Verfahren zur Störverdeckung bei digitaler Audiosignalübertragung
Stand der Technik
Die Erfindung geht von einem Verfahren zur Verdeckung von Störungen in einem aus einem digitalen Signal abgeleiteten, wiedergegebenen Audiosignal nach der Gattung des unabhängigen Patentanspruchs aus .
In Systemen der digitalen Übertragungstechnik in der mobilen Kommuni ation kommt es infolge nicht idealer Übertragungskanäle, insbesondere durch Mehrwegeempfang, Reflexionen, Abschattungen sowie Dämpfungen, zu Störungen im digitalen Übertragungssignal, die sich in Form von Bitfehlern auswirken. Diese können senderseitig durch eine geeignete Kanalcodierung oder durch eine empfängerseitige geeignete Decodierung in gewissem Umfang korrigiert werden. Steigt die Datenfehlerrate innerhalb des digitalen Übertragungssignals über einen vorgegebenen Wert an, ist eine Korrektur der Bitfehler nicht mehr möglich, so dass sich diese auf die mit dem digitalen Übertragungssignal übertragenen Dateninhalte, beispielsweise im Falle eines digital übertragenen Hörrundfunksignals auf ein wiederzugebendes Audiosignal, in Form deutlich wahrnehmbarer Störungen auswirken.
Im Falle analoger Systeme kommt es bei abnehmender Empfangsqualitat zu einer graduellen Verschlechterung der Qualität des im Rundfunksignal enthaltenen Audiosignals, dem beispielsweise analoge FM-Rundfunkempfan er mit einer Stereo-/Mono-Umschaltung bzw. Stummschaltung des wiederzugebenden Audiosignals begegnen.
Bei digitalen Systemen gibt es eine derartige graduelle oder schleichende Verschlechterung des Signals in Abhängigkeit der Störung des Ubertragungssignals nicht. Vielmehr bewegt sich die Qualität digital übertragener Audiosignale im Bereich entweder einer sehr guten oder einer sehr schlechten Qualität. Um einen gleitenden Übergang von guter zu schlechter Qualität im Falle digitaler Systeme zu realisieren, bedient man sich bei diesen einer Nachbildung dieses Verfahrens (Graceful Degradation) . Die zur Verschleierung von Fehlern dort zum Einsatz kommenden Verfahren neigen wiederum im Falle einer hohen Datenfehlerrate dazu, das Signal leiser bzw. vollkommen stumm zu stellen. Dies kann bei dauerhafter Stummschaltung infolge dauerhaft hoher Datenfehlerrate des
Ubertragungssignals zur Verwirrung des Benutzers fuhren, dem suggeriert wird, dass der Rundfunkempfänger nur ein sehr leises oder überhaupt kein Audiosignal wiedergibt. Dies kann den Benutzer dazu veranlassen, den Lautstarkepegel zur Wiedergabe des Audiosignals über den Lautstarkesteller zu erhohen. Darüber hinaus wird das durch Bitfehler hervorgerufene sogenannte Gurgeln innerhalb des wiedergegebenen Audiosignals in der Regel als sehr unangenehm empfunden. Wird nun das digitale Rundfunksignal nach durch den Benutzer initiierter Lautstarkeerhohung wieder mit ausreichender Qualität, also mit einer Datenfehlerrate, die eine Korrektur der Datenfehler ermöglicht, empfangen, wird die infolge der
Empfangsverschlechterung zuvor abgeschwächte oder stummgeschaltete Audiowiedergabe schlagartig wieder aufgenommen, was nach Erhöhung der Wiedergabelautstärke zu einer Schädigung der angeschlossenen Lautsprecher und möglicherweise auch des Gehörs des Benutzers führen kann.
