SUBSTITUIERTE DIHYDROPYRAZOLONE ZUR BEHANDLUNG KARDIOVASKULÄRER UND HÄMATOLOGISCHER ERKRANKUNGEN
Die vorliegende Anmeldung betrifft neue, substituierte Dihydropyrazolon-Derivate, Verfahren zu ihrer Herstellung, ihre Verwendung zur Behandlung und/oder Prophylaxe von Krankheiten sowie ihre Verwendung zur Herstellung von Arzneimitteln zur Behandlung und/oder Prophylaxe von Krankheiten, insbesondere von kardiovaskulären und hämatologischen Erkrankungen, von Nierenerkrankungen sowie zur Förderung der Wundheilung.
Eine mangelhafte Versorgung des menschlichen Organismus oder seiner Teile mit Sauerstoff, die entweder durch ihre Dauer und/oder ihr Ausmaß eine regelrechte Funktion des Organismus oder seiner Teile beeinträchtigt oder ihre Funktion völlig zum Erliegen bringt, wird als Hypoxie bezeichnet. Eine Hypoxie kann verursacht werden durch eine Verminderung des verfügbaren Sauerstoffs in der Atemluft (z.B. bei Aufenthalten in großer Höhe), durch Störungen der äußeren Atmung (z.B. infolge gestörter Funktion der Lungen oder Verlegung der Atemwege), durch eine Verminderung des Herzzeitvolumens (z.B. bei einer Herzinsuffizienz, einer akuten Rechtsherzüberlastung bei Lungenembolie), durch eine zu geringe Sauerstoff-Transportkapazität des Blutes (z.B. infolge einer Blutarmut (Anämie) oder Intoxikation z.B. mit Kohlenmonoxid), örtlich begrenzt durch eine Minderdurchblutung infolge von Gefäßverschlüssen (Ischämie-Zustände typischerweise z.B. des Herzens, der unteren Extremitäten oder des Gehirns, diabetische Makro- und Mikroangiopathie) oder auch durch erhöhten Sauerstoffbedarf des Gewebes (z.B. infolge erhöhter Muskelarbeit oder lokaler Entzündungen) [Eder, Gedigk (Hrsg.), Allgemeine Pathologie und pathologische Anatomie, 33. Aufl., Springer Verlag, Berlin, 1990].
Der menschliche Organismus ist bedingt fähig, sich an Situationen verminderter Sauerstoffversorgung akut und chronisch anzupassen. Neben einer Sofortantwort, welche u.a. durch vegetativnervöse Kontrollmechanismen eine Erhöhung des Herzzeitvolumens und des Atemzeitvolumens sowie eine lokale Erweiterung von Blutgefäßen einschließt, zieht die Hypoxie eine Veränderung der Transkription zahlreicher Gene nach sich. Die Funktion der Genprodukte dient dabei der Kompensation des Sauerstoffmangels. So werden mehrere Enzyme der Glykolyse und der Glukosetransporter 1 verstärkt exprimiert, wodurch die anaerobe ATP-Gewinnung gesteigert und ein Überleben des Sauerstoffmangels ermöglicht wird [Schmidt, Thews (Hrsg.), Physiologie des Menschen, 27. Aufl., Springer Verlag, Berlin, 1997; Löffler, Petrides (Hrsg.), Biochemie und Pathobiochemie, 7. Aufl., Springer Verlag, Berlin, 2003].
Ferner führt Hypoxie zur verstärkten Expression des vaskulären Endothelzellwachstumsfaktors, VEGF, wodurch in hypoxischen Geweben die Neubildung von Blutgefäßen (Angiogenese) angeregt wird. Hierdurch wird langfristig die Durchblutung ischämischer Gewebe verbessert. Bei verschiedenen Herzkreislauferkrankungen und Gefaßverschluß-Erkrankungen erfolgt diese Gegen-
regulation offenbar nur sehr unzureichend [Übersicht bei: Simons und Ware, Therapeutic angio- genesis in cardiovascular disease, Nat. Rev. Drug. Discov. 2 (1 1), 863-71 (2003)].
Ferner wird bei systemischer Hypoxie das vorwiegend in den interstitiellen Fibroblasten der Nieren gebildete Peptidhormon Erythropoietin verstärkt exprimiert. Hierdurch wird die Bildung roter Blutzellen im Knochenmark angeregt und damit die Sauerstoff-Transportkapazität des Blutes gesteigert. Dieser Effekt wurde und wird von Leistungssportlern beim sogenannten Höhentraining genutzt. Eine Abnahme der Sauerstoff-Transportkapazität des Blutes z.B. infolge einer Blutungsanämie verursacht normalerweise eine Zunahme der Erythropoietin-Produktion in der Niere. Bei bestimmten Formen der Anämie kann dieser Regelmechanismus gestört oder sein Sollwert nied- riger eingestellt sein. So wird z.B. bei Patienten, die unter einer Niereninsuffizienz leiden, Erythropoietin im Nierenparenchym zwar produziert, jedoch bezogen auf die Sauerstoff-Transportkapazität des Blutes in deutlich verminderten Mengen, was eine sogenannte renale Anämie zur Folge hat. Insbesondere die renale Anämie, aber auch Tumor- und HIV-Infektion-bedingte Anämien werden üblicherweise durch parenterale Verabfolgυng von rekombinantem humanen Erythropoietin (rhEPO) behandelt. Derzeit existiert zu dieser kostspieligen Therapie keine alternative Therapie mit einem oral verfügbaren Arzneistoff [Übersichten bei: Eckardt, The potentiell of erythropoietin and related strategies to stimulate erythropoiesis, Curr. Opin. Investig. Drugs 2(8), 1081-5 (2001); Berns, Should the target hemoglobin for patients with chronic kidney disease treated with erythropoietic replacement therapy be changed?, Semin. Dial. 18 (1), 22-9 (2005)]. Jüngere Untersuchungen belegen, dass Erythropoetin neben seiner die Erythropoese steigernden Wirkung auch eine hiervon unabhängige, schützende (anti-apoptotische) Wirkung auf hypoxische Gewebe, insbesondere das Herz und das Gehirn ausübt. Ferner mindert eine Therapie mit Erythropoetin neueren Studien zufolge an herzinsuffizienten Patienten den durchschnittlichen Morbiditäts- Schweregrad [Übersichten bei: Caiola und Cheng, Use of erythropoietin in heart failure manage- ment, Ann. Pharmacother. 38 (12), 2145-9 (2004); Katz, Mechanisms and treatment ofanemia in chronic heart failure, Congest. Heart. Fail. 10 (5), 243-7 (2004)].
Den oben beschriebenen durch Hypoxie induzierten Genen ist gemeinsam, dass die Steigerung ihrer Expression unter Hypoxie durch den sogenannten Hypoxie-induzierbaren Transkriptionsfaktor (HIF) hervorgerufen wird. Bei HIF handelt es sich um einen heterodimeren Transkriptions- faktor, der aus einer alpha- und einer beta-Untereinheit besteht. Es wurden drei HIP-alpha- Isoformen beschrieben, von denen HIF-I alpha und HIF-2 alpha hoch homolog und von Bedeutung für die Hypoxie-induzierte Genexpression sind. Während die auch als ARNT (aryl hydrocarbon reeeptor nuclear translocator) bezeichnete beta-Untereinheit (von der 2 Isoformen beschrieben wurden) konstitutiv exprimiert ist, hängt die Expression der alpha-Untereinheit vom Sauerstoff- gehalt in der Zelle ab. Unter Normoxie wird das HIF-alpha-Protein poly-ubiquitiniert und an-
schließend proteasomal degradiert. Unter Hypoxie ist diese Degradierung gehemmt, so dass HIF- alpha mit ARNT dimerisieren und seine Zielgene aktivieren kann. Das HIF-Dimer bindet hierbei an sogenannte Hypoxie-responsible Elemente (HRE) in den regulatorischen Sequenzen seiner Zielgene. Die HRE sind durch eine Konsensus-Sequenz definiert. Funktionelle HRE wurden in den regulatorischen Elementen zahlreicher Hypoxie-induzierter Gene nachgewiesen [Übersichten bei: Semenza, Hypoxia-inducible factor 1: oxygen homeostasis and disease pathophysiology, Trends Mol. Med. 7 (8), 345-50 (2001); Wenger und Gassmann, Oxygen(es) and the hypoxia-inducible factor- 1, Biol. Chem. 378 (7), 609-16 (1997)].
Der molekulare Mechanismus, der dieser Regulation von HIF-alpha zugrunde liegt, wurde durch die Arbeiten mehrerer voneinander unabhängiger Forschergruppen aufgeklärt. Der Mechanismus ist Spezies-übergreifend konserviert: HIF-alpha wird durch eine als PHD oder EGLN bezeichnete
Subklasse von Sauerstoff-abhängigen Prolyl-4-Hydroxylasen an zwei spezifischen Prolyl-Resten hydroxyliert (P402 und P564 der humanen HIF-1-alpha-Untereinheit). Bei den HIF-Prolyl-4-
Hydroxylasen handelt es sich um Eisen-abhängige, 2-Oxoglutarat-umsetzende Dioxygenasen [Epstein et al., C. elegans EGL-9 and mammalian homologs define a family of dioxygenases that regulate HIF by prolyl hydroxylation, Cell 107 (1), 43-54 (2001); Bruick und McKnight, A con- served family of prolyl-4-hydroxylases that modify HIF, Science 294 (5545), 1337-40 (2001); Ivan et al., Biochemical purification and pharmacological inhibition of a mammalian prolyl hydroxy- lase acting on hypoxia-inducible factor, Proc. Natl. Acad. Sei. U. S.A. 99 (21), 13459-64 (2002)]. Die Enzyme wurden 2001 erstmals als Prolyl-Hydroxylasen annotiert [Aravind und Koonin, The
DNA-repair protein AIkB, EGL-9, and leprecan define new f amilies of 2-oxoglutarate- and iron- dependent dioxygenases, Genome Biol. 2 (3), research0007.1-0007.8, Epub 2001 Feb 19].
An die prolylhydroxylierte HIF-alpha-Untereinheit bindet das pVHL Tumor Suppressor Protein, welches zusammen mit Elongin B und C den sogenannten VBC-Komplex bildet, der die HIF- alpha-Untereinheit an eine E3 Ubiquitin-Ligase adaptiert. Da die Prolyl-4-Hydroxylierung der HIF-alpha-Untereinheit und ihre nachfolgende Degradierung in Abhängigkeit von der intrazellulären Konzentration des Sauerstoffs erfolgt, wurden die HIF-Prolyl-4-Hydroxylasen auch als zellulärer Sauerstoffsensor bezeichnet. Es wurden drei Isoformen dieser Enzyme identifiziert: EGLN1/PHD2, EGLN2/PHD1 und EGLN3/PHD3. Zwei dieser Enzyme (EGLN2/PHD1 und EGLN3/PHD3) werden selbst unter Hypoxie transkriptionell induziert und sind möglicherweise für die unter chronischer Hypoxie zu beobachtende Absenkung der HIF-alpha-Spiegel verantwortlich [Übersicht bei: Schofield und Ratcliffe, Oxygen sensing by HIF hydroxylases, Nat. Rev. Mol. Cell. Biol. 5 (5), 343-54 (2004)].
Eine selektive pharmakologische Hemmung der HIF-Prolyl-4-Hydroxylasen zieht die Steigerung der Genexpression HIF-abhängiger Zielgene nach sich und ist damit für die Therapie zahlreicher Krankheitsbilder von Nutzen. Insbesondere bei Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems ist von der Induktion neuer Blutgefäße sowie der Änderung der Stoffwechselsituation ischämischer Organe von aerober hin zu anaerober ATP-Gewinnung eine Besserung des Krankheitsverlaufs zu erwarten. Eine Verbesserung der Vaskularisierung chronischer Wunden fördert den Heilungs- prozess, insbesondere bei schwer heilenden Ulcera cruris und anderen chronischen Hautwunden. Die Induktion von körpereigenem Erythropoietin bei bestimmten Krankheitsformen, insbesondere bei Patienten mit renaler Anämie, ist ebenfalls ein anzustrebendes therapeutisches Ziel.
Die bislang in der wissenschaftlichen Literatur beschriebenen HIF-Prolyl-4-Hydroxylase-Inhibi- toren erfüllen nicht die an ein Arzneimittel zu stellenden Anforderungen. Es handelt sich hierbei entweder um kompetitive Oxoglutarat-Analoga (wie z.B. N-Oxalylglycin), die durch ihre sehr geringe Wirkstärke charakterisiert sind und daher in in v/vo-Modellen bislang keine Wirkung im Sinne einer Induktion von HIF-Zielgenen gezeigt haben. Oder es handelt sich um Eisen-Komplex- bildner (Chelatoren) wie Desferroxamin, die als unspezifische Hemmstoffe Eisen-haltiger Dioxy- genasen wirken und, obwohl sie eine Induktion der Zielgene wie z.B. Erythropoetin in vivo herbeiführen, durch Komplexierung des verfügbaren Eisens offenbar der Erythropoese entgegenwirken.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung neuer Verbindungen, die für die Behandlung von Erkrankungen, insbesondere kardiovaskulärer und hämatologischer Erkrankungen, eingesetzt werden können.
Im Rahmen der vorliegenden Erfindung werden nunmehr Verbindungen beschrieben, die als spezifische Hemmstoffe der HIF-Prolyl-4-Hydroxylasen wirken und aufgrund dieses spezifischen Wirkmechanismus in vivo nach parenteraler oder oraler Verabreichung die Induktion von HIF-Zielgenen, wie z.B. Erythropoetin, und der hierdurch verursachten biologischen Prozesse, wie z.B. Erythropoese, herbeiführen.
2-Heteroaryl-4-aryl- 1 ,2-dihydropyrazolone mit bakterizider und/oder fungizider Wirkung werden in EP 165 448 und EP 212 281 offenbart. Die Verwendung von 2-Heteroaryl-4-aryl-l,2-dihydro- pyrazolonen als Lipoxygenase-Inhibitoren zur Behandlung von Atemwegs-, Herz-Kreislauf- und Entzündungserkrankungen wird in EP 183 159 beansprucht. 2,4-Diphenyl-l,2-dihydropyrazolone mit herbizider Aktivität werden in DE 2 651 008 beschrieben. Über die Herstellung und pharmakologischen Eigenschaften bestimmter 2-Pyridyl-l,2-dihydropyrazolone wird in HeIv. Chim. Acta 49 (1), 272-280 (1966) berichtet. In WO 96/12706, WO 00/51989 und WO 03/074550 werden Verbindungen mit Dihydropyrazolon-Partialstruktur zur Behandlung unterschiedlicher Erkrankungen beansprucht, und in WO 2006/101903 werden Hydroxy- oder Alkoxy-substituierte Bipyrazole zur
Behandlung neuropsychiatrischer Erkrankungen offenbart. Weiterhin werden in WO 03/051833 und WO 2004/089303 Heteroaryl-substituierte Pyrazol-Derivate zur Behandlung von Schmerz und verschiedenen ZNS-Erkrankungen beschrieben. Zwischenzeitlich sind in WO 2006/1 14213 2,4- Dipyridyl-l,2-dihydropyrazolone als Inhibitoren von HIF-Prolyl-4-Hydroxylasen offenbart wor- den.
Über die Röntgenkristallstruktur der Verbindung 3-Methyl-l-(pyridin-2-yl)-4-(l-pyridin-2-yl-3- methyl-lH-pyrazol-5-yl)-2H-3-pyrazolin-5(lH)-on (andere Bezeichnung: 5,5'-Dimethyl-2,2'-dipyri- din-2-yl-l',2'-dihydro-2H,3'H-3,4'-bipyrazol-3'-on) wird in Acta Crystallogr., Section E: Structure Reports Online E57 (1 1), ol l26-ol l27 (2001) [Chem. Abstr. 2001 :796190] berichtet. Die Syn- these bestimmter 3',5-Dimethyl-2-phenyl-r-(l,3-thiazol-2-yl)-rH,2H-3,4'-bipyrazol-5'-ol-Derivate ist in Indicm J. Heterocyclic Chem. 3 (1), 5-8 (1993) [Chem. Abstr. 1994:323362] beschrieben. Über Herstellung und Tautomerie einzelner 4-(Pyrazol-5-yl)-pyrazolin-5-on-Derivate wird in J. Heterocyclic Chem. 27 (4), 865-870 (1990) [Chem. Abstr. 1991 :428557] berichtet. Eine therapeutische Anwendung ist für die in diesen Publikationen genannten Verbindungen bislang nicht be- schrieben worden. In WO 2007/008541 wird die Verbindung 2-tert.-Butyl-l'-[4-(4-chlorphenyl)- l ,3-thiazol-2-yl]-3',5-dimethyl-l'H,2H-3,4'-bipyrazol-5'-ol als ein Testbeispiel aufgeführt.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung sind Verbindungen der allgemeinen Formel (I)
R' für eine Ηeteroaryl-Gruppe der Formel
steht, worin
die Verknüpfungsstelle mit dem Dihydropyrazolon-Ring bedeutet,
A bei jedem einzelnen Auftreten C-R4 oder N bedeutet, wobei maximal zwei Ringglieder A zugleich für N stehen,
und
E O, S oder N-R5 bedeutet,
für eine Heteroaryl-Gruppe der Formel
# die Verknüpfungsstelle mit dem Dihydropyrazolon-Ring bedeutet,
G bei jedem einzelnen Auftreten C-R6 oder N bedeutet, wobei maximal zwei Ringglieder G zugleich für N stehen,
J O, S oder N-R7 bedeutet
und
L bei jedem einzelnen Auftreten C-R8 oder N bedeutet, wobei maximal zwei Ringglieder L zugleich für N stehen,
worin
R4, R6 und R8 gleich oder verschieden sind und in jedem einzelnen Fall, unabhängig voneinander, für Wasserstoff oder einen Substituenten ausgewählt aus der Reihe Halogen, Cyano, Nitro, (CrC6)-Alkyl, (C3-C7)-Cycloalkyl, 4- bis 10-gliedriges Heterocycloalkyl, Phenyl, 5- oder 6-gliedriges Hetero- aryl, -C(=O)-R9, -C(O)-OR10, -C(=O)-NRnR12, -O-C(=O)-R13, -0-C(O)- NR14R15, -NRI6-C(=O)-R17, -NRI8-C(=O)-OR19, -NR20-C(=O)-NR2IR22,
-NR23-SO2-R24, -SO2-R25, -SO2-NR26R27, -OR28, -SR29 und -NR30R31 stehen, worin
(0 (Ci-C6)-Alkyl seinerseits ein- bis dreifach, gleich oder verschieden, mit Resten ausgewählt aus der Reihe Halogen, Cyano, Oxo, (C3-C7)- Cycloalkyl, 4- bis 10-gliedriges Heterocycloalkyl, Phenyl, 5- oder 6- gliedriges Heteroaryl, -C(=O)-R9, -C(O)-OR10, -C(=0)-NRπR12, -0-C(=0)-R13, -0-C(=0)-NR14R' 5, -NR16-C(=O)-R17, -NR18-C(O)- OR19, -NR20-C(O)-NR21R22, -NR23-SO2-R24, -SO2-R25, -SO2-NR26R27, -OR28, -SR29 und -NR30R31 substituiert sein kann,
wobei die letztgenannten Cycloalkyl-, Heterocycloalkyl-, Phenyl- und
Heteroaryl-Reste ihrerseits jeweils bis zu dreifach, gleich oder verschieden, mit Halogen, Cyano, (Ci-C4)-Alkyl, Trifluormethyl, Hydroxy, (Ci-C4)-Alkoxy, Trifluormethoxy, Oxo, Amino, Mono-(Cr C4)-alkylamino, Di-(Ci-C4)-alkylamino, Hydroxycarbonyl und/oder (Ci-C4)-Alkoxycarbonyl substituiert sein können,
(//) (C3-C7)-Cycloalkyl, 4- bis 10-gliedriges Heterocycloalkyl, Phenyl und 5- oder 6-gliedriges Heteroaryl ihrerseits jeweils ein- bis dreifach, gleich oder verschieden, mit Resten ausgewählt aus der Reihe (Ci- C6)-Alkyl, Halogen, Cyano, Oxo, -C(=0)-R9, -C(O)-OR10, -C(O)- NR11R12, -0-C(O)-R13, -O-C(=O)-NR14R15, -NR16-C(=O)-R17, -NR18-
C(=O)-OR19, -NR20-C(=O)-NR21R22, -NR23-SO2-R24, -SO2-R25, -SO2- NR26R27, -OR28, -SR29 und -NR30R31 substituiert sein können,
wobei der letztgenannte Alkyl-Rest seinerseits bis zu dreifach, gleich oder verschieden, mit Halogen, Cyano, Hydroxy, Trifluormethoxy, (CrC4)-Alkoxy, Amino, Mono-(Ci-C4)-alkylamino, Di-(CrC4)-alkyl- amino, Hydroxycarbonyl, (C|-C4)-Alkoxycarbonyl, (C3-C7)-Cyclo-
5 alkyl, 4- bis 7-gliedrigem Heterocycloalkyl, Phenyl und/oder 5- oder
6-gliedrigem Heteroaryl substituiert sein kann,
(ιϊθ R9, R10, R11, R13, R14, R17, R19, R21, R24, R25, R26, R28, R29 und R30 unabhängig voneinander bei jedem einzelnen Auftreten für einen Rest ausgewählt aus der Reihe Wasserstoff, (C1-Ce)-AIkVl, (C3-C7)-Cyclo-
10 alkyl, 4- bis 10-gliedriges Heterocycloalkyl, Phenyl und 5- oder 6- gliedriges Heteroaryl stehen, wobei
(C3-C7)-Cycloalkyl, 4- bis 10-gliedriges Heterocycloalkyl, Phenyl und 5- oder 6-gliedriges Heteroaryl ihrerseits jeweils bis zu dreifach, gleich oder verschieden, mit Halogen, Cyano, (Ci-C4)-Alkyl, Trifluor-
15 methyl, Hydroxy, (Ci-C4)-Alkoxy, Trifluormethoxy, Oxo, Amino,
Mono-(Ci-C4)-alkylamino, Di-(Ci-C4)-alkylamino, Hydroxycarbonyl und/oder (Ci-C4)-Alkoxycarbonyl substituiert sein können
und
(Ci-C6)-Alkyl ein- bis dreifach, gleich oder verschieden, mit Halogen,
20 Cyano, Hydroxy, Trifluormethoxy, (CrC4)-Alkoxy, Amino, Mono-
(C|-C4)-alkylamino, Di-(CrC4)-alkylamino, Hydroxycarbonyl, (Cr C4)-Alkoxycarbonyl, (C3-C7)-Cycloalkyl, 4- bis 7-gliedrigem Heterocycloalkyl, Phenyl und/oder 5- oder 6-gliedrigem Heteroaryl substituiert sein kann,
25 (iv) R12, R15, R16, R18, R20, R22, R23, R27 und R31 unabhängig voneinander bei jedem einzelnen Auftreten für einen Rest ausgewählt aus der Reihe Wasserstoff und (CrC6)-Alkyl stehen,
wobei (CrC6)-Alkyl ein- bis dreifach, gleich oder verschieden, mit Halogen, Cyano, Hydroxy, Trifluormethoxy, (CrC4)-Alkoxy, Amino,
30 Mono-(C|-C4)-alkylamino, Di-(C|-C4)-alkylamino, Hydroxycarbonyl und/oder (Ci-C4)-Alkoxycarbonyl substituiert sein kann,
und/oder worin
(V) R" und R12, R14 und R15, R16 und R17, R18 und R19, R20 und R21, R21 und R22, R23 und R24, R26 und R27 sowie R30 und R31 jeweils paarweise zusammen mit den Atomen, an die sie gebunden sind, einen 5- oder 6- gliedrigen Heterocycloalkyl-Ring bilden können, welcher ein- bis dreifach, gleich oder verschieden, mit Halogen, Cyano, (CrC4)-Alkyl,
Trifluormethyl, Hydroxy, (d-C4)-Alkoxy, Trifluormethoxy, Oxo, Amino, Mono-(C|-C4)-alkylamino, Di-(Ci-C4)-alkylamino, Hydroxy- carbonyl und/oder (Ci-Gj)-Alkoxycarbonyl substituiert sein kann,
und
R5 und R7 gleich oder verschieden sind und unabhängig voneinander für Wasserstoff oder einen Substituenten ausgewählt aus der Reihe (Ci-C6)-Alkyl, (C3-C7)-Cycloalkyl, 4- bis 7-gliedriges Heterocycloalkyl, Phenyl und 5- oder 6-gliedriges Heteroaryl stehen, worin
(/) (Ci-C6)-Alkyl seinerseits ein- bis dreifach, gleich oder verschieden, mit Resten ausgewählt aus der Reihe Halogen, Cyano, Oxo, (C3-C7)-
Cycloalkyl, 4- bis 7-gliedriges Heterocycloalkyl, Phenyl, 5- oder 6- gliedriges Heteroaryl, -C(=O)-R9, -C(=O)-OR10, -C(=O)-NRnR12, -O-C(=O)-R13, -OC(O)-NR14R15, -NR16-C(=O)-R17, -NR18-C(=0)- OR19, -NR20-C(=O)-NR21R22, -NR23-SO2-R24, -SO2-R25, -SO2-NR26R27, -OR28, -SR29 und -NR30R31 substituiert sein kann,
wobei die letztgenannten Cycloalkyl-, Heterocycloalkyl-, Phenyl- und Heteroaryl-Reste ihrerseits jeweils bis zu dreifach, gleich oder verschieden, mit Halogen, Cyano, (CrC4)-Alkyl, Trifluormethyl, Hydroxy, (C|-C4)-Alkoxy, Trifluormethoxy, Oxo, Amino, Mono-(Ci- C4)-alkylamino, Di-(CrC4)-alkylamino, Hydroxycarbonyl und/oder
(C)-C4)-Alkoxycarbonyl substituiert sein können,
und
(//) (C3-C7)-Cycloalkyl, 4- bis 7-gliedriges Heterocycloalkyl, Phenyl und 5- oder 6-gliedriges Heteroaryl ihrerseits jeweils ein- bis dreifach, gleich oder verschieden, mit Resten ausgewählt aus der Reihe (Cr
C6)-Alkyl, Halogen, Cyano, Oxo, -C(=O)-R9, -C(=O)-OR10, -C(=O)- NR11R12, -O-C(=O)-R13, -O-C(=O)-NRI4R15, -NRI6-C(=O)-R17, -NR18-
C(=O)-OR19, -NR20-C(=O)-NR21R22, -NR23-SO2-R24, -SO2-R25, -SO2- NR26R27, -OR28, -SR29 und -NR30R31 substituiert sein können,
wobei der letztgenannte Alkyl-Rest seinerseits bis zu dreifach, gleich oder verschieden, mit Halogen, Cyano, Hydroxy, Trifluormethoxy,
5 (CrC4)-Alkoxy, Amino, Mono-(C)-C4)-alkylamino, Di-(CrC4)-alkyl- amino, Hydroxycarbonyl, (C]-C4)-Alkoxycarbonyl, (C3-C7)-Cyclo- alkyl, 4- bis 7-gliedrigem Heterocycloalkyl, Phenyl und/oder 5- oder 6-gliedrigem Heteroaryl substituiert sein kann,
worin
10 (Λ) R9, R10, R", R13, R14, R17, R19, R21, R24, R25, R26, R28, R29 und R30 unabhängig voneinander bei jedem einzelnen Auftreten für einen Rest ausgewählt aus der Reihe Wasserstoff, (C,-C6)-Alkyl, (C3-C7)-Cyclo- alkyl, 4- bis 7-gliedriges Heterocycloalkyl, Phenyl und 5- oder 6- gliedriges Heteroaryl stehen, wobei
15 (C3-C7)-Cycloalkyl, 4- bis 7-gliedriges Heterocycloalkyl, Phenyl und
5- oder 6-gliedriges Heteroaryl ihrerseits jeweils bis zu dreifach, gleich oder verschieden, mit Halogen, Cyano, (Ci-C4)-Alkyl, Trifluor- methyl, Hydroxy, (Ci-C4)-Alkoxy, Trifluormethoxy, Oxo, Amino, Mono-(CrC4)-alkylamino, Di-(Ci-C4)-alkylamino, Hydroxycarbonyl
20 und/oder (Ci-C4)-Alkoxycarbonyl substituiert sein können
und
(CrC6)-Alkyl ein- bis dreifach, gleich oder verschieden, mit Halogen, Cyano, Hydroxy, Trifluormethoxy, (CrC4)-Alkoxy, Amino, Mono- (Ci-C4)-alkylamino, Di-(Ci-C4)-alkylamino, Hydroxycarbonyl, (Cp
25 C4)-Alkoxycarbonyl, (C3-C7)-Cycloalkyl, 4- bis 7-gliedrigem Heterocycloalkyl, Phenyl und/oder 5- oder 6-gliedrigem Heteroaryl substituiert sein kann,
O) R12, R15, R16, R18, R20, R22, R23, R27 und R31 unabhängig voneinander bei jedem einzelnen Auftreten für einen Rest ausgewählt aus der 30 Reihe Wasserstoff und (CrC6)-Alkyl stehen,
wobei (Ci-C6)-Alkyl ein- bis dreifach, gleich oder verschieden, mit Halogen, Cyano, Hydroxy, Trifluormethoxy, (Ci-C4)-Alkoxy, Amino, Mono-(CrC4)-alkylamino, Di-(Ci-C4)-alkylamino, Hydroxycarbonyl und/oder (CrC4)-Alkoxycarbonyl substituiert sein kann,
und/oder
(C) R11 und R12, R14 und R15, R16 und R17, R18 und R19, R20 und R21, R21 und R22, R23 und R24, R26 und R27 sowie R30 und R31 jeweils paarweise zusammen mit den Atomen, an die sie gebunden sind, einen 5- oder 6- gliedrigen Heterocycloalkyl-Ring bilden können, welcher ein- bis dreifach, gleich oder verschieden, mit Halogen, Cyano, (CrC4)-Alkyl,
Trifluormethyl, Hydroxy, (CrC4)-Alkoxy, Trifluormethoxy, Oxo, Amino, Mono^Q-GO-alkylamino, Di-(CrC4)-alkylamino, Hydroxycarbonyl und/oder (Ci-C4)-Alkoxycarbonyl substituiert sein kann,
und
R3 für Wasserstoff, (C,-C6)-Alkyl oder (C3-C7)-Cycloalkyl steht,
sowie ihre Salze, Solvate und Solvate der Salze,
mit Ausnahme der Verbindungen
3-Methyl-l-(pyridin-2-yl)-4-(l-pyridin-2-yl-3-methyl-lH-pyrazol-5-yl)-2H-3-pyrazolin-5(lH)-on, 3',5-Dimethyl-2-phenyl-l'-(4-phenyl-l,3-thiazol-2-yl)-l'H,2H-3,4'-bipyrazol-5'-ol, 3',5-Dimethyl-2-phenyl-r-(4-thiophen-2-yl-l,3-thiazol-2-yl)-l'H,2H-3,4'-bipyrazol-5'-ol, 3',5-Dimethyl-l'-(4-methyl-l ,3-thiazol-2-yl)-2-phenyl-l'H,2H-3,4'-bipyrazol-5'-ol, 2-(4-Chloφhenyl)-3',5-dimethyl-l'-(4-phenyl-l,3-thiazol-2-yl)-l'H,2H-3,4'-bipyrazol-5'-ol und 2-/erΛ-Butyl-ll-[4-(4-chlθφhenyl)-l,3-thiazol-2-yl]-3',5-dimethyl-l1H,2H-3,4'-bipyrazol-5'-ol.
Erfindungsgemäße Verbindungen sind die Verbindungen der Formel (I) und deren Salze, Solvate und Solvate der Salze, die von Formel (I) umfassten Verbindungen der nachfolgend genannten Formeln und deren Salze, Solvate und Solvate der Salze sowie die von Formel (I) umfassten, nachfolgend als Ausführungsbeispiele genannten Verbindungen und deren Salze, Solvate und Solvate der Salze, soweit es sich bei den von Formel (I) umfassten, nachfolgend genannten Verbindungen nicht bereits um Salze, Solvate und Solvate der Salze handelt.
Die erfindungsgemäßen Verbindungen können in Abhängigkeit von ihrer Struktur in stereoisomeren Formen (Enantiomere, Diastereomere) existieren. Die Erfindung umfasst deshalb die Enantiomeren oder Diastereomeren und ihre jeweiligen Mischungen. Aus solchen Mischungen von Enantiomeren und/oder Diastereomeren lassen sich die stereoisomer einheitlichen Bestandteile in bekannter Weise isolieren.
Sofern die erfindungsgemäßen Verbindungen in tautomeren Formen vorkommen können, umfasst die vorliegende Erfindung sämtliche tautomere Formen.
Als Salze sind im Rahmen der vorliegenden Erfindung physiologisch unbedenkliche Salze der erfindungsgemäßen Verbindungen bevorzugt. Umfasst sind auch Salze, die für pharmazeutische An- Wendungen selbst nicht geeignet sind, jedoch beispielsweise für die Isolierung oder Reinigung der erfindungsgemäßen Verbindungen verwendet werden können.
Physiologisch unbedenkliche Salze der erfindungsgemäßen Verbindungen umfassen Säureadditionssalze von Mineralsäuren, Carbonsäuren und Sulfonsäuren, z.B. Salze der Chlorwasserstoffsäure, Bromwasserstoffsäure, Schwefelsäure, Phosphorsäure, Methansulfonsäure, Ethan- sulfonsäure, Toluolsulfonsäure, Benzolsulfonsäure, Naphthalindisulfonsäure, Essigsäure, Trifluor- essigsäure, Propionsäure, Milchsäure, Weinsäure, Äpfelsäure, Zitronensäure, Fumarsäure, Maleinsäure und Benzoesäure.
Physiologisch unbedenkliche Salze der erfindungsgemäßen Verbindungen umfassen auch Salze üblicher Basen, wie beispielhaft und vorzugsweise Alkalimetallsalze (z.B. Natrium- und Kalium- salze), Erdalkalisalze (z.B. Calcium- und Magnesiumsalze) und Ammoniumsalze, abgeleitet von Ammoniak oder organischen Aminen mit 1 bis 16 C-Atomen, wie beispielhaft und vorzugsweise Ethylamin, Diethylamin, Triethylamin, Ethyldiisopropylamin, Monoethanolamin, Diethanolamin, Triethanolamin, Dicyclohexylamin, Dimethylaminoethanol, Prokain, Dibenzylamin, N-Methyl- morpholin, Arginin, Lysin, Ethylendiamin und N-Methylpiperidin.
Als Solvate werden im Rahmen der Erfindung solche Formen der erfindungsgemäßen Verbindungen bezeichnet, welche in festem oder flüssigem Zustand durch Koordination mit Lösungsmittelmolekülen einen Komplex bilden. Hydrate sind eine spezielle Form der Solvate, bei denen die Koordination mit Wasser erfolgt. Als Solvate sind im Rahmen der vorliegenden Erfindung Hydrate bevorzugt.
Außerdem umfasst die vorliegende Erfindung auch Prodrugs der erfindungsgemäßen Verbindungen. Der Begriff "Prodrugs" umfasst Verbindungen, welche selbst biologisch aktiv oder inaktiv
sein können, jedoch während ihrer Verweilzeit im Körper zu erfindungsgemäßen Verbindungen umgesetzt werden (beispielsweise metabolisch oder hydrolytisch).
Im Rahmen der vorliegenden Erfindung haben die Substituenten, soweit nicht anders spezifiziert, die folgende Bedeutung:
(CVCfiVAlkyl und ("C1-Q)-AIkVl stehen im Rahmen der Erfindung für einen geradkettigen oder verzweigten Alkylrest mit 1 bis 6 bzw. 1 bis 4 Kohlenstoffatomen. Bevorzugt ist ein geradkettiger oder verzweigter Alkylrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen. Beispielhaft und vorzugsweise seien genannt: Methyl, Ethyl, w-Propyl, Isopropyl, «-Butyl, wo-Butyl, sec.-Butyl, tert. -Butyl, 1-Ethyl- propyl, w-Pentyl und «-Hexyl.
(C1-Cn)-AIkOXV und (C1-G)-AIkOXy stehen im Rahmen der Erfindung für einen geradkettigen oder verzweigten Alkoxyrest mit 1 bis 6 bzw. 1 bis 4 Kohlenstoffatomen. Bevorzugt ist ein geradkettiger oder verzweigter Alkoxyrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen. Beispielhaft und vorzugsweise seien genannt: Methoxy, Ethoxy, «-Propoxy, Isopropoxy, w-Butoxy, ter/.-Butoxy, «-Pentoxy und n- Hexoxy.
Mono-(C1-Cή)-alkylamino und Mono-^-C^-alkylamino stehen im Rahmen der Erfindung für eine Amino-Gruppe mit einem geradkettigen oder verzweigten Alkylsubstituenten, der 1 bis 6 bzw. 1 bis 4 Kohlenstoffatome aufweist. Bevorzugt ist ein geradkettiger oder verzweigter Monoalkyl- amino-Rest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen. Beispielhaft und vorzugsweise seien genannt: Methyl- amino, Ethylamino, w-Propylamino, Isopropylamino, n-Butylamino, tert.-Butylamino, «-Pentyl- amino und «-Hexylamino.
