Wärmetauschereinheit
Die Erfindung betrifft eine Wärmetauschereinheit .
Wärmetauschereinheiten werden beispielsweise in Klimaanlagen von Kraftfahrzeugen in der Nähe des Kältemittel- kompressors eingesetzt, um einerseits das von dem Kompressor kommende durch die Kompression erwärmte Fluid vorzukühlen und um andererseits das dem Kompressor zuzuführende Wärme- tragerfluid etwas anzuwärmen. Letzteres ist insbesondere bei solchen Klimaanlagen vorteilhaft, die unter besonders hohem Druck stehen und mit alternativen Kältemitteln, wie beispielsweise C02 , arbeiten. Die verwendeten Kompressoren sind relativ empfindlich und nehmen Schaden, wenn das angesaugte Kältemittel Flüssigkeitstropfen mitführt. Der betreffende
Wärmetauscher soll dann möglichst nahe an dem Kompressor angeordnet sein, um Tropfchenbildüng auf dem Weg von dem Wärmetauscher zu dem Kompressor zu vermeiden. Der Wärmetauscher ist deshalb in der Regel erheblichen Vibrationen aus- gesetzt, denen er Stand halten muss. Außerdem steht er unter hohem Druck. Kraftfahrzeugkälteanlagen mit alternativen Kältemitteln müssen auf Berstdrücke bis zu 700 bar ausgelegt sein. Dies stellt insgesamt nicht nur eine Herausforderung für die Konstruktion des Wärmetauschers sondern auch für seine Anschlusstechnik dar. Außerdem soll ein solcher Wärmetauscher bei geringer Baugröße eine möglichst hohe Wärme- Übertragungskapazität aufweisen.
Davon ausgehend ist es Aufgabe der Erfindung, eine Wär- metauschereinheit zu schaffen, die sich insbesondere für den Einsatz in Hochdruckanwendungen eignet.
Diese Aufgabe wird mit der Wärmetauschereinheit nach Anspruch 1 gelöst :
Die erfindungsgemäße Wärmetauschereinheit weist einen Wärmetauscherkörper auf, der zwei Flachseiten aufweist und als Flachkörper ausgebildet ist. Längs durchgehende, parallel zueinander ausgerichtete Durchgangskanäle sind in we- nigstens zwei, vorzugsweise aber drei zueinander parallelen Reihen angeordnet und mit an den Enden vorgesehenen Anschlüssen verbunden. Dabei sind vorzugsweise die äußeren, d.h. den Flachseiten näheren Durchgangskanäle mit einem An- schluss und die innen liegenden Kanäle mit einem anderen Anschluss verbunden. Die Durchgangskanäle werden somit auf zwei Gruppen aufgeteilt, nämlich eine Gruppe, die an einen Anschluss angeschlossen ist und eine andere Gruppe, die an einen anderen Anschluss angeschlossen ist. Die eine Gruppe dient als Saugkanal und führt beispielsweise einem Kälte-
mittelkompressor das Fluid zu während die andere Gruppe als Druckkanal dient und das von dem Kältemittelkompressor kommende komprimierte Fluid führt . Sie bilden somit einen Druckkanal .
Die Kältemittelströmung ist in den Kanälen relativ schnell. Insbesondere im Druckkanal können infolge der herrschenden Temperaturen und Drücke überkritische Fluidzustände erreicht werden, in denen das Fluid einen speziellen Aggre- gatzustand einnimmt, der sich weder dem gasförmigen noch dem flüssigen Aggregatzustand zuordnen lässt . Insbesondere in diesem Fall, aber auch bei anderen Hochdruckanwendungen, hat es sich als zweckmäßig herausgestellt, wenn die Saugkanäle insgesamt einen freien Strömungsquerschnitt aufweisen, der deutlich größer ist als der freie Strömungsquerschnitt auf der Saugseite. Die Zahl der saugseitigen Durchgangskanäle ist vorzugsweise etwa 1,2 bis 2 mal so groß, vorzugsweise etwa 1,5 mal so groß wie die Zahl der druckseitigen Kanäle. Außerdem sind die Querschnitte der druckseitigen Kanäle we- sentlich geringer als die Querschnitte der saugseitigen Kanäle. Vorzugsweise sind die saugseitigen Durchgangskanäle mit einem rechteckigen oder quadratischen Querschnitt versehen. Sie weisen glatte, unverrippte Wandungen auf. Die druckseitigen Durchgangskanäle sind vorzugsweise rund (kreisrund, oval oder ähnlich) , wobei die kreisrunde Form bevorzugt wird. Die Wandungen sind ebenfalls vorzugsweise glatt, d.h. ohne Rippen oder sonstige Vorsprünge ausgebildet. Der Wärmetauscherkörper weist vorzugsweise ein sich in
Längsrichtung nicht änderndes, d.h. konstantes Querschnitts- profil auf. Vorzugsweise ist er als Strangpressprofil, beispielsweise als Aluminiumstrangpressprofil, ausgebildet. Er kann dabei einstückig ausgebildet sein. Dies ergibt eine
einfache, kostengünstige Herstellung. Er kann jedoch auch zweistückig ausgebildet sein, wobei beide Teilkörper aus dem gleichen oder aus unterschiedlichen Materialien aufgebaut sein können.
Von einem als Aluminiumstrangpressprofil ausgebildeten Wärmetauscherkörper können in den Anschlussbereichen äußere Teile des Körpers entfernt werden, so dass eine lediglich die inneren Durchgangskanäle enthaltende, im Querschnitt z.B. rechteckige Zunge oder ein sonstiger Anschlussfortsatz ausgebildet ist. Diese kann einen in dem Anschlussstück vorgesehenen schlitzartigen Durchgang durchragen und in diesem abgedichtet gefasst sein. Auf diese Weise können mit einem besonders einfachen Anschlussstück die äußeren und die inne- ren Durchgangskanäle des Wärmetauscherkδrpers an unterschiedliche Anschluss gelegt werden. Außerdem ist es aufgrund der flächigen Verbindung zwischen den Flanken des Anschlussfortsatzes und der Schlitzwandung möglich, eine zugfeste Verbindung durch Kleben oder Löten oder auch durch anderweitige Verbindungstechniken zu erreichen, die den mechanischen Beanspruchungen in dem Motorraum eines Kraftfahrzeugs Stand hält .
Weitere Einzelheiten vorteilhafter Ausführungsformen der Erfindung ergeben sich aus der Zeichnung, der Beschreibung oder aus Ansprüchen. In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung veranschaulicht. Es zeigen:
Figur 1 die Wärmetauschereinheit und deren Anschluss an einen Kompressor in schematisierter Darstellung,
Figur 2 die Wärmetauschereinheit nach Figur 1 in einer skizzenhaften Perspektivdarstellung,
Figur 3 die Wärmetauschereinheit nach Figur 2 in teilweise aufgeschnittener, ausschnittsweiser Darstellung,
Figur 4 das Anschlussstück des Wärmetauschers nach Figur 2 und 3 in aufgeschnittener Perspektivdarstellung und
Figur 5 bis 7 Wärmetauscherkörper in unterschiedlichen Aus- führungsformen für den Wärmetauscher nach Figur 2, jeweils in Perspektivdarstellung.
In Figur 1 ist ein Ausschnitt einer Kältemaschine 1 veranschaulicht, die z.B. zu der Klimaanlage eines Kraftfahrzeugs gehört. Wesentlicher Bestandteil der Kältemaschine 1 ist ihr Kältemittelkompressor 2, dem ein Wärmetauscher 3 vorgeschaltet ist. Wegen seiner unmittelbaren Nachbarschaft zu dem Kältemittelkompressor 2 wird er auch als „innerer Wärmetauscher" bezeichnet. Seine Funktion besteht lediglich in der Anwärmung des dem Kältemittelkompressor 2 saugseitig zufließenden Kältemittels unter Ausnutzung der Wärme des den Kältemittelkompressor 2 verlassenden Kältemittels. Er wird vorzugsweise im Gegenstrom durchströmt .
Figur 2 veranschaulicht den Wärmetauscher 3 gesondert, der im Wesentlichen durch einen endseitig in Anschlussstü- cken 4, 5 gefassten Wärmetauscherkörper 6 gebildet wird. Der Wärmetauscher 3 ist insgesamt besonders robust und druckfest ausgebildet . Außerdem weist er ein besonders geringes Bauvolumen auf . Zur Erläuterung seines Aufbaus wird auf die Figuren 3, 4 und 5 verwiesen. Der in Figur 5 gesondert und im Querschnitt veranschaulichte Wärmetauscherkörper 6 ist hier ein einteiliger Körper mit rechteckigem Querschnitt. Er ist sowohl an seinen beiden Flachseiten 7, 8 als auch an seinen Schmalseiten 9, 11 jeweils eben ausgebildet. Beispielsweise kann er durch ein Aluminiumstrangpressprofil oder ein ande- res im Strangguss- oder Strangpressverfahren hergestelltes Profil gebildet sein. Vorzugsweise besteht er aus Metall, wie Aluminium oder einer Aluminiumlegierung.
Der Wärmetauscherkörper 6 wird von in drei Reihen 12, 13, 14 angeordneten Durchgangskanälen 15, 16, 17 durchsetzt. Beispielsweise sind die Durchgangskanäle 15, 17, die den Flachseiten 7, 8 jeweils am nächsten liegen, quadratisch oder rechteckig ausgebildet. Sie weisen vorzugsweise miteinander übereinstimmende Querschnitte auf und sind unterein-
ander durch Zwischenwände 18, 19 getrennt, deren Dicke geringer ist als eine die Kanäle 15, 17 jeweils von den Flachseiten 7, 8 und den Schmalseiten 9, 11 trennende Außenwände 21, 22, 23, 24. Etwa mittig wird das Profil von einem brei- ten, parallel zu den Flachseiten 7, 8 angeordneten Steg 25 durchsetzt, der die Reihe 13 mit den Durchgangskanälen 16 enthält. Die Breite des Stegs 25 (gemessen senkrecht zu den Flachseiten 7, 8) stimmt etwa mit der in gleicher Richtung gemessenen Breite der Durchgangskanäle 12, 14 überein. Die in dem Steg 25 vorzugsweise mittig in einer geraden Reihe angeordneten Durchgangskanäle 13 sind vorzugsweise rund ausgebildet .
Wie Figur 3 veranschaulicht, ist von dem Wärmetauscher- körper 6 an seinem von dem Anschlussstück 5 gefassten Ende 26 ein äußerer Abschnitt entfernt, wobei der Steg 25 stehen geblieben ist. Auf diese Weise wird ein Fortsatz 27 in Form einer rechteckigen Zunge ausgebildet, die außen eine zu den Flachseiten 7, 8 parallele Flachseite aufweist. Z.B. kann diese Geometrie erzielt werden, indem von einem abgelängten Stück Aluminiumstrangpressprofil mit dem Querschnitt gemäß Figur 5 ein äußerer Teil abgefräst wird, der die Außenwände 21, 23 und die Zwischenwände 18, 19 umfasst . Das zugehörige Anschlussstück 4 oder 5 ist in Figur 4 gesondert veranschaulicht. Es ist beispielsweise als einstückiger Körper ausgebildet, der einen Rohrfortsatz 28 mit rechteckiger Innenkontur zur Aufnahme des Wärmetauscherkörpers 6 aufweist. Zu der rechteckigen Innenkontur gehört bei- spielsweise eine Flachseite 29, an der die Flachseite 8 des Wärmetauscherkörpers 6 ihre Anlage findet . Der Querschnitt der von der Flachseite 29 sowie den sonstigen begrenzenden Seiten definierten Einführöffnung 31 stimmt soweit mit dem Querschnitt des Außenumfangs des Wärmetauscherkörpers 6
überein, dass sich dieser mit geringem Spiel oder unter geringer Vorspannung in den Rohrfortsatz 28 einführen lässt .
An die Einführöffnung 31 schließt sich ein etwa zylin- drischer Verteilerraum 32 an, der parallel zu einem ebenfalls zylindrischen Verteilerraum 33 angeordnet ist. Die Verteilerräume 32, 33 sind untereinander durch einen schlitzartigen Durchgang 34 verbunden, der, wie Figur 3 zeigt, zur Aufnahme des Fortsatzes 27 vorgesehen ist. Ent- sprechend stimmt sein Querschnitt mit dem Querschnitt des Außenumfangs des Fortsatzes 27 überein.
In axialer Verlängerung der Verteilerräume 32, 33 schließt sich an diese jeweils ein Anschlussbereich 36, 37 an, der zur Verbindung mit einer äußeren Leitung eingerichtet ist. Diese kann mittels einer Schraubverbindung, einer Klemmverbindung oder durch anderweitige Verbindungsmaßnahmen, wie Anschweißen, Anlöten, Einkleben usw. in einem Kopf 38 befestigt werden, der die Anschlussbereiche 36, 37 um- gibt. Das Anschlussstück 4, 5 besteht vorzugsweise aus einem Metall oder einem druckfesten Kunststoff, der sich mit dem Wärmetauscherkörper 6 Stoffschlüssig verbinden lässt. Dabei muss nicht nur eine fluiddichte Verbindung zwischen dem Wärmetauscherkörper 6 und der Wandung der Einführöffnung 31 sondern auch eine fluiddichte Verbindung zwischen dem Fortsatz 27 und der Wandung des Durchgangs 34 erzeugt werden. Dazu kann das Anschlussstück 4, 5 mit ein oder mehreren Füllöffnungen 39 versehen sein, die z.B. eine Planfläche 40 des Durchgangs 34 durchsetzen und durch die ein Lot oder ein Klebstoff in den jeweiligen Spalt zwischen dem Wärmetauscherkörper 6 bzw. dem Fortsatz 27 und den jeweiligen Flächen der Einführöffnung 31 und/oder des Durchgangs 34 einzufüllen, beispielsweise einzuspritzen, ist. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist die Füllöffnung 39 in Form eines
einzigen Schlitzes in dem Anschlussstück 5 so angeordnet, dass sie in dem Durchgang 34 mündet. Es ist auch möglich, die Füllöffnung hier mit einer Nut zu verbinden, die den Durchgang 34 und somit auch den Fortsatz 27 wie ein Ring umgreift und den eingefüllten Klebstoff somit wie einen Ring um den Fortsatz 27 legt. In Figur 4 ist dies schematisch angedeutet. Ein oder mehrere ähnliche Nuten können die Einführöffnung 31 umgeben und nach dem Einführen des Wärmetauscherkörpers 6 von außen her durch Injektionsöffnungen mit Klebstoff gefüllt werden.
Bei der vorstehenden Beschreibung ist davon ausgegangen worden, dass die Anschlussstücke 4, 5 einstückig ausgebildet sind. Bedarfsweise können sie jedoch auch zwei- oder mehr- teilig ausgebildet sein. Beispielsweise kann die in den Figuren 3 und 4 schraffierte Schnittfläche durch eine Trennfuge ersetzt sein, die die Anschlussstücke 4, 5 längs durchtrennt. Die Trennfuge kann bei der Montage je nach Material- wähl durch einen Klebstoff oder ein Lot geschlossen werden und eine fluiddichte, mechanisch feste Verbindung zwischen den Teilen des Anschlussstücks 4, 5 und dem Wärmetauscher- kδrper 6 herstellen.
Der insoweit beschriebene Wärmetauscher 3 arbeitet wie folgt:
Es wird auf Figur 3 verwiesen, in der das kompressor- seitige Anschlussstück 5 veranschaulicht ist. Das von dem K ltemittelkompressor 2 geförderte Kältemittel gelangt durch den Anschlussbereich 37 in verdichteter Form in den Verteilerraum 33, dessen freier Strömungsquerschnitt wesentlich größer ist als der freie Strömungsquerschnitt aller Durchgangskanäle 16, die hier münden, zusammen genommen. Das komprimierte Wärmeträgerfluid teilt sich deshalb relativ
gleichmäßig auf alle Durchgangskanäle 16 auf und durchströmt diese in Längsrichtung.
Gleichzeitig liefern die in den Verteilerraum 32 mün- denden Durchgangskanäle 12, 14 (Figur 5) Wärmeträgerfluid in den Verteilerraum 32, der hier als Sammelraum wirkt. Das Kältemittelfluid der Durchgangskanäle 15, 17 strömt somit im Gegenstrom zu dem Kältemittelfluid in den Durchgangskanälen 16. unter Abkühlung des in den Durchgangskanälen 16 fließen- den Wärmeträgerfluids erwärmt sich das in den Durchgangs- kanälen 15, 17 fließende und dem Kältemittelkompressor 2 zuströmende Kältemittel etwas, wodurch es aus seinem Nass- dampfbereich heraus geführt und dadurch von Flüssigkeits- tröpfchen befreit wird.
Die so erreichte „Trocknung", d.h. die Erwärmung des Kältemittels über seinen Nassdampfpunkt hinaus, ist durch die Aufteilung des Zuströmkanals auf sehr viele Durchgangskanäle mit geringem Einzelquerschnitt sehr wirksam. Es wird eine Aufteilung auf mehr als zehn, vorzugsweise mehr als 20, Durchgangskanäle 15, 17 bevorzugt. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel sind 48 Durchgangskanäle vorhanden. Dadurch kann mit einer geringen Erwärmung des zuströmenden Wärmeträgerfluids ausgekommen werden. Dank der großen inneren Ober- fläche des Wärmetauschers bleiben flüssige Kältemittelpartikel an der Wandung der Durchgangskanäle 15, 17 hängen und verdampfen dort .
In Figur 6 ist ein abgewandeltes Profil des Wärmetau- scherkörpers 6 veranschaulicht. Es unterscheidet sich von den gemäß Figur 5 durch zusätzliche, an den Schmalseiten 9, 11 vorgesehene kreisabschnittsfδrmige Kanäle 41, 42, die insgesamt zu einem ovalen Querschnitt des Außenumrisses des Wärmetauscherkörpers 6 führen. Der Vorzug dieser Aus-
führungsform liegt in dem Wegfall scharfer Kanten zwischen den Flachseiten 7, 8 und den Schmalseiten 9, 11, was einerseits die Herstellung der Kontur der Einführöffnung 31 und andererseits deren Abdichtung erleichtert.
Unter Beibehaltung der Außenkontur gemäß Figur 6 oder auch ausgehend von der Außenkontur gemäß Figur 5 kann der Wärmetauscherkörper 6, wie Figur 7 veranschaulicht, zweiteilig ausgebildet sein. Beispielsweise kann der Steg 25 als gesondertes Teil 43 gefertigt sein, das in ein Teil 44 eingeschoben ist. Letzteres umfasst lediglich die Außenwände 21, 22, 23, 24 sowie die Zwischenwände 18, 19. Zwischen beiden Teilen 43, 44 kann ein geringes Spiel vorhanden sein, um das Einschieben des Teils 43 in das Teil 44 zu erleichtern. Es ist jedoch auch möglich, hier einen Presssitz vorzusehen, um den Wärmeübergang zwischen dem Teil 43 und den Zwischenwänden 18, 19 zu erleichtern. Die Zwischenwände 18, 19 können alternativ auch an das Teil 43 ungeformt sein. Während die erst genannte Variante den Vorteil für sich hat, dass beim Anschluss der Anschlussstücke 4, 5 keine mechanische
Bearbeitung des Teils 43 erforderlich ist, hat die zweite Variante den Vorteil für sich, dass der Wärmeübergang zwischen dem Teil 43 und den Zwischenwänden 18, 19 verbessert ist .
Ein Wärmetauscher 3, der insbesondere für die Klimaanlage eines Kraftfahrzeugs oder auch andere Hochdruckanwendungen geeignet ist, weist einen Wärmetauscherkörper 6 in Form eines Hohlprofilkörpers auf, der mehrere in Reihen an- geordnete, zueinander parallele Durchgangskanäle 15, 16, 17 aufweist, die Durchgangskanäle sind jeweils reihenweise angeordnet, so dass durch Entfernen von Partien des Wärmetauscherkörpers 6 die Mündungen der Durchgangskanäle 15, 17 gegen die Mündungen der Durchgangskanäle 16 axial versetzt
werden können. Dies schafft die Voraussetzung für ein geometrisch einfaches und strömungsgünstiges Anschlussstück, das die Mündungen der Durchgangskanäle 15, 17 auf eine Sammelkammer und die Mündungen der Durchgangskanäle 16 auf eine andere Sammelkammer zusammenfasst .