Vorteile der Erfindung
Das erfindungs emäße Verfahren mit. en Merkmalen des unabhängigen Patentanspruchs hat demgegenüber den Vorteil, dass dem Zuhörer eine zuverlässige Beurteilungsgrundlage für die momentan vorgewählte Wiedergabelautstärke für ein mittels eines digitalen Rundfunksignals übertragenes Audiosignal vermittelt wird. Damit wird die Gefahr vermieden, dass während einer Abschwächung bzw. Stummschaltung der Audiowiedergabe infolge hoher Datenfehlerrate des empfangenen digitalen Rundfunksignals der Benutzer unvorteilhafterweise die Lautstärke erhöht. Zusätzlich wird die als unangenehm empfundene Wirkung der Bitfehler innerhalb des empfangenen digitalen Rundfunksignals in Form des Gurgeins innerhalb des wiedergegebenen Audiosignals reduziert.
Dazu wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, dass bei einem Verfahren zur Verdeckung von Störungen in einem wiedergegebenen Audiosignal, das aus einem digitalen Signal abgeleitet wird, wobei das wiedergegebene Audiosignal in Abhängigkeit einer Datenfehlerstatistik des digitalen Signals abgeschwächt wird, dem abgeschwächten Audiosignal in Abhängigkeit der Datenfehlerstatistik des digitalen Signals ein Ersatzsignal überlagert wird.
Vorteilhafte Weiterbildungen und Ausführungsformen der Erfindung sind in den abhängigen Patentansprüchen angegeben. So ist es von besonderem Vorteil, dass das wiedergegebene
Audiosignal in Abhängigkeit der Datenfehlerstatistik des digitalen Signals frequenzselektiv abgeschwächt wird, und dass das Ersatzsignal frequenzselektiv überlagert wird. Auf diese Weise ist eine weitere Annäherung des Verhaltens eines digitalen Rundfunkempfängers an das eines analogen, insbesondere FM-Rundfunkempfängers angleichbar. So führen analoge FM-Rundfunkempfänger infolge einer Verschlechterung der Empfangsqualität eines empfangenen analogen Rundfunksignals in der Regel einen sogenannten High-Cut, d. h. eine Absenkung hochfrequenter Anteile des wiederzugebenden Audiosignals durch.
Aufgrund der Tatsache, daß Audiosignale im Bereich niedriger Frequenzen eher von tonalen Komponenten geprägt sind und höhere Frequenzbereiche sich eher durch rauschartige Signalanteile auszeichnen, führt die Substitution höherer Frequenzbereiche durch Ersatzrauschen zu einer besseren Signalqualität und damit besserem Hörempfinden nach dem Error-Concealment .
Auch werden durch die frequenzselektive Signalabschwächung und -Substitution durch Bitfehler verursachte zwitschernde Störungen im Audiosignal, sogenannte Birdies, reduziert, so daß sich die subjektive Wahrnehmung des Audiosignals verbessert.
Eine besonders gute Abschätzungsgrundlage für die tatsächlich eingestellte Lautstärke des digitalen Rundfunkempfängers wird dadurch gegeben, dass die Überlagerung des Ersatzsignals die Abschwächung des Audiosignals infolge einer hohen Datenfehlerrate vollständig kompensiert, so dass die Lautstärke des aus der Überlagerung des abgeschwächten Audiosignals und des Ersatzsignals gebildeten Gesamtaudiosignals der eines ungestört empfangenen bzw. wiedergegebenen Audiosignals entspricht.
Das Ersatzsignal kann vorteilhafterweise in Form eines Rauschsignals, eines Sinus- oder Kenntons oder eines gespeicherten oder synthetisierten Sprachsignals gebildet sein. Insbesondere im Falle eines Rauschsignals als Ersatzsignal kann dieses weiterhin vorteilhafterweise hinsichtlich seines Frequenzgangs an die psychoakustischen Eigenschaften des menschlichen Gehörs angepaßt sein.
Weiterhin kann das Ersatzsignal dem abgeschwächten Audiosignal entweder im Zeitbereich oder im Frequenzbereich additiv überlagert werden.