Di-(C1-Cfi)-alkylamino und Di^Cj-QValkylamino stehen im Rahmen der Erfindung für eine Amino-Gruppe mit zwei gleichen oder verschiedenen geradkettigen oder verzweigten Alkylsubstituenten, die jeweils 1 bis 6 bzw. 1 bis 4 Kohlenstoffatome aufweisen. Bevorzugt sind geradkettige oder verzweigte Dialkylamino-Reste mit jeweils 1 bis 4 Kohlenstoffatomen. Beispielhaft und vor- zugsweise seien genannt: N,N-Dimethylamino, NN-Diethylamino, N-Ethyl-N-methylamino, N- Methyl-N-«-propylamino, N-Isopropyl-N-w-propylamino, N,N-Diisopropylamino, N-n-Butyl-N- methylamino, N-ter/.-Butyl-N-methylamino, N-Methyl-N-w-pentylamino und N-H-Hexyl-N-methyl- amino.
(Ci-Cft)-Alkoxycarbonyl und (C^CO-Alkoxycarbonyl stehen im Rahmen der Erfindung für einen geradkettigen oder verzweigten Alkoxyrest mit 1 bis 6 bzw. 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, der über eine Carbonylgruppe verknüpft ist. Bevorzugt ist ein geradkettiger oder verzweigter Alkoxycarbo- nyl-Rest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen in der Alkoxygruppe. Beispielhaft und vorzugsweise seien
genannt: Methoxycarbonyl, Ethoxycarbonyl, w-Propoxycarbonyl, Isopropoxycarbonyl, «-Butoxy- carbonyl und tert.-Butoxycarbonyl.
(Cj-C7)-Cvcloalkyl und (GrCV)-Cycloalkyl stehen im Rahmen der Erfindung für einen mono- cyclischen, gesättigten Carbocyclus mit 3 bis 7 bzw. 3 bis 6 Ring-Kohlenstoffatomen. Beispielhaft und vorzugsweise seien genannt: Cyclopropyl, Cyclobutyl, Cyclopentyl, Cyclohexyl und Cyclo- heptyl.
4- bis 10-gliedriges Heterocycloalkyl steht im Rahmen der Erfindung für einen mono- oder gegebenenfalls bicyclischen, gesättigten oder eine Doppelbindung enthaltenden Heterocyclus mit insgesamt 4 bis 10 Ringatomen, der ein oder zwei Ring-Heteroatome aus der Reihe N, O und/oder S enthält und über ein Ring-Kohlenstoffatom oder gegebenenfalls ein Ring-Stickstoffatom verknüpft ist. Beispielhaft seien genannt: Azetidinyl, Oxetanyl, Thietanyl, Pyrrolidinyl, Pyrrolinyl, Pyrazoli- dinyl, Dihydropyrazolyl, Tetrahydrofuranyl, Thiolanyl, 1 ,3-Oxazolidinyl, 1,3-Thiazolidinyl, Piperidinyl, Tetrahydropyridyl, Piperazinyl, Tetrahydropyranyl, Dihydropyranyl, Tetrahydrothio- pyranyl, 1,3-Dioxanyl, 1,4-Dioxanyl, Morpholinyl, Thiomorpholinyl, Hexahydroazepinyl, Hexa- hydro-l,4-diazepinyl, Octahydroazocinyl, Octahydropyrrolo[3,4-b]pyrrolyl, Octahydroisoindolyl, Octahydropyrrolo[3,4-b]pyridyl, Hexahydropyrrolo[3,4-c]pyridyl, Octahydropyrrolo[l,2-a]pyra- zinyl, Decahydroisochinolinyl, Octahydropyrido[l,2-a]pyrazinyl, 7-Azabicyclo[2.2.1]heptanyl, 3- Azabicyclo[3.2.0]heptanyl, 3-Azabicyclo[3.2.1]octanyl, 8-Azabicyclo[3.2.1]octanyl, 8-Oxa-3-aza- bicyclo[3.2.1]octanyl. Bevorzugt im Rahmen der Erfindung ist ein monocyclischer, gesättigter 4- bis 7-gliedriger Heterocycloalkyl-Rest mit insgesamt 4 bis 7 Ringatomen, der ein oder zwei Ring-Heteroatome aus der Reihe N, O und/oder S enthält und über ein Ring-Kohlenstoffatom oder gegebenenfalls ein Ring-Stickstoffatom verknüpft ist. Beispielhaft seien genannt: Azetidinyl, Oxetanyl, Thietanyl, Pyrrolidinyl, Pyrazolidinyl, Tetrahydrofuranyl, Thiolanyl, 1,3-Oxazolidinyl, Piperidinyl, Piperazinyl, Tetrahydropyranyl, Tetrahydrothiopyranyl, 1 ,3-Dioxanyl, 1,4-Dioxanyl, Morpholinyl, Thiomorpholinyl, Hexahydroazepinyl, Hexahydro-l,4-diazepinyl. Besonders bevorzugt ist ein 4- bis 6-gliedriger Heterocycloalkyl-Rest mit insgesamt 4 bis 6 Ringatomen, der ein oder zwei Ring-Heteroatome aus der Reihe N und/oder O enthält, wie beispielsweise Pyrrolidinyl, Tetrahydrofuranyl, Piperidinyl, Piperazinyl, Tetrahydropyranyl und Morpholinyl.
5- oder 6-gliedriges Heteroaryl steht im Rahmen der Erfindung für einen aromatischen Hetero- cyclus (Heteroaromaten) mit insgesamt 5 bzw. 6 Ringatomen, der bis zu vier gleiche oder verschiedene Ring-Heteroatome aus der Reihe N, O und/oder S enthält und über ein Ring-Kohlenstoffatom oder gegebenenfalls über ein Ring-Stickstoffatom verknüpft ist. Beispielhaft seien genannt: Furyl, Pyrrolyl, Thienyl, Pyrazolyl, Imidazolyl, Thiazolyl, Oxazolyl, Isoxazolyl, Isothiazolyl, Triazolyl, Oxadiazolyl, Thiadiazolyl, Tetrazolyl, Pyridyl, Pyrimidinyl, Pyridazinyl, Pyrazinyl, Triazinyl.
Bevorzugt sind 5- oder 6-gliedrige Heteroaryl-Reste mit bis zu drei Ring-Heteroatomen aus der Reihe N, O und/oder S, wie beispielsweise Furyl, Thienyl, Thiazolyl, Oxazolyl, Isothiazolyl, Isoxazolyl, Pyrazolyl, Imidazolyl, Triazolyl, Oxadiazolyl, Thiadiazolyl, Pyridyl, Pyrimidinyl, Pyridazinyl, Pyrazinyl.
Halogen schließt im Rahmen der Erfindung Fluor, Chlor, Brom und Iod ein. Bevorzugt sind Fluor, Chlor und Brom, besonders bevorzugt Fluor und Chlor.
Wenn Reste in den erfindungsgemäßen Verbindungen substituiert sind, können die Reste, soweit nicht anders spezifiziert, ein- oder mehrfach substituiert sein. Im Rahmen der vorliegenden Erfindung gilt, dass für alle Reste, die mehrfach auftreten, deren Bedeutung unabhängig voneinander ist. Eine Substitution mit ein, zwei oder drei gleichen oder verschiedenen Substituenten ist bevorzugt. Besonders bevorzugt ist die Substitution mit einem oder zwei gleichen oder verschiedenen Substituenten.
Bevorzugt im Rahmen der vorliegenden Erfindung sind Verbindungen der Formel (I), in welcher
R1 für eine Heteroaryl-Gruppe der Formel
steht, worin
* die Verknüpfungsstelle mit dem Dihydropyrazolon-Ring bedeutet,
A bei jedem einzelnen Auftreten C-R4 oder N bedeutet, wobei maximal zwei Ringglieder A zugleich für N stehen, worin
R4 in jedem einzelnen Fall, unabhängig voneinander, für Wasserstoff oder einen Substituenten ausgewählt aus der Reihe Fluor, Chlor, Brom, Cyano, Nitro, (Ci-CβJ-Alkyl, Hydroxy, (C|-C6)-Alkoxy, Trifluormethoxy, Amino, Mono-(Ci-C6)-alkylamino, Di-(Ci-C6)-alkylamino, Hydroxycarbonyl und (C|-C6)-Alkoxycarbonyl steht,
wobei der genannte (Ci-C6)-Alkyl-Rest seinerseits bis zu dreifach, gleich oder verschieden, mit Fluor, Chlor, Brom, Cyano, Hydroxy, Trifluormethoxy, (CrC4)-Alkoxy, Amino, Mono-(Ci-C4)-alkylamino, Di-(Ci-C4)-
alkylamino, Hydroxycarbonyl und/oder (C|-C4)-Alkoxycarbonyl substituiert sein kann,
und
E O, S oder N-R5 bedeutet, worin
R5 für Wasserstoff oder (CrC6)-Alkyl steht,
für eine Heteroaryl-Gruppe der Formel
steht, worin
# die Verknüpfungsstelle mit dem Dihydropyrazolon-Ring bedeutet,
G jeweils C-R6 oder N bedeutet, wobei nicht mehr als eines der beiden Ringglieder G für N steht, worin
R6 in jedem einzelnen Fall, unabhängig voneinander, für Wasserstoff oder einen Substituenten ausgewählt aus der Reihe Fluor, Chlor, Brom, Cyano, (C,-C6)-Alkyl, (C3-C6)-Cycloalkyl, 4- bis 6-gliedriges Heterocycloalkyl, Phenyl, 5- oder 6-gliedriges Heteroaryl, -C(=O)-OR10, -C(O)-NR11R12,
-O-C(=O)-R13, -O-C(=O)-NRMR15, -NR!6-C(=O)-R17, -NR^-C(O)-OR19, -NR20-C(O)-NR2lR22, -NR23-SO2-R24, -OR28 und -NR30R31 steht, worin
(/) (C]-C6)-Alkyl seinerseits ein- bis dreifach, gleich oder verschieden, mit Resten ausgewählt aus der Reihe Fluor, Chlor, Brom, Cyano, (C3- C6)-Cycloalkyl, 4- bis 6-gliedriges Heterocycloalkyl, Phenyl, 5- oder
6-gliedriges Heteroaryl, -C(=O)-OR10, -C(O)-NR1 1R12, -O-C(O)- R13, -0-C(O)-NR14R15, -NRI6-C(O)-R17, -NR18-C(=O)-OR19, -NR20- C(=O)-NR21R22, -NR23-SO2-R24, -OR28 und -NR30R31 substituiert sein kann,
wobei die letztgenannten Cycloalkyl-, Heterocycloalkyl-, Phenyl- und
Heteroaryl-Reste ihrerseits jeweils bis zu zweifach, gleich oder verschieden, mit Fluor, Chlor, Brom, Cyano, (d-C4)-Alkyl, Trifluor-
methyl, Hydroxy, (Ci-C4)-Alkoxy, Trifluormethoxy, Oxo, Amino, Mono-(CrC4)-alkylamino, Di-(Ci-C4)-alkylamino, Hydroxycarbonyl und/oder (C|-C4)-Alkoxycarbonyl substituiert sein können,
(//) (C3-C6)-Cycloalkyl, 4- bis 6-gliedriges Heterocycloalkyl, Phenyl und
5 5- oder 6-gliedriges Heteroaryl ihrerseits jeweils ein- oder zweifach, gleich oder verschieden, mit Fluor, Chlor, Brom, Cyano, (Ci-C4)- Alkyl, Trifluormethyl, Hydroxy, (Ci-C4)-Alkoxy, Trifluormethoxy, Oxo, Amino, Mono-(Ci-C4)-alkylamino, Di-(C rC4)-alkylamino, Hydroxycarbonyl und/oder (C|-C4)-Alkoxycarbonyl substituiert sein 10 können,
(iiϊ) R10, R", R13, R14, R17, R19, R2', R24, R28 und R30 unabhängig voneinander bei jedem einzelnen Auftreten für einen Rest ausgewählt aus der Reihe Wasserstoff, (C,-C6)-Alkyl, (C3-C6)-Cycloalkyl, 4- bis 6- gliedriges Heterocycloalkyl, Phenyl und 5- oder 6-gliedriges Hetero- 15 aryl stehen, wobei
(C3-C6)-Cycloalkyl, 4- bis 6-gliedriges Heterocycloalkyl, Phenyl und 5- oder 6-gliedriges Heteroaryl ihrerseits jeweils bis zu dreifach, gleich oder verschieden, mit Fluor, Chlor, Brom, Cyano, (C1-C4)- Alkyl, Trifluormethyl, Hydroxy, (C|-C4)-Alkoxy, Trifluormethoxy,
20 Oxo, Amino, Mono-(CrC4)-alkylamino, Di-(CrC4)-alkylamino,
Hydroxycarbonyl und/oder (Ci-C4)-Alkoxycarbonyl substituiert sein können
und
(Ci-C6)-Alkyl ein- bis dreifach, gleich oder verschieden, mit Fluor,
25 Chlor, Brom, Cyano, Hydroxy, Trifluormethoxy, (CrC4)-Alkoxy,
Amino, Mono-(CrC4)-alkylamino, Di-(C)-C4)-alkylamino, Hydroxycarbonyl, (C]-C4)-Alkoxycarbonyl, (C3-C6)-Cycloalkyl, 4- bis 6-glied- rigem Heterocycloalkyl, Phenyl und/oder 5- oder 6-gliedrigem Heteroaryl substituiert sein kann,
30 (iv) R12, R15, R16, R18, R20, R22, R23 und R31 unabhängig voneinander bei jedem einzelnen Auftreten für einen Rest ausgewählt aus der Reihe Wasserstoff und (C,-C6)-Alkyl stehen,
wobei (Ci-C6)-Alkyl ein- oder zweifach, gleich oder verschieden, mit Fluor, Chlor, Brom, Cyano, Hydroxy, Trifluormethoxy, (CrC4)- Alkoxy, Amino, Mono-(CrC4)-alkylamino, Di-(Ci-C4)-alkylamino, Hydroxycarbonyl und/oder (Ci-C4)-Alkoxycarbonyl substituiert sein kann,
und/oder worin
(V) R" und R12, R14 und R15, R16 und R17, R18 und R19, R20 und R21, R21 und R22, R23 und R24 sowie R30 und R31 jeweils paarweise zusammen mit den Atomen, an die sie gebunden sind, einen 5- oder 6-gliedrigen Heterocycloalkyl-Ring bilden können, welcher ein- oder zweifach, gleich oder verschieden, mit Fluor, Chlor, Brom, Cyano, (CrC4)- Alkyl, Trifluormethyl, Hydroxy, (CrC4)-Alkoxy, Trifluormethoxy, Oxo, Amino, Mono-(Ci-C4)-alkylamino, Di-(Ci-C4)-alkylamino, Hydroxycarbonyl und/oder (Ci-C4)-Alkoxycarbonyl substituiert sein kann,
und
J O oder S bedeutet,
und
R3 für Wasserstoff oder Methyl steht,
sowie ihre Salze, Solvate und Solvate der Salze.
Bevorzugt im Rahmen der vorliegenden Erfindung sind auch Verbindungen der Formel (I), in welcher
R1 für eine Heteroaryl-Gruppe der Formel
steht, worin
* die Verknüpfungsstelle mit dem Dihydropyrazolon-Ring bedeutet,
A bei jedem einzelnen Auftreten C-R4 oder N bedeutet, wobei maximal eines der
Ringglieder A für N steht, worin
R4 in jedem einzelnen Fall, unabhängig voneinander, für Wasserstoff oder einen Substituenten ausgewählt aus der Reihe Fluor, Chlor, Brom, Cyano, Nitro, (Ci-C6)-Alkyl, Hydroxy, (CrC6)-Alkoxy, Trifluormethoxy, Amino,
Mono-(Ci-C6)-alkylamino, Di-(CrC6)-alkylamino, Hydroxycarbonyl und (Ci-C6)-Alkoxycarbonyl steht,
wobei der genannte (C|-C6)-Alkyl-Rest seinerseits bis zu dreifach, gleich oder verschieden, mit Fluor, Hydroxy, Trifluormethoxy, (C|-C4)-Alkoxy, Amino, Mono-(Ci-C4)-alkylamino, Di-(Ci-C4)-alkylamino, Hydroxycarbonyl und/oder (Ci-C4)-Alkoxycarbonyl substituiert sein kann,
und
E O oder S bedeutet,
für eine Heteroaryl-Gruppe der Formel
# die Verknüpfungsstelle mit dem Dihydropyrazolon-Ring bedeutet,
G jeweils C-R6 oder N bedeutet, wobei nicht mehr als eines der beiden Ringglieder G für N steht, worin
R6 in jedem einzelnen Fall, unabhängig voneinander, für Wasserstoff oder einen Substituenten ausgewählt aus der Reihe Fluor, Chlor, Brom, Cyano, (Ci-C6)-Alkyl, (C3-C6)-Cycloalkyl, 4- bis 6-gliedriges Heterocycloalkyl, Phenyl, 5- oder 6-gliedriges Heteroaryl, -C(=O)-OR10, -C(=O)-NRnR12, -NRI6-C(=O)-R17, -NR18-C(=O)-OR19, -OR28 und -NR30R31 steht, worin
(/) (Ci-C6)-Alkyl seinerseits ein- bis dreifach, gleich oder verschieden, mit Resten ausgewählt aus der Reihe Fluor, (C3-C6)-Cycloalkyl, 4- bis 6-gliedriges Heterocycloalkyl, 5- oder 6-gliedriges Heteroaryl,
-C(=O)-OR10, -C(=O)-NR' 1R12, -NR16-C(=O)-R17, -NR18-C(=O)-OR19, -OR28 und -NR30R31 substituiert sein kann,
wobei die letztgenannten Cycloalkyl-, Heterocycloalkyl- und Hetero- aryl-Reste ihrerseits jeweils bis zu zweifach, gleich oder verschieden,
5 mit Fluor, Chlor, Brom, Cyano, (C|-C4)-Alkyl, Trifluormethyl,
Hydroxy, (CrC4)-Alkoxy, Trifluormethoxy, Oxo, Amino, Mono-(Cr C4)-alkylamino, Di-(Ci-C4)-alkylamino, Hydroxycarbonyl und/oder (CpC4)-Alkoxycarbonyl substituiert sein können,
(ii) (C3-C6)-Cycloalkyl, 4- bis 6-gliedriges Heterocycloalkyl, Phenyl und
10 5- oder 6-gliedriges Heteroaryl ihrerseits jeweils ein- oder zweifach, gleich oder verschieden, mit Fluor, Chlor, Brom, Cyano, (Ci-C6)- Alkyl, Hydroxy, (Ci-C4)-Alkoxy, Trifluormethoxy, Oxo, Amino, Mono-(C|-C4)-alkylamino, Di-(Ci-C4)-alkylamino, Hydroxycarbonyl und/oder (Ci-C4)-Alkoxycarbonyl substituiert sein können,
15 wobei (CrC6)-Alkyl seinerseits bis zu dreifach, gleich oder verschieden, mit Fluor, Hydroxy, (C|-C4)-Alkoxy, Amino, Mono-(Ci-C4)- alkylamino, Di-(Ci-C4)-alkylamino, Hydroxycarbonyl, (Ci-C4)-Alk- oxycarbonyl, (C3-C6)-Cycloalkyl, 4- bis 6-gliedrigem Heterocycloalkyl, Phenyl und/oder 5- oder 6-gliedrigem Heteroaryl substituiert
20 sein kann,
(Hi) R10, R11, R17, R19, R28 und R30 unabhängig voneinander bei jedem einzelnen Auftreten für einen Rest ausgewählt aus der Reihe Wasserstoff, (C,-C6)-Alkyl, (C3-C6)-Cycloalkyl und 4- bis 6-gliedriges Heterocycloalkyl stehen, wobei
25 (C3-C6)-Cycloalkyl und 4- bis 6-gliedriges Heterocycloalkyl ihrerseits jeweils bis zu dreifach, gleich oder verschieden, mit Fluor, (CrC4)- Alkyl, Trifluormethyl, Hydroxy, (Ci-C4)-Alkoxy, Oxo, Amino, Mono- (C|-C4)-alkylamino, Di-(C |-C4)-alkylamino, Hydroxycarbonyl und/oder (Ci-C4)-Alkoxycarbonyl substituiert sein können
30 und
(Ci-C6)-Alkyl ein- bis dreifach, gleich oder verschieden, mit Fluor, Hydroxy, (CrC4)-Alkoxy, Amino, Mono-(Ci-C4)-alkylamino, Di-(Cp
C4)-alkylamino, Hydroxycarbonyl, (CrC4)-Alkoxycarbonyl, (C3-CO)- Cycloalkyl, 4- bis 6-gliedrigem Heterocycloalkyl, Phenyl und/oder 5- oder 6-gliedrigem Heteroaryl substituiert sein kann,
(Zv) R12, R16, R18 und R31 unabhängig voneinander bei jedem einzelnen Auftreten für einen Rest ausgewählt aus der Reihe Wasserstoff und
(CrC6)-Alkyl stehen,
wobei (Ci-C6)-Alkyl ein- oder zweifach, gleich oder verschieden, mit Fluor, Hydroxy, (Ci-C4)-Alkoxy, Amino, Mono-(Ci-C4)-alkylamino, Di-(Ci-C4)-alkylamino, Hydroxycarbonyl und/oder (CrC4)-Alkoxy- carbonyl substituiert sein kann,
und/oder worin
(v) R" und R12, R16 und R17, R18 und R19 sowie R30 und R31 jeweils paarweise zusammen mit den Atomen, an die sie gebunden sind, einen 5- oder 6-gliedrigen Heterocycloalkyl-Ring bilden können, welcher ein- oder zweifach, gleich oder verschieden, mit Fluor, (Ci-C4)-Alkyl, Tri- fluormethyl, Hydroxy, (Ci-C4)-Alkoxy, Oxo, Amino, Mono-(CrC4)- alkylamino, Di-(Ci-C4)-alkylamino, Hydroxycarbonyl und/oder (C1- C4)-Alkoxycarbonyl substituiert sein kann,
und
J O oder S bedeutet,
und
R3 für Wasserstoff steht,
sowie ihre Salze, Solvate und Solvate der Salze.
Besonders bevorzugt im Rahmen der vorliegenden Erfindung sind Verbindungen der Formel (I), in welcher
R
1 für eine Heteroaryl-Gruppe der Formel
oder
steht, worin
* die Verknüpfungsstelle mit dem Dihydropyrazolon-Ring bedeutet
und
R4 Wasserstoff, Fluor, Chlor, Brom, Cyano, (Ci-C4)-Alkyl, Trifluormethyl, Hydroxy- methyl, (Ci-GO-Alkoxy, Trifluormethoxy, Hydroxycarbonyl oder (C|-C4)-Alkoxy- carbonyl bedeutet,
R2 für eine Heteroaryl-Gruppe der Formel
steht, worin
# die Verknüpfungsstelle mit dem Dihydropyrazolon-Ring bedeutet
und
R6, R6A und R6B gleich oder verschieden sind und unabhängig voneinander Wasserstoff oder einen Substituenten ausgewählt aus der Reihe Fluor, Chlor, Brom, Cyano, (C|-C6)-Alkyl, Trifluormethyl, Hydroxy, (CrC6)-Alkoxy, Trifluormethoxy,
Amino, Mono-(Ci-C4)-alkylamino, Di-(C|-C4)-alkylamino, Hydroxycarbonyl, (Cr C4)-Alkoxycarbonyl, 4- bis 6-gliedriges Heterocycloalkyl, Phenyl und 5- oder 6- gliedriges Heteroaryl bedeuten, wobei
(Cι-Cö)-Alkyl seinerseits mit Hydroxy, (Ci-C4)-Alkoxy oder Amino
und
4- bis 6-gliedriges Heterocycloalkyl, Phenyl und 5- oder 6-gliedriges Heteroaryl ihrerseits jeweils ein- oder zweifach, gleich oder verschieden, mit Fluor, Chlor,
Brom, Cyano, (C,-C4)-Alkyl, Trifluormethyl, Hydroxy, (C,-C4)-Alkoxy, Tri- fluormethoxy, Oxo, Amino, Mono-(Ci-C4)-alkylamino, Di-(Ci-C4)-alkylamino, Hydroxycarbonyl und/oder (C|-C4)-Alkoxycarbonyl
substituiert sein können,
und
R3 für Wasserstoff steht,
sowie ihre Salze, Solvate und Solvate der Salze.
Gleichfalls besonders bevorzugt im Rahmen der vorliegenden Erfindung sind Verbindungen der Formel (I), in welcher
R1 für eine Heteroaryl-Gruppe der Formel
steht, worin
die Verknüpfungsstelle mit dem Dihydropyrazolon-Ring bedeutet
und
R4 Wasserstoff, Fluor, Chlor, Brom, Cyano, (CrC4)-Alkyl, Trifluormethyl, Hydroxy- methyl, (CrC4)-Alkoxy, Trifluormethoxy, Hydroxycarbonyl oder (CrC4)-Alkoxy- carbonyl bedeutet,
R2 für eine Heteroaryl-Gruppe der Formel
die Verknüpfungsstelle mit dem Dihydropyrazolon-Ring bedeutet
und
R6, R6A und R6B gleich oder verschieden sind und unabhängig voneinander Wasserstoff oder einen Substituenten ausgewählt aus der Reihe Fluor, Chlor, Brom, Cyano,
(Ci-C6)-Alkyl, Trifluormethyl, Hydroxy, (CrC6)-Alkoxy, Trifluormethoxy, Amino, Mono-(Ci-C4)-alkylamino, Di-(Ci-C4)-alkylamino, Hydroxycarbonyl, (Cr
C4)-Alkoxycarbonyl und 4- bis 6-gliedriges Heterocycloalkyl bedeuten, wobei
(CrC6)-Alkyl seinerseits mit Hydroxy, (Ci-C4)-Alkoxy oder Amino
und
4- bis 6-gliedriges Heterocycloalkyl seinerseits ein- oder zweifach, gleich oder ver- schieden, mit Fluor, Cyano, (Ci-C4)-Alkyl, Trifluormethyl, Hydroxy, (CrC4)-
Alkoxy, Oxo, Amino, Mono-(CrC4)-alkylamino, Di-(C rC4)-alkylamino, Hydroxycarbonyl und/oder (C)-C4)-Alkoxycarbonyl
substituiert sein kann,
und
R3 für Wasserstoff steht,
sowie ihre Salze, Solvate und Solvate der Salze.
Die in den jeweiligen Kombinationen bzw. bevorzugten Kombinationen von Resten im einzelnen angegebenen Reste-Definitionen werden unabhängig von den jeweiligen angegebenen Kombinationen der Reste beliebig auch durch Reste-Definitionen anderer Kombinationen ersetzt.
Ganz besonders bevorzugt sind Kombinationen von zwei oder mehreren der oben genannten Vorzugsbereiche.
Die erfindungsgemäßen l,2-Dihydropyrazol-3-on-Derivate der Formel (I) können auch in der tau- tomeren lH-Pyrazol-5-ol-Form (I1) vorliegen (siehe nachfolgendes Schema 1); beide tautomeren Formen werden von der vorliegenden Erfindung ausdrücklich umfasst.
Schema 1
Weiterer Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung der erfindungsgemäßen Verbindungen der Formel (I), dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der Formel (II)
in welcher R1 und R3 die oben angegebenen Bedeutungen aufweisen und
Z1 für Methyl oder Ethyl steht,
in einem inerten Lösungsmittel gegebenenfalls in Gegenwart einer Säure mit einer Verbindung der Formel (III)
in welcher R2 die oben angegebene Bedeutung aufweist,
zu Verbindungen der Formel (IV)
in welcher Z , R , R und R die oben angegebenen Bedeutungen aufweisen,
umsetzt, welche bereits unter diesen Reaktionsbedingungen oder in einem nachfolgenden Reaktionsschritt unter dem Einfluss einer Base zu den Verbindungen der Formel (I) cyclisieren,
und die Verbindungen der Formel (I) gegebenenfalls mit den entsprechenden (i) Lösungsmitteln und/oder (ii) Basen oder Säuren in ihre Solvate, Salze und/oder Solvate der Salze überführt.
Die erfindungsgemäßen Verbindungen der Formel (I), in welcher R3 Wasserstoff bedeutet, können auch dadurch hergestellt werden, dass man zunächst eine Verbindung der Formel (V)
in welcher Z1 und R1 die oben angegebenen Bedeutungen aufweisen,
mit einer Verbindung der Formel (VI)
Z2 für Methyl oder Ethyl steht,
zu Verbindungen der Formel (VII)
in welcher Z1 und R1 die oben angegebenen Bedeutungen aufweisen,
kondensiert und anschließend in Gegenwart einer Säure mit einer Verbindung der Formel (III) zu Verbindungen der Formel (FV-A)
A)
in welcher Z , R und R die oben angegebenen Bedeutungen aufweisen,
umsetzt, welche bereits unter diesen Reaktionsbedingungen oder in einem nachfolgenden Reak- tionsschritt unter dem Einfluss einer Base zu den Verbindungen der Formel (I), worin R3 für Wasserstoff steht, cyclisieren.
Weitere erfindungsgemäße Verbindungen können gegebenenfalls auch hergestellt werden durch Umwandlungen von funktionellen Gruppen einzelner Substituenten, insbesondere den unter R1 und R2 aufgeführten, ausgehend von den nach obigen Verfahren erhaltenen Verbindungen der For- mel (I). Diese Umwandlungen werden nach üblichen, dem Fachmann bekannten Methoden durchgeführt und umfassen beispielsweise Reaktionen wie nukleophile oder elektrophile Substitution, Oxidation, Reduktion, Hydrierung, Übergangsmetall-katalysierte Kupplungsreaktionen, Alkylie- rung, Acylierung, Aminierung, Veresterung, Esterspaltung, Veretherung, Etherspaltung, Bildung von Carbonamiden, Sulfonamiden, Carbamaten und Harnstoffen, sowie die Einführung und Ent- fernung temporärer Schutzgruppen.
Als inerte Lösungsmittel für die Verfahrensschritte (II) + (III) → (IV), (IV) → (I), (VII) + (III) → (rV-A) und (FV-A) -> (I) eignen sich insbesondere Ether wie Diethylether, Methyl-tert.-butylether, 1 ,2-Dimethoxyethan, Tetrahydrofuran und Dioxan, oder Alkohole wie Methanol, Ethanol, n-Pro- panol, iso-Propanol, n-Butanol und tert.-Butanol. Bevorzugt werden Methanol, Ethanol, Tetra- hydrofuran oder Gemische dieser Lösungsmittel eingesetzt.
Der Verfahrensschritt (V) + (VI) — > (VII) wird bevorzugt in Dimethylformamid als Lösungsmittel oder auch in Gegenwart eines Überschusses an (VI) ohne weiteres Lösungsmittel durchgeführt. Gegebenenfalls kann die Reaktion auch vorteilhaft unter Mikrowellen-Bestrahlung erfolgen. Die Umsetzung geschieht im Allgemeinen in einem Temperaturbereich von +200C bis +1500C, bevor- zugt bei +800C bis +1200C [vgl. auch J.P. Bazureau et al., Synthesis 1998, 967; ibid. 2001 (4),
Die Verfahrensschritte (II) + (III) → (IV) und (VII) + (III) → (IV-A) können gegebenenfalls vorteilhaft unter Zusatz einer Säure durchgeführt werden. Hierfür eignen sich übliche anorganische oder organische Säuren wie beispielsweise Chlorwasserstoff, Essigsäure, Trifluoressigsäure, Methansulfonsäure, p-Toluolsulfonsäure oder Campher- 10-sulfonsäure. Bevorzugt werden Essig- säure oder insbesondere Campher- 10-sulfonsäure oder p-Toluolsulfonsäure verwendet.
Die Umsetzung (II) + (III) -» (FV) erfolgt im Allgemeinen in einem Temperaturbereich von 00C bis +1000C, bevorzugt bei +100C bis +500C. Die Reaktion (VII) + (III) → (IV-A) wird im Allgemeinen in einem Temperaturbereich von +200C bis +1200C, bevorzugt bei +500C bis +1000C durchgeführt.
Die Verfahrenssequenzen (II) + (HI) → (IV) → (I) und (VII) + (III) → (IV-A) → (I) können unter zweistufiger Reaktionsführung oder auch als Eintopf-Reaktion, ohne Isolierung der Zwischenstufe (IV) bzw. (FV-A), durchgeführt werden. Für letztere Variante ist insbesondere die Umsetzung der Komponenten unter Mikrowellen-Bestrahlung geeignet; die Reaktion erfolgt hierbei im Allgemeinen in einem Temperaturbereich von +500C bis +2000C, bevorzugt bei +1000C bis +1800C.
Teilweise tritt ein Ringschluss zu (I) auch bereits schon bei der Herstellung von (FV) bzw. (FV-A) ein; die Cyclisierung kann dann gegebenenfalls durch in s/Yw-Behandlung des Reaktionsgemisches mit einer Base vervollständigt werden.
Als Base für einen solchen separaten Cyclisierungsschritt (FV) -> (I) bzw. (FV-A) → (I) eignen sich übliche anorganische oder organische Basen. Hierzu gehören insbesondere Alkalihydroxide wie beispielsweise Natrium- oder Kaliumhydroxid, Alkali- oder Erdalkalicarbonate wie Natrium-, Kalium-, Calcium- oder Cäsiumcarbonat, Alkali-Alkoholate wie Natrium- oder Kaliummethanolat, Natrium- oder Kaliumethanolat oder Natrium- oder Kalium-tert.-butylat, oder Alkalihydride wie Natriumhydrid. Bevorzugt werden Natriummethanolat oder -ethanolat verwendet.
Die Basen-induzierte Umsetzung (FV) — > (I) bzw. (FV-A) — > (I) erfolgt im Allgemeinen in einem Temperaturbereich von 00C bis +600C, bevorzugt bei 00C bis +300C.
Alle Verfahrensschritte können bei normalem, erhöhtem oder bei erniedrigtem Druck durchgeführt werden (z.B. von 0.5 bis 5 bar). Im Allgemeinen arbeitet man bei Normaldruck.
Die Verbindungen der Formel (II) können nach literaturüblichen Methoden zur C-Acylierung von Carbonsäureestern aus Verbindungen der Formel (V) hergestellt werden. Die Verbindungen der Formeln (III), (V) und (VI) sind kommerziell erhältlich, literaturbekannt oder können in Analogie zu in der Literatur beschriebenen Verfahren hergestellt werden.
Die Herstellung der erfindungsgemäßen Verbindungen kann durch das folgende Reaktionsschema 2 veranschaulicht werden:
Schema 2
[a): DMF, 16 h, +10O
0C; b): Ethanol, cat. Campher- 10-sulfonsäure, +78°C; c): NaOEt, Ethanol, 1 h, RT].
Die erfindungsgemäßen Verbindungen zeigen ein nicht vorhersehbares, wertvolles pharmakologisches Wirkspektrum. Sie eignen sich daher zur Verwendung als Arzneimittel zur Behandlung und/oder Prophylaxe von Krankheiten bei Menschen und Tieren.
Die erfindungsgemäßen Verbindungen zeichnen sich als spezifische Hemmstoffe der HIF-Prolyl-4- Hydroxylasen aus.
Die erfindungsgemäßen Verbindungen können aufgrund ihrer pharmakologischen Eigenschaften zur Behandlung und/oder Prophylaxe von kardiovaskulären Krankheiten, insbesondere von Herzinsuffizienz, koronarer Herzkrankheit, Angina pectoris, Myokardinfarkt, Schlaganfall, Arterio- sklerose, essentieller, pulmonaler und maligner Hypertonie sowie peripherer arterieller Verschlusskrankheit eingesetzt werden.
Die erfindungsgemäßen Verbindungen eignen sich weiterhin zur Behandlung und/oder Prophylaxe von Störungen der Blutbildung, wie z.B. idiopathischen Anämien, renaler Anämie und Anämien in
Begleitung einer Tumor-Erkrankung (insbesondere einer Chemotherapie-induzierten Anämie), einer Infektion (insbesondere HIV-Infektion) oder einer anderen entzündlichen Erkrankung wie z.B. rheumatoider Arthritis. Die erfindungsgemäßen Verbindungen sind darüber hinaus geeignet zur unterstützenden Behandlung von Anämien infolge Blutverlust, Eisenmangel-Anämie, Vitamin- mangel-Anämie (z.B. infolge Vitamin B12-Mangel oder infolge Folsäure-Mangel), hypoplastischer und aplastischer Anämie, hämolytischer Anämie oder zur unterstützenden Behandlung von Anämien in Folge von Eisenverwertungsstörungen (sideroachrestische Anämie) oder Anämien infolge anderer endokriner Störungen (z.B. Hypothyreose).
Die Verbindungen sind ferner geeignet zur Steigerung des Hämatokrits mit dem Ziel der Gewin- nung von Blut zur Eigenblutspende vor Operationen.
