Anordnung von zwei mit einem Verbinder aneinander befestigbaren Profilstäben
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Anordnung von zwei mit einem Verbinder aneinander befestigbaren Profilstäben, bei der der Verbinder einen Nutenstein und einen damit über einen Hals verbundenen Grundkörper aufweist, wobei der Nutenstein im eingebauten Zustand eine hinterschnittene Nut des ersten Profilstabes hintergreift und der Grundkörper in einer hinterschnittenen Nut des zweiten Profilstabes angeordnet und über eine Befestigungseinrichtung verspannbar ist, wobei die Befestigungseinrichtung zwischen einer Öffnungsstellung, in der der Grundkörper in eine Nut des zweiten Profilstabes einbringbar und aus dieser herausnehmbar ist, und einer Schließstellung, in der der Grundkörper in die Nut des zweiten Profilstabes verspannt ist, verstellbar ist.
Profilstäbe werden vorwiegend in der Industrie zum Aufbau verschiedenartigster Gerüste verwendet. Besonders häufig kommen derartige Anordnungen im Anlagenbau vor. Hierbei stellt sich generell die Aufgabe, die einzelnen meist aus Aluminium gefertigten Profilstäbe so untereinander zu verbinden, dass sich einerseits eine feste und dauerhafte Gesamtkonstruktion ergibt und andererseits der Auf-, Ab- und Umbau einer solchen Konstruktion möglichst rasch realisierbar ist. Beim Stand der Technik sind hierzu verschiedenartige Verbinder bekannt, welche meist mit einem Nutenstein in einer Nut des einen Profilstabes verankert und mit einem Grundkörper in den anderen Profilstab einzuschieben sind. Das Verspannen des Verbinders und damit der beiden Profilstäbe erfolgt beim Stand der Technik meist mittels in speziell auszuführenden Bohrungen angeordneten Schrauben oder Bolzen, welche als Befestigungseinrichtung verwendet werden. Diese beim Stand der Technik bekannten Verbinder haben jedoch den Nachteil, dass zu Ihrer Anwendung meist sehr präzise anzuordnende Bohrungen bzw. Fräsungen in die Profilstäbe eingebracht werden müssen, was sowohl die Aufbauzeiten verlängert als auch die Wiederverwertbarkeit der Profilstäbe begrenzt.
Um diese Bohrungen bzw. Fräsungen in den Profilstäben vermeiden zu können, ist es zum Beispiel aus der DE 199 20 489 A1 darüber hinaus bekannt, Profilverbinder zu verwenden, deren Haltearme in die zu verbindenden Profile eingeschoben werden, um dort anschließend eine reibschlüssige Verbindung herzustellen. Nachteil dieser Profilverbinder ist es jedoch, dass nach dem Zusammenstecken der einzelnen
Profilstäbe ein einfaches und zerstörungsfreies Lösen bzw. Demontieren nicht mehr möglich ist.
In der EP 0 570 668 A1 ist ein Profilverbinder gezeigt, bei dem ein Mitnehmer eines Spannschlosses in eine Ausnehmung des Hohlprofils einrasten kann. Nachteil ist hierbei, dass eine entsprechende Ausnehmung im Hohlprofil an der entsprechenden Stelle vorgesehen sein muss.
Die EP 0 490 086 A1 offenbart im Ausführungsbeispiel gemäß der Figuren 6 bis 8 einen Verbinder mit zwei Schrauben und einem Grundkörper sowie einem Nutenstein, wobei diese Anordnung im locker verschraubten Zustand in die Profilstäbe eingeschoben werden muss. Anschließend wird mit Hilfe einer Spannschraube ein keilförmiges Element unter den Senkkopf der anderen Schraube gepresst, woraus sich ein Verspannen des Nutensteins gegen den Grundkörper ergibt. Der gezeigte Verbinder besteht aus einer Vielzahl von Einzelteilen, welche bei der Montage nur locker miteinander verbunden sind, was einen erheblichen Montageaufwand nach sich zieht.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine gattungsgemäße Anordnung zu schaffen, bei der die oben genannten Nachteile des Standes der Technik vermieden sind.
Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, dass die Befestigungseinrichtung zum Verspannen mindestens ein Messer oder Klemmelement aufweist, welches in der Schließstellung in ein die Nut umgebendes Material des zweiten Profilstabes einschneidet, bzw. an dem die Nut umgebenden Material reibschlüssig haftet.
Hierdurch wird erfindungsgemäß eine stabil haltende, aber auch einfach wieder lösbare Verbindung zwischen den Profilstäben geschaffen, die sowohl ein schnelles und einfaches Zusammenbauen als auch eine zerstörungsfreie Demontage der aus Profilstäben aufgebauten Konstruktion erlaubt. Das mindestens ein Messer bzw. Klemmelement der Befestigungseinrichtung wird in der Schließstellung in der Art in das die Nut umgebende Material eingeschnitten bzw. reibschlüssig an das die Nut umgebende Material angepresst, dass eine stabile und sichere Verbindung entsteht. Durch Zurückziehen des Messers in die Öffnungsstellung wird diese Verbindung
wieder gelöst, wodurch der gesamte Verbinder in einfacher Weise wieder aus dem Profilstab herausgezogen werden kann. Sowohl die Profilstäbe als auch die Verbinder können anschließend wieder für neue Konstruktionen verwertet werden.