Das erfindungsgemäße Verfahren zeichnet sich in vorteilhafter Weise dadurch aus, dass es grundsätzlich auf alle Audioformate bzw. alle in digitaler Form übertragene Audiosignale, insbesondere digitale Rundfunksignale verschiedener Standards, wie beispielsweise DAB, DSR oder ähnliche, gleichermaßen anwendbar ist.
Darüber hinaus ist das Verfahren besonders einfach realisierbar, da die Steuerung sowohl des Maßes der Abschwächung des wiedergegebenen Audiosignals, als auch des Maßes der Überlagerung des Ersatzsignals in direkter Abhängigkeit einer mittels einer Datenfehlerstatistik erfaßbaren Datenfehlerrate des empfangenen digitalen Rundfunksignals steuerbar ist.
Darüber hinaus ist es von besonderem Vorteil, dass das erfindungsgemäße Verfahren sich in keiner Weise auf die Quellendecodierung der Audiodaten aus den empfangenen digitalen Rundfunksignalen auswirkt, so dass das Verfahren ohne Beeinflussung des decodierten Audiosignals auch abschaltbar ist.
Zeichnungen
Ein vorteilhaftes Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Figuren dargestellt und nachfolgend näher erläutert.
Figur 1 zeigt ein Blockschaltbild einer Anordnung 1 zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens am Beispiel eines MPEG-Audiodecoders mit integriertem sogenanntem Error- Concealment, bei dem ein Ersatzsignal dem bedarfsweise abgeschwächten Audiosignal im Frequenzbereich überlagert wird.
Figur 2 zeigt die Überlagerung von Audiosignal und Ersatzsignal im Frequenzbereich.
Beschreibung der Ausführungsbeispiele
In Figur 1 ist ein Audiodecoder MPEG 1, 2 Layer 2 mit integrierter Bit- bzw. Datenfehlerverschleierung dargestellt. MPEG bezeichnet dabei ein von der Fraunhofer- Gesellschaft entwickeltes Verfahren zur Codierung bzw. Komprimierung digitaler Audiodaten. Der genannte Audiodecoder dient somit der Decodierung der im MPEG-Format vorliegenden digitalen Audiodaten.
Das MPEG-codierte digitale Audiosignal 101, das an einem Dateneingang 10 der Anordnung ansteht, ist einem Decoder 11 zugeführt. Im Decoder 11 erfolgt die Decodierung des codierten digitalen Audiosignals sowie eine Fehlererkennung und gegebenenfalls -korrektur des empfangenen Datensignals. Das an einem ersten Ausgang des Decoders 11 anstehende Audiosignal 111 ist einer Filterschaltung 12, die beispielsweise in Form eines Equalizers, wahlweise aber auch in Form eines Bandpassfilters mit einstellbaren Grenzfrequenzen, Flankensteilheit und
Gesamtverstärkungsfaktor ausgebildet sein kann, zugeführt. Das mittels des Filters 12 bewertete Audiosignal 121 ist einer Überlagerungsschaltung 13 im vorliegenden Fall in Form eines Addiergliedes 13 zugeführt. Das am Ausgang des Addiergliedes 13 abnehmbare Gesamtaudiosignal 131 wird in einem inversen Filter 14 vom Frequenz- in den Zeitbereich rücktransformiert, so dass am Ausgang 15 der Schaltungsanordnung 1 das über die Lautsprecher einer die Schaltungsanordnung 1 enthaltenden Audioanlage wiedergebbare Gesamtaudiosignal 141 ansteht.
Die Notwendigkeit einer Rücktransformation 14 ergibt sich aus der Tatsache, daß MPEG-codierte Signale im Frequenzbereich vorliegen, jeder Abtastwert des Audiosignals liegt somit in Form dessen Spektralverteilung vor.