Die erfindungsgemäßen Verbindungen können außerdem zur Behandlung und/oder Prophylaxe von operationsbedingten Ischämiezuständen und deren Folgeerscheinungen nach chirurgischen Eingriffen, insbesondere Eingriffen am Herzen unter Verwendung einer Herz-Lungenmaschine (z.B. Bypass-Operationen, Herzklappen-Implantationen), Eingriffen an den Halsschlagadern, Ein- griffen an der Körperschlagader (Aorta) und Eingriffen mit instrumenteller Öffnung oder Durchdringung der Schädelkalotte verwendet werden. Die Verbindungen eignen sich ferner zur allgemeinen Behandlung und/oder Prophylaxe bei chirurgischen Eingriffen mit dem Ziel einer Beschleunigung der Wundheilung und Verkürzung der Rekonvaleszenzzeit.
Die Verbindungen sind darüber hinaus zur Behandlung und Prophylaxe von Folgeerscheinungen akuter und protrahierter Ischämiezustände des Gehirns geeignet (z.B. Schlaganfall, Geburts- asphyxie).
Die Verbindungen können ferner zur Behandlung und/oder Prophylaxe von Krebs und zur Behandlung und/oder Prophylaxe einer im Zuge der Behandlung von Krebs auftretenden Beeinträchtigung des Gesundheitszustandes insbesondere nach Therapie mit Zytostatika, Antibiotika und Bestrah- lungen eingesetzt werden.
Die Verbindungen eignen sich ferner zur Behandlung und/oder Prophylaxe von Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises und anderen den Autoimmunerkrankungen zuzurechnenden Krankheitsformen und insbesondere zur Behandlung und/oder Prophylaxe einer im Zuge der medikamentösen Behandlung derartiger Erkrankungen auftretenden Beeinträchtigung des Gesundheits- zustandes.
Weiterhin können die erfindungsgemäßen Verbindungen eingesetzt werden zur Behandlung und/ oder Prophylaxe von Erkrankungen des Auges (z.B. Glaukom), des Gehirns (z.B. Morbus Parkin-
son, Morbus Alzheimer, Demenz, chronisches Schmerzempfinden), von chronischen Nierenerkrankungen, Niereninsuffizienz und akutem Nierenversagen sowie zur Förderung der Wundheilung.
Weiterhin eignen sich die Verbindungen zur Behandlung und/oder Prophylaxe einer insbesondere im höheren Lebensalter gehäuft auftretenden allgemeinen körperlichen Schwäche bis hin zur Kachexie.
Ferner eignen sich die Verbindungen zur Behandlung und/oder Prophylaxe sexueller Dysfunktion.
Außerdem sind die Verbindungen zur Behandlung und/oder Prophylaxe von Diabetes mellitus und seinen Folgeerkrankungen, wie z.B. diabetischer Makro- und Mikroangiopathie, diabetischer Nephropathie und Neuropathie, geeignet.
Weiterhin eignen sich die erfindungsgemäßen Verbindungen zur Behandlung und/oder Prophylaxe von fibrotischen Erkrankungen z.B. des Herzens, der Lunge und der Leber.
Insbesondere sind die erfindungsgemäßen Verbindungen auch zur Prophylaxe und Behandlung der Frühgeborenenretinopathie (Retinopathia praematurorum) geeignet.
Weiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist die Verwendung der erfindungsgemäßen Verbindungen zur Behandlung und/oder Prävention von Erkrankungen, insbesondere der zuvor genannten Erkrankungen.
Weiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist die Verwendung der erfindungsgemäßen Verbindungen zur Herstellung eines Arzneimittels zur Behandlung und/oder Prävention von Erkran- kungen, insbesondere der zuvor genannten Erkrankungen.
Weiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zur Behandlung und/oder Prävention von Erkrankungen, insbesondere der zuvor genannten Erkrankungen, unter Verwendung einer wirksamen Menge von mindestens einer der erfindungsgemäßen Verbindungen.
Die erfindungsgemäßen Verbindungen können allein oder bei Bedarf in Kombination mit anderen Wirkstoffen eingesetzt werden. Weiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung sind Arzneimittel, enthaltend mindestens eine der erfindungsgemäßen Verbindungen und einen oder mehrere weitere Wirkstoffe, insbesondere zur Behandlung und/oder Prävention der zuvor genannten Erkrankungen. Als geeignete Kombinationswirkstoffe seien beispielhaft und vorzugsweise genannt: ACE-lnhibitoren, Angiotensin II-Rezeptor-Antagonisten, Beta-Rezeptor-Blocker, Calcium-Antago- nisten, PDE-Inhibitoren, Mineralocorticoid-Rezeptor-Antagonisten, Diuretika, Aspirin, Eisen-
Supplements, Vitamin B 12- und Folsäure-Supplements, Statine, Digitalis (Digoxin)-Derivate, Tumor-Chemotherapeutika sowie Antibiotika.
Bei einer bevorzugten Ausfϋhrungsform der Erfindung werden die erfindungsgemäßen Verbindungen in Kombination mit einem ACE-Inhibitor, wie beispielhaft und vorzugsweise Enalapril, Captopril, Lisinopril, Ramipril, Delapril, Fosinopril, Quinopril, Perindopril oder Trandopril, verabreicht.
Bei einer bevorzugten Ausfuhrungsform der Erfindung werden die erfindungsgemäßen Verbindungen in Kombination mit einem Angiotensin AII-Antagonisten, wie beispielhaft und vorzugsweise Losartan, Candesartan, Valsartan, Telmisartan oder Embusartan, verabreicht.
Bei einer bevorzugten Ausfuhrungsform der Erfindung werden die erfindungsgemäßen Verbindungen in Kombination mit einem beta-Rezeptoren-Blocker, wie beispielhaft und vorzugsweise Propranolol, Atenolol, Timolol, Pindolol, Alprenolol, Oxprenolol, Penbutolol, Bupranolol, Meti- pranolol, Nadolol, Mepindolol, Carazalol, Sotalol, Metoprolol, Betaxolol, Celiprolol, Bisoprolol, Carteolol, Esmolol, Labetalol, Carvedilol, Adaprolol, Landiolol, Nebivolol, Epanolol oder Bucin- dolol, verabreicht.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung werden die erfindungsgemäßen Verbindungen in Kombination mit einem Calcium-Antagonisten, wie beispielhaft und vorzugsweise Nifedipin, Amlodipin, Verapamil oder Diltiazem, verabreicht.
Bei einer bevorzugten Ausfuhrungsform der Erfindung werden die erfindungsgemäßen Verbin- düngen in Kombination mit einem Phosphodiesterase (PDE)-Inhibitor, wie beispielhaft und vorzugsweise Milrinone, Amrinone, Pimobendan, Cilostazol, Sildenafil, Vardenafil oder Tadalafil, verabreicht.
Bei einer bevorzugten Ausfuhrungsform der Erfindung werden die erfindungsgemäßen Verbindungen in Kombination mit einem Mineralocorticoid-Rezeptor-Antagonisten, wie beispielhaft und vorzugsweise Spironolacton, Eplerenon, Canrenon oder Kalium-Canrenoat, verabreicht.
Bei einer bevorzugten Ausfuhrungsform der Erfindung werden die erfindungsgemäßen Verbindungen in Kombination mit einem Diuretikum, wie beispielhaft und vorzugsweise Furosemid, Bumetanid, Torsemid, Bendroflumethiazid, Chlorthiazid, Hydrochlorthiazid, Hydroflumethiazid, Methyclothiazid, Polythiazid, Trichlormethiazid, Chlorthalidon, Indapamid, Metolazon, Quineth- azon, Acetazolamid, Dichlorphenamid, Methazolamid, Glycerin, Isosorbid, Mannitol, Amilorid oder Triamteren, verabreicht.
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Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung werden die erfindungsgemäßen Verbindungen in Kombination mit einem HMG-CoA-Reduktase-Inhibitor aus der Klasse der Statine, wie beispielhaft und vorzugsweise Lovastatin, Simvastatin, Pravastatin, Fluvastatin, Atorvastatin, Rosuvastatin, Cerivastatin oder Pitavastatin, verabreicht.
Bei einer bevorzugten Ausfuhrungsform der Erfindung werden die erfindungsgemäßen Verbindungen in Kombination mit einem Tumor-Chemotherapeutikum verabreicht, beispielhaft und vorzugsweise aus der Gruppe der Platin-Komplexe, wie z.B. Cisplatin und Carboplatin, der Alkylan- tien, wie z.B. Cyclophosphamid und Chlorambucil, der Antimetabolite, wie z.B. 5-Fluoruracil und Methotrexat, der Topoisomerase-Hemmer, wie z.B. Etoposid und Camptothecin, der Antibiotika, wie z.B. Doxorubicin und Daunorubicin, oder der Kinase-Inhibitoren, wie z.B. Sorafenib und Sunitinib.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung werden die erfindungsgemäßen Verbindungen in Kombination mit einem Antibiotikum verabreicht, beispielhaft und vorzugsweise aus der Gruppe der Penicilline, Cephalosporine oder Chinolone, wie z.B. Ciprofloxacin und Moxi- floxacin.
Weiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung sind Arzneimittel, die mindestens eine erfindungsgemäße Verbindung, üblicherweise zusammen mit einem oder mehreren inerten, nichttoxischen, pharmazeutisch geeigneten Hilfsstoffen enthalten, sowie deren Verwendung zu den zuvor genannten Zwecken.
Die erfindungsgemäßen Verbindungen können systemisch und/oder lokal wirken. Zu diesem Zweck können sie auf geeignete Weise appliziert werden, wie z.B. oral, parenteral, pulmonal, nasal, sublingual, lingual, buccal, rectal, dermal, transdermal, conjunctivae otisch oder als Implantat bzw. Stent.
Für diese Applikationswege können die erfindungsgemäßen Verbindungen in geeigneten Appli- kationsformen verabreicht werden.
Für die orale Applikation eignen sich nach dem Stand der Technik funktionierende, die erfindungsgemäßen Verbindungen schnell und/oder modifiziert abgebende Applikationsformen, die die erfindungsgemäßen Verbindungen in kristalliner und/oder amorphisierter und/oder gelöster Form enthalten, wie z.B. Tabletten (nicht-überzogene oder überzogene Tabletten, beispielsweise mit magensaftresistenten oder sich verzögert auflösenden oder unlöslichen Überzügen, die die Freisetzung der erfindungsgemäßen Verbindung kontrollieren), in der Mundhöhle schnell zerfallende Tabletten oder Filme/Oblaten, Filme/Lyophylisate, Kapseln (beispielsweise Hart- oder Weich-
gelatinekapseln), Dragees, Granulate, Pellets, Pulver, Emulsionen, Suspensionen, Aerosole oder Lösungen.
Die parenterale Applikation kann unter Umgehung eines Resorptionsschrittes geschehen (z.B. intravenös, intraarteriell, intrakardial, intraspinal oder intralumbal) oder unter Einschaltung einer Resorption (z.B. intramuskulär, subcutan, intracutan, percutan oder intraperitoneal). Für die parenterale Applikation eignen sich als Applikationsformen u.a. Injektions- und Infusionszubereitungen in Form von Lösungen, Suspensionen, Emulsionen, Lyophilisaten oder sterilen Pulvern.
Für die sonstigen Applikationswege eignen sich z.B. Inhalationsarzneiformen (u.a. Pulver- Inhalatoren, Nebulizer), Nasentropfen, -lösungen oder -sprays, lingual, sublingual oder buccal zu applizierende Tabletten, Filme/Oblaten oder Kapseln, Suppositorien, Ohren- oder Augen- präparationen, Vaginalkapseln, wäßrige Suspensionen (Lotionen, Schüttelmixturen), lipophile Suspensionen, Salben, Cremes, transdermale therapeutische Systeme (z.B. Pflaster), Milch, Pasten, Schäume, Streupuder, Implantate oder Stents.
Bevorzugt sind die orale oder parenterale Applikation, insbesondere die orale und die intravenöse Applikation.
Die erfindungsgemäßen Verbindungen können in die angeführten Applikationsformen überführt werden. Dies kann in an sich bekannter Weise durch Mischen mit inerten, nichttoxischen, pharmazeutisch geeigneten Hilfsstoffen geschehen. Zu diesen Hilfsstoffen zählen u.a. Trägerstoffe (beispielsweise mikrokristalline Cellulose, Lactose, Mannitol), Lösungsmittel (z.B. flüssige PoIy- ethylenglycole), Emulgatoren und Dispergier- oder Netzmittel (beispielsweise Natriumdodecyl- sulfat, Polyoxysorbitanoleat), Bindemittel (beispielsweise Polyvinylpyrrolidon), synthetische und natürliche Polymere (beispielsweise Albumin), Stabilisatoren (z.B. Antioxidantien wie beispielsweise Ascorbinsäure), Farbstoffe (z.B. anorganische Pigmente wie beispielsweise Eisenoxide) und Geschmacks- und/oder Geruchskorrigentien.
Im Allgemeinen hat es sich als vorteilhaft erwiesen, bei parenteraler Applikation Mengen von etwa 0.001 bis 1 mg/kg, vorzugsweise etwa 0.01 bis 0.5 mg/kg Körpergewicht zur Erzielung wirksamer Ergebnisse zu verabreichen. Bei oraler Applikation beträgt die Dosierung etwa 0.01 bis 100 mg/kg, vorzugsweise etwa 0.01 bis 20 mg/kg und ganz besonders bevorzugt 0.1 bis 10 mg/kg Körper- gewicht.
Trotzdem kann es gegebenenfalls erforderlich sein, von den genannten Mengen abzuweichen, und zwar in Abhängigkeit von Körpergewicht, Applikationsweg, individuellem Verhalten gegenüber
dem Wirkstoff, Art der Zubereitung und Zeitpunkt bzw. Intervall, zu welchem die Applikation erfolgt. So kann es in einigen Fällen ausreichend sein, mit weniger als der vorgenannten Mindestmenge auszukommen, während in anderen Fällen die genannte obere Grenze überschritten werden muss. Im Falle der Applikation größerer Mengen kann es empfehlenswert sein, diese in mehreren Einzelgaben über den Tag zu verteilen.
Die nachfolgenden Ausführungsbeispiele erläutern die Erfindung. Die Erfindung ist nicht auf die Beispiele beschränkt.
Die Prozentangaben in den folgenden Tests und Beispielen sind, sofern nicht anders angegeben, Gewichtsprozente; Teile sind Gewichtsteile. Lösungsmittelverhältnisse, Verdünnungsverhältnisse und Konzentrationsangaben von flüssig/flüssig-Lösungen beziehen sich jeweils auf das Volumen.
A. Beispiele
Abkürzungen und Akronyme:
aq. wässrige Lösung cat. katalytisch d Tag(e)
DCl direkte chemische Ionisation (bei MS)
DMF Dimethylformamid
DMSO Dimethylsulfoxid d. Th. der Theorie (bei Ausbeute)
EI Elektronenstoß-Ionisation (bei MS)
ESI Elektrospray-Ionisation (bei MS)
Et Ethyl
GC-MS Gaschromatographie-gekoppelte Massenspektroskopie h Stunde(n)
HPLC Hochdruck-, Hochleistungsflüssigchromatographie konz. konzentriert
LC-MS Flüssigchromatographie-gekoppelte Massenspektroskopie
Meth. Methode min Minute(n)
MS Massenspektroskopie
NMR Kernresonanzspektroskopie
R, Retentionszeit (bei HPLC) RT Raumtemperatur TFA Trifluoressigsäure THF Tetrahydrofuran
LC-MS-. GC-MS- und HPLC-Methoden:
Methode 1 (LC-MS):
Instrument: Micromass Platform LCZ mit HPLC Agilent Serie 1 100; Säule: Thermo Hypersil GOLD 3 μ, 20 mm x 4 mm; Eluent A: 1 1 Wasser + 0.5 ml 50%-ige Ameisensäure, Eluent B: 1 1 Acetonitril + 0.5 ml 50%-ige Ameisensäure; Gradient: 0.0 min 100% A → 0.2 min 100% A → 2.9 min 30% A → 3.1 min 10% A → 5.5 min 10% A; Ofen: 500C; Fluss: 0.8 ml/min; UV-Detektion: 210 nm.
Methode 2 (LC-MSV
Gerätetyp MS: Micromass ZQ; Gerätetyp HPLC: HP 1 100 Series; UV DAD; Säule: Phenomenex Gemini 3μ 30 mm x 3.00 mm; Eluent A: 1 1 Wasser + 0.5 ml 50%-ige Ameisensäure, Eluent B: 1 1 Acetonitril + 0.5 ml 50%-ige Ameisensäure; Gradient: 0.0 min 90% A → 2.5 min 30% A → 3.0 min 5% A -> 4.5 min 5% A; Fluss: 0.0 min 1 ml/min -> 2.5 min/3.0 min/4.5 min 2 ml/min; Ofen: 500C; UV-Detektion: 210 nm.
Methode 3 (LC-MS):
Instrument: Micromass Quattro LCZ mit HPLC Agilent Serie 1 100; Säule: Phenomenex Synergi 2μ Hydro-RP Mercury 20 mm x 4 mm; Eluent A: 1 1 Wasser + 0.5 ml 50%-ige Ameisensäure, Eluent B: 1 1 Acetonitril + 0.5 ml 50%-ige Ameisensäure; Gradient: 0.0 min 90% A → 2.5 min 30% A → 3.0 min 5% A → 4.5 min 5% A; Fluss: 0.0 min 1 ml/min → 2.5 min/3.0 min/4.5 min 2 ml/min; Ofen: 500C; UV-Detektion: 208-400 nm.
Methode 4 (LC-MS):
Gerätetyp MS: Micromass ZQ; Gerätetyp HPLC: Waters Alliance 2795; Säule: Phenomenex Syn- ergi 2μ Hydro-RP Mercury 20 mm x 4 mm; Eluent A: 1 1 Wasser + 0.5 ml 50%-ige Ameisensäure, Eluent B: 1 1 Acetonitril + 0.5 ml 50%-ige Ameisensäure; Gradient: 0.0 min 90% A → 2.5 min 30% A → 3.0 min 5% A → 4.5 min 5% A; Fluss: 0.0 min 1 ml/min -> 2.5 min/3.0 min/4.5 min 2 ml/min; Ofen: 500C; UV-Detektion: 210 nm.
Methode 5 (LC-MS):
Gerätetyp MS: Micromass ZQ; Gerätetyp HPLC: HP 1 100 Series; UV DAD; Säule: Phenomenex Synergi 2μ Hydro-RP Mercury 20 mm x 4 mm; Eluent A: 1 1 Wasser + 0.5 ml 50%-ige Ameisensäure, Eluent B: 1 1 Acetonitril + 0.5 ml 50%-ige Ameisensäure; Gradient: 0.0 min 90% A → 2.5 min 30% A → 3.0 min 5% A → 4.5 min 5% A; Fluss: 0.0 min 1 ml/min → 2.5 min/3.0 min/4.5 min 2 ml/min; Ofen: 500C; UV-Detektion: 210 nm.
Methode 6 (LC-MS):
Gerätetyp MS: Waters ZQ; Gerätetyp HPLC: Agilent 1 100 Series; UV DAD; Säule: Thermo Hypersil GOLD 3μ 20 mm x 4 mm; Eluent A: 1 1 Wasser + 0.5 ml 50%-ige Ameisensäure, Eluent B: 1 1 Acetonitril + 0.5 ml 50%-ige Ameisensäure; Gradient: 0.0 min 100% A -> 3.0 min 10% A → 4.0 min 10% A → 4.1 min 100% A; Fluss: 2.5 ml/min; Ofen: 55°C; UV-Detektion: 210 nm.
Methode 7 (LC-MS):
Gerätetyp MS: Micromass ZQ; Gerätetyp HPLC: Waters Alliance 2795; Säule: Phenomenex Syn- ergi 2.5μ MAX-RP 100A Mercury 20 mm x 4 mm; Eluent A: 1 1 Wasser + 0.5 ml 50%-ige Ameisensäure, Eluent B: 1 1 Acetonitril + 0.5 ml 50%-ige Ameisensäure; Gradient: 0.0 min 90% A → 0.1 min 90% A → 3.0 min 5% A → 4.0 min 5% A → 4.01 min 90% A; Fluss: 2 ml/min; Ofen: 500C; UV-Detektion: 210 nm.
Methode 8 (LC-MS):
Instrument: Micromass Quattro Micro MS mit HPLC Agilent Serie 1 100; Säule: Thermo Hypersil GOLD 3μ 20 mm x 4 mm; Eluent A: 1 1 Wasser + 0.5 ml 50%-ige Ameisensäure, Eluent B: 1 1 Acetonitril + 0.5 ml 50%-ige Ameisensäure; Gradient: 0.0 min 100% A → 3.0 min 10% A → 4.0 min 10% A → 4.01 min 100% A (Fluss 2.5 ml/min) → 5.00 min 100% A; Ofen: 500C; Fluss: 2 ml/min; UV-Detektion: 210 nm.
Methode 9 (LC-MSV
Instrument: Micromass Quattro LCZ mit HPLC Agilent Serie 1 100; Säule: Phenomenex Synergi 2.5μ MAX-RP 100A Mercury 20 mm x 4 mm; Eluent A: 1 1 Wasser + 0.5 ml 50%-ige Ameisensäure, Eluent B: 1 1 Acetonitril + 0.5 ml 50%-ige Ameisensäure; Gradient: 0.0 min 90% A → 0.1 min 90% A → 3.0 min 5% A → 4.0 min 5% A → 4.1 min 90% A; Fluss: 2 ml/min; Ofen: 500C; UV-Detektion: 208-400 nm.
Methode IQ (LC-MSV
Instrument: Micromass QuattroPremier mit Waters UPLC Acquity; Säule: Thermo Hypersil GOLD 1.9μ 50 mm x 1 mm; Eluent A: 1 1 Wasser + 0.5 ml 50%-ige Ameisensäure, Eluent B: 1 1 Acetonitril + 0.5 ml 50%-ige Ameisensäure; Gradient: 0.0 min 90% A → 0.1 min 90% A → 1.5 min 10% A → 2.2 min 10% A; Fluss: 0.33 ml/min; Ofen: 500C; UV-Detektion: 210 nm.
Methode 1 1 (HPLO:
Instrument: HP 1 100 mit DAD-Detektion; Säule: Kromasil 100 RP- 18, 60 mm x 2.1 mm, 3.5 μm; Eluent A: 5 ml HClO4 (70%-ig) / Liter Wasser, Eluent B: Acetonitril; Gradient: 0 min 2% B → 0.5 min 2% B → 4.5 min 90% B → 6.5 min 90% B → 6.7 min 2% B → 7.5 min 2% B; Fluss: 0.75 ml/min; Säulentemperatur: 300C; UV-Detektion: 210 nm.
Methode 12 (HPLCV
Säule: Kromasil 100 Cl 8 5 μm, 250 mm x 20 mm; Eluent A: 0.2%-ige Trifluoressigsäure, Eluent B: Acetonitril; Gradient: 0.0 min 95% A → 10 min 5% A → 15 min 5% A → 15.1 min 95% A → 20 min 95% A; Ofen: 300C; Fluss: 25 ml/min; UV-Detektion: 240 nm.
Methode 13 (LC-MSV
Instrument: Micromass Quattro LCZ mit HPLC Agilent Serie 1 100; Säule: Phenomenex Onyx Monolithic C18, 100 mm x 3 mm; Eluent A: 1 1 Wasser + 0.5 ml 50%-ige Ameisensäure, Eluent B: 1 1 Acetonitril + 0.5 ml 50%-ige Ameisensäure; Gradient: 0.0 min 90% A → 2 min 65% A → 4.5 min 5% A → 6 min 5% A; Fluss: 2 ml/min; Ofen: 400C; UV-Detektion: 208-400 nm.
Methode 14 (GC-MS):
Instrument: Micromass GCT, GC6890; Säule: Restek RTX-35, 15 m x 200 μm x 0.33 μm; konstanter Fluss mit Helium: 0.88 ml/min; Ofen: 7O0C; Inlet: 2500C; Gradient: 700C, 30°C/min → 3100C (3 min halten).
Methode 15 (präparative HPLC):
Säule: Chromatorex C18 5 μm, 250 mm x 20 mm; Eluent A: wässrige 0.1%-ige Diisopropylethyl- amin-Lösung, Eluent B: Acetonitril; Gradient: 0.0 min 60% A → 4 min 60% A; Ofen: 30°C; Fluss: 25 ml/min; UV-Detektion: 260 nm.
Methode 16 (präparative LC-MS):
Instrument MS: Waters ZQ 2000; Instrument HPLC: Agilent 1 100, 2-Säulen-Schaltung; Auto- sampler: HTC PAL; Säule: YMC-ODS-AQ, 50 mm x 4.6 mm, 3.0 μm; Eluent A: Wasser + 0.1% Ameisensäure, Eluent B: Acetonitril + 0.1% Ameisensäure; Gradient: 0.0 min 100% A -> 0.2 min 95% A → 1.8 min 25% A → 1.9 min 10% A → 2.0 min 5% A → 3.2 min 5% A → 3.21 min 100% A → 3.35 min 100% A; Ofen: 400C; Fluss: 3.0 ml/min; UV-Detektion: 210 nm.
Methode 17 (präparative HPLC):
Säule: Kromasil 100 Cl 8 5 μm, 250 mm x 20 mm; Eluent A: wässrige 0.1%-ige Diisopropylethyl- amin-Lösung, Eluent B: Acetonitril; Gradient: 0.0 min 95% A → 10 min 65% A -> 10.1 min 95% A → 15 min 95% A; Ofen: 4O0C; Fluss: 25 ml/min; UV-Detektion: 210 nm.
Ausgangsverbindungen und Intermediate:
Beispiel IA
2-Hydrazino-4-methylpyridin
3.33 g (30.0 mmol) 2-Fluor-4-methylpyridin werden in 40 ml 2-Ethoxyethanol vorgelegt, die Lösung mit 14.6 ml (15.0 g, 300 mmol) Hydrazinhydrat versetzt und der Ansatz in der Siedehitze (1500C Badtemperatur) 16 h lang gerührt. Die Reaktionslösung wird danach am Rotationsverdampfer eingeengt, der Rückstand auf 100 ml Wasser gegeben und mit Essigsäureethylester extrahiert (dreimal je 100 ml). Die vereinigten organischen Phasen werden über Natriumsulfat getrock- net, filtriert und eingeengt. Der erhaltene Rückstand wird im Vakuum getrocknet.
Ausbeute: 1.90 g (51% d. Th.)
1H-NMR (400 MHz, DMSOd6): δ = 7.83 (d, IH), 7.22 (s, IH), 6.51 (s, IH), 6.38 (d, IH), 4.04 (s, 2H), 2.17 (s, 3H).
LC-MS (Methode 1): R, = 0.80 min; MS (ESIpos): m/z = 124 [M+H]+.
Beispiel 2A
3-(Dimethylamino)-2-[5-(trifluormethyl)-l,3,4-thiadiazol-2-yl]acrylsäuremethylester
3.05 g (13.5 mmol) 5-(Trifluormethyl)-l,3,4-thiadiazol-2-ylessigsäuremethylester [Herstellung siehe DE 42 40 168-A1] werden in 6.9 ml (40.5 mmol) Dimethylformamid-diethylacetal über Nacht bei 1000C erhitzt. Nach dem Abkühlen engt man ein und reinigt den Rückstand mittels prä- parativer HPLC (RP18-Säule; Laufmittel: Acetonitril/Wasser-Gradient).
Ausbeute: 2.8 g (74% d. Th.)
1H-NMR (400 MHz, DMSOd6): δ = 8.28 (s, IH), 3.74 (s, 3H), 3.32 (s, 6H).
LC-MS (Methode 4): R, = 1.88 min; MS (ESIpos): m/z = 282 [M+H]+.
Beispiel 3A
3-(Dimethylamino)-2-(lH-l ,2,3-triazol-l-yl)acrylsäureethylester
Die Darstellung der Titelverbindung erfolgt analog zu Beispiel 2A ausgehend von 1.00 g (6.45 mmol) 2-( 1 H- 1 ,2,3-Triazol- 1 -y l)essigsäureethylester.
Ausbeute: 1.4 g (100% d. Th.)
1H-NMR (400 MHz, DMSOd6): δ = 8.10 (d, IH), 7.78 (d, IH), 7.65 (s, IH), 4.03 (q, 2H), 3.06 (br. s, 3H), 2.10 (br. s, 3H), 1.12 (t, 3H).
LC-MS (Methode 5): R, = 1.40 min; MS (ESIpos): m/z = 21 1 [M+H]+.
Beispiel 4A
(6-Hydrazinopyridin-3-yl)methanol
220.0 g (1.5 mol) (6-Chlorpyridin-3-yl)methanol [Evans et al., Organic Letters 2001, 19, 3009- 3012] werden in 746 ml (767.1 g, 15.3 mol) Hydrazinhydrat vorgelegt und bei einer Badtemperatur von 1500C 5 h lang gerührt. Man konzentriert die Reaktionsmischung im Vakuum auf, nimmt den Rückstand mit 500 ml Wasser auf und gibt 86.0 g (1.5 mol) Kaliumhydroxid hinzu. Es wird 15 min gerührt, das Wasser dann am Rotationsverdampfer fast vollständig entfernt und die Wasserreste mehrmals mit Toluol azeotrop abdestilliert. Der ölige Rückstand wird in Ethanol verrührt, auf ca.
10°C gekühlt, das ausfallende Kaliumchlorid abfiltriert, das Filtrat eingeengt und der Rückstand mit Diethylether versetzt und verrührt. Abschließend wird das Produkt abfiltriert, der Filterrückstand mit Diethylether gewaschen und die Kristalle im Vakuum getrocknet.
Ausbeute: 149.0 g (68% d. Th.)
LC-MS (Methode 1): R, = 0.46 min; MS (ESIpos): m/z = 140 [M+H]+;
1H-NMR (400 MHz, DMSOd6): δ = 7.91 (d, IH), 7.40 (dd, IH), 7.29 (s, IH), 6.66 (d, IH), 4.94 (br. s, I H), 4.34-4.28 (m, 2H), 4.04 (br. s, 2H).
Beispiel 5A
l-(6-Hydrazinopyridin-3-yl)-N-methylmethanamin
1.0 g (6.4 mmol) l-(6-Chloφyridin-3-yl)-N-methylmethanamin [Herstellung siehe EP 0 556 684- Al] werden in 1.5 ml (1.6 g, 31.9 mmol) Hydrazinhydrat vorgelegt und 12 h in der Siedehitze bei einer Badtemperatur von 1500C gerührt. Die abgekühlte Reaktionslösung wird eingeengt und der Rückstand im Vakuum getrocknet. Man erhält 1.1 g der Titelverbindung, welche ohne weitere Rei- nigung eingesetzt wird.
LC-MS (Methode 1 ): R1 = 0.52 min; MS (ESIpos): m/z = 153 [M+H]+.
Beispiel 6A
6-Hydrazinonicotinsäure
5.0 g (31.7 mmol) 6-Chlornicotinsäure und 30.9 ml (31.8 g, 634.7 mmol) Hydrazinhydrat werden in 10 ml Ethanol vorgelegt und 16 h in der Siedehitze bei 1000C Badtemperatur gerührt. Das Lösungsmittel und überschüssiges Hydrazinhydrat werden am Rotationsverdampfer abdestilliert, der Rückstand in Wasser aufgenommen, anschließend mit 1.8 g (31.7 mmol) Kaliumhydroxid ver-
setzt und 15 min gerührt. Man entfernt das Lösungsmittel vollständig am Rotationsverdampfer, trocknet den Rückstand im Vakuum und erhält 7.5 g Rohprodukt, das als solches weiter umgesetzt wird.
LC-MS (Methode 1): R1 = 0.48 min; MS (ESIpos): m/z = 154 [M+H]+;
1H-NMR (400 MHz, DMSOd6): δ = 8.49 (d, IH), 7.89 (br. s, I H), 7.84 (dd, IH), 6.63 (d, IH), 5.37 (br. s, 2H).
Beispiel 7A
4-Chlor-6-hydrazinopyrimidin
In eine Lösung von 20.0 g (134.3 mmol) 4,6-Dichlorpyrimidin in 300 ml Ethanol werden unter Rühren 1 1.8 ml (12.1 g, 241.6 mmol) Hydrazinhydrat bei RT zugetropft. Tritt eine Trübung der Lösung während der Zudosierung des Hydrazinhydrats auf, gibt man weiteres Ethanol (ca. 400 ml) hinzu. Die Reaktionslösung wird 12 h bei RT nachgerührt. Zur Aufarbeitung wird der ausgefallene Feststoff abfiltriert, der Filterrückstand zweimal mit je 150 ml Wasser und zweimal mit je 100 ml Diethylether gewaschen und das Produkt im Vakuum getrocknet. Aus der eingeengten Mutterlauge wird eine weitere kristalline Produktfraktion erhalten.
Ausbeute: 16.8 g (87% d. Th.)
LC-MS (Methode 1 ): R, = 1.17 min; MS (ESIpos): m/z = 145 [M+H]+;
1H-NMR (400 MHz, DMSOd6): δ = 8.81 (s, IH), 8.17 (br. s, IH), 6.75 (s, I H), 4.48 (br. s, 2H).
Beispiel 8A
4-Hydrazino-6-piperidin- 1 -ylpyrimidin
Stufe a): 4-Chlor-6-piperidin- 1 -ylpyrimidin
Ein Gemisch aus 10.0 g (67.1 mmol) 4,6-Dichlorpyrimidin und 5.7 g (67.1 mmol) Piperidin in 100 ml Wasser wird 16 h bei einer Badtemperatur von 1 15°C gerührt. Nach Abkühlen auf RT wird der Niederschlag abfiltriert, mit Wasser gewaschen und im Vakuum getrocknet.
Ausbeute: 6.4 g (47% d. Th.)
LC-MS (Methode 4): R, = 2.16 min; MS (ESIpos): m/z = 198 [M+H]+;
1H-NMR (400 MHz, DMSOd6): δ = 8.29 (s, IH), 6.92 (s, I H), 3.65-3.58 (m, 4H), 1.66-1.62 (m, 2H), 1.60-1.48 (m, 4H).
Stufe b): 4-Hydrazino-6-piperidin- 1 -ylpyrimidin
In eine Lösung von 6.0 g (30.4 mmol) 4-Chlor-6-piperidin-l -ylpyrimidin in 50 ml Ethanol werden unter Rühren 17.7 ml (18.2 g, 364.2 mmol) Hydrazinhydrat bei RT zugetropft. Die Reaktions-
lösung wird 16 h bei 8O0C nachgerührt. Zur Aufarbeitung wird im Vakuum eingeengt, der Rückstand in Wasser verrührt, der ausgefallene Feststoff abfiltriert, der Filterrückstand zweimal mit je 150 ml Wasser und zweimal mit je 100 ml Diethylether gewaschen und das Produkt im Vakuum getrocknet.
Ausbeute: 4.0 g (69% d. Th.)
LC-MS (Methode 1): R, = 2.06 min; MS (ESIpos): m/z = 194 [M+H]+;
'H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ = 7.91 (s, IH), 7.54 (br. s, IH), 5.89 (s, IH), 4.1 1 (br. s, 2H), 3.50-3.47 (m, 4H), 1.61-1.58 (m, 2H), 1.51-1.46 (m, 4H).
Beispiel 9A
2-Hydrazino-5-(methylsulfonyl)pyridin
2.0 g (8.5 mmol) 2,5-Bis(methylsulfonyl)pyridin [Woods et al., J. Heterocycl. Chem. 1984, 21, 97- 101] werden in 15 ml Ethanol mit 1.7 ml (1.7 g, 34.0 mmol) Hydrazinhydrat versetzt und 4 h unter Rückfluss gerührt. Zur Aufarbeitung wird die Reaktionslösung auf 15°C abgekühlt, der ausgefalle- ne Feststoff abfiltriert, der Filterrückstand mit Ethanol und Diethylether gewaschen und das Produkt im Vakuum getrocknet.
Ausbeute: 1.4 g (89% d. Th.)
LC-MS (Methode 1): R, = 0.51 min; MS (ESIpos): m/z = 188 [M+H]+;
1H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ = 8.56 (s, IH), 8.38 (d, I H), 7.81 (dd, IH), 6.79 (d, IH), 4.42 (s, 2H), 3.1 1 (s, 3H).
Beispiel IQA
5-Brom-2-hydrazinopyridin
Eine Lösung von 1.8 g (9.5 mmol) 5-Brom-2-chlorpyridin in 25 ml Ethanol wird bei RT unter Rühren mit 9.3 ml (9.5 g, 190.2 mmol) Hydrazinhydrat versetzt und dann 46 h bei 900C gerührt. Nach dem Einengen des Reaktionsgemisches im Vakuum wird der Rückstand in Wasser verrührt, der Feststoff abfiltriert, mit Wasser und Diethylether gewaschen und im Vakuum getrocknet.
Ausbeute: 0.8 g (44% d. Th.)
LC-MS (Methode 8): R, = 0.50 min; MS (ESIpos): m/z = 188 [M+H]+;
1H-NMR (400 MHz, DMSOd6): δ = 8.02 (d, IH), 7.66 (s, I H), 7.58 (dd, IH), 6.69 (d, IH), 4.16 (s, 2H).