Besonders haltbare Verbindungen der Profilstäbe lassen sich erreichen, wenn die Befestigungseinrichtung zwei oder mehrere Messer aufweist. Um ein einfaches Verspannen der Profilstäbe gegeneinander zu erreichen, sehen verschiedene günstige Ausführungsvarianten vor, dass das (die) Messer beim Umstellen der Befestigungseinrichtung von der Öffnungsstellung in die Schließstellung und umgekehrt in Längsrichtung der Nut des zweiten Profilstabes relativ zum Grundkörper verschiebbar sind. Durch die Relativbewegung zwischen Grundkörper und Messer wird der Grundkörper beim Verschieben der Befestigungseinrichtung in die Schließstellung vom ersten Profilstab wegbewegt, wodurch der erste und der zweite Profilstab gegeneinander verspannt werden. In einer speziellen Ausführungsvariante ist hierzu vorgesehen, dass das (die) Messer in einer Bewegungsrichtung zum Nutenstein hin in das die Nut umgebende Material des zweiten Profilstabes einschneidet (einschneiden).
Um diese Bewegung des Messers bzw. der Messer auszuführen, gibt es verschiedene Varianten. Eine sieht vor, dass das (die) Messer an (jeweils) einem mit dem Betätigungselement drehbaren Exzenter angeordnet ist (sind).
In anderen Varianten ist vorgesehen, dass das Messer oder das Klemmelement zwischen der Öffnungsstellung und der Schließstellung relativ zu mindestens einem keilförmigen Element verschiebbar ist.
Das keilförmige Element ist eine einfache aber stabile und sehr betriebssichere Möglichkeit das Messer oder Klemmelement zu bewegen und in Schließstellung zu verriegeln. Es lässt anschließend auch wieder das Entriegeln und Zurückziehen des Klemmelementes oder Messers in einfacher Weise zu.
Unter Verwendung eines keilförmigen Elementes sieht eine erste Ausführungsform vor, dass ein Klemmelement als Ring mit einer aufgerauhten oder messeraufweisenden Oberflächenstruktur ausgebildet ist. Der Ring wird hierbei beim Verschieben der Befestigungseinrichtung von der Öffnungsstellung in die Schließstellung vom keilförmigen Element nach außen in Richtung der Nut bewegt, wobei er je nach
Ausbildung seiner Oberflächenstruktur in das die Nut umgebende Material des Profilstabes einschneidet oder daran reibschlüssig haftet.
Eine alternative Variante hierzu sieht vor, dass ein Messer entlang eines fix im Grundkörper angeordneten keilförmigen Elementes verschiebbar ist. Hierbei wird das Messer beim Verstellen von der Öffnungsstellung in die Schließstellung an einem fix mit dem Grundkörper verbundenen keilförmigen Element entlang geschoben und schneidet in der Schließstellung in das die Nut umgebende Material ein. Auch hier kann anstelle des Einschneidens eine reibschlüssige Verbindung vorgesehen sein.
Ein weiteres Ausführungsbeispiel sieht vor, dass das Messer oder das Klemmelement in einer Ausnehmung eines Übertragungshebels der Befestigungseinrichtung mit zumindest zwei zur Längsrichtung des Grundkörpers schrägen Seitenwandungen geführt ist, wobei die Seitenwandungen die zum Nutenstein weisende und die diesbezüglich gegenüberliegende Begrenzung der Ausnehmung bilden. Hierbei ist es wiederum besonders günstig, wenn die schrägen Seitenwandungen im Wesentlichen v-förmig ausgebildet sind.
Bei Ausführungsvarianten mit mindestens zwei Messern oder Klemmelementen und mindestens zwei keilförmigen Elementen pro Verbinder wird eine besonders tragfähige Verbindung in der Schließstellung erreicht, wobei günstigerweise vorgesehen ist, dass sowohl mindestens je zwei Messer oder Klemmelemente als auch mindestens je zwei keilförmige Elemente, vorzugsweise jeweils, symmetrisch zu einer Längsachse des Grundkörpers angeordnet sind.
Um die Montage einer Konstruktion aus verschiedenen Profilstäben möglichst schnell und einfach durchführen zu können, ist es die Aufgabe eines weiteren Aspektes der Erfindung, eine gattungsgemäße Anordnung zur Verfügung zu stellen, bei der die Verbinder ohne die Verwendung von Werkzeug zwischen der Öffnungs- und Schließstellung der Befestigungseinrichtung verstellt werden können.