An einem zweiten Ausgang des Decoders 11 ist ein die Datenfehlerrate des empfangenen digitalen Signals repräsentierendes Fehlersignal 112 abnehmbar, das einer Schaltungsanordnung 16 zur Erzeugung einer Fehlerstatistik zugeführt ist. An einem ersten Ausgang der
Fehlerstatistikerzeugung 16 ist ein die Datenfehlerrate des am Eingang 10 der Schaltungsanordnung 1 anstehenden digitalen Signals anzeigendes Fehlerstatistiksignal 161 abnehmbar. Dieses ist einer ZuordnungsSchaltung 17 zugeführt, in der in Abhängigkeit des Fehlerstatistiksignals 161 Parameter zur Steuerung des Equalizers 12 bzw. des Filters 12 ausgewählt werden. Beispielsweise wird im Falle eines näherungsweise ungestörten Signals am Dateneingang 10 der Equalizer 12 bzw. das Filter 12 über ein Filtersteuersignal 171 derart gesteuert, dass das diesem zugeführte decodierte Audiosignal 111 im wesentlichen unverändert am Ausgang des Equalizers bzw. Filters 12 abnehmbar ist. Demgegenüber wird bei zunehmender Datenfehlerrate in der Zuordnungsschaltung 17 ein
Parametersatz zur Steuerung des Equalizers 12 bzw. Filters 12 dergestalt ausgewählt, dass zunächst höherfrequente Anteile des Audiosignals 111, mit weiter zunehmender Datenfehlerrate zunehmend auch niederfrequente Anteile des Audiosignals 111 und schließlich das gesamte Audiosignal abgeschwächt wird.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist der Zuordnungsschaltung 17 weiterhin ein ebenfalls von der Fehlerstatistikerzeugung 16 generiertes Bitfehlersignal 162 zugeführt, das die Bitfehler des digitalen Eingangssignals repräsentiert. Das Bitfehlersignal 162 wird aus den internen Prüfungen für Rahmenheader oder der Datenfehler selbst abgeleitet und ist ein direktes Maß für die aktuelle Fehlerrate. Demgegenüber ist das Fehlerstatistiksignal 161 aufgrund einer Tiefpaßcharakteristik ein auf Fehler im digitalen Signal vergleichsweise langsam reagierendes Signal .
Eine in Abhängigkeit der Datenfehlerrate bzw. des die Datenfehlerrate repräsentierenden Fehlerstatistiksignals 161, gemäß einer bevorzugten Ausführungsform zusätzlich des Bitfehlersignals 162, ausgewählter Datensatz 171 zur Steuerung des Equalizers 12 bzw. des Filters 12 ist diesem von der ZuordnungsSchaltung 17 zugeführt. Des weiteren ist ein dem gewählten Datensatz 171 inverser Datensatz 172 an Filterparametern einem Ersatzsignalgenerator 18 zugeführt, dem weiterhin, gemäß erwähnter bevorzugter Ausführungsform der Erfindung, das Bitfehlersignal 162 von der Fehlerstatistikerzeugung 16 zugeführt ist.
Der Ersatzsignalgenerator 18 erzeugt in Abhängigkeit der ihm zugeführten zweiten Equalizer- bzw. Filterparameter 172, gemäß der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung darüber hinaus in zusätzlicher Abhängigkeit des Bitfehlersignals
162, ein entsprechend diesen Parametern geformtes Ersatzsignal, das einem zweiten Eingang der Überlagerungsschaltung 13 zugeführt ist. Somit ist am Ausgang der Überlagerungsschaltung 13 ein Gesamtaudiosignal 131 abnehmbar, das aus einer Überlagerung, im vorliegendem Fall einer Addition, des nach Maßgabe der ersten Equalizerbzw. Filterparameter 171 mittels des Equalizers oder Filters 12 abgeschwächten Audiosignals und eines nach Maßgabe der zweiten Equalizer- bzw. Filterparameter 172 geformten Ersatzsignals 181 besteht.
Der der Ersatzsignalgenerierung 18 zugeführte Filterparametersatz 172 ist gemass einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung derart ausgelegt, dass sich die Filterkurven des Filters 12 und des zur Bewertung des Ersatzsignals in der Ersatzsignalgenerierung 18 vorgesehenen zweiten Filters gegenseitig kompensieren, so dass sich in der Summe ein linearer Frequenzgang ergibt. Dieser Verlauf der Filterkurven ist beispielsweise auch Figur 2 zu entnehmen, wo der Amplitudenfrequenzgang 125 des Filters 12 und der weitere Amplitudenfrequenzgang 185 des zur Bewertung des Ersatzsignals in der Ersatzsignalgenerierung 18 vorgesehenen zweiten Filters über der Frequenz 200 aufgetragen sind. Wie der Figur zu entnehmen, nimmt der Amplitudenfrequenzgang 125 des Filters bzw. Equalizers 12, der einem bestimmten Fehlergrad bzw. einer bestimmten Datenfehlerrate des Eingangssignals zugeordnet ist, von einem Maximalwert mit einer 3dB-Grenzfrequenz 210 schließt sich auf den Wert 0 ab. Demgegenüber nimmt der derselben Datenfehlerrate bzw. Datenfehlerstatistik zugeordnete weitere Frequenzgang 185 vom Wert 0 über die 3dB- Grenzfrequenz 210 auf einen Wert zu, der der maximalen Amplitude des Amplitudenfrequenzgangs 125 entspricht. Da oberhalb einer Maximalfrequenz 220 eine Audiosignalwiedergabe ohnehin für das menschliche Gehör
nicht wahrnehmbar ist, fällt der weitere
Amplitudenfrequenzgang 185 zu dieser Maximalfrequenz 220 hin auf den Wert 0 ab.
Wie Figur 2 zu entnehmen, überlagern sich die beiden Frequenzgänge 125 und 185 des Filters 12 bzw. der Ersatzsignalerzeugung 18 zu einem insgesamt linearen und konstanten Frequenzgang.
Der Ersatzsignalgenerator 18 ist ge ass einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung derart ausgelegt, dass in diesem ein neutrales Rauschsignal als Ersatzsignal erzeugt wird. Somit ergibt sich am Ausgang 15 der Schaltung 1 der Figur 1 ein Gesamtaudiosignal 141, das aus einer Überlagerung eines gemass der gemessenen Datenfehlerrate abgeschwächten Audiosignals und eines ebenfalls gemass der Datenfehlerrate erzeugten Rauschsignals besteht. Zu niedrigeren Datenfehlerraten hin wird der Anteil des Audiosignals 121 auf Kosten des Rauschsignals 181 zunehmen, demgegenüber wird im Falle zunehmender Datenfehlerrate das Audiosignal 121 zunehmend durch das Rauschsignal 181 ersetzt .
Ge ass einer vorteilhafter Weiterbildungen der Erfindung kann es demgegenüber vorgesehen sein, dass das Ersatzsignal in Form eines oder einer Überlagerung mehrerer Sinus- oder Kenntöne ausgebildet ist. Des weiteren kann es vorgesehen sein, dass das Ersatzsignal ein gespeichertes oder synthetisiertes Sprachsignal ist. Weiter kann das Ersatzsignal 181 auch in Form eines an die Physiologie des menschlichen Gehörs angepassten und entsprechend gefilterten Rauschens ausgeführt sein.
Wie eingangs erwähnt, ist das vorliegende Verfahren grundsätzlich auf jedwede Art digital codierter Audiosignale
anwendbar. So liegt es im Bereich vorliegender Erfindung, dass dem Dateneingang 10 ein beliebiges digital codiertes Audiosignal 101 zuführbar ist. Der Decodierer ist dann an die jeweilige Art des digital codierten Audiosignals 101 angepasst bzw. anzupassen, so dass an dessen Ausgang ein korrekt decodiertes Audiosignal 111 abnehmbar ist.
Grundsätzlich ist die Erfindung auch auf im Zeitbereich vorliegende Audiosignale anwendbar, für diesen Fall kann dann die Rücktransformation 14 entfallen, weiters sind dann Filter 12, Decodierung 16, Zuordnungsschaltung 17 und Ersatzsignalgenerierung 18 entsprechend angepasst.