Oliven, Sonnenblumen, Kokos, Castorölpflanzen, Kakaobohnen und Erdnüsse; Gurkengewächse,
beispielsweise Kürbis, Gurken und Melonen; Fasergewächse, beispielsweise
Baumwolle, Flachs, Hanf und Jute; Citrusfrüchte, beispielsweise Orangen, Zitronen, Pampelmusen und Mandarinen; Gemüsesorten, beispielsweise Spinat, (Kopf)-Salat, Spargel, Kohlarten, Möhren, Zwiebeln, Tomaten, Kartoffeln und Paprika;
Lorbeergewächse, beispielsweise Avocado, Cinnamonum, Kampfer, oder ebenso Pflanzen wie Tabak, Nüsse, Kaffee, Aubergine, Zuckerrohr, Tee, Pfeffer, Weinreben, Hopfen, Bananen, Naturkautschukgewächse sowie Zierpflanzen, beispielsweise Blumen, Sträucher, Laubbäume und Nadelbäume wie Koniferen. Diese Aufzählung stellt keine Limitierung dar.
Als besonders geeignete Zielkulturen für die Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens sind folgende Pflanzen anzusehen: Hafer, Roggen, Triticale, Durum, Bamwolle, Aubergine, Turf, Kernobst, Steinobst, Beerenobst, Mais, Weizen, Gerste, Gurke, Tabak, Reben, Reis, Getreide, Birne, Pfeffer, Bohnen, Sojabohnen, Raps, Tomate, Paprika, Melonen, Kohl, Kartoffel und Apfel.
Als Bäume, die entsprechend dem erfindungsgemäßen Verfahren verbessert werden können, seien beispielhaft genannt: Abies sp., Eucalyptus sp., Picea sp., Pinus sp.,
Aesculus sp., Platanus sp., Tilia sp., Acer sp., Tsuga sp., Fraxinus sp., Sorbus sp., Betula sp., Crataegus sp., Ulmus sp., Quercus sp., Fagus sp., Salix sp., Populus sp..
Als bevorzugte Bäume, die entsprechend dem erfindungsgemäßen Verfahren verbessert werden können, können genannt werden: Aus der Baumart Aesculus: A. hippocastanum, A. pariflora, A. carnea; aus der Baumart Platanus: P. aceriflora, P. occidentalis, P. racemosa; aus der Baumart Picea: P. abies; aus der Baumart Pinus: P. radiate, P. ponderosa, P. contorta, P. sylvestre, P. elliottii, P. montecola, P.
albicaulis, P. resinosa, P. palustris, P. taeda, P. flexilis, P. jeffregi, P. baksiana, P. strobes; aus der Baumart Eucalyptus: E. grandis, E. globulus, E. camadentis, E.
nitens, E. obliqua, E. regnans, E. pilularus.
Als besonders bevorzugte Bäume, die entsprechend dem erfindungsgemäßen
Verfahren verbessert werden können, können genannt werden: Aus der Baumart Pinus: P. radiate, P. ponderosa, P. contorta, P. sylvestre, P. strobes; aus der Baumart Eucalyptus: E. grandis, E. globulus und E. camadentis.
Als besonders bevorzugte Bäume, die entsprechend dem erfindungsgemäßen
Verfahren verbessert werden können, können genannt werden: Rosskastanie,
Platanengewächs, Linde und Ahornbaum.
Die vorliegende Erfindung kann auch an beliebigen Rasenarten („turfgrasses") durchgeführt werden, einschließlich„cool season turfgrasses" und„warm season turfgrasses". Beispiele für Rasenarten für die kalte Jahreszeit sind Blaugräser („blue grasses"; Poa spp.), wie„Kentucky bluegrass" (Poa pratensis L),„rough bluegrass" (Poa trivialis L),„Canada bluegrass" (Poa compressa L),„annual bluegrass" (Poa annua L),„upland bluegrass" (Poa glaucantha Gaudin),„wood bluegrass" (Poa nemoralis L.) und„bulbous bluegrass" (Poa bulbosa L); Straussgräser („Bentgrass", Agrostis spp.), wie„creeping bentgrass" (Agrostis palustris Huds.),„colonial bentgrass" (Agrostis tenuis Sibth.),„velvet bentgrass" (Agrostis canina L),„South German Mixed Bentgrass" (Agrostis spp. einschließlich Agrostis tenius Sibth., Agrostis canina L, und Agrostis palustris Huds.), und„redtop" (Agrostis alba L);
Schwingel („Fescues", Festucu spp.), wie„red fescue" (Festuca rubra L. spp. rubra), „creeping fescue" (Festuca rubra L),„chewings fescue" (Festuca rubra commutata Gaud.),„sheep fescue" (Festuca ovina L),„hard fescue" (Festuca longifolia Thuill .), „hair fescue" (Festucu capillata Lam.),„tall fescue" (Festuca arundinacea Schreb.) und „meadow fescue" (Festuca elanor L);
Lolch („ryegrasses", Lolium spp.), wie„annual ryegrass" (Lolium multiflorum Lam.), „perennial ryegrass" (Lolium perenne L.) und„italian ryegrass" (Lolium multiflorum Lam.); und Weizengräser ("wheatgrasses", Agropyron spp..), wie "fairway wheatgrass" (Agropyron cristatum (L.) Gaertn.),„crested wheatgrass" (Agropyron desertorum (Fisch.) Schult.) und "western wheatgrass" (Agropyron smithii Rydb.). Beispiele für weitere "cool season turfgrasses" sind "beachgrass" (Ammophila breviligulata Fern.), "smooth bromegrass" (Bromus inermis Leyss.), Schilf ("cattails") wie "Timothy" (Phleum pratense L.), "sand cattail" (Phleum subulatum L.),
"orchardgrass" (Dactylis glomerata L.), "weeping alkaligrass" (Puccinellia distans (L.) Pari.) und "crested dog's-tail" (Cynosurus cristatus L.).
Beispiele für "warm season turfgrasses" sind„Bermudagrass" (Cynodon spp. L. C. Rieh), "zoysiagrass" (Zoysia spp. Willd.),„St. Augustine grass" (Stenotaphrum secundatum Walt Kuntze),„centipedegrass" (Eremochloa ophiuroides Munro Hack.), „carpetgrass" (Axonopus affinis Chase),„Bahia grass" (Paspalum notatum Flügge), „Kikuyugrass" (Pennisetum clandestinum Höchst, ex Chiov.),„buffalo grass" (Buchloe daetyloids (Nutt.) Engelm.), "Blue gramma" (Bouteloua gracilis (H.B.K.) Lag. ex Griffiths),„seashore paspalum" (Paspalum vaginatum Swartz) und„sideoats grama" (Bouteloua curtipendula (Michx. Torr.). "Cool season turfgrasses" sind für die erfindungsgemäße Verwendung im Allgemeinen bevorzugt. Besonders bevorzugt sind Blaugras, Straussgras und„redtop", Schwingel und Lolch. Straussgras ist
insbesondere bevorzugt.