Beispiel IIA
l-(6-Hydrazinopyrimidin-4-yl)azetidin-3-ol
Stufe a): 1 -(6-Chlorpyrimidin-4-yl)azetidin-3-ol
7.2 g (48.7 mmol) 2,4-Dichlorpyrimidin werden in 140 ml Wasser vorgelegt. Man gibt 5.3 g (48.7 mmol) 3-Hydroxyazetidin-Hydrochlorid und 48.7 ml 1 N Natronlauge hinzu und erhitzt für 72 h
auf 900C (wobei das 2,4-Dichlorpyrimidin erkennbar flüchtig ist und sich kristallin am Kühler niederschlägt). Man entfernt das Lösungsmittel im Vakuum, trocknet den Rückstand und erhält 10.4 g des Rohprodukts, welches ohne weitere Aufreinigung umgesetzt wird.
LC-MS (Methode 10): R1 = 0.36 min; MS (ESIpos): m/z = 186 [M+H]+;
1H-NMR (400 MHz, DMSOd6): δ = 8.29 (s, IH), 6.50 (s, IH), 4.63-4.57 (m, IH), 4.26 (t, 2H), 3.82-3.75 (m, 2H).
Stufe b): 1 -(6-Hydrazinopyrimidin-4-yl)azetidin-3-ol
960 mg (5.2 mmol) l-(6-Chlorpyrimidin-4-yl)azetidin-3-ol und 2.5 ml (51.7 mmol) Hydrazinhydrat werden in einem Gemisch aus 10 ml Ethanol und 10 ml THF vorgelegt. Man setzt 1 h bei 1300C in einer Single wocfe-Mikrowelle (CEM Explorer) um. Man konzentriert das Gemisch auf ca. 20-50% des ursprünglichen Flüssigkeitsvolumens auf und lässt 48 h bei RT stehen. Der Überstand wird vom gebildeten Feststoff abdekantiert und der Feststoff dreimal mit jeweils 1.5 ml kaltem Ethanol gewaschen. Man trocknet im Hochvakuum.
Ausbeute: 300 mg (32% d. Th.)
LC-MS (Methode 8): R, = 0.23 min; MS (ESIpos): m/z = 182 [M+H]+;
1H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ = 7.88 (s, I H), 7.63 (s, I H), 5.68 (br. s, I H), 5.52 (s, IH), 4.55 (br. s, 1 H), 4.18-4.06 (m, 4H), 3.65-3.60 (m, 2H).
Beispiel 12A
5-(2,2-Dimethylpropoxy)-2-hydrazinopyridin
Stufe a): 2-Chlor-5-(2,2-dimethylpropoxy)pyridin
5.2 g (40.0 mmol) 6-Chlorpyridin-3-ol, 1 1.9 g (60.0 mmol) l-Iod-2,2-dimethylpropan, 19.6 g (60.0 mmol) Cäsiumcarbonat und 120 ml Diethylenglykoldimethylether werden auf fünf jeweils gleich große Portionen aufgeteilt und portionsweise in einer Single mocfe-Mikrowelle (CEM Explorer) bei 1600C für 4 h umgesetzt. Man vereinigt danach die erhaltenen fünf Reaktionsgemische, filtriert den Feststoff ab, wäscht den Feststoff mit Diethylenglykoldimethylether nach und vereinigt Filtrat und Waschlösungen. Der Großteil des Lösungsmittels wird entfernt und die aufkonzentrierte Lösung (ca. 50 ml) mit 300 ml Wasser versetzt. Man verrührt 30 min, filtriert den erhaltenen Feststoff ab, wäscht einmal mit Wasser und trocknet im Hochvakuum.
Ausbeute: 7.0 g (88% d. Th.)
LC-MS (Methode 8): R, = 2.47 min; MS (ESIpos): m/z = 200 [M+H]+;
1H-NMR (400 MHz, CDCl3): δ = 8.05 (d, IH), 7.25-7.15 (m, 2H), 3.61 (s, 2H), 1.03 (s, 9H).
Stufe b): 5-(2,2-Dimethylpropoxy)-2-hydrazinopyridin
6.2 g (30.8 mmol) 2-Chlor-5-(2,2-dimethylpropoxy)pyridin werden zusammen mit 60 ml (1.2 mol) Hydrazinhydrat auf vier jeweils gleich große Portionen aufgeteilt und mit jeweils 10 ml Ethanol versetzt. Jede Portion wird in einer Single moύfe-Mikrowelle (CEM Explorer) bei 1700C (200 Watt) für jeweils 12 h umgesetzt. Man vereinigt danach die vier Gemische und entfernt das Lösungsmittel. Der Rückstand wird in Essigsäureethylester aufgenommen und je einmal mit gesättigter
Natriumhydrogencarbonat-Lösung und gesättigter Natriumchlorid-Lösung gewaschen. Man trocknet über Magnesiumsulfat und entfernt das Lösungsmittel im Vakuum.
Ausbeute: 6.0 g (76% d. Th.)
LC-MS (Methode 8): R, = 1.28 min; MS (ESlpos): m/z = 196 [M+H]+;
1H-NMR (400 MHz, CDCl3): δ = 7.84 (s, IH), 7.17 (dd, I H), 6.68 (d, IH), 5.54 (br. s, I H), 3.80 (br. s, 2H), 3.56 (s, 2H), 1.02 (s, 9H).
Beispiel 13A
2-Chlor-5-(methoxymethyl)pyridin
2.6 g (23.0 mmol) Kalium-ter/.-butylat werden in 50 ml THF gelöst. Man gibt 3.0 g (20.9 mmol) (6-Chlorpyridin-3-yl)methanol hinzu und rührt 15 min bei RT. Man gibt dann 4.4 g (31.3 mmol) Iodmethan hinzu und rührt ca. 30 min, bis die leicht exotherme Reaktion abgeklungen ist. Man entfernt das Lösungsmittel, nimmt den Rückstand in Dichlormethan auf und wäscht zweimal mit Wasser. Man trocknet über Magnesiumsulfat, engt ein und reinigt den Rückstand säulenchromato- graphisch an Kieselgel (Biotage-Chromatographie, Laufmittel: Cyclohexan/Essigsäureethylester 85: 15).
Ausbeute: 2.2 g (68% d. Th.)
LC-MS (Methode 1): R, = 2.62 min; MS (ESlpos): m/z = 158 [M+H]+;
1H-NMR (400 MHz, CDCl3): δ = 8.34 (d, IH), 7.65 (dd, I H), 7.32 (d, I H), 4.45 (s, 2H), 3.41 (s, 3H).
Beispiel 14A
2-Brom-4,5-dimethylpyridin
71.3 g (0.8 mol) 2-(Dimethylamino)-ethanol werden in 500 ml n-Hexan vorgelegt und auf 0
0C abgekühlt. Man gibt langsam 1.0 Liter (1.6 mol) n-Butyllithium-Lösung (1.6 M in n-Hexan) hinzu und rührt 15 min bei 0
0C. Man tropft dann eine Lösung von 17.9 g (166.7 mmol) 3,4-Lutidin in 500 ml n-Hexan hinzu und rührt 1 h bei 0
0C. Anschließend wird auf -78
0C abgekühlt und mit einer Lösung von 331.7 g (1.0 mol) Tetrabrommethan in 1.0 Liter THF versetzt. Man rührt 1 h bei -78°C nach und lässt das Reaktionsgemisch danach auf RT erwärmen. Man kühlt wieder auf 0
0C ab und tropft langsam 1.5 Liter Wasser hinzu. Man trennt die Phasen, wäscht die organische Phase mit Wasser, trocknet über Magnesiumsulfat und engt im Vakuum ein. Der Rückstand wird zunächst an ca. 1 kg Kieselgel vorgereinigt (Laufmittel: Cyclohexan/Essigsäureethylester 9: 1, dann 7:3). Die produkthaltigen Fraktionen werden vereinigt und im Vakuum eingeengt. Der Rückstand wird dann nochmals an Kieselgel gereinigt (Laufmittel: Cyclohexan/Essigsäureethylester 9: 1). Das so erhaltene Produkt enthält ca. 10% des regioisomeren 2-Brom-3,4-dimethylpyridin.
Ausbeute: 6.7 g (20% d. Th.)
GC-MS (Methode 14): R, = 4.24 min; MS (ESIpos): m/z = 187 [M+H]+;
1H-NMR (400 MHz, CDCl3): δ = 8.07 (s, IH), 7.25 (s, IH), 2.24 (s, 3H), 2.18 (s, 3H).
Beispiel 15A
ter/.-Butyl[(6-chlorpyridin-3-yl)methyl]carbamat
25.0 g (175.3 mmol) 5-Aminomethyl-2-chlorpyridin werden in 175 ml Dichlormethan vorgelegt. Man gibt 175 ml 10%-ige Natronlauge hinzu und tropft eine Lösung von 38.3 g (175.3 mmol) Di- /er/.-butyldicarbonat in 175 ml Dichlormethan hinzu. Man rührt 16 h bei RT. Man verdünnt dann mit 175 ml Dichlormethan, trennt die organische Phase ab und extrahiert die wässrige Phase mit 175 ml Dichlormethan. Die vereinigten organischen Phasen werden über Magnesiumsulfat getrocknet und im Vakuum eingeengt. Das Produkt wird im Hochvakuum getrocknet.
Ausbeute: 42.0 g (99% d. Th.)
LC-MS (Methode 7): R1 = 1.58 min; MS (ESIpos): m/z = 243 [M+H]+;
1H-NMR (400 MHz, CDCl3): δ = 8.31 (d, IH), 7.61 (dd, IH), 7.30 (d, IH), 4.99 (br. s, IH), 4.30 (d, 2H), 1.46 (s, 9H).
Beispiel 16A
4-(6-Hydrazinopyrimidin-4-yl)morpholin
Stufe a): 4-(6-Chlorpyrimidin-4-yl)morpholin
45.0 g (302.1 mmol) 4,6-Dichlorpyrimidin werden in 450 ml Wasser vorgelegt. Man gibt 26.3 g (302.1 mmol) Morpholin hinzu und rührt 16 h bei 900C. Man kühlt danach auf 00C ab und filtriert den entstandenen Niederschlag ab. Man wäscht den Niederschlag einmal mit 50 ml Wasser und trocknet an der Luft.
Ausbeute: 51.0 g (85% d. Th.)
LC-MS (Methode 4): R, = 1.09 min; MS (ESIpos): m/z = 200 [M+H]+;
1H-NMR (400 MHz, DMSOd6): δ = 8.35 (s, I H), 6.95 (s, I H), 3.62 (s, 8H).
Stufe b): 4-(6-Hydrazinopyrimidin-4-yl)morpholin
53.0 g (2.7 mol) 4-(6-ChIorpyrimidin-4-yl)morpholin werden in 260 ml Ethanol vorgelegt. Man gibt 132.9 g (2.7 mol) Hydrazinhydrat hinzu und rührt 16 h unter Rückfluss. Man kühlt danach auf RT ab und entfernt destillativ ca. die Hälfte des Lösungsmittels. Man kühlt auf 00C ab und filtriert den entstandenen Feststoff ab. Man wäscht mit kaltem Ethanol nach und trocknet den Feststoff zunächst an der Luft und anschließend im Vakuum.
Ausbeute: 35.0 g (68% d. Th.)
LC-MS (Methode 1): R, = 0.17 min; MS (ESIpos): m/z = 196 [M+H]+;
1H-NMR (400 MHz, DMSOd6): δ = 7.94 (s, IH), 7.70 (s, IH), 5.91 (s, I H), 4.15 (s, 2H)1 3.66- 3.60 (m, 4H), 3.45-3.37 (m, 4H).
Beispiel 17A
2-Hydrazinopyrazin
20.0 g (174.6 mmol) 2-Chlorpyrazin werden zu 60.0 ml (61.7 g, 1.2 mol) Hydrazinhydrat getropft. Man rührt 45 min bei 1200C Badtemperatur. Zur Aufarbeitung lässt man die abgekühlte Reaktionsmischung für 12 h bei 20C stehen, filtriert die ausgefallenen Kristalle ab und wäscht den Filterrückstand zweimal mit Petrolether. Der Rückstand wird anschließend aus Toluol umkristallisiert.
Ausbeute: 6.5 g (34% d. Th.)
LC-MS (Methode 1 ): R, = 0.49 min; MS (ESIpos): m/z = 1 1 1 [M+H]+;
1H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ = 8.1 1 (s, IH), 7.94 (s, I H), 7.90 (s, IH), 7.70 (d, IH), 4.29 (br. s, 2H).
Beispiel 18A
5-(/er/.-Butoxymethyl)-2-hydrazinopyridin
Stufe a): 5-(tert. -Butoxymethyl)-2-chlorpyridin
7.2 g (50.0 mmol) (6-Chlorpyridin-3-yl)methanol werden in 50 ml Dichlormethan vorgelegt. Man gibt 25.1 g (1 15.0 mmol) Di-/er?.-butyldicarbonat und 1.2 g (5.0 mmol) Magnesiumperchlorat hin- zu und rührt 24 h bei 400C. Man kühlt dann auf RT ab, gibt weitere 12.5 g (87.1 mmol) Oi-tert - butyldicarbonat sowie 600 mg (2.7 mmol) Magnesiumperchlorat hinzu und rührt erneut für 2.5 h unter Rückfluss. Man gibt nochmals 12.5 g (87.1 mmol) Di-ter/.-butyldicarbonat hinzu und rührt weitere 3 h unter Rückfluss. Danach verdünnt man mit Dichlormethan und wäscht einmal mit Wasser und einmal mit gesättigter Natriumchlorid-Lösung. Man trocknet über Magnesiumsulfat, engt ein und reinigt den Rückstand säulenchromatographisch an Kieselgel (Laufmittel: Cyclo- hexan/Essigsäureethylester 85: 15).
Ausbeute: 7.9 g (79% d. Th.)
LC-MS (Methode 10): R1 = 1.12 min; MS (ESIpos): m/z = 200 [M+H]+;
1H-NMR (400 MHz, DMSOd6): δ = 8.36 (d, IH), 7.78 (dd, IH), 6.98 (d, IH), 4.45 (s, 2H), 1.22 (s, 9H).
Stufe b): 5-{tert. -Butoxymethyl)-2-hydrazinopyridin
7.9 g (39.6 mmol) 5-(terf.-Butoxymethyl)-2-chlorpyridin werden zusammen mit 19.8 g (395.6 mmol) Hydrazinhydrat auf drei jeweils gleich große Portionen aufgeteilt und mit jeweils 15 ml Ethanol versetzt. Jede Portion wird in einer Single mode-Mikrov/eUe (CEM Explorer) bei 1700C für jeweils 4 h umgesetzt. Man vereinigt danach die drei Gemische und entfernt das Lösungsmittel.
Der Rückstand wird in Essigsäureethylester aufgenommen und einmal mit gesättigter Natrium- hydrogencarbonat-Lösung gewaschen. Die wässrige Phase wird einmal mit Essigsäureethylester extrahiert. Die beiden Essigsäureethylester-Phasen werden vereinigt und einmal mit gesättigter Natriumchlorid-Lösung gewaschen. Man trocknet über Magnesiumsulfat und entfernt das
Lösungsmittel. Der erhaltene Rückstand wird in Petrolether verrührt und der Feststoff abfiltriert.
Ausbeute: 1.6 g (21% d. Th.)
LC-MS (Methode 10): R1 = 0.77 min; MS (ESIpos): m/z = 196 [M+H]+;
1H-NMR (400 MHz, CDCl3): δ = 8.08 (s, IH), 7.50 (dd, IH), 6.68 (d, IH), 5.77 (br. s, IH), 4.32 (s, 2H), 3.80 (br. s, 2H), 1.28 (s, 9H).
Beispiel 19A
6-Hydrazinopyridin-3-carbonitril
2.0 g (14.4 mmol) 6-Chlornicotinsäurenitril werden in 7.0 ml (7.3 g, 144.4 mmol) Hydrazinhydrat 15 min lang bei 100°C Badtemperatur gerührt. Die auf RT abgekühlte Reaktionsmischung wird mit Wasser verdünnt und 30 min bei RT gerührt. Man filtriert den ausgefallenen Niederschlag ab, wäscht den Filterrückstand mit Wasser, trocknet die Kristalle über Nacht an der Luft und kristallisiert aus Essigsäureethylester um.
Ausbeute: 1.5 g (80% d. Th.)
LC-MS (Methode 1): R, = 0.51 min; MS (ESIpos): m/z = 135 [M+H]+;
1H-NMR (400 MHz, DMSO-d6) = 8.56 (s, IH), 8.35 (s, IH), 7.73 (d, IH), 6.75 (m, IH), 4.42 (s, I H).
Beispiel 20A
2-Hydrazino-5-methylpyridin
1.0 g (7.8 mmol) 2-Chlor-5-methylpyridin werden in 5.7 ml (5.9 g, 1 17.6 mmol) Hydrazinhydrat 12 h unter Rückfluss gerührt. Die abgekühlte Reaktionsmischung wird mit 10 ml Ethylenglykol- monoethylether versetzt und das Lösungsmittel anschließend am Rotationsverdampfer vollständig entfernt. Man wiederholt diesen Arbeitschritt zweimal, versetzt den Rückstand dann mit Dichlor- methan, filtriert den Niederschlag ab, konzentriert das Filtrat im Vakuum auf und trocknet den Rückstand im Vakuum.
Ausbeute: 644 mg (67% d. Th.)
LC-MS (Methode 8): R, = 0.35 min; MS (ESIpos): m/z = 124 [M+H]+.
Beispiel 21A
4-Cyclopropyl-6-hydrazinopyrimidin
1.6 g (6.9 mmol) 4-Chlor-6-cyclopropylpyrimidin [FR 1 519 069 (1966); Chem. Abstr. 71, 49965y, 1969] und 3.4 ml (3.5 g, 69.0 mmol) Hydrazinhydrat werden 16 h bei einer Badtemperatur von 900C gerührt. Die abgekühlte Reaktionsmischung wird mit Ethylenglykolmonoethylether versetzt und im Vakuum aufkonzentriert. Dieser Vorgang wird einmal wiederholt. Man chromatographiert den Rückstand anschließend an Kieselgel 60 (Laufmittel: Acetonitril/Wasser 8:2).
Ausbeute: 0.8 g (69% d. Th.)
GC-MS (Methode 14): R, = 5.72 min; MS (ESIpos): m/z = 151 [M+H]+;
1H-NMR (400 MHz, DMSOd6): δ = 8.33 (br. s, IH), 8.19 (s, IH), 6.59 (s, IH), 4.85 (br. s, 2H), 1.90-1.87 (m, IH), 0.96-0.85 (m, 4H).
Auf analoge Weise werden die in der folgenden Tabelle 1 aufgeführten Verbindungen aus dem angegebenen Edukt gemäß der folgenden Vorschrift hergestellt:
Es wird Hydrazinhydrat oder eine 1 M Lösung von Hydrazin in THF verwendet. Die Umsetzung kann auch in einer Single moαfe-Mikrowelle (CEM Explorer oder Emrys Optimizer) erfolgen, typischerweise in Ethanol oder THF bei 1500C über einen Zeitraum von etwa 15 min bis 4 h. Die Aufreinigung erfolgt wie bei der Darstellung von Beispiel 9A beschrieben oder auf ähnliche Weise, z.B. durch Waschen des ausgefallenen Feststoffs mit Wasser und Umkristallisation aus Essigsäureethylester oder durch Verrühren mit Essigsäureethylester oder Petrolether. Überschüssiges Hydrazinhydrat kann durch Aufnehmen des Rohprodukts in z.B. Essigsäureethylester und Waschen mit gesättigter Natriumhydrogencarbonat-Lösung entfernt werden.
Tabelle 1
Beispiel 3OA
4-Hydrazino-6-(4-pyrrolidin- 1 -ylpiperidin- 1 -yl)pyrimidin
Ein Gemisch aus 2.0 g (13.8 mmol) der Verbindung aus Beispiel 7 A und 4.3 g (27.7 mmol) 4- Pyrrolidin-1-ylpiperidin in 20 ml Wasser wird 16 h bei 10O0C gerührt. Der ausgefallene Feststoff wird abfiltriert, zunächst mit Ethanol, dann mit Diethylether gewaschen und im Vakuum getrock- net.
Ausbeute: 3.0 g (82% d. Th.)
LC-MS (Methode 8): R, = 0.21 min; MS (ESIpos): m/z = 263 [M+H]+;
1H-NMR (400 MHz, DMSOd6): δ = 7.92 (s, IH), 7.58 (s, IH), 5.91 (s, IH), 4.17-4.07 (m, 4H), 2.95-2.85 (m, 2H), 2.54 (s, 2H), 2.52-2.46 (m, 2H), 2.24-2.15 (m, IH), 1.90-1.80 (m, 2H), 1.71- 1.61 (m, 4H), 1.39- 1.24 (m, 2H).
Beispiel 31 A
4-Hydrazino-6-[4-(2-rnethoxyethyl)piperazin-l-yl]pyrirnidin
Ein Gemisch aus 1.0 g (6.9 mmol) der Verbindung aus Beispiel 7A und 1.1 g (7.6 mmol) l-(2- Methoxyethyl)piperazin in 10 ml Wasser wird 2 h bei 100
0C gerührt. Weitere 0.9 g (6.2 mmol) 1- (2-Methoxyethyl)piperazin werden hinzugefugt, und das Reaktionsgemisch wird 16 h bei 100
0C weiter gerührt. Nach dem Einengen im Vakuum wird der Rückstand in Acetonitril verrührt. Der ausgefallene Feststoff wird abfiltriert, zunächst mit Ethanol, dann mit Diethylether gewaschen und im Vakuum getrocknet.
Ausbeute: 0.8 g (42% d. Th.)
LC-MS (Methode 8): R, = 0.22 min; MS (ESIpos): m/z = 253 [M+H]+;
1H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ = 7.93 (s, IH), 7.64 (s, IH), 5.91 (s, IH), 4.14 (s, 2H)1 3.50- 3.40 (m, 6H), 3.24 (s, 3H), 2.47-2.39 (m, 4H).
Beispiel 32A
[4-(Trifluormethyl)- 1 H-imidazol- 1 -yl]essigsäureethylester
2.0 g (14.7 mmol) 4-(Trifluormethyl)-l H-imidazol werden in 5.5 ml (4.7 g, 14.7 mmol) 21%-iger Natriumethylat-Lösung in Ethanol vorgelegt und mit 1.8 ml (2.7 g, 16.2 mmol) Bromessigsäure- ethylester versetzt. Die Reaktionsmischung wird 16 h bei RT gerührt. Zur Aufarbeitung wird der ausgefallene Feststoff abfiltriert, der Filterrückstand mit Ethanol gewaschen und das Filtrat im
Vakuum aufkonzentriert. Der Rückstand wird mit Diisopropylether versetzt, nochmals filtriert, das
Filtrat wieder am Rotationsverdampfer eingeengt und der Rückstand im Vakuum getrocknet. Das Produkt fällt als 9: 1 -Gemisch der beiden Regioisomere an und wird als solches weiter umgesetzt.
Ausbeute: 3.3 g (95% d. Th.)
LC-MS (Methode 1 ): R1 = 1.75 min + 1.80 min; MS (ESIpos): m/z = 223 [M+Η]+;
1H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ = 7.93 (s, IH), 7.82 (s, IH), 5.04 (s, 2H), [5.07 (s, 2H)], 4.18 (q, 2H), [4.12 (q, 2H)], 1.22 (t, 3H), [1.19 (t, 3H)].
Beispiel 33A
[4-Cyano-l H-imidazol- l-yl]essigsäureethylester
3.3 g (35.3 mmol) lH-Imidazol-4-carbonitril [Matthews et al., J. Org. Chem. 1986, 51, 3228-3231] werden in 13.2 ml (1 1.5 g, 35.3 mmol) 21%-iger Natriumethylat-Lösung in Ethanol vorgelegt und mit 4.3 ml (6.5 g, 38.9 mmol) Bromessigsäureethylester versetzt. Die Reaktionsmischung wird 16 h bei RT gerührt. Zur Aufarbeitung wird der ausgefallene Feststoff abfiltriert, der Filterrück- stand mit Ethanol gewaschen und das Filtrat im Vakuum aufkonzentriert. Der Rückstand wird mit Diisopropylether versetzt, nochmals filtriert, das Filtrat wieder am Rotationsverdampfer eingeengt und der Rückstand im Vakuum getrocknet.
Ausbeute: 3.8 g (60% d. Th.)
LC-MS (Methode 1 ): R, = 1.17 min; MS (ESIpos): m/z = 180 [M+Η]+;
1H-NMR (400 MHz, DMSOd6): δ = 8.12 (s, IH), 7.88 (s, I H), 5.06 (s, 2H), 4.18 (q, 2H), 1.22 (t, 3H).
Beispiel 34A
(4-Methyl- 1 H-imidazol- 1 -yl)essigsäureethylester
4.4 g (53.6 mmol) 4-Methyl-l H-imidazol werden in 20.0 ml (17.4 g, 53.6 mmol) 21%-iger Natriumethylat-Lösung in Ethanol vorgelegt und mit 6.5 ml (9.8 g, 58.9 mmol) Bromessigsäureethylester versetzt. Die Reaktionsmischung wird 16 h bei RT gerührt. Zur Aufarbeitung wird der ausgefallene Feststoff abfiltriert, der Filterrückstand mit Ethanol gewaschen und das Filtrat im Vakuum aufkonzentriert. Der Rückstand wird säulenchromatographisch an Kieselgel (Laufmittel: Acetonitril/Wasser 9: 1 ) aufgereinigt. Das Produkt fällt als 3:2-Gemisch der beiden Regioisomere an und wird als solches weiter umgesetzt.
Ausbeute: 1.8 g (20% d. Th.)
LC-MS (Methode 1): R, = 1.02 min; MS (ESIpos): m/z = 169 [M+Η]+;
1H-NMR (400 MHz, DMSOd6): δ = 7.48 (s, I H), [7.52 (s, IH)], 6.82 (s, I H), [6.64 (s, IH)], 4.86 (s, 2H), [4.88 (s, 2H)], 4.22-4.1 1 (m, 2H), 2.07 (s, 3H), [2.06 (s, 3H)], 1.25-1.19 (m, 3H).
Beispiel 35A
2-Methyl-lH-imidazoI-l -yl)essigsäureethylester
2.0 g (24.4 mmol) 2-Methyl-lH-imidazol werden in 9.1 ml (7.9 g, 24.4 mmol) 21%-iger Natrium- ethylat-Lösung in Ethanol vorgelegt und mit 2.9 ml (4.5 g, 26.8 mmol) Bromessigsäureethylester versetzt. Die Reaktionsmischung wird 16 h bei RT gerührt. Zur Aufarbeitung wird der ausgefallene Feststoff abfiltriert, der Filterrückstand mit Ethanol gewaschen und das Filtrat im Vakuum auf- konzentriert. Der Rückstand wird in Diisopropylether verrührt, abermals filtriert und das Filtrat wieder im Vakuum eingeengt.
Ausbeute: 2.9 g (70% d. Th.)
LC-MS (Methode 1): R, = 0.49 min; MS (ESIpos): m/z = 169 [M+Η]+.
Beispiel 36A
(4-Methyl- 1 H- 1 ,2,3-triazol- 1 -yl)essigsäureethylester
2.0 g (14.2 mmol) (4-Methyl-lH-l,2,3-triazol-l-yl)essigsäure werden in 30 ml Ethanol gelöst und mit 10 Tropfen konz. Schwefelsäure versetzt. Die Reaktionsmischung wird 16 h bei RT gerührt. Zur Aufarbeitung wird die Mischung im Vakuum aufkonzentriert, der Rückstand mit Essigsäure- ethylester versetzt und die Suspension mit halbkonzentrierter Natriumhydrogencarbonat-Lösung gewaschen. Die organische Phase wird über Magnesiumsulfat getrocknet, das Lösungsmittel am Rotationsverdampfer vollständig entfernt und der Feststoff im Vakuum getrocknet.
Ausbeute: 1.5 g (61% d. Th.)
LC-MS (Methode 1): R, = 2.33 min; MS (ESIpos): m/z = 170 [M+H]+;
1H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ = 7.82 (s, IH), 5.31 (s, 2H), 4.17 (q, 2H), 2.25 (s, 3H), 1.21 (t, 3H).
Die in Tabelle 2 aufgeführten Verbindungen werden aus dem angegebenen Edukt analog zu Bei- spiel 36A hergestellt:
Tabelle 2
Beispiel 39A
2-( 1 H- 1 ,2,3-Triazol- 1 -yl)essigsäureethylester
129.2 g (5.6 mol) Natrium werden langsam zu 4.0 Liter Ethanol gegeben. Anschließend werden 400.0 g (5.6 mol) 1,2,3-lH-Triazol zugesetzt sowie 623 ml (938.2 g, 5.6 mol) Bromessigsäure- ethylester bei 20-250C Innentemperatur zugetropft. Es wird 48 h bei RT gerührt. Der ausgefallene Feststoff wird abfiltriert, das Ethanol im Vakuum entfernt und erneut filtriert. Der Rückstand wird in Essigsäureethylester aufgenommen, filtriert, erneut im Vakuum eingeengt und destillativ an einer 30 cm-Kolonne aufgereinigt. Das Produkt wird bei einer Badtemperatur von 1400C, einer Kopftemperatur von 60-1 15°C und einem Druck von 1 mbar erhalten.
Ausbeute: 440.0 g (50% d. Th.)
ΗPLC (Methode 1 1): R, = 1.58 min;
LC-MS (Methode 1): R, = 0.71 min; MS (ESIpos): m/z = 156 [M+H]+.
Beispiel 4OA
1 H-Imidazol- 1 -ylessigsäureethylester
1 18.2 g (5.1 mol) Natrium werden langsam zu 2.5 Liter Ethanol gegeben. Anschließend werden 350.0 g (5.1 mol) Imidazol zugesetzt sowie 570 ml (858.6 g, 5.1 mol) Bromessigsäureethylester bei 20-25
0C Innentemperatur zugetropft. Es wird 24 h bei RT gerührt. Der ausgefallene Feststoff wird abfiltriert, das Ethanol im Vakuum entfernt und erneut filtriert. Der Rückstand wird säulenchroma- tographisch an Kieselgel aufgereinigt (Laufmittel: Essigsäureethylester).
Ausbeute: 639.0 g (81% d. Th.)
GC-MS (Methode 14): R, = 4.55 min; MS (ESIpos): m/z = 155 [M+H]+.
Beispiel 41A
(4-Cyano- 1 H- 1 ,2,3-triazol- 1 -yl)essigsäureethylester
4.1 g (31.9 mmol) Azidoessigsäureethylester und 2.8 g (31.9 mmol) 2-Chloracrylsäurenitril werden in 32 ml Wasser 16 h bei einer Badtemperatur von 800C gerührt. Nach Abkühlen auf RT wird die Lösung mit 1 N Salzsäure sauer gestellt und mit Essigsäureethylester extrahiert. Die organische Phase wird über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Der Rückstand wird mit 50 ml Ethanol und 10 Tropfen konz. Schwefelsäure versetzt und 16 h unter Rückfluss gerührt. Zur Aufarbeitung wird die Reaktionsmischung im Vakuum aufkonzentriert, der Rückstand mit Essigsäureethylester versetzt, die Suspension mit halbkonzentrierter Natriumhydrogencarbonat- Lösung gewaschen und die organische Phase über Natriumsulfat getrocknet. Das Lösungsmittel wird am Rotationsverdampfer vollständig entfernt und der Feststoff im Vakuum getrocknet.
Ausbeute: 1.5 g (25% d. Th.)
LC-MS (Methode 7): R, = 0.96 min; MS (ESIpos): m/z = 181 [M+H]+;
1H-NMR (400 MHz, DMSOd6): δ = 9.06 (s, IH), 5.57 (s, 2H), 4.19 (q, 2H), 1.22 (t, 3H).
Beispiel 42A
3-(Dimethylamino)-2-( 1 H-imidazol- 1 -yl)acrylsäureethylester
38.0 g (244.9 mmol) der Verbindung aus Beispiel 39A werden in 126 ml (108.1 g, 734.7 mmol) Dimethylformamid-diethylacetal 16 h bei 900C Badtemperatur gerührt. Nach dem Abkühlen engt man im Vakuum ein, verrührt mit Diisopropylether, filtriert den Feststoff ab und wäscht diesen abschließend mit Diisopropylether.
Ausbeute: 49.0 g (95% d. Th.)
LC-MS (Methode 4): R, = 2.42 min; MS (ESIpos): m/z = 21 1 [M+H]+;
1H-NMR (400 MHz, DMSOd6): δ = 7.52 (s, IH), 7.49 (s, IH), 7.05 (s, IH), 6.91 (s, IH), 4.02 (q, 2H), 2.63 (br. s, 6H), 1.12 (t, 3H).
Beispiel 43A
3-(Dimethylamino)-2-(lH-l ,2,4-triazol-l-yl)acrylsäureethylester
1.9 g (9.8 mmol) [l ,2,4]Triazol-l-ylessigsäureethylester [Ainsworth et al., J. Am. Chem. Soc. 1955, 77, 621-623] und 3.6 ml (2.9 g, 19.6 mmol) Dimethylformamid-diethylacetal werden bei 1000C Badtemperatur 12 h lang gerührt. Zur Aufarbeitung wird die abgekühlte Reaktionslösung am Rota- tionsverdampfer eingeengt und der Rückstand im Vakuum getrocknet.
67
Ausbeute: 2.3 g (90% Reinheit, 100% d.Th.)
LC-MS (Methode 1): R, = 2.32 min; MS (ESIpos): m/z = 21 1 [M+H]+;
1H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ = 8.48 (s, IH), 8.04 (s, I H), 7.61 (s, I H), 4.03 (q, 2H), 3.04 (br. s, 3H), 2.25 (br. s, 3H), 1.12 (t, 3H).
Beispiel 44A
3-(Dimethylamino)-2-[4-(trifluormethyl)-lH-imidazol-l-yl]acrylsäureethylester
38.0 g (170.8 mmol) der Verbindung aus Beispiel 32A und 58.5 ml (50.3 g, 341.6 mmol) Di- methylformamid-diethylacetal werden bei 1000C Badtemperatur 16 h lang gerührt. Zur Aufarbei- tung wird die abgekühlte Reaktionslösung am Rotationsverdampfer eingeengt und der Rückstand im Vakuum getrocknet.
Ausbeute: 49.5 g (97% d.Th.)
LC-MS (Methode 8): R, = 1.68 min; MS (ESIpos): m/z = 278 [M+Η]+;
1H-NMR (400 MHz, DMSOd6): δ = 7.81 (s, I H), 7.27 (s, IH), 7.58 (s, IH), 4.03 (q, 2H), 2.68 (br. s, 6H), 1.13 (t, 3 H).
Beispiel 45A
3-(Dimethylamino)-2-[4-cyano-lH-imidazol-l-yl]acrylsäureethylester
3.8 g (21.4 mmol) der Verbindung aus Beispiel 33 A und 7.4 ml (6.3 g, 42.8 mmol) Dimethylform- amid-diethylacetal werden bei 100
0C Badtemperatur 16 h lang gerührt. Zur Aufarbeitung wird die abgekühlte Reaktionslösung am Rotationsverdampfer eingeengt und der Rückstand im Vakuum getrocknet.
Ausbeute: 5.0 g (73% Reinheit, 73% d.Th.)
LC-MS (Methode 1 ): R1 = 2.69 min; MS (ESIpos): m/z = 235 [M+H]+;
1H-NMR (400 MHz, DMSOd6): δ = 8.13 (s, IH), 7.85 (s, I H), 7.58 (s, I H), 4.03 (q, 2H), 2.69 (br. s, 6H), 1.12 (t, 3H).
Beispiel 46A
3-(Dimethylamino)-2-[4-methyl-lH-imidazol-l-yl]acrylsäureethylester
310 mg (1.5 mmol, 80% Reinheit) der Verbindung aus Beispiel 34A und 0.5 ml (434 mg, 3.0 mmol) Dimethylformamid-diethylacetal werden bei 1000C Badtemperatur 16 h lang gerührt. Zur Aufarbeitung wird die abgekühlte Reaktionslösung am Rotationsverdampfer eingeengt und der Rückstand im Vakuum getrocknet. Das Produkt fällt als 3:2-Gemisch der beiden Regioisomere an und wird als solches weiter umgesetzt.
Ausbeute: 329 mg (99% d.Th.)
LC-MS (Methode 1): R, = 2.05 min; MS (ESIpos): m/z = 224 [M+H]+;
1H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ = 7.50 (s, IH), [7.58 (s, IH)], 7.32 (d, IH), [7.38 (d, IH)], 6.73 (s, IH), [6.66 (s, I H)], 4.04-3.98 (m, 2H), 2.64 (br. s, 6H), 2.08 (s, 3H), [1.97 (s, 3H)], 1.12 (t, 3H).