Dies wird wiederum dadurch erreicht, dass die Befestigungseinrichtung ein von Hand betätigbares Betätigungselement aufweist, mit dem sie zwischen einer
Öffnungsstellung, in der der Grundkörper in eine Nut des zweiten Profilstabes einbringbar und aus dieser herausnehmbar ist, und einer Schließstellung, in der der
Grundkörper in die Nut des zweiten Profilstabes verspannt ist, verstellbar ist. In einer besonders günstigen Variante ist hierbei wiederum vorgesehen, dass das Betätigungselement einen zwischen zwei Endlagen schwenkbaren Hebel aufweist, wobei die eine Endlage in der Öffnungsstellung der Befestigungseinrichtung und die zweite Endlage in der Schließstellung der Befestigungseinrichtung erreicht ist.
Weitere Merkmale und Einzelheiten der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Figurenbeschreibung. Dabei zeigt:
Fig.1 ein erstes einfaches erfindungsgemäßes Ausführungsbeispiel,
Fig.2 ein zweites erfindungsgemäßes Ausführungsbeispiel mit einem bevorzugten Verbinder,
Fig.3 einen Längsschnitt durch das in Fig. 2 gezeigte
Ausführungsbeispiel,
Fig.4a und 4b den in Fig. 2 dargestellten Verbinder in zwei perspektivischen
Ansichten,
Fig.5 einen Vertikalschnitt entlang der Achse B-B aus Fig. 4a,
Fig.6 und Fig.8 Horizontalschnitte entlang der Geraden A-A in Fig. 3, und
Fig.7 und Fig.9 Detaildarstellungen zu den Fig. 6 und 8.
Fig.10a ein drittes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen
Verbinders in einer Seitenansicht,
Fig.10b eine Draufsicht auf das dritte Ausführungsbeispiel,
Fig.10c eine geschnittene Seitenansicht des dritten
Ausführungsbeispiels,
Fig.11a das dritte Ausführungsbeispiel in einer Seitenansicht in
Öffnungsstellung,
Fig.11b das dritte Ausführungsbeispiel in einer geschnittenen
Seitenansicht in Öffnungsstellung,
Fig.12 eine erfindungsgemäße Anordnung mit dem Verbinder des dritten Ausführungsbeispiels,
Fig.13 eine Draufsicht, auf die in Fig. 12 dargestellte Anordnung in teilweise geschnittener Darstellung,
Fig.14a ein viertes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen
Verbinders in einer Seitenansicht,
Fig.14b das vierte Ausführungsbeispiel in einer Draufsicht,
Fig. 14c das vierte Ausführungsbeispiel in einer geschnittenen Seitenansicht,
Fig. 15a das vierte Ausführungsbeispiel in einer Seitenansicht in Öffnungsstellung,
Fig. 15b das vierte Ausführungsbeispiel in einer geschnittenen Seitenansicht in Öffnungsstellung,
Fig. 16 eine erfindungsgemäße Anordnung mit dem Verbinder des vierten Ausführungsbeispiels,
Fig. 17a und 17b Draufsichten auf die in Fig. 16 dargestellte Anordnung in teilweise geschnittener Darstellung,
Fig. 18 eine Frontalansicht auf den zweiten Profilstab mit eingesetztem Verbinder, Fig. 19a ein fünftes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen
Verbinders in einer Seitenansicht,
Fig. 19b eine Draufsicht auf das fünfte Ausführungsbeispiel,
Fig. 19c eine geschnittene Seitenansicht des fünften
Ausführungsbeispiels,
Fig. 20a das fünfte Ausführungsbeispiel in einer Seitenansicht in Öffnungsstellung,
Fig. 20b das fünfte Ausführungsbeispiel in einer geschnittenen Seitenansicht in Öffnungsstellung,
Fig. 21a eine perspektivische Ansicht auf das fünfte Ausführungsbeispiel in Öffnungsstellung,
Fig. 21b eine perspektivische Ansicht auf das fünfte Ausführungsbeispiel in Schließstellung und
Fig. 22 einen Verbinder mit zusätzlich profilierten Auflageflächen am Nutenstein.
Bei dem in Fig. 1 gezeigten ersten Ausführungsbeispiel werden die Profilstäbe 1 , 2 in einem Winkel α von 90° durch den Verbinder 3 miteinander verbunden. Der Grundkörper 6 des Verbinders 3 wird hierzu in eine hinterschnittene Nut 12 eingeschoben, wobei sich die Befestigungseinrichtung 8 in der hier dargestellten Öffnungsstellung befindet. Zur Verbindung mit dem ersten Profilstab 1 wird der über den Hals 5 mit dem Grundkörper 6 des Verbinders 3 verbundene Nutenstein 4 in die hinterschnittene Nut 12 des ersten Profilstabes 1 eingebracht. Dies kann durch
Einschieben an einer Stirnseite des Profilstabes 1 geschehen. Alternativ kann der zweite Profilstab 2 samt dem Verbinder 3 um 90° entlang der Achse E-E relativ zum ersten Profilstab 1 verdreht und in dieser Stellung in die in der Fig. 1 nicht sichtbaren Öffnung 24 der Nut 12 des ersten Profilstabes 1 eingeschoben werden. Durch ein Zurückdrehen des Profilstabes 2 mit dem Verbinder 3 hintergreift der Nutenstein 4 die Schultern 13 der Nut 12 des Profilstabes 1 , sodass er in dieser Stellung nicht aus der Nut 12 herausgezogen werden kann.
Das Verspannen des ersten Profilstabes 1 gegen den zweiten Profilstab 2 erfolgt, indem die Befestigungseinrichtung 8 mittels Kippen des Hebels 10 Richtung 9 von der in Fig. 1 dargestellten Öffnungsstellung in die Schließstellung gebracht wird. Der Hebel 10 kann hierzu durch die ebenfalls in dieser Darstellung nicht sichtbare Öffnung 24 der Nut 12 des zweiten Profilstabes 2 in eine schlitzartige oder auch als Bohrung ausgeführte Ausnehmung 22 eingeschoben werden. Durch Bewegen des Hebels 10 in Richtung 9 wird das Messer 7 der Befestigungseinrichtung 8 in Richtung 23 gedreht, wodurch es in den zentralen Stab 14 des zweiten Profilstabes 2 einschneidet und gleichzeitig den gesamten Verbinder 3 in Richtung 9 verschiebt. Hierdurch wird der Nutenstein 4 gegen die Schultern 13 des ersten Profilstabes 1 gedrückt, wodurch der erste Profilstab 1 und der zweite Profilstab 2 aufeinander gepresst werden, und eine rutschsichere Befestigung des zweiten Profilstabes 2 am ersten Profilstab 1 erreicht wird. Beim Erreichen der hier nicht dargestellten Schließstellung ist das Messer 7 in der Art in den zentralen Stab 14 eingeschnitten, dass hierdurch der Grundkörper 6 gegen die Schultern 13 der Nut 12 des zweiten Profilstabes 2 reibschlüssig gepresst wird, wodurch erreicht ist, dass die Verspannung des ersten Profilstabes 1 gegen den zweiten Profilstab 2 gewährleistet ist, solange sich die Befestigungseinrichtung 8 in der Schließstellung befindet. Ein Lösen der Verbindung zwischen Profilstab 2 und Profilstab 1 wird erreicht, indem die Befestigungseinrichtung 8 des Hebels 10 von der Schließstellung wieder in die in Fig. 1 dargestellte Öffnungsstellung überführt wird. Anschließend kann der Verbinder 3 wieder aus den Profilstäben 1 und 2 entfernt werden. Alle Bauteile stehen anschließend für die Verwendung bei neuen Konstruktionen zur Verfügung.
Zu dem in Fig. 1 gezeigten ersten Ausführungsbeispiel existieren zahlreiche Varianten, in denen die Erfindung realisiert werden kann. Es ist im allgemeinen günstig, zwei oder mehrere Messer oder Klemmelemente an der Befestigungseinrichtung 8 vorzusehen,
welche dann günstigerweise an gegenüberliegenden Seiten des
Grundkörpers 6 in das Material des Profilstabes einschneiden. Der Hebel 10 kann, wie in Fig. 1 gezeigt, einsteckbar und herausziehbar aber auch mit dem Verbinder 3 fest verbunden sein. In einer weiteren nicht dargestellten einfachen Ausführungsform können das oder die Messer oder Klemmelemente einfach seitlich aus dem Grundkörper 6 ausgefahren werden, ohne dass hierbei eine Relativbewegung zwischen den Messern 7 und dem Grundkörper 6 erfolgt. In diesem Fall wird das Spannen des ersten Profilkörpers 1 gegen den zweiten Profilstab 2 durch eine weitere hier nicht dargestellte Maßnahme erreicht. Das oder die Messer oder Klemmelemente können hierbei auch über Exzenterschrauben oder dergleichen aus dem Grundkörper herausgeschoben und in diesen zurückgefahren werden.
Anhand der Fig. 2 bis 9 wird ein zweites bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben. Bei diesem Ausführungsbeispiel wird das Betätigungselement 15 als fest mit dem Verbinder 3 verbundener Hebel ausgeführt. Dies hat den Vorteil, dass zur Montage und Demontage kein Werkzeug benötigt wird. Die Fig. 4a und 4b zeigen den in Fig. 2 verwendeten Verbinder in einer perspektivischen Ansicht, wobei das Betätigungselement 15 in Fig. 4a in einer ersten Endlage steht, bei der sich die anhand der Fig. 6 und 8 näher zu erläuternde Befestigungseinrichtung 8 in ihrer Öffnungsstellung befindet. Fig. 4b zeigt den Hebel 15 in der zweiten Endlage, bei der die jeweils seitlich am Grundkörper 6 angeordneten Messer 7 ausgefahren sind und die Befestigungseinrichtung in der Schließstellung ist. In der in Fig. 4a dargestellten Öffnungsstellung kann der Grundkörper 6 des Verbinders 3 in eine Nut 12 des zweiten Profilstabes 2 eingeschoben werden. Gleiches gilt für den Nutenstein 4, welcher in der Öffnungsstellung in eine Nut 12 des ersten Profilstabes eingeschoben wird. Das Einschieben des Nutensteines 4 kann wiederum sowohl über eine Stirnseite des Profils 1 wie auch durch in bezug auf Fig. 1 bereits geschilderte Verdrehen des Nutensteines gegenüber dem ersten Profilstab 1 erfolgen. Das Verspannen des ersten Profilstabes 1 gegen den zweiten Profilstab 2 erfolgt dann durch das Umlegen des Hebels 15 in seine in Fig. 4b dargestellte zweite Endlage, wodurch die Befestigungseinrichtung 8 in ihre Schließstellung gebracht und die Messer 7 seitlich ausgefahren werden. In der in Fig. 2 dargestellten Schließstellung liegt der Hebel 15 flach auf dem Grundkörper 6 auf, sodass er nicht mehr über die Öffnung 24 der Nut 12 des zweiten Profilstabes 2 übersteht und der Verbinder somit in der Schließstellung bündig in den Profilstäben integriert ist.
Der Hals 5 und der Nutenstein 4 sind gegen den Grundkörper 6 über eine Achse 16 schwenkbar gelagert. Dies kann bei entsprechendem Zuschnitt vorzugsweise des zweiten Profilstabes 2 dazu benutzt werden, verschiedene Winkel α zwischen den beiden Profilstäben 1 und 2 zu realisieren.
Der Hebel 15 ist in seiner in Fig. 4b dargestellten Endlage über einen Totpunkt hinweg in Richtung des Grundkörpers 6 gekippt, sodass ein ungewolltes Aufspringen des Hebels 15 verhindert ist. Zum Schwenken des Hebels 15 in seine in Fig. 4a dargestellte Öffnungsstellung muss dieser Totpunkt zunächst überwunden werden.
Fig. 5 zeigt einen Vertikalschnitt durch den Verbinder entlang der Achse B-B aus Fig. 4a. Der Hebel 15 ist mit dem Übertragungshebel 17 in Form eines Kniegelenkes verbunden. Durch Schwenken des Hebels 15 in Richtung 19 wird der Übertragungshebel 17 in Richtung 20 geschoben, wodurch wiederum die Exzenter 18 betätigt werden. Diese sind in den Fig. 6 und 8 in einem Horizontalschnitt entlang der in Fig. 3 dargestellten Gerade A-A gezeigt. In Fig. 6 befindet sich die Befestigungseinrichtung 8 in ihrer Öffnungsstellung. In Fig. 8 ist die Schließstellung der Befestigungseinrichtung 8 dargestellt. Wird der Übertragungshebel 17 mittels des Betätigungshebels 15 geschoben, so wird diese Bewegung auf die Exzenter 18 übertragen, wodurch diese wiederum um ihre Achsen 11 geschwenkt werden. Durch diese Schwenkbewegung werden die Messer 7 von ihrer in den Grundkörper 6 zurückgezogenen Stellung (Fig. 6) in ihre Schließstellung (Fig. 8) gebracht. Bei dieser Drehbewegung von der Öffnungsstellung in die Schließstellung rollen die Exzenter 18 an den Berührungsflächen 27 aneinander ab. Dies dient zur Abstützung der Exzenter 18 gegeneinander, wenn die Messer 7 in das die Nut 12 umgebende Material des Profilstabes 2 einschneiden. Hierdurch werden die Achsen 11 entlastet. In Fig. 7 ist noch das Detail C aus Fig. 6 dargestellt, wobei die Messer 7 in den Grundkörper 6 zurückgezogen sind und nicht in das die Nut 12 umgebende Material des zweiten Profilstabes 2 einschneiden. Dies entspricht der Öffnungsstellung der Befestigungseinrichtung 8. Fig. 9 zeigt im Detail D aus Fig. 8, wie die Messer 7 in der Schließstellung in das die Nut umgebende Material einschneiden. Beim Schließen des Betätigungshebels 15 rollen die Exzenter aufeinander ab und verkeilen die Messer 7 im Profilstab 2. Hierdurch entsteht ein Anzug in Richtung 21 , welcher die Profilstäbe 1 und 2 fest gegeneinander drückt. Im geschlossenen Zustand dringen die Messer 7, wie
in Fig. 9 dargestellt, in das zweite Profil 2 ein und bilden so eine kraft- und formschlüssige Verbindung mit hoher Festigkeit. Um ein ausreichend tiefes Einschneiden der Messer 7 zu erreichen, sind diese, vorzugsweise der gesamte Verbinder 3, aus einem härteren Material als die Profilstäbe 1 und 2 gefertigt. Bei Profilstäben aus Aluminium bietet sich die Verwendung von gehärtetem Stahl für Messer 7 und Verbinder 3 an. Bei dieser erfindungsgemäßen Anordnung ist sowohl eine werkzeuglose Bedienung möglich, als auch eine schnelle Montage und Demontage möglich.
Die Fig. 10a bis 21b zeigen weitere Außführungsbeispiele. Auch hier weist der Verbinder 3 einen Nutenstein 4, einen Hals 5 sowie einen Grundkörper 6 auf. Im Bereich des Halses 5 ist ein Schwenkgelenk 16 angeordnet, sodass der Nutenstein 4 gegen den Grundkörper 6 in der Richtung 41 verschwenkbar ist. Die Fig. 10a bis 10c, 14a bis 14c sowie 19a bis 19c zeigen den jeweiligen Verbinder in der Schließstellung, in der die Messer 7" bzw. die Klemmelemente 7' in das die Nut 12 umgebende Material einschneiden bzw. an diesem reibschlüssig haften. Die Fig. 11a, 11 b, 15a, 15b und 20a, 20b, 21a zeigen die jeweiligen Verbinder in der Öffnungsstellung, in der der Grundkörper 6 in den zweiten Profilstab 2 und der Nutenstein 4 in den ersten Profilstab 1 einbringbar ist. Zum Verstellen der Befestigungseinrichtung zwischen Öffnungsstellung und Schließstellung haben die Ausführungsbeispiele drei bis fünf ebenfalls ein von Hand betätigbares Betätigungselement, welches den Hebel 15 sowie den Übertragungshebel 17 aufweist. Die Hebel 15, 17 sind gelenkig miteinander und schwenkbar gegenüber dem Grundkörper 6 verbunden. Der Hebel 15 ist in seiner zweiten Endlage, in der sich die Befestigungseinrichtung in der Schließstellung befindet, über einen Totpunkt hinweg geschwenkt. Dies verhindert das ungewollte Aufspringen des Hebels 15, solange er sich in der Schließstellung befindet. Wie in den Fig. 12 und 16 dargestellt, ist der Verbinder 3 in der Schließstellung günstigerweise in die Profilstäbe 1 , 2 integriert und schließt bündig ab.
Zusätzlich zu dieser von Hand betätigbaren Befestigungseinrichtung weisen die Ausführungsformen drei bis fünf des erfindungsgemäßen Verbinders eine zusätzliche Möglichkeit der Arretierung des Grundkörpers 6 mittels einer Stellschraube 36 (im ersten Ausführungsbeispiel nicht explizit dargestellt) auf. Ein zusätzliches Verspannen des Verbinders 3 kann erreicht werden, indem die Stellschraube 36 in das die Nut 12 umgebende Material eingeschnitten wird. Dies ist besonders bei Anordnungen von
Profilstäben günstig, welche besonders starken Erschütterungs- oder
Zugbelastungen ausgesetzt sind. Die Stellschraube 36 dient somit dem zusätzlichen Verklemmen des Grundkörpers in der Nut und kann bei normalen Anwendungsfällen weggelassen werden. Im dritten Ausführungsbeispiel gemäß den Fig. 10a bis 13 ist die Stellschraube in einem Gewinde 29 eines Zusatzspanngliedes 28 angeordnet. Dieses Zusatzspannglied 28 kann über einen Haken 42 in den Grundkörper 6 des Verbinders eingehakt und anschließend mit diesem in die Nut 12 eingeschoben werden. Bei den gezeigten Ausführungsbeispielen wird der Grundkörper 6 mit der Stellschraube 36 in einer Richtung, senkrecht zu den Klemmelementen 7' bzw. Messern 7" zusätzlich verspannt. Im vierten und fünften Ausführungsbeispiel gemäß der Fig. 14a bis 17b und Fig. 19a bis 21 b ist die Stellschraube 36 schräg angeordnet, sodass sie mit ihrer, in das die Nut 12 umgebende Material des zweiten Profilstabes 2 einschneidbaren Spitze in Richtung des Nutensteins 4 weist. Hieraus ergibt sich eine zusätzliche Zugspannung in Richtung 21.
Der im dritten Ausführungsbeispiel gezeigte Verbinder 3, gemäß den Figuren 10a bis 13, weist zwei symmetrisch zur Längsachse des Grundkörpers 6 angeordnete Ringe 7' auf. Diese besitzen eine aufgerauhte oder messeraufweisende Oberflächenstruktur 34. Wie in der Schnittdarstellung Fig. 13 zu sehen ist, weisen beide Ringe 7' eine innere Ausnehmung 33 auf, mit welcher sie die jeweils bezüglich des Grundkörpers 6 ortsfesten Achsen 32 umschließen. Es ist vorgesehen, dass die innere Ausnehmung 33 der Ringe T größer als die jeweilige Querschnittsfläche der Achsen 32 ist. Hierdurch können die Ringe 7' in Öffnungsstellung der Befestigungseinrichtung in den Grundkörper 6 hinein und in Schließstellung aus dem Grundkörper 6 herausgeschoben angeordnet sein. Die Oberflächenstruktur 34 der Ringe 7' kann in unterschiedlichster Form ausgeführt sein. Die Befestigungseinrichtung weist im dritten Ausführungsbeispiel neben den Ringen 7' und den Achsen 32 auch, wie bereits erwähnt, den Übertragungshebel 17 und den von Hand betätigbaren Hebel 15, welche wiederum über das Gelenk 31 miteinander verbunden sind, auf. Der Hebel 15 ist um die Achse 30 gegen den Grundkörper 6 verschwenkbar. Durch Schwenken des Hebels 15 in eine der Richtungen 19 wird der Übertragungshebel 17 in eine der Richtungen des Doppelpfeils 20 verschoben. Der Übertragungshebel 17 weist im dritten Ausführungsbeispiel ein keilförmiges Element 35 auf. An diesem rollen die Ringe 7' ab. Günstigerweise besitzt das keilförmige Element 35 ebenfalls eine aufgerauhte Oberflächenstruktur 44, welche zumindest in der Schließstellung im Eingriff mit der
12 aufgerauhten oder Messer aufweisenden Oberflächenstruktur 34 des Ringes 7' steht. Wird der Übertragungshebel 17 in die Gegenrichtung des Pfeils 21 verschoben, so erlaubt das keilförmige Element 35, dass die Ringe 7' in das Innere des Grundkörpers 6 hineingeschoben werden. Die Befestigungseinrichtung befindet sich dann in der Öffnungsstellung, in der der Grundkörper 6 in die Nut 12 des zweiten Profilstabes 2 einschiebbar und aus dieser herausnehmbar ist. Wird der Übertragungshebel 17 mittels des Hebels 15 in Richtung 21 verschoben, so werden durch das keilförmige Element 35 die Ringe 7' aus dem Grundkörper 6 heraus und in die Seitenwände der Nut 12 des Profilstabes 2 eingedrückt. Durch den Druck und das Verdrehen der Ringe 7 wird ein großes Anzugsmoment in Richtung 21 erreicht, sodass der erste Profilstab 1 mittels des Nutensteins an den zweiten Profilstab 2 reibschlüssig angepresst wird.
Bei dem vierten, in den Fig. 14a bis 18 dargestellten Ausführungsbeispiel sind unter anderem die Ringe 7' durch die Messer 7" ersetzt. Diese weisen im gezeigten Ausführungsbeispiel eine gezackte Schneide auf, mit der sie in das die Nut 12 umgebende Material des zweiten Profilstabes 2 einschneiden können. Wie in den Fig. 17a und 17b in einer teilweise geschnittenen Darstellung zu sehen ist, sind die beiden Messer 7" über eine gemeinsame Drehachse 37 an dem Übertragungshebel 17 befestigt. Darüber hinaus gleiten sie an zwei, ortsfest im Grundkörper 6 angeordneten keilförmigen Elementen 35 entlang. Wie in Fig. 15b zu sehen, weisen die Messer 7" in dem Bereich, in dem sie überlappen, jeweils nur die halbe Dicke auf. Fig. 17a zeigt die Befestigungseinrichtung des vierten Ausführungsbeispiels in Schließstellung bei der die Messer 7" in das die Nut 12 umgebende Material einscheiden. Fig. 17b zeigt die Öffnungsstellung, wobei die Messer 7" in den Grundkörper 6 zurückgezogen sind, sodass der Grundkörper 6 in der Nut 12 des zweiten Profilstabes 2 verschiebbar und dadurch in die Nut einbringbar und aus ihr herausziehbar ist. Das Verstellen zwischen der in Fig. 17a dargestellten Schließstellung und der in Fig. 17b dargestellten Öffnungsstellung und umgekehrt erfolgt durch Schwenken des Hebels 15 in den beiden Richtungen 19. Hierdurch wird der Übertragungshebel 17 in Richtung und entgegen der Richtung 21 verschoben. Wird der Übertragungshebel 17 entgegen der Richtung 21 verschoben, so gleiten die Messer 7" am den jeweiligen keilförmigen Element 35 entlang und schneiden in einer Bewegungsrichtung zum Nutenstein hin, in das die Nut 12 umgebende Material des zweiten Profilstabes 2 ein (siehe Fig. 17a). Die Messer 7" sind günstigerweise gebogen. Die keilförmigen Elemente 35 weisen in
Abstimmung mit der Geometrie der Messer 7" einen Winkel gegen die Längsachse des Grundkörpers 6 auf, sodass die Messer in der Schließstellung in einem Winkel von mindestens 45° gegenüber der Längsachse des Grundkörpers 6 in das die Nut 12 umgebende Material des zweiten Profilstabes 2 einschneiden. Hierdurch wird eine Zugspannung auf den Nutenstein 4 und damit auf den Profilstab 1 in Richtung 21 ausgeübt, sodass die Profilstäbe 1 und 2 aneinander angepresst werden.
Fig. 16 zeigt wiederum den Verbinder 3 in Schließstellung. Der Verbinder 3 kann auch in dieser Ausführungsvariante mittels der Stellschraube 36 zusätzlich verspannt werden. Um die Stellschraube 36 in Schließstellung des Hebels 15 betätigen zu können, ist in diesem ein Loch 38 vorgesehen, durch welches ein Schraubenzieher oder Inbusschlüssel oder dergleichen hindurch geführt werden kann. Fig. 18 zeigt eine Ansicht aus Richtung 43 auf den zweiten Profilstab 2 mit einem in einer Nut 12 angeordneten Verbinder 3. Im zweiten Ausführungsbeispiel ist das Zusatzspannglied 28 fix in den Grundkörper 6 des Verbinders integriert und über die Schultern 39 an dem Grundkörper 6 abgestützt. Hierdurch wird verhindert, dass das Zusatzspannglied 28 beim Anziehen der Stellschraube 36 aus dem Grundkörper 6 in Richtung 40 ausgepresst wird.
Bei dem in den Fig. 19a bis 21 b gezeigten fünften Ausführungsbeispiel sind insgesamt vier Messer 7" über Kreuz im Grundkörper 6 des Verbinders angeordnet. Jeweils zwei, vorzugsweise auf jeweils einer Seite einer Längsachse des Grundkörpers 6 angeordnete Klemmelemente (Messer) 7" sind zu einem Bauteil verbunden. Die Fortsätze 46 der Klemmelemente 7" sind in einer Ausnehmung des Übertragungshebels 17 ohne weitere Achsen oder dergleichen geführt. Diese Ausnehmung wird von schrägen Seitenflächen 45, welche im gezeigten Ausführungsbeispiel v-förmig ausgebildet sind, begrenzt. Die Fortsätze 46 der jeweils paarweise zu einem Bauteil zusammengefassten Messer 7" sind entlang der Linie 47 getrennt. Wird der Betätigungshebel 15 von der in den Fig. 20a, 20b und 21a dargestellten Öffnungsstellung in die in den Fig. 19a bis 19c und 21 b gezeigte Schließstellung umgelegt, so wird der Übertragungshebel 17 in Richtung des Nutensteins 4 gezogen. Dabei schieben die v-förmigen Seitenwandungen 45 die Fortsätze 46 der Messer 7" ebenfalls in Richtung des Nutensteines 4, wodurch die Messer 7" an den keilförmigen Elementen 35 entlang nach außen gleiten und in das
die Nut 12 umgebende Material des zweiten Profilstabes 2 einschneiden. Zum Entriegeln wird der Hebel 15 in die in Fig. 21a dargestellte Position verschoben, hierbei schieben der Übertragungshebel 17 und damit die v-förmigen Flächen 45 die Messer 7" wieder in die Öffnungsstellung in der die Messer 7" in den Grundkörper 6 zurückgezogen sind. Die Messer 7" sind, wie auch die ringförmigen Klemmelemente 7' vorzugsweise aus gehärtetem Material, wie zum Beispiel gehärtetem Stahl, gefertigt. Grundkörper 6, Hals 5 und Nutenstein 4 sowie die Hebel 15, 17 und die anderen Bauteile des Verbinders können je nach Anforderung, vorzugsweise aus Metallen wie Stahl oder Aluminium (eventuell ebenfalls gehärtet), gefertigt sein. Die Profilstäbe 1 und 2 bestehen üblicherweise aus Aluminium, können aber auch aus anderen Werkstoffen gefertigt sein. Ein zusätzliches Verspannen des Verbinders im Profilstab ist auch bei dieser Ausführungsform durch eine im Gewinde 29 vorgesehene, hier nicht weiter dargestellte Schraube möglich.
In Fig. 22 sind zur Verbesserung der Befestigung des Nutensteins 4 in der Nut in die Auflageflächen des Nutensteins 4 Rillen 48 eingefräst. Diese verhindern auch bei großen Belastungen ein Verrutschen des Nutensteins in der Nut. Die Rillen können unter anderem aufrecht, quer, diagonal oder kordelartig ausgebildet sein.
Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die gezeigten Ausführungsbeispiele beschränkt, sondern kann in verschiedenen Varianten werkzeuglos aber auch für die Bedienung mit einfachem Werkzeug, wie zum Beispiel Schraubenziehern oder dergleichen, ausgeführt sein.