Besonders bevorzugt werden erfindungsgemäß Pflanzen der jeweils handelsüblichen oder in Gebrauch befindlichen Pflanzensorten behandelt. Unter Pflanzensorten ver-
steht man Pflanzen mit neuen Eigenschaften ("Traits"), die sowohl durch konventionelle Züchtung, durch Mutagenese oder mit Hilfe rekombinanter DNA- Techniken, gezüchtet worden sind. Kulturpflanzen können demnach Pflanzen sein, die durch konventionelle Züchtungs- und Optimierungsmethoden oder durch biotechno- logische und gentechnologische Methoden oder Kombinationen dieser Methoden erhalten werden können, einschließlich der transgenen Pflanzen und einschließlich der durch Sortenschutzrechte schützbaren oder nicht schützbaren Pflanzensorten.
Das erfindungsgemäße Behandlungsverfahren kann somit auch für die Behandlung von genetisch modifizierten Organismen (GMOs), z. B. Pflanzen oder Samen, verwendet werden. Genetisch modifizierte Pflanzen (oder transgene Pflanzen) sind Pflanzen, bei denen ein heterologes Gen stabil in das Genom integriert worden ist. Der Begriff "heterologes Gen" bedeutet im wesentlichen ein Gen, das außerhalb der Pflanze bereitgestellt oder assembliert wird und das bei Einführung in das
Zellkerngenom, das Chloroplastengenom oder das Hypochondriengenom der transformierten Pflanze dadurch neue oder verbesserte agronomische oder sonstige Eigenschaften verleiht, dass es ein interessierendes Protein oder Polypeptid exprimiert oder dasses ein anderes Gen, das in der Pflanze vorliegt bzw. andere Gene, die in der Pflanze vorliegen, herunterreguliert oder abschaltet (zum Beispiel mittels Antisense- Technologie, Co-suppressionstechnologie oder RNAi-Technologie [RNA Interference]). Ein heterologes Gen, das im Genom vorliegt, wird ebenfalls als Transgen bezeichnet. Ein Transgen, das durch sein spezifisches Vorliegen im Pflanzengenom definiert ist, wird als Transformations- bzw. transgenes Event bezeichnet. Zu Pflanzen und Pflanzensorten, die vorzugsweise erfindungsgemäß behandelt werden, zählen alle Pflanzen, die über Erbgut verfügen, das diesen Pflanzen
besonders vorteilhafte, nützliche Merkmale verleiht (egal, ob dies durch Züchtung und/oder Biotechnologie erzielt wurde). Pflanzen und Pflanzensorten, die ebenfalls erfindungsgemäß behandelt werden können, sind solche Pflanzen, die gegen einen oder mehrere abiotische Stressfaktoren resistent sind. Zu den abiotischen Stressbedingungen können zum Beispiel Dürre, Kälte- und Hitzebedingungen, osmotischer Stress, Staunässe, erhöhter
Bodensalzgehalt, erhöhtes Ausgesetztsein an Mineralien, Ozonbedingungen,
Starklichtbedingungen, beschränkte Verfügbarkeit von Stickstoffnährstoffen, beschränkte Verfügbarkeit von Phosphornährstoffen oder Vermeidung von Schatten zählen. Pflanzen und Pflanzensorten, die ebenfalls erfindungsgemäß behandelt werden können, sind solche Pflanzen, die durch erhöhte Ertragseigenschaften gekennzeichnet sind. Ein erhöhter Ertrag kann bei diesen Pflanzen z. B. auf verbesserter
Pflanzenphysiologie, verbessertem Pflanzenwuchs und verbesserter
Pflanzenentwicklung, wie Wasserverwertungseffizienz, Wasserhalteeffizienz, verbesserter Stickstoffverwertung, erhöhter Kohlenstoffassimilation, verbesserter
Photosynthese, verstärkter Keimkraft und beschleunigter Abreife beruhen. Der Ertrag kann weiterhin durch eine verbesserte Pflanzenarchitektur (unter Stress- und nicht- Stress-Bedingungen) beeinflußt werden, darunter frühe Blüte, Kontrolle der Blüte für die Produktion von Hybridsaatgut, Keimpflanzenwüchsigkeit, Pflanzengröße,
Internodienzahl und -abstand, Wurzelwachstum, Samengröße, Fruchtgröße,
Schotengröße, Schoten- oder Ährenzahl, Anzahl der Samen pro Schote oder Ähre, Samenmasse, verstärkte Samenfüllung, verringerter Samenausfall, verringertes Schotenplatzen sowie Standfestigkeit. Zu weiteren Ertragsmerkmalen zählen
Samenzusammensetzung wie Kohlenhydratgehalt, Proteingehalt, Ölgehalt und
Ölzusammensetzung, Nährwert, Verringerung der nährwidrigen Verbindungen, verbesserte Verarbeitbarkeit und verbesserte Lagerfähigkeit.
Pflanzen, die erfindungsgemäß ebenfalls behandelt werden können, sind
Hybridpflanzen, die bereits die Eigenschaften der Heterosis bzw. des Hybrideffekts exprimieren, was im allgemeinen zu höherem Ertrag, höherer Wüchsigkeit, besserer Gesundheit und besserer Resistenz gegen biotische und abiotische Stressfaktoren führt. Solche Pflanzen werden typischerweise dadurch erzeugt, dass man eine ingezüchtete pollensterile Elternlinie (den weiblichen Kreuzungspartner) mit einer anderen ingezüchteten pollenfertilen Elternlinie (dem männlichen Kreuzungspartner) kreuzt. Das Hybridsaatgut wird typischerweise von den pollensterilen Pflanzen geerntet und an Vermehrer verkauft. Pollensterile Pflanzen können manchmal (z. B. beim Mais) durch Entfahnen (d. h. mechanischem Entfernen der männlichen
Geschlechtsorgane bzw. der männlichen Blüten), produziert werden; es ist jedoch üblicher, dass die Pollensterilität auf genetischen Determinanten im Pflanzengenom
beruht. In diesem Fall, insbesondere dann, wenn es sich bei dem gewünschten
Produkt, da man von den Hybridpflanzen ernten will, um die Samen handelt, ist es üblicherweise günstig, sicherzustellen, dass die Pollenfertilität in Hybridpflanzen, die die für die Pollensterilität verantwortlichen genetischen Determinanten enthalten, völlig restoriert wird. Dies kann erreicht werden, indem sichergestellt wird, dass die männlichen Kreuzungspartner entsprechende Fertilitätsrestorergene besitzen, die in der Lage sind, die Pollenfertilität in Hybridpflanzen, die die genetischen
Determinanten, die für die Pollensterilität verantwortlich sind, enthalten, zu restorieren. Genetische Determinanten für Pollensterilität können im Cytoplasma lokalisiert sein. Beispiele für cytoplasmatische Pollensterilität (CMS) wurden zum Beispiel für
Brassica-Arten beschrieben (WO 1992/005251 , WO 1995/009910, WO 1998/27806, WO 2005/002324, WO 2006/021972 und US 6,229,072). Genetische Determinanten für Pollensterilität können jedoch auch im Zellkerngenom lokalisiert sein. Pollensterile Pflanzen können auch mit Methoden der pflanzlichen Biotechnologie, wie Gentechnik, erhalten werden. Ein besonders günstiges Mittel zur Erzeugung von pollensterilen Pflanzen ist in WO 89/10396 beschrieben, wobei zum Beispiel eine Ribonuklease wie eine Barnase selektiv in den Tapetumzellen in den Staubblättern exprimiert wird. Die Fertilität kann dann durch Expression eines Ribonukleasehemmers wie Barstar in den Tapetumzellen restoriert werden (z. B. WO 1991/002069).