Die in Tabelle 3 aufgeführten Verbindungen werden aus dem angegebenen Edukt und Dimethylformamid-diethylacetal analog zu Beispiel 43A hergestellt:
Tabelle 3
2-(6-Chloφyrimidin-4-yl)-4-(lH-l,2,3-triazol-l-yl)-l,2-dihydro-3H-pyrazol-3-on-Hydrochlorid
10.0 g (47.7 mmol) der Verbindung aus Beispiel 3 A und 8.3 g (57.1 mmol) der Verbindung aus Beispiel 7A werden in 100 ml Ethanol vorgelegt und mit 1.5 ml (2.2 g, 19.0 mmol) TFA versetzt. Es wird 12 h unter Rückfluss gerührt. Anschließend gibt man der abgekühlten Reaktionsmischung eine 4 M Lösung von Chlorwasserstoff in Dioxan im Überschuss zu, rührt ca. 1 h aus, filtriert die ausgefallenen Kristalle ab und wäscht den Filterrückstand mit Dioxan und Ethanol. Das so erhaltene Zwischenprodukt wird in 150 ml Ethanol gelöst, mit 50 ml einer 25%-igen methanolischen Natriummethylat-Lösung versetzt und 2 h bei RT gerührt. Anschließend wird die Reaktionsmischung mit 1 N Salzsäure auf pH 5 gestellt, weitere 2 h bei RT ausgerührt, der Feststoff abfiltriert, der Filterrückstand mit Ethanol gewaschen und das Produkt im Vakuum getrocknet.
Ausbeute: 7.0 g (49% d.Th.)
LC-MS (Methode 10): R, = 1.20 min; MS (ESIpos): m/z = 264 [M+H]+.
Beispiel 53A
2-(6-Chlθφyrimidin-4-yl)-4-(lH-imidazol-l-yl)-l,2-dihydro-3H-pyrazol-3-on-Hydrochlorid
10.0 g (47.8 mmol) der Verbindung aus Beispiel 42A und 8.3 g (57.3 mmol) der Verbindung aus Beispiel 7A werden in 100 ml Ethanol vorgelegt und mit 1.5 ml (2.2 g, 19.0 mmol) TFA versetzt. Es wird 12 h unter Rückfluss gerührt. Man filtriert die ausgefallenen Kristalle ab, wäscht den Filterrückstand mit Ethanol nach und trocknet das Zwischenprodukt über Nacht im Vakuum. Dieses wird dann in 20 ml Methanol suspendiert, mit 100 ml einer 4 M Lösung von Chlorwasser-
stoff in Dioxan versetzt und 1 h bei RT nachgerührt. Der Feststoff wird abfiltriert, der Filterrückstand mit Dioxan, Essigsäureethylester und Diisopropylether gewaschen und das Produkt im Vakuum getrocknet.
Ausbeute: 4.6 g (32% d.Th.)
HPLC (Methode 1 1 ): R, = 2.81 min; MS (ESIpos): m/z = 263 [M+H]+;
1H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ = 9.46 (s, I H), 8.96 (s, IH), 8.56 (s, I H), 8.51 (d, IH), 8.07- 8.04 (m, IH), 7.85-7.82 (m, IH).
Beispiel 54A
2-(6-Mθφholin-4-ylpyrimidin-4-yl)-3-oxo-2,3-dihydro-lH-pyrazol-4-ethylester
1.4 g (10.0 mmol) Kaliumcarbonat werden in 50 ml Wasser gelöst. Dazu gibt man 2.0 g (10.0 mmol) der Verbindung aus Beispiel 16A und anschließend 2.2 g (10.0 mmol) Ethoxymethylen- malonsäurediethylester und rührt dann 2 h bei 1000C. Man lässt auf RT abkühlen, filtriert den Feststoff ab, wäscht zweimal mit Wasser und trocknet im Hochvakuum.
Ausbeute: 2.4 g (75% d. Th.)
LC-MS (Methode 8): R, = 1.31 min; MS (ESIpos): m/z = 320 [M+H]+;
1H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ = 8.30 (s, IH), 7.97 (s, I H), 7.48 (s, IH), 4.00 (q, 2H), 3.75- 3.61 (m, 4H), 3.55-3.45 (m, 4H), 1.18 (t, 3H).
Ausführungsbeispiele:
Beispiel 1
2-Pyridin-2-yl-4-(lH-l,2,3-triazol-l-yl)-l,2-dihydro-3H-pyrazol-3-on
250 mg (1.19 mmol) der Verbindung aus Beispiel 3 A, 108 mg (0.99 mmol) 2-Ηydrazinopyridin und 23 mg (99 μmol) Campher- 10-sulfonsäure werden in 5 ml wasserfreiem Ethanol gelöst und über Nacht unter Rückfluss erhitzt. Man gibt erneut insgesamt viermal jeweils 108 mg (0.99 mmol) 2-Hydrazinopyridin hinzu und erhitzt weiter unter Rückfluss, bis der Umsatz der Verbindung aus Beispiel 3A vollständig ist. Nach dem Abkühlen reinigt man die Reaktionsmischung durch mehrmalige präparative HPLC (RP18-Säule; Laufmittel: Acetonitril/Wasser-Gradient unter Zusatz von 0.1% konz. Salzsäure) und erhält 6 mg (2% d. Th.) der Titelverbindung.
1H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ = 8.52 (d, I H), 8.44 (s, IH), 8.37 (s, IH), 8.29-8.23 (m, IH), 8.1 1-8.06 (m, IH), 7.90 (s, IH), 7.43-7.38 (m, IH).
LC-MS (Methode 2): R1 = 1.17 min; MS (ESIpos): m/z = 229 [M+H]+.
Beispiel 2
2-(4-Methylpyridin-2-yl)-4-(lH-l ,2,3-triazol-l-yl)-l ,2-dihydro-3H-pyrazol-3-on
250 mg (1.19 mmol) der Verbindung aus Beispiel 3 A, 122 mg (0.99 mmol) der Verbindung aus Beispiel IA und 23 mg (99 μmol) Campher- 10-sulfonsäure werden in 5 ml wasserfreiem Ethanol gelöst und über Nacht unter Rückfluss erhitzt. Man lässt danach abkühlen und reinigt die Reaktionsmischung mittels präparativer HPLC (RP18-Säule; Laufmittel: Acetonitril/Wasser-Gradient) und nachfolgender Flash-Chromatographie an Kieselgel (Laufmittel: Dichlormethan/Methanol-
Gradient) vor. Erneute Reinigung mittels präparativer HPLC (RP18-Säule; Laufmittel: Acetonitril/ Wasser-Gradient) ergibt schließlich 21 mg (9% d. Th.) der Titelverbindung.
1H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ = 8.42 (s, IH), 8.38 (d, IH), 8.29 (s, IH), 8.09 (s, IH), 7.90 (s, IH), 7.27 (d, IH), 2.46 (s, 3H).
LC-MS (Methode 4): R, = 1.05 min; MS (ESIpos): m/z = 243 [M+H]+.
Beispiel 3
2-(6-Mθφholin-4-yl-pyrimidin-4-yl)-4-[5-(trifluormethyl)-l ,3,4-thiadiazol-2-yl]-l ,2-dihydro-3H- pyrazol-3-on
2.43 g (8.62 mmol) der Verbindung aus Beispiel 2A, 1.53 g der Verbindung aus Beispiel 16A und 182 mg (784 μmol) Campher- 10-sulfonsäure werden in 35 ml wasserfreiem Methanol gelöst und über Nacht unter Rückfluss erhitzt. Nach dem Abkühlen engt man ein, nimmt den Rückstand erneut in 325 ml Methanol auf, setzt 0.5 ml (8.62 mmol) einer 25%-igen methanolischen Natrium- methylat-Lösung hinzu und erhitzt wiederum über Nacht unter Rückfluss. Nach dem Abkühlen wird der entstandene Niederschlag abgesaugt, mit Diethylether gewaschen, in wenig Wasser suspendiert, mit einem Überschuss an 1 M Salzsäure versetzt und die Suspension wieder eingeengt. Der Rückstand wird mit Wasser und Diethylether gewaschen und getrocknet. Man erhält 1.34 g (43% d. Th.) der Titelverbindung.
1H-NMR (400 MHz, DMSOd6): δ = 8.55 (s, IH), 8.26 (s, IH), 7.49 (s, IH), 3.84-3.70 (m, 8H).
LC-MS (Methode 4): R, = 1.68 min; MS (ESIpos): m/z = 400 [M+H]+.
Beispiel 4
2-(6-Piperidin-l-yl-pyrimidin-4-yl)-4-[5-(trifluormethyl)-l,3,4-thiadiazol-2-yl]-l,2-dihydro-3H- pyrazol-3-on
240 mg (854 μmol) der Verbindung aus Beispiel 2A, 150 mg (776 μmol) der Verbindung aus Beispiel 8A und 18 mg (78 μmol) Campher- 10-sulfonsäure werden in 3 ml wasserfreiem Ethanol gelöst und über Nacht unter Rückfluss erhitzt. Nach dem Abkühlen setzt man 64 mg (931 μmol) Natriumethylat hinzu und rührt weiter über Nacht bei RT. Der entstandene Niederschlag wird abgesaugt, mit Ethanol und Diethylether gewaschen und getrocknet. Das Filtrat wird eingeengt und der Rückstand mittels präparativer HPLC (RP18-Säule; Laufmittel: Acetonitril/Wasser-Gradient) gereinigt. Die beiden so erhaltenen Zwischenproduktfraktionen werden zusammen in 5 ml Methanol suspendiert, mit 15 mg (278 μmol) Natriummethylat versetzt und über Nacht unter Rückfluss erhitzt. Nach dem Abkühlen reinigt man das Reaktionsgemisch mittels präparativer HPLC (RP18-Säule; Laufmittel: Acetonitril/Wasser-Gradient) und erhält 26 mg (8% d. Th.) der Titelverbindung.
1H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ = 8.33 (s, I H), 7.87 (s, IH), 7.76 (s, IH), 3.63-3.58 (m, 4H), 1.68-1.51 (m, 6H).
LC-MS (Methode 3): R, = 2.23 min; MS (ESIpos): m/z = 398 [M+H]+.
Die in Tabelle 4 aufgeführten Verbindungen werden aus den entsprechenden Edukten analog zu Beispiel 4 hergestellt:
Tabelle 4
Beispiel Struktur Edukte; MS (ESI) 1H-NMR
Nr. Ausbeute [M+H]+; (400 MHz, DMSO-
(% d. Th.) LC-MS: d6)
R, (Meth.)
5 O 2A; m/z = 314; δ = 8.38 (d, IH),
C Il N-N
1I \L 33% 1.60 min 8.27 (d, IH), 7.86
N S CF3
N— y (4) (s, IH), 7.83-7.77
H
(m, IH), 7.10 (dd,
I H).
6 H3C 2 A, IA; m/z = 328; δ = 8.21 (d, IH),
O 36% 1.71 min 8.12 (s, IH), 7.84 (4) (s, I H), 6.95 (d,
N
N— ^ IH), 2.35 (s, 3H). H
Beispiel 7
2-(4-Methylpyridin-2-yl)-4-(lH-l,2,3-triazol-l-yl)-l,2-dihydro-3H-pyrazol-3-on-Hydrochlorid
3.7 g (17.6 mmol) der Verbindung aus Beispiel 3A und 2.6 g (21.1 mmol) der Verbindung aus Beispiel IA werden in 100 ml wasserfreiem Ethanol gelöst und mit 0.7 ml (1.0 g, 8.8 mmol) TFA versetzt. Es wird 16 h bei einer Badtemperatur von 1000C gerührt. Man lässt danach auf RT abkühlen und engt im Vakuum ein. Der Rückstand wird in 35 ml Acetonitril gelöst und bei RT mit 9 ml (35.2 mmol) einer 4 N Lösung von Chlorwasserstoff in Dioxan versetzt. Der Niederschlag wird abgetrennt und mit 35 ml Acetonitril gewaschen. Der Feststoff wird mit Diisopropylether gewaschen, anschließend in 10 ml Methanol auf 400C erwärmt, mit 10 ml Essigsäureethylester versetzt, abfiltriert und mit 5 ml eines l : l-Gemisches aus Methanol und Essigsäureethylester sowie 2 ml Essigsäureethylester gewaschen.
Ausbeute: 2.0 g (40% d. Th.)
LC-MS (Methode 2): R, = 1.05 min; MS (ESIpos): m/z = 243 [M+H]+;
1H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ = 8.42-8.40 (m, I H), 8.37 (d, IH), 8.29 (s, I H), 8.09 (s, IH), 7.89 (d, IH), 7.27 (d, IH), 2.46 (s, 3H).
Beispiel 8
6-[5-Oxo-4-( 1 H- 1 ,2,3-triazol- 1 -yl)-2,5-dihydro- 1 H-pyrazol- 1 -yljnicotinsäureethylester- Ηydrochlorid
227 mg (1.1 mmol) der Verbindung aus Beispiel 3 A, 245 mg (1.1 mmol) 6-Hydrazinonicotinsäure- ethylester [Herstellung siehe WO 2006/1 14213] und 50 mg (0.2 mmol) Campher- 10-sulfonsäure werden in 6 ml Ethanol 3 h unter Rückfluss gerührt. Die abgekühlte Reaktionsmischung wird danach mit weiteren 490 mg (2.2 mmol) 6-Hydrazinonicotinsäureethylester und 37 mg (0.2 mmol) p-Toluolsulfonsäure versetzt und 1 d in der Siedehitze gerührt. Zur Aufarbeitung wird die Reaktionsmischung im Vakuum aufkonzentriert und der Rückstand mittels präparativer HPLC (Metho- de 12) chromatographiert. Das aus der HPLC-Trennung erhaltene, lyophilisierte Trifluoracetat- SaIz wird mit 4 ml einer 4 N Lösung von Chlorwasserstoff in Dioxan versetzt, die Suspension teilweise eingeengt, der Feststoff abfiltriert, der Filterrückstand mit Diethylether gewaschen und das Produkt im Vakuum getrocknet.
Ausbeute: 139 mg (38% d. Th.)
LC-MS (Methode 1): R, = 2.88 min; MS (ESIpos): m/z = 301 [M+H]+;
1H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ = 9.00 (s, I H), 8.60-8.57 (m, I H), 8.53-8.46 (m, 2H), 8.45 (s, IH), 7.91 (s, I H), 4.38 (q, 2H), 1.35 (t, 3H).
Beispiel 9
2-(6-Piperidin-l-ylpyrimidin-4-yl)-4-(lH-l,2,3-triazol-l-yl)-l ,2-dihydro-3H-pyrazol-3-on- Ηydrochlorid
400 mg (1.8 mmol) der Verbindung aus Beispiel 3A, 338 mg (1.8 mmol) der Verbindung aus Beispiel 8A und 60 mg (0.4 mmol) p-Toluolsulfonsäure werden in einer Mischung aus 2 ml THF und 2 ml Ethanol vorgelegt und 1 h bei 1400C in einer Single /wode-Mikrowelle (Emrys Optimizer) um- gesetzt. Die abgekühlte Reaktionsmischung wird im Vakuum aufkonzentriert und der Rückstand mit 2 ml einer 4 N Lösung von Chlorwasserstoff in Dioxan, Diethylether und Acetonitril versetzt. Man filtriert den ausgefallenen Niederschlag ab und chromatographiert den Filterrückstand mittels präparativer HPLC (RP18-Säule; Laufmittel: Acetonitril/Wasser-Gradient unter Zusatz von 0.1% Ameisensäure im Wasser). Das hieraus erhaltene, lyophilisierte Formiat-Salz wird mit 4 ml einer 4 N Lösung von Chlorwasserstoff in Dioxan versetzt, die Suspension teilweise eingeengt, der Feststoff abfiltriert, der Filterrückstand mit Diethylether gewaschen und das Produkt im Vakuum getrocknet.
Ausbeute: 75 mg (12% d. Th.)
LC-MS (Methode 1): R1 = 2.75 min; MS (ESIpos): m/z = 313 [M+H]+;
1H-NMR (400 MHz, DMSOd6): δ = 8.51 (s, IH), 8.38 (s, IH), 8.21 (s, IH), 7.85 (s, IH), 7.38 (s, IH), 3.76-3.72 (m, 4H), 1.74-1.63 (m, 2H), 1.59 (s, 9H).
Beispiel 10
4-( 1 H-Imidazol- 1 -yl)-2-(6-piperidin- 1 -ylpyrimidin-4-yl)- 1 ,2-dihydro-3H-pyrazol-3-on
5.5 g (26.3 mmol) der Verbindung aus Beispiel 42A und 6.1 g (31.5 mmol) der Verbindung aus Beispiel 8A werden in 55 ml Essigsäureethylester gelöst und mit 1.2 g (10.5 mmol) p-Toluolsul- fonsäure versetzt. Es wird zum Rückfluss erhitzt und 16 h bei dieser Temperatur gerührt. Nach Abkühlen auf RT wird der Niederschlag abfiltriert und mit Essigsäureethylester gewaschen. Der Feststoff wird in 50 ml Wasser gelöst und mit 1 N Salzsäure auf pH 7 eingestellt. Der Niederschlag wird abfiltriert, mit Wasser und Di isopropy lether gewaschen und abschließend über Phos- phorpentoxid getrocknet.
Ausbeute: 7.8 g (95% d. Th.)
LC-MS (Methode 1): R1 = 2.32 min; MS (ESIpos): m/z = 312 [M+H]+;
1H-NMR (400 MHz, DMSOd6): δ = 9.42 (s, IH), 8.53 (s, I H), 8.28 (s, IH), 8.04 (s, IH), 7.82 (s, IH), 7.45 (s, IH), 3.76-3.72 (m, 4H), 1.74-1.52 (m, 6H).
Beispiel 11
4-( 1 H-Imidazol- 1 -yl)-2-(4-methylpyridin-2-yl)- 1 ,2-dihydro-3H-pyrazol-3-on
200 mg (1.0 mmol) der Verbindung aus Beispiel 42 A und 1 18 mg (1.0 mmol) der Verbindung aus Beispiel IA werden in 2 ml Ethanol gelöst und mit 44 mg (0.2 mmol) Campher- 10-sulfonsäure versetzt. Es wird 16 h zum Rückfluss erhitzt, dann eingeengt und der Rückstand mittels präpara- tiver ΗPLC (RP18-Säule; Laufmittel: Acetonitril/Wasser-Gradient unter Zusatz von 0.1% Ameisensäure im Wasser) gereinigt.
Ausbeute: 4 mg (2% d. Th.)
LC-MS (Methode 1 ): R1 = 1.94 min; MS (ESIpos): m/z = 242 [M+Η]+;
1H-NMR (400 MHz, DMSOd6): δ = 8.34 (d, IH), 8.18 (s, I H), 8.12-8.09 (m, 2H), 7.53 (s, IH), 7.19 (d, I H), 7.09 (s, I H), 2.42 (s, 3H).
Beispiel 12
2-[5-(Hydroxymethyl)pyridin-2-yl]-4-[4-(trifluormethy I)- 1 H-imidazol- 1 -yl]- 1 ,2-dihydro-3H- pyrazol-3-on
1.0 g (3.6 mmol) der Verbindung aus Beispiel 44A und 502 mg (3.6 mmol) der Verbindung aus Beispiel 4A werden in 1 ml Eisessig gelöst und 16 h bei RT gerührt. Danach werden erneut 200 mg (1.4 mmol) der Verbindung aus Beispiel 4A zugegeben und weitere 20 h bei RT gerührt. Das Reaktionsgemisch wird in 5 ml Essigsäureethylester aufgenommen und mit verdünnter wäss- riger Natriumhydrogencarbonat-Lösung auf pH 7 eingestellt. Die Wasserphase wird im Vakuum eingeengt, der Rückstand mit 1.5 ml (4.0 mmol) 21%-iger ethanolischer Natriumethylat-Lösung versetzt und 4 h bei RT gerührt. Der Niederschlag wird abfiltriert und mit Ethanol gewaschen.
Ausbeute: 1 1 1 mg (9% d. Th.)
LC-MS (Methode 4): R, = 1.70 min; MS (ESIpos): m/z = 326 [M+Η]+;
1H-NMR (400 MHz, DMSOd6): δ = 8.44 (s, IH), 8.39-8.21 (m, 2H), 8.19 (s, IH), 8.14 (s, IH), 7.98 (dd, IH), 5.41 (t, IH), 4.58 (d, 2H).
Beispiel 13
2-[5-(Hydroxymethyl)pyridin-2-yl]-4-[4-(trifluormethyl)-lH-imidazol-l-yl]-l ,2-dihydro-3H- pyrazol-3-on-Ηydrochlorid
7.5 g (27.0 mmol) der Verbindung aus Beispiel 44A und 3.9 g (27.0 mmol) der Verbindung aus Beispiel 4A werden in 50 ml Ethanol gelöst, mit 1.3 g (5.4 mmol) Campher- 10-sulfonsäure versetzt und 16 h bei RT gerührt. Weiterhin werden 1.5 g (5.4 mmol) der Verbindung aus Beispiel 44A und 0.8 g (5.4 mmol) der Verbindung aus Beispiel 4A in 10 ml Ethanol gelöst, mit 0.2 g (1.1 mmol) p-Toluolsulfonsäure versetzt und 16 h bei RT gerührt. Beide Ansätze werden danach ver-
einigt, im Vakuum eingeengt und säulenchromatographisch an Kieselgel aufgereinigt (Laufmittel: Acetonitril/Wasser 4: 1). Nach Entfernen des Lösungsmittels wird der Feststoff mit 2 ml einer 4 N Lösung von Chlorwasserstoff in Dioxan versetzt, im Vakuum eingeengt und der Rückstand getrocknet.
Ausbeute: 1.5 g (14% d. Th.)
HPLC (Methode 1 1): R, = 3.38 min; MS (ESIpos): m/z = 326 [M+H]+;
1H-NMR (400 MHz, DMSOd6): δ = 8.43 (s, IH), 8.39-8.21 (m, 2H), 8.19 (s, IH), 8.15 (s, IH), 7.98 (dd, I H), 5.48-5.38 (m, IH), 4.57 (d, 2H).
Beispiel 14
2-(4-Methylpyridin-2-yl)-4-[4-(trifluormethyl)-lH-imidazol-l-yl]-l ,2-dihydro-3H-pyrazol-3-on- Ηydrochlorid
4.1 g (13.4 mmol) der Verbindung aus Beispiel 44A, 1.9 g (15.7 mmol) der Verbindung aus Beispiel IA und 0.5 g (2.7 mmol) p-Toluolsulfonsäure werden in einer Mischung aus 8 ml THF und 12 ml Ethanol 1 h bei 1600C in einer Single moöfe-Mikrowelle (Emrys Optimizer) umgesetzt. Nach dem Entfernen aller flüchtigen Bestandteile im Vakuum wird der Rückstand mit Essigsäureethyl- ester und Wasser versetzt. Man wäscht die separierte organische Phase mit gesättigter Natriumchlorid-Lösung, trocknet über Natriumsulfat und filtriert das Trockenmittel ab. Das Filtrat wird im Vakuum aufkonzentriert und das Rohprodukt mittels präparativer HPLC (Methode 15) chromato- graphiert. Das erhaltene Lyophilisat wird mit 5 ml einer 4 N Lösung von Chlorwasserstoff in Dioxan versetzt, teilweise im Vakuum eingeengt, die Suspension in Acetonitril und Diethylether verrührt, die Kristalle abfiltriert, der Filterrückstand mit n-Pentan gewaschen und das Produkt im Vakuum getrocknet.
Ausbeute: 0.4 g (9% d. Th.)
LC-MS (Methode 1): R1 = 3.1 1 min; MS (ESIpos): m/z = 310 [M+Hf;
1H-NMR (400 MHz, DMSOd6): δ = 8.37 (d, IH), 8.31 (s, IH), 8.19 (s, IH), 8.19 (s, IH), 8.16 (s, IH), 8.12 (s, IH), 7.23 (d, IH), 2.44 (s, 3H).
Beispiel 15
2-(6-Piperidin-l-ylpyrimidin-4-yl)-4-[4-(trifluormethyl)-lH-imidazol-l-yl]-l,2-dihydro-3H- pyrazol-3-on-Ηydrochlorid
200 mg (0.7 mmol) der Verbindung aus Beispiel 44A, 139 mg (0.7 mmol) der Verbindung aus Beispiel 8A und 24 mg (0.1 mmol) p-Toluolsulfonsäure werden in 3 ml THF 1 h bei 160°C in einer Single /wocfe-Mikrowelle (Emrys Optimizer) umgesetzt. Nach dem Entfernen aller flüchtigen Bestandteile im Vakuum wird der Rückstand mittels präparativer HPLC (RP 18- Säule; Eluent: Acetonitril/Wasser-Gradient unter Zusatz von 0.1% Ameisensäure im Wasser) chromatographiert. Die eingeengte Produktfraktion wird mit 2 ml einer 4 N Lösung von Chlorwasserstoff in Dioxan und Diethylether versetzt, die ausgefallenen Kristalle abfiltriert, der Filterrückstand mit Diethyl- ether gewaschen und das Produkt im Vakuum getrocknet.
Ausbeute: 72 mg (24% d. Th.)
LC-MS (Methode 1): R, = 3.29 min; MS (ESIpos): m/z = 380 [M+H]+;
1H-NMR (400 MHz, DMSOd6): δ = 8.49 (s, I H), 8.25 (s, IH), 8.15 (s, IH), 8.1 1 (s, IH), 7.43 (s, I H), 3.69 (s, 4H), 1.69-1.66 (m, 2H), 1.58 (s, 9H).
Beispiel 16
1 -[3-Oxo-2-(6-piperidin- 1 -y lpyrimidin-4-yl)-2,3-dihydro- 1 H-pyrazol-4-yl]- 1 H-imidazol-4-carbo- nitril-Ηydrochlorid
200 mg (0.9 mmol) der Verbindung aus Beispiel 45 A und 165 mg (0.9 mmol) der Verbindung aus Beispiel 8A werden in 2 ml Ethanol gelöst und mit 29 mg (0.2 mmol) p-Toluolsulfonsäure versetzt. Es wird 48 h bei 900C gerührt. Nach Abkühlen auf RT wird die Reaktionsmischung einge- engt und der Rückstand mittels präparativer HPLC (RP18-Säule; Laufmittel: Aceton itri l/Wasser- Gradient unter Zusatz von 0.1% Ameisensäure) gereinigt. Die eingeengte Produktfraktion wird mit einem Überschuß an einer 4 N Lösung von Chlorwasserstoff in Dioxan und Diethylether versetzt, die ausgefallenen Kristalle abfiltriert, der Filterrückstand mit Diethylether gewaschen und das Produkt im Vakuum getrocknet.
Ausbeute: 18 mg (6% d. Th.)
HPLC (Methode 1 1): R, = 3.64 min; MS (ESIpos): m/z = 337 [M+H]+;
1H-NMR (400 MHz, DMSOd6): δ = 8.49 (s, IH), 8.40 (s, IH), 8.21 (s, IH), 8.18 (s, IH), 7.42 (s, I H), 3.75-3.65 (m, 4H), 1.73-1.51 (m, 6H).
Beispiel 17
2-(6-Cyclopropylpyrimidin-4-yl)-4-(lH-l,2,3-triazol-l-yl)-l ,2-dihydro-3H-pyrazol-3-on- Ηydrochlorid
280 mg (1.3 mmol) der Verbindung aus Beispiel 3 A und 200 mg (1.3 mmol) der Verbindung aus
Beispiel 37A werden in 2 ml Ethanol gelöst und mit 21 μl (30 mg, 0.3 mmol) TFA versetzt. Es wird 12 h unter Rückfluss gerührt. Nach dem Abkühlen auf RT wird die Reaktionslösung direkt
mittels präparativer HPLC (RP18-Säule; Laufmittel: Acetonitril/Wasser-Gradient unter Zusatz von 0.1% Ameisensäure) Chromatograph iert. Dabei fällt in den Produktfraktionen die Titelverbindung (als freie Base) zum Teil aus. Man filtriert den Niederschlag ab, wäscht den Filterrückstand mit Diethylether und versetzt das Filtrat mit einem Überschuss an einer 4 N Lösung von Chlorwasser- Stoff in Dioxan. Es wird bei RT ausgerührt, der ausgefallene Feststoff abfiltriert, der Filterrück- stand mit Diethylether gewaschen und das Produkt im Vakuum getrocknet.
Ausbeute: 16 mg (4% d. Th.)
HPLC (Methode 1 1): R1 = 3.1 1 min;
1H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ = 8.90 (s, IH), 8.59 (m, I H), 8.44 (s, I H), 8.29 (s, IH), 7.91 (s, IH), 2.26-2.24 (m, IH), 1.17-1.05 (m, 4H).
Beispiel 18
2-(6-Cyclopropylpyrimidin-4-yl)-4-(lH-l,2,3-triazol-l-yl)-l,2-dihydro-3H-pyrazol-3-on
280 mg (1.3 mmol) der Verbindung aus Beispiel 3 A und 200 mg (1.3 mmol) der Verbindung aus Beispiel 37A werden in 2 ml Ethanol gelöst und mit 21 μl (30 mg, 0.3 mmol) TFA versetzt. Es wird 12 h unter Rückfluss gerührt. Nach dem Abkühlen auf RT wird die Reaktionslösung direkt mittels präparativer ΗPLC (RP18-Säule; Laufmittel: Acetonitril/Wasser-Gradient unter Zusatz von 0.1% Ameisensäure) Chromatograph iert. Dabei fällt in den Produktfraktionen die Titelverbindung zum Teil aus. Der Feststoff wird abfiltriert und im Vakuum getrocknet.
Ausbeute: 5 mg (1.3% d. Th.)
ΗPLC (Methode 1 1 ): R, = 3.10 min;
1H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ = 8.89 (s, IH), 8.59-8.55 (m, IH), 8.44 (s, I H), 8.29 (s, IH), 7.91 (s, I H), 2.25-2.23 (m, IH), 1.17-1.05 (m, 4H).
Beispiel 19
2-[5-(Hydroxymethyl)pyridin-2-yl]-4-(lH-l,2,3-triazol-l-yl)-l,2-dihydro-3H-pyrazol-3-on
15.1 g (71.9 mmol) der Verbindung aus Beispiel 3 A und 10.0 g (71.9 mmol) der Verbindung aus Beispiel 4A werden in 375 ml Ethanol gelöst und mit 1.7 g (7.2 mmol) Campher- 10-sulfonsäure versetzt. Es wird 16 h zum Rückfluss erhitzt. Nach dem Abkühlen auf RT wird die Reaktionsmischung eingeengt und der Rückstand an Kieselgel säulenchromatographisch aufgereinigt (Laufmittel: Dichlormethan/Methanol 9: 1, dann 1 : 1). Die Produktfraktion wird im Vakuum eingeengt, der Rückstand in Diisopropylether verrührt, abfiltriert und getrocknet.
Ausbeute: 1.0 g (5% d. Th.)
LC-MS (Methode 1): R, = 2.14 min; MS (ESIpos): m/z = 259 [M+Η]+;
1H-NMR (400 MHz, DMSOd6): δ = 8.46 (d, IH), 8.43 (s, IH), 8.34 (s, IH), 8.23 (d, IH), 8.01 (dd, IH), 7.90 (s, IH), 5.43 (br. s, IH), 4.58 (s, 2H).
Beispiel 20
l-[3-Oxo-2-(6-piperidin-l-ylpyrimidin-4-yl)-2,3-dihydro-lH-pyrazol-4-yl]-lH-l,2,3-triazol-4- carbonitril-Ηydrochlorid
400 mg (1.7 mmol) der Verbindung aus Beispiel 51 A und 328 mg (1.7 mmol) der Verbindung aus
Beispiel 8A werden in 4 ml Ethanol gelöst und mit 59 mg (0.3 mmol) p-Toluolsulfonsäure ver- setzt. Es wird 1 h in einer Single /woύfe-Mikrowelle (Emrys Optimizer) bei 1200C umgesetzt. Nach
Abkühlen auf RT wird die Reaktionsmischung eingeengt und der Rückstand mittels präparativer
HPLC (RP18-Säule; Laufmittel: Acetonitril/Wasser-Gradient unter Zusatz von 0.1% Ameisensäure im Wasser) gereinigt. Das hierbei anfallende Formiat-Salz wird durch Zusatz von 0.2 ml einer 4 N Lösung von Chlorwasserstoff in Dioxan in das Hydrochlorid überführt.
Ausbeute: 4 mg (1% d. Th.)
LC-MS (Methode 8): R, = 1.73 min; MS (ESIpos): m/z = 338 [M+H]+;
1H-NMR (400 MHz, DMSOd6): δ = 9.35 (s, IH), 8.47 (s, IH), 8.47 (s, IH), 8.33 (s, IH), 7.05 (s, I H), 3.75-3.65 (m, 4H), 1.67-1.64 (m, 2H), 1.57-1.55 (m, 4H).
Beispiel 21
2-[6-(Dimethylamino)pyrimidin-4-yl]-4-(lH-l,2,3-triazol-l-yl)-l,2-dihydro-3H-pyrazol-3-on
3.7 g (16.5 mmol) der Verbindung aus Beispiel 3 A, 2.4 g der Verbindung aus Beispiel 7A und 0.6 g (3.3 mmol) p-Toluolsulfonsäure werden in einer Mischung aus 10 ml Ethanol und 5 ml THF 1 h lang bei 1400C in einer Single mocfe-Mikrowelle (Emrys Optimizer) umgesetzt. Der dabei ausgefallene Niederschlag wird abfiltriert, der Filterrückstand mit einer Mischung aus Ethanol und Diethylether gewaschen und das Produkt im Vakuum getrocknet.
Ausbeute: 0.8 g (17% d. Th.)
LC-MS (Methode 10): R, = 0.47 min; MS (ESIpos): m/z = 273 [M+H]+;
1H-NMR (400 MHz, DMSOd6): δ = 8.53 (s, I H), 8.38 (s, I H), 8.20 (s, IH), 7.85 (s, IH), 7.22 (s, I H), 3.21 (s, 6H).
Beispiel 22
2-(5-Brompyridin-2-yl)-4-(lH-l,2,3-triazol-l-yl)-l,2-dihydro-3H-pyrazol-3-on-Hydrochlorid
Ein Gemisch aus 280 mg (1.3 mmol) der Verbindung aus Beispiel 3A, 250 mg (1.3 mmol) der Verbindung aus Beispiel 1 OA und 46 mg (0.3 mmol) p-Toluolsulfonsäure in 5 ml THF wird 30 min bei 1700C in einer Single mcκfe-Mikrowelle (Emrys Optimizer) umgesetzt. Nach Zugabe von 2 ml Ameisensäure zur Reaktionslösung wird der ausgefallene Feststoff abfiltriert, mit 3 ml einer 4 N Lösung von Chlorwasserstoff in Dioxan verrührt, erneut abfiltriert, mit Diethylether gewaschen und im Vakuum getrocknet.
Ausbeute: 181 mg (40% d. Th.)
LC-MS (Methode 8): R1 = 1.50 min; MS (ESIpos): m/z = 306 [M+H]+;
1H-NMR (400 MHz, DMSOd6): δ = 8.66 (s, IH), 8.48 (s, IH), 8.44 (s, IH), 8.33-8.25 (m, 2H), 7.90 (s, IH).
Beispiel 23
2-(5-Brompyridin-2-yl)-4-( 1 H-imidazol- 1 -yl)- 1 ,2-dihydro-3H-pyrazol-3-on-Ηydrochlorid
Ein Gemisch aus 278 mg (1.3 mmol) der Verbindung aus Beispiel 42 A, 250 mg (1.3 mmol) der Verbindung aus Beispiel 8A und 46 mg (0.3 mmol) p-Toluolsulfonsäure in 5 ml THF wird 30 min bei 1700C in einer Single /wocfe-Mikrowelle (Emrys Optimizer) umgesetzt. Nach Abkühlen auf RT wird die Reaktionsmischung eingeengt und der Rückstand mittels präparativer HPLC (RP 18- Säule; Laufmittel: Acetonitril/Wasser-Gradient unter Zusatz von 0.1% Ameisensäure im Wasser) gereinigt. Das hierbei anfallende Formiat-Salz wird durch Zusatz von 2 ml einer 4 N Lösung von Chlorwasserstoff in Dioxan in das Hydrochlorid überführt. Das Produkt wird mit Diethylether gewaschen und im Vakuum getrocknet.
Ausbeute: 60 mg (13% d. Th.)
LC-MS (Methode 8): R1 = 1.04 min; MS (ESIpos): m/z = 307 [M+H]+;
1H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ = 9.49 (s, IH), 8.67 (s, IH), 8.60 (s, I H), 8.39-8.25 (m, 2H), 8.06 (s, IH), 7.85 (s, I H).
Beispiel 24
2-(6-Chlθφyrimidin-4-yl)-4-(lH-l,2,3-triazol-l-yl)-l ,2-dihydro-3H-pyrazol-3-on-Hydrochlorid
Ein Gemisch aus 7.3 g (34.6 mmol) der Verbindung aus Beispiel 3 A und 6.0 g (41.5 mmol) der Verbindung aus Beispiel 7A in 70 ml Ethanol wird mit 1.1 ml (1.6 g, 13.8 mmol) TFA versetzt und 20 h bei 1000C gerührt. Der ausgefallene Feststoff wird abfiltriert und das Filtrat im Vakuum ein- geengt. Der Rückstand wird in 100 ml Ethanol suspendiert, mit 30 ml 30%-iger Natriummethylat- Lösung in Methanol versetzt und 1.5 h bei RT gerührt. Nach Zugabe von 42 ml einer 4 N Lösung von Chlorwasserstoff in Dioxan (pH = 5-6) wird nach 30 min Rühren der Feststoff abfiltriert, zunächst mit Ethanol, dann mit Diethylether gewaschen und im Vakuum getrocknet. Eine weitere Reinigung erfolgt durch mehrmaliges Verrühren in Ethanol und Acetonitril. Anschließend werden 10 ml einer 4 N Lösung von Chlorwasserstoff in Dioxan hinzugefügt und 16 h bei RT gerührt. Das Produkt wird abfiltriert, zunächst mit Acetonitril, dann mit Diethylether gewaschen und im Vakuum getrocknet.
Ausbeute: 7.9 g (76% d. Th.)
LC-MS (Methode 8): R, = 1.20 min; MS (ESIpos): m/z = 264 [M+H]+;
1H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ = 8.97 (s, I H), 8.59 (s, I H), 8.47 (s, I H), 8.43 (s, IH), 7.89 (s, I H).
Beispiel 25
2-[6-(4-Pyrrolidin-l-ylpiperidin-l-yl)pyrimidin-4-yl]-4-[4-(trifluormethyl)-lH-imidazol-l-yl]-l,2- dihydro-3H-pyrazol-3-on-Ηydrochlorid
Ein Gemisch aus 683 mg (2.5 mmol) der Verbindung aus Beispiel 44A und 71 1 mg (2.7 mmol) der Verbindung aus Beispiel 3OA in 10 ml Ethanol wird mit 76 μl (1 12 mg, 1.0 mmol) TFA versetzt und 16 h bei 1000C gerührt. Nach Zugabe von 10 ml Ameisensäure wird die Reaktionslösung mittels präparativer HPLC (RP18-Säule; Laufmittel: Acetonitril/Wasser-Gradient unter Zusatz von 0.1% Ameisensäure im Wasser) gereinigt. Das anfallende Formiat-Salz wird durch Zusatz von 2 ml einer 4 N Lösung von Chlorwasserstoff in Dioxan in das Hydrochlorid überfuhrt. Dieses wird mit Diethylether gewaschen und im Vakuum getrocknet.
Ausbeute: 315 mg (25% d. Th.)
LC-MS (Methode 10): R, = 0.65 min; MS (ESIpos): m/z = 449 [M+H]+;
1H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ = 1 1.42 (br. s, IH), 8.54 (s, I H), 8.35 (s, I H), 8.19 (s, I H), 8.14 (s, I H), 7.56 (s, IH), 4.51 (br. s, 2H), 3.53-3.37 (m, 4H), 3.13-2.97 (m, 4H), 2.24-2.14 (m, 2H), 2.03-1.68 (m, 5H).
Beispiel 26
2-(5-Brompyridin-2-yl)-4-[4-(trifluormethyl)-lH-imidazol-l-yl]-l,2-dihydro-3H-pyrazol-3-on- Hydrochlorid
Ein Gemisch aus 369 mg (1.3 mmol) der Verbindung aus Beispiel 44A, 250 mg (1.3 mmol) der Verbindung aus Beispiel 10A und 46 mg (0.3 mmol) p-Toluolsulfonsäure in 5 ml THF wird
30 min lang bei 1700C in einer Single mocfe-Mikrowelle (Emrys Optimizer) umgesetzt. Nach Zugabe von 2 ml Ameisensäure zur Reaktionslösung wird der ausgefallene Feststoff abfiltriert, mit 3 ml einer 4 N Lösung von Chlorwasserstoff in Dioxan verrührt, erneut abfiltriert, zunächst mit Acetonitril, dann mit Diethylether gewaschen und im Vakuum getrocknet.
Ausbeute: 163 mg (30% d. Th.)
LC-MS (Methode 10): R, = 1.06 min; MS (ESIpos): m/z = 374 [M+H]+;
1H-NMR (400 MHz, DMSOd6): δ = 8.65 (s, IH), 8.45 (s, IH), 8.38-8.23 (m, 2H), 8.19 (s, IH), 8.15 (s, I H).
Beispiel 27
2-[5-(Hydroxymethyl)pyridin-2-yl]-4-( 1 H-imidazol- 1 -yl)- 1 ,2-dihydro-3H-pyrazol-3-on-Ηydro- chlorid
200 mg (1.0 mmol) der Verbindung aus Beispiel 42A und 133 mg (1.0 mmol) der Verbindung aus Beispiel 4A werden in 2 ml Ethanol gelöst und mit 44 mg (0.2 mmol) Campher- 10-sulfonsäure versetzt. Es wird 12 h unter Rückfluss gerührt. Die abgekühlte Reaktionsmischung wird im Vakuum aufkonzentriert. Nach zweimaliger Reinigung mittels präparativer HPLC (RP18-Säule; Laufmittel: Acetonitril/Wasser-Gradient unter Zusatz von 0.1% Ameisensäure) wird die Produktfraktion mit 1 ml einer 4 N Lösung von Chlorwasserstoff in Dioxan versetzt, 1 h gerührt, das Lösungsmittel am Rotationsverdampfer vollständig entfernt und der Rückstand im Vakuum getrocknet.
Ausbeute: 86 mg (31% d. Th.)
LC-MS (Methode 1 ): R, = 1.77 min; MS (ESIpos): m/z = 258 [M+H]+;
1H-NMR (400 MHz, DMSOd6): δ = 9.50 (s, IH), 8.51 (s, IH), 8.47 (s, IH), 8.29 (d, IH), 8.09- 8.01 (m, 2H), 7.87 (s, IH), 3.58 (s, 2H).
Beispiel 28
2-[6-(Dimethylamino)pyrimidin-4-yl]-4-[4-(trifluormethyl)-lH-imidazol-l-yl]-l,2-dihydro-3H- pyrazol-3-on
8.3 g (27.7 mmol) der Verbindung aus Beispiel 44A, 4.0 g (27.7 mmol) der Verbindung aus Beispiel 7A und 1.0 g (5.5 mmol) p-Toluolsulfonsäure werden in einer Mischung aus 10 ml Ethanol und 5 ml THF 1 h lang bei 1400C in einer Single moJe-Mikrowelle (Emrys Optimizer) umgesetzt. Der ausgefallene Niederschlag wird abfiltriert, der Filterrückstand mit einer Mischung aus Ethanol und Diethylether gewaschen und das Produkt im Vakuum getrocknet.
Ausbeute: 1.3 mg (14% d. Th.)
LC-MS (Methode 10): R, = 0.84 min; MS (ESIpos): m/z = 340 [M+H]+;
1 H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ = 8.50 (s, 1 H), 8.24 (s, 1 H), 8.15 (s, 1 H), 8.1 1 (s, 1 H), 7.28 (s, I H), 2.54 (s, 6H).
Die in Tabelle 5 aufgeführten Verbindungen werden aus den entsprechenden Edukten analog der angegebenen Beispiele hergestellt:
Tabelle 5
Beispiel Struktur Edukte; MS (ESI)
1H-NMR
Nr. Darstellung [M+H]+; (400 MHz, analog LC-MS/ DMSO-d6)
[Beispiel]; HPLC:
Ausbeute R, (Methode)
(% d. Th.)
29 N=N 3 A, 19A m/z = 254; δ = 9.00 (s, IH),
I [16] 2.41 min 8.62 (s, IH),
N— J 1 1% (Methode 1) 8.58-8.41 (m, H - x HCl
3H), 7.91 (s, IH).
30 N=N 3A, 5A m/z = 272; 5 = 9.45-9.21 (m, [16] 1.77 min 2H), 8.67 (s, IH),
H x HCl 1% (Methode 1 ) 8.52-8.41 (m,
2H), 8.35 (d, IH),
8.21 (s, IH), 8.41
(s, IH), 4.23-4.20
(m, 2H), 2.61-
2.56 (m, 3H).
31 3A, 9A m/z = 307; δ = 8.98 (d, IH),
N=N [16] 2.30 min 8.70-8.55 (m,
H °34c' 70% (Methode 1) 2H), 8.52 (dd,
N— J H x HCl I H), 8.45 (s, I H),
7.92 (s, I H), 3.36
(s, 3H).
32 j N=N 3 A, 24A m/z = 358; δ = 8.43 (s, IH),
H3C-^ H3C [16] 0.91 min 8.38 (d, IH), 8.34
N"
H
3% (Methode 10) (s, IH), 8.22 (d,
I H), 7.92 (d, IH),
7.89 (s, IH), 7.51
(t, I H), 4.19 (d,
2H), 1.39 (s, 9H).
Beispiel Struktur Edukte; MS (ESI)
1H-NMR
Nr. Darstellung [M+H]+; (400 MHz, analog LC-MS/ DMSO d6)
[Beispiel]; HPLC:
Ausbeute R1 (Methode)
(% d. Th.)
33 42A [27] m/z = 228; δ = 8.49 (d, IH),
1 J 34% 1.76 min 8.31 (d, IH), 8.23
K INl ') \ N- (Methode 1) (s, 2H), 8.03 (dt, H x HCl
IH), 7.59 (s, IH),
7.35 (dt, I H),
7.16 (s, I H).
34 42A, 17A m/z = 229; δ = 9.55 (s, IH),
1 ) -NX [27] 0.53 min 8.75-8.55 (m,
N
N- 3% (Methode 1) 3H), 8.09 (s, IH), H x HCl
7.88 (s, IH).
35 42A, 9A m/z = 306;
O δ = 8.85 (s, IH),
[16] 1.90 min 8.72 (s, I H), 8.58
H3C
N 48% (Methode 1) (s, I H), 8.38 (s,
N—
H
IH), 7.82 (dd,
2H), 6.81 (s, IH),
3.12 (s, 3H).
36 H3C 42A [27] m/z = 262; δ = 9.48 (s, IH), r\ 10% 2.08 min 8.48 (s, IH), 8.04 H3C"" X, (Methode 1) (s, I H), 7.83 (s,
H
IH), 2.32 (s, 3H),
2.27 (s, 3H).
37 jj 43A [27] m/z = 229; δ = 8.88 (s, IH),
1 / 35% 2.20 min 8.52 (d, IH),
IN
N (Methode 1) 8.32-8.23 (m, H x HCl
2H), 8.08 (t, IH),
7.39 (t, IH).
Beispiel Struktur Edukte; MS (ESI)
1H-NMR
Nr. Darstellung [M+H]+; (400 MHz, analog LC-MS/ DMSO d6)
[Beispiel]; HPLC:
Ausbeute R, (Methode)
(% d. Th.)
38 43A, 4A m/z = 259; δ = 8.86 (s, IH),
[27] 2.09 min 8.43 (s, IH),
IN L
()— ' X HCl 8% (Methode 1) 8.32-8.1 1 (m,
3H), 8.07-7.92
(m, IH), 4.58 (s,
2H).
39 43A, 8A m/z = 313; δ = 8.92 (s, IH),
[27] 2.70 min 8.51 (s, IH), 8.23
^N
L 8% (Methode 1)
O (s, IH), 8.1 1 (s,
IH), 7.50 (s, 3H),
Y M 3.75-3.70 (m,
IN
H _x x H NCl
4H), 1.73-1.64
(m, 2H), 1.60-
1.55 (m, 4H).
40 44A [27] m/z = 296; δ = 8.52 (d, IH),
/=N V
^NN^-CF3 5% 1.96 min 8.42-8.22 (m,
N- (Methode 4) 2H), 8.19 (s, IH),
H x HCl
8.16 (s, IH), 8.06
(t, I H), 7.39 (t,
IH).
41 jj N=N 2OA, 4A m/z = 273; δ = 8.44 (s, IH),
\^NN^CH3 [27] 2.33 min 8.29 (s, IH), 8.21
N
H x HCl 9% (Methode 1) (s, IH), 8.14 (s,
IH), 7.99 (s, IH),
4.58 (s, 2H), 2.32
(s, 3H).
Beispiel Struktur Edukte; MS (ESI)
1H-NMR
Nr. Darstellung [M+H]+; (400 MHz, analog LC-MS/ DMSO d6)
[Beispiel]; HPLC:
Ausbeute R, (Methode)
(% d. Th.)
42 N=N 2OA [27] m/z = 243; δ = 8.52 (d, IH),
6% 2.50 min 8.32 (s, IH), 8.25
IN x \
N > (Methode 1) (d, IH), 8.15 (s, H x HCl
IH), 8.09 (t, IH),
7.40 (dd, IH),
2.31 (s, 3H).
43 /'S N=N 2OA [27] m/z = 244; δ = 9.54 (s, IH), x ^N^^CH3 23% 2.25 min 8.65-8.61 (m,
N "> (Methode 1) 2H), 8.51 (s, IH), H x HCl
8.18 (s, IH), 2.32
(s, 3H).
44 48A, 8A m/z = 355; δ = 8.52 (s, IH),
V [27] 3.88 min 8.20 (s, IH), 8.14
12% (Methode 1 1) (s, I H), 7.42 (s,
N=N x IH), 3.75-3.71
N (m, 4H), 3.07- H x HCl CH3 3.03 (m, IH),
1.73-1.52 (m,
6H), 1.28 (d, 6H).
45 48A, 4A m/z = 301; δ = 8.45 (s, IH),
<> [27] 2.71 min 8.32 (s, IH), 8.21
N— H x HCl CH3 15% (Methode 1) (d, I H), 8.16 (s,
IH), 8.01 (s, IH),
4.58 (s, 2H),
3.09-3.06 (m,
IH), 1.28 (d, 6H).
Beispiel Struktur Edukte; MS (ESI)
1H-NMR
Nr. Darstellung [M+H]+; (400 MHz, analog LC-MS/ DMSOd6)
[Beispiel]; HPLC:
Ausbeute R, (Methode)
(% d. Th.)
46 48A [27] m/z = 271 ; δ = 8.52 (d, IH),
W (T ^ Il
\ 1 1% 2.70 min 8.33 (s, IH), 8.26
N—) J Λγ CHC 3 H' (Methode 1) (d, IH), 8.15 (s, H - /N
X HCl I H), 8.07 (t, IH),
7.41 (dd, IH),
3.10-3.07 (m,
IH), 1.28 (d, 6H).
47 49A [27] m/z = 242; δ = 8.52 (d, IH),
/5^, O 3
5% 1.85 min 8.30 (s, IH), 8.27 (Methode 1) (d, IH), 8.09 (t,
N- J H x HCl IH), 8.73 (d, IH),
7.41 (t, I H), 2.58
(s, 3H).
48 H3C 49A, 4A m/z = 272; [27] 0.47 min 1% (Methode 1 )
N-
H x CF3COOH
49 1 0— N 5OA, 4A m/z = 273; δ = 8.43 (s, IH),
/ \\
[27] 2.63 min 8.27-8.17 (m,
N If H x HCl 5% (Methode 1) 2H), 8.03 (dd,
IH), 6.39 (s, IH),
4.58 (s, 2H), 2.23
(s, 3H).
Beispiel Struktur Edukte; MS (ESI)
1H-NMR
Nr. Darstellung [M+H]+; (400 MHz, analog LC-MS/ DMSO-d6)
[Beispiel]; HPLC:
Ausbeute R, (Methode)
(% d. Th.)
50 s P-N 5OA [27] m/z = 243; δ = 8.49 (d, IH),
CH3 19% 2.88 min 8.29-8.18 (m,
IN \ N- >- (Methode 1) 2H), 8.09 (t, IH), H x HCl
7.38 (dd, IH),
6.40 (s, IH), 2.26
(s, 3H).
51 5OA, IA m/z = 257; δ = 8.24 (d, IH),
S [27] 2.95 min 8.14 (s, IH), 8.05
/0"\\
Λ CH3 14% (Methode 1) (s, IH), 7.25 (d,
If
N- V
H x HCl IH), 6.33 (s, IH),
2.47 (s, 3H), 2.23
(s, 3H).
52 5OA, 8A m/z = 327; δ = 8.49 (s, IH),
[27] 1.82 min 8.05 (s, IH), 7.29 1% (Methode 8) (s, IH), 6.21 (s,
O
0— N
IH), 3.76-3.72 CH3
^N ■Y _/ (m, 4H), 2.21 (s,
N- A "" x> HCl H 3H), 1.72-1.53
(m, 6H).
53 { I 45A [27] m/z = 253; δ = 8.52 (d, IH),
-CN 3% 2.51 min 8.48 (s, IH), 8.35
N- (Methode 1) (s, IH), 8.30 (d, H x HCl IH), 8.23 (s, IH),
8.07 (s, IH), 7.39
(t, IH).
Beispiel Struktur Edukte; MS (ESI)
1H-NMR
Nr. Darstellung [M+H]+; (400 MHz, analog LC-MS/ DMSOd6)
[Beispiel]; HPLC:
Ausbeute R, (Methode)
(% d. Th.)
54 t 46A, 4A m/z = 272;
N\^CH3
N [27] 1.92 min
H x HCl 7% (Methode 1)
55 ι i 46A [27] m/z = 242; δ = 9.42 (s, IH),
1 9% 1.91 min 8.53 (d, IH), 8.50
N X J N- (Methode 1) (s, IH), 8.32 (d, H N /=^
S^CH3 x HCl
IH), 8.10 (dd,
IH), 7.80 (s, IH),
7.41 (dd, IH),
2.36 (s, 3H).
56 O
H3C^ y 44A, 2OA m/z = 310; δ = 8.34 (d, 2H),
NN^CF3 [16] 1.87 min 8.19-8.15 (m,
H x HCl 35% (Methode 8) 3H), 7.88 (d, I H),
2.35 (s, 3H).
57 H3C f N=N 3A, 2OA m/z = 243; δ = 8.43 (s, IH),
I [16] 1.27 min 8.34 (d, 2H), 8.14
-N
N__i/ x HCl 26% (Methode 8) (d, IH), 7.92-7.90
H
(m, 2H), 2.36 (s,
3H).
58 3A, 23A m/z = 321 ; δ = 8.61 (s, I H),
Br- [16] 0.93 min 8.44-8.41 (m,
\ 1 N=N
10% (Methode 10) 2H), 8.30 (s, IH),
N
N— ^ H x HCl 7.90 (s, IH), 2.47
(s, 3H).
Beispiel Struktur Edukte; MS (ESI)
1H-NMR
Nr. Darstellung [M+H]+; (400 MHz, analog LC-MS/ DMSO-d6)
[Beispiel]; HPLC:
Ausbeute R, (Methode)
(% d. Th.)
59 H3C-^ 3A, 28A m/z = 258; δ = 9.05 (s, IH),
N i N=N [16] 1.15 min w'S f 8.63 (s, I H), 8.45
7% (Methode 10) (d, IH), 8.30 (s,
N—> J I H), 7.91 (d, I H), H x HCl
2.85 (q, 2H), 1.27
(t, 3H).
60 H 44 A, 28A m/z = 325; δ = 9.03 (s, IH),
[16] 1.62 min 8.58 (s, IH), 8.30
N^^CF3 7% (Methode 10) (s, IH), 8.21 (s,
N— U H x HCl IH), 8.17 (s, IH),
2.85 (q, 2H), 1.28
(t, 3H).
61 3A, 23A m/z = 321 ; δ = 8.61 (s, IH),
N=N [16] 0.92 min 8.48-8.42 (m,
17% (Methode 10) 2H), 8.31 (s, IH),
N— J H 7.91 (s, IH), 2.47
(s, 3H).
6-[5-Oxo-4-( 1 H- 1 ,2,3-triazol- 1 -yl)-2,5-dihydro- 1 H-pyrazol- 1 -yl]pyridin-3-carbonsäure-tert. -butyl- ester-Ηydrochlorid
CH
3.2 g (15.0 mmol) der Verbindung aus Beispiel 3A werden in 100 ml Ethanol vorgelegt. Man gibt 3.1 g (15.0 mmol) der Verbindung aus Beispiel 22A und 571 mg (3.0 mmol) p-Toluolsulfonsäure- Monohydrat hinzu und rührt 16 h unter Rückfluss. Man engt das Gemisch dann ein und reinigt den Rückstand mittels präparativer HPLC (RP18-Säule; Laufmittel: Acetonitril/Wasser-Gradient unter Zusatz von 0.1% TFA). Man vereinigt die produkthaltigen Fraktionen, entfernt den Großteil des Lösungsmittels und filtriert den entstandenen Feststoff ab. Man trocknet diesen im Hochvakuum und versetzt anschließend mit einer 4 N Lösung von Chlorwasserstoff in Dioxan. Man rührt 1 h bei RT, filtriert den Feststoff ab und trocknet im Hochvakuum.
Ausbeute: 1.6 g (28% d. Th.)
LC-MS (Methode 1 ): R, = 3.32 min; MS (ESIpos): m/z = 329 [M+H]+;
1H-NMR (400 MHz, DMSOd6): δ = 8.94 (s, I H), 8.53 (s, IH), 8.50-8.40 (m, 3H), 7.91 (s, I H), 1.58 (s, 9H).
Beispiel 63
6-[4-(lH-Imidazol-l-yl)-5-oxo-2,5-dihydro-lH-pyrazol-l-yl]pyridin-3-carbonsäure-/er/.-butylester- Ηydrochlorid
3.1 g (15.0 mmol) der Verbindung aus Beispiel 42A werden in 100 ml Ethanol vorgelegt. Man gibt 3.1 g (15.0 mmol) der Verbindung aus Beispiel 22A und 571 mg (3.0 mmol) p-Toluolsulfonsäure- Monohydrat hinzu und rührt zunächst 16 h bei RT. Man rührt weitere 24 h unter Rückfluss nach und entfernt dann das Lösungsmittel. Der Rückstand wird mittels präparativer ΗPLC (RP18-Säule; Laufmittel: Acetonitril/Wasser-Gradient unter Zusatz von 0.1% TFA) gereinigt. Man vereinigt die Produktfraktionen und entfernt den Großteil des enthaltenen Acetonitrils. Die restliche Lösung wird lyophilisiert. Man versetzt das Lyophilisat mit einer 4 N Lösung von Chlorwasserstoff in Dioxan und rührt 1 h bei RT. Der Feststoff wird abfiltriert und im Hochvakuum getrocknet.
Ausbeute: 1.3 g (23% d. Th.)
LC-MS (Methode 7): R, = 0.99 min; MS (ESIpos): m/z = 328 [M+H]+;
1H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ = 9.55 (s, IH), 8.94 (s, IH), 8.70 (s, IH), 8.53-8.42 (m, 2H), 8.10 (s, 1 H), 7.88 (s, 1 H), 1.58 (s, 9H).
Beispiel 64
6-{5-Oxo-4-[4-(trifluormethyl)-lH-imidazol-l-yl]-2,5-dihydro-lH-pyrazol-l-yl}pyridin-3-carbon- säure-ter/.-butylester-Ηydrochlorid
4.2 g (15.0 mmol) der Verbindung aus Beispiel 44A werden in 100 ml Ethanol vorgelegt. Man gibt 3.1 g (15.0 mmol) der Verbindung aus Beispiel 22A und 571 mg (3.0 mmol) p-Toluolsulfonsäure- Monohydrat hinzu und rührt 16 h bei RT. Man entfernt dann das Lösungsmittel und reinigt den Rückstand mittels präparativer HPLC (RP18-Säule; Laufmittel: Acetonitril/Wasser-Gradient unter Zusatz von 0.1% TFA). Man vereinigt die Produktfraktionen und entfernt den Großteil des enthaltenen Acetonitrils und einen Teil des Wassers. Man filtriert den entstandenen Feststoff ab und trocknet ihn an der Luft. Anschließend versetzt man mit 20 ml einer 4 N Lösung von Chlorwasserstoff in Dioxan und rührt 1 h bei RT. Der Feststoff wird abfiltriert und erneut über präparative HPLC (RP18-Säule; Laufmittel: Acetonitril/Wasser-Gradient unter Zusatz von 0.1% TFA) gereinigt. Man vereinigt die Produktfraktionen, versetzt mit 1 N Salzsäure und lyophilisiert.
Ausbeute: 750 mg (12% d. Th.)
LC-MS (Methode 7): R, = 2.10 min; MS (ESIpos): m/z = 396 [M+H]+;
1H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ = 8.93 (s, IH), 8.59-8.38 (m, 3H), 8.19 (s, IH), 8.14 (s, IH), 1.59 (s, 9H).
Beispiel 65
6-[5-Oxo-4-(lH-l,2,3-triazol-l-yl)-2,5-dihydro-lH-pyrazol-l-yl]pyridin-3-carbonsäure-Hydro- chlorid
50 mg (0.1 mmol) der Verbindung aus Beispiel 62 werden in 1 ml einer l : l-Mischung aus Dichlor- methan und TFA gelöst und 1 h bei RT gerührt. Die Reaktionslösung wird im Vakuum aufkonzentriert, der Rückstand in 2 ml 1 N Salzsäure suspendiert und anschließend lyophilisiert.
Ausbeute: 42 mg (99% d. Th.)
LC-MS (Methode 9): R, = 0.82 min; MS (ESIpos): m/z = 273 [M+H]+;
1H-NMR (400 MHz, DMSOd6): δ = 8.99 (s, IH), 8.53 (s, IH), 8.51-8.41 (m, 3H), 7.91 (s, IH).
Die Darstellung der in Tabelle 6 aufgeführten Zielverbindungen wird analog zur Beispielverbindung 65 durchgeführt:
Tabelle 6
6-[5-Oxo-4-( 1 H- 1 ,2,3-triazol- 1 -yl)-2,5-dihydro- 1 H-pyrazol- 1 -yl]pyridin-3-carbonsäure
491 mg (1.8 mmol, 80% Reinheit) der Verbindung aus Beispiel 3A und 289 mg (1.6 mmol) 6- Ηydrazinonicotinsäureethylester [Herstellung siehe WO 2006/1 14213] werden in 10 ml Essigsäure 12 h bei RT gerührt. Zur Reaktionsmischung werden danach nochmals 120 mg (0.7 mmol) 6- Hydrazinonicotinsäureethylester gegeben und erneut 13 h bei RT gerührt. Nach weiteren zwei Tagen Stehen bei RT wird die Reaktionslösung im Vakuum aufkonzentriert, der Rückstand mit Essigsäureethylester aufgenommen, mit gesättigter Natriumhydrogencarbonat-Lösung neutral ge- waschen, die organische Phase über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und am Rotationsverdampfer eingeengt. Das so erhaltene Zwischenprodukt wird in 10 ml Ethanol gelöst, mit 0.3 ml (1.8 mmol) 30%-iger Natriummethylat-Lösung in Methanol versetzt und 17 h bei RT gerührt. Man stellt die Reaktionslösung mit 1 N Salzsäure auf pH 5 ein und rührt weitere 2 h bei RT nach. Es wird im Vakuum eingeengt, der Rückstand mit Acetonitril versetzt, der ausgefallene Niederschlag abfϊltriert, der Filterrückstand mit Diethylether gewaschen und im Vakuum getrocknet. Der so erhaltene Ester wird mit 9.4 ml 0.1 M ethanolischer Kaliumhydroxid- Lösung versetzt und 16 h bei RT gerührt. Die Reaktionslösung wird mit 1 N Salzsäure auf pH 2 eingestellt, das Lösungsmittel am Rotationsverdampfer entfernt, der Rückstand mit Wasser aufgenommen und mit Essigsäureethylester extrahiert. Man filtriert die aus der wässrigen Phase ausfallenden Kristalle ab, wäscht den Filterrückstand mit Diethylether und trocknet das Produkt im Vakuum.
Ausbeute: 32 mg (7% d. Th.)
LC-MS (Methode 1): R, = 2.31 min; MS (ESIpos): m/z = 273 [M+H]+;
1H-NMR (400 MHz, DMSOd6): δ = 13.49 (br. s, IH), 9.00 (s, IH), 8.71-8.33 (m, 4H), 8.41 (s, I H).
Beispiel 69
6-[5-Oxo-4-(lH-l,2,3-triazol-l-yl)-2,5-dihydro-lH-pyrazol-l-yl]nicotinsäureethylester
2.7 g (13.1 mmol) der Beispielverbindung 3A, 2.0 g (13.1 mmol) der Beispielverbindung 6A und 1.1 g (6.5 mmol) p-Toluolsulfonsäure werden in 50 ml Ethanol 16 h unter Rückfluss gerührt. Zur abgekühlten Reaktionsmischung werden 50 ml DMF gegeben und dann weitere 10 h bei 1300C Badtemperatur gerührt. Die Reaktionslösung wird im Vakuum aufkonzentriert und der Rückstand mit 10 ml Ethanol und 1 ml konz. Schwefelsäure versetzt. Man rührt 12 h in der Siedehitze nach. Zur abgekühlten Reaktionsmischung gibt man Wasser hinzu, filtriert den Feststoff ab, wäscht den Filterrückstand mit Ethanol nach und trocknet das Produkt im Vakuum.
Ausbeute: 0.14 g (3% d. Th.)
LC-MS (Methode 9): R, = 2.89 min; MS (ESIpos): m/z = 300 [M+H]+;
1H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ = 9.00 (s, IH), 8.57-8.54 (m, IH), 8.53-8.46 (m, 2H), 8.45 (s, IH), 7.91 (s, IH), 4.38 (q, 2H), 1.35 (t, 3H).
Beispiel 70
2-[5-(Aminomethyl)pyridin-2-yl]-4-(lH-l ,2,3-triazol-l-yl)-l ,2-dihydro-3H-pyrazol-3-on-Hydro- chlorid
83 mg (0.2 mmol) der Beispielverbindung 32 werden in 5 ml einer 4 M Lösung von Chlorwasserstoff in Dioxan 2 h bei RT gerührt. Man konzentriert danach im Vakuum auf und chromatogra- phiert den Rückstand mittels präparativer HPLC (RP18-Säule; Gradient: Acetonitril/Wasser unter Zusatz von 0.1% TFA). Man engt die vereinigten Produktfraktionen ein und versetzt den Rückstand mit 2 ml 1 N Salzsäure. Die resultierende Suspension wird gefriergetrocknet. Das Lyophilisat wird in Ethanol verrührt, der Feststoff abfiltriert und die Kristalle im Vakuum getrocknet.
Ausbeute: 10 mg (14% d. Th.)
LC-MS (Methode 8): R, = 0.76 min; MS (ESIpos): m/z = 258 [M+H]+;
1H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ = 8.64 (s, IH), 8.53 (s, 3H), 8.47 (s, 2H), 8.31 (s, IH), 8.18 (s, IH), 7.91 (s, IH), 4.12-4.10 (m, 2H).
Beispiel 71
2-(6-Morphol in-4-y lpyrim id in-4-y l)-4-( 1 H- 1 ,2,3 -triazol- 1 -yl)- 1 ,2-d ihydro-3H-pyrazol-3 -on
1.9 g (8.8 mmol) der Verbindung aus Beispiel 3A und 1.9 g (9.7 mmol) der Verbindung aus Beispiel 16A werden in 25 ml Essigsäureethylester vorgelegt und bei RT mit 504 mg (4.4 mmol) TFA versetzt. Man rührt 16 h unter Rückfluss, kühlt dann auf 5°C ab und rührt weitere 2 h nach. Man filtriert den entstandenen Feststoff ab, wäscht mit Essigsäureethylester und trocknet zunächst an der Luft und danach im Hochvakuum. Man erhält 1.7 g Produkt.
Die Mutterlauge wird mit der Waschlösung vereinigt und das Lösungsmittel entfernt. Der Rückstand (2.4 g) enthält laut LC-MS noch das Intermediat 3-[2-(6-Morpholin-4-ylpyrimidin-4-yl)- hydrazino]-2-(lH-l ,2,3-triazol-l-yl)prop-2-ensäureethylester (Zwischenstufe der Cyclisierung), welches direkt für die Herstellung von Beispiel 72 verwendet wird {siehe dort).
Ausbeute: 1.7 g (61% d. Th.)
LC-MS (Methode 9): R, = 0.90 min; MS (ESIpos): m/z = 315 [M+H]+;
1H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ = 8.42 (s, IH), 8.38 (s, IH), 8.01 (s, IH), 7.73 (s, IH), 7.70 (s, I H), 3.71-3.65 (m, 4H), 3.57-3.51 (m, 4H).
Beispiel 72
2-(6-Mθφholin-4-ylpyrimidin-4-yl)-4-(lH-l ,2,3-triazol-l-yl)-l,2-dihydro-3H-ρyrazol-3-on- Ηydrochlorid
Charge 1: 1.7 g (5.4 mmol) der Verbindung aus Beispiel 71 werden mit 7.5 ml einer 4 N Lösung von Chlorwasserstoff in Dioxan versetzt. Man rührt bei RT, versetzt mit 5 ml Dioxan und rührt 16 h bei RT. Man filtriert den Feststoff ab und wäscht mit 5 ml Dioxan. Man trocknet 16 h im Hochvakuum, versetzt dann mit 10 ml Methanol und rührt 1 h bei RT. Der Feststoff wird abfiltriert, mit 4 ml Methanol gewaschen und im Hochvakuum getrocknet. Man erhält 1.6 g der Titelverbindung.
Charge 2: Eine weitere Menge der Titelverbindung wird wie folgt gewonnen: Man löst den bei der Synthese von Beispielverbindung 71 erhaltenen Rückstand aus der Mutterlauge (2.4 g), welcher die Ring-offene Zwischenstufe der Cyclisierung, 3-[2-(6-Morpholin-4-ylpyrimidin-4-yl)hydra- zino]-2-(lH-l,2,3-triazol-l-yl)prop-2-ensäureethylester, enthält, in 12 ml Ethanol und versetzt unter Rühren bei RT mit 1.5 ml 30%-iger Natriummethylat-Lösung in Methanol. Man rührt 45 min bei RT nach, stellt dann mit 2 N Salzsäure auf pH 5 ein und rührt weitere 16 h bei RT nach. Man kühlt auf 100C ab, filtriert den Feststoff ab und wäscht mit 3.5 ml Dioxan. Man trocknet 16 h im Hochvakuum, versetzt dann mit 5 ml Methanol und rührt 1 h bei RT nach. Man filtriert den Feststoff ab, wäscht mit 2 ml Methanol, trocknet im Hochvakuum und erhält so weitere 997 mg der Titelverbindung.
Ausbeute: zusammen 2.6 g (83% d. Th.)
LC-MS (Methode 6): R, = 0.89 min; MS (ESIpos): m/z = 315 [M+H]+;
1H-NMR (400 MHz, DMSOd6): δ = 8.54 (s, IH), 8.39 (s, IH), 8.28 (s, IH), 7.88 (s, IH), 7.42 (s, IH), 3.71 (s, 8H).
Beispiel 73
4-(lH-Imidazol-l-yl)-2-(6-moφholin-4-ylpyrimidin-4-yl)-l,2-dihydro-3H-pyrazol-3-on-Trifluor- acetat
209 mg (1.0 mmol) der Verbindung aus Beispiel 42A werden in 7 ml THF gelöst. Man gibt 195 mg (1.0 mmol) der Verbindung aus Beispiel 16A sowie 38 mg (0.2 mmol) p-Toluolsulfon- säure-Monohydrat bei RT hinzu und setzt dann für 1 h bei 1500C in einer Single /rc<κ/e-Mikrowelle (CEM Explorer) um. Anschließend wird das erhaltene Gemisch direkt mittels präparativer HPLC (RP18-Säule; Laufmittel: Aceton itri l/Wasser-Gradient unter Zusatz von 0.1% TFA) aufgereinigt.
Ausbeute: 71 mg (17% d. Th.)
LC-MS (Methode 1): R, = 2.03 min; MS (ESIpos): m/z = 314 [M+H]+;
1H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ = 9.38 (s, IH), 8.57 (s, IH), 8.31 (s, IH), 8.02 (s, IH), 7.79 (s, 1 H), 7.47 (s, 1 H), 3.72 (s, 8H).
Beispiel 74
4-(lH-Imidazol-l -yl)-2-(6-moφholin-4-ylpyrimidin-4-yl)-l ,2-dihydro-3H-pyrazol-3-on-Hydro- chlorid
60 mg (0.1 mmol) der Verbindung aus Beispiel 73 werden mit 0.5 ml einer 4 N Lösung von Chlorwasserstoff in Dioxan versetzt und 1 h bei RT gerührt. Man filtriert den Feststoff ab, wäscht zweimal mit je 0.5 ml Dioxan und trocknet anschließend im Vakuum.
Ausbeute: 46 mg (94% d. Th.)
LC-MS (Methode 1): R, = 0.91 min; MS (ESIpos): m/z = 314 [M+H]+;
1H-NMR (400 MHz, DMSOd6): δ = 9.46 (s, IH), 8.57 (s, IH), 8.35 (s, IH), 8.06 (s, IH), 7.82 (s, I H), 7.46 (s, I H), 3.73 (s, 8H).
Beispiel 75
2-(6-Morpholin-4-ylpyrimidin-4-yl)-4-[4-(trifluormethyl)- lH-imidazol- 1 -yl]- 1 ,2-dihydro-3H- pyrazol-3-on-Ηydrochlorid
309 mg (1.0 mmol) der Verbindung aus Beispiel 44A werden in 7 ml THF gelöst. Man gibt 195 mg (1.0 mmol) der Verbindung aus Beispiel 16A sowie 38 mg (0.2 mmol) p-Toluolsulfon- säure-Monohydrat bei RT hinzu und setzt dann für 1 h bei 1500C in einer Single /mκfe-Mikrowelle (CEM Explorer) um. Anschließend wird das erhaltene Gemisch direkt mittels präparativer HPLC (RP18-Säule; Laufmittel: Acetonitril/Wasser-Gradient unter Zusatz von 0.1% TFA) gereinigt. Die erhaltenen Produktfraktionen werden vereinigt und das Lösungsmittel entfernt. Der Rückstand wird mit einer 4 N Lösung von Chlorwasserstoff in Dioxan versetzt. Man rührt 1 h bei RT, filtriert den Feststoff ab und trocknet im Hochvakuum.
Ausbeute: 77 mg (19% d. Th.)
LC-MS (Methode 7): R, = 1.31 min; MS (ESIpos): m/z = 382 [M+H]+;
1H-NMR (400 MHz, DMSOd6): δ = 8.53 (s, I H), 8.33 (s, I H), 8.18 (s, I H), 8.13 (s, I H), 7.49 (s, IH), 3.67 (s, 8H).
Beispiel 76
l-[2-(6-Mθφholin-4-ylpyrimidin-4-yl)-3-oxo-2,3-dihydro-lH-pyrazol-4-yl]-lH-imidazol-4-carbo- nitril-Trifluoracetat
976 mg (Reinheit 72%, 3.0 mmol) der Verbindung aus Beispiel 45 A werden in 20 ml THF vorgelegt. Man gibt 586 mg (3.0 mmol) der Verbindung aus Beispiel 16A und 1 14 mg (0.6 mmol) p- Toluolsulfonsäure-Monohydrat hinzu und setzt dann 1 h in einer Single mocfe-Mikrowelle (CEM Explorer) bei 1500C um. Man reinigt das Reaktionsgemisch chromatographisch zunächst an Kieselgel vor (Biotage-Chromatographie; Laufmittel: Dichlormethan/Methanol 10: 1 unter Zusatz von etwas wässriger Ammoniak-Lösung). Das so erhaltene Rohprodukt wird dann mittels zweimaliger präparativer HPLC (RP18-SäuIe; Laufmittel: Acetonitril/Wasser-Gradient unter Zusatz von 0.1% TFA) weiter gereinigt. Die Produktfraktionen der HPLC-Chromatographie werden vereinigt, mit dem gleichen Volumen Wasser versetzt und lyophilisiert.
Ausbeute: 1 1 mg (1% d. Th.)
LC-MS (Methode 4): R, = 1.54 min; MS (ESIpos): m/z = 339 [M+H]+;
1H-NMR (400 MHz, DMSOd6): δ = 8.53 (s, IH), 8.42 (s, IH), 8.29 (s, IH), 8.19 (s, IH), 7.46 (s, IH), 3.70-3.64 (m, 8H).
Beispiel 77
l-[2-(6-Moφholin-4-ylpyrimidin-4-yl)-3-oxo-2,3-dihydro-lH-pyrazol-4-yl]-lH-imidazol-4-carbox- amid-Ηydrochlorid
976 mg (Reinheit 72%, 3.0 mmol) der Verbindung aus Beispiel 45 A werden in 20 ml THF vorgelegt. Man gibt 586 mg (3.0 mmol) der Verbindung aus Beispiel 16A und 1 14 mg (0.6 mmol) p- Toluolsulfonsäure-Monohydrat hinzu und setzt dann 1 h in einer Single /wocfe-Mikrowelle (CEM Explorer) bei 150
0C um. Man reinigt das Reaktionsgemisch chromatographisch zunächst an Kie- selgel vor (Biotage-Chromatographie; Laufmittel: Dichlormethan/Methanol 10: 1 unter Zusatz von etwas wässriger Ammoniak-Lösung). Das so erhaltene Rohprodukt wird dann mittels zweimaliger präparativer HPLC (RP18-Säule; Laufmittel: Acetonitril/Wasser-Gradient unter Zusatz von 0.1% TFA) weiter gereinigt. Die Produktfraktionen der HPLC-Chromatographie werden vereinigt, im Vakuum eingeengt, der Rückstand in 1 M Salzsäure aufgenommen und die Lösung lyophilisiert.
Ausbeute: 14 mg (1.2% d. Th.)
LC-MS (Methode 10): R, = 0.47 min; MS (ESIpos): m/z = 357 [M+H]+;
'H-NMR (400 MHz, DMSOd6): δ = 9.20 (s, IH), 8.57 (s, IH), 8.53 (s, IH), 8.29 (s, IH), 8.23 (br. s, I H), 7.80 (br. s, I H), 7.49 (s, I H), 3.72 (s, 8H).
Beispiel 78
6-[4-(4-Cyano-lH-imidazol-l-yl)-5-oxo-2,5-dihydro-lH-pyrazol-l-yl]pyridin-3-carbonsäure-/er/.- butylester-Ηydrochlorid
500 mg (Reinheit 72%, 1.5 mmol) der Verbindung aus Beispiel 45A werden in 1 1 ml THF vorgelegt. Man gibt 322 mg (1.5 mmol) der Verbindung aus Beispiel 22A und 58 mg (0.3 mmol) p- Toluolsulfonsäure-Monohydrat hinzu und setzt für 3 h bei 1500C in einer Single mocfe-Mikrowelle (CEM Explorer) um. Man reinigt das Gemisch danach direkt mittels präparativer HPLC (RPl 8- Säule; Laufmittel: Acetonitril/Wasser-Gradient unter Zusatz von 0.1% TFA). Man vereinigt die Produktfraktionen, engt ein, versetzt mit einer 1 N Lösung von Chlorwasserstoff in Dioxan und lässt 1 h bei RT rühren. Man filtriert den Niederschlag ab, wäscht zweimal mit je 0.5 ml Dioxan und trocknet im Hochvakuum.
Ausbeute: 144 mg (24% d. Th.)
LC-MS (Methode 8): R, = 2.10 min; MS (ESIpos): m/z = 353 [M+H]+;
1H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ = 8.94 (s, IH), 8.54-8.42 (m, 4H), 8.20 (s, IH), 1.58 (s, 9H).
Die in Tabelle 7 aufgeführten Verbindungen werden aus den entsprechenden Edukten analog der angegebenen Beispiele hergestellt. Statt Campher- 10-sulfonsäure kann auch Toluol-4-sulfonsäure- Monohydrat eingesetzt werden.
Tabelle 7
Beispiel 82
2-[5-(/eA-/.-Butoxymethyl)pyridin-2-yl]-4-(lH-l,2,3-triazol-l-yl)-l,2-dihydro-3H-pyrazol-3-on- Ηydrochlorid
631 mg (3.0 mmol) der Verbindung aus Beispiel 3A und 586 mg (3.0 mmol) der Verbindung aus Beispiel 18A werden in 10 ml Ethanol vorgelegt. Man gibt 1 14 mg (0.6 mmol) p-Toluolsulfon- säure-Monohydrat hinzu und rührt 16 h bei RT. Man entfernt dann das Lösungsmittel und reinigt den Rückstand mittels präparativer HPLC (RP18-Säule; Laufmittel: Acetonitril/Wasser-Gradient unter Zusatz von 0.1% TFA). Die Produktfraktionen werden vereinigt, eingeengt und der Rück- stand im Hochvakum getrocknet. Man gibt 10 ml einer 4 N Lösung von Chlorwasserstoff in Dioxan hinzu und rührt 1 h bei RT. Man filtriert den Feststoff ab, wäscht mit /ert.-Butylmethyl- ether und trocknet im Hochvakuum.
Ausbeute: 260 mg (25% d. Th.)
LC-MS (Methode 8): R, = 1.77 min; MS (ESIpos): m/z = 315 [M+H]+;
1H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ = 8.47-8.42 (m, 2H), 8.35 (s, IH), 8.22 (d, IH), 7.99 (dd, IH), 7.90 (s, I H), 4.50 (s, 2H), 1.25 (s, 9H).
Beispiel 83
4-(lH-l,2,3-Triazol-l-yl)-2-[4-(trifluormethyl)pyridin-2-yl]-l,2-dihydro-3H-pyrazol-3-on-Hydro- chlorid
631 mg (3.0 mmol) der Verbindung aus Beispiel 3 A und 531 mg (3.0 mmol) der Verbindung aus Beispiel 25 A werden in 10 ml Ethanol vorgelegt. Man gibt 1 14 mg (0.6 mmol) p-Toluolsulfon-
säure-Monohydrat hinzu und rührt 16 h unter Rückfluss. Man engt dann ein und reinigt den Rückstand mittels präparativer HPLC (RP18-Säule; Laufmittel: Acetonitril/Wasser-Gradient unter Zusatz von 0.1% TFA). Die Produktfraktionen werden vereinigt, das Lösungsmittel entfernt und der Rückstand im Hochvakuum getrocknet. Man versetzt mit 20 ml einer 4 N Lösung von Chlorwas- serstoff in Dioxan und rührt 1 h bei RT. Der Feststoff wird abfiltriert, zweimal mit tert.-Butyl- methylether gewaschen und im Hochvakuum getrocknet.
Ausbeute: 231 mg (23% d. Th.)
LC-MS (Methode 8): R1 = 1.65 min; MS (ESIpos): m/z = 297 [M+H]+;
1H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ = 8.81 (d, IH), 8.70 (s, IH), 8.59 (s, IH), 8.47 (s, IH), 7.92 (s, IH), 7.77 (d, IH).
Beispiel 84
2-[5-(2,2-Dimethylpropoxy)pyridin-2-yl]-4-(lH-l,2,3-triazol-l-yl)-l,2-dihydro-3H-pyrazol-3-on
171 mg (0.8 mmol) der Verbindung aus Beispiel 3 A und 455 mg (Reinheit 35%, 0.8 mmol) der Verbindung aus Beispiel 12A werden in 7 ml Ethanol vorgelegt. Man gibt 31 mg (0.2 mmol) p- Toluolsulfonsäure-Monohydrat hinzu und rührt 64 h unter Rückfluss. Man engt danach ein und reinigt den Rückstand mittels präparativer ΗPLC (RP18-Säule; Laufmittel: Acetonitril/Wasser- Gradient unter Zusatz von 0.1% TFA). Die Produktfraktionen werden vereinigt, das Lösungsmittel entfernt und der Rückstand im Hochvakuum getrocknet.
Ausbeute: 28 mg (l l% d. Th.)
LC-MS (Methode 10): R1 = 1.17 min; MS (ESIpos): m/z = 315 [M+H]+;
1H-NMR (500 MHz, DMSOd6): δ = 8.42 (s, IH), 8.29 (s, IH), 8.23 (s, IH), 8.18-8.08 (m, IH), 7.90 (s, IH), 7.69 (dd, I H), 3.78 (s, 2H), 1.02 (s, 9H).
Beispiel 85
2-[5-(2,2-Dimethylpropoxy)pyridin-2-yl]-4-(lH-l ,2,3-triazol-l-yl)-l ,2-dihydro-3H-pyrazol-3-on- Ηydrochlorid
5 Man versetzt 22 mg (0.1 mmol) der Verbindung aus Beispiel 84 mit 2 ml einer 4 N Lösung von Chlorwasserstoff in Dioxan und rührt 1 h bei RT. Der Feststoff wird abfiltriert und im Hochvakuum getrocknet.
Ausbeute: 17 mg (97% d. Th.)
LC-MS (Methode 10): R, = 1.17 min; MS (ESIpos): m/z = 315 [M+H]+;
10 1H-NMR (500 MHz, DMSO-d6): δ = 8.42 (s, IH), 8.29 (s, IH), 8.23 (s, IH), 8.18-8.08 (m, IH), 7.90 (s, IH), 7.69 (dd, IH), 3.78 (s, 2H), 1.02 (s, 9H).
Beispiel 86
l-[2-(6-Moφholin-4-ylpyrimidin-4-yl)-3-oxo-2,3-dihydro-lH-pyrazol-4-yl]-lH-l,2,3-triazol-4- carbonitril-Trifluoracetat
250 mg ( 1.1 mmol) der Verbindung aus Beispiel 41 A, 207 mg ( 1.1 mmol) der Verbindung aus Beispiel 16A und 40 mg (0.2 mmol) p-Toluolsulfonsäure-Monohydrat werden in 10 ml THF vorgelegt. Man setzt in einer Single /wocfe-Mikrowelle (CEM Explorer) zunächst 3.5 h bei 1200C, dann 4 h bei 1300C um. Man lässt auf RT abkühlen, versetzt das Gemisch mit 5 ml Acetonitril und lässt 0 24 h lang stehen. Man dekantiert den Überstand ab und wäscht den Niederschlag einmal mit
Acetonitril. Die Waschlösung wird mit dem abdekantierten Überstand vereinigt und eingeengt. Der so erhaltene Rückstand wird mittels präparativer HPLC (RP18-Säule; Laufmittel: Acetonitril/ Wasser-Gradient unter Zusatz von 0.1% TFA) gereinigt. Die produkthaltigen Fraktionen werden vereinigt und eingeengt. Der feste Rückstand wird zweimal in einem Gemisch aus wenig tert.- Butylmethylether und einigen Tropfen Acetonitril verrührt. Der Überstand wird jeweils abdekantiert und der Feststoff zuletzt im Hochvakuum getrocknet.
Ausbeute: 15 mg (3% d. Th.)
LC-MS (Methode 4): R, = 1.57 min; MS (ESIpos): m/z = 340 [M+H]+;
1H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ = 8.58 (s, IH), 8.24 (s, I H), 7.42 (s, IH), 3.80-3.63 (m, 8H).
Beispiel 87
l-[2-(6-Moφholin-4-ylpyrimidin-4-yl)-3-oxo-2,3-dihydro-lH-pyrazol-4-yl]-lH-l ,2,3-triazol-4- carbonitril-Ηydrochlorid
18 mg (0.04 mmol) der Verbindung aus Beispiel 86 werden mit 3 ml einer 4 N Lösung von Chlor- Wasserstoff in Dioxan versetzt und 1 h bei RT gerührt. Man filtriert den Feststoff ab, wäscht mit tert. -Butylmethylether und trocknet im Hochvakuum.
Ausbeute: 15 mg (97% d. Th.)
LC-MS (Methode 8): R, = 1.38 min; MS (ESIpos): m/z = 340 [M+H]+;
1H-NMR (400 MHz, DMSOd6): δ = 8.58 (s, IH), 8.25 (s, IH), 7.41 (s, IH), 3.82-3.57 (m, 8H).
Beispiel 88
2-[6-(3-Hydroxyazetidin- 1 -yl)pyrimidin-4-y l]-4-( 1 H- 1 ,2,3-triazol- 1 -y I)- 1 ,2-dihydro-3H-pyrazol-3- on
348 mg (1.7 mmol) der Verbindung aus Beispiel 3A und 300 mg (1.7 mmol) der Verbindung aus Beispiel 1 IA werden in einem Gemisch aus 6 ml THF und 6 ml Ethanol vorgelegt. Man gibt 63 mg (0.3 mmol) p-Toluolsulfonsäure-Monohydrat hinzu und setzt in einer Single moöfe-Mikrowelle (CEM Explorer) für 1.5 h bei 1300C um. Man lässt auf RT abkühlen, gibt weitere 50 mg der Verbindung aus Beispiel 3A sowie eine Spatelspitze p-Toluolsulfonsäure-Monohydrat hinzu und erhitzt für 1 h auf 1500C. Man lässt auf RT abkühlen, dekantiert vom Feststoff ab und wäscht den Feststoff mehrmals mit THF (Feststoff-Charge 1). Der abdekantierte Überstand und die Waschlösung werden vereinigt, eingeengt und der erhaltene Rückstand mit 5 ml Ethanol und 5 ml THF sowie einer Spatelspitze p-Toluolsulfonsäure-Monohydrat versetzt. Man setzt abermals in einer Single /woate-Mikrowelle (CEM Explorer) für 2 h bei 1500C um. Man lässt auf RT abkühlen und filtriert den gebildeten Feststoff ab (Feststoff-Charge 2). Das Filtrat wird eingeengt, mit 3 ml DMSO versetzt und mittels präparativer HPLC (RP18-Säule; Laufmittel: Acetonitril/Wasser-Gra- dient unter Zusatz von 0.1% TFA) gereinigt. Die produkthaltigen Fraktionen werden vereinigt und eingeengt. Man löst den Rückstand in Ethanol, versetzt mit etwas THF und konzentriert das Gemisch unter Bildung eines Niederschlages auf. Der Feststoff wird abfiltriert und mit THF gewaschen (Feststoff-Charge 3). Man vereinigt die drei erhaltenen Feststoff-Chargen und trocknet im Hochvakuum.
Ausbeute: 108 mg (22% d. Th.)
LC-MS (Methode 8): R, = 1.00 min; MS (ESIpos): m/z = 301 [M+H]+;
1H-NMR (400 MHz, DMSOd6): δ = 8.47 (s, IH), 8.36 (s, IH), 8.18 (s, I H), 7.84 (s, IH), 6.97 (s, I H), 5.92 (d, IH), 4.69-4.49 (m, I H), 4.41-4.33 (m, 2H), 3.95-3.86 (m, 2H).
Beispiel 89
2-[6-(3-Hydroxyazetidin-l-yl)pyrimidin-4-yl]-4-(lH-l,2,3-triazol-l-yl)-l,2-dihydro-3H-pyrazol-3- on-Ηydrochlorid
105 mg (0.4 mmol) der Verbindung aus Beispiel 88 werden mit 3 ml einer 4 N Lösung von Chlorwasserstoff in Dioxan versetzt und 1 h bei RT gerührt. Man filtriert den Feststoff ab, wäscht mit tert. -Butylmethy lether und trocknet im Hochvakuum.
Ausbeute: 1 17 mg (99% d. Th.)
LC-MS (Methode 8): R1 = 0.99 min; MS (ESIpos): m/z = 301 [M+H]+;
1H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ = 8.50 (s, I H), 8.38 (s, IH), 8.22 (s, I H), 7.87 (s, I H), 6.95 (s, IH), 4.68-4.60 (m, I H), 4.43-4.35 (m, 2H), 3.97-3.88 (m, 2H).
Beispiel 90
2-(4,5-Dimethylpyridin-2-yl)-4-( 1 H-imidazol- 1 -yl)- 1 ,2-dihydro-3H-pyrazol-3-on
262 mg (1.3 mmol) der Verbindung aus Beispiel 42A und 172 mg (1.3 mmol) der Verbindung aus Beispiel 26A werden in 5 ml Ethanol vorgelegt. Man gibt 48 mg (0.3 mmol) p-Toluolsulfonsäure- Monohydrat hinzu und rührt 24 h unter Rückfluss. Man kühlt dann auf RT ab, wobei das Produkt auskristallisiert. Man filtriert ab und wäscht je einmal mit Ethanol und Petrolether nach. Anschließend wird im Hochvakuum getrocknet.
Ausbeute: 65 mg (20% d. Th.)
LC-MS (Methode 8): R, = 0.92 min; MS (ESIpos): m/z = 256 [M+H]+;
1H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ = 8.23 (s, IH), 8.15 (s, IH), 8.07 (s, 2H), 7.52 (s, IH), 7.08 (s, I H), 2.36 (s, 3H), 2.26 (s, 3H).
Beispiel 91
2-(4,5-Dimethylpyridin-2-yl)-4-(lH-imidazol-l-yl)-l,2-dihydro-3H-pyrazol-3-on-Hydrochlorid
200 mg (0.5 mmol) der Verbindung aus Beispiel 90 werden mit 5 ml einer 4 N Lösung von Chlorwasserstoff in Dioxan versetzt und 1 h bei RT gerührt. Anschließend wird abfiltriert, je einmal mit Dioxan und tert. -Butylmethylether gewaschen und im Hochvakuum getrocknet.
Ausbeute: 1 17 mg (74% d. Th.)
LC-MS (Methode 10): R, = 0.28 min; MS (ESIpos): m/z = 256 [M+H]+;
1H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ = 9.50 (s, IH), 8.40 (s, I H), 8.26 (s, I H), 8.13 (s, I H), 8.08 (s, I H), 7.87 (s, IH), 2.40 (s, 3H), 2.28 (s, 3H).
Beispiel 92
2-[5-(2,2-Dimethylpropoxy)pyridin-2-yl]-4-( 1 H-imidazol- 1 -yl)- 1 ,2-dihydro-3H-pyrazol-3-on
233 mg (1.0 mmol, Reinheit 90%) der Verbindung aus Beispiel 42A werden in 4 ml Ethanol vorgelegt. Man gibt 260 mg (1.0 mmol, Reinheit 75%) der Verbindung aus Beispiel 12A und 38 mg (0.2 mmol) p-Toluolsulfonsäure-Monohydrat hinzu und rührt 16 h unter Rückfluss. Man lässt dann auf RT abkühlen, filtriert den ausgefallenen Feststoff ab, wäscht mit wenig Ethanol und trocknet den Feststoff im Hochvakuum. Eine weitere Menge der Zielverbindung wird erhalten, indem die Mutterlauge der Filtration über präparative HPLC (RP18-Säule; Laufmittel: Acetonitril/Wasser- Gradient unter Zusatz von 0.1% TFA) gereinigt wird.
Ausbeute: 264 mg (78% d. Th.)
LC-MS (Methode 10): R, = 0.88 min; MS (ESIpos): m/z = 314 [M+H]+;
1H-NMR (400 MHz, DMSOd6): δ = 8.22-8.08 (m, 4H), 7.67-7.62 (dd, IH), 7.52 (s, IH), 7.10 (s, I H), 3.75 (s, 2H), 1.02 (s, 9H).
Beispiel 93
2-[5-(2,2-Dimethylpropoxy)pyridin-2-yl]-4-( 1 H-imidazol- 1 -yl)- 1 ,2-dihydro-3H-pyrazol-3-on- Ηydrochlorid
200 mg (0.638 mmol) der Verbindung aus Beispiel 92 werden mit 5 ml einer 4 N Lösung von Chlorwasserstoff in Dioxan versetzt und 30 min bei RT gerührt. Anschließend wird abfiltriert, einmal mit Dioxan und zweimal mit tert.-Butylmethy lether gewaschen und anschließend im Hochvakuum getrocknet.
Ausbeute: 129 mg (64% d. Th.)
LC-MS (Methode 10): R, = 0.87 min; MS (ESIpos): m/z = 314 [M+H]+;
1H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ = 9.52 (s, IH), 8.46 (s, IH), 8.22 (d, I H), 8.18-8.15 (d, I H), 8.07 (s, IH), 7.87 (s, IH), 7.71-7.68 (dd, I H), 3.79 (s, 2H), 1.02 (s, 9H).
Beispiel 94
2-(4,5-Dimethylpyridin-2-yl)-4-[4-(trifluormethyl)-lH-imidazol-l-yl]-l,2-dihydro-3H-pyrazol-3- on-Trifluoracetat
347 mg (1.3 mmol) der Verbindung aus Beispiel 44 A und 171 mg (1.3 mmol) der Verbindung aus Beispiel 26A werden in 5 ml Ethanol vorgelegt. Man gibt 48 mg (0.3 mmol) p-Toluolsulfonsäure- Monohydrat hinzu und rührt 16 h unter Rückfluss. Die Reaktionslösung wird direkt mittels präpa- rativer HPLC (RP18-Säule; Laufmittel: Acetonitril/Wasser-Gradient unter Zusatz von 0.1% TFA) gereinigt. Die produkthaltigen Fraktionen werden vereinigt und teilweise eingeengt. Man filtriert den Feststoff ab, wäscht mit Wasser und trocknet im Hochvakuum.
Ausbeute: 84 mg (15% d. Th.)
LC-MS (Methode 8): R, = 1.88 min; MS (ESIpos): m/z = 324 [M+H]+;
1H-NMR (400 MHz, DMSOd6): δ = 8.27 (s, IH), 8.25 (s, I H), 8.18 (s, IH), 8.15 (s, IH), 8.08 (s, IH), 2.38 (s, 3H), 2.27 (s, 3H).
Beispiel 95
2-(4,5-Dimethylpyridin-2-yl)-4-[4-(trifluormethyl)-lH-imidazol-l-yl]-l ,2-dihydro-3H-pyrazol-3- on-Ηydrochlorid
80 mg (0.2 mmol) der Verbindung aus Beispiel 94 werden mit 2.5 ml einer 4 N Lösung von Chlorwasserstoff in Dioxan versetzt und 1 h bei RT gerührt. Der Feststoff wird abfiltriert, je einmal mit Dioxan und /ert.-Butylmethy lether gewaschen und anschließend im Hochvakuum getrocknet.
Ausbeute: 65 mg (99% d. Th.)
LC-MS (Methode 10): R, = 1.03 min; MS (ESIpos): m/z = 324 [M+H]+;
1H-NMR (400 MHz, DMSOd6): δ = 8.27 (s, IH), 8.25 (s, IH), 8.18 (s, IH), 8.13 (s, I H), 8.07 (s, I H), 2.37 (s, 3H), 2.27 (s, 3H).
Beispiel 96
2-[5-(2,2-Dimethylpropoxy)pyridin-2-yl]-4-[4-(trifluormethyl)-lH-imidazol-l-yl]-l,2-dihydro-3H- pyrazol-3-on-Ηydrochlorid
308 mg (1.0 mmol, Reinheit 90%) der Verbindung aus Beispiel 44 A werden in 4 ml Ethanol vorgelegt. Man gibt 260 mg (1.0 mmol, Reinheit 75%) der Verbindung aus Beispiel 12A und 38 mg (0.2 mmol) p-Toluolsulfonsäure-Monohydrat hinzu und rührt 16 h unter Rückfluss. Man engt da- nach ein und reinigt den Rückstand über präparative HPLC (RP18-Säule; Laufmittel: Acetonitril/ Wasser-Gradient unter Zusatz von 0.1% TFA). Die produkthaltigen Fraktionen werden vereinigt und das Lösungsmittel entfernt. Man versetzt den Rückstand mit 5 ml einer 4 N Lösung von Chlorwasserstoff in Dioxan und rührt 30 min. Der Feststoff wird abfiltriert und im Hochvakuum getrocknet.
Ausbeute: 140 mg (34% d. Th.)
LC-MS (Methode 10): R, = 1.38 min; MS (ESIpos): m/z = 382 [M+H]+;
1H-NMR (400 MHz, DMSOd6): δ = 8.29 (s, I H), 8.21-8.12 (m, 4H), 7.71-7.68 (dd, IH), 3.76 (s, 2H), 1.02 (s, 9H).
Beispiel 97
2-[6-(Azetidin-3-yloxy)pyrimidin-4-yl]-4-( IH- 1 ,2,3-triazol- 1 -yl)- 1 ,2-dihydro-3H-pyrazol-3-on- Ηydrochlorid
Stufe a):
3-({6-[5-Oxo-4-(lH-l ,2,3-triazol-l-yl)-2,5-dihydro-lH-pyrazol-l-yl]pyrimidin-4-yl}oxy)azetidin- 1 -tert. -butylester-Trifluoracetat
345 mg (2.0 mmol) 3-Hydroxyazetidin-l-ter/.-butylester werden in 15 ml Dioxan vorgelegt. Dazu gibt man bei RT 1 ml (2.0 mmol) einer 2 M Lösung der Phosphazen-Base P2-ter/.-Butyl in THF. Man rührt 15 min bei RT nach und gibt 350 mg (1.3 mmol) der Verbindung aus Beispiel 52A hin- zu. Man setzt dann 1 h bei 1200C in einer Single moßfe-Mikrowelle (CEM Explorer) um. Der Feststoff wird per Filtration abgetrennt, die Reaktionslösung eingeengt und der Rückstand anschließend mittels präparativer HPLC (RP18-Säule; Laufmittel: Acetonitril/Wasser-Gradient unter Zusatz von 0.1% TFA) gereinigt. Die produkthaltigen Fraktionen werden vereinigt und teilweise eingeengt. Man filtriert den Feststoff ab, wäscht mit Wasser und trocknet im Hochvakuum.
Ausbeute: 82 mg (12% d. Th.)
LC-MS (Methode 10): R1 = 0.98 min; MS (ESIpos): m/z = 401 [M+H]+;
1H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ = 8.77 (s, IH), 8.61 (s, IH), 8.43 (s, I H), 7.90 (s, IH), 7.78 (s, IH), 5.47-5.38 (m, IH), 4.32-4.22 (m, 2H), 3.96-3.86 (m, 2H), 1.40 (s, 9H).
Stufe b):
2-[6-(Azetidin-3-yloxy)pyrimidin-4-yl]-4-(lH-l,2,3-triazol-l-yl)-l,2-dihydro-3H-pyrazol-3-on- Ηydrochlorid
60 mg (0.2 mmol) 3-({6-[5-Oxo-4-(lH-l,2,3-triazol-l-yl)-2,5-dihydro-lH-pyrazol-l-yl]pyrimidin- 4-yl}oxy)azetidin-l-te/7.-butylester werden in 2 ml Dichlormethan suspendiert. Man gibt 1 ml TFA
hinzu und rührt 1 h bei RT. Man engt danach ein und trocknet den Rückstand im Hochvakuum. Der Rückstand wird dann mit 3 ml einer 4 N Lösung von Chlorwasserstoff in Dioxan versetzt und 1 h bei RT gerührt. Anschließend wird abfiltriert, je einmal mit Dioxan und ter/.-Butylmethylether gewaschen und im Hochvakuum getrocknet.
Ausbeute: 54 mg (97% d. Th.)
LC-MS (Methode 8): R, = 0.80 min; MS (ESIpos): m/z = 301 [M+H]+;
1H-NMR (400 MHz, DMSOd6): δ = 9.50 (br. s, IH), 9.37 (br. s, I H), 8.80 (s, IH), 8.63 (s, I H), 8.44 (s, I H), 7.90 (s, I H), 7.80 (s, I H), 5.57-5.48 (m, I H), 4.43-4.32 (m, 2H), 4.18-4.07 (m, 2H).
Beispiel 98
l-{2-[5-(2,2-Dimethylpropoxy)pyridin-2-yl]-3-oxo-2,3-dihydro-lH-pyrazol-4-yl}-lH-l,2,3-triazol- 4-carbonitril-Ηydrochlorid
150 mg (0.6 mmol) der Verbindung aus Beispiel 41 A werden in 2.5 ml Ethanol vorgelegt. Man gibt 166 mg (0.6 mmol, Reinheit 75%) der Verbindung aus Beispiel 12A und 24 mg (0.1 mmol) p- Toluolsulfonsäure-Monohydrat hinzu und rührt 16 h unter Rückfluss. Die Reaktionslösung wird direkt mittels präparativer HPLC (RP18-Säule; Laufmittel: Acetonitril/Wasser-Gradient unter Zusatz von 0.1% TFA) gereinigt. Die produkthaltigen Fraktionen werden vereinigt und eingeengt. Der erhaltene Rückstand wird mit 1 ml einer 4 N Lösung von Chlorwasserstoff in Dioxan versetzt und 1 h bei RT gerührt. Man engt ein und trocknet den Rückstand im Hochvakuum.
Ausbeute: 3 mg (1% d. Th.)
LC-MS (Methode 8): R1 = 2.42 min; MS (ESIpos): m/z = 340 [M+H]+;
1H-NMR (400 MHz, DMSOd6): δ = 9.39 (s, IH), 8.41 (s, I H), 8.24 (d, IH), 8.12 (d, IH), 7.70 (dd, I H), 3.78 (s, 2H), 1.03 (s, 9H).
Beispiel 99
6-[4-(4-Cyano-lH-l,2,3-triazol-l-yl)-5-oxo-2,5-dihydro-lH-pyrazol-l-yl]pyridin-3-/er/.-butylester- Ηydrochlorid
150 mg (0.6 mmol) der Verbindung aus Beispiel 41A werden in 2.5 ml Ethanol vorgelegt. Man gibt 178 mg (0.6 mmol) der Verbindung aus Beispiel 22A und 24 mg (0.1 mmol) p-Toluolsulfon- säure-Monohydrat hinzu und rührt 16 h unter Rückfluss. Die Reaktionslösung wird direkt mittels präparativer HPLC (RP18-Säule; Laufmittel: Acetonitril/Wasser-Gradient unter Zusatz von 0.1% TFA) gereinigt. Die produkthaltigen Fraktionen werden vereinigt, eingeengt und im Hochvakuum getrocknet. Der erhaltene Rückstand wird mit 5 ml einer 4 N Lösung von Chlorwasserstoff in Dioxan versetzt und 30 min bei RT gerührt. Der Feststoff wird abfiltriert, mit tert.-Butylmethyl- ether gewaschen und im Hochvakuum getrocknet.
Ausbeute: 21 mg (8% d. Th.)
LC-MS (Methode 7): R, = 1.96 min; MS (ESIpos): m/z = 354 [M+H]+;
1H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ = 9.39 (s, IH), 8.94 (s, IH), 8.63 (s, I H), 8.46 (s, 2H), 1.58 (s, 9H).
Beispiel 100
2-[6-(3-Hydroxyazetidin-l-yl)pyrimidin-4-yl]-4-(lH-imidazol-l-yl)-l,2-dihydro-3H-pyrazol-3-on- Trifluoracetat
400 mg (1.3 mmol) der Verbindung aus Beispiel 53 A, 518 mg (4.0 mmol) N,N-Diisopropylamin und 293 mg (2.6 mmol) Azetidin-3-ol-Hydrochlorid werden in 8 ml Ethanol suspendiert. Man setzt 30 min bei 120
0C in einer Single moύfe-Mikrowelle (CEM Explorer) um. Nach Filtration wird die Reaktionslösung über präparative HPLC (RP18-Säule; Laufmittel: Acetonitril/Wasser-Gradient unter Zusatz von 0.1% TFA) gereinigt. Die produkthaltigen Fraktionen werden eingeengt, der Rückstand in einer Mischung aus 5 ml terf.-Butylmethylether und 10 ml Methanol verrührt und dann abgesaugt. Danach wird erneut mittels präparativer HPLC (RP18-Säule; Laufmittel: Acetonitril/Wasser-Gradient unter Zusatz von 0.1% TFA) gereinigt. Die produkthaltigen Fraktionen werden vereinigt, eingeengt und der Rückstand im Hochvakuum getrocknet.
Ausbeute: 1 15 mg (21 % d. Th.)
LC-MS (Methode 8): R, = 0.80 min; MS (ESIpos): m/z = 300 [M+H]+;
1H-NMR (400 MHz, DMSOd6): δ = 9.38 (s, IH), 8.50 (s, IH), 8.23 (s, IH), 8.02 (t, IH), 7.80 (t, IH), 6.97 (s, I H), 4.70-4.61 (m, IH), 4.47-4.38 (m, 2H), 3.98-3.90 (m, 2H).
Beispiel 101
2-[6-(3-Hydroxyazetidin- 1 -yl)pyrimidin-4-yl]-4-( 1 H-imidazol- 1 -yl)- 1 ,2-dihydro-3H-pyrazol-3-on- Ηydrochlorid
100 mg (0.2 mmol) der Verbindung aus Beispiel 100 werden mit 3 ml einer 4 N Lösung von Chlorwasserstoff in Dioxan verrührt. Man filtriert den Feststoff ab, wäscht zweimal mit tert.-Butyl- methy lether und trocknet im Hochvakuum.
Ausbeute: 78 mg (96% d. Th.)
LC-MS (Methode 8): R, = 0.80 min; MS (ESIpos): m/z = 300 [M+H]+;
1H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ = 9.42 (s, IH), 8.50 (s, I H), 8.25 (s, IH), 8.03 (t, IH), 7.82 (t, I H), 6.97 (s, IH), 4.69-4.60 (m, IH), 4.47-4.37 (m, 2H), 3.99-3.90 (m, 2H).
Beispiel 102
2-[6-(Ethylsulfanyl)pyrimidin-4-yl]-4-(lH-l,2,3-triazol-l-yl)-l,2-dihydro-3H-pyrazol-3-on
200 mg (0.7 mmol) der Verbindung aus Beispiel 52A werden unter Argon in 1.1 ml DMF suspendiert. Man gibt 61 mg (1.0 mmol) Ethanthiol hinzu. Unter Eiskühlung werden 35 mg (0.8 mmol, 60%-ig in Mineralöl) Natriumhydrid vorsichtig zugegeben. Man rührt 2.5 h bei RT. Anschließend wird 1 ml Wasser zugetropft und 15 min bei RT nachgerührt. Die erhaltene klare Lösung wird direkt mittels präparativer ΗPLC (RP18-Säule; Laufmittel: Acetonitril/Wasser-Gradient unter Zusatz von 0.1% TFA) gereinigt. Die produkthaltigen Fraktionen werden vereinigt, eingeengt und der Rückstand im Hochvakuum getrocknet.
Ausbeute: 39 mg (18% d. Th.)
LC-MS (Methode 10): R, = 0.81 min; MS (ESIpos): m/z = 290 [M+H]+;
1H-NMR (400 MHz, DMSOd6): δ = 8.90 (s, IH), 8.60 (s, I H), 8.44 (s, IH), 8.27 (s, IH), 7.90 (s, IH), 3.20 (q, 2H), 1.35 (t, 3H).
Beispiel 103
2-[6-(Ethylsulfanyl)pyrimidin-4-yl]-4-(lH-l,2,3-triazol-l -yl)-l ,2-dihydro-3H-pyrazol-3-on- Ηydrochlorid
35 mg (0.1 mmol) der Verbindung aus Beispiel 102 werden mit 1.5 ml einer 4 N Lösung von Chlorwasserstoff in Dioxan verrührt. Man filtriert den Feststoff ab, wäscht zweimal mit tert.- Butylmethylether und trocknet im Hochvakuum.
Ausbeute: 36 mg (90% d. Th.)
LC-MS (Methode 10): R, = 0.80 min; MS (ESIpos): m/z = 290 [M+H]+;
1H-NMR (400 MHz, DMSOd6): δ = 8.90 (s, IH), 8.62 (s, IH), 8.44 (s, IH), 8.26 (s, IH), 7.91 (s, IH), 3.21 (q, 2H), 1.35 (t, 3H).
Beispiel 104
2-(6- { [2-(Diethylamino)ethyl]sulfanyl} pyrimidin-4-yl)-4-( IH- 1 ,2,3-triazol- 1 -yl)- 1 ,2-dihydro-3H- pyrazol-3 -on-Trifluoracetat
200 mg (0.7 mmol) der Verbindung aus Beispiel 52A werden unter Argon in 2 ml DMF gelöst. Man tropft 131 mg (1.0 mmol) 2-(Diethylamino)ethanthiol hinzu und kühlt dann auf 00C. Man gibt 35 mg (0.8 mmol, 60%-ig in Mineralöl) Natriumhydrid hinzu, lässt auf RT erwärmen und rührt 2.5 h bei RT. Anschließend gibt man langsam 3 ml Wasser hinzu und rührt 15 min. Der Niederschlag wird abfiltriert und das Filtrat eingeengt. Der so erhaltene Rückstand wird über präparative HPLC (RP18-Säule; Laufmittel: Acetonitril/Wasser-Gradient unter Zusatz von 0.1% TFA) gereinigt.
Ausbeute: 129 mg (41 % d. Th.)
LC-MS (Methode 10): R, = 0.29 min; MS (ESIpos): m/z = 361 [M+H]+;
1H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ = 9.42 (br. s, IH), 8.91 (s, IH), 8.49 (s, IH), 8.40 (s, IH), 8.37 (s, IH), 7.88 (s, I H), 3.58-3.51 (m, 2H), 3.42-3.33 (m, 2H), 3.28-3.20 (m, 4H), 1.30-1.20 (m, 6H).
Beispiel 105
2-{6-[4-(2-Methoxyethyl)piperazin-l-yl]pyrimidin-4-yl}-4-(lH-,2,3-triazol-l-yl)-l,2-dihydro-3H- pyrazol-3-on-Ηydrochlorid
500 mg (2.4 mmol) der Verbindung aus Beispiel 3A, 600 mg (2.4 mmol) der Verbindung aus Beispiel 31 A und 82 mg (0.5 mmol) p-Toluolsulfonsäure werden in 8 ml THF vorgelegt und 30 min bei 1700C in einer Single mcxafe-Mikrowelle (Emrys Optimizer) umgesetzt. Nach Abkühlen auf RT wird der Rückstand direkt mittels präparativer HPLC (RP18-Säule; Laufmittel: Acetonitril/Was- ser-Gradient unter Zusatz von 0.1% Ameisensäure im Wasser) gereinigt. Das hierbei anfallende Formiat-Salz wird durch Zugabe von 4 ml einer 4 N Lösung von Chlorwasserstoff in Dioxan in das Hydrochlorid überführt. Das Produkt wird mit Diethylether gewaschen und im Vakuum getrock- net.
Ausbeute: 212 mg (20% d. Th.)
LC-MS (Methode 1 1): R, = 2.79 min; MS (ESIpos): m/z = 372 [M+H]+;
1H-NMR (400 MHz, DMSOd6): δ = 1 1.28 (br. s, IH), 8.61 (s, IH), 8.41 (s, IH), 8.38 (s, IH), 7.90 (s, I H), 7.56 (s, IH), 4.64-4.43 (m, 2H), 3.76 (t, 2H), 3.65-3.51 (m, 4H), 3.36-3.30 (m, 5H), 3.23- 3.08 (m, 2H).
Beispiel 106
2-[6-(3 ,5-Dimethylpiperidin- 1 -yl)pyrimidin-4-yl]-4-( 1 H- 1 ,2,3-triazol- 1 -yl)- 1 ,2-dihydro-3H- pyrazol-3-on
2.9 g (9.6 mmol) der Beispielverbindung 52A werden in 40 ml DMF gelöst und als Stammlösung bereitgestellt.
23 mg (0.1 mmol) 3,5-Dimethylpiperidin werden in 200 μl DMF vorgelegt und nacheinander mit 400 μl (0.1 mmol) der Stammlösung aus der Beispielverbindung 52A und 35 mg (0.3 mmol) Kaliumcarbonat versetzt. Man rührt die Reaktionsmischung 16 h bei 1000C. Zur Aufarbeitung wird die Suspension filtriert und das Filtrat mittels präparativer LC-MS (Methode 16) chromato- graphiert. Die Produktfraktionen werden im Vakuum aufkonzentriert und der Rückstand getrocknet.
Ausbeute: 3 mg (10% d. Th.)
LC-MS (Methode 16): R, = 1.90 min; MS (ESIpos): m/z = 341 [M+Η]+.
Analog zur Arbeitsvorschrift von Beispiel 106 werden die in Tabelle 8 aufgeführten Verbindungen aus 0.1 mmol der Beispielverbindung 52A und 0.1 mmol des entsprechenden sekundären Amins hergestellt:
Tabelle 8
2-[6-(2,5-Dimethyl-2,5-dihydro-lH-pyπOl-l-yl)pyrimidin-4-yl]-4-(lH-imidazol-l-yl)-l,2-dihydro- 3H-pyrazol-3-on
2.9 g (9.6 mmol) der Beispielverbindung 53A werden in 40 ml DMF gelöst und als Stammlösung bereitgestellt.
19 mg (0.1 mmol) 2,5-Dimethyl-2,5-dihydro-lH-pyrrol werden in 200 μl DMF vorgelegt und nacheinander mit 400 μl (0.1 mmol) der Stammlösung aus der Beispielverbindung 53A und 35 mg (0.3 mmol) Kaliumcarbonat versetzt. Man rührt die Reaktionsmischung 16 h bei 1000C. Zur Auf- arbeitung wird die Suspension filtriert und das Filtrat mittels präparativer LC-MS (Methode 16) chromatographiert. Die Produktfraktionen werden im Vakuum aufkonzentriert und der Rückstand getrocknet.
Ausbeute: 5 mg (16% d. Th.)
LC-MS (Methode 16): R, = 1.42 min; MS (ESIpos): m/z = 324 [M+Η]+.
Analog zur Arbeitsvorschrift von Beispiel 140 werden die in Tabelle 9 aufgeführten Verbindungen aus 0.1 mmol der Beispielverbindung 53 A und 0.1 mmol des entsprechenden sekundären Amins hergestellt:
Tabelle 9
Beispiel Struktur Ausbeute MS (ESI) [M+H)+;
Nr. (% d. Th.) LC-MS: R, (Methode 16)
139 34% m/z = 371 ; 0.30 min
H
140 16% m/z = 351 ; 1.28 min
N— y
H
141 69% m/z = 340; 1.48 min
L O
N
N— ^ H
142 10% m/z = 312; 1.34 min
CH3
O
N— ^ H
Beispiel Struktur Ausbeute MS (ESI) [M+H)
+;
Nr. (% d. Th.) LC-MS: R1 (Methode 16)
171 H3C^ /CH3 60% m/z = 355; 1.04 min N
N— ^ H
172 ,CH3 64% m/z = 341 ; 1.00 min
O
H
173 67% m/z = 310; 1.35 min
Λ\ /=Nv
N— ^ H
174 99% m/z = 367; 1.05 min
Beispiel 177
4-(3-Methyl-l,2,4-oxadiazol-5-yl)-2-(6-moφholin-4-ylpyrimidin-4-yl)-l,2-dihydro-3H-pyrazol-3- on-Trifluoracetat
22 mg (0.5 mmol, 60%-ig in Mineralöl) Natriumhydrid werden unter Argon in 1 ml DMF suspendiert. Man gibt 38 mg (0.5 mmol) l-N'-Ηydroxyethanimidamid ("Acetamidoxim") hinzu und erhitzt unter Rühren auf 500C. Nach einer Stunde werden 50 mg (0.2 mmol) der Verbindung aus Beispiel 54A hinzugegeben. Man rührt das Reaktionsgemisch 2 h bei 800C. Anschließend wird zweimal nacheinander ein Gemisch aus jeweils 22 mg (0.5 mmol, 60%-ig in Mineralöl) Natrium-
hydrid und 38 mg (0.5 mmol) l-N-Hydroxyethanimidamid in 1 ml DMF, welches zuvor 30 min unter Rühren auf 500C erhitzt wurde, erneut hinzugegeben und die Reaktionsmischung nach jeder Zugabe für weitere 30 min bei 800C gerührt. Man lässt den Ansatz danach abkühlen und engt ein. Der Rückstand wird in einem Gemisch von je 2 ml Wasser, Methanol und 1 N Salzsäure gelöst und über präparative HPLC (RP18-Säule; Laufmittel: Aceton itri l/Wasser-Gradient unter Zusatz von 0.1% TFA) gereinigt.
Ausbeute: 12 mg (17% d. Th.)
LC-MS (Methode 4): R, = 1.35 min; MS (ESIpos): m/z = 330 [M+H]+;
1H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ = 8.58 (s, IH), 8.04 (s, IH), 7.29 (s, IH), 3.85-3.65 (m, 8H), 2.23 (s, 3H).
Beispiel 178
4-(3-Methyl-l,2,4-oxadiazol-5-yl)-2-(6-moφholin-4-ylpyrimidin-4-yl)-l,2-dihydro-3H-pyrazol-3- on-Ηydrochlorid
10 mg (0.02 mmol) der Verbindung aus Beispiel 177 werden 2 h bei RT mit einer 4 N Lösung von Chlorwasserstoff in Dioxan gerührt. Man dekantiert danach das Lösungsmittel ab, verrührt dreimal nacheinander in /erA-Butylmethylether und dekantiert jeweils ab. Der verbleibende Feststoff wird im Hochvakuum getrocknet.
Ausbeute: 7 mg (86% d. Th.)
LC-MS (Methode 8): R, = 1.24 min; MS (ESIpos): m/z = 330 [M+H]+;
1H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ = 8.58 (s, IH), 8.08 (s, IH), 7.29 (s, I H), 4.00-3.50 (m, 8H), 2.23 (s, 3H).
Beispiel 179
2-(6-Methoxypyrimidin-4-yl)-4-(lH-l,2,3-triazol-l-yl)-l,2-dihydro-3H-pyrazol-3-on-Hydrochlorid
0.3 ml (6.6 mmol) Methanol werden in 15 ml Dioxan vorgelegt. Man gibt unter Rühren langsam 1.3 ml (2.7 mmol) einer 2 M Lösung der Phosphazen-Base ?2-tert.-Buty\ in THF hinzu und rührt 15 min bei RT. Anschließend gibt man 350 mg (1.3 mmol) der Verbindung aus Beispiel 52A hinzu und setzt 2 h bei 1500C in einer Single wocfe-Mikrowelle (CEM Explorer) um. Man gibt dann weitere 2 ml (49.2 mmol) Methanol hinzu und setzt erneut für 2 h unter den gleichen Bedingungen in einer Single mode-Mikrowelle (CEM Explorer) um. Nach dem Abkühlen engt man die Reaktions- mischung ein und reinigt den Rückstand über präparative HPLC (RP18-Säule; Laufmittel: Aceto- nitril/Wasser-Gradient unter Zusatz von 0.1% TFA). Die produkthaltigen Fraktionen werden vereinigt und am Rotationsverdampfer eingeengt. Der Rückstand wird im Hochvakuum getrocknet und anschließend mit 3 ml einer 4 N Lösung von Chlorwasserstoff in Dioxan versetzt. Man rührt 30 min bei RT, filtriert dann den Feststoff ab und trocknet im Hochvakuum.
Ausbeute: 60 mg ( 15% d. Th.)
LC-MS (Methode 7): R1 = 0.82 min; MS (ESlpos): m/z = 260 [M+H]+;
1H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ = 8.80 (s, IH), 8.59 (s, IH), 8.43 (s, IH), 7.90 (s, IH), 7.70 (s, I H), 4.00 (s, 3H).
Beispiel 180
2-[6-(4-Pyrrolidin-l-ylpiperidin-l-yl)pyrimidin-4-yl]-4-(lH-l,2,3-triazol-l-yl)-l ,2-dihydro-3H- pyrazol-3-on
481 mg (2.3 mmol) der Verbindung aus Beispiel 3A, 600 mg (2.3 mmol) der Verbindung aus Beispiel 3OA und 79 mg (0.5 mmol) p-Toluolsulfonsäure werden in 8 ml THF vorgelegt und 30 min bei 1700C in einer Single moßfe-Mikrowelle (Emrys Optimizer) umgesetzt. Zur Aufarbeitung wird die Reaktionsmischung im Vakuum aufkonzentriert und der Rückstand über präparative HPLC (Methode 17) chromatographiert. Die Produktfraktionen werden lyophilisiert und danach mit Was- ser/Acetonitril (5: 1) versetzt. Die Lösung wird erwärmt, mit Ultraschall behandelt und über einen Millipore-Filter (0.45 μm) filtriert. Das Filtrat wird im Vakuum bis zur Trockene eingeengt.
Ausbeute: 17 mg (2% d. Th.)
LC-MS (Methode 8): R, = 0.94 min; MS (ESIpos): m/z = 382 [M+H]+;
1H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ = 8.41 (s, IH), 8.35 (s, IH), 8.07 (s, IH), 7.70 (s, IH), 7.68 (s, I H), 4.43-4.23 (m, 2H), 3.18-2.88 (m, 6H), 2.14-2.00 (m, 2H), 1.92-1.76 (m, 4H), 1.56-1.40 (m, 2H), 1.16 (t, IH).
B. Bewertung der pharmakologischen Wirksamkeit
Die pharmakologischen Eigenschaften der erfindungsgemäßen Verbindungen können in folgenden Assays gezeigt werden:
Abkürzungen:
DMEM Dulbecco's Modified Eagle Medium
FCS Fetal CaIf Serum
TMB 3,3',5,5'-Tetramethylbenzidin
Tris Tris(hydroxymethyl)-aminomethan
1. In viϊro-Tests zur Bestimmung der Aktivität und Selektivität von HIF-Prolyl-4- Hydroxylase-Inhibitoren
l.a) Hemmung der Aktivität von HIF-Prolylhydroxylase:
Hydroxylierter HIF bindet spezifisch an den von Hippel-Lindau Protein-Elongin B-Elongin C- Komplex (VBC-Komplex). Diese Interaktion tritt nur auf, wenn HEF an einem konservierten Prolylrest hydroxyliert ist. Sie ist die Grundlage für die biochemische Bestimmung der HEF- Prolylhydroxylase-Aktivität. Der Test wird wie beschrieben durchgeführt [Oehme F., Jonghaus W., Narouz-Ott L., Huetter J., Flamme L, Anal. Biochem. 330 (1), 74-80 (2004)]:
Eine klare, mit NeutrAvidin HBC beschichtete 96-Loch-Mikrotiterplatte (Fa. Pierce) wird für 30 Minuten mit Blocker-Casein inkubiert. Anschließend wird die Platte dreimal mit je 200 μl Waschpuffer (50 mM Tris, pH 7.5, 100 mM NaCl, 10% (v/v) Blocker-Casein, 0.05% (v/v) Tween 20) pro Loch gewaschen. Das Peptid Biotin-DLDLEMLAPYEPMDDDFQL (Fa. Eurogentec, 4102 Seraing, Belgien) wird in einer Konzentration von 400 nM in 100 μl Waschpuffer zugegeben. Dieses Peptid dient als Substrat für die Prolylhydroxylierung und wird an die Mikrotiterplatte gebunden. Nach 60 Minuten Inkubation wird die Platte dreimal mit Waschpuffer gewaschen, 30 Minuten mit 1 mM Biotin in Blocker-Casein inkubiert und dann erneut dreimal mit Waschpuffer gewaschen.
Zur Durchführung der Prolylhydroxylase-Reaktion wird das an die Platte gebundene Peptidsubstrat 1 bis 60 Minuten mit einem Prolylhydroxylase-haltigen Zelllysat inkubiert. Die Reaktion findet in 100 μl Reaktionspuffer (20 mM Tris, pH 7.5, 5 mM KCl, 1.5 mM MgCI2, 1 μM-1 mM 2-Oxo- glutarat, 10 μM FeSO4, 2 mM Ascorbat) bei Raumtemperatur statt. Die Reaktionsmischung enthält außerdem den zu testenden Hemmstoff der Prolylhydroxylase in verschiedenen Konzentrationen.
Die Testsubstanz wird bevorzugt, aber nicht ausschließlich bei Konzentrationen zwischen 1 nM und 100 μM eingesetzt. Durch dreimaliges Waschen der Platte mit Waschpuffer wird die Reaktion gestoppt.
Zur quantitativen Bestimmung der Prolylhydroxylierung wird ein Fusionsprotein, das sowohl Thioredoxin aus E. coli als auch den VBC-Komplex enthält, in 80 μl Bindungspuffer (50 mM Tris, pH 7.5, 120 mM NaCl) zugegeben. Nach 15 Minuten werden 10 μl einer Lösung von poly- klonalem Anti-Thioredoxin-Antikörper aus Kaninchen in Bindungspuffer zugefügt. Nach weiteren 30 Minuten setzt man 10 μl einer Lösung von mit Meerrettich-Peroxidase gekoppeltem Anti- Kaninchen-Immunglobulin in Bindungspuffer hinzu. Nach 30 Minuten Inkubation bei Raum- temperatur wird dreimal mit Waschpuffer gewaschen, um ungebundenen VBC-Komplex und Antikörper zu entfernen. Um die Menge an gebundenem VBC-Komplex zu bestimmen, wird 15 Minuten mit TMB inkubiert. Die Farbreaktion wird durch Zugabe von 100 μl 1 M Schwefelsäure beendet. Durch Messung der optischen Dichte bei 450 nm wird die Menge an gebundenem VBC- Komplex bestimmt. Sie ist proportional zur Menge an hydroxyliertem Prolin im Peptidsubstrat.
Zur Detektion der Prolylhydroxylierung kann alternativ ein mit Europium (Fa. Perkin Eimer) gekoppelter VBC-Komplex verwendet werden. In diesem Fall wird die Menge an gebundenem VBC-Komplex durch zeitaufgelöste Fluoreszenz bestimmt. Außerdem ist die Verwendung von mit [35S]-Methionin markiertem VBC-Komplex möglich. Hierfür kann der radioaktiv markierte VBC- Komplex durch in v/fr-o-Transkription-Translation in Retikulozytenlysat hergestellt werden.
Die Ausführungsbeispiele hemmen die Aktivität der HIF-Prolylhydroxylase in diesem Test mit einem IC50-Wert von < 30 μM. In der nachstehenden Tabelle 1 sind repräsentative IC50-Werte zu den Ausführungsbeispielen wiedergegeben:
Tabelle 1
l.b) Zellulärer, funktioneller in vitro-Test:
Die Quantifizierung der Wirksamkeit der erfindungsgemäßen Verbindungen erfolgt mit Hilfe einer rekombinanten Zelllinie. Die Zelle leitet sich ursprünglich von einer humanen Lungencarcinom- Zelllinie ab (A549, ATCC: American Type Culture Collection, Manassas, VA 20108, USA). Die Testzelllinie wird stabil mit einem Vektor transfiziert, der das Reportergen der Photinus pyralis- Luciferase (im folgenden Luciferase genannt) unter der Kontrolle eines artifiziellen Minimalpromotors enthält. Der Minimalpromotor besteht aus zwei Hypoxie-responsiblen Elementen stromaufwärts einer TATA-Box [Oehme F., Ellinghaus P., Kolkhof P., Smith TJ. , Ramakrishnan S., Hütter J., Schramm M., Flamme I., Biochem. Biophys. Res. Commun. 296 (2), 343-9 (2002)]. Unter Einwirkung von Hypoxie (z.B. Kultivierung in Gegenwart von 1% Sauerstoff für 24 Stunden) oder unter Einwirkung unselektiver Dioxygenase-Inhibitoren (z.B. Desferroxamin in einer Konzentration von 100 μM, Cobaltchlorid in einer Konzentration von 100 μM oder N-Oxalylglycindiethyl- ester in einer Konzentration von 1 mM) produziert die Testzelllinie Luciferase, die mit Hilfe
geeigneter Biolumineszenz-Reagenzien (z.B. Steady-Glo® Luciferase Assay System, Promega Corporation, Madison, WI 5371 1, USA) und eines geeigneten Luminometers detektiert und quantifiziert werden kann.
Testablauf: Die Zellen werden am Tag vor dem Test in einer exakt bemessenen Menge Kultur- medium (DMEM, 10% FCS, 2 mM Glutamin) in 384- oder 1536-Loch-Mikrotiterplatten ausplattiert und in einem Zellinkubator (96% Luftfeuchtigkeit, 5% v/v CO2, 370C) gehalten. Am Testtag werden dem Kulturmedium die Testsubstanzen in abgestuften Konzentrationen zugesetzt. In als Negativkontrolle dienenden Ansätzen wird den Zellen keine Testsubstanz zugesetzt. Als Positivkontrolle zur Bestimmung der Empfindlichkeit der Zelle für Inhibitoren wird z.B. Des- ferroxamin in einer Endkonzentration von 100 μM zugesetzt. Sechs bis 24 Stunden nach Übertragung der Testsubstanzen in die Löcher der Mikrotiterplatten wird das resultierende Lichtsignal im Luminometer gemessen. Anhand der Meßwerte wird eine Dosiswirkungsbeziehung aufgestellt, die als Grundlage für die Ermittlung der halbmaximalen Wirkkonzentration (als EC5o-Wert bezeichnet) dient.
l.c) Zellulärer, funktioneller in vitro-Test zur Veränderung der Genexpression:
Um die Veränderung der Expression spezifischer mRNAs in menschlichen Zelllinien nach Behandlung mit Testsubstanzen zu untersuchen, werden folgende Zelllinien auf 6- oder 24-Loch- platten kultiviert: humane Hepatomzellen (HUH, JCRB Cell Bank, Japan), humane embryonale Nierenfibroblasten (HEK/293, ATCC, Manassas, VA 20108, USA), humane Cervixcarcinomzellen (HeLa, ATCC, Manassas, VA 20108, USA), humane Nabelschnurvenenendothelzellen (HUVEC, Cambrex, East Rutherford, New Jersey 07073, USA). 24 Stunden nach Zugabe der Testsubstanzen werden die Zellen mit Phosphat-gepufferter Saline gewaschen und aus ihnen die Gesamt-RNA unter Verwendung einer geeigneten Methode gewonnen (z.B. Trizol®-Reagenz, Invitrogen GmbH, 76131 Karlsruhe, Deutschland).
Für ein typisches Analyseexperiment wird je 1 μg der so gewonnenen Gesamt-RNA mit DNase I verdaut und unter Verwendung einer geeigneten Reversen-Transkriptase-Reaktion (ImProm-II Reverse Transcription System, Promega Corporation, Madison, WI 5371 1, USA) in eine komplementäre DNA (cDNA) übersetzt. 2.5% des so gewonnenen cDNA-Ansatzes werden jeweils für die Polymerase-Kettenreaktion verwendet. Das Expressionsniveau der mRNA der zu untersuchen- den Gene wird mittels der real time quantitative Polymerase chain reaction [TaqMan-PCR; Heid CA., Stevens J., Livak K.J., Williams P.M., Genome Res. 6 (10), 986-94 (1996)] unter Verwendung eines ABI Prism 7700 Sequenz-Detektionsinstruments (Fa. Applied Biosystems, Inc.) untersucht. Die hierbei benutzten Primer-Sonden-Kombinationen werden mittels der Primer Express 1.5 Software (Fa. Applied Biosystems, Inc.) generiert. Im einzelnen werden die mRNAs
von Erythropoetin, Carboanhydrase IX, Lactatdehydrogenase A und vaskulärem Endothelzell- wachstumsfaktor untersucht.
Substanzen gemäß der vorliegenden Erfindung fuhren zu einem signifikanten, dosisabhängigen Anstieg der mRNA Hypoxie-induzierter Gene in Zellen menschlichen Ursprungs.
2. In v/vo-Tests zum Nachweis der Wirkung im Kardiovaskularsvstem
2.a) In v/vo-Test zur Veränderung der Genexpression:
Mäusen oder Ratten werden die in geeigneten Lösungsmitteln gelösten Prüfverbindungen entweder oral durch Schlundsonden-Applikation, intraperitoneal oder intravenös verabfolgt. Typische Dosierungen sind 0.1, 0.5, 1, 5, 10, 20, 50, 100 und 300 mg Substanz pro kg Körpergewicht und Verabfolgung. Kontrolltiere erhalten nur Lösungsmittel. 4, 8 oder 24 Stunden nach Gabe der Prüfsubstanz werden die Tiere mit einer Überdosis Isofluran und anschließendem Genickbruch getötet und die zu untersuchenden Organe entnommen. Teile der Organe werden in flüssigem Stickstoff schockgefroren. Aus den Organteilen wird wie unter B.l .a) beschrieben Gesamt-RNA gewonnen und diese in eine cDNA übersetzt. Das Expressionsniveau der mRNA der zu untersuchenden Gene wird mittels der real time quantitative Polymerase chain reaction [TaqMan-PCR; Heid CA., Stevens J., Livak K.J., Williams P.M., Genome Res. 6 (10), 986-94 (1996)] unter Verwendung eines ABI Prism 7700 Sequenz-Detektionsinstruments (Fa. Applied Biosystems, Inc.) untersucht.
Substanzen gemäß der vorliegenden Erfindung führen im Vergleich mit der Placebo-Kontrolle nach oraler oder parenteraler Verabreichung zu einem signifikanten, dosisabhängigen Anstieg der mRNA des Erythropoetins in der Niere.
2.b) Bestimmung des Erythropoetin-Spiegels im Serum:
Mäusen oder Ratten wird die Prüfsubstanz in einem geeigneten Lösungsmittel entweder intraperitoneal oder oral einmal oder zweimal täglich verabreicht. Typische Dosierungen sind 0.1, 0.5, 1, 5, 10, 20, 50, 100 und 300 mg Substanz pro kg Körpergewicht und Verabfolgung. Placebo- Kontrolltiere erhalten nur Lösungsmittel. Vor der Applikation und vier Stunden nach der letzten Substanzgabe wird den Tieren in Kurznarkose aus dem retroorbitalen Venenplexus oder der Schwanzvene 50 μl Blut entnommen. Das Blut wird durch Zusatz von Lithium-Heparin ungerinnbar gemacht. Durch Zentrifugieren wird das Blutplasma gewonnen. In dem Blutplasma wird mit Hilfe eines Erythropoetin-ELISA (Quantikine® mouse Epo Immunoassay, R&D Systems, Inc., Minneapolis, USA) entsprechend der Anleitung des Herstellers der Gehalt an Erythropoetin bestimmt. Die Meßwerte werden anhand einer für Maus-Erythropoetin erhobenen Referenzmessung in pg/ml umgerechnet.
Substanzen gemäß der vorliegenden Erfindung fuhren nach oraler und parenteraler Verabreichung zu einem signifikanten, dosisabhängigen Anstieg des Plasma-Erythropoetins gegenüber dem Ausgangswert und der Placebo-Kontrolle.
2.c) Bestimmung der zellulären Zusammensetzung des peripheren Blutes:
Mäusen oder Ratten wird die Prüfsubstanz in einem geeigneten Lösungsmittel entweder intraperitoneal oder oral einmal oder zweimal täglich über mehrere Tage verabreicht. Typische Dosierungen sind z.B. 0.1, 0.5, 1, 5, 10, 20, 50, 100 und 300 mg Substanz pro kg Körpergewicht und Verabfolgung. Kontrolltiere erhalten nur Lösungsmittel. Am Versuchsende wird den Tieren in Kurznarkose aus dem Venenplexus des Augenwinkels oder der Schwanzvene Blut entnommen und durch Zusatz von Natriumeitrat ungerinnbar gemacht. In einem geeigneten elektronischen Messgerät werden in den Blutproben die Konzentrationen von Erythrozyten, Leukozyten und Thrombozyten bestimmt. Die Konzentration der Retikulozyten wird anhand von Blutausstrichen, die mit einer dafür geeigneten Farblösung (Fa. KABE Labortechnik, Nümbrecht) gefärbt werden, durch mikroskopische Durchmusterung von je 1000 Erythrozyten bestimmt. Für die Bestimmung des Hämatokrits wird Blut aus dem retroorbitalen Venenplexus mittels einer Hämatokritkapillare entnommen und der Hämatokritwert nach Zentrifugieren der Kapillare in einer dafür geeigneten Zentrifuge manuell abgelesen.
Substanzen gemäß der vorliegenden Erfindung führen nach oraler und parenteraler Verabreichung zu einem signifikanten, dosisabhängigen Anstieg des Hämatokrits, der Erythrozytenzahl und der Retikulozyten gegenüber dem Ausgangswert und der Placebo-Kontrolle.
3. Bestimmung der Löslichkeit
Herstellung der Ausgangslösung (Urlösung):
Mindestens 1.5 mg der Testsubstanz werden in ein Wide Mouth 10 mm Screw V-Vial (Fa. Glastechnik Gräfenroda GmbH, Art.-Nr. 8004-WM-H/V15μ) mit passender Schraubkappe und Septum genau eingewogen, mit DMSO zu einer Konzentration von 50 mg/ml versetzt und 30 Minuten mittels eines Vortexers geschüttelt.
Herstellung der Kalibrierlösungen:
Die notwendigen Pipettierschritte erfolgen in 1.2 ml 96er Deep Well Plate (DWP) mittels eines Liquid-Handling-Roboters. Als Lösemittel wird ein Gemisch aus Aceton itri l/Wasser 8:2 verwendet.
Herstellung der Ausgangslösung für Kalibrierlösungen (Stammlösung): 10 μl der Urlösung werden mit 833 μl des Lösemittelgemisch versetzt (Konzentration = 600 μg/ml) und homogenisiert. Es werden von jeder Testsubstanz 1 : 100 Verdünnungen in separaten DWP's hergestellt und wiederum homogenisiert.
Kalibrierlösung 5 (600 ng/ml): 30 μl der Stammlösung werden mit 270 μl Lösemittelgemisch versetzt und homogenisiert.
Kalibrierlösung 4 (60 ng/ml): 30 μl der Kalibrierlösung 5 werden mit 270 μl Lösemittelgemisch versetzt und homogenisiert.
Kalibrierlösung 3 (12 ng/ml): 100 μl der Kalibrierlösung 4 werden mit 400 μl Lösemittelgemisch versetzt und homogenisiert.
Kalibrierlösung 2 (1.2 ng/ml): 30 μl der Kalibrierlösung 3 werden mit 270 μl Lösemittelgemisch versetzt und homogenisiert.
Kalibrierlösung 1 (0.6 ng/ml): 150 μl der Kalibrierlösung 2 werden mit 150 μl Lösemittelgemisch versetzt und homogenisiert.
Herstellung der Probenlösungen:
Die notwendigen Pipettierschritte erfolgen in 1.2 ml 96er DWP mittels eines Liquid-Handling- Roboters. 10.1 μl der Stammlösung werden mit 1000 μl PBS-Puffer pH 6.5 versetzt. (PBS-Puffer pH 6.5: 61.86 g Natriumchlorid, 39.54 g Natriumdihydrogenphosphat und 83.35 g 1 N Natronlauge werden in einen 1 Liter-Messkolben eingewogen, mit Wasser aufgefüllt und ca. 1 Stunde gerührt. Von dieser Lösung werden 500 ml in einen 5 Liter-Messkolben gegeben und mit Wasser aufgefüllt. Es wird mit 1 N Natronlauge auf pH 6.5 einstellen.)
Durchführung:
Die notwendigen Pipettierschritte erfolgen in 1.2 ml 96er DWP mittels eines Liquid-Handling- Roboters. Die so hergestellten Probenlösungen werden 24 Stunden bei 1400 rpm mittels eines temperierbaren Schüttlers bei 200C geschüttelt. Von diesen Lösungen werden jeweils 180 μl abgenommen und in Beckman Polyallomer Centrifuge Tubes überführt. Diese Lösungen werden 1 Stunde mit ca. 223.000 x g zentrifugiert. Von jeder Probenlösung werden 100 μl des Überstandes abgenommen und 1 : 10 und 1 : 1000 mit PBS-Puffer 6.5 verdünnt.
Analytik:
Die Proben werden mittels HPLC/MS-MS analysiert. Quantifiziert wird über eine Fünf-Punkt- Kalibrationskurve der Testverbindung. Die Löslichkeit wird in mg/1 ausgedrückt. Analysensequenz: 1) Blank (Lösemittelgemisch); 2) Kalibrierlösung 0.6 ng/ml; 3) Kalibrierlösung 1.2 ng/ml; 4) Kalibrierlösung 12 ng/ml; 5) Kalibrierlösung 60 ng/ml; 6) Kalibrierlösung 600 ng/ml; 7) Blank (Lösemittelgemisch); 8) Probenlösung 1 : 1000; 7) Probenlösung 1 : 10.
HPLC/MS-MSMethode
HPLC: Agilent 1 100, quat. Pumpe (G131 1A), Autosampier CTC HTS PAL, Degaser (G 1322A) und Säulenthermostat (Gl 316A); Säule: Oasis HLB 20 mm x 2.1 mm, 25 μ; Temperatur: 400C; Eluent A: Wasser + 0.5 ml Ameisensäure/l; Eluent B: Acetonitril + 0.5 ml Ameisensäure/l; Flussrate: 2.5 ml/min; Stoptime 1.5 min; Gradient: 0 min 95% A, 5% B; Rampe: 0-0.5 min 5% A, 95% B; 0.5-0.84 min 5% A, 95% B; Rampe: 0.84-0.85 min 95% A, 5% B; 0.85-1.5 min 95% A, 5% B.
MS/MS: WATERS Quattro Micro Tandem MS/MS; Z-Spray API-Interface; HPLC-MS- Eingangssplitter 1 :20; Messung im ESI-Mode.
C. Ausführungsbeispiele für pharmazeutische Zusammensetzungen
Die erfindungsgemäßen Verbindungen können folgendermaßen in pharmazeutische Zubereitungen überführt werden:
Tablette:
Zusammensetzung:
100 mg der erfindungsgemäßen Verbindung, 50 mg Lactose (Monohydrat), 50 mg Maisstärke (nativ), 10 mg Polyvinylpyrrolidon (PVP 25) (Fa. BASF, Ludwigshafen, Deutschland) und 2 mg Magnesiumstearat.
Tablettengewicht 212 mg. Durchmesser 8 mm, Wölbungsradius 12 mm.
Herstellung:
Die Mischung aus erfindungsgemäßer Verbindung, Lactose und Stärke wird mit einer 5%-igen Lösung (m/m) des PVPs in Wasser granuliert. Das Granulat wird nach dem Trocknen mit dem Magnesiumstearat 5 Minuten gemischt. Diese Mischung wird mit einer üblichen Tablettenpresse verpresst (Format der Tablette siehe oben). Als Richtwert für die Verpressung wird eine Presskraft von 15 kN verwendet.
Oral applizierbare Suspension:
Zusammensetzung:
1000 mg der erfindungsgemäßen Verbindung, 1000 mg Ethanol (96%), 400 mg Rhodigel® (Xanthan gum der Fa. FMC, Pennsylvania, USA) und 99 g Wasser.
Einer Einzeldosis von 100 mg der erfindungsgemäßen Verbindung entsprechen 10 ml orale Suspension.
Herstellung:
Das Rhodigel wird in Ethanol suspendiert, die erfindungsgemäße Verbindung wird der Suspension zugefügt. Unter Rühren erfolgt die Zugabe des Wassers. Bis zum Abschluß der Quellung des Rhodigels wird ca. 6 h gerührt.
Oral applizierbare Lösung:
Zusammensetzung:
500 mg der erfindungsgemäßen Verbindung, 2.5 g Polysorbat und 97 g Polyethylenglycol 400. Einer Einzeldosis von 100 mg der erfindungsgemäßen Verbindung entsprechen 20 g orale Lösung.
Herstellung:
Die erfindungsgemäße Verbindung wird in der Mischung aus Polyethylenglycol und Polysorbat unter Rühren suspendiert. Der Rührvorgang wird bis zur vollständigen Auflösung der erfindungsgemäßen Verbindung fortgesetzt.
i.v.-Lösung:
Die erfindungsgemäße Verbindung wird in einer Konzentration unterhalb der Sättigungslöslichkeit in einem physiologisch verträglichen Lösungsmittel (z.B. isotonische Kochsalzlösung, Glucose- lösung 5% und/oder PEG 400-Lösung 30%) gelöst. Die Lösung wird steril filtriert und in sterile und pyrogenfreie Injektionsbehältnisse abgefüllt.