Pflanzen oder Pflanzensorten (die mit Methoden der Pflanzenbiotechnologie, wie der Gentechnik, erhalten werden), die erfindungsgemäß ebenfalls behandelt werden können, sind herbizidtolerante Pflanzen, d. h. Pflanzen, die gegenüber einem oder mehreren vorgegebenen Herbiziden tolerant gemacht worden sind. Solche Pflanzen können entweder durch genetische Transformation oder durch Selektion von Pflanzen, die eine Mutation enthalten, die solch eine Herbizidtoleranz verleiht, erhalten werden.
Herbizidtolerante Pflanzen sind zum Beispiel glyphosatetolerante Pflanzen, d. h.
Pflanzen, die gegenüber dem Herbizid Glyphosate oder dessen Salzen tolerant gemacht worden sind. So können zum Beispiel glyphosatetolerante Pflanzen durch Transformation der Pflanze mit einem Gen, das für das Enzym 5-Enolpyruvylshikimat- 3-phosphatsynthase (EPSPS) kodiert, erhalten werden. Beispiele für solche EPSPS- Gene sind das AroA-Gen (Mutante CT7) des Bakteriums Salmonella typhimurium (Comai et al., Science (1983), 221 , 370-371 ), das CP4-Gen des Bakteriums
Agrobacterium sp. (Barry et al., Curr. Topics Plant Physiol. (1992), 7, 139-145), die Gene, die für eine EPSPS aus der Petunie (Shah et al., Science (1986), 233, 478- 481 ), für eine EPSPS aus der Tomate (Gasser et al., J. Biol. Chem. (1988), 263, 4280- 4289) oder für eine EPSPS aus Eleusine (WO 2001/66704) kodieren. Es kann sich auch um eine mutierte EPSPS handeln, wie sie zum Beispiel in EP-A 0837944, WO 2000/066746, WO 2000/066747 oder WO 2002/026995 beschrieben ist.
Glyphosatetolerante Pflanzen können auch dadurch erhalten werden, dass man ein Gen exprimiert, das für ein Glyphosate-Oxidoreduktase-Enzym, wie es in US
5,776,760 und US 5,463,175 beschrieben ist, kodiert. Glyphosatetolerante Pflanzen können auch dadurch erhalten werden, dass man ein Gen exprimiert, das für ein Glyphosate-acetyltransferase-Enzym, wie es in z. B. WO 2002/036782, WO
2003/092360, WO 2005/012515 und WO 2007/024782 beschrieben ist, kodiert.
Glyphosatetolerante Pflanzen können auch dadurch erhalten werden, dass man Pflanzen, die natürlich vorkommende Mutationen der oben erwähnten Gene, wie sie zum Beispiel in WO 2001/024615 oder WO 2003/013226 beschrieben sind, enthalten, selektiert.
Sonstige herbizidresistente Pflanzen sind zum Beispiel Pflanzen, die gegenüber Herbiziden, die das Enzym Glutaminsynthase hemmen, wie Bialaphos, Phosphinotricin oder Glufosinate, tolerant gemacht worden sind. Solche Pflanzen können dadurch erhalten werden, dass man ein Enzym exprimiert, das das Herbizid oder eine Mutante des Enzyms Glutaminsynthase, das gegenüber Hemmung resistent ist, entgiftet. Solch ein wirksames entgiftendes Enzym ist zum Beispiel ein Enzym, das für ein
Phosphinotricin-acetyltransferase kodiert (wie zum Beispiel das bar- oder pat-Protein aus Streptomyces-Arten). Pflanzen, die eine exogene Phosphinotricin- acetyltransferase exprimieren, sind zum Beispiel in US 5,561 ,236; US 5,648,477; US 5,646,024; US 5,273,894; US 5,637,489; US 5,276,268; US 5,739,082; US 5,908,810 und US 7,1 12,665 beschrieben. Weitere herbizidtolerante Pflanzen sind auch Pflanzen, die gegenüber den Herbiziden, die das Enzym Hydroxyphenylpyruvatdioxygenase (HPPD) hemmen, tolerant gemacht worden sind. Bei den Hydroxyphenylpyruvatdioxygenasen handelt es sich um Enzyme, die die Reaktion, in der para-Hydroxyphenylpyruvat (HPP) zu Homogentisat umgesetzt wird, katalysieren. Pflanzen, die gegenüber HPPD-Hemmern tolerant sind, können mit
einem Gen, das für ein natürlich vorkommendes resistentes HPPD-Enzym kodiert, oder einem Gen, das für ein mutiertes HPPD-Enzym gemäß WO 1996/038567, WO 1999/024585 und WO 1999/024586 kodiert, transformiert werden. Eine Toleranz gegenüber HPPD-Hemmern kann auch dadurch erzielt werden, dass man Pflanzen mit Genen transformiert, die für gewisse Enzyme kodieren, die die Bildung von
Homogentisat trotz Hemmung des nativen HPPD-Enzyms durch den HPPD-Hemmer ermöglichen. Solche Pflanzen und Gene sind in WO 1999/034008 und WO
2002/36787 beschrieben. Die Toleranz von Pflanzen gegenüber HPPD-Hemmern kann auch dadurch verbessert werden, dass man Pflanzen zusätzlich zu einem Gen, das für ein HPPD-tolerantes Enzym kodiert, mit einem Gen transformiert, das für ein Prephenatdehydrogenase-Enzym kodiert, wie dies in WO 2004/024928 beschrieben ist.
Weitere herbizidresistente Pflanzen sind Pflanzen, die gegenüber Acetolactatsynthase (ALS)-Hemmern tolerant gemacht worden sind. Zu bekannten ALS-Hemmern zählen zum Beispiel Sulfonylharnstoff, Imidazolinon, Triazolopyrimidine,
Pyrimidinyloxy(thio)benzoate und/oder Sulfonylaminocarbonyltriazolinon-Herbizide. Es ist bekannt, dass verschiedene Mutationen im Enzym ALS (auch als
Acetohydroxysäure-Synthase, AHAS, bekannt) eine Toleranz gegenüber
unterschiedlichen Herbiziden bzw. Gruppen von Herbiziden verleihen, wie dies zum Beispiel bei Tranel und Wright, Weed Science (2002), 50, 700-712, jedoch auch in US 5,605,01 1 , US 5,378,824, US 5,141 , 870 und US 5,013,659, beschrieben ist. Die Herstellung von sulfonylharnstofftoleranten Pflanzen und imidazolinontoleranten Pflanzen ist in US 5,605,01 1 ; US 5,013,659; US 5,141 ,870; US 5,767,361 ;
US 5,731 ,180; US 5,304,732; US 4,761 ,373; US 5,331 ,107; US 5,928,937; und
US 5,378,824; sowie in der internationalen Veröffentlichung WO 1996/033270 beschrieben. Weitere imidazolinontolerante Pflanzen sind auch in z. B.
WO 2004/040012, WO 2004/106529, WO 2005/020673, WO 2005/093093,
WO 2006/007373, WO 2006/015376, WO 2006/024351 und WO 2006/060634 beschrieben. Weitere Sulfonylharnstoff- und imidazolinontolerante Pflanzen sind auch in z.B. WO 2007/024782 beschrieben.
Weitere Pflanzen, die gegenüber Imidazolinon und/oder Sulfonylharnstoff tolerant sind, können durch induzierte Mutagenese, Selektion in Zellkulturen in Gegenwart des
Herbizids oder durch Mutationszüchtung erhalten werden, wie dies zum Beispiel für die Sojabohne in US 5,084,082, für Reis in WO 1997/41218, für die Zuckerrübe in US 5,773,702 und WO 1999/057965, für Salat in US 5,198,599 oder für die Sonnenblume in WO 2001/065922 beschrieben ist.
Pflanzen oder Pflanzensorten (die nach Methoden der pflanzlichen Biotechnologie, wie der Gentechnik, erhalten wurden), die ebenfalls erfindungsgemäß behandelt werden können, sind insektenresistente transgene Pflanzen, d.h. Pflanzen, die gegen Befall mit gewissen Zielinsekten resistent gemacht wurden. Solche Pflanzen können durch genetische Transformation oder durch Selektion von Pflanzen, die eine Mutation enthalten, die solch eine Insektenresistenz verleiht, erhalten werden.
Der Begriff "insektenresistente transgene Pflanze" umfaßt im vorliegenden
Zusammenhang jegliche Pflanze, die mindestens ein Transgen enthält, das eine Kodiersequenz umfaßt, die für folgendes kodiert:
1 ) ein Insektizides Kristallprotein aus Bacillus thuringiensis oder einen Insektiziden Teil davon, wie die Insektiziden Kristallproteine, die von Crickmore et al., Microbiology and Molecular Biology Reviews (1998), 62, 807-813, zusammengestellt wurden, von Crickmore et al. (2005) in der Bacillus thuringiensis-Toxinnomenklatur aktualisiert (online bei:
http://www.lifesci.sussex.ac.uk/Home/Neil_Crickmore/Bt/), oder Insektizide Teile davon, z.B. Proteine der Cry-Proteinklassen CrylAb, CrylAc, Cryl F, Cry2Ab, Cry3Ae oder Cry3Bb oder Insektizide Teile davon; oder
2) ein Kristallprotein aus Bacillus thuringiensis oder einen Teil davon, der in Gegenwart eines zweiten, anderen Kristallproteins als Bacillus thuringiensis oder eines Teils davon insektizid wirkt, wie das binäre Toxin, das aus den Kristallproteinen Cy34 und Cy35 besteht (Moellenbeck et al., Nat. Biotechnol. (2001 ), 19, 668-72; Schnepf et al., Applied Environm. Microb. (2006), 71 , 1765-1774); oder
3) ein Insektizides Hybridprotein, das Teile von zwei unterschiedlichen Insektiziden Kristallproteinen aus Bacillus thuringiensis umfaßt, wie zum Beispiel ein Hybrid aus den Proteinen von 1 ) oben oder ein Hybrid aus den Proteinen von 2) oben, z. B. das
Protein Cry1A.105, das von dem Mais-Event MON98034 produziert wird (WO
2007/027777); oder
4) ein Protein gemäß einem der Punkte 1 ) bis 3) oben, in dem einige,
insbesondere 1 bis 10, Aminosäuren durch eine andere Aminosäure ersetzt wurden, um eine höhere Insektizide Wirksamkeit gegenüber einer Zielinsektenart zu erzielen und/oder um das Spektrum der entsprechenden Zielinsektenarten zu erweitern und/oder wegen Veränderungen, die in die Kodier- DNA während der Klonierung oder Transformation induziert wurden, wie das Protein Cry3Bb1 in Mais-Events MON863 oder MON88017 oder das Protein Cry3A im Mais-Event MIR 604; oder
5) ein Insektizides sezerniertes Protein aus Bacillus thuringiensis oder Bacillus cereus oder einen Insektiziden Teil davon, wie die vegetativ wirkenden
insektentoxischen Proteine (vegetative insecticidal proteins, VIP), die unter folgendem Link angeführt sind, z. B. Proteine der Proteinklasse VIP3Aa:
http://www.lifesci.sussex.ac.uk/Home/Neil_Crickmore/Bt/vip.html oder
6) ein sezerniertes Protein aus Bacillus thuringiensis oder Bacillus cereus, das in Gegenwart eines zweiten sezernierten Proteins aus Bacillus thuringiensis oder B. cereus insektizid wirkt, wie das binäre Toxin, das aus den Proteinen VIP1A und VIP2A besteht (WO 1994/21795); oder
7) ein Insektizides Hybridprotein, das Teile von verschiedenen sezernierten Proteinen von Bacillus thuringiensis oder Bacillus cereus umfaßt, wie ein Hybrid der Proteine von 1 ) oder ein Hybrid der Proteine von 2) oben; oder
8) ein Protein gemäß einem der Punkte 1 ) bis 3) oben, in dem einige,
insbesondere 1 bis 10, Aminosäuren durch eine andere Aminosäure ersetzt wurden, um eine höhere Insektizide Wirksamkeit gegenüber einer Zielinsektenart zu erzielen und/oder um das Spektrum der entsprechenden Zielinsektenarten zu erweitern und/oder wegen Veränderungen, die in die Kodier- DNA während der Klonierung oder Transformation induziert wurden (wobei die Kodierung für ein Insektizides Protein erhalten bleibt), wie das Protein VIP3Aa im Baumwoll-Event COT 102.
Natürlich zählt zu den insektenresistenten transgenen Pflanzen im vorliegenden Zusammenhang auch jegliche Pflanze, die eine Kombination von Genen umfaßt, die für die Proteine von einer der oben genannten Klassen 1 bis 8 kodieren. In einer Ausführungsform enthält eine insektenresistente Pflanze mehr als ein Transgen, das für ein Protein nach einer der oben genannten 1 bis 8 kodiert, um das Spektrum der entsprechenden Zielinsektenarten zu erweitern oder um die Entwicklung einer
Resistenz der Insekten gegen die Pflanzen dadurch hinauszuzögern, dass man verschiedene Proteine einsetzt, die für dieselbe Zielinsektenart insektizid sind, jedoch eine unterschiedliche Wirkungsweise, wie Bindung an unterschiedliche
Rezeptorbindungsstellen im Insekt, aufweisen.
Pflanzen oder Pflanzensorten (die nach Methoden der pflanzlichen Biotechnologie, wie der Gentechnik, erhalten wurden), die ebenfalls erfindungsgemäß behandelt werden können, sind gegenüber abiotischen Stressfaktoren tolerant. Solche Pflanzen können durch genetische Transformation oder durch Selektion von Pflanzen, die eine Mutation enthalten, die solch eine Stressresistenz verleiht, erhalten werden. Zu besonders nützlichen Pflanzen mit Stresstoleranz zählen folgende: a. Pflanzen, die ein Transgen enthalten, das die Expression und/oder Aktivität des Gens für die Poly(ADP-ribose)polymerase (PARP) in den Pflanzenzellen oder
Pflanzen zu reduzieren vermag, wie dies in WO 2000/004173 oder EP 04077984.5 oder EP 06009836.5 beschrieben ist. b. Pflanzen, die ein stresstoleranzförderndes Transgen enthalten, das die
Expression und/oder Aktivität der für PARG kodierenden Gene der Pflanzen oder Pflanzenzellen zu reduzieren vermag, wie dies z.B. in WO 2004/090140 beschrieben ist; c. Pflanzen, die ein stresstoleranzförderndes Transgen enthalten, das für ein in Pflanzen funktionelles Enzym des Nicotinamidadenindinukleotid-Salvage-
Biosynthesewegs kodiert, darunter Nicotinamidase,
Nicotinatphosphoribosyltransferase, Nicotinsäuremononukleotid-adenyltransferase, Nicotinamidadenindinukleotidsynthetase oder Nicotinamidphosphoribosyl-transferase,
wie dies z. B. in EP 04077624.7 oder WO 2006/133827 oder PCT/EP07/002433 beschrieben ist.
Pflanzen oder Pflanzensorten (die nach Methoden der pflanzlichen Biotechnologie, wie der Gentechnik, erhalten wurden), die ebenfalls erfindungsgemäß behandelt werden können, weisen eine veränderte Menge, Qualität und/oder Lagerfähigkeit des
Ernteprodukts und/oder veränderte Eigenschaften von bestimmten Bestandteilen des Ernteprodukts auf, wie zum Beispiel: 1 ) Transgene Pflanzen, die eine modifizierte Stärke synthetisieren, die bezüglich ihrer chemisch-physikalischen Eigenschaften, insbesondere des Amylosegehalts oder des Amylose/Amylopektin-Verhältnisses, des Verzweigungsgrads, der
durchschnittlichen Kettenlänge, der Verteilung der Seitenketten, des
Viskositätsverhaltens, der Gelfestigkeit, der Stärkekorngröße und/oder
Stärkekornmorphologie im Vergleich mit der synthetisierten Stärke in
Wildtyppflanzenzellen oder -pflanzen verändert ist, so dass sich diese modifizierte Stärke besser für bestimmte Anwendungen eignet. Diese transgenen Pflanzen, die eine modifizierte Stärke synthetisieren, sind zum Beispiel in EP 0571427,
WO 1995/004826, EP 0719338, WO 1996/15248, WO 1996/19581 , WO 1996/27674, WO 1997/1 1 188, WO 1997/26362, WO 1997/32985, WO 1997/42328, WO
1997/44472, WO 1997/45545, WO 1998/27212, WO 1998/40503, WO 99/58688, WO 1999/58690, WO 1999/58654, WO 2000/008184, WO 2000/008185, WO 2000/28052, WO 2000/77229, WO 2001/12782, WO 2001/12826, WO 2002/101059, WO
2003/071860, WO 2004/056999, WO 2005/030942, WO 2005/030941 , WO
2005/095632, WO 2005/095617, WO 2005/095619, WO 2005/095618, WO
2005/123927, WO 2006/018319, WO 2006/103107, WO 2006/108702, WO
2007/009823, WO 2000/22140, WO 2006/063862, WO 2006/072603, WO
2002/034923, EP 06090134.5, EP 06090228.5, EP 06090227.7, EP 07090007.1 , EP 07090009.7, WO 2001/14569, WO 2002/79410, WO 2003/33540, WO 2004/078983, WO 2001/19975, WO 1995/26407, WO 1996/34968, WO 1998/20145,
WO 1999/12950, WO 1999/66050, WO 1999/53072, US 6,734,341 , WO 2000/1 1 192, WO 1998/22604, WO 1998/32326, WO 2001/98509, WO 2001/98509, WO
2005/002359, US 5,824,790, US 6,013,861 , WO 1994/004693, WO 1994/009144, WO 1994/1 1520, WO 1995/35026 bzw. WO 1997/20936 beschrieben.
2) Transgene Pflanzen, die Nichtstärkekohlenhydratpolymere synthetisieren, oder Nichtstärkekohlenhydratpolymere, deren Eigenschaften im Vergleich zu
Wildtyppflanzen ohne genetische Modifikation verändert sind. Beispiele sind Pflanzen, die Polyfructose, insbesondere des Inulin- und Levantyps, produzieren, wie dies in EP 0663956, WO 1996/001904, Wo 1996/021023, WO 1998/039460 und WO
1999/024593 beschrieben ist, Pflanzen, die alpha-1 ,4-Glucane produzieren, wie dies in WO 1995/031553, US 2002/031826, US 6,284,479, US 5,712,107, WO 1997/047806, WO 1997/047807, WO 1997/047808 und WO 2000/14249 beschrieben ist, Pflanzen, die alpha-1 ,6-verzweigte alpha-1 ,4-Glucane produzieren, wie dies in WO 2000/73422 beschrieben ist, und Pflanzen, die Alternan produzieren, wie dies in WO 2000/047727, EP 06077301 .7, US 5,908,975 und EP 0728213 beschrieben ist.
3) Transgene Pflanzen, die Hyaluronan produzieren, wie dies zum Beispiel in WO 2006/032538, WO 2007/039314, WO 2007/039315, WO 2007/039316,
JP 2006/304779 und WO 2005/012529 beschrieben ist.
Pflanzen oder Pflanzensorten (die nach Methoden der pflanzlichen Biotechnologie, wie der Gentechnik, erhalten wurden), die ebenfalls erfindungsgemäß behandelt werden können, sind Pflanzen wie Baumwollpflanzen mit veränderten Fasereigenschaften. Solche Pflanzen können durch genetische Transformation oder durch Selektion von Pflanzen, die eine Mutation enthalten, die solche veränderten Fasereigenschaften verleiht, erhalten werden; dazu zählen: a) Pflanzen wie Baumwollpflanzen, die eine veränderte Form von
Cellulosesynthasegenen enthalten, wie dies in WO 1998/000549 beschrieben ist, b) Pflanzen wie Baumwollpflanzen, die eine veränderte Form von rsw2- oder rsw3- homologen Nukleinsäuren enthalten, wie dies in WO 2004/053219 beschrieben ist; c) Pflanzen wie Baumwollpflanzen mit einer erhöhten Expression der
Saccharosephosphatsynthase, wie dies in WO 2001/017333 beschrieben ist;
d) Pflanzen wie Baumwollpflanzen mit einer erhöhten Expression der Saccharosesynthase, wie dies in WO 02/45485 beschrieben ist; e) Pflanzen wie Baumwollpflanzen bei denen der Zeitpunkt der Durchlaßsteuerung der Plasmodesmen an der Basis der Faserzelle verändert ist, z.B. durch
Herunterregulieren der faserselektiven ß-1 ,3-Glucanase, wie dies in WO 2005/017157 beschrieben ist; f) Pflanzen wie Baumwollpflanzen mit Fasern mit veränderter Reaktivität, z.B. durch Expression des N-Acetylglucosamintransferasegens, darunter auch nodC, und von Chitinsynthasegenen, wie dies in WO 2006/136351 beschrieben ist.
Pflanzen oder Pflanzensorten (die nach Methoden der pflanzlichen Biotechnologie, wie der Gentechnik, erhalten wurden), die ebenfalls erfindungsgemäß behandelt werden können, sind Pflanzen wie Raps oder verwandte Brassica-Pflanzen mit veränderten Eigenschaften der Ölzusammensetzung. Solche Pflanzen können durch genetische Transformation oder durch Selektion von Pflanzen, die eine Mutation enthalten, die solche veränderten Öleigenschaften verleiht, erhalten werden; dazu zählen: a) Pflanzen wie Rapspflanzen, die Öl mit einem hohen Ölsäuregehalt produzieren, wie dies zum Beispiel in US 5,969,169, US 5,840,946 oder US 6,323,392 oder US 6,063, 947 beschrieben ist; b) Pflanzen wie Rapspflanzen, die Öl mit einem niedrigen Linolensäuregehalt produzieren, wie dies in US 6,270828, US 6,169,190 oder US 5,965,755 beschrieben ist. c) Pflanzen wie Rapspflanzen, die Öl mit einem niedrigen gesättigten
Fettsäuregehalt produzieren, wie dies z. B. in US 5,434,283 beschrieben ist.
Besonders nützliche transgene Pflanzen, die erfindungsgemäß behandelt werden können, sind Pflanzen mit einem oder mehreren Genen, die für ein oder mehrere Toxine kodieren, sind die transgenen Pflanzen, die unter den folgenden
Handelsbezeichnungen angeboten werden: YIELD GARD® (zum Beispiel Mais, Baumwolle, Sojabohnen), KnockOut® (zum Beispiel Mais), BiteGard® (zum Beispiel Mais), BT-Xtra® (zum Beispiel Mais), StarLink® (zum Beispiel Mais), Bollgard® (Baumwolle), Nucotn® (Baumwolle), Nucotn 33B® (Baumwolle), NatureGard® (zum Beispiel Mais), Protecta® und NewLeaf® (Kartoffel). Herbizidtolerante Pflanzen, die zu erwähnen sind, sind zum Beispiel Maissorten, Baumwollsorten und Sojabohnensorten, die unter den folgenden Handelsbezeichnungen angeboten werden: Roundup Ready® (Glyphosatetoleranz, zum Beispiel Mais, Baumwolle, Sojabohne), Liberty Link®
(Phosphinotricintoleranz, zum Beispiel Raps), IMI® (Imidazolinontoleranz) und SCS® (Sylfonylharnstofftoleranz), zum Beispiel Mais. Zu den herbizidresistenten Pflanzen (traditionell auf Herbizidtoleranz gezüchtete Pflanzen), die zu erwähnen sind, zählen die unter der Bezeichnung Clearfield® angebotenen Sorten (zum Beispiel Mais).
Besonders nützliche transgene Pflanzen, die erfindungsgemäß behandelt werden können, sind Pflanzen, die Transformations-Events, oder eine Kombination von Transformations-Events, enthalten und die zum Beispiel in den Dateien von
verschiedenen nationalen oder regionalen Behörden angeführt sind.
Die erfindungsgemäß zu verwendenden Verbindungen der allgemeinen Formel (I) können in üblichen Formulierungen überführt werden, wie Lösungen, Emulsionen, Spritzpulver, wasser- und ölbasierte Suspensionen, Pulver, Stäubemittel, Pasten, lösliche Pulver, lösliche Granulate, Streugranulate, Suspensions-Emulsions- Konzentrate, Wirkstoff-imprägnierte Naturstoffe, Wirkstoff-imprägnierte synthetische Stoffe, Düngemittel sowie Feinstverkapselungen in polymeren Stoffen. Im Rahmen der vorliegenden Erfindung ist es insbesondere bevorzugt, wenn die erfindungsgemäßen Verbindungen der allgemeinen Formel (I) in der Form einer Sprühformulieruing verwendet werden.
Die vorliegende Erfindung betrifft daher darüber hinaus auch eine Sprühformulierung zur Steigerung der Widerstandsfähigkeit von Pflanzen gegenüber abiotischem Stress. Im Folgenden wird eine Sprühformulierung näher beschrieben:
Die Formulierungen zur Sprühapplikation werden in bekannter Weise hergestellt, z.B. durch Vermischen der erfindungsgemäß zu verwendenden Verbindungen der allgemeinen Formel (I) mit Streckmitteln, also flüssigen Lösungsmitteln und/oder festen Trägerstoffen, gegebenenfalls unter Verwendung von oberflächenaktiven Mitteln, also Emulgiermitteln und/oder Dispergiermitteln und/oder schaumerzeugenden Mitteln. Weitere übliche Zusatzstoffe, wie zum Beispiel übliche Streckmittel sowie Lösungs- oder Verdünnungsmittel, Farbstoffe, Netzmittel, Dispergiermittel,
Emulgatoren, Entschäumer, Konservierungsmittel, sekundäre Verdickungsmittel, Kleber, Gibberelline und auch Wasser, können gegebenenfalls auch verwendet werden. Die Herstellung der Formulierungen erfolgt entweder in geeigneten Anlagen oder auch vor oder während der Anwendung.
Als Hilfsstoffe können solche Stoffe Verwendung finden, die geeignet sind, dem Mittel selbst oder und/oder davon abgeleitete Zubereitungen (z.B. Spritzbrühen) besondere Eigenschaften zu verleihen, wie bestimmte technische Eigenschaften und/oder auch besondere biologische Eigenschaften. Als typische Hilfsmittel kommen in Frage:
Streckmittel, Lösemittel und Trägerstoffe.
Als Streckmittel eignen sich z.B. Wasser, polare und unpolare organische chemische Flüssigkeiten z.B. aus den Klassen der aromatischen und nicht-aromatischen
Kohlenwasserstoffe (wie Paraffine, Alkylbenzole, Alkylnaphthaline, Chlorbenzole), der Alkohole und Polyole (die ggf. auch substituiert, verethert und/oder verestert sein können), der Ketone (wie Aceton, Cyclohexanon), Ester (auch Fette und Öle) und (Poly-)Ether, der einfachen und substituierten Amine, Amide, Lactame (wie N- Alkylpyrrolidone) und Lactone, der Sulfone und Sulfoxide (wie Dimethylsysulfoxid).
Im Falle der Benutzung von Wasser als Streckmittel können z.B. auch organische Lösemittel als Hilfslösungsmittel verwendet werden. Als flüssige Lösemittel kommen im wesentlichen in Frage: Aromaten, wie Xylol, Toluol, oder Alkylnaphthaline, chlorierte Aromaten und chlorierte aliphatische Kohlenwasserstoffe, wie Chlorbenzole, Chlorethylene oder Methylenchlorid, aliphatische Kohlenwasserstoffe, wie Cyclohexan oder Paraffine, z.B. Erdölfraktionen, mineralische und pflanzliche Öle, Alkohole, wie Butanol oder Glykol sowie deren Ether und Ester, Ketone wie Aceton,
Methylethylketon, Methyl isobutylketon oder Cyclohexanon, stark polare Lösungsmittel, wie Dimethylsulfoxid, sowie Wasser.
Es können Farbstoffe wie anorganische Pigmente, z.B. Eisenoxid, Titanoxid, Ferro- cyanblau und organische Farbstoffe, wie Alizarin-, Azo- und Metallphthalocyanin- farbstoffe und Spurennährstoffe wie Salze von Eisen, Mangan, Bor, Kupfer, Kobalt, Molybdän und Zink verwendet werden.
Als Netzmittel, die in den erfindungsgemäß verwendbaren Formulierungen enthalten sein können, kommen alle zur Formulierung von agrochemischen Wirkstoffen üblichen, die Benetzung fördernden Stoffe in Frage. Vorzugsweise verwendbar sind Alkylnaphthalin-Sulfonate, wie Diisopropyl- oder Diisobutylnaphthalin-Sulfonate.
Als Dispergiermittel und/oder Emulgatoren, die in den erfindungsgemäß verwendbaren Formulierungen enthalten sein können, kommen alle zur Formulierung von
agrochemischen Wirkstoffen üblichen nichtionischen, anionischen und kationischen Dispergiermittel in Betracht. Vorzugsweise verwendbar sind nichtionische oder anionische Dispergiermittel oder Gemische von nichtionischen oder anionischen Dispergiermitteln. Als geeignete nichtionische Dispergiermittel sind insbesondere Ethylenoxid-Propylenoxid-Blockpolymere, Alkylphenolpolyglykolether sowie
Tristryrylphenolpolyglykolether und deren phosphatierte oder sulfatierte Derivate zu nennen. Geeignete anionische Dispergiermittel sind insbesondere Ligninsulfonate, Polyacrylsäuresalze und Arylsulfonat-Formaldehydkondensate. Als Entschäumer können in den erfindungsgemäß verwendbaren Formulierungen alle zur Formulierung von agrochemischen Wirkstoffen üblichen schaumhemmenden Stoffe enthalten sein. Vorzugsweise verwendbar sind Silikonentschäumer und
Magnesiumstearat. Als Konservierungsmittel können in den erfindungsgemäß verwendbaren
Formulierungen alle für derartige Zwecke in agrochemischen Mitteln einsetzbaren Stoffe vorhanden sein. Beispielhaft genannt seien Dichlorophen und
Benzylalkoholhemiformal.
Als sekundäre Verdickungsmittel, die in den erfindungsgemäß verwendbaren
Formulierungen enthalten sein können, kommen alle für derartige Zwecke in
agrochemischen Mitteln einsetzbaren Stoffe in Frage. Vorzugsweise in Betracht kommen Cellulosederivate, Acrylsäurederivate, Xanthan, modifizierte Tone und hochdisperse Kieselsäure.
Als Kleber, die in den erfindungsgemäß verwendbaren Formulierungen enthalten sein können, kommen alle üblichen in Beizmitteln einsetzbaren Bindemittel in Frage.
Vorzugsweise genannt seien Polyvinylpyrrolidon, Polyvinylacetat, Polyvinylalkohol und Tylose. Als Gibberelline, die in den erfindungsgemäß verwendbaren Formulierungen enthalten sein können, kommen vorzugsweise die Gibberelline A1 , A3 (=
Gibberellinsäure), A4 und A7 infrage, besonders bevorzugt verwendet man die
Gibberellinsäure. Die Gibberelline sind bekannt (vgl. R. Wegler„Chemie der
Pflanzenschutz- und Schädlingsbekämpfungsmittel", Bd. 2, Springer Verlag, 1970, S. 401 -412).
Weitere Additive können Duftstoffe, mineralische oder vegetabilische gegebenenfalls modifizierte Öle, Wachse und Nährstoffe (auch Spurennährstoffe), wie Salze von Eisen, Mangan, Bor, Kupfer, Kobalt, Molybdän und Zink sein. Weiterhin enthalten sein können Stabilisatoren wie Kältestabilisatoren, Oxidationsschutzmittel, Lichtschutzmittel oder andere die chemische und / oder physikalische Stabilität verbessernde Mittel.
Die Formulierungen enthalten im Allgemeinen zwischen 0,01 und 98 Gew.-%, vorzugsweise zwischen 0,5 und 90 %, der Verbindung der allgemeinen Formel (I).
Der erfindungsgemäße Wirkstoff kann in seinen handelsüblichen Formulierungen sowie in den aus diesen Formulierungen bereiteten Anwendungsformen in Mischung mit anderen Wirkstoffen wie Insektiziden, Lockstoffen, Sterilantien, Bakteriziden, Akari- ziden, Nematiziden, Fungiziden, wachstumsregulierenden Stoffen, Herbiziden,
Safenern, Düngemitteln oder Semiochemicals vorliegen.
Ferner lässt sich die beschriebene positive Wirkung der Verbindungen der
allgemeinden Formel (I) auf die pflanzeneigenen Abwehrkräfte durch eine zusätzliche Behandlung mit insektziden, fungiziden oder bakteriziden Wirkstoffen unterstützen.
Bevorzugte Zeitpunkte für die Applikation von Verbindungen der allgemeinen Formel (I) zur Seigerung der Resistanz gegenüber abiotischem Stress sind Boden-, Stamm- und/oder Blattbehandlungen mit den zugelassenen Aufwandmengen.
Die erfindungsgemäßen Verbindungen der allgemeinen Formel (I) können im
Allgemeinen darüber hinaus in ihren handelsüblichen Formulierungen sowie in den aus diesen Formulierungen bereiteten Anwendungsformen in Mischungen mit ein oder mehreren Wirkstoffen aus der Gruppe bestehend aus Insektiziden, Lockstoffen, Sterilantien, Akariziden, Nematiziden, Fungiziden, wachstumsregulierenden Stoffen, die Pflanzenreife beeinflussenden Stoffe, oder Safenern vorliegen.
Biologische Beispiele:
Samen von mono- bzw. dikotylen Kulturpflanzen wurden in Plastik- oder
Holzfasertöpfen in sandigem Lehmboden ausgesät, mit Erde oder Sand abgedeckt und im Gewächshaus unter guten Wachstumsbedingungen angezogen. Die
Behandlung der Versuchspflanzen erfolgte im frühen Laubblattstadium (BBCH10 - BBCH13). Zur Gewährleistung einer uniformen Wasserversorgung vor Stressbeginn wurden die bepflanzten Töpfe vor Substanzapplikation durch Anstaubewässerung mit Wasser versorgt.
Die in Form von benetzbaren Pulvern (WP) formulierten erfindungsgemässen
Verbindungen wurden als wässrige Suspension mit einer Wasseraufwandmenge von umgerechnet 600 l/ha unter Zusatz von 0,2% Netzmittel (z.B. Agrotin) auf die grünen Pflanzenteile gesprüht. Unmittelbar nach Substanzapplikation erfolgte die
Stressbehandlung der Pflanzen. Die Holzfasertöpfe wurden dazu in Plastikeinsätze transferiert, um anschliessendes, zu schnelles Abtrocknen zu verhindern.
Der Trockenstress wurde durch langsames Abtrocknen unter folgenden Bedingungen induziert:
„Tag": 14 Stunden beleuchtet bei ~ 26-30°C
„Nacht": 10 Stunden ohne Beleuchtung bei ~ 18-20°C.
Die Dauer der jeweiligen Stressphasen richtete sich hauptsächlich nach dem Zustand der gestressten Kontrollpflanzen. Sie wurde (durch Wiederbewässerung und Transfer in ein Gewächshaus mit guten Wachstumsbedingungen) beendet, sobald irreversible Schäden an den gestressten Kontrollpflanzen zu beobachten waren.
Nach Beendigung der Stressphase folgte eine ca. 4-7 tägige Erholungsphase, während der die Pflanzen abermals unter guten Wachstumsbedingungen im
Gewächshaus gehalten wurden. Die Dauer der Erholungsphase richtete sich
hauptsächlich danach, wann die Versuchspflanzen einen Zustand erreicht hatten, der eine visuelle Bonitur potenzieller Effekte ermöglichte, und ist daher variabel.
Wenn dieser Zeitpunkt erreicht war, wurden die Schadintensitäten visuell im Vergleich zu unbehandelten, ungestressten Kontrollen gleichen Alters bonitiert.
Verfahrensmodus A zur Erfassung der Wirksamkeit der getesteten Verbindungen
Die Erfassung der Schadintensität erfolgte zunächst in Prozent. Aus diesen Werten wurde sodann der Wirkungsgrad der Testverbindungen nach folgender Formel ermittelt:
SU
WG: Wirkungsgrad (Efficacy) = Reduktion der Schadintensität durch Behandlung mit Testsubstanz
Sls: Schadintensität der gestressten Kontrollpflanzen
S : Schadintensität der mit Testverbindung behandelten Pflanzen
Bei den in unten stehenden Tabellen 1 -3 angegebenen Werten handelt es sich um Mittelwerte aus mindestens einem Versuch mit mindestens zwei Replikaten.
Wirkungen ausgewählter Verbindungen der allgemeinen Formel (I) unter Trockenstress (Tabellen 1 bis 3): Tabelle 1
Tabelle 2
Tabelle 3
No. Bsp. Dosierung Einheit WG (TRZAS)
1 1321 100 g/ha > 5
2 442 250 g/ha > 5
Verfahrensmodus B zur Erfassung der Wirksamkeit der getesteten Verbindungen
Das Erscheinungsbild der mit Testsubstanzen behandelten Pflanzen im Vergleich zu den gestressten Kontrollpflanzen wurde nach folgenden Kategorien erfasst:
0 kein positiver Effekt
10 schwach/grenzwertig positiver Effekt
20 deutlich positiver Effekt
30 stark positiver Effekt
Pro Substanz und Dosierung wurden jeweils 3-4 Töpfe behandelt und ausgewertet. Die jeweiligen Wirkungsbereiche sind in unten stehenden Tabellen 4 und 5 angegeben. Wirkungen ausgewählter Verbindungen der allgemeinen Formel (I) unter
Trockenstress (Tabellen 4 und 5):
Tabelle 4
No. Bsp. Dosierung Einheit BRSNS
1 1 194 25 g/ha 10-20
2 108 25 g/ha 10-20
3 1210 250 g/ha 10-30
4 1562 25 g/ha 20-30
5 1 123 25 g/ha 10-30
6 1 104 25 g/ha 10-20
7 1582 250 g/ha 10-20
8 1582 25 g/ha 10-20
9 1590 250 g/ha 10-20
10 1593 25 g/ha 10-30
1 1 1604 250 g/ha 20-30
12 1604 25 g/ha 10-20
13 1594 25 g/ha 10-20
No. Bsp. Dosierung Einheit BRSNS
14 1555 25 g/ha 10-20
15 94 25 g/ha 10-20
16 1560 25 g/ha 10-30
17 1565 250 g/ha 10-20
18 1570 250 g/ha 20
19 1570 25 g/ha 20
20 1608 250 g/ha 10-20
21 1608 25 g/ha 20
22 988 250 g/ha 10-20
23 988 25 g/ha 10-20
24 974 25 g/ha 10-20
25 1618 250 g/ha 20
26 1542 250 g/ha 20
27 1625 250 g/ha 10-20
28 1625 25 g/ha 10-20
29 1544 25 g/ha 10-20
30 1606 25 g/ha 10-20
31 1628 250 g/ha 10-20
32 1629 25 g/ha 20
33 1634 250 g/ha 10-20
34 1634 25 g/ha 10-20
35 1545 25 g/ha 10-20
36 1636 250 g/ha 10-20
37 1635 250 g/ha 10-20
38 1646 250 g/ha 10-20
39 1638 25 g/ha 10-20
40 1644 25 g/ha 10-20
41 1639 250 g/ha 10-20
42 1656 25 g/ha 10-20
43 1669 250 g/ha 10-20
44 1669 25 g/ha 10-20
No. Bsp. Dosierung Einheit BRSNS
45 1674 250 g/ha 20
46 1664 250 g/ha 10-20
47 1659 250 g/ha 10-20
48 1655 250 g/ha 10-20
49 1678 25 g/ha 10-20
50 1695 250 g/ha 20-30
51 1689 25 g/ha 10-20
52 1709 250 g/ha 10-20
53 1716 25 g/ha 20-30
54 1715 250 g/ha 20-30
55 1724 25 g/ha 10-20
56 1728 250 g/ha 10-20
57 1755 250 g/ha 10-20
58 1013 25 g/ha 10-20
59 1627 25 g/ha 10-20
60 1633 250 g/ha 10-20
61 973 250 g/ha 10-20
62 1765 25 g/ha 10-20
63 1543 25 g/ha 10-20
64 1566 25 g/ha 10-20
65 1613 25 g/ha 10-20
66 1621 25 g/ha 10-20
67 1569 25 g/ha 10-20
Tabelle 5
No. Bsp. Dosierung Einheit TRZAS
1 1624 250 g/ha 10-20
2 988 25 g/ha 10-20
3 974 25 g/ha 20
4 1609 250 g/ha 10-20
5 1614 25 g/ha 10-20
No. Bsp. Dosierung Einheit TRZAS
6 536 250 g/ha 10-20
7 536 25 g/ha 10-20
8 532 250 g/ha 10-20
9 1610 250 g/ha 10-20
10 1607 25 g/ha 20
1 1 643 250 g/ha 10-20
In den zuvor genannten Tabellen 1 - 5 bedeuten: Bsp. = Verbindung entsprechend dem Bsp. aus Tabelle 1
BRSNS = Brassica napus
TRZAS = Triticum aestivum
ZEAMX = Zea mays Ähnliche Ergebnisse konnten auch noch mit weiteren Verbindungen der allgemeinen Formel (I) auch bei Applikation auf andere Pflanzenarten erzielt